Claudia Gehrke –Monika Geier –André Georgi –Frank Göhre –James Grady –Stephen Greenall – Claudia Gehrke Lesehighlights zu finden fällt mir schwer. Lese viel und so schnell, dass ich fast genauso schnell vergesse. Ich lese in kurzen Pausen vom Arbeiten, ein paar Seiten treiben hinaus aus dem Stress, ich lese Sonntagnachmittage lang auf dem Sofa und täglich vorm Einschlafen, oft gegen die Vernunft: einmal hineingesogen, höre ich nicht auf, auch wenn ich schlafen müsste und Arbeit wartet. Ich kaufe Bücher aufgrund von Rezensionen, folge den Empfehlungen meiner „Lieblingsbuchhändlerin“ und den tollen
Read More Johannes Groschupf –Günther Grosser –Jonas Grundmann –Peter Christian Hall –Sonja Hartl –John Harvey –Bodo V. Hechelhammer – Johannes Groschupf: Meine Favoriten 2019 Ausstellung: Wenzel-Hablik-Museum Itzehoe: Klaus-Peter Dienst: Kalligrammatische Typografie und poetische Textbilder Anfang Januar sah ich im Letterform Archive in San Francisco seine kleinen RHINOZeros-Hefte aus den frühen 60er-Jahren liegen. Klaus-Peter Dienst (1935 – 1982) war einer der Ersten, die Beat-Literatur nach Deutschland gebracht haben, und dann gleich typografisch collagiert, exaltiert, optimiert. Er trieb die Textkonfigurationen experimentell bis zur Unlesbarkeit, verdingte sich in seiner Heimatstadt als Kunstlehrer, stellte seine scripturalen
Read More Brigitte Helbling –Henny Hidden –Dietrich Kalteis –Nick Kolakowski –Eva Krafcyk –Tina Manske – Brigitte Helbling: Mein 2019 LESEN Maggie Nelson: Argonauts„2011, the summer of our changing bodies“, könnte das Themenstichwort dieses Lese-Wunders sein. 2011 wird Nelson nach künstlicher Befruchtung schwanger, ihr Trans-Mann Harry lässt sich operieren und beginnt eine Testosteron-Hormontherapie. Argonauts ist eine Tour de Force zu Liebe, Gender und Identitäten, lose ausgerichtet am Kennenlernen des Paars bis hin zur Geburt des Sohnes (und darüber hinaus). Ein nachdrückliches Beispiel für die hohe Kunst des Essays als „Spiel, das seine eigenen Regeln
Read More Regina Nössler –Frank Nowatzki –Andrea O’Brien –Sara Paretsky –Murali Perumal – Regina Nössler: Liv und Kya: Zwei wilde kleine Mädchen in der Isolation Schon der erste Satz des Buches ist großartig für einen Thriller und kommt gleichzeitig so nüchtern und fast nebensächlich daher: „Im weißen Zimmer war es dunkel, als mein Vater meine Großmutter umgebracht hat.“ Harz von Ane Riel sah ich im Sommer in der Buchhandlung meines Vertrauens, dem „Hammett“ in Berlin-Kreuzberg, und wollte es zuerst gar nicht in die Hand nehmen, weil ich fälschlicherweise dachte, der deutsche Harz
Read More Was erleben Schauspieler*innen auf der Bühne? Die Frage stand am Anfang dieses Specials, das zugleich das erste Theater-Special bei Culturmag ist. Den Vorschlag eingebracht und die Kuration übernommen hat der Regisseur, Autor und Dramaturg Niklaus Helbling, der ausgewählte Darsteller*innen angeschrieben hat, fast alles solche, mit denen er bereits gearbeitet hat. Es kamen neun sehr unterschiedliche, anregende, zum Teil auch verblüffende Antworten zurück, die dieses Special nun vorstellt. Als zehnter (und hier erster) Beitrag meldet sich der Kurator selbst zu Wort mit einigen Angaben dazu, wie er auf das Thema kam
