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Posted On Februar 20, 2011By Markus KuhnIn Bücher, Litmag

Daniel Kehlmann: Der fernste Ort

Die Oberfläche des Spiegels Der Stil so mittelmäßig wie der Held – Die Geschichte eines gescheiterten jungen Mannes Ein kleines Nest im Süden. Nebensaison. Bis auf die Gäste einer Versicherungstagung befinden sich keine Fremden im Ort. Julian, ein junger Tagungsteilnehmer, ignoriert die einheimische Warnung vor gefährlichen Strömungen und nutzt die Mittagspause, um im angrenzenden See schwimmen zu gehen. Gedankenverloren lässt er sich treiben und kommt vom Ufer ab. Er gerät in Panik, verliert das Bewusstsein, erwacht erschöpft an einem Ufer liegend, ohne zu wissen, wie er sich hat retten können.Read More
Dokumentationen über Erich Loest und Oskar Maria Graf, drei junge dänische Lyriker im Porträt, absolute Poesie von Wayne Rooney.Read More
Heißer und kalter Kaffee – So sieht es also aus in einem kleinen und jungen Verlag für Literatur und Essay. Hier passt alles, was ich sehe, die Bücher, der Verleger, sein Fahrrad, der Schreibtisch, der Herd zum Kaffeekochen, auf gefühlte 40 Quadratmeter, aufgeteilt auf zwei Räume. Ich bin angekommen im 2. Wiener Bezirk beim Klever Verlag, der seit seiner Gründung 2008 im Souterrain, wie ein guter Club, einer größeren Wohnhausanlage beheimatet ist. Keine piekfeine Gegend hier, ein bisschen Rotlicht, ein bisschen ramschig, eben schön urban und lebendig. Ralph Klever machtRead More

Posted On Februar 16, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Editorial, 16.2.2011

Liebes CULTurMAG-Publikum, die  neue Doppelausgabe von LitMagundMusikMag ist da und die Bandbreite ist rieeesig, wir sind selbst ganz erstaunt. Jede Menge Österreich: Senta Wagner besucht den jungen Klever Verlag in Wien und Bernhard Oberreither hat Dirk Stermanns Roman einer Entpiefkenisierung „Sechs Österreicher unter den ersten fünf“ gelesen. Dazu Südamerika: Friederike von Criegern stellt Ihnen den traurigen, aber gelungenen letzten „Lumpenroman“ von Roberto Bolaño vor. Und Italien: Carl Wilhlem Macke kommentiert die Massenproteste gegen die „Sultanisierung“ der politischen Kultur in Italien. Und natürlich Deutschland: Petra Vesper erklärt uns den Romantic PornRead More

Posted On Februar 16, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Kolumnen und Themen, Litmag

Vögeln und keine Steuern zahlen

Mubarak, Ben Ali und jetzt Berlusconi? – Am Wochenende demonstrierten zehntausende Frauen (und Männer) in mehr als hundert Städten Italiens gegen das von Berlusconi vermittelte Frauenbild und das gesamte „System Berlusconi“. Ein Kommentar von Carl Wilhelm Macke. Jüngst hat Peter Kammerer, seit Jahrzehnten einer der besten Kenner Italiens, Berlusconi provozierend eine „Jahrhundertfigur“ genannt. Man zuckt bei dieser unerwarteten Etikettierung einer der fragwürdigsten Politiker unserer Tage  kurz zusammen – und muss Kammerer dann aber recht geben. Moralisch und politisch zeichnet den italienischen Ministerpräsidenten aber auch gar nichts aus, was ihn zuRead More

