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Posted On Mai 2, 2012By Kerstin CarlstedtIn Litmag, Porträts / Interviews

Video-Interview mit Franziska Gerstenberg

Spiel mit dem Leser – Bereits seit einigen Wochen sind CULTurMAG und das Videoportal „Interview Lounge“ Partner. Nun freuen wir uns, Ihnen in den nächsten Wochen ganz exklusiv Gespräche zeigen zu können, die Kerstin Carlstedt mit interessanten Autorinnen und Autoren geführt hat. Diesmal: Franziska Gerstenberg. Drehgeplänkel: Franziska Gerstenberg hat mit ihrem neuen Roman gezeigt, wie virtuos sie sich in fremde Köpfe und Welten hineindenken – und darüber schreiben kann. In „Spiel mit ihr“ beschreibt sie die Gedankengänge eines 50-jährigen Rechtsanwalts, der nach vielen Jahren sexueller und ehelicher Frustration, die VerlockungenRead More
Kurzrezensionen – diesmal mit einer Haiku-Rezension zu Jon Ronson (Friederike Moldenhauer) und Texten zu Alice Munro („Was ich dir schon immer sagen wollte“), Andreas Martin Widmann („Die Glücksparade“), Miranda July („Es findet dich“) und Godehard Schramm („Lago di Como – Land und Leute, Kultur und Konrad Adenauer“), geschrieben von Christina Mohr (MO), Karsten Herrmann (KH), Brigitte Helbling (BH) und Carl Wilhelm Macke (CWM). (FM) Haiku-Rezension Psychopathenjagd spannend geschrieben aber die Fehler stören Jon Ronson: Die Psychopathen sind unter uns (The Psychopath Test – A Journey Through the Madness Industry, 2011). AusRead More
Das monatliche Preisrätsel - finden Sie die gesuchten Beeren und Bären und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More

Posted On Mai 2, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

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Posted On Mai 2, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Miodrag Pavlovic

Beginn des Gedichts von Miodrag Pavlovic: Eine Frau durchschritt mit mir den Fluß bei Nebel und Mondschein, durchschritt an meiner Seite den Fluß und ich weiß nicht wer sie ist. Wir wollten ins Gebirge. Ihr Haar war lang und gelb, ihre Hüften nah beim Gehen. Verlassen haben wir Gesetze und Verwandte, vergessen den Geruch der elterlichen Tafel, unverhofft umarmten wir einander und ich weiß nicht wer sie ist. wir kehren nicht zurück zu den Dächern der Stadt, hier in der Hochebene werden wir leben unter den Sternen. Armeen werden unsRead More

Posted On April 25, 2012By Charlotte von BausznernIn Kolumnen und Themen, Kunst, Litmag

Brad Downey (About Street Art II)

Gespräch als Spiel Teil Zwei von Charlotte von Bausnzerns Essay über Brad Downey setzt das Interview am Ende des ersten Teils fort – auf der Straße, in Hinterhöfen, in Pfützen. „Gespräch als Spiel“ beginnt mit einer an einen Baum geposteten Frage. Frage 1: „Darf ich dich was fragen?“ Meine erste Frage hänge ich, monströs nervös, als Plakat mit meinem gezeichneten Gesicht neben eine Baustelle in der Nähe des Potsdamer Platzes, der grössten Baustelle dieser Stadt. Es ist meine Wahl. Dienstag Abend dann checke ich meine Mails, Downey hat geantwortet: Downey stelltRead More

Posted On April 25, 2012By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 25.4.2012

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen bei der Doppelausgabe von LitMag und MusikMag. Ein Jahr lang hat Charlotte von Bausznern die Arbeit des  Street Artist Brad Downey begleitet und dabei ihren Blick auf die Stadt, auf die Ordnung der Dinge und Gewohnheiten des Sehens zunehmend verändert. Im zweiten Teil ihres Beitrags führt sie einen ganz besonderen Dialog mit dem amerikanischen Künstler – ein Gespräch als Spiel, auf der Straße, in Hinterhöfen, in Pfützen. Thomas Wörtche stellt den „Häuptling Eigener Herd“ vor, eine Publikation für den aufgeklärten Esser. Die Nummer 50 widmet sich demRead More

