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Posted On März 6, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Tuvia Tenenbom: Allein unter Deutschen

Kistenweise Bier und Deutschland-Fahnen – Ein amerikanischer Journalist reist einmal quer durch Deutschland. Notiert, was ihm während dieser Reise in diesem Land so an Merkwürdigkeiten auffällt, an den Gewohnheiten der Menschen, ihrem Verhältnis zur jüngeren Geschichte und gegenüber der Rolle Deutschlands in der Welt. Von Carl Wilhelm Macke. Tenenbom ist verwundert über viele Eigenarten der Menschen zwischen Hamburg und Neuschwanstein, zwischen Frankfurt und Weimar. Er kann gut und schnell festhalten, was ihm an Erstaunlichem in diesem Land widerfährt. Trifft bedeutende Journalisten, Bar- und Hotelbesitzer oder „Menschen wie du und ich“Read More

Posted On Februar 27, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Peter Buwalda: Bonita Avenue

Eine „Great Dutch Novel“ – Mit einem starken Debüt, in dem er den mitreißenden Aufstieg und Fall einer Familie beschreibt, betritt der Niederländer Peter Buwalda die internationale Literaturbühne – und wird dafür schon jetzt mit den Größten seiner Zunft wie Jonathan Franzen oder Patrick Roth verglichen. Von Karsten Herrmann Im Mittelpunkt von „Bonita Avenue“ steht Siem Sigerius, ein Charakterkopf mit Ecken und Kanten: Als niederländischer Judo-Meister und brillanter Mathematiker hat er es zum hoch geachteten Rektor der Tubantia University in Enschede gebracht und wohnt mit seiner Familie in einem gemütlichenRead More

Posted On Februar 27, 2013By Doris WieserIn Bücher, Litmag

Evelio Rosero: Gute Dienste

Verruchte Priester in Bogotá – Der neue Roman von Evelio Rosero (*1958, Bogotá) mit dem Titel „Gute Dienste“ ist in Wirklichkeit schon etwas angestaubt. Er erschien ursprünglich 2001 in Kolumbien und wurde 2006 vom spanischen Tusquets Verlag wiederaufgelegt. Bei uns kam er erst nach Roseros hochkarätigem „Zwischen den Fronten“ (2008) heraus und ist mit Vergleich zu diesem ein enttäuschender Abstieg. Besser hätte ihm bekommen, als vielversprechende Vorankündigung auf die späteren Werke des Autors gelesen zu werden. Von Doris Wieser Ein buckliger junger Mann namens Tancredo betreut die Armenspeisungen einer KirchengemeindeRead More

Posted On Februar 27, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Eveline Hasler: Mit dem letzten Schiff

Verzweifle nicht an dieser Welt –  Ein Roman über gute Amerikaner und mutige Schweizer. Carl Wilhelm Macke hat ihn gelesen. „Die Amis“ – das wird im deutschen Alltagsverständnis immer noch mit einem leichten, manchmal auch unüberhörbar negativen Unterton gesagt, wenn von ‚den Amerikanern‘ die Rede ist. Entweder sind ‚die Amis‘ für alle möglichen politischen Schweinereien rund um den Globus verantwortlich: Variante ‚links‘. Oder ‚die Amis‘ zerstören mit ihrem ‚Way of life‘ die über viele Generationen gewachsene traditionelle europäische, genauer deutsche Alltagskultur: Variante ‚rechts‘. Ganz genau kann man zwar nicht dasRead More

Posted On Februar 27, 2013By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Litmag

Hans Zengeler: Die größte Liebe aller Zeiten

Erinnerungen, ach – Hans Zengelers zweiter Band der Bloch-Trilogie ist gerade im VAT Verlag André Thiele erschienen. Anne Kuhlmeyer hat sich berauschen lassen. Josef Bloch und seine Alter-Egos sind in einem absolut zuverlässig und perfekt: im Scheitern. Das ist das, was er wirklich im Griff hat, der Josef. Dabei ist es nicht so, dass er nicht ständig auf der Suche nach Anerkennung und Ruhm wäre. Aber wenn es damit nichts wird, dann eben nicht, kann er sich mit bitterer Selbstironie eingestehen. Da ist man doch mit dem Scheitern besser dran.Read More

