Kochen lernen – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige, abenteuerliche und ganz normale Sachen aus. Diesmal hat sie den Kochlöffel geschwungen. Die Köchin sagt, es gibt drei Gruppen von Leuten, die Kochkurse besuchen: erstens solche, die den Kurs geschenkt bekommen haben, zweitens die Schenker, die mitgehen (oft sind das diejenigen, die den Kurs eigentlich besuchen wollen), und die dritte Gruppe sind nur ein paar seltene Ausnahmen. Tatsächlich sind drei Paare da, bei denen einer dem anderen den Kurs geschenkt hat. Wir
Read More Die italienischen Jahre des Tasten-Zauberers – Rechtzeitig zum Liszt-Jahr (200. Geburtstag) erscheint die großartige, opulent illustrierte Chronik von Ernst Burger über Franz Liszts Zeit in Rom und Tivoli. Peter Münder ist begeistert. Kein anderer Künstler des 19. Jahrhunderts wurde so umschwärmt und verehrt, so häufig porträtiert und „büstiert“, niemand sonst hat das begeisterte Publikum in seiner Verehrung dazu gebracht, den Geniekult so exzessiv auf die Spitze zu treiben wie Franz Liszt (1811–1886). Seine Konzertreisen quer durch Europa glichen Triumphzügen, die meisten Komponisten-Kollegen (von Schumann bis Wagner) berauschten sich an seinen kristallklaren, rasanten, hammerharten und
Read More Kurzrezensionen – diesmal mit Wolfgang Herrndorf, Gabriele Kögl, Martin Kessel, Marcel Maas, Anne Tyler und Kwame Anthony Appiah, von Jan Karsten (jk), Senta Wagner (sw), Anna Veronica Wutschel (avw), Frank Schorneck (fs) und Carl Wilhelm Macke (cwm). Publikumsliebling (jk). Ganz Literatur-Deutschland ist in Wolfgang Herrndorfs schmalen Roman „Tschick“ verliebt. (Fast) nur Lob in den Feuilletons der Printpresse, die Sternchen bei Lovelybooks und Amazon leuchten gelb, sein Autor hat dafür den Clemens-Brentano-Preis bekommen, er steht auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse – und ginge es nach einer Umfrage unter
Read More Schwarze Orangen – In den USA auf Weltniveau gehoben, hierzulande hingegen wartet man immer noch auf einen Band mit Übersetzungen von Gedichten eines der wichtigsten zeitgenössischen Schriftsteller Serbiens, Milan Dordevic. Von Carl Wilhelm Macke Die diesjährige Leipziger Buchmesse widmet sich besonders der serbischen Literatur. Einige der auch bei uns bekannten Schriftsteller wie David Albahari (der inzwischen in Kanada lebt), Dragan Velikic, Bora Ćosić oder Biljana Srbljanović werden aus diesem Anlass auf der Messe oder im Rahmen von Lesungen in der Stadt Leipzig präsent sein. Es wird Gespräche mit ihnen geben,
Read More Haltbar 1 bild / 100 worte Jede Annahme ist unhaltbar bis auf die Annahme, dass jede Annahme unhaltbar ist, die ist haltbar und ergo sind Gelder, die in Testreihen und Experimente und Versuchsanordnungen investiert werden, alle nur dazu da, diese eine haltbare Annahme zu halten. Sodeli! Das wäre gesagt, und nun zum Kerngeschäft. Was fiept denn da in unserm Ohr, ist es die Zahnfee, ist es Zwerg Tinitus? Wenn wir lange auf- und abspringen, sehen wir Sterne. Uns wurde von Dame Barbara Cartland einst versprochen, beim ersten Mal GV täten
Read More Posted On März 13, 2011By Die RedaktionIn Litmag
Die Literarische Woche diesmal u.a. mit einer Dokumentation über Siegfried Lenz, „Die Lebensreise des Herrn Janosch“, Sendungen über Hans Magnus Enzensberger, John Le Carré, Artur Becker im Gespräch, einem Podcast zur Zukunft des Lesens und als Literaturzeitschrift der Woche: Volltext Nr. 1/11.