Posted On April 25, 2012By Thomas WoertcheIn Bücher, Litmag

Klink/Droste: Häuptling Eigener Herd N° 50: Jazz

Essen & Jazz, Freiheit & Sinnlichkeit – „Häuptling Eigener Herd“ heißt das feine Periodikum für den aufgeklärten Esser (nicht für den Gourmet, nicht unbedingt für den Gourmand), der neben dem Essen auch am Denken und am Hinausschauen über den berühmten Tellerrand – hier passt die Metapher – seine Freude hat. Herausgegeben vom Stuttgarter Leibkoch der Intelligenzija, Vincent Klink, und dem multitalentierten Polemiker Wiglaf Droste. Schön, dass für das Jubiläumsheft N° 50 der Jazz zum Thema erkoren wurde. Von Thomas Wörtche Essen & Jazz also. Die Begründung im Editorial leuchtet ein:Read More

Posted On April 25, 2012By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag

Sherko Fatah: Ein weißes Land

Hitlers Muselmanen – In seinem Roman „Ein weißes Land“ beleuchtet Sherko Fatah ein besonderes Kapitel der NS-Zeit. Von Ulrich Noller. Wie „multikulturell“ war eigentlich der Nationalsozialismus? Zumindest war diese „deutsche Bewegung“, das belegen historische Untersuchungen ebenso wie Überlieferungen und Geschichten, ethnisch betrachtet deutlich vielfältiger, als es Jahrzehnte lang den Anschein hatte. In vielen Ländern existierten starke faschistische Gruppierungen und NS-freundliche Kollaborateure. In der deutschen Politik der Kriegszeit gab es verschiedenste Ansätze einer Vielvölker-Zusammenarbeit. Bei den Frontkämpfern war zeitweise sogar jeder zehnte Soldat kein Deutscher, darunter Freiwillige aus allen europäischen Ländern,Read More

Posted On April 25, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Derek Walcott: Weiße Reiher

Weiße, ewig brechende Brecher – Das große Alterswerk von Derek Walcott besprochen von Carl Wilhelm Macke. Dichter gibt es, deren Namen man nur zu nennen braucht, und sofort fühlt man sich weit weg von den eigenen, immer gleichen vier Wänden. Bruce Chatwin etwa – das Licht in Patagonien. Christoph Ransmayr – das ewige Eis am Nordpol. Thomas Bernhard – ein Wiener Caféhaus. Antonio Tabucchi – die Straßenbahn in Lissabon. Und fällt der Name Derek Walcott dann wird man weit weggetragen in die Karibik. Die unendlichen Weiten des Meeres, die „ewigRead More

Posted On April 25, 2012By J.S. GoszeIn Bücher, Litmag

Yoko Ogawa: Das Geheimnis der eulerschen Formel

Milchmädchenrechnung – Yoko Ogawa gilt, wirbt der Liebeskind Verlag, als eine der wichtigsten japanischen Autoren ihrer Generation. Mir sagte ihr Name nichts, ich war vom Titel, „Das Geheimnis der eulerschen Formel“, geködert worden, als ich die Liste der im Frühjahr erscheinenden Bücher durchging. Wie fahrlässig. Von Juan Guse Die Erzählerin der Geschichte wird als Haushälterin bei einem ehemaligen Professor für Mathematik mit dem Spezialgebiet Zahlentheorie angestellt. Seit einem schweren Autounfall leidet der Professor an einer Form von  anterograder Amnesie und besitzt lediglich eine Kurzzeitgedächtnisspanne von achtzig Minuten. Die Erzählerin gewinntRead More

Posted On April 25, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Tscheck ze Ripper 1 bild / 100 worte Ein Supercomputer gespeichert mit Wissen, der das Ende des Universums überdauert? LOVE THE IDEA. Reiten Sie doch nicht gleich weiter, bleiben Sie, trinken Sie einen Espresso, das Geschenk eines Freundes aus Neapel. Ex-ze-llent, nicht wahr? Ich frage mich nur, wer Ihren Computer denn benutzen soll. Zukünftige Universen? LOVE THE IDEA. Aber, unter uns, wie will er den Hitzetod überstehen, der auf unser aller All zuknattert? Zeitkristalle. LOVE THE IDEA! Und welches Wissen speichert dieser Superspeicher nun? Reste von Hirnströmen? Loops aus glücklichenRead More

Posted On April 25, 2012By Die RedaktionIn Litmag, Lyrik

Litmag-Weltlyrik: Harkaitz Cano

Tschechow vs. Yahoo von Harkaitz Cano Anton Tschechow behauptete, dass es für eine Person drei Wege im Leben gibt: Wenn du den rechten wählst, werden dich die Wölfe fressen; wenn du den linken wählst, wirst du die Wölfe fressen; wenn du den in der Mitte wählst, wirst du dich selber fressen. Yahoo Chat versichert, dass es drei andere gibt: Available (du erregst Mitleid; Hilfe, her zu mir) Busy (du machst dich interessant, Ihr, lasst euch einmauern) Invisible (man sieht dich nicht, du existierst nicht) Ich entscheide mich dafür, unsichtbar zuRead More

Posted On April 18, 2012By Charlotte von BausznernIn Kunst, Litmag

Brad Downey (About Street Art I)

Meine Abenteuer mit Brad Downey Ein Jahr lang hat Charlotte von Bausznern die Arbeit von Brad Downey, Künstler auf allen Ebenen, begleitet und dabei ihren Blick auf die Stadt, auf die Ordnung der Dinge und Gewohnheiten des Sehens, auf Kunst und Spiel zunehmend verändert. Aus einer ursprünglich geplanten Besprechung seines Buches „Spontaneous Sculptures“ ist ein vielschichtiger Essay, über die Street Art im Allgemeinen und die Werke Downeys im Besonderen, und ein spielerisches Interview geworden. Wir drucken das dreiteilige Ergebnis in zwei Teilen ab. Teil 1 und die Hälfte von 2Read More

Posted On April 18, 2012By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 18.4.12

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen bei der Doppelausgabe von LitMag und MusikMag:  Ein Jahr lang hat Charlotte von Bausznern die künstlerische Arbeit von Brad Downey begleitet und dabei ihren Blick auf die Stadt, auf die Ordnung der Dinge und Gewohnheiten des Sehens zunehmend verändert. In einem zweiteiligen Beitrag erzählt sie uns von Streetart und einem ganz besonderen Dialog mit dem amerikanischen Künstler. Dazu hat sich Christina Mohr zwei Kunstbände angesehen: Pipilotti Rists „Augapfelmassage“ und Sandra Danickes „Kunst versteht keine Sau“. Sterne kennen Sie, klar, Planeten auch. Aber haben Sie schon einmal etwasRead More
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wie oft haben wir uns beim Nachdenken über Zeit und Raum, Entfernungen und Größen und Astrophysik schon das Gehirn verrenkt. Diese Zeiten sind nun vorbei. In der neuen Kolumne „Lichtjahre später” wird uns Autor und Astronom Aleks Scholz regelmäßig alles erklären, was wir wissen müssen: Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter! Heute: Von Braunen und anderen Zwergen Wer bei Tageslicht um sich sieht, kann sie sehen, die gewaltige Diskrepanz zwischen Stern und Planet. Der Planet, auf dem wir leben, verfügt über Bäume, Felder, flüssiges Wasser,Read More
Zwei neue Kunstbücher, besprochen von Christina Mohr. Pickelpornos und Anusblüten – Die Videokunst der Schweizerin Pipilotti Rist (Elisabeth Charlotte Rist) wird häufig als „farbenfroh, komplex und hintergründig“ beschrieben, was einerseits zutrifft und andererseits zu kurz greift. Zweifelsohne sind ihre Werke/Installationen „farbenfroh“, die Buntheit birgt aber mehr Verstörendes als Erheiterndes. Wobei: Selten hat sich die Rezensentin hinter Museumsmauern besser amüsiert als beim Betrachten des Videos „Ever Is Over All“ (1997), in dem eine gut gelaunte Frau in blauem Kleid und roten Schuhen in einer Endlosschleife eine Straße entlanggeht und mit einerRead More

