Litmag Category

Posted On März 21, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Leptoquark 1 bild / 100 worte Der Leptoquark isst nur noch Käse. Jeder Tag ist weißer Tag für den Leptoquark, der auf dem Kohlenfahrweg joggen geht und mehr auf sich achtet, seitdem er nicht mehr ins große Protonen-Theater passen will. Der Leptoquark steht kurz davor, mit seinem pseudoskalaren Wichselwerk ganz aus der Oberliga im GUT rauszufliegen. Ach, er war eine Brücke! Jetzt ist er ein Sumpf. Er war ein Bindeglied! Jetzt liegt er uns auf der Tasche. Der olle Leptoquark. Kein Quark macht mehr rechtslinks mit ihm, kein Lepton bewundertRead More

Posted On März 21, 2012By Die RedaktionIn Litmag, Lyrik

LitMag-Lyrik: Robert Schindel

Das Köstlichste aber, wie sollen wir es singen? Robert Schindel zweimal über die Liebe und andere wilde Gefühle. Scharlachnatter Grauenhafter Mensch vorauslaufend In künftige Zeiten siehst du herab Auf uns Wilde uns Blöde Schauerlich diese Eiferei rettest uns Vor uns die wir dich hinschreiten Sehen zu den Diamantenbergen türkisenen Tälern in denen Häuser sich türmen Mit Prachtaussichten und Leute Mit Eisenherzen hinter den Fenstern Erwarten dich der du uns In der Vorsteherdrüse verdammt hast wir Mit der Scharlachnatter im Maul wollen Dir den Kopf abhauen und die Natter dir zwischenRead More
Das Sich-alleine-Durchschlagen setzt kreative Kräfte frei – Pärchen stinken, Pärchen lügen Pärchen winken und fahr’n nach Rügen Cocktails trinken, Kartoffelchips essen Händchen halten und die Freunde vergessen Pärchen verpisst euch, keiner vermisst euch Pärchen verpisst euch, keiner vermisst euch (…) Schon vor Jahren stellten die Lassie Singers die heteronormative Zweierbeziehung in Frage: Liebe als Konstrukt, Pärchenterror, zum Scheitern verurteilte Romanzen – in ihren Songtexten nahm Christiane Rösinger die Rolle der Liebes-Desillusionistin ein, heute bezeichnet sie Pärchen als „niedrige Lebensform, die in der Artentabelle nur knapp über dem Einzeller oder demRead More

Posted On März 14, 2012By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 14.3.2012

Liebes CULTurMAG-Publikum, herzlich willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag! Matthias Penzel gratuliert Ry Cooder zum 65. Geburtstag und hat auch für alle anderen ein Geschenk dabei: die neue Geschichtensammlung „In den Straßen von Los Angeles“, in der Cooder den Underdogs eine Stimme gibt. Christina Mohr hat Christiane Rösinger interviewt und sich mit ihr über die kreative Kraft des Sich-alleine-Durchschlagens und ihr neues Buch „Liebe wird oft überwertet“ unterhalten. Gunter Gerlach schreibt in seiner Kolumne „(Un-)Möglicge Lektüren“ über Bücher, die er einfach nicht zu Ende lesen kann – und überRead More

Posted On März 14, 2012By Gunter GerlachIn Kolumnen und Themen, Litmag

Gerlachs (Un-)Mögliche Lektüren

Gunter Gerlach über Bücher, die er einfach nicht zu Ende lesen kann – und über die seltenen Ausnahmen, bei denen es dann doch gelingt… Wann hat diese Krankheit angefangen? Wir stehen in unserer Lieblingsbuchhandlung. Maja hält zwei Bücher hoch. Es ist „Monster″ von Benjamin Maack und „Lazyboy″ von Michael Weins. „Du könntest doch auch mal was empfehlen. Die hast du doch beide bis zu Ende gelesen.“ „Ja, fand ich auch gut, bis auf die grafischen Spielereien bei Benjamin Maack – Geschichten, die nur aus X oder O bestehen. Und beiRead More

Posted On März 14, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Antonio Pennacchi: Canale Mussolini

Meine faschistische Verwandtschaft – Man stelle sich einmal vor, über den Ausbau des Straßennetzes während der Nazizeit hätte ein deutscher Gegenwartsautor einen dicken Familienroman geschrieben. Und man stelle sich weiter vor, dass der Grundtenor dieses Wälzers keineswegs gegen Hitler und seine Architekten gerichtet wäre. Es wäre ein Roman geworden, der nicht ohne Humor und leicht eingängig das Milieu von Menschen geschildert hätte, in dem man mit diesem Autobahnbau der Nazis sehr einverstanden war. Der Autor hätte sehr genau und liebevoll eine Familie geschildert, in der alle Mitglieder der Nazipartei eigentlichRead More
Die dünne Haut der Realität – In seinem neuen Roman führt uns Thomas von Steinaecker in die von Controlling, Optimierung und Umstrukturierung bestimmte Welt des Versicherungsbusiness. Der mehrfach preisgekrönte junge deutsche Autor zeigt dabei auch, wie das realistische Erzählen in unseren Zeiten immer schon eine surreale Dimension in sich trägt. Von Karsten Herrmann Von Steinaeckers Protagonistin Rita Meißner wird nach einer Liaison mit einem „Alpha-Senior“ im Frankfurter Headquarter ihrer Versicherungsgesellschaft befördert und nach München versetzt. Als stellvertretende Abteilungsleiterin versucht sie hier um jeden Preis die Kontrolle über ihren Job undRead More

Posted On März 14, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Puff. Puff. Puff. 1 bild / 100 worte S steht für Sultanfresser, Strahlengänge in die Alte Welt oder die Andere, die ganze Liste, Granada, Death Valley, Engelberg, Isfahan und die äußere Mongolei, Stich rein, Stich raus, Stich rein, Stich… ruhig. Ganz ruhig. Erst kommt heute, dann wieder heute, dann noch einmal heute und immer so fort bis zum Nicht-heute Heute, an dem der Kopf platzt und das Omelett sein Gelb im Weiß weit, weit hinter sich lässt. Puff. Puff. Puff. „Ein Huhn wird jetzt nimmer draus, und auch kein Hahn.“Read More

Posted On März 14, 2012By Die RedaktionIn Litmag

LitMag-Weltlyrik: Pier Paolo Pasolini

Späte Einsichten Von Pier Paolo Pasolini Ich weiß wohl, ich weiß wohl, daß ich mit einem Bein im Grabe stehe; daß alles, was ich berühre, bereits von mir berührt worden ist; daß ich Gefangener eines unanständigen Verlangens bin; daß jede Rekonvaleszenz einem Rückfall gleicht; daß die Gewässer stillstehn und daß alles abgestanden schmeckt; daß auch der Humor nur Teil einer unaufhebbaren Blockade ist; daß ich nichts anderes tue, als das Neue zum Alten zurückzuführen; daß ich immer noch nicht die Absicht habe, anzuerkennen, wer ich bin; daß mir sogar dieRead More

Posted On Februar 29, 2012By Joe Paul KrollIn Bücher, Litmag

Christian Kracht: Imperium

Der Ritter der Kokosnuss – (Aktualisiert am 2.3.) In einem der ersten Interviews, das Christian Kracht 1995 zum Erscheinen seines Debütromans „Faserland“ gab, ließ sich der damals noch nicht einmal dreißigjährige Autor nicht nur zu abfälligen Bemerkungen über die SPD oder Busfahrer hinreißen, sondern auch zu Sätzen wie: „Der bevorstehende Verfall eines Wertesystems oder einer Gesellschaft kündigt sich immer durch das massenhafte Entstehen sauschlechter Alltagsästhetik an.“* Man erahnt also, wie Kracht in den Ruch geraten konnte, ein ziemlich übler Schnösel zu sein. Von Joe Paul Kroll Zementiert wurde diese WahrnehmungRead More

Posted On Februar 29, 2012By Isabel BogdanIn Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Segway

