Litmag Category

Das Promigericht – Der Gerichtsprozess des Jahrhunderts ist gescheitert. Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte hat eine Frau einen Mann vor Gericht wegen Vergewaltigung angezeigt, und das deutsche Rechtswesen war nicht in der Lage, Recht zu sprechen. Diese Unfähigkeit hat das Vertrauen des Volkes in das Rechtswesen in seine Grundfesten erschüttert. Die Schmach sitzt tief und Deutschland muss mit sich selbst ins Gericht gehen: Denn im jahrhundertalten Rechtssystem sitzt der Wurm; es ist hoffnungslos veraltet und bedarf einer grundsätzlichen Überholung, um es für die moderne Zeit wieder funktionstüchtig zuRead More

Posted On Juni 1, 2011By Gunter GerlachIn Kolumnen und Themen, Litmag

Kolumne: Unmögliche Lektüren (3)

Verrisse sind oft nicht ganz fair. Manchmal sogar richtig unfair. So wie bei uns: Gunter Gerlach stößt sich an Büchern, die anderen gut gefallen – dabei hat er sie noch nicht einmal zu Ende gelesen … Heute: Elke Heidenreich: Alte Liebe Alles falsch! Maja packt in der Küche die Einkäufe aus. Ich rümpfe die Nase über das Buch zwischen dem Gemüse. „Als Taschenbuch für nur 8,99“, argumentiert Maja. „Meine Freundinnen sind davon begeistert. Außerdem hast du damals ihre Fernsehsendung immer angesehen. Die Frau hat Verdienste um die Literatur.“ „Elke HeidenreichRead More
„Es war eine widerliche, blutige und räudige Zeit.“ – Der Traum von einem Land und einer Stadt; eine Doppelbesprechung neuer serbischer Literatur von Elfriede Müller. Dragan Velikić stellte fest, dass der Balkan zum Genre geworden ist. „Ein politisiertes Stück Wirklichkeit, getränkt mit typischen balkanischen Absurditäten, vermengt mit einer guten Portion Humor und unabdingbar einer Prise Provokation.“ Wenn man den Humor rausnimmt, trifft dies auf Sreten Ugričić‘ erste Veröffentlichung in deutscher Sprache zu. Sreten Ugričić hat viele Talente, er leitet die serbische Nationalbibliothek, ist Philosoph, Astronom, Konzeptkünstler und Essayist. „An denRead More

Posted On Juni 1, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Porträts / Interviews

Zum 70. Geburtstag von Roberto Calasso

Calassos kleine Bibliothek großer Literatur – Am 30. Mai 2011 ist der italienische Schriftsteller und Verleger Roberto Calasso siebzig Jahre alt geworden, ein Glückwunsch von Carl Wilhelm Macke. Wie kann man auf die Presseinformation des Hanser Verlags angemessen reagieren, wenn man von dem Autor nur ein Buch gelesen hat? Eine in der Szene der Kulturjournalisten sehr verbreitete Möglichkeit wäre es, so zu tun, als verfüge man souverän über alles notwendige Wissen, um den zu ehrenden Autor angemessen zu würdigen. Man surft also schnell einmal durch die entsprechenden Google-Einträge zum LebenRead More

Posted On Juni 1, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Litmag

LitMag Quickies

Kurzrezensionen – diesmal mit Michael Stavaric, Clemens J. Setz, ATAK und  Nino Haratischwili; besprochen von Brigitte Helbling (hel), Gisela Trahms (gt) und Frank Schorneck (fs). Dystopie für geduldige Melancholiker (hel) – In Brenntage, dem neuen Roman des österreichisch-tschechischen Autors Michael Stavaric, wird der Leser in abseitigen Wald geführt und dort sitzen gelassen, um sich die erratische Chronik einer Siedlung anzuhören, die ein namenloser Jüngling teils in autobiografischen Erinnerungsmomenten, teils als Weitergabe der Erzählungen von Bewohnern vorträgt. Anonymus lebt bei Onkel und Tante, der Vater ist verschollen, die Mutter tot, trotzdemRead More

