NASA-Ostern 1 bild / 100 worte Das Ei, das wir vergangenes Jahr drei Monate nach Ostern fanden, lag hinter dem kaputten Toaster und war Zwiebelschalen-braun gefärbt, und die Eier, die das Fermi Teleskop vergangenes Jahr sechs Monate nach Ostern fand, waren 25’000 Lichtjahre hoch, mehrere Millionen Jahre alt und lagen mitten in unserer Galaxie. – Dear NASA, what took you so long? – A foggy fog of gamma rays, f***ing hell!!! johlt die NASA und brettert auf ihren Harley Davidsons davon, umspielt von toten Büffeln und Einzelsocken, die den Tessin verlassen
Read More Posted On April 20, 2011By Die RedaktionIn Litmag
wir machen eine kurze Osterpause und wünschen allen Leserinnen und Lesern entspannte und fröhliche Feiertage. Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Magazin und melden uns in einer Woche mit einem vollen Programm zurück. Viele Grüße, Ihre CULTurMAG-Crew Fotograf: Walter J. Pilsak, Waldsassen
Read More In unserer Online-Galerie stellen wir in regelmäßigen Abständen Arbeiten interessanter Künstlerinnen und Künstler vor. In diesem Monat zeigen wir Ihnen Bilder der Malerin Jessica Halm. MARIE O´NETT, Öl auf Leinwand, 200 cm x 140 cm, 2010 CHATEAU D’HALM, Ausstellungsansicht, Westwerk, Hamburg, 2010 S, Öl auf Leinwand, 150 cm x 110 cm, 2010 Ausschnitt „JE“, Öl auf Rauhfaser, Papier und Leinwand, 360 cm x 300 cm, 2010 SICH DEM SANFTEN WAHN HINGEBEN, Öl auf Digitalprint, 30 cm x 20 cm, 2010 EUNUCH TROPAION, diverse Materialen, 250 cm x 90 cm x
Read More Posted On April 13, 2011By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, wir freuen uns, denn es gibt wieder haufenweise bunte Bilder in der heutigen Doppelausgabe von LitMag und MusikMag. Pompös, farbenprächtig, barock und intensiv, so lassen sich viele der Arbeiten der Hamburger Künstlerin Jessica Halm beschreiben. Wir zeigen Ihnen heute einige ihrer Porträts und „Gestecke“ – bunte, der Sprache von Stillleben nachempfundene Mutanten. Farbig geht’s auch in der Kolumne „Sachen machen“ zu, Isabel Bogdan hat nämlich rot gesehen. Bzw. rosa. Denn: Sie war im Darm. Also in einem riesigen, lebensechten Modell eines menschlichen Dickdarms. Ob sie wieder herausgefunden hat.
Read More Faszination Darm – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Manchmal macht sie richtig was durch. Faszination Darm. FASZINATION DARM! Das muss man sich mal, Verzeihung: auf der Zunge zergehen lassen. Fas-zi-na-tion Darm. FASZINATION DARM (jawohl, in Großbuchstaben) ist, so ist es auf der Webseite zu lesen, Europas größtes Darmmodell. Schon mal ein spitzenmäßiger Superlativ, die Burdastiftung hat also den längsten, dann wäre das auch geklärt. Tatsächlich handelt es sich bei FASZINATION DARM um eine hüpfburgartige, aufblasbare,