Hui! Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Diesmal rollert sie mit 9 km/h durch Hamburg. Um elf Uhr soll es losgehen. Um neun Uhr ist es draußen grau. Um zehn noch grauer, es fängt an zu nieseln. Ich gucke ins Internet, da steht aber, die Tour findet statt. Also packe ich mich warm ein, ziehe meinen Friesennerz an und gehe los. Unterwegs fällt mir ein, dass ich meine Handschuhe vergessen habe. Blöd. Aber der Friesennerz ist bestimmtRead More
Bunny weg, Fernseher an! Beatriz Preciado beschreibt in ihrer Studie die Befreiung des (Ehe-)Manns durch Playboy-Ikone und Verleger Hugh Hefner anhand seiner architektonischen Visionen. Hefner und der Playboy als heterosexuell-maskuliner Teil der sexuellen Revolution – das Gegenstück zur Emanzipation der Frau. Wer bis jetzt erfolgreicher war, liegt wohl auf der Hand. Von Christina Mohr Betty Friedan und Hugh Hefner als VerfechterInnen derselben Sache? Auf den ersten Blick scheinen die Ziele der feministischen Publizistin und des Playboy-Verlegers unvereinbar. Auf den zweiten Blick sind sie das wohl auch, aber der spanischen PhilosophinRead More

Posted On Februar 29, 2012By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Martin Amis: Die schwangere Witwe

Als aus Liebe Sex und Porno wurde – Martin Amis, „bad boy“ der britischen Literatur und immer für eine Provokation gut, führt uns in seinem neuen Roman an eine historische Schwelle, an der die Liebe von allgegenwärtigem Sex und Porno droht abgelöst zu werden: „Es war der Sommer 1970 … und der Geschlechtsverkehr hatte große Fortschritte gemacht.“ Von Karsten Herrmann Martin Amis lässt seinen Protagonisten Keith diesen Sommer zusammen mit dessen Freundin Lily sowie einigen anderen englischen Jungen und Mädchen einen Urlaub in einem italienischen Schloss verbringen. Der kettenrauchende LiteraturstudentRead More

Posted On Februar 29, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Marc Augé: Tagebuch eines Obdachlosen

Kein Ort, nirgends – Das haben nur wenige Wissenschaftler geschafft. Man schlendert durch eine Shopping-Mall oder eine Flughafenhalle oder über einen riesigen Parkplatz neben einem Supermarkt. Und sofort fällt einem der Name eines Autors und eines Buches von ihm ein. „Das ist ja alles wie von Marc Augé in seinem Buch ‚Nicht-Orte‘ beschrieben.“ Es gibt keine unverwechselbaren Häuserfassaden mehr, keine einzigartigen Grünflächen, keine auffallenden Denkmäler, keine historischen Straßenzüge. Alles ist überall rund um den Globus identisch, auswechselbar. Orte existieren nicht mehr, nur noch jene „Nicht-Orte“, die man eben mit demRead More

Posted On Februar 29, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Nullzustand 1 bild / 100 worte Verstehen wir das richtig: Den Nullzustand gibt es nicht. Es gibt ihn auch nicht nicht. Eindeutigkeit hat ausgedient, Klarheit ist ein Gerücht, Transparenz die Maus vor der Schlange komplexer Tatsachen. Die Wahrheit – pravda, truth, vérité – qu’est-ce que c’est? (AHA AHA HA, AHA AHA HA) Das waren noch Partys, schwarz wie die Nacht. Zurück zum Vakuum. Unentwegt entstehen und vergehen Dinge in diesem Nullgrad-Nullschlund-Nullzustand… was für Dinge, lassen wir beiseite, aus Unwissen, oder aus… Hmmm. Diese … Dinge, ces choses, sind doch nichtRead More

Posted On Februar 29, 2012By Die RedaktionIn Litmag

LitMag-Weltlyrik: Alberto Vigevani

Wörter für einen Augenblick von Alberto Vigevani Ich glaube nicht, noch einmal etwas niemals Gehörtes sagen zu können. Besser ist es in dir Wörter zu hinterlassen, die nur für einen Augenblick das Herz so berühren als seien sie nie gesagt. (Aus: Alberto Vigevani „L’esistenza“, Einaudi, Turin, 2010. Aus dem Italienischen übertragen von Carl Wilhelm Macke) Verstreut über die Jahrzehnte zwischen der Endzeit des italienischen Faschismus und den späten neunziger Jahren des XX. Jahrhunderts wurden von Alberto Vigevani (1918–1999) gut dreißig größere und kleinere Prosabände veröffentlicht. Aus diesem Werk liegen bislangRead More
Die richtige Lösung eingeschickt und den Buchpreis gewonnen hat Roland Dieckert aus Mönchengladbach. Herzlichen Glückwunsch!Read More

