Litmag Category

Posted On September 7, 2011By Isabel BogdanIn Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Slimyonik

Luft in der Hose – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Unterstütztes Abnehmen zum Beispiel. Pfffffffft, krrrrrrrrrrrrr, knack. Krrrrrrr, pfffffffffft, knick-knack. Krrrrrrrrrrrr. Wäre ich Ernst Jandl, dann könnte ich aus den Geräuschen bestimmt ein tolles Gedi… aber nu, ich bin nicht Ernst Jandl. Ernst Jandl liegt nicht in einer aufpumpbaren Riesenhose in einem kleinen, sterilen Zimmer im Hamburger Osten, sondern auf, nun ja, da bin ich dann doch wieder froh, dass ich nicht auf einem Friedhof,Read More

Posted On September 7, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Litmag

Thomas Glavinic: Unterwegs im Namen des Herrn

Einmal Maria, Mafia und zurück – Thomas Glavinic wagt sich auf eine horrende Pilgerreise durch den Balkan. Von Carl Wilhelm Macke. Als erklärter Atheist sollte man eigentlich wissen, auf was man sich einlässt, wenn man zusammen mit stockkatholischen Gläubigen in den bosnischen Marienwallfahrtsort Medjugorje pilgert. Nicht einmal die offizielle Katholische Kirche erkennt die angeblichen Marienerscheinungen an diesem Ort an. Und das will einiges besagen, wo der Vatikan doch ansonsten den merkwürdigsten Wunder und Heiligenlegenden seinen Segen gibt. Für den religiösen Analphabeten Glavinic wird diese Reise zu einer Begegnung mit einerRead More

Posted On September 7, 2011By Karsten HerrmannIn Litmag

Albrecht Selge: Wach

Fein geschliffene Wahrnehmungsprosa – In seinem gelungenen Debütroman „Wach“ schickt Albrecht Selge seinen Protagonisten August Kreutzer als postmodernen Flaneur und Heimatlosen durch die Quartiere und vielgestaltigen Zeichensysteme Berlins. Von Karsten Herrmann August Kreutzer will nur eines: „Er will wach sein, schauen, nachdenken: rumgehen“. Tag und Nacht erkundet der von Schlaflosigkeit Geplagte seine Stadt und sucht nach Bildern und Geschichten. Am liebsten verlässt er dabei die durchgestylten Schöner-Wohnen-Wohngegenden mit ihren pastellfarbenen Weinläden, Pasticcerien oder Kafferöstereien und lässt sich dorthin treiben, wo „die Häuser grau und die Gehwege uneben und löchrig werden.“Read More

Posted On September 7, 2011By Sandra BakerIn Kolumnen und Themen, Litmag

Mzansi moments – What’s up in Jo’burg?

Südafrika ist ein spannendes Land,  mit einer lebendigen Kunst- und Kulturszene. Deshalb freuen wir uns über unsere neue Südafrika-Korrespondentin Sandra Baker, die uns von nun an auf dem Laufenden halten wird. Diesmal berichtet sie von zwei interessanten Festivals, die im September stattgefunden haben (Jo’burg at 125), bzw. gerade gestartet sind (The Arts Alive festival). Also: Nichts wie hin zum Flughafen und ab nach Jo’burg. Cultural and literary events in South Africa –Hi Folks, for those of you who will be in South Africa, in September and in particular in JohannesburgRead More

Posted On September 7, 2011By Michael ZellerIn Litmag

Gedicht

THE ELVIS: Schade Elvis daß die ausklingende Platte jetzt gesprungen ist abrupt bei der 42. Rille Es war immer noch gut deine Stimme zu hören bis zuletzt Da war die Jugend wieder da die Selbstgewißheit scheu und maulfaul im schief heraufgezogenen Lächeln die dunkle Strähne mal stirnwärts mal fett hochgekämmt übers Ohr (bei uns nahm man Brisk) mit dem schmutzigen Plastikkamm aus der Gesäßtasche der schlenkernde Gang der Hüftschwung und whoooOOO! da waren wir unheimlich stark der Sound von dir war noch ganz unser wie der Blick von unten denRead More