Read More Was auf der Bühne geschieht, wenn gespielt wird Eine Einführung zu ACTORS ON STAGE von Niklaus Helbling, Kurator des Culturmag-Special Theater ist Luft. Die Leute gehen hin, setzen sich in einen Raum und nehmen teil an einem Ereignis aus Sicht- und Hörbarem, aus Inhalt, Aesthetik und Energie, bringen durch ihre Teilnahme, ihr Mitdenken selbst Energie in das Produkt mit ein, das dann, wenn sie den Raum wieder verlassen, nur noch in ihren Köpfen weiter existiert, während die Bühne leergeräumt wird. Es gibt gefilmte Aufzeichnungen, gewiss, aber das eigentliche Ereignis Theater
Read More Die Eigenart des Körpers Immer wenn Premiere ist, schlägt mein Herz so heftig, dass ich mich manchmal wirklich frage, ob man daran sterben kann. Außerdem ist dieser Zustand relativ unbequem, denn der Herzschlag ist laut, und ich habe Schwierigkeiten, den Text der anderen zu verstehen. Ich denke dann auch immer, das muss man doch von außen sehen, an meinem Kostüm, das muss doch für alle offensichtlich sein.Aber bis jetzt ist es noch niemandem aufgefallen, keiner hat mich darauf angesprochen. Eigentlich merkwürdig. Die Kollegen Ich bin froh, dass ich noch nie
Read More Die Nacht beginnt. Es ist Januar, eisige Kälte. Sie steuern seit einer Stunde Ihr Auto auf einer Autobahn. Zwei Menschen, die Sie lieben, fahren auch mit. Nach anfänglichen Gesprächen schlummern die beiden vor sich hin. Sie fahren nicht schnell, 110 vielleicht, 120. Raserei konnte Sie nie locken. Ihre Gedanken sind aufgeräumt. Die Straße vor Ihnen ist trocken und gerade. Seit Tagen schon gab es keine Niederschläge. Rechts und links nehmen Sie Schnee auf den Feldern wahr. Nicht viel. Sie schauen aus dem Seitenfenster und sehen Sterne am Himmel. Die Welt
Read More Zu der Frage: „Warum spielt der Mensch? Was heißt Spiel auf der Bühne?“ haben Theater- und andere Wissenschaftler*innen so viel Unbestreitbares zu Papier gebracht, dass ich sicher war, mich ihr immer wieder gern lesend, nicht aber nachdenkend nähern zu müssen. Dabei hat es mich doch während vieler Proben fasziniert zu erraten, was wohl die spielerischen Grundantriebe besonders spannender Partner*innen sein mochten. Mit Thomas Schmauser, Valery Tscheplanowa oder Tonio Arango zu spielen, bedeutete Staunen und Überraschung als Dauerzustand, verbunden mit der froh machenden Erkenntnis, selbst vollkommen anders zu funktionieren, chronische Neidzustände
Read More An einem stillen Sonntagnachmittag, irgendwo am Stadtrand, in einem Kulturraum. Zwei Schauspieler auf der Hinterbühne – mein Kollege und ich. Wir warten und hören, wie die die Zuschauer in den Saal strömen. Es sind viele, an diesem Sonntag. Flüstern, Rascheln und Hüsteln. Wir machen Witze über unsere Kostüme, lachen kurz Tränen, checken nochmals die Requisiten, letzte Eisenbahn, letzte gegenseitige Umarmung, dreimal Spucken, Körper schütteln, einander auf die Schulter klopfen und dann wird es hell auf der Bühne. Wir treten auf – schauen dabei ins Publikum. Da sitzen sie. Lauter silberweiße