Posted On Februar 23, 2013By Thomas PrzybilkaIn Bücher, Crimemag, Film/Fernsehen

About Crime Fiction – Pick of the Week N° 17

Pick of the Week N° 17 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieserRead More

Posted On Februar 20, 2013By Roland OsswaldIn Bücher, Litmag

Hunter S. Thompson im Porträt

Football Season is over – „No More Games. No More Bombs. No More Walking. No More Fun. No More Swimming. 67. That is 17 years past 50. 17 more than I needed or wanted. Boring. I am always bitchy. No Fun – for anybody. 67. You are getting Greedy. Act your old age. Relax – This won’t hurt.“ Hunters letzte Notiz, bevor er sich mit einer .45er Magnum in den Kopf schoss, vor acht Jahren. Von Roland Oßwald. Drama, Roman, Lyrik, Short Story oder Reportage. Die Reihenfolge spielt keine Rolle.Read More

Posted On Februar 20, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Dave Eggers: Ein Hologramm für den König

Die Globalisierung und ihrer Verlierer – Dave Eggers ist einer der wenigen Autoren, die sich in ihren Werken beständig im Grenzgebiet zwischen Wahrheit und Fiktion bewegen und dies auch noch mit einem breit gefächerten gesellschaftlichen Engagement verbinden. Nach seinem vielfach ausgezeichneten Tatsachenroman „Zeitoun“ führt er dem Leser in „Ein Hologramm für den König“ nun eine sich selbst ad absurdum führende wirtschaftliche Globalisierung vor Augen. Von Karsten Herrmann Im Zentrum seines neuen Romans steht der alternde Alan Clay, Inhaber einer Ein-Mann-Consultingfirma, geschieden und so gut wie pleite. Nun hofft er aufRead More

Posted On Februar 20, 2013By Christina MohrIn Bücher, Litmag

Jenny Lawson: The Bloggess: Das ist nicht wahr, oder?

Grausamkeiten und brüllender Witz – Jenny Lawsons Blog-Biografie „Das ist nicht wahr, oder?“ ist der erste Titel des ersten Programms des neugegründeten Metrolit-Verlags aus Berlin – Christina Mohr stellt das prächtig ausgestattete Buch vor. In Jenny Lawsons Leben – und das unterstreicht die „Bloggess“ mit jedem Satz – ist rein gar nichts normal oder vorhersehbar, außer dass alles garantiert anders läuft als gedacht. Auch die dramatischen Momente des Lebens: So kann die in Wall, Texas aufgewachsene Jenny Lawson etwas einiges zum traurigen Thema Fehlgeburt beisteuern – und so böse esRead More

Posted On Februar 16, 2013By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Jeremy Bentham: Das Panoptikum

Ein Klassiker des Gefängniswesens – Jeremy Benthams „Panoptikum“ endlich zugänglich und neu bewertet – eine Besprechung von Alf Mayer. Wie eine Detektivgeschichte liest sich diese Neubegegnungen mit einem wichtigen klassischen Text, der in keiner Kulturgeschichte des Gefängnisses respektive des Ausbruchs fehlen dürfte: Jeremy Benthams „Panoptikum oder Das Kontrollhaus“. Was Herausgeber Christian Welzbacher als Band NF 014 der Reihe Batterien im Verlag Matthes&Seitz nun vorlegt, ist nicht nur editorisch sorgfältig und buchgestalterisch gediegen, es ist vor allem inhaltlich eine kleine Sensation. 1791 in 500 Exemplaren veröffentlicht, erscheint der knapp 100 BuchseitenRead More

Posted On Februar 16, 2013By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – chop, chop und chop. Es choppen Frank Rumpel (rum) Georg Haderers „Engel und Dämonen“, Joachim Feldmann (JF) John Banville/Benjamin Blacks „Eine Frau verschwindet“ und Thomas Wörtche (TW) Petra Kissling-Kochs Studie über den Filmarchitekten Ken Adam: „Macht(t)räume“. Ohne Weltrettung (rum) Seit 23 Tagen vermisst die Wiener Mordkommission ihren eigenwilligen Chef, den Major Schäfer. Sein Assistent Bergmann übernimmt die Geschäfte, die ziemlich gut gehen: Ein Kroate wird bei einem Hahnenkampf tödlich verletzt. Im Gefängnis stirbt ein Mörder. Eine Frau stürzt im Streit mit ihrem Mann aus dem Fenster undRead More