Posted On Juni 1, 2011By Die RedaktionIn Litmag, Vermischtes

Moderne erotische Lyrik

Das siebente Sonett von Alexander Bessmertny Der Müllerbube schiebt hinauf zur Mühle Auf seinem Karren einen Mühlenstein, Und in die Öffnung schob er glatt hinein Sein steifes Glied und schaffte so sich Kühle. Die blonde Müllerin sieht’s im Sonnenschein. Und trotz der unerträglich dumpfen Schwüle Läuft sie hinab, daß prüfend sie’s befühle: Sie faßt und fühlt, es ist von Fleisch und Bein. « Na hör, mein Junge », ruft sie sehr brutal, «Was soll die Schweinerei mit deinem Schweif ? ! Ist das die Prüfung, die ich dir befahl, ObRead More

Posted On Juni 1, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Quantenselbstmord 1 bild / 100 worte Die Zeit, in der ich bewusstlos lag, kann nach der Uhr gemessen nicht lange gewährt haben – sie entsprach wohl ungefähr der Spanne, in der ein radioaktiver Atomkern zerfällt [oder Quantenmechanisches dergestalt] – die Experimental-Schussanlage aktiviert [mittels eines Schalters], welche der Physiker mir eingerichtet, dieser wilde und zerstörerische Geist, den ich [& der wie ich] – liebte – [klick] in letzte Dinge einzudringen [klick] von der Kugel durchbohrt [klick] nicht durchbohrt [klick] die sechste in zweiter [klick] und siebente [klick] in dritter – – –Read More
Die umgestülpte Welt – Ein bisschen ist der Umgang mit Phänomen wie Komik, Humor, Witz und so weiter schon eine Art Lackmus-Test oder ein Shaftesburyscher Prüfstein für intellektuelle Satisfaktionsfähigkeit. Wer in Rezensionen Sätze brabbelt wie: „mit einer gehörigen Prise Humor gewürzt“ oder „Humorkrimi“, oder wer „Humor“ mit „Komik“ verwechselt, wenn es um die Funktionen der vis comica in Texten oder anderen Kunstwerken geht, gibt damit im Allgemeinen schon zu erkennen, dass er entweder unempfindlich, ahnungs- und verständnislos der nach Jean Paul gar „weltzernichtenden“ Kategorie des Komischen gegenübersteht oder – vermutlichRead More

Posted On Mai 25, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Editorial, 25.05.2011

Liebes CULTurMAG-Publikum, Es wird wärmer, der Sommer steht vor der Tür, die Hormone spielen verrückt. Wir begrüßen das sehr! Und möchten es unterstützen:  Ab sofort finden Sie bei uns jede Woche ein (modernes) erotisches Gedicht. Heute: Frank Wedekinds „Der Dampfhammer“. Thomas Wörtche stellt einen faszinierenden Band mit „Fatrasien“ vor und macht sich, ausgehend von dieser Absurden Poesie des Mittelalters, ein paar grundsätzliche Gedanken zu Humor, Komik und Albernheit. Manchmal hat Isabel Bogdan keine Zeit zum Sachenmachen, manchmal muss sie auch arbeiten – umso erfreulicher, wenn sie das im „Paradies“ fürRead More
Flüchtige Sentimentalität der Dinge – Geben wir es lieber zu, werte Leser, wir sind doch alle Voyeuristen. Wir lesen nicht der edlen Regung wegen, sondern um in fremden Küchen, Wohnzimmern, Betten, Herzen und Unterwäschen herumzuschnüffeln. Gut, manche haben eine noch geradeso geltende Ausrede, sie seien nicht wegen der Beziehungskisten, sondern der Sprache, des Stils wegen im Roman unterwegs. Die noch wenigeren genießen die diplomatische Immunität eines Literaturwissenschaftlers, der sowieso alles lesen kann, darf und muss. Den Rest der Leserschaft interessiert aber eigentlich nur wer mit wem. Und wenn nicht, wieso.Read More