Posted On September 7, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Baum der Erkenntnis 1 bild / 100 worte Die Schuld ist gegeben, wir haben sie von Kain erhalten. Oder von diesem Baum da. Den Anschluss ans Universum erprobt die Physik gemäß ihrer Seligwerdung, wir erleben den Ritt auf dem Rücken des irren Wissenschafters mit, gedankenlos, frei. Endstation Australien. Oder Ayabe? „Ich bin das Universum!“ Was O Sensei damit meinte, wussten schon damals weder Schüler noch Familie. Goldregen ist ein Argument, das keinen Widerspruch duldet. Die Spur läge wohl in den Muskelsträngen vergraben, per musculum ad astra, Kopf an Auge: SchauRead More
Das monatliche Literaturrätsel - gewinnen Sie einen Buchpreis, indem Sie herausfinden, wie eine Buchreihe mit Deutscher Literatur heißt, die Leserin M. sammelt!Read More

Posted On August 31, 2011By Charlotte von BausznernIn Comic, Litmag

Bastien Vivès: In meinen Augen

Liebe ist bunt – Auf dieses Buch habe ich lange gewartet. Nicht erst seit Bastien Vivès‘ grandiosem Debüt „Der Geschmack von Chlor“. Viel länger habe ich nach so etwas gelechzt. Mindestens seit es Graphic Novels für mich gibt. Also seit Blankets, meiner Bildertaumel-Entjungferung: verschneite Einsamkeit und schwirrendes Verliebtsein auf ach so vielen Seiten. Vivès‘ zweiter auf Deutsch erschienener Band „In meinen Augen“ ist, was die Temperatur angeht, quasi das Gegenteil. Natürlich, auch diese Geschichte zweier Verliebter und ihrer kurzen, beinahe flüchtigen Beziehung endet. Auch Vivès’ Zeichnungen leben von der Melancholie.Read More

Posted On August 31, 2011By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG-Ausgabe vom 31.08.2011

Liebes CULTurMAG-Publikum, sagen wir’s doch, wie es ist: Charlotte von Bausznern hat sich in Bastien Vivès Graphic Novel „In meinen Augen“ verliebt, Christina Mohr hat sich Modebücher angeschaut, Stefan Beuse befragt das „Bäckerinnen-Orakel“, Carl Wilhelm Macke folgt Roberto Zapperi in „Eine italienische Kindheit“, Carola Ebeling erklärt „Noch eine Theorie vom Glück“ und Stella Sinatra schnupft „Gottesteilchen“. Was gibt es noch? Unsere Glamour Girls Natalia & Olga sind wieder da! Sie unterstützen „Kings of Leon“-Sänger Caleb in diesen schweren Tagen … Da MUSS es ihm ja bald wieder besser gehen. UndRead More
Zweimal Mode im Buch – 1994 konstatierte die Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken in ihrem vielzitierten Buch „Mode nach der Mode. Kleid und Geist am Ende des 20. Jahrhunderts“, dass Mode, also Bekleidung, deren Funktion über den reinen Nutzwert hinausreicht, kein gutes Ansehen genieße. Die Beschäftigung mit Mode gelte als eitel und oberflächlich, und schon gar nicht würde der Mode Anerkennung als Kunstform zuteil. Christina Mohr hat sich Modefotos angesehen. Inzwischen sind siebzehn Jahre vergangen, und auch Laien werden erkennen, dass sich auf diesem Gebiet vieles verändert hat. Wurden in den 1990erRead More
Das Bäckerinnen-Orakel – Stefan Beuse berichtet von den Erhabenheiten und Fallstricken der Welt. Diesmal: Kindheit, das transparente Band am Anfang der Kassette. Als das Kind Kind war, ging es, den Blick auf dem Boden, mit hängendem Kopf zur Schule, mochte sein Pausenbot nicht und trank Sunkist aus rauen Pappschachteln. Als das Kind Kind war, war es die Zeit der folgenden Fragen: Liebt mich Kerstin Zwirner oder tut sie es nicht? Warum bin ich hier und warum nicht bei ihr? Wie kann es sein, dass ich, der ich bin, bevor ichRead More