Posted On Februar 9, 2013By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Simon Kernick: Das Ultimatum

Uhrwerk oder Stückwerk – Warum gute Thriller so selten geworden sind. Simon Kernicks „Ultimatum“ gibt ein paar Antworten. Von Alf Mayer. Ziemlich aus der Mode gekommen ist sie, die Caper– oder Heist-Story, egal ob es sich um die leichtfüßig komödiantische Form handelt oder die humorlos härtere Variante. Meister der ersten war Donald E. Westlake mit seinen Dortmunder-Romanen und dem wunderbaren, unübertroffenen „Kahawa“ (1981), in dem eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Abenteurern dem Diktator Idi Amin einen ganzen Zug mit der ugandischen Kaffeeernte eines Jahres stiehlt. Westlake bescherte uns unter dem AliasRead More

Posted On Februar 9, 2013By Zoe BeckIn Bücher, Crimemag

Zoë Beck über Rezensionen

Ein Aspekt von Literaturkritik ist die Wertung von Büchern – die stößt auf verschiedenen Interessenlagen. Es kommt zu Reibereien. Zoë Beck ist im Flur Dr. Müller-Böhne begegnet und schon entzündet sich die Diskussion: Wem was glauben, oder: Welche Rezension ist die richtige? Mein Nachbar, Herr Dr. Müller-Böhne, ist als Richter nicht nur beruflich an Verbrechen interessiert. Er hat auch eine Schwäche für literarische Todesfälle, und so fragt er mich, gerne auf offener Straße und vorzugsweise so, dass es noch zwanzig andere Leute hören, Dinge wie: „Na, wie viele Kerle haben SieRead More

Posted On Februar 6, 2013By Peter MuenderIn Bücher, Litmag

Tom Wolfe: Back to Blood

Status und Stereotype – Tom Wolfe hat seinen neuen Roman „Back to Blood“ in Miami angesiedelt: Hier streiten die etablierten weißen „Anglos“ mit Hispanos, Haitianern und Exilkubanern in einem erbitterten Rat Race um Status und Anerkennung. Von Peter Münder Die großen Realisten Émile Zola, Sinclair Lewis, Dickens und Balzac hat Tom Wolfe, 81, immer als leuchtende Vorbilder verehrt. Vor allem der in finstersten Kohleschächten für „Germinal“ recherchierende Zola, den ein unter Tage geborenes Grubenpferd faszinierte, das nie das Tageslicht erblickt hatte, war dem US-Propheten eines „New Journalism“ ein enormer AnspornRead More

Posted On Februar 6, 2013By Christiane GeldmacherIn Bücher, Litmag

Kenneth Slawenski: Das verborgene Leben des J. D. Salinger

Schriftsteller auf der Flucht – J.D. Salinger und die Öffentlichkeit: Es war – und ist es immer noch – eine interessante Frage, warum dieser Schriftsteller, der einen so großen Erfolg mit seinem berühmten Roman „Der Fänger im Roggen“ hatte, sich so aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte. Der jahrzehntelange Rückzug Salingers war – folgen wir Kenneth Slawenskis Biografie „Das verborgene Leben des J.D. Salinger“ – noch radikaler als vorgestellt. Seit 1965 hat er nichts mehr veröffentlicht; er gab so gut wie keine Interviews (sein letztes datiert aus dem Jahr 1980) undRead More
Kurzrezensionen – diesmal mit Besprechungen zu David Foster Wallace („Schicksal, Zeit und Sprache“), Katherine Mansfield („In einer deutschen Pension“) und Luc Bondy („Toronto“), geschrieben von Friederike Moldenhauer (FM), Christina Mohr (MO), Carl Wilhelm Macke (CWM). Haiku Rezension Ist der Wille frei? Bestimmt das Schicksal den Lauf? Gedankenspiel pur (FM) In „Schicksal, Zeit und Sprache“ sind neben David Foster Wallaces Abschlussarbeit in Philosophie weitere Aufsätze versammelt, die in das Thema Fatalismus und Determinismus einführen. Das ist auch bitter nötig, denn es geht um die akademische Abschlussarbeit DFWs, mit der er seinRead More