Posted On Mai 25, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Ex-General Ratko Mladic verhaftet

Emir Suljagic: Srebrenica – Notizen aus der Hölle – Aus aktuellem Anlass erinnert Carl Wilhelm Macke an ein erschütterndes Buch, das bereits Ende 2009 erschienen ist und fragt sich bei der Lektüre des Berichts über diesen Symbolort des Schreckens, ob Srebrenica vielleicht sogar irgendwann einmal zu einem Symbolort des Friedens auf dem Balkan werden kann. Die Verhaftung von Ratko Mladic‘ steht nicht am Ende dieses Prozesses, sondern ist immer noch ein wichtiger Schritt auf einem noch langen Weg. Während der Belagerung von Srebrenica wurden alle Briefe, die die Stadt verließenRead More
Straelen – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Manchmal hat sie allerdings gar keine Zeit zum Sachenmachen, sondern muss arbeiten. Straelen ist eine Kleinstadt am Niederrhein, kurz vor der niederländischen Grenze. Straelen hat rund 15.000 Einwohner, ein großes, grünes Sofa, eine der höchsten Geburtenraten der Republik und irgendwie anrührende Brunnen. Wenn man einmal durch alle Straßen der Innenstadt geht, ist man nach zehn Minuten überall gewesen. Über Mittag sind die Geschäfte geschlossen, mit ein bisschen PechRead More

Posted On Mai 25, 2011By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Marco Dzebro: Dorian

Postkarten ohne Idyll – In Zeiten von Facebook mit einem „Postkartenroman“ zu debütieren, klingt ziemlich gewagt. Der 1977 geborene Marco Dzebro hat es geschafft, für solch ein anachronistisch klingendes Vorhaben einen Verlag zu finden: Den noch jungen Verlag Asphalt & Anders, der sich in der Eigendarstellung als „urban und rau“ beschreibt. Von Frank Schorneck. Als urban und rau ließe sich auch „Dorian“ charakterisieren, nur als Roman funktioniert dieses Buch überhaupt nicht. In einer Art Vorbemerkung wird den folgenden Texten eine fiktive Herausgeberschaft zugeordnet. Demnach habe der Autor Marco Dzebro inRead More

Posted On Mai 25, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Moderne erotische Lyrik (1): Der Dampfhammer

Der Dampfhammer von Frank Wedekind (– Nach der Melodie: «Ist denn Lieben ein Verbrechen?»). In der Esse fliegt der Hammer Im Zylinder auf und ab; Gottfried in der Mägdekammer Fliegt nicht minder auf und ab. Gottfried heißt des Schmieds Geselle, Der gewaltige Knochen hat. Eben schweißt er eine Stelle, Die er selbst gebrochen hat. Und ein Mägdlein, schlank und plastisch, Stellt für ihn den Ambos vor, Einen Ambos, so elastisch Wie das dünnste Bambusrohr. Keines hört es, wie der lange Hagre Meister schleicht herein; Eine schwere Eisenstange Trägt der MeisterRead More