Posted On August 31, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Roberto Zapperi: Eine italienische Kindheit

Kleine und große Geschichte – Neugierig macht zunächst nicht der Titel dieses Buches, sondern ein anderes Werk des Autors. Das erste von Roberto Zapperi in deutscher Sprache veröffentlichte Buch trug den Titel „Der schwangere Mann“. Und wenn man dann diese von Zapperi ausgebreitete Geschichte liest, wird alles noch spannender und verrückter. Es gibt, so klärt der Autor da auf, ein altes sizilianisches Märchen, in dem ein schwangerer katholischer Priester (!) sein Kind abtreiben will, um sich nicht weiter dem Spott seiner Umwelt auszusetzen. Wenn das kein Plot ist …?! VonRead More

Posted On August 31, 2011By Carola EbelingIn Bücher, Litmag

Paul Guest: Noch eine Theorie über das Glück

Eine Glückstheorie, die keine ist – Wie es möglich ist, einen Weg aus einem Unglück zu finden, nach einem Schicksalsschlag ins Leben zurückzukehren – das ist ein großes Thema, das viele interessiert. Weil es viele selbst betrifft, weil noch mehr Menschen einen anderen kennen, dem dergleichen widerfahren ist. Darin liegt der Reiz eines Buches, wie dem von Paul Guest, das die Hoffnung deutlich im Titel trägt: „Noch eine Theorie über das Glück“. Von Carola Ebeling Der Einschlag in sein Leben ereignet sich, als es noch ganz an seinem Anfang steht:Read More

Posted On August 31, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Gottesteilchen 1 bild / 100 worte Ein träger Tag am Strand, ein Getrampel in weiter Ferne: Über schwarze Steine und weißen Sand jagt die Priesterschaft des CERN und des Fermilab das Gottesteilchen, diesen blassen Godot im neusten Tunnel-Melodram der Teilchenphysik. „Wow, this looks like shit, but in a good way.“ Unser Blick schweift zur Sonne, brennt unverdrossen vor sich hin, paar Milliarden Jahre noch, way to go, Sonnen-Girl. Wahrscheinlichkeitserhaltung, what the fuck? Der Geist ist willig, aber das Hirn: schwach. Die Natur, Higgs-less or no, möchte, dass wir einen kühlenRead More
Die richtige Lösung eingeschickt und den Buchpreis gewonnen hat Rudolf Strischek aus Berlin Herzlichen Glückwunsch!Read More

Posted On August 24, 2011By Tom ThelenIn Comic, Litmag, Rubriken

Tracy White: Irgendwie Dazwischen

Ein Comic wie ein Schoßgebet – „Eine zu 95% wahre Lebensgeschichte“ ist der Untertitel zu „Irgendwie Dazwischen“ von Tracy White. Die Graphic Novel erzählt die Geschichte der Depression der 17-jährigen Stacy Black, von ihrem Zusammenbruch und dem Aufenthalt in einer Klinik. Von Tom Thelen. Der Komplex des Authentischen ist für Rezipienten ästhetischer Produkte immer schwer zu bewältigen. Die vermeintlich direkte Abbildung des Lebens der Künstler hat höchst ambivalente Folgen: Es entsteht Voyeurismus, der gleichzeitig Lust und Peinlichkeit zur Folge hat. Es wird womöglich Bewunderung evoziert, ob der Kraft oder desRead More

Posted On August 24, 2011By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, 24.08.2011

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zum Double Feature von LitMag und MusikMag. Nach dem Tod des größten deutschen Humoristen fällt es auch der CULTurMAG-Redaktion nicht leicht, so einfach zum Alltag überzugehen. Aber was sein muss, muss sein, und schließlich weiß man ja als Trauernder: „Music is a doctor!“ Manchmal sogar eine Doktorarbeit. So hat Christina Mohr in dieser Woche eine interessante Dissertation über die Arbeitsbedingungen in Musikredaktionen gelesen. Außerdem berichtet sie über die neuen Alben von CSS und Yacht. Thomas Backs freute sich schon lange auf die neue Platte von Stephen MalkmusRead More

Posted On August 24, 2011By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Jan Brandt: Gegen die Welt

Schräge Ostfriesland-Saga – Provinzromane haben derzeit Hochkonjunktur bei jungen deutschen Schriftstellern und laufen der glamourösen Hauptstadt- und Metropolenliteratur zunehmend den Rang ab. In seinem voluminösen Debüt führt uns so auch Jan Brandt in die ostfriesische Pampa und liefert uns ein schräges naturalistisches Sittengemälde mit einem Schuss Science Fiction und bedrohlichen Verschwörungstheorien. Brandt lässt seinen Roman in einem fiktiven Ort namens „Jericho“ spielen und lässt damit zugleich die biblische Geschichte wie auch Uwe Johnsons (mit einem „w“ am Ende geschriebenen) literarischen Schauplatz seines magnum opus „Jahrestage“ anklingen. Das ostfriesische Jericho istRead More

Posted On August 24, 2011By Isabel BogdanIn Kolumnen und Themen, Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Paddeln

Stand-up Paddling – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Dabei zieht es sie immer wieder ans Wasser. Oder aufs. Im ersten Moment wackelt es natürlich. Ich kann nicht Windsurfen oder Wellenreiten oder irgendwas, ich habe noch nie auf so einem Brett gestanden, das Gefühl ist neu. Ich stoße mich mit dem Paddel ein bisschen von der Betonwand ab, von der aus ich auf das Brett gestiegen bin, da wackelt es noch ein bisschen mehr … aber ichRead More

Posted On August 24, 2011By Peter MuenderIn Bücher, Litmag

Hamed Abdel-Samad: Der Untergang der islamischen Welt

Aufklärung durch Tabubruch – Mit seinem Buch „Der Untergang der islamischen Welt“ liefert der Islamwissenschaftler Hamed Abdel-Samad nicht nur wichtige Anstöße zur Islam-Debatte, er stellt auch eine Prognose: Der Islam als politisch-kulturelles System wird untergehen  Von Peter Münder. Die Stammtischbrüder haben ihre Scheuklappen angelegt und sind mit passenden Etiketten ebenso schnell bei der Hand wie mit der Bestellung für das nächste Bier, die Multikulti-Fraktion weiß eh Bescheid und warnt vor einem diffamierenden Feindbild, selbst Orientalisten und Kulturwissenschaftler operieren mit engstirnigem Tunnelblick, wenn über den Islam diskutiert wird: Wer sich hierRead More

Posted On August 24, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Begrenzte Rationalität 1 bild / 100 worte Entdeckt zwischen den Seiten 240 und 241 der Taschenbuchausgabe von „Die Palette“ (Fischer Verlag, 1981): Ein sorgsam aus der Zeitung gerissener Artikel über einen Raubüberfall in Wohlen, der Bericht vom 5. Dezember 1986. Ein Zusammenhang ist nicht zu erkennen. Hubert Fichte, lange tot und so frisch und kühl wie der Wind im Frühling, legt in seiner Hamburg-Ode Welt und Zeit schichtweise übereinander und spinnt aus Hippiegesängen Wirbelstürme… „Atomgegner“ meint in dieser Weltzeit noch Atomwaffen-Gegner. „Auch ich wollte die wahre Liebe kennenlernen“. Der ZeitungsartikelRead More

Posted On August 17, 2011By Christina MohrIn Bücher, Litmag

Charlotte Roche: Schoßgebete

Roches Debüt „Feuchtgebiete“ hat CULTurMAGs Tina Manske gut gefallen (zur Rezension), da sind wir natürlich gespannt auf den Nachfolger. Christina Mohr checkt für uns den Hype – und findet ein erstaunlich ernsthaftes Buch. Fuck the Pain Away – Charlotte Roches zweiter Roman „Schoßgebete“ ist ein Missverständnis, bzw. ein Buch, das Missverständnissen Tür und Tor öffnet. Das fängt schon beim Titel an: Die schlüpfrige Zweitbedeutung der „Feuchtgebiete“ erschloss sich erst beim Lesen. „Schoßgebete“ dagegen kalauert in your face und das auch nur mittelwitzig. Der Text dazu ist kein bisschen witzig, wasRead More