Posted On April 18, 2012By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag

Andrea Bajani: Liebe und andere Versprechen

Ein schräger Trip in die Vergangenheit – Die Geschichte wiederholt sich, so lautet eine beliebte These über die Entwicklung der Menschheit. Bewiesen ist das bislang nicht, aber eines ist klar: Die Geschichte wiederholt sich in den Geschichten. Die Historie auszumalen, zu erklären, neu zu denken, umzudeuten – das ist eine der, wie man so sagt, vornehmsten Aufgaben der Literatur. Von Ulrich Noller In diesem Zusammenhang kann man zurzeit einen erstaunlichen Trend beobachten: dass allerorten im globalen Dorf Autoren die psychischen Folgen der Zeit des Zweiten Weltkriegs auf die nachfolgenden GenerationenRead More

Posted On April 18, 2012By Joern BorgesIn Bücher, Litmag

Lydia Daher: Insgesamt so, diese Welt

Schweben in brüchiger Welt – „Insgesamt so, diese Welt“ klingt nicht gerade nach einer Festlegung. Eher nach einem „Irgendwie“ einer lauwarmen Unterhaltung in einem Berliner Bistro. Der erste Eindruck täuscht jedoch. Lydia Daher ist eines ganz gewiss nicht: Eine Vertreterin von hübscher Beliebigkeit. Das erfährt man bereits beim Lesen des Titelgedichts ihres neuen Lyrikbands. Von Jörn Borges Der Titel ist eher Ausdruck einer Welt, die nur scheinbar zusammenhält. „Bröckelnde Wände“, im Moment noch romantisches Beiwerk zu Blüten, Gras und frischen Trieben, kündigen bereits die Angst vor dem Beziehungszusammenbruch an. Schön,Read More

Posted On April 18, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Love Story 1 bild / 100 worte Anweisungen: Besorge Magneten aus dem Müll hinter der Magnetfabrik. Vergiss keinesfalls Schutzbrille und Handschuhe. Arbeite mit Verstand und ausgeruht. Sämtliche Flächen mit schwarzem Tuch abdecken, Türen zuziehen. Nicht an der Hauptstromquelle rumdaddeln. Zum Umgang mit Laser: Immer eine Hand in der Hosentasche behalten, entlastet das Herz, falls eine Ladung dich trifft. Ja, und dann? Wir verzwirbeln hier Magnetismus mit Elektrizität und zwingen dem Ergebnis unseren Willen auf. Auch dem Laserstrahl ihres Blicks? Das Material kommt auf maximal 180 US-Dollar. Ich leide! Folge deinemRead More

Posted On April 18, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Amanda Aizpuriete