Posted On Mai 25, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Tamam shud 1 bild / 100 worte Zeit: 1. Dezember 1948; Ort: Somerton Strand in Adelaide, Australien; X bezeichnet die Stelle, wo die Leiche gefunden wurde. Der Mann war Anfang 40, in guter körperlicher Verfassung, Todesursache: Gift. In einer geheimen Tasche seiner Hose fand sich ein Papierfetzen, herausgerissen aus einer Übersetzung des „Robaiyat“ von Omar Khayyam (12. Jh.) mit den persischen Worten: TAMAM SHUD („fertig“), möglicherweise die Spur zum Schlüssel für eine kodierte Botschaft, die bis heute unlesbar bleibt… „Der Forschung Meister, die zum Dunkel drangen – Der Tugend Leuchten,Read More
Die richtige Lösung eingeschickt und den Buchpreis gewonnen hat Dorit Wehling aus Süderholz. Herzlichen Glückwunsch!Read More
Die Literarische Woche diesmal u.a. mit der Simenon-Verfilmung „Der Mann aus London“, der „Lebensbilanz“ des Alfred Grosser, Sendungen zu Franz Pfemfert und der Wochenschrift „Die Aktion“, dem deutsch-isländischen Lyrikprojekt „Edda revisted“, Bob Dylan, einem Podcast zu Josef Vogls „Das Gespenst des Kapitals“ uvm. Und als Literaturzeitschrift der Woche: „Sinn und Form“ Heft 3, 2011.Read More
Jelineks Mohntorte – Fast ist es, als ob man in den samtgrün gepolsterten Sesseln des Café Jelinek versänke und nie wieder hochkäme. Wahrscheinlich soll hier keiner so schnell wieder fort. Das Kaffeehaus im 6. Wiener Bezirk ist das erweiterte Wohn- und Besprechungszimmer von Reto Ziegler, dem Literaturverleger der Edition Korrespondenzen, den ich Ende März hier treffe an dem Tisch dicht beim Bollerofen. Der wird heute vom Ober immer wieder mit Holz gefüttert und soll hundert Jahre alt sein. Dann der Name: Jelinek kommt aus dem Tschechischen und bedeutet „Hirschchen“, sagtRead More

Posted On Mai 18, 2011By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag

Carlos Ruiz Zafón: Marina

Barcelonas mysteriöse Zwischen-Räume – Ein Junge namens Oscar Drai schleicht in ein altes Haus, in dem ein alter Maler lebt, dessen wunderschöne Tochter sich trotz schwerer Krankheit zusammen mit dem Jungen auf den Weg macht, um uralte Geheimnisse und Verschwörungsszenarien zu lösen: Eine verstummte Opernsängerin spielt da eine Rolle; ein Arzt, der ein geheimnisvolles Serum hütet; ein Mann, der dem Tod eine Schnippe zu schlagen versucht und dabei zum Monster für die Lebenden wird. Eine Fieberfantasie? Nein, der Roman „Marina“ von Carlos Ruiz Zafón. Von Ulrich Noller Manchmal braucht manRead More
Die geschenkte Zeit – Stefan Beuse berichtet von den Erhabenheiten und Fallstricken der Welt. Diesmal: Mythische Orte – von Gewerbegebieten und Autobahnraststätten. Ich habe ein neues Hobby. Ich nenne es: Aus der Zeit fallen. Der Effekt ist erstaunlich. Aus der Zeit fallen kann man auf verschiedene Arten. Die einfachste Methode ist, viel zu früh zu einer Verabredung zu kommen. Probieren Sie das mal: Nicht auf den letzten Drücker loszuhetzen, sondern mindestens eine Viertelstunde zu früh am vereinbarten Treffpunkt zu sein. Ich verspreche Ihnen: Diese Viertelstunde wird Ihnen wie ein GeschenkRead More

Posted On Mai 18, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Editorial, 18.05.2011

Liebes CULTurMAG-Publikum, Senta Wagner war mit Reto Ziegler von der „Edition Korrespondenzen“ Kaffee trinken und Mohntorte essen im Wiener Café Jelinek. Dabei hat sie sich den form- und sprachbewussten Literaturverleger und eine seiner Autorinnen etwas näher angesehen. Ziemlich nah ist CULTurMAG-Kolumnist Stefan Beuse einigen mythischen Orten der Gegenwart gekommen: Autobahnraststätten und Gewerbegebieten. Seitdem hat er ein neues Hobby, nämlich: Aus der Zeit fallen. Von einem sehr mythenträchtigen Ort berichtet auch Melba LaRose in ihrem neuen „Theater-Brief aus New York“. Diesmal schreibt die Schauspielerin, Produzentin, Autorin und Regisseurin über Geschichte undRead More