Read More Annäherungen an eine Unbekannte – Über Valerie Solanas „SCUM – Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer“ und die schillernde, einfühlsame Reflexion darauf in Sara Stridsbergs Roman „Traumfabrik“. Von Carola Ebeling. Wer war Valerie Solanas? Wem der Name überhaupt etwas sagt, dem dämmert etwas von einem „Männerhasser-Manifest“, das sie geschrieben hat irgendwann in den späten 60ern; und der Schuss auf Andy Warhol, der hat sie noch bekannter gemacht. Das fügt sich gerne zum Etikett der durchgeknallten Radikalfeministin. Es ist eine einfache Art, jemanden zu verwerfen und nicht genauer hinzusehen. Das
Read More Homme des Lettres „Jeder Alte der stirbt“, so heißt es in einem afrikanischen Sprichwort, „ist eine brennende Bibliothek“. Mit dem Tod des Übersetzers und Schriftstellers Friedhelm Kemp ist eine große Bibliothek verbrannt. Die Bibliothek in seiner Wohnung in der Münchner ‚Paradiesstraße’ (was für ein Straßenname für einen Freund der Weltpoesie…) muss grandios gewesen sein. Alle, die das Glück hatten, sie jemals gesehen zu haben, schwärmten anschließend in berauschenden Tönen von dieser legendären Sammlung an Büchern, vor allem von französischsprachigen Schriftstellern der Moderne, aber auch aus der neueren angloamerikanischen Literatur. Hier,
Read More Posted On März 2, 2011By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, (mz-mz-mz-mz) Und eins! Und zwei! Und drei! Und vier! (mz-mz-mz-mz) – willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag! (mz-mz-mz-mz) Und eins! Und zwei! Und drei! Und vier! (mz-mz-mz-mz) tönt es heute bei uns rüber aus Isabel Bogdans aktueller Kolumne „Sachen machen“. Sie war nämlich beim „Aqua Bouncing“ – und das klingt schon beim Lesen anstrengend. Außerdem: Carola Ebeling hat Valerie Solanas „SCUM – Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer“ und die schillernde, einfühlsame Reflexion darauf in Sara Stridsbergs Roman „Traumfabrik“ gelesen und bringt uns die Frau, die
Read More Inszenierte Wirklichkeiten – Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit noch und wer schreibt das Drehbuch unseres Lebens wirklich? Diesen Fragen spürt Jonathan Lethem in seinem neuen Roman „Chronic City“ nach und nimmt die Leser mit auf einen grenzüberschreitenden Trip durch die Kulissen Manhattans und seiner Schickeria aus Reichen, Schönen und subversiven Quertreibern. Von Karsten Herrmann Nach seinen großartigen Brooklyn-Hommagen „Motherless-Brooklyn„ und „Die Festung der Einsamkeit“ erweist sich der gebürtige New Yorker einmal mehr als avancierter Chronist seiner Heimatstadt: „In Manhattan zu leben bedeutet, ständig darüber zu staunen, wie viele Welten hier
Read More Aqua Bouncing – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und abenteuerliche Sachen aus. Diesmal ist sie herumgehüpft. Soundtrack: Kirmesmucke, Konsens-Discopop. Uuuund marschieren! (mz-mz-mz-mz) Eins-zwei-drei-vier, und die Knie hochziehen! Hoch, hoch, hoch, hoch, höher! (mz-mz-mz-mz) Schneller! Noch vier! Noch drei! Noch zwei! Noch eins! Und Kick nach vorn! Mit rechts! Und links! Und rechts! Und links! (mz-mz-mz-mz) Noch vier! Noch drei! Noch zwei! Noch eins! Und Kicks zur Seite! Mit rechts! Und links! Und rechts! Und links! (mz-mz-mz-mz) Noch vier! Noch drei!