Posted On Februar 22, 2012By Brigitte HelblingIn Comic, Litmag

Jeff Lemire: Essex County Bd 1, Bd 2

Meisterwerk aus Kanada – Einer der schönsten Comics des letzten Jahrzehnts erscheint gegenwärtig bei Edition 52 auf Deutsch: „Essex County“ von Jeff Lemire. Zwei Bände sind inzwischen erhältlich – „Geschichten vom Land“ und „Geistergeschichten“. Die Originale entstanden bereits 2007 und 2008 und gelten mit Recht als Meisterwerk des Graphic Novels. Die Handlung ist dort angesiedelt, wo der Schöpfer herkommt: im ländlichen Kanada. Von Brigitte Helbling In den insgesamt drei Bänden Essex County (es gibt dazu diverse One-Shots) bietet eine Geschichte der andern die Hand. Band 1, „Geschichten vom Land“, beschreibt denRead More

Posted On Februar 22, 2012By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 22.2.2012

Liebes CULTurMAG-Publikum, herzlich willkommen zum  Double-Feature von LitMag und MusikMag. Einer der schönsten Comics des letzten Jahrzehnts erscheint gegenwärtig bei Edition 52 auf Deutsch: „Essex County“ von Jeff Lemire. Brigitte Helbling stellt das kanadische Meisterwerk vor. In der neuen Kolumne „Lichtjahre später” erzählt Autor und Astronom Aleks Schulz von seinem „Lieblingsprojekt“ IRAS04325+2502 – einem kleinen schwarzen Fleck im Sternbild Stier. Ein sehr umfangreiches Projekt ist im Galiani Verlag erschienen: „Der komische Kanon“, eine 700 Seiten starke Anthologie deutschsprachiger Erzählerinnen und Erzähler von 1499-1999. Joachim Feldmann ließ sich belustigen. Peter KurzeckRead More
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wie oft haben wir uns beim Nachdenken über Zeit und Raum, Entfernungen und Größen und Astrophysik schon das Gehirn verrenkt. Diese Zeiten sind nun vorbei. In der neuen Kolumne „Lichtjahre später” wird uns Autor und Astronom Aleks Scholz regelmäßig alles erklären, was wir wissen müssen: Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter! Heute: Projekt Marvin Im Leben jedes Astronomen kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem er herausfindet, dass er Lieblingsobjekte hat. Ein Lieblingsobjekt kann alles Mögliche sein, ein Stern, eine Galaxie, ein Brauner Zwerg, ein Planet,Read More

Posted On Februar 22, 2012By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag

Peter Kurzeck: Mein wildes Herz

Das Herz, die Zeit und der jetzt genau richtige Mensch – Ja, eigentlich, zuerst… Mit diesen Worten beginnt die Erzählung und so zögernd, wie Peter Kurzeck sie spricht, ist das ein wirkliches Anheben und Sich Einstimmen. Der weiche Tonfall, der kaum merkliche Nachhall versetzen uns in einen fiktiven Raum, vielleicht ein altes Café, in dem man zusammensitzt. Nach ein paar tiefen Atemzügen (Kurzecks? Oder den eigenen?) geht es dann richtig los in diesem virtuosen Rhythmus, der die Hörer zu Lauschenden macht, denen auf einmal jedes Wort wichtig ist. Von GiselaRead More