Posted On August 17, 2011By Peter MuenderIn Kolumnen und Themen, Litmag

TV-Kritik: Rot-Grün macht Kasse

Immer im Bild – In seiner ARD-exclusiv Reportage „Rot-Grün macht Kasse“ setzte sich Christoph Lütgert mit Ex-Politikern der Rot-Grünen Koalition auseinander, die jetzt als Lobbyisten üppige Honorare einstreichen.  Von Peter Münder. Ex-Kanzler  Gerhard Schröder gibt ein griffiges Feindbild ab: Er hat Wladimir Putin ja nicht nur als „lupenreinen Demokraten“ tituliert und bei Gazprom als üppig entlohnter Lobbyist angeheuert, auch beim englisch-russischen Ölkonzern TNK-BP, der für eine gigantische Ölkatastrophe in Sibirien verantwortlich ist, ist er als Frühstücksdirektor tätig und wird fürstlich  entlohnt- aber wofür eigentlich? Mit einer  bewundernswerten frettchenhaften Verbissenheit machtRead More

Posted On August 17, 2011By Eric T. HansenIn DeutschCult, Litmag

Eric T. Hansens DeutschCult: Charlotte Roche

Von Penis- und Vaginalsekreten –Ich liebe Charlotte Roche. Ich zehre mich nach Charlotte Roche. Ich will Charlotte Roches Vaginalschleim in meinen Kaffee rühren, ich will Charlotte Roches Schamlippen mit Glitzerstift anmalen und deren Abdruck in meinem Poesiealbum festhalten, ich will Charlotte Roches After in Granit meißeln und auf meinem Schreibtisch als Kugelschreiberhalterung benutzen. So sehr liebe ich Charlotte Roche. Andererseits liebe ich auch Nicholson Baker. Ich will Nicholson Bakers Penis in Blei gießen und als Türstopper verwenden. Ich will Nicholson Bakers Schamhaare rasieren und mein Kopfkissen damit ausstopfen und NicholsonRead More

Posted On August 17, 2011By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG-Ausgabe vom 17.08.11

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zum Double Feature von LitMag und MusikMag! Bestseller, Dein Name sei Roche: Nach „Feuchtgebiete“ (das uns übrigens gut gefallen hat) steigt auch Charlotte Roches Buch „Schoßgebete“ gaaaanz weit oben ein. Christina Mohr checkt den Hype. Schon lange klar ist die Sache für Eric T. Hansen, der sich als moderner Mann ohne Scheu zu seinen Gefühlen bekennt: „Ich liebe Charlotte Roche. Ich zehre mich nach Charlotte Roche“. Der lustigste Buchtrailer des Jahres kommt von Gary Shteyngart: Hochkarätige US-Autoren machen sich über Shteyngarts neues Buch „Super Sad True LoveRead More

Posted On August 17, 2011By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Gary Shteyngart: Super Sad True Love Story

Blubbernder und schillernder Wortschaum – Die einstige Weltmacht USA: pleite, der Dollar an die chinesische Währung gebunden, tief in ein auswärtiges Kriegsschlamassel verstrickt und von einer totalitären „Restaurations-Regierung“ beherrscht. So sieht das in Teilen vielleicht gar nicht einmal so ferne Zukunfts-Szenario in Gary Shteyngarts neuem Roman „Super Sad True Love Story“ aus, der einen wilden Mix aus „Brave New World“, „1984“ und „Clockwerk Orange“ bietet. Von Karsten Herrmann Shteyngarts Protagonist ist der 39-jährige Lenny Abramow, Sohn russisch-jüdischer Zuwanderer und PR-Manager für „Lebensfreunde (Ebene G) in der Abteilung posthumane Dienstleistungen derRead More