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Posted On März 30, 2011By Frank GoehreIn Bücher, Litmag

Sven Regener: Meine Jahre mit Hamburg-Heiner

Aus dem Leben und Treiben eines wahren Pop-Poeten – „Auf keinen“, befindet die Kunstfigur „Sven“. „Auf jeden“, fordert sein Widerpart „HH“. Oder auch umgekehrt. Doch „die Welt ist alles, was der Fall ist“, heißt es bei dem Philosoph Ludwig Wittgenstein, und der reist insgeheim mit. Frank Göhre hat Sven Regeners Logbuch „Meine Jahre mit Hamburg-Heiner“ gelesen. So geht es von Berlin aus auf Tour – als Texter, Sänger, Gitarrist und  Trompeter der Band „Element of Crime“ und Bestseller-Autor der „Lehmann“-Trilogie, Hamburg-Heiner, lies und sprich „HH“, zumeist nervend am Telefon, undRead More

Posted On März 30, 2011By Isabel BogdanIn Kolumnen und Themen, Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Im Casino

Casino – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Diesmal war sie spielen. Wenn ich erzähle, was ich vorhabe, fragen alle als Erstes, was ich anziehe, ob ich überhaupt was anzuziehen habe, ob ich ein Ballkleid besitze. Ich besitze kein Ballkleid, das braucht man aber auch gar nicht. Es ist vielmehr vollkommen egal, was man anhat, vorausgesetzt, man ist eine Frau. Als Mann muss man ein Jackett tragen, notfalls kann man für fünf Euro eins ausleihen. AlsRead More

Posted On März 30, 2011By Charlotte von BausznernIn Comic, Litmag

Riad Sattouf: Meine Beschneidung

Riad Sattouf und die Pimmel der Extraklasse – Eine Depeschen-Rezension an imaginäre Freunde von Charlotte von Bausznern. Liebe P.: Schön, dass ich weiß, wo Syrien liegt, seit die Bekannte von deiner Freundin da war. Lese gerade Riad Sattoufs „Meine Beschneidung“. Eine autobiografische Episode. Riad ist acht und soll beschnitten werden, ohne eingeweiht zu sein in die genaueren Umstände und Abläufe. Episode 8 unbeschnitten Während meiner biografischen „Episode 8“ war ich in fünf Jungs und mindestens ein Mädchen verliebt, hörte Prince ebenso wie die Prinzen und lernte gerade Brüste zu malen.Read More

Posted On März 30, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

John Burnside: Versuch über das Licht

Schmelzlaut deines Verstands – Ein Gedichtband, der überrascht: Denn bisher kannten wir den schottischen Schriftsteller John Burnside nur als Autor von wuchtigen Romanen. Von Carl Wilhelm Macke „Glister“ (2009) etwa erzählt von einer erkalteten Gesellschaft und ihre um jeden Funken Hoffnung kämpfenden Kinder. Burnsides Roman über seinen Hass auf den Vater „Lügen über meinen Vater“ erschien vor Kurzem ebenfalls auf Deutsch. Wer alttestamentarische Sprachgewalt liebt, wird Burnside schnell schätzen lernen. Und jetzt gibt der Münchner Hanser Verlag in einer ganz ausgezeichneten Übersetzung von Iain Galbraith – dem wir auch schonRead More

Posted On März 30, 2011By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Inger-Maria Mahlke: Silberfischchen

Liebe in Zeiten von Altersflecken – Das Debüt von Inger-Maria Mahlke erzählt eine der ungewöhnlichsten Beziehungsgeschichten der jüngeren Literatur; Frank Schorneck ist angetan. Der pensionierte Polizeibeamte Hermann Mildt nimmt widerwillig die in Not geratene Polin Jana Potulski für ein paar Tage bei sich auf. Sie hat ihn ein wenig überrumpelt, er will eigentlich seine Ruhe haben und ist extrem misstrauisch. Er glaubt kein Wort ihrer Geschichte, ist besessen von der ständigen Angst, von ihr ausgenutzt und ausgeraubt zu werden. Andererseits ist es auch nicht schlecht, eine Frau im Haus zuRead More