Posted On Februar 16, 2011By Friederike von Criegern de GuinazuIn Bücher, Litmag

Roberto Bolaño: Lumpenroman

Kein Trost, nirgends –Roberto Bolaño widmet seinen letzten Roman über zwei Waisen seinen Kindern. Ein Trostbuch ist es nicht, es ist bitter und beklemmend – und lesenswert. Von Friederike von Criegern. Ein Mädchen und ein Junge verlieren ihre Eltern, von da an gibt es „keine Nacht mehr und alles [ist] ein Dauerzustand von Sonne und Licht. […] Sonne, Licht und berstende Fenster“. So setzt der „Lumpenroman“ ein, in dem das Mädchen Bianca erzählt, wie sie und ihr kleiner Bruder nach und nach aus dem bürgerlichen Leben fallen. Es ist dasRead More

Posted On Februar 16, 2011By Bernhard OberreitherIn Bücher, Litmag

Dirk Stermann: Sechs Österreicher unter den ersten Fünf

„Das“ Cola, bitteschön! Es gibt mehrere Methoden, die in Österreich lebenden Deutschen einzuteilen. Zum Beispiel in die, die die Bezeichnung „Piefke“ kennen, und in die, mit denen man so lange auf gutem Fuß bleibt, bis sie es rausgekriegt haben. Oder in die, die unsere Studienplätze vollsitzen (böse), und die, die bei uns Steuern zahlen und/oder Mozartkugeln kaufen (gut). Oder, und das scheint wohl das wichtigste Kriterium zu sein, in solche, die möglichst bald einen Deutschenstammtisch gründen, und solche, die das nicht tun. Darum, um diese letzte Unterscheidung, geht es inRead More

Posted On Februar 16, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Litmag

Frische Häppchen

Frische Häppchen – Kurzrezensionen zu Ela Angerer, Willibald Sauerländer, Heinz Strunk, Arno Jaeger und Henning Ritter von Senta Wagner (sw), Tina Manske (tima) und Carl Wilhelm Macke (cwm). Auf allen vieren krabbeln (sw) – Das erste trashige Bändchen aus der Buchreihe Moderne Nerven des Czernin Verlags verspricht  „Unterhaltung für Nachtmenschen, Szenekenner und Junggebliebene, Vielleser und Literatureinsteiger“. Nachtmenschen waren/sind wir alle, Szenekenner speziell der Szene Wien nicht unbedingt/ganz und gar nicht, Vielleser, aber ja, Literatureinsteiger, bitte? Kurz: Lektüre für Menschen mit modernen Nerven von eben solchen Menschen geschrieben. Den Irrsinn, Abstürze,Read More

Posted On Februar 16, 2011By Petra VesperIn Bücher, Litmag

Sophie Andresky: Fuck your Friends

Never Fuck Your Friends – Sophie Andresky schreibt erotische Literatur für Frauen (und Männer), die mehr ist als eine bloße Aneinanderreihung von „Szenen“: Sie verbindet Sex, Gefühl und einen tragfähigen Plot sehr gekonnt zu „Romantic Porn“, findet Petra Vesper. Zugegeben:  Die Feststellung, ein Porno habe eine gute Handlung, erinnert ein wenig an das früher gern genutzte Alibi, man(n) kaufte den „Playboy“ allein wegen der Interviews. Doch die Zeiten, in denen jenes Magazin tatsächlich einen lesenswerten Textteil hatte, der mehr sein wollte als Beiwerk zu den Fotos, sind lange vorbei. NochRead More

Posted On Februar 16, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Levitation 1 bild / 100 worte Dieses Bild stammt aus Privatbesitz, nämlich unserem, und hängt über dem Sofa, ebenfalls unseres, und selten war einem Möbelstück wohler mit einem Bild. Wozu dient das Sofa sonst? Zum Sitzen und Liegen. – Wurden auf ihm schon Gören gezeugt? – Diese indiskrete Frage stellte uns der Dichter G. Grass. – Was interessiert Sie das, Hr. Grass? – Mich interessiert die Zukunft der Menschheit per se als Dichter und Denker. – Dann lautet die Antwort: Warum zum Henker auch nicht. – Großer Gott, und daRead More
Die literarische Woche (7): 14. Februar – 20. Februar 20111 – „Feuchtwanger lebt!“: eine Dokumentation von Herbert Krill; Hugo Ball: Der magische Bischof der Avantgarde, Toni Morrison: zum 80. Geburtstag der amerikanischen Schriftstellerin. Und als Literaturzeitschrift der Woche: Neue Rundschau.Read More
Das monatliche Literaturrätsel - gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More

Posted On Februar 9, 2011By Gisela TrahmsIn Litmag, Porträts / Interviews

Thomas Bernhard zum 80. Geburtstag

„Die erste Made setzt sich in das Augenwinkerl“ – Wer die 60 und 70 nicht lebend erreicht, kann die 80 nicht schaffen, körperlich gesehen – aber geistig, in Worten, natürlich schon, durch ein üppiges Werk, das in 27 Sprachen in der Welt ist und tatsächlich gelesen wird, immer noch, und dessen faszinierendster Teil nun, als späte Krönung, auch eingelesen wurde, um vorgelesen zu werden. Eine allerprächtigste Edition hat Der Audio Verlag Thomas Bernhards „Autobiographischen Schriften“ zuteil werden lassen, eine Box mit fünf CDs, auf denen fünf der berühmtesten Sprecher DeutschlandsRead More

Posted On Februar 9, 2011By Die RedaktionIn Kunst, Litmag, Online-Galerie

Online-Galerie (2): Gesa Lange

In unserer Online-Galerie stellen wir in regelmäßigen Abständen Arbeiten interessanter Künstlerinnen und Künstler vor. In diesem Monat zeigen wir Ihnen Bilder der Zeichnerin Gesa Lange. Schwimmbad, 2010, 210 cm x 500 cm, Bleistift und Graphit auf Leinwand, Künstlerhaus Bergedorf 2010. Steinstall, 2009, 250 cm x 200 cm x 200 cm, Ansicht rechts und hinten, Westwerk 2009, Hamburg. Haus der Nachbarin, 2008, 210 cm x 270 cm, Bleistift und Graphit auf Leinwand. Laube, Holzschuppen, Steinstall und Großvaters See I (Teilansicht) im Westwerk, Hamburg, 2009. Fenster, 2006, 120 cm x 150 cm,Read More

Posted On Februar 9, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Editorial, 09.02.11

Liebes CULTurMAG-Publikum, unsere MusikMagerin Tina Manske ist im Urlaub & ohne dieses zärtlich autoritäre Korrektiv geht’s sofort drunter und drüber. Jede Menge blöde Witze und keiner hälst sich mehr an Reachtschreibfeherl oder Akupunktur oder Logik und wir dürfen unwidersprochen die gesamte Seite mit dem großartigen Grantlmann Thomas Bernhard fluten, der heute 80 geworden wäre. Also: Thomas Bernhard himself posthum über den Würmerwalzer in „Unsere Laune Heute“, Gisela Trahms hört vielstimmige Stimmen des Meisters und Jörg von Bilavsky liest die neu rausgegebenen alten Stories „Goethe schtirbt“. Und bei Stella Sinatras dieswöchentlichemRead More

Posted On Februar 9, 2011By Isabel BogdanIn Kolumnen und Themen, Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Im Schlachthof

Sau tot – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und abenteuerliche Sachen aus. Diesmal hat sie einem Schlachter beim Arbeiten zugesehen. Tapfer und mutig bin ich nämlich, jawohl, und habe keine Angst, mich den Realitäten zu stellen! Ich rufe beim Schlachter an und mache einen Termin aus. Was ich denn wolle, fragt er. Zugucken. Warum? Um drüber zu schreiben. Neinnein, keine Sorge, es geht nicht um eine kritische Berichterstattung über die Unmöglichkeiten der Fleischproduktion, sondern eher ums „was macht das mitRead More