Posted On Februar 2, 2013By Julia MenzelIn Bücher, Crimemag

Julia Menzel über Jodocus Donatus Hubertus Temme

Unfälle, Zufälle, erste Fälle – Ein Criminalrichter in der Gartenlaube – Jodocus Donatus Hubertus Temme (1798–1881) gehört zu den „poetae minores“, die von Zeit zu Zeit wieder exhumiert werden, um irgendwelche Traditionen zu konstruieren oder zu begründen. Das ist schwierig, wenn ihr Schaffen kaum produktionsästhetische Relevanz für eine literarische Reihe o. ä. hat. Dennoch ist Temme ein interessanter Fall – weil seine Arbeit konzeptionell durch thematische Vernetzung mit einem extrem populären Medium seiner Zeit, der „Gartenlaube“, verknüpft ist und weil er den pädagogischen Eros implantiert hat, der später so heftig undRead More

Posted On Februar 2, 2013By Ulrich NollerIn Bücher, Crimemag

Ulrich Noller über Crime-Coming-of-Age-Romane

Jugendliteratur – auch für Erwachsene – Wo endet die Jugendliteratur – und wo fängt die für Erwachsene an? Der Grenzbereich zwischen Jung und Älter war in den letzten Jahren für viele Verlage ein lukratives Pflaster: Jede Menge „Erwachsenenbestseller“ operierten mit Schreibstrategien der Jugendliteratur – und Jugendromane waren häufig mit zunehmend erwachsenen Themen und Schreibweisen erfolgreich. Vikki Wakefield, Harlan Coben, Joe R. Lansdale, Zoran Drvenkar – vier Autoren mit ihren aktuellen  Romanen aus dem „Dazwischen“. Ein Scan von Ulrich Noller. Vikki Wakefield: Alles, was ich will Vikki Wakefield zelebriert den urbanen Trash.Read More

Posted On Februar 2, 2013By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Charles Cumming: Die Trinity Verschwörung

Der sechste Spion und der lupenreine Demokrat – Ein „Vox-Top-Thriller“ Aufkleber vorne drauf (das Gütesiegel für meist besonders bescheuerte Stangenware) und ein Bourne-affiner Titel, so kommt Charles Cummings Roman „Die Trinity-Verschwörung“ daher. So gesehen eine deutliche Kauf-Warnung. Aber never judge a book by its cover und so hat Thomas Wörtche eine freudige Überraschung überlebt. Der Kalte Krieg ist längst Geschichte, sein literarischer Wegbegleiter der Polit-Thriller beziehungsweise der Spionageroman blüht und gedeiht prächtig. Zwar laufen die Konfliktlinien nicht mehr so eindeutig zwischen Ost und West, aber hin und wieder gibt esRead More

Posted On Februar 2, 2013By Klaus KambergerIn Bücher, Crimemag

Hauke Friederichs: Bombengeschäfte

Trübe Fakten – Waffenhandel gehört zu den neuralgischen Themen, irgendwo im Graubereich zwischen legal und illegal, legitim und illegitim. Ein neues Sachbuch von Hauke Friederichs, „Bombengeschäfte. Tod made in Germany“, beschäftigt sich mit den „legalen“ Aspekten des Business. Auch nicht schön, findet Klaus Kamberger. Früher haben die Kirchen ja noch Waffen gesegnet. Genauer gesagt: Solange Panzer und Kanonen, U-Boote und Dicke Berthas das geliebte Vaterland schützen resp.  zum Sieg führen sollten, sparte der deutsche Bischof nicht gerade an geweihtem Wasser. Heutzutage ist man da klerikal nicht nur mehr auf DistanzRead More