Read More Vor kurzem hatten wir Theaterfest, also einen Tag der offenen Tür am Stadttheater. Das Theater ist ein herrschaftlicher Bau und steht am zentralen Platz einer kleinen Hafenstadt. Die Stadt hat an vielem zu knabbern. Über die Jahre sind Fischfang, Schiffbau und Personentransport nacheinander weggebrochen und haben auch arme und wehmütige Menschen zurückgelassen. Ältere Kneipenfrauen, von denen es ganz besonders eindrucksvolle gibt, schwärmen gerne von den Zeiten, in denen die Amerikaner noch für Party gesorgt haben. Von Weh und Armut ist am Theaterfest nichts zu spüren. An so einem Anlass bin
Read More Nehme ich die Premiere, die Probe, die Vorstellung? Wer bin ich beim Auftritt, inwieweit bin ich jemand anderes? Bühne und Freiheit? Ein arg zu großes Feld? Möglich. Kann man darüber reden und schreiben? Umreißen, was offen, allzu offen im Verborgenen liegt. Hinter Sofitte, Hänger, Decker und Kulisse versteckt. Oder seit Jahrhunderten begraben? Zuschauer? Überraschungen? Der Ort, der heilige Ort. Dionysien bedeuten uns die Tradition. Zweitausend Jahre schon. Bedeutet uns das Brett. Eine Welt? Tausend Welten? Bruch? Wo vollzieht sich die Linie zwischen Draußen und Drinnen? Ab wann beginnt die Magie?
Read More Eine der ersten Fragen, die einem Schauspieler gestellt werden, ist: „Hast du Lampenfieber?“ Früher konnte ich mit dieser Frage oft nicht so richtig was anfangen: „Ja schon, irgendwie, aber na ja Fieber, mmh, weiß auch nicht“. Ich saß verwundert mit meinen 25 Jahren neben gestandenen sechzigjährigen Kolleginnen in der Maske am Burgtheater und sie zitterten und sagten: „Das wird immer schlimmer, das mit dem Lampenfieber, ich halt das nicht mehr aus.“ Heute erinnere ich mich oft daran, weil: Das mit dem Lampenfieber wird echt immer schlimmer! Vielleicht ist das so,
Read More Auf die Frage nach dem Erleben im Theateralltag fallen mir die unzähligen Begegnungen mit Kollegen auf der Bühne und auf der Probe ein. Ich empfinde es tatsächlich als Geschenk dieses Berufes, mich mit meinen Mitspielern immer wieder zu verbinden, mit ihrem Humor, ihrem Schmerz, ihren Anliegen… mich mit ihnen in den absurdesten Kostümen, schweren Choreographien, stickigen Schränken wiederzufinden. Mit ihnen ein Schubert-Lied über die Vergänglichkeit zu singen. Dann gibt es da auch noch den Text, ein ebenso wichtiger Spielpartner… immer wieder darf man Sätze sagen, die einem etwas bedeuten, die
Read More Herzlich willkommen! KRIMIS MACHEN 4 in Köln hatte unseren USA-Korrespondenten Thomas Adcock als Ehrengast. Seine Rede über „Eine verrückt gewordene Welt – und was Autoren dagegen tun müssen“ machte nicht wenigen feuchte Augen. Alf Mayer hat seine Rede übersetzt. Tobias Gohlis lieferte in Köln eine Keynote über Helden, Thomas Wörtche sinnierte konstruktiv über Langeweile im Kriminalroman. Und Monika Geier sinniert, inspiriert durch die drei Texte, über den Zustand der Welt bzw. arbeitet dran. Ganz aktuell ist Sonja Hartl mit ihrer Besprechung des #meToo-Recherchebuchs „She Said“ von Jodi Kantor & Megan
Read More [NOTE: Following are remarks delivered by Thomas Adcock – in an condensed version – to an audience of writers, editors, translators, filmmakers and television producers gathered in Köln in late September for KrimisMachen 4. They have been adapted for publication here.] KÖLN – Germany With each new decade of my life, I have heard this expression: “The world’s gone mad!” Until recently, I considered this an overstatement by friends and family—people I love and admire for caring about the good things of life: peace among nations, human fulfillment, art and