Posted On Mai 18, 2011By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Michel Houellebecq: Karte und Gebiet

Der Schriftsteller Houellebecq ermordet sich selbst – Mit „Karte und Gebiet“ streift Michel Houellebecq das Etikett des Skandalautors ab und präsentiert sich als gereifter Romancier. Auf der Folie von Kunst und Kommerz bürstet er Zeit und Gesellschaft jedoch abermals gegen den Strich und beschwört als postmoderner Décadent die Vergänglichkeit und Vergeblichkeit aller Anstrengungen. Von Karsten Herrmann. Die Hauptfigur in Houellebecqs Roman ist der Künstler Jed, ein weitgehend eigenschaftsloser und vom Wirbel des Weltgeschehens unberührter Mann. Er begann seine Künstlerlaufbahn „mit dem ausschließlichen Ziel … eine objektive Beschreibung der Welt zuRead More

Posted On Mai 18, 2011By Melba LaRoseIn Allgemein, Litmag

Melba’s Theatre-Letter from New York (II)

Ab Mitte der 1950er war das Off-Broadway-Theater in New York DER Ort für innovatives, relevantes, zeitbezogenes Theater. Heute finden Experimente vorwiegend auf dem non-profit Off-Off-Broadway statt, Off-Broadway hat seit 20 Jahren nur noch eine Handvoll Hits erlebt, und die Gelder, die in die Stücke gesteckt werden, spielen sich kaum je ein. Melba LaRose, Produzentin/Regisseurin/Autorin und unsere Theaterkorrespondentin aus Big Apple untersucht den Niedergang einer Theaterkultur und fragt Off-Broadway Produzenten: Warum bleibt ihr trotzdem dabei? Dreamers & Gamblers The Maverick off-Broadway Producer Why does anyone do anything that is hard?  WeRead More

Posted On Mai 18, 2011By Tilman KnopIn Litmag, Vermischtes

Tilman Knop: Wwucherungen

Wwucherungen – Silben, Worte sortieren sich zu wucherndem Sinn. Sinn, der sich an die Ratio einer vernünftigen Welt lehnt, die sich ständig mitteilt. Sie klingen, als hätte man dem Radio halb zugehört und deswegen die andere Hälfte verstanden. Nichts verstehen ist besser als gar nichts. In ihnen steckt eine bis dato unausgesprochene Weise, die einen tief in den Nebel unserer Ahnungslosigkeit blicken lässt. Beiläufig entstanden, purzeln sie in tourettescher Manier affektiv durch Knops Kurzzeitgedächtnis und verlangen nach Aussprache oder wenigstens nach Notierung. Sofort! Sonst gingen sie verloren. Denn ständig bestehtRead More

Posted On Mai 18, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Wunschbriefmarken 1 bild / 100 worte Eine Briefmarke zum Andenken an die Astronauten, die den Mars kolonisieren und nicht heimkehren werden, denn den Mars erreicht der Mensch nur mit Einweg-Fahrkarte. Eine Briefmarke für das Schwarz in den Flügeln des Ulysses-Schmetterlings. Eine Briefmarke für Philip K. Dick. Eine Briefmarke zur Ehrung der Farben über der Ostsee kurz vor der Landung der Außerirdischen. Sie gleichen uns recht bedingt. Eine Briefmarke für Squee, der wusste, dass sie kommen werden. Iiiiiih, iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiih, schreit Squee. Wo ist Ihonen Vasquez jetzt? Zeugt auf dem Mars Steinkinder.Read More

Posted On Mai 16, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Die literarische Woche 20: Homo Faber, Hans Fallada

Die Literarische Woche diesmal u.a. mit der Verfilmung des Romans „Homo Faber“ von Max Frisch, Sendungen zu Truman Capote, Hans Fallada, Ron Leshem und Silvia Bovenschen, einem Podcast zu Mac Frisch uvm. Und als Literaturzeitschrift der Woche: „Kultur & Gespenster“ Frühling 2011.Read More