Read More Gaddafis „Grünes Buch“ So populär wie Maos Rote Fibel war Gaddafis „Grünes Buch“ zwar nie. Aber der Wüstenrebell aus Sirte (dort wurde er 1942 geboren) hatte sich mit seiner „Dritten Universaltheorie“ einen gewissen Nimbus als Staatsmann geschaffen, der sich zu Höherem berufen fühlte und als Nasser-Nachfolger an die Spitze der panarabischen Bewegung setzen wollte. „Das Grüne Buch“ gehörte als Zwangslektüre in jeden libyschen Haushalt und jede Volksschulklasse. Aber wurde es auch gelesen? Und was steht eigentlich drin? Von Peter Münder Als die mit malerischen Kaftans ausstaffierten afrikanischen Exzellenzen, all die
Read More Ach Deutschland, mein Deutschland, komm‘ wieder nach Hause – Deutschland, du bist wieder da! Ich freue mich so! Ach, wie hab ich dich vermisst. Die letzten Wochen hast du so abwesend gewirkt, du warst so ganz und gar nicht du selbst. Ich dachte schon: Wenn das so weitergeht, muss ich raus hier, nur weg. Wirst du jemals wieder zu dem Land werden, in das ich mich verliebt habe? Doch jetzt bist du wieder da, und ich freue mich einfach. Der Schreck begann, als Angela Merkel begann, Atomkraftwerke abzuschalten. „Mein Gott!“,
Read More Westberlin, frühe 1980er-Jahre – Die 14-jährige Julika ist in ihren Nachbarn verknallt. Sie und ihre Freundinnen verzieren Mauern und Buspolster mit geheimen Zeichen. Und Julika will auswandern, am liebsten in ihr Sehnsuchtsland Patagonien. Mit dieser Protagonistin hätte man einen ganz normalen, handelsüblichen Coming-of-age-Roman gestalten können, circa 250 Seiten lang. Die Berliner Schriftstellerin Tanja Dückers aber hatte mit ihrer Erzählerin Julika Zürn (der Name erinnert gewiss nicht zufällig an die Künstlerin Unica Zürn) anderes vor: Nichts weniger als ein 500 Seiten dickes Denkmal Westberlins der frühen 1980er-Jahre ist „Hausers Zimmer“ geworden.
Read More Posted On April 13, 2011By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Erschütterndes Lehrstück – Mit „Zeitoun“ unternimmt der amerikanische Romancier, Verleger und Creative-Writing-Aktivist Dave Eggers einen Ausflug in das Genre der Doku-Fiction. Von Karsten Herrmann Die Folie des Buches bildet der Hurrikan Katrina, der 2005 die Stadt New Orleans auf unvorstellbare Weise verwüstete: „Eine Katastrophe, deren Größe und Schwere mythische Dimensionen hatte“ – und mit der alle bisherigen Gewissheiten und Sicherheiten plötzlich nichts mehr galten. Dave Eggers zeigt das am Beispiel der Familie Zeitoun. Der Vater Abdulrahman ist gebürtiger Syrer und gläubiger Moslem und hat den Ehrgeiz, seiner Frau Kathy und
Read More RüdhJvdJüadeDuSs – In Frankreich feiert man ihn als die literarische Entdeckung des Jahres. Jetzt kommt Sacha Sperling (Jahrgang ’90) auf den deutschen Markt. Er scheint zu halten, was er verspricht . In seinem Debütroman sieht J.S. Gosze ein Talent auf dem Weg zum Routinier. Mit „Du mich auch nicht“ („Mes illusions donnent sur la cour“) bedient Sperling die Nachfrage einen sich im Aufstieg befindenden Genres: Romane über die hedonistische Jugend, von der Jugend über all dies etwas Drogenkonsum und Sex streuseln. Kurz: RüdhJvdJüadeDuSs. RüdhJvdJüadeDuSs ist kein leichtes Feld für einen