Posted On Februar 2, 2013By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – heute angerichtet von Anne Kuhlmeyer (AK) über Elizabeth Peters: „Tod auf dem Tempelberg“, Stefan Linster (SL) über Max Bronski: „Der Tod bin ich“, und Thomas Wörtche (TW) über Uwe Killing: „Dreckige Spaghetti“. Tiefschlaf (AK) „Ein Amelia-Peabody-Krimi“ wird auf dem Einband erklärt, einer aus einer Serie von neun. Außerdem lobt die Rückseite lautt The Guardian: „Miss Marple mit feministischem Touch und einem Hauch Indiana Jones – einfach wunderbar!“ Man soll längst nicht alles glauben, was auf einem Buch drauf und um es herum geschrieben steht, aber in diesem FalleRead More

Posted On Januar 30, 2013By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag

Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reise-Biographie

Kleine Fluchten – Ein Hinweis auf Dieter Richters „Reise-Biographie“ Jean Pauls. Von Wolfram Schütte Der 250. Geburtstag Jean Pauls (1763–1825) am 21. März wirft schon seine Schatten, sprich (in seinem Falle ganz adäquat): Bücher voraus. Während Günther de Bruyn seine fulminante Biographie für eine Neuedition in seinem heutigen Verlag ( S. Fischer) überholt hat, kündigt Hanser, wo am meisten durch die große, von Höllerer & Miller besorgte Werkausgabe für den vergessenen Klassiker getan worden war, für das Frühjahr sowohl eine umfängliche Auswahl an Briefen wie auch eine Bio-Monographie von demRead More
Neue Bücher von und über revolutionäre Frauen, besprochen von Christina Mohr. Schwestern der Revolution – Noch bis zum 24. Februar ist im Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museum die Ausstellung „Schwestern der Revolution“ zu sehen, die mit dem Vorurteil aufräumt, dass Kunst zur Zeit der Russischen Revolution (1907 – 1934) hauptsächlich von Männern geschaffen wurde: Suprematist Kasimir Malewitsch und sein schwarzes Quadrat sind bekannt, ebenso Namen wie El Lissitzky oder Alexander Rodtschenko. Aber russische moderne Kunst von Künstlerinnen? Fehlanzeige. Der Weg nach Ludwigshafen bzw. der Blick in den Ausstellungskatalog lohnt daher nicht nur ausRead More

Posted On Januar 26, 2013By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Jussi Adler-Olsen: Das Washington-Dekret

Jenseits von „Borgen“, ein lahmer Politthriller aus Dänemark – Wenn die Maßstäbe – in diesem Fall wirklich intelligente Polit-Thriller – abhanden gekommen sind, schlägt die Stunde der lauen Aufgüsse und unbedarften Lightversionen. Alf Mayer hat Adler-Olses „Das Washington Dekret“ eine Chance gegeben. War wohl nichts … Die Ehefrau von Gouverneur Jansen wird auf einer Reise in China erstochen, 16 Jahre später erlebt er als der nun designierte 44. US-Präsident erneut eine ähnliche Tragödie. Bei einem Schulmassaker wird auch der Sohn des zweiten Vorsitzenden der Republikaner im Repräsentantenhaus erschossen; in NewRead More

Posted On Januar 26, 2013By Carlo SchaeferIn Bücher, Crimemag

Carlos

Heute öffnet sich Carlos und wir erfahren, wo er herkommt, wer er ist: Jetzt, da Weihnachten langsam verirrlichtet, die letzten Böller die letzten Spätertaubten in die Rente schießen, könnte man ja mal wieder feiern, schließlich feiert die entfesselte Jugend ohnehin immer. Wenn wir CultMagler uns zu einer Festlichkeit zusammenfinden sollten, schlage ich folgenden Speiseplan vor: Morgens um 6 Uhr gibt es schon einen Frühkaffee mit frischem Gebäck. Um 8 Uhr ist eigentliches Frühstück mit 3–4  Gängen. Um 10 Uhr gibt es Bouillon zu trinken. Um 12 Uhr – 1 UhrRead More

Posted On Januar 26, 2013By Thomas PrzybilkaIn Bücher, Crimemag

About Crime Fiction – Pick of the Week N° 15

Pick of the Week N° 15 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieser Fülle,Read More