Read More Geschichten vom Silberfluss – Nackt bis auf die Sonnenbrille und ihrer Wirkung gewiss, schreitet eine junge Frau durch die belebteste Einkaufsstraße von Paraguays Hauptstadt Asunción. Welche Turbulenzen sie erzeugt, schildert Ana María Strahms Erzählung „Calle Palma“ mit fühlbarem Vergnügen, die Motive der Blitzerin werden jedoch nur angedeutet. So schwebt trotz aller Entblößung ein zarter Schleier über dem Text, was ihm sehr bekommt. Dass die Schöne es auch auf das Cover schaffte, ganz ohne Schleier, versteht sich von selbst. Der Fluss, auf den der Titel anspielt, ist der Rio de la
Read More Argentinien ja, aber nicht allein – Gisela Trahms für CULTurMAG: In dem Band „Neues vom Fluss“ haben Sie 28 Erzählungen aus drei südamerikanischen Ländern versammelt. Wie haben Sie die Texte gefunden? In Deutschland gibt es seit einigen Jahren ein mobiles Festival lateinamerikanischer Literatur, die Latinale, die ich mit anderen Leuten zusammen organisiere. Dadurch lernte ich viele Schriftsteller aus Argentinien und Brasilien kennen. Als ich 2008 in Südamerika war, zum wiederholten Male in Argentinien, zum ersten Mal in Uruguay und Paraguay, habe ich durch diese Kontakte viele weitere geknüpft, die Autoren
Read More Reden ist Silber, brillant reden ist Gold – Dieser Streifzug durch die Geschichte der antiken Rhetorik ist sehr aufschlussreich, auch hinsichtlich der rhetorischen Defizite unserer zeitgenössischen Redner. Von Peter Münder Es ist peinlich und erschütternd, anrührend und extrem irritierend wie diese Panikattacke des stotternden Herzogs von York, „Bertie“, des späteren King George VI., einem zu Herzen geht: Man scheint beim Betrachten des grandiosen Films „The King’s Speech“ direkt in die Seele einer zutiefst verletzten, verunsicherten und verzweifelten Kreatur zu blicken – nur weil statt einer überzeugenden Rede vor den im Wembley-Stadion versammelten
Read More LitMag-Quickies – Kurzrezensionen, diesmal zu Martin Sonneborn, Björn Kuhligk, James Orbinski, Christian Y. Schmidt und Paul Ginsborg von Tina Manske (tima), Frank Schorneck (fs) und Carl Wilhelm Macke (cwm). „DDR war sowas wie Krieg, glaube ich“ (tima) Im Jahr 2008 unternimmt der Satiriker Martin Sonneborn, Ex-Chefredakteur der Titanic und Gründer der PARTEI, einen ungewöhnlichen Ausflug: Er wandert einmal um Berlin herum, 234 Kilometer. Mit dabei ist der Dokumentarfilmer Andreas Coerper, der die Begegnungen auf dieser Reise durch den Osten mit der Kamera festhält. Das Buch „Heimatkunde“ ist die äußerst vergnüglich
Read More Das monatliche Literaturrätsel - gewinnen Sie einen Buchpreis!
Read More Die Literarische Woche diesmal u.a. mit Hunter S. Thompsons „Angst und Schrecken in Las Vegas“, Kirschen für Alfred Andersch, eine Radioparty für Georges Perec, ein Gespräch mit Thomas Hürlimann und als Literaturzeitschrift der Woche: Schreibtheft Nr. 76
Read More Natalia und Olga – CULTurMAG goes Reality TV! Wir haben uns jetzt einen eigenen Kanal besorgt[i]. Anlass dafür sind zwei herausragende Talente, die wir neulich auf einer Party abseits der Berlinale kennengelernt haben, nennen wir sie Natalia und Olga. So heißen sie auch. Sie werden in den kommenden Wochen und Monaten aus ihrem Leben und von ihrem Streben berichten. Schieb ab, Paris Hilton, unsere Briefe hast du nicht beantwortet, jetzt sind wir nicht mehr interessiert.[ii] Weil wir Olga haben. Und Natalia. Die heißen wirklich so. Und sie haben einen Traum:
Read More Unter unserer Würde – Carl Wilhelm Macke über den schamlosen Beutezug des Gel-Barons zu Guttenberg durch das geistige Eigentum anderer. Wenn man in den sechziger, siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts seinen konservativen Onkel (Oberstudienrat, früher NS-Lehrerbund, dann CDU-Wähler) mal so richtig ärgern wollte, dann erwähnte man die „Universität Bremen“. Sofort krachte es dann los: „Rote Zelle‚ Kommunistenpack, Kaderschmiede statt akademische Ausbildung, linke Professoren“ usw., bis die Stimme sich überschlug. Für den Untergang des Abendlands (sprich die Sozialdemokraten um Willy Brandt an der Regierung in Bonn, die Gesamtschulen in Hessen und die Kinderläden
Read More Posted On Februar 23, 2011By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag! „CULTurMAG? … sind das nicht die, die „Natalia und Olga“ entdeckt haben?“, wird es dereinst über uns heißen. Aber das wird uns ganz egal sein, denn neben den beiden Glamour-Girls sieht jeder blass aus. Wir haben das Duo interviewt und werden die Mädels auf ihrem steilen Weg nach ganz oben begleiten (mitzuverfolgen auf unserem neuen Youtube-Kanal). Außerdem: Carl Wilhelm Macke kommentiert den schamlosen Beutezug des Gel-Barons zu Guttenberg durch das geistige Eigentum anderer; Kerstin Carlstedt ist beeindruckt von der Vorstellungskraft, mit