Read More Eine beeindruckende Reportage von Rita Knobel-Ulrich – Mit Impressionen einer militärischen Übung in Hammelburg, bei der Attentatsopfer, eine Frau mit Burka und schreiende Zivilisten den bevorstehenden Afghanistan-Einsatz ganz realistisch simulieren, beginnt die Reportage über deutsche Soldaten am Hindukusch. Dann folgen Interviews mit Familienangehörigen. In ihrer Reportage geht es Rita Knobel-Ulrich vor allem darum, wie Familien damit fertig werden, wenn der Vater einen mehrmonatigen Einsatz in Kunduz oder Kabul absolviert. „Natürlich habe ich Angst“, sagen einige Frauen, „aber es muss ja sein – ein Feuerwehrmann kann seinen Einsatz ja auch nicht jedes
Read More Das Wetter in Deutschland 1 bild / 100 worte Ein Regenband wandert in den Morgenstunden von der Ostsee über Sachsen-Anhalt bis zum Mann ohne Eigenschaften in Wien, der in einem kleinen Palais am Fenster stehend eine Zigarette raucht. Pendelnde 10 Grad. Mittags erfasst die Chance auf Sonnenstrahlen Niederrhein und Saar, die sich heftig und erfolglos zur Wehr setzen. Ab Nachmittag gerne freundlichere Phasen mit Kinderlachen und Sahnetorten und TV-Serien über Mitbürger, die ihre Heimat verlassen. Feuchte und milde Luft. Der südliche bis südwestliche Wind frischt kräftig auf und geht an
Read More Posted On April 10, 2011By Die RedaktionIn Litmag
Die Literarische Woche diesmal u.a. mit einem Gespräch mit Feridun Zaimoglu, „Plötzlich im letzten Sommer“ nach Tennessee Williams, einer literarischen Reise durchs Baskenland, einer „langen Nacht der Krimis“, einem Feature über die Renaissance von Tieren in der Literatur uvm. Als Literaturzeitschrift der Woche: Bella Triste, Nummer 29/März 2011.
Read More Posted On April 6, 2011By Brigitte HelblingIn Bücher, Litmag
Huck Finn auf dem Hamburger Kiez – Der obere Saal im Literaturhaus Hamburg ist überfüllt, den hinteren hat man zusätzlich aufgemacht, und der ist auch voll. Der Anlass: Eine Lesung des Hamburger Autors Konrad Lorenz aus seinem Roman Rohrkrepierer. Das Kapitel, das Lorenz gerade liest, könnte man (fahrlässig) so zusammenfassen: Wir waren jung, wir waren dumm, und Huren gehörten bei uns zum Straßenbild. Von Brigitte Helbling. Und wer wollte bei diesem Auftritt auch nicht dabei sein? In Rohrkrepierer beschreibt der 69-jährige Lorenz seine Jugend im Hamburger Rotlichtviertel St. Pauli als
Read More Chaos vs. Kultur – Yanick Lahens hat eine kluge, authentische Reflexion über das Erdbeben von Haiti geschrieben. Von Ulrich Noller Haiti, 12. Januar 2010, 16.53 Uhr. Nur für 30 Sekunden bebt die Erde, ein Wimpernschlag und doch eine gefühlte Ewigkeit. Danach ist nichts mehr wie zuvor: Kaum ein Gebäude steht noch, die Infrastruktur des sowieso schon desolaten Landes ist völlig zerstört, bis zu 500 000 Menschen sterben, genau kann es niemand sagen. Yanick Lahens, Publizistin, Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin, geboren 1953 in Port-au-Prince, befindet sich mit ihrem Enkel Noah im Wohnzimmer: Vorlesezeit.