Amanda Aizpuriete Lass eine weiße Seite mir in deinem Tagebuch, dass ich mich eintrag wie Schatten ins Licht. Schreibst du kein Tagebuch mehr lass eine Scheibe im Fenster deines Zimmers frei. Blick nicht hinaus bis zur Stunde da ich vorbeigeh. Ist kein Fenster mehr da, rück beiseite und lass den kleinen Rand mir in deinem Grab, dass ich dort Wurzeln schlage. Diese Erde hält mich nicht mehr.   Amanda Aizpuriete ( geboren 1956 in Jūrmala, Republik Lettland). Joachim Sartorius, einer der besten Kenner zeitgenössischer Lyrik, hat Amanda Aizpuriete einmal inRead More
Raito Noberu, Soshoku-Kei Danshi, Ikikata No Hon: Das wollen wir lesen! Der wunderbare Literaturführer YOMITAI! („Das will ich lesen“) berücksichtigt nicht nur alle bekannten japanischen Gegenwartsautoren, er zeigt auch mit frappierenden Einblicken in eine exotische, vitale Nischenliteratur und spezielle New Media-Varianten (Handy-Romane usw.), wie lebendig und kreativ die gesamte japanische Literaturszene ist. Von Peter Münder Mag ja sein, dass die Reflexionshöhe in Banana Yoshimotos Teenager-Romanen („,Kitchen“, „Tsugumi“), wie die FAZ mal in einer Rezension befand, „konstant auf Futonhöhe“ verharrt, aber der Leser taucht doch ein in eine bunte, faszinierende undRead More
„Ich bin ein gescheiterter Künstler“ – Was verstehen wir unter „Kunst“, was unter „Künstler“? Für die bildende Kunst keine Frage, ihre Angehörige sehen in den Begriffen sich selbst und definieren ihren Status über ihre Nähe zu den Geldtöpfen des Markts. Wer dort nicht rankommt, ist kein Künstler. Oder – noch schlimmer – er ist ein gescheiterter Künstler. Davon handelt der Roman von Christian Saehrendt. Brigitte Helbling hat ihn gelesen. Ich kannte mal jemanden, der jemanden kannte, der sich Anfang der 1990er an der Kunsthochschule in Hamburg mit Jonathan Meese und weiterenRead More

Posted On April 11, 2012By Christina MohrIn Bücher, Litmag

Miranda July: Es findet dich

Sensible Antennen fürs Schräge und Abseitige – Die vielen Fans von Miranda July lieben die 38-jährige amerikanische Schriftstellerin, Regisseurin, Schauspielerin, Drehbuchautorin, Musikerin-und-überhaupt-Künstlerin genau dafür: dass sie alles ausprobiert und alles kann, ihrer Generation Stimme und Gesicht gibt, obwohl (oder weil) sich ihre Geschichten hauptsächlich um sich selbst drehen. Die nicht so zahlreichen July-KritikerInnen monieren ihre idiosynkratische, egozentrische, durchaus berechnende Art, die die als Miranda Jennifer Grossinger geborene July nur vordergründig als verhuscht und versponnen erscheinen lässt. Hinter dem kulleräugig-verträumten ewigen Girlie verberge sich eine kalte Strategin, die ihre wie zufälligRead More
„Lakritzwasser, Nudelsalat und Kochlöffel – eine ganz normale Kindheit?“ Jahrzehntelang galt in Deutschland der Rohrstock als adäquates Mittel der Erziehung, in vielen Familien, Kinderheimen und Erziehungsanstalten. Ingrid Müller-Münch fragt in ihrem Buch „Die geprügelte Generation“ nach dem Warum dieser unsäglichen Erziehungstradition und beschreibt die Folgen, die diese schwarze Pädagogik für die Betroffenen hatte. Christina Bacher hat sich mit der Autorin unterhalten. Christina Bacher: Im Vorwort erzählst du, dass neben Lakritzwasser und Nudelsalat auch die Schläge durch den Vater zu deiner Kindheit gehörten. Ist das gerade erschienene Buch „Die geprügelte Generation“Read More

Posted On April 11, 2012By Kerstin CarlstedtIn Litmag, Porträts / Interviews

Video-Interview: Jasmin Ramadan

„Ich möchte, dass der Leser viel erlebt beim lesen“ – Bereits seit einigen Wochen sind CULTurMAG und das Videoportal „Interview Lounge” Partner. Nun freuen wir uns, Ihnen in den nächsten Wochen ganz exklusiv Gespräche zeigen zu können, die Kerstin Carlstedt mit interessanten Autorinnen und Autoren geführt hat. Diesmal: Jasmin Ramadan.     Drehgeplänkel: Wer an Jasmin Ramadan denkt, der denkt vielleicht auch an ihren ersten Roman „Soul Kitchen“, der den Start des gleichnamigen Films von Fatih Akin literarisch begleitete. Nun ist ihr zweiter Roman mit dem schönen Titel „Das SchweinRead More