Posted On Februar 9, 2011By Joerg von BilavskyIn Bücher, Litmag

Thomas Bernhard: Goethe schtirbt

Leid und Leidenschaft – In den nur vier Erzählungen des Bandes „Goethe schtirbt“ spiegeln sich Werk und Leben von Thomas Bernhard. Von Jörg von Bilavsky. Hier spricht Bernhard, hätte der schmale Band mit den vier Erzählungen aus den Jahren 1982 und 1983 auch heißen können. In kaum einem dichterischen Werk steckt so viel selbst Gelebtes, Gedachtes und Verdammtes wie in Bernhards. Gewiss sollte man vorsichtig sein, hinter dem Fiktiven immer die Biografie des Autors zu vermuten. Doch Bernhard lässt seinen Lesern nur selten eine andere Chance. Unerbittlich entführt er ihnRead More
Das Gedicht lebt heute vom Zweifel – Michael Braun und Hans Thill sammeln bereits die deutschsprachige Lyrik des 21. Jahrhunderts. Von Jürgen Verdofsky. Die Dichtung braucht schon lange kein ästhetisches Leitbild oder gar ideologische Geborgenheit. Das 21. Jahrhundert eröffnet nicht mit einem programmatischen Jahrzehnt der Lyrik. So etwas gab es auch nur einmal: Das Jahrzehnt des Expressionismus von 1910 bis 1920. Aber was historisch gilt, muss im Einzelnen nicht zutreffen. Eine Anthologie des Kritikers Michael Braun und des Lyrikers Hans Thill verblüfft nicht nur durch einen exzentrischen Titel: „Lied ausRead More

Posted On Februar 9, 2011By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Lucy Fricke: Ich habe Freunde mitgebracht

Echte Freunde – In ihrem Debüt „Durst ist schlimmer als Heimweh“ schilderte die aus Hamburg stammende Lucy Fricke die Verhältnisse in einer Jugendwohngruppe zwischen Drogenkonsum und sexuellem Missbrauch. Die Protagonisten ihres neuen Romans „Ich habe Freunde mitgebracht“ befinden sich in den Dreißigern, machen „was mit Medien“ und haben mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Dabei geht es ihnen aber nur vordergründig besser als den Jugendlichen von damals: Martha ist Radiomoderatorin bei einem Lokalsender und selbst, wenn sie von Entlassungen und Terroranschlägen berichtet, gibt es für den Comiczeichner Henning kaum etwasRead More

Posted On Februar 9, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Wellen 1 bild / 100 worte Wasserpartikel, die einander herumschubsen… die Definition von „Welle“ begegnete uns nicht bei der morgendlichen Lektüre von „Scientific American“, sondern in einem „Kriminalroman“, der mit exogenen „Informationen“ großzügig umgeht, ein Grund, weshalb wir das Genre „so schätzen“. „Welle“ wäre demnach gleich Pausenhof, oder Unruhe, oder Schubs oder nicht Schubs, oder Ich schubs, also bin Ich, oder Surfen, Klang, Licht, Farben, Fernsehen und Radio, und der Wind in den Straßen von Dickens’ London, und Flauberts Emma, die ihren Mann betrügt, und Pentheus bei seinem Gang aufRead More
Die literarische Woche 07 – 13. Februar 2011 – Thomas Bernhard zum 80. Geburtstag, Der Nobelpreisträger Kenzaburo Oe, das philosophische Radio über Fleischkonsum und als Literaturzeitschrift der Woche: Sinn und Form.Read More

Posted On Februar 7, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Kolumnen und Themen, Litmag

Kommentar zu den arabischen Revolten

Die Feinde der Stille – Aus aktuellen Gründen ist einmal wieder an eine Mahnung des polnischen Journalisten Ryszard Kapuściński zu erinnern. „Es wird höchste Zeit“, schrieb Kapuściński in seiner Reportage über den historischen Fußballkrieg zwischen Honduras und El Salvador im Jahre 1969, „ der Stille mehr Beachtung zu schenken… Die Stille ist ein Vorbote des Unheils, oft sogar des Verbrechens. Sie ist ebenso ein politisches Instrument wie das Klirren der Waffen oder die Rhetorik auf einer Versammlung. Tyrannen und Okkupanten, die darauf bedacht sind, dass Schweigen ihr Werk umhüllt, brauchenRead More