Read More Posted On April 6, 2011By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, die Bilder der Naturkatastrophen in Japan und Haiti kennen wir alle. Sie sind schrecklich – aber auch schwer zu fassen, in der Konsequenz, die sie für die Betroffenen bedeuten. Hier kann die Literatur einen Mehrwert bieten: „Sie kann hinter die Kulissen der Zerstörungsszenarien blicken, kann beschreiben und ermessen, mit welcher Ur-Kraft so ein Erdbeben in der Seele der Menschen wütet, die sie erleben müssen“, schreibt Ulrich Noller in seiner Besprechung des klugen Buches „Und plötzlich tut sich der Boden auf“ von Yanick Lahens, einer lesenswerten Reflexion über das
Read More Nackt unter Türstehern – Stefan Beuse berichtet von den Erhabenheiten und Fallstricken der Welt. Heute: Muskelhengste im Fitnessstudio. Es gibt grundsätzlich zwei Arten, wie Menschen mit ihren Traumata umgehen, analog zu den zwei Arten, wie Kinder mit ihren Ängsten umgehen. Das eine ist die „Bettdecke-über-den-Kopf“-Strategie (eine Schwester übrigens des „Ich-mach-die-Augen-zu,-dann-sieht-mich-keiner“-Irrtums), das andere ist die „Ich-mach-das-Licht-an-und-sehe-überall-nach,-damit-ich-mich-rational-davon-überzeugen-kann,-dass-hier-im-Zimmer-kein-Monster-ist“-Variante. Während Strategie A bei Kindern noch niedlich ist, wirkt sie bei Erwachsenen eher dümmlich. Umgekehrt Strategie B, die bei Kindern unsympathisch und altklug wirkt, bei Erwachsenen aber mutig. Eines meiner Kindheitstraumata ist Nacktheit. Ich hatte
Read More In diesem Jahr wäre Thomas Bernhard 80 Jahre alt geworden (siehe CULTurMAG-Glückwünsche hier und hier). Aus diesem Anlass sind eine ganze Reihe von Büchern erschienen, Christiane Geldmacher und Frank Göhre stellen zwei davon vor. Eine Scheußlichkeit mehr Thomas Bernhard hat, wie erst jetzt einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde, in einer eisigen Winternacht des Jahres 1977, als Sechsundvierzigjähriger also und bereits als Prosa- und Theaterautor sowohl gefeiert wie geschmäht, nach einem bedrückenden Wirtshaus-Resteessen, bei dem allerdings reichlich Wein floss, mit seinem Gast, dem Autor und Literaturkritiker Peter Hamm, damals noch nicht
Read More Posted On April 6, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag
Protestantenland – Nora Bossong durchstreift in ihren verstörenden Gedichten Landschaften, Parks, ihre Heimatgegend um Bremen, doch ein unberührtes Arkadien findet sie nirgends. Von Carl Wilhelm Macke Das Bild auf dem Cover des Gedichtbands von Nora Bossong führt die Leser – gewollt oder ungewollt – in die Irre. Wir sehen dort den Stamm einer Birke auf einer Frühlingswiese. Den ganzen Baum muss man sich hinzudenken. Weder entdecken wir seine Blätter noch seine Wurzel auf dem Bild. Man könnte es für ein allzu romantisches Motiv aus der jüngsten Ausgabe der „Bäckerblume“ halten:
Read More Posted On April 6, 2011By Kerstin CarlstedtIn Bücher, Litmag
Vergnügliches Potpourri – Wieder einmal ist die Verlockung groß, darüber nachzudenken, wie viel in dem neuen Roman von Siri Hustvedt wohl mit ihrer eigenen Realität zu tun hat und wie viel Fiktion ist. Von Kerstin Carlstedt Nach dem Erscheinen des Buches soll die New Yorker Autorin einen Anruf von einem besorgten Freund bekommen haben: „Siri? Ich habe gerade den Titel deines neuen Buchs gelesen. Stimmt etwas nicht mit dir und Paul???“ Diese Frage wird Siri Hustvedt seither sicherlich öfter gehört haben. Selbst Schuld! Denn wer mit einem berühmten Schriftsteller wie