Posted On März 30, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Nackte Singularität 1 bild / 100 worte wa wa bumm! wa wa wa bumm! wa wa, wa wa, bumm! bumm! Fragen, die ungelöst bleiben: Gibt es die kosmische Zensur? wa wa bumm! Hawking sagt nein, Penrose/Thorne, doch, gibt es. Wa bumm! bumm! Wir würden uns gerne einschalten, denn die Vorstellung einer nackten Singularität behagt uns sehr. Jedoch. wa wa wa. Da ist dieses Kind. bumm! Mit seinem Schlagzeug im Nebenraum. wa bumm! wa bumm! wa wa bumm! Zerschlägt uns den glasklaren Verstand, Herrgott nochmal: SCHLAFENSZEIT! Ruhe kehrt ein. Todesstille. DannRead More
Die Literarische Woche diesmal u.a. mit einer Dokumentation über Max Frisch, Sendungen zu Balzac, Hanns Josef Ortheil, Heinrich von Kleist, einem Gespräch mit Heike Gfrereis, Direktorin des Schiller-Nationaltheaters Marbach, einem Fesature über „Bestenlisten“ uvm. Und als Literaturzeitschrift der Woche: Sinn und Form, Heft 2/2011.Read More
Die richtige Lösung eingeschickt und den Buchpreis gewonnen hat Helga Müller aus Wien. Herzlichen Glückwunsch!Read More
Rasanter Aufstieg und Fall der Bugatti-Königin – Die französische Tänzerin und Zirkusartistin Hélène Delangle (1900–1984) entdeckte früh die Faszination des Motorsports, stellte Langstrecken-Weltrekorde auf, die heute noch gelten, und wurde zur Inkarnation der Roaring Twenties. Nach einem tragischen Unfall und der Diffamierung als Nazi-Kollaborateurin geriet sie jedoch in Vergessenheit. In England, USA und Frankreich erinnert man sich nun an diese hedonistische Grand-Prix-Pionierin. Von Peter Münder Keine Frage, Hélène Delangle (Künstlername Hellé Nice), die quirlige Tänzerin, Trapezkünstlerin und Stripperin mit Benzin im Blut, die dann auch als Rennfahrerin Erfolge hatte, war die idealeRead More

Posted On März 23, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Editorial, 23.03.2011

Liebes CULTurMAG-Publikum, Kaum ist die Leipziger Buchmesse vorbei und der Kopfschmerz nach Hunderten von Partys mit Tausenden von Kollegen und Fans überstanden, steht auch schon der Frühling vor der Tür. Und mit ihm diejenigen, die ihn freudig begrüßen. In dieser Lieferung von „Mohr Music“ ergeht sich Christina Mohr in der Betrachtung älterer Herren im beginnenden (zweiten) Frühling, darunter so illustre Namen wie Rod Stewart und Phillip Boa – und beteuert, dieses ständige Schreiben geschlechtertrennender Artikel sei keine Absicht, das ergebe sich einfach so. Andererseits hat ja die männliche Journaille mitRead More

Posted On März 23, 2011By Vladimir AlexeevIn Bücher, Litmag

Daniil Charms: Sieben Zehntel eines Kopfs

Charms in translation – Eigentlich darf ich diese Rezension gar nicht schreiben. Daher höre ich damit auf. Tschüss … Andererseits ist es genau der Grund, weshalb ich nicht schreiben darf, der mich dazu bringt, weiterzumachen. Von Vladimir Alexeev Eine Werkausgabe von Daniil Charms im Buchladen zu entdecken, ist immer ein großartiges Gefühl. Charms ist ein Grund zum Feiern. Als ich dann noch erfahre, dass es sich um eine Neuübersetzung handelt, bin ich besonders gespannt – und wundere mich. Denn eine Neuübersetzung ist vor allem dann besonders wichtig, wenn die alteRead More

Posted On März 23, 2011By Die RedaktionIn Litmag

New York Theatre: Neu mit Melba LaRose!

Und jetzt: Trommelwirbel! „Und wie heißt du wirklich?“ fragt jeder, der die New Yorkerin Melba – einst Schauspielerin im Warhol Umfeld, heute künstlerische Leiterin und Produzentin der Theaterorganisation NY Artists Unlimited – kennenlernt. Melba LaRose. Das kann nur ein Künstlername sein! Ist es aber nicht: Melba heißt wirklich so. Manche Leute haben einfach Glück. New York ist ein besonderer Ort für Theater: Die Heimat von Broadway, und die Heimat von Legionen von Theaterschaffenden am Off und Off Off Broadway, die im Gegensatz zum kommerziellen Zentrum der Szene von ihrer ArbeitRead More
Melba LaRose ist seit den 1960ern im New Yorker Theaterraum unterwegs – als Schauspielerin, Produzentin, Autorin, Regisseurin, und als aufmerksame, leidenschaftliche Beobachterin von allem, das „ihr“ New Yorker Theater hervorbringt. Ab März 2010 wird sie regelmäßig für CULTurMAG darüber berichten! For the Glamour & the Glory – When I burst onto the NY theatre scene in the late ’60s, no one dreamed of being paid.  We worked off-off-Broadway, doing the most inventive, avant-garde and outrageous performances possible.  For „Glamour, Glory & Gold,“ the playwright and actor/actress Jackie Curtis raided hisRead More

Posted On März 23, 2011By Die RedaktionIn Litmag, Vermischtes

Die Glamour-Girls sind zurück!