Read More Drei Heldengeschichten Keynote zur Tagung KRIMIS MACHEN 4 in Köln – von Tobias Gohlis Der Urtyp In der ersten Heldengeschichte steigt mitten im mittelamerikanischen Nirgendwo ein Mann aus dem Zug. Das Nirgendwo hat den Namen „Mother’s Rest“, und der Mann ist wie ein Tourist aus purer Neugier ausgestiegen, um herauszufinden, welche Geschichte hinter diesem Namen steckt. Es ist Mitternacht. Ihm begegnet auf dem leeren Bahnhof eine Asiatin. Der Zugreisende fragt immer weiter nach der Bedeutung von „Mother’s Rest“, an seiner Seite die Asiatin, die sich als Privatermittlerin herausstellt, die ihren
Read More Willkommen zu unserem NATUR Special. Es gibt den Reflex, dass man sich über Natur, das eigene Verhältnis dazu oder ihr Erleben lieber nicht öffentlich äußert. Dass man so etwas für schwierig hält, belastet oder kontaminiert, für peinlich und eben privat. Das war auch bei den Reaktionen auf die Einladungen zu diesem CulturMag Special zu bemerken. Natur ist Projektionsfläche, aber hallo. Nature Writing hat eher Wurzeln in der angloamerikanischen Tradition. Umso mehr lohnt der Versuch. Unser Special NATUR ist die logische Fortsetzung des zweiteiligen Specials VERLUST UNO und DUE aus dem
Read More Loren Eiseley: Die braunen Wespen Essay von 1956 – erstmals auf Deutsch und mit einem Nachwort von Brigitte Helbling Es gibt im Wartesaal eines größeren Bahnhofs im Osten einen Bereich, in dem man nie eine Frau sitzen sieht. Er liegt immer im Schatten, unter Dutzenden von Schließfächern, die an der Wand hängen. Und doch herrscht hier ein Kommen und Gehen, weniger von echten Reisenden als von Sterbenden. Unter den Ärmsten, solchen, die niemanden mehr haben, gibt es die, die diesen Ort aufsuchen, um der Witterung zu entkommen und sich für
Read More Deät Lun – The Land Foto-Essay von Katrin Doerksen „Deät Lun“ ist Helgoländer Friesisch und bedeutet „Das Land“ – ein simpler Name für die Nordseeinsel in der Deutschen Bucht. Aber das rund 1 km² große Land der Hauptinsel ist im ständigen Wandel, in einem immerwährenden Prozess des Vorrückens und Zurückweichens begriffen. Die Zahl der Tagestouristen und Übernachtungsgäste steigt stetig an, dazu kommen Meeresbiologen und die Techniker der Offshore-Industrie. Der Wohnraum ist knapp auf Helgoland, trotzdem stimmten die rund 1500 Bewohner im Jahr 2011 knapp gegen eine Inselerweiterung ab. Stattdessen wird
Read More Der Gesang der Katastrophe Anmerkungen zu Primzahlen, Zikaden und Sprachen an einem langen, schläfrigen Sommernachmittag – von Georg Seeßlen I Wenn man lange genug an einem späten Sommernachmittag unter diesem oder jenem Baum sitzt und nachdenkt (wie es ein nicht zu Ende befreiter Sklave gerne tut), gehen Gedanken, jedenfalls einige von ihnen, dorthin, wo noch keiner von ihnen war und wohin sie niemand geschickt hat. Es ist etwas, das einen durchströmt, als hätte man gerade alle Zeit der Welt; und die wiederum sei gerade dabei in sonderbare Einzelteile zu zerfallen. Zahlen und Reihen durchziehen das Wuchernde und