Read More Kurzrezensionen – diesmal mit Ela Angerer, Paula Fox, Bernadette Conrad, Birgit Schönau und Wolfgang Petermann; besehen von Senta Wagner (sw), Christina Mohr (cm), Carl Wilhelm Macke (cwm) und Frank Schorneck (fs). Gemütlich ist das Leben der anderen (sw) – Meine Freunde sind wieder da! Die mit den modernen Nerven, die die in ihrem Leben schon mal ganz tief unten waren – zugedröhnt, fix und fertig, super pleite. Buchreihen haben was Verlässliches an sich. Ela Angerer hat jetzt beim Czernin Verlag ihren zweiten Band der Reihe Moderne Nerven herausgegeben: „Brennstoff“. Könnte
Read More Himmelspolizey 1 bild / 100 worte In einer schönen Frühlingsnacht auf der Champs-Elysées, verführt von den Lichtern der Großstadt, beschließen wir, den Beruf zu wechseln. Vielleicht zum Schauspieler? Straßenputzer? Kindergärtner? Schlagerstar? Oder schlichtemang Angestellter von Euro-Disneyland? NON NON NON: Wir möchten Mitglied werden bei der Himmelspolizey! Jadoch, wir sehnen uns nach hohen Türmen, wir wollen durch ausziehbare Teleskope in den Himmel spähen und tödlichen Asteroiden ins verkraterte Antlitz lachen. – Dann die Nachricht: Die Himmelspolizey ist abgeschafft, schon seit 1901. HELAS! Es gibt die Uniformen nicht mehr, nicht die Whiskeyrunden
Read More Posted On April 4, 2011By Die RedaktionIn Litmag
Die Literarische Woche diesmal u.a. mit einer Dokumentation über Simone De Beauvoir, Orhan Pamuk und Homer, außerdem mit Sendungen zu Feridun Zaimoglu, Wolf Wondratschek, Arno Schmidt, einem Podcast zu Facebook und Twitter uvm. Als Literaturzeitschrift der Woche: Akzente, Heft 1/2011.
Read More Posted On März 30, 2011By Peter MuenderIn Kunst, Litmag
Narzisstische Pop-Art im Doppelpack – Die beiden Unzertrennlichen, die schon seit Jahren im gepflegten Anzug, mit geblümten Krawatten und gelangweiltem Buchhalterblick durch die Kunstszene stolzieren, gelten überall als Kult – warum eigentlich? Das fragt sich Peter Münder nach dem Besuch der Ausstellung „Jack Freak Pictures“ von Gilbert and George in den Hamburger Deichtorhallen. Als G & G in den 70er-Jahren sich im Londoner Eastend ausgerechnet im düstersten Viertel Spitalfields ein marodes Haus suchten, das sie aufwendig sanierten, war dies für sie ein idealer Spähposten im ungewohnten Terrain. Denn hier, wo
Read More Posted On März 30, 2011By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, (Bööörps) – tschuldigung, aber die Magenbeschwerden nach der Echo-Verleihung, die wir natürlich wie alle anderen 12,5 % der deutschen Bevölkerung live im TV mitverfolgt haben, sind leider auch nach fast einer Woche immer noch nicht verschwunden. Wenn das tatsächlich ernst gemeint war, was da geboten wurde (Adoro in der Kategorie Rock/Pop national? Schauspieler-Darsteller Til Schweiger als Laudator? Keinerlei Koksnutten? Hallo?), dann sind wir doppelt froh, aus dieser Parallelwelt nur ab und an was mitzubekommen. Nämlich ziemlich genau einmal – (bööörps) – im Jahr, zur Echo-Verleihung, gottogottogott. Als Gegenmittel
Read More Ich trete zurück – Sehr geehrte Damen und Herren der Culturmag.de-Redaktion, hiermit möchte ich mit sofortiger Wirkung meinen Rücktritt als „DeutschCult“-Kolumnist einreichen. Ich bedauere diesen Schritt und entschuldige mich dafür, dass er so überraschend passiert, zumal Sie vermutlich nicht wissen, dass ich auf Ihrer Website überhaupt eine Kolumne veröffentliche. Dennoch möchte ich meine Gründe darlegen. Sie müssen wissen: Seitdem ich auf der Welt bin, sind sämtliche wichtigen Trends an mir vorbeigezogen. Ich konnte nicht mal Furzgeräusche mit der Achselhöhle machen, als ich in dem Alter war, in dem gesellschaftliche Akzeptanz
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