Read More Posted On Februar 23, 2011By Kerstin CarlstedtIn Bücher, Litmag
Beeindruckende Vorstellungskraft – Selten war es nachteilig, als Schriftstellerin gut auszusehen. Im Gegenteil. Wie bei Opernsängerinnen, bei denen früher nur die Stimme zählte, ist es heute auch für den Erfolg im Literaturbetrieb immer wichtiger, dass Newcomerinnen schön anzusehen sind. Oder wäre Zoe Jennys „Blütenstaubzimmer“ so wohlwollend besprochen worden, wäre sie nicht dieses ätherische, elfengleiche Scheidungsmädchen gewesen? Und wäre das Kurzgeschichtendebüt „Sommerhaus, später“ von Judith Hermann genauso zahlreich über den Ladentisch gewandert, wäre die Autorin nicht ausgesprochen vorteilhaft auf Klappentext- und Katalogbildern abgebildet worden? Bei Nicole Krauss hingegen ist es wohl
Read More Im Musical – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen – diesmal wagt sie sich ins Musicalzelt. Also, Ihr coolen Musikchecker, macht Euch locker und seid nicht so arrogant: Isabel war bei CATS – und ihr hat’s sogar gefallen … Zu den vielen Dingen auf der Welt, die mir egal sind, gehören Katzen. Und Musicals. Da liegt es natürlich nahe, mir „Cats“ anzusehen. Zumal das eine der ersten Schallplatten war, die ich mir selbst gekauft habe, irgendwann Mitte der Achtziger. Sie lief damals dauernd, ich kann
Read More Posted On Februar 23, 2011By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Quälende Chronik einer scheiternden Liebe – Mit „die letzten schönen Tage“ serviert Helmut Krausser seinen Lesern ein seltsames literarisches Mahl – es ist weder feurig-würzig, noch raffiniert-opulent, geschweige denn süß und verlockend. Es ist eher zäh und trocken und schwer zu schlucken – und gleicht damit dem Leben und der Liebe in diesem Roman. Von Karsten Herrmann Im Zentrum des Buches steht Serge, ein zwanghafter, grundsätzlich pessimistischer und tendenziell hämisch-menschenverachtender Werbetexter in den Dreißigern, der an einen von Houellebecqs Antihelden erinnert. In dem von einem Jahrhundertwinter heimgesuchten eiskalten Berlin soll
Read More Posted On Februar 23, 2011By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag
Der Staub der Glasmurmeln – Allein für den Titel kann man das Debüt von Carolina Schutti lieben. Ihrem Roman stellt sie zwei Betrachtungen voran: Zum einen beschreibt sie, wie enttäuschend der Blick auf den feinen Staub von zertretenen Glasmurmeln sein kann, die das Geheimnis ihres Innenlebens nicht preisgeben; zum anderen beschreibt sie, dass, wer getragen wird, keine Glasmurmeln zertritt: „Wer getragen wird, hat einen Träger.“ Der Wunsch nach einem Träger, nach jemandem, der vor Verletzungen schützt und Verantwortung übernimmt, scheint auch Anna zu erfüllen. Nur scheinbar ist die 18-Jährige selbständig,
Read More Große Gefühle – Das Schweizer Edelmagazin Du widmet sich der Weltverbesserung. Von Carl Wilhelm Macke. Eine Zeitschrift wie das Schweizer Kulturmagazin Du bedarf keiner besonderen Werbung. Seit Jahrzehnten erwartet die Leser hier Print- und Fotojournalismus auf allerhöchstem Niveau. Unterbrochen wird der journalistische Teil der Zeitschrift nur hin und wieder durch großflächige Werbeseiten Schweizer Luxusuhren und weltweit bekannter (und berüchtigter) Schweizer Banken. Letzteres ist besonders pikant in dem Heft von Januar/Februar 2011, das sich dem Themenschwerpunkt „Humanitäre Organisationen“ widmet. Helfen doch viele der weltweit arbeitenden Non Government Organisations gerade in Ländern,
Read More Kryptomnesie 1 bild / 100 worte Nietzsche hatte sie, R. L. Stevenson hatte sie, und jetzt wurde offenbar Guttenberg Jr.s Doktorarbeit davon befallen: Kryptomnesie. Die gutartige Hirnstörung gibt dem Betroffenen ein, Texte fremder Genies seien von ihm selbst. Als Verteidigung rechtlich unhaltbar, auch sonst schwierig: Ein Hirnkranker an der Spitze unserer Streitkräfte? Aber keine Sorge! Seine Doktorarbeit hat nicht Guttenberg selbst geschrieben, sondern sein guter Kumpel und Gefangener auf Schloss Guttenberg SUPERMAN, alias Clark Kent. Karl-Theodor hatte damals keine Zeit. Der außerirdische Überflieger wiederum wurde gefügig gemacht durch Kryptonit im
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