REAL LIFE OF GLAMOUR GIRLS! Sie haben geprobt. Sie haben sich Gedanken gemacht. Und jetzt tut ihnen alles weh. Wir von CULTurMAG sind weiter live dabei, auf dem Weg in den Pop-Olymp – sehen Sie ab heute die zweite Episode von REAL LIFE OF GLAMOUR GIRLS! Die Mädels sind heiß. Sie sind satanisch begabt. Sie haben den Ruhm verdient, und sie werden ihn auch bekommen! Mehr zu Natalia & Olga: hier.Read More
Am Hamburger Hafen, ganz in der Nähe der Landungsbrücken, steht das eindrucksvollste Denkmal der Stadt: Die 34,3 Meter große Statue des ersten deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck. Auf sein Schwert gestützt blickt die Hamburger Rolandsfigur in Richtung Elbmündung.  Überlebensgroß, unerreichbar. Umso erstaunter blickten die Passanten in den letzten Tagen zum Bismarck hinauf; hatte doch jemand dem Fürsten einen 20 Meter langen roten Schal um den Hals geschlungen.  Wie sich herausstellt, handelte es sich um eine Guerilla-Aktion eines Pharmaunternehmens. „Oh wie crazy!“, findet S. U. Bart … Und: War da nichtRead More
Stefan Beuse berichtet von den Erhabenheiten und Fallstricken der Welt. Heute: Facebooks schleichendes Gift oder der Auserwählte mit dem Wasserglas. Wie ich einmal die Matrix reloadete – Jaja, die Pubertät. Schwieriges Alter. Immer schon gewesen, klar. War die hormonelle Verirrung früher aber in Form von Pferdedecken, Leonardo-Gläsern und Bon-Jovi-Postern konkret sicht- und damit einschätzbar, verlagert sich das Ganze heute zusehends auf Ebenen, die dem elterlichen Zugriff komplett verwehrt bleiben. Die Pubertät findet nicht mehr im Jugendzimmer, sondern passwortgeschützt in virtuellen Räumen statt. Um den Gegner dennoch im Auge zu behalten, bedieneRead More

Posted On März 23, 2011By Gunter GerlachIn Kolumnen und Themen, Litmag

Kolumne: Unmögliche Lektüren

Verrisse sind oft nicht ganz fair. Manchmal sogar richtig unfair. So wie bei uns: Gunter Gerlach stößt sich an Büchern, die anderen gut gefallen – dabei hat er sie noch nicht einmal zu Ende gelesen … Heute: Sabrina Janesch: Katzenberge Unmögliche Lektüren (1) Maja schleicht sich mit einem Buch an mir vorbei zur Kasse. „Halt! Stehen bleiben!“ Ich halte sie am Jackenzipfel fest. Sie verbirgt das Buch hinter beiden Armen, presst es mit dem Titel gegen den Bauch. „Ein Frauenbuch“, versucht sie mich abzuwehren. Ich lasse sie ziehen, aber alsRead More

Posted On März 23, 2011By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Markus Berges: Ein langer Brief an September Nowak

Alles Lüge! Mit Markus Berges wagt sich ein weiterer Sänger und Songwriter der deutschen Musikszene in die Welt der Literatur: Als Texter von Erdmöbel wird er auch von den Feuilletons geliebt, sein Umgang mit der deutschen Sprache, sein souveränes Einbinden auch sperriger Wörter in Songtexte werden allseits bewundert. Nun also ein Roman. Frank Schorneck ist mit em Ergebnis nicht vollkommen zufrieden. Dieser begleitet die 19-jährige Betti, die aus ihrem Heimatkaff in Westfalen aufbricht und zum ersten Mal allein verreist, um ihre langjährige Brieffreundin (der Roman spielt Anfang der 1990er-Jahre, alsRead More

Posted On März 23, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Langer Phall 1 bild / 100 worte Der Schwanz des Toten Vaters ist 65 Meter lang und sein Körper strudelt munter durch die Lande – <das starke Männchen war Herr und Vater der ganzen Horde, unbeschränkt in seiner Macht, die er gewalttätig gebrauchte. Alle weiblichen Wesen waren sein> – trotz Gegenwehr der geknechteten Söhne – <sie taten sich zusammen, überwältigten den Vater und verzehrten ihn nach der Sitte jener Zeiten roh> – und chorischem Gesang der Begleiter – <Toter Vater will nicht gehn, will nicht gehn, will nicht gehn, totRead More
Die Literarische Woche diesmal u.a. mit einer Dokumentation über den französischen Gallimard-Verlag, die Wirklichkeiten des Tennessee Williams, einer Dokumentation über Philip Roth, Bret Easton Ellis und ein dem 100. Geburtstag des Verlegers Klaus Piper. Und als Literaturzeitschrift der Woche: Du, Nr. 814.Read More