Posted On Februar 2, 2011By Peter MuenderIn Kunst, Litmag

Ausstellungsbericht: Jakob Zoche – Klopfsauger Fakir 350

Des Fakirs fabelhafte Fugendüse – Mit cooler Ironie bewältigt Jakob Zoche künstlerisch die Tücken einer Staubsauger-Betriebsanleitung – ein Ausstellungsbericht von Peter Münder. In der Altonaer Galerie Holzhauer, einem geräumigen Hamburger Hinterhof-Loft, steht der 33-jährige Künstler Jakob Zoche vor einem Bild, auf dem das Reinigen einer Sofaecke mit einem Staubsauger gezeigt wird. Auf knallrotem Teppichboden parkt da das 1800 Watt starke Fakir-Modell 350, dessen hellgrüner Staubbeutel prächtig mit der dunkelgrünen Bluse der Dame harmoniert, die die Fakir-Fugendüse beflissen in die Sofaecke hält. Belustigt zeigt Zoche auf sein Acrylbild (Format 120 x 120) mitRead More

Posted On Februar 2, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Editorial, 02.02.2011

Liebes CULTurMAG-Publikum, Ihr Staubsauger, das unbekannte Wesen: Der Klopfsauger Fakir 350 steht im Mittelpunkt einer Ausstellung mit Werken von Jakob Zoche, die am Wochenende in Hamburg eröffnet wurde. Peter Münder stellt Ihnen den faszinierenden Künstler vor. Sebastian Broskwa ist einer der Motoren der österreichischen Comic-Dealer-Szene, Brigitte Helbling hat den Betreiber des Comicvertriebs Pictopia porträtiert. Sie ist eine der Favoritinnen der diesjährigen Oscar-Verleihung: Natalie Portmans Darstellung der Ballerina Nina hat auch Henrike Heiland beeindruckt. Außerdem: Eine neue Folge „Sachen machen“: Isabel Bogdan probiert wieder was aus, diesmal mit Hand und Fuß.Read More
Ein Porträt von Sebastian Broskwa, Gründer des Comicvertriebs Pictopia in Wien. „All You need to create a comic scene is one good comic store“ – diesen Tipp gab Fantagraphics-Verleger Kim Thompson 2003 seinem Wiener Praktikanten Sebastian Broskwa. Und ist Broskwa hingegangen und hat einen Comicladen aufgemacht? Hat er nicht. Stattdessen überzieht er ganz Österreich mit seinen Lieblingscomics. Von Brigitte Helbling Sebastian Broskwa ist ein freundlicher Mensch mit einer unheimlichen Begabung. Die Begabung ist … nun, fangen wir anders an. Beim zweijährlich stattfindenden Comicsalon Erlangen gibt es Ausstellungen, Künstlergespräche, Preisverleihungen, Signierstunden,Read More

Posted On Februar 2, 2011By Henrike HeilandIn Litmag, Vermischtes

Im Kino: Black Swan

Nina Ballerina und der Abgrund – Von Henrike Heiland. Natürlich sitzt man immer wieder mal mit Leuten im Kinosaal, die eine vollkommen falsche Erwartung an das haben, was auf der Leinwand gezeigt wird. Manchmal stehen diese Leute auf und gehen unter gemurmeltem Protest. Manchmal bleiben sie sitzen, schlafen ein oder hoffen, dass doch noch alles ganz anders wird, es ist schließlich ein Film, da weiß man nie. Im Blankeneser Kino blieben sie bei Darren Aronofskys „Black Swan“ höflich und hoffend sitzen, die Getäuschten, um am Ende ausreichend verstört ins beruhigendeRead More