Read More Die Entdeckung des Moors für Literatur und Kunst Von Ludwig Fischer Zunächst ist eine Binsenweisheit angebracht: Was wir als ‚Natur’ wahrnehmen, bedenken, beurteilen, ist immer eine kulturell erscheinende Natur. Es gibt in unserem Bewusstsein Natur für uns Menschen nur in den Bildern und Vorstellungen, die wir uns von ihr machen. Damit löst sich aber das, was ‚Natur’ heißt und ist, nicht in ein bloßes ‚kulturelles Konstrukt’ auf. Unser Körper, der selbst Natur ist, kann uns das lehren – schon um ihn, als ‚Natur’, zu erhalten, müssen wir eine vorgängige, gegenständliche,
Read More Mückenschwärme auf Kamtschatka Schiffbruch eines Romanprojekts: Eine Reise auf den Spuren des Naturforschers Georg Steller und der Großen Nordischen Expedition – von Johannes Groschupf Überhaupt Mangel, Blöße,Frost, Nässe, Ohnmacht, Krankheit,Ungeduld und Verzweiflung waren die täglichen Gäste. Ich weiß nicht mehr, wann genau ich aufgab. In welchem Moment mir klar wurde, dass ich diesen Roman nicht schreiben würde. Vielleicht auf Kamtschatka, in der Awatscha-Bucht von Petropawlowsk, wo zwei Schiffe vor 270 Jahren ausliefen, um die amerikanische Küste zu finden. Vielleicht aber schon auf dem Weg von Moskau nach Irkutsk, in den
Read More Von der Erd– zur Weltbeschreibung Alexander von Humboldts „KOSMOS“ – Ein Essay von Markus Pohlmeyer Lesehinweis der Redaktion: Zu Alexander von Humboldt siehe auch in „Naturbücher, kurz“ den bibliophilen Band „Tierleben“ und die Graphic Novel von Andrea Wulf und Lillian Melcher „Die Abenteuer des Alexander von Humboldt“. In einem seiner Kosmosvorträge schilderte Alexander von Humboldt Tiere des Mesozoikums: mit Staunen und Wundern beispielsweise die Größe des Megalosaurus oder die Lebensweise von Plesiosaurus. Und hochinteressant: „Ferner schuppige Eidechsen mit Flügeln, wie die in den Steinbrüchen von Aichstedt gefundene berühmte fliegende Amphibie […].“[1] Megalosaurus war nicht wirklich groß im Vergleich zu Tyrannosaurus
Read More Bis ins Kleinste dezidiert größenwahnsinnig Hinweis auf eine bibliophile Seltenheit – von Anna Hoffmann Wenn Künstler und Autoren Bücher machen, werden Gedichte und/oder Geschichten teuer: die Auflage kleingehalten, Papier und Schriftart mausern sich zu Primadonnen. Wenn Hartmut Robert Andryczuk (Künstler und Autor in einer Person) Bücher macht, werden schon mal abenteuerliche Ereignishorizonte der Elementarteilchenphysik zwischen zwei Buchdeckel installiert. „‚Geisterwolke Quark. Betrachtungen über den Teilchenzoo'“ aus dem Jahr 2011 ist gezeichnet und geschrieben mit Lackstiften auf minderwertigem, vorzugsweise nicht lichtbeständigen Papieren, welche anschließend gescannt und auf schönem Passepartoutkarton wiederholt wurden. Erst
Read More Alle Menschen sind Gärtner. Eigentlich. Alf Mayer nicht nur über ein Buch von Robert Harrison Buchstäblich liegt dem Gärtner die Welt zu Füßen. Er muss ein Liebesverhältnis zur Erde entwickeln, muss sich die Geheimnisse und Gesetze der organischen Unterwelt aneignen, ein Bewusstsein für das entwickeln, worauf man mit Füßen tritt. Hauchdünn nur ist der belebte Teil der Erdkruste, die kostbare Krume, die der Mensch in der wohl wichtigsten Revolution, der neolithischen, zu bestellen begann – zur Nahrung wie zur Muße. Die Welt des Gärtners unterscheidet sich fundamental von der des
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