Posted On März 16, 2011By Petra VesperIn Litmag, Porträts / Interviews

John Irving im Interview

Das wirkliche Leben ist viel schlampiger als ein Roman – John Irving im Gespräch mit Petra Vesper. Es kommen vor: „Letzte Nacht in Twisted River“, der Unterschied zwischen Literatur und Leben, die Vorteile des „mit-Stift-und-Notizblock-Schreibens“, Irvings Krebserkrankung, Kurt Vonnegut und ein freundlicher (aber kräftiger) Hund. Es ist schon über ein Jahr her, dass „Twisted River“ in den USA veröffentlicht wurde; im Mai 2010 erschien das Buch auf Deutsch. Welche Beziehung haben Sie heute noch zu den Figuren? Die Figuren sind mir immer noch sehr nah. Ich habe so viel ZeitRead More

Posted On März 16, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Editorial, 16.03.2011

Liebes CULTurMAG-Publikum, morgen beginnt die Buchmesse und da bleibt ja heute noch Zeit, die neuen Beiträge von LitMag und MusikMag auswendig zu lernen. Da geht dann auch der Small-Talk auf den Messe-Partys viel geschmeidiger von der Hand. Wir schlagen folgende Reihenfolge vor (muss aber nicht): Erst Petra Vespers John-Irving-Interview, ist ja klar, den kennt jeder. Der Party-Satz dazu: „Wussten Sie, dass Irving immer mit Stift und Notizblock schreibt, damit er mobil ist und überall schreiben kann, auch mal in der Nähe seines Hundes ‚wenn der so einsam aussieht, dass ichRead More

Posted On März 16, 2011By Eric T. HansenIn DeutschCult, Kolumnen und Themen, Litmag

Eric T. Hansens DeutschCult

Chronik einer deutschen Teilhirnschmelze – Freitag: Das viertstärkste Erdbeben der dokumentierten Geschichte und der damit zusammenhängende Tsunami zerstören große Teile von Japan und reißen möglicherweise über zehntausend Menschen in den Tod. Freitag: Umweltminister Röttgen (CDU) versucht, mit heiteren Worten die Deutschen vom tragischen Leiden der Japaner abzulenken, indem er verkündet, worum es hier wirklich geht: Die AKWs in Deutschland seien sicher. Allein im März finden Landtags- und andere -wahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, später auch in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Berlin statt. Der Wahlkampf ist eröffnet. Überall in Deutschland neigen PolitikerRead More

Posted On März 16, 2011By Brigitte HelblingIn Comic, Litmag

ORANG/ATLAS: Comic-Magazin

Hinaus! Hinaus! Die Welt ist schön! Dieser Beitrag erzählt von: Independent Comics, Monopolen, Sascha Hommer, Bleistift, Perserteppichen, Frauen, Imperium Romanum, Unterwegssein, Glück. Von Brigitte Helbling Es ist Februar 2011, und Orang, das Comic-Magazin mit Sitz in Hamburg, geht in die 9te Runde, mit mehr Seiten als je zuvor. Orang, von seinem Herausgeber Sascha Hommer noch zu Studentenzeiten an der Hamburger HAW („Armgartstraße“) gegründet, machte mit seiner Nummer 4 erste Schritte aus dem Hochschul-Schutzgehege und folgt seither primär der umtriebigen Sammellust seines Herausgebers. Der Verlag Reprodukt bietet seit Nummer 6 dasRead More
Stefan Beuse berichtet von den Erhabenheiten und Fallstricken der Welt. Heute: Wie Jürgen Drews einmal unser Auto gekauft hat – Das Auto solle ich verkaufen, sagte meine Frau. Es fahre nicht mehr so gut, außerdem bräuchten wir keines. Es stehe die meiste Zeit nur rum und verursache Kosten. Okay, sagte ich, geh in dein Fitnessstudio. Wenn du wiederkommst, ist das Auto nicht mehr da. Das Auto wird sich in ein Bündel Scheine verwandelt haben, sagte ich wie ein Idiot aus einem idiotischen Film. Meine Frau verdrehte die Augen und verließ dasRead More

Posted On März 16, 2011By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Tino Hanekamp: So was von da

So was von geil – Wenn der Macher eines Hamburger Kult-Musikclubs einen Roman schreibt, in dessen Zentrum ein Hamburger Club-Betreiber steht, und wenn zudem der Roman mit viel Medienrummel auf den Markt geworfen wird, dann ist Skepsis angesagt. Ein Werbezitat von Udo Lindenberg lässt auch nicht wirklich Literatur zwischen den Buchdeckeln vermuten. Doch im Fall von Tino Hanekamp sollte man alle Vorbehalte über Bord werfen und sich hineinstürzen in das Partygetümmel eines Debüts, das an Rasanz seinesgleichen sucht. Der Erstling des Monats, vorgestellt von Frank Schorneck. Tino Hanekamp, 1979 inRead More