Posted On Februar 22, 2012By Redaktion CMIn Bücher, Litmag

Heiko Arntz (Hg.): Der komische Kanon

Deutsche Komik – Mit triefender Nase sitze ich an meinem Schreibtisch, während nur wenige Meter von unserer Wohnung entfernt Alt und Jung dem alljährlichen Karnevalsumzug entgegenfiebert. Es ist Rosenmontag, der Höhepunkt der sogenannten närrischen Saison, und wann wäre die Gelegenheit besser, sich endlich jenem voluminösen Prachtband zuzuwenden, der seit einigen Monaten als attraktiver Blickfang mein Bücherregal ziert. Unter dem munter alliterierenden Titel „Der komische Kanon“ werden Texte deutschsprachiger Erzähler aus fünf Jahrhunderten versammelt, die, so Herausgeber Heiko Arntz, geeignet sein sollen, „hier und heute zu belustigen und zu begeistern“. UndRead More

Posted On Februar 22, 2012By Andreas HeckmannIn Kolumnen und Themen, Litmag

Aus neuen Literaturzeitschriften

Aus neuen Zeitschriften: poet 11 – Interessante Literaturzeitschriften gibt es viele und in ihnen verstecken sich so manche Perlen. „Am Erker“-Redakteur Andreas Heckmann sorgt dafür, dass wir den Überblick behalten; er berichtet regelmäßig über interessante Hefte. Diesmal: poet 11. Neben Brot-, Wasser- und Schnaps-Rationen gibt es nun auch „Illust-Rationen“, die die staunende Welt dem Duden und poet 11 verdankt, der sein grafisches Ausnahmetalent Miriam Zedelius nicht länger nur die Cover gestalten lässt (diesmal tanzt spitzfüßig, langbeinig und mit weltumarmend ausgestreckten Händen eine Pudelmützenträgerin Sterne jonglierend im kurzen Kleid auf einemRead More

Posted On Februar 22, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Weltherrschaft 1 bild / 100 worte Psychotisch aus der Reihe tanzende Signale von 1977 weiter unerforscht weil unmodern >> außer im Kreis der heiligen Narren >> verseucht vom Wurm das Murr in Menschenhirne einpflanzt um Spezies in den Wahnsinn zu treiben >> endlich Weltherrschaft das Experiment noch im Vorstadium viz. GENKI >> Mann und Katz im Dualsystem des Bettes befangen >> will man sich vorstellen nein will man nicht >> Botschaft des erratisch eingefangenen Allsignals: MacDonalds ist einfach gut oder Hanna ich liebe dich und Hanna >> ausgebüxt mit einemRead More

Posted On Februar 22, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Litmag

LitMag Weltlyrik: Giorgio Caproni

Vor dem Dableiben hinterlassen von Giorgio Caproni Sollte ich nicht wiederkommen/ müßt ihr wissen, daß ich nie/ gegangen bin./ All mein Reisen war nur ein Verharren da wo ich nie war.   Giorgio Caproni wurde 1912 im toskanischen Livorno geboren. In diesem Jahr wäre Caproni 100 Jahre alt geworden. Dieses Datum wurde ganz besonders in Livorno und Genua gefeiert, wo der Lyriker seine Kindheit und Jugend verbrachte. Nach seiner Übersiedelung nach Rom arbeitete Caproni als Kritiker für mehrere Zeitungen und Zeitschriften sowie als Übersetzer, vor allem aus dem Französischen (Proust,Read More

Posted On Februar 15, 2012By Peter MuenderIn Bücher, Litmag

Dan Ross: Intersection: Cars Now. Vol.1

Arash und Mastretta, Venturi, Ascari und Westfield: alles super? Über fünfhundert Seiten, zwei Kilo schwer, mehr als hundert Automarken: Der aufwendig illustrierte, dreisprachige Katalogband „Cars Now“ liefert einen Überblick über fast alle Automodelle dieser Welt und lässt neue Trends erkennen. Von Peter Münder Diese Frage dürfte auch ausgefuchste Millionärsquiz-Kandidaten und ihre Telefonjoker ins Schwitzen bringen: Wer oder was sind: Arash, Mastretta, Mosler, Think!, Venturi, Ascari, Westfield, Koenigsegg, Gumpert? Nicht gewusst? Macht überhaupt nichts, es sind alles Automarken. Nicht gerade weltbekannte, von Großkonzernen produzierte, sondern exotische Nischenvehikel, die im spektakulären RiesenkatalogRead More