Ein brodelnder literarischer Dschungel – Mit dem auf Goethes „Wahlverwandtschaften“ verweisenden „Wo Tiger zu Hause sind“ legt der gebürtige Algerier Jean-Marie Blas de Roblés einen ebenso opulenten wie kaleidoskopischen Roman vor, in dem verschiedenste Welten und Zeiten aufeinander treffen. Von Karsten Herrmann Im Zentrum des knapp 800seitigen Romans steht der im brasilianischen Nordosten lebende französische Pressekorrespondent Eléazard. In seiner reich bemessenen Freizeit arbeitet er an der Herausgabe der Biographie des deutschen Jesuiten Athanasius Kircher. Dieser war ein Universalgelehrter des 17. Jahrhunderts, der mit Inbrunst Kuriosa aus aller Welt sammelte und
Read More Gamma-Gamma Hamma-Hamma 1 bild / 100 worte Nachricht vom Spiegel, der den subversiven Blogeintrag von Peter Woit zitiert: „Ich war gerade acht Tage im Grand Canyon. Spektakulär. Doch verlässliche Gerüchte konnten nicht warten, und sie deuten darauf hin, dass Experimente das Gleiche hervorbringen wie letztes Jahr: Starke Hinweise auf ein Higgs im Massebereich von 125 Gigaelektronenvolt. Hauptsächlich wurde der Gamma-Gamma-Ring untersucht, in dem ein Signal mit 4 Sigma entdeckt wurde. Mehr, wenn ich zurück in der Zivilisation bin.“ Außerhalb der Zivilisation, und doch geschrieben mit IPhone: Schöne Wildnis, das. Irgendwie
Read More Posted On Juni 20, 2012By Die RedaktionIn Litmag, Lyrik
Das sind meine Trauer Am heutigen Weltflüchtlingstag lesen Sie drei Gedichte von Shabnam Azar, die als politischer Flüchtling ihre Heimat Iran verlassen musste und momentan in Deutschland lebt. Freier Fall (Für Neda Aghasoltan ) Sie lief nur ein paar Schritte vor mir bevor sie auf die Teheraner Freiheitstraße fiel Schön ist die Freiheit auch wenn du frei fällst auf die Todesstraße auch wenn dein Körper kalt wird über deinem eigenen Blut Liebe Kugeln kehrt in eure Patronengehäuse zurück damit wir in unsere Häuser zurückkehren! Dein Haar weht im Wind
Read More Posted On Juni 13, 2012By Peter MuenderIn Kunst, Litmag
Betender Boxermotor – Auf der Kasseler documenta 13 stellt Thomas Bayrle seine stark beachteten Motoreninstallationen aus: Da stampfen die Kolben, rotieren die Kurbelwellen, während aus den Lautsprechern liturgische Rituale ertönen. Was hat sich der Künstler dabei gedacht? Impressionen von einem Kurzbesuch. Von Peter Münder Es war wohl ein völlig idiotisches Timing, ausgerechnet am vergangenen Samstagmorgen um neun Uhr die artistische Riesenshow zu besichtigen, die zunächst vom Bundespräsidenten mit seinem Tross an Bodyguards, Bürokraten, hessischen Amtsträgern, BKA-Leuten und großem Polizeiaufgebot offiziell eröffnet wurde. Aber als rasender Reporter bzw. Durchreisender hat man
Read More Posted On Juni 13, 2012By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag, zu Kunst, Literatur, Fußball, Musik und Anarchie: Los geht’s mit Kunst: Peter Münder war auf Kurzbesuch in Kassel auf der documenta 13 und hat sich die Maschinenwesen des Künstlers Thomas Bayrle angesehen; Christina Mohr hat für eine Sammelbesprechung vier neue Bücher und Kataloge aus Kunst und Mode betrachtet – und wir starten mit einer ganz besonderen Reihe: Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen gesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang bei Culturmag: Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber wird Michael Zeller ab sofort wöchentlich bei CULTurMAG berichten. Heute: Franz Radziwill: „Der Sturm und das Bürgerzimmer“. Aufbruch – Mit Schnaps oder ohne: Als wäre
Read More Frauen – Mode – Kunst: Eine Sammelbesprechung einschlägiger Bücher und Kataloge von Christina Mohr. Modeträume aus drei Jahrhunderten – Die 90-jährige New Yorkerin Iris Apfel ist eine Modeikone: 2005 widmete ihr das Metropolitan Museum of Art eine Ausstellung, seitdem kommt kaum ein Fashionblog ohne Fotos von der alten Dame aus, die fünfzig Jahre lang mit ihrem ebenfalls noch lebenden Gatten eine renommierte Innenausstattungsfirma führte und nicht weniger als neun amerikanischen Präsidenten das Weiße Haus wohnlich und geschmackvoll dekorierte. Was aber unterscheidet Iris Apfel von anderen Ladys, die auch viel Geld
Read More Die Lauterkeit des Herzens – Wer ein interessantes Leben führt, begegnet auch den entsprechenden Menschen. Diese Lebensweisheit wird durch die Lektüre der ersten beiden Tagebuchbände von Erich Mühsam bestätigt, findet Elfriede Müller. Dieses begegnungsreiche Leben musste aufgeschrieben werden, sonst wäre es sogar dem Akteur entgleitet, wie Mühsam feststellte. Er tat gut daran, die Dinge zu notieren, die er erlebte, und die Menschen zu beschreiben, mit denen er zu tun hatte. Das bereits überall gepriesene Herausgeberprojekt von 15 Tagebuchbänden, die nach und nach auch ins Netz gestellt und dort durch Register
Read More Kurzrezensionen – diesmal mit einer Haiku-Rezension von Friederike Moldenhauer zu Benjamin Maack und Anmerkungen zu Mathias Altenburg („Jan Seghers´ Geisterbahn. Tagebuch mit Toten”), HF Coltello („Einige Abenteuer und seltsame Begegnungen im Leben des stillen Kommandeurs“) und der Anthologie „Wodka für den Torwart. 11 Fußball-Geschichten aus der Ukraine“, kurzbesprochen von Frank Göhre (FG), Tina Manske (TM) und Jan Karsten (JK). (FM) Haiku-Rezension Magische Monster Wie normal ist dein Leben? Düsternis lauert Benjamin Maack: Monster. Mairisch 2012. 192 Seiten. 16,90 Euro. Zur Leseprobe (PDF). Von Tag zu Tag geplaudert (FG) Das ist ein
Read More Posted On Juni 13, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Litmag
Die Spur des Vogels – Es beginnt schon bei den Titeln seiner Romane. Bei nur wenigen Gegenwartsautoren ist der Titel so bedeutend, auch so poetisch wie bei Hector Bianciotti. „Das extreme Leben einer unscheinbaren Frau“, „Über die Nacht der blauen Sterne“, „Was die Nacht dem Tag erzählt“, „Das langsame Fortschreiten der Liebe“,„Wie die Spur des Vogels in der Luft“. Das Rätsel dieser so elegisch klingenden Titel löst sich dann, auch das ist typisch für das Schreiben Bianciottis, erst ganz am Ende des Romans, ja sogar erst im allerletzten Satz. Bis
Read More Posted On Juni 13, 2012By Kerstin CarlstedtIn Litmag
Auf Anhieb auf die Longlist – Bereits seit einigen Wochen sind CULTurMAG und das Videoportal „Interview Lounge“ Partner. Nun freuen wir uns, Ihnen in den nächsten Wochen ganz exklusiv Gespräche zu zeigen, die Kerstin Carlstedt mit interessanten Autorinnen und Autoren geführt hat. Diesmal: Astrid Rosenfeld. Zum Dreh: Ein modernes Märchen, vom Leben selbst erfunden: Astrid Rosenfeld wusste lange Zeit nicht wirklich, was sie werden wollte – Abitur, abgebrochenes Schauspielstudium, anschließend arbeitete sie als Street-Casterin und suchte auf Bestellung von Regisseuren nach „Typen“, Laiendarstellern für Kinofilme. Nebenbei schrieb sie ihren ersten
Read More Interessante Literaturzeitschriften gibt es viele und in ihnen verstecken sich so manche Perlen. „Am Erker“-Redakteur Andreas Heckmann sorgt dafür, dass wir den Überblick behalten; er berichtet regelmäßig über spannende Hefte. Kultur & Gespenster 13 Die 13. Ausgabe von Kultur & Gespenster kommt wieder in altgewohnter Pracht daher. Größter Leckerbissen und der Reproduktionen wegen auch optisch ein Lesevergnügen ist eine Auswahl Briefe, die Theodor W. Adorno in den 60er Jahren mit alten Bekannten und Jugendfreunden, Studenten, Lesern und Rezensenten gewechselt hat. Da meldet sich eine 92-jährige Pädagogin, die den Professor noch
Read More Die Nacht der endlosen Gefilde 1 bild / 100 worte STELLA AN ALL: Mehrere Experimente hatten Belege für Neutrinos spontan wechselnd oder oszillierend, von einem Typ in einen anderen gesehen. Diese Schwingungen erwiesen, zu vieler Physiker Überraschung, dass die vermeintlich masselosen Teilchen dennoch fassen etwas unendlich Masse. Vielleicht eine Route zu erklären, warum mehr Materie als Antimaterie im Universum einschneit? OVER. (Und die Antwort, eingetroffen um 01:11) ALL AN STELLA: Sie geht in Schönheit wie die Nacht der endlosen Gefilde und Sternenhimmel. Das Beste von Dunkelheit und Licht grüßt sich
Read More Die Ballade vom Abseits Vor den brüllenden Kehlen auf glutheißen Rängen Rauf und runter, vor und zurück Springt über den flimmernden Rasen Der sonnenverblichene Ball. Dieser Stürmer, sein Schuss, eine göttliche Gnade: Durchs Trikot ragen schweißglänzende Flügel! Zwei Gegner am Mann, er zieht vorbei! Läuft, als ginge er nackt unter Wölfe, Als zöge er ackernd einen bleibende Furche! Drei lässt er stehen. Ausgespielt. Abseits, er merkt es nicht, dass er schon lange im Abseits steht. Der nächste Schuss, gezielt ins Eck! Wie Rosen regnete der tosende Beifall! Er gab einen
Read More Das Publikum lauschte gefesselt – Joe Paul Kroll über Michael Streissguths Buch „Johnny Cash At Folsom Prison”, das die Entstehungs- und Wirkgeschichte eines musikalischen Meilensteines erzählt. Durchschreitet man zu Museen umgewandelte Gefängnisse aus dem 19. Jahrhundert, kommt man schnell zum Schluss, der Strafvollzug habe sich inzwischen humanisiert – wohl aus keinem besseren Grund, als dass er sich einfach humanisiert haben muss. Das Bild vom Gefangenen, der mit einer Eisenkugel am Fußgelenk Steine klopft, gehört tatsächlich eher in „Lucky-Luke“-Comics denn in die heutige Wirklichkeit. Doch die schlichte Wahrheit bleibt, wie Adam
Read More Promi-Herberge mit Blick auf den Fluss „The Quiet American“ (1955 veröffentlicht) war Graham Greenes kritische Abrechnung mit französischen und amerikanischen Weltverbesserungs- und Großmachtfantasien, die sich in Vietnam als verheerende Realitätsverweigerung mit unberechenbarer Langzeitwirkung erwiesen. Mit dem Ich-Erzähler des Romans, dem Times-Korrespondenten Thomas Fowler, verlieh Greene einem zynisch-kritischen Reporter seine Stimme. Eindrücke aus Vietnam auf den Spuren von Graham Greene, Teil II (Hier geht es zu Teil I). Von Peter Münder. Den Charme der Sechsmillionen-Metropole kann man am besten abends auf der Dachterrasse des Hotel Majestic auskosten, wenn man beim frisch
Read More Posted On Juni 6, 2012By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, Diesmal bei uns: Joe Paul Kroll über Michael Streissguths Buch „Johnny Cash At Folsom Prison“, das die Entstehungs- und Wirkgeschichte eines musikalischen Meilensteins erzählt. Am Samstag begonnen, heute der 2. Teil: Peter Münder ist auf Graham Greenes Spuren durch Saigon unterwegs (zu Teil 1). Ist Ulrich Holbein Deutschlands unbekanntester Feminist? Tina Manske ist beeindruckt von seinen „Lebensbildern“ unangepasster Frauen, die er in „Heilige Närrinnen“ sprachspielerisch auffächert. Christiane Geldmacher schätzt im Prinzip Stephen Frys Witz und Schlagfertigkeit – allerdings entfaltet sich dessen Humor vor allem auf seinem Blog und
Read More Posted On Juni 6, 2012By Christiane GeldmacherIn Bücher, Litmag
Geniales Biest – Was haben Stephen Fry und Franz Kafka gemeinsam? Erstens: Sie sind beide Genies. Zweitens: Sie können beide keine Romane schreiben. Was ihrer Beliebtheit bei uns keinen Abbruch tut. Für eine kleine Literatur!, könnte man ihnen mit Gilles Deleuze und Félix Guattari zurufen – in Stephen Frys Fall hieße das: Ein Hoch auf sein Blog. Auf sein Twitter. Und auf das seiner Frau. Denn hier ist Fry das, was er am besten kann: ein Nomade, ein Zigeuner, ein Marodeur. Wie ein Vampir saugt er uns in seine Sprache und
Read More Lebensbilder unangepasster Frauen – Er ist der vielleicht unbekannteste Feminist Deutschlands. Ulrich Holbein, der Sprachspieler mit dem unglaublichen Bücher-Output, in diesem Jahr mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet, wird nicht müde, in seinen Texten zu betonen, dass das weibliche Geschlecht das bessere und trotzdem das benachteiligte sei. Tina Manske über „22+4“ neue Holbein’sche „Lebensbilder“. Holbein beginnt sein neues Buch „Heilige Närrinnen“ mit einer Bilanzierung des im Geschlechterwettstreit bisher Erreichten: „Dass Männer statistisch in toto zehnmal aggressiver und krimineller sind als Frauen, spricht ewig gegen Männer; immerhin gibt es
Read More Posted On Juni 6, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Litmag
Die Emilia Romagna – Heimat der Erzähler und Verrückten – Mit einem Schlag – und das kann man wörtlich nehmen – ist in der italienischen Region Emilia nichts mehr so, wie es vorher war. Am 20. Mai 2012, die Nacht begann gerade etwas lichter zu werden, bebte die Erde zwischen Modena, Bologna und Ferrara. Seitdem kommt es immer wieder zu zahlreichen schweren Nachbeben, zuletzt am 3./4. Juni. Carl Wilhelm Macke, Herausgeber der Anthologie „Bologna und die Emilia Romagna – Eine literarische Einladung“ führt uns den Zauber dieser von der Naturkatastrophe
Read More eins, zwei 1 bild / 100 worte Eins, zwei, Papagei, drei, vier, Murmeltier und fünf ist die Frage, ist das wirklich unser Flieger? und sechs sind der Mond und die Mondmobile dort oben und sieben, acht, gute Nacht, neun, zehn, du musst gehen (will aber bleiben). Je mehr Menschen, desto mehr Zeugen. Darüber schon mal nachgedacht? Guido, sagte der Papagei, als ich ihn nach seinem Namen fragte, und elf, zwölf, Jahre lebten wir glücklich miteinander, über uns blinkerten die Sterne, dreizehn, vierzehn, und der Erdkern kochte vor unserer Leidenschaft. Das
Read More lesen sie/essen sie spinat Zum zwölften Todestag von Ernst Jandl. Heute erinnern wir, falls überhaupt die Rede vom Vergessen sein kann, an den Dichter „für alle“ – an Ernst Jandl. Er wurde am 1. August 1925 in Wien geboren und starb in Wien am 9. Juni 2000. Dazwischen war er mal, etwa Mitte der 60er-Jahre, mit seinen experimentellen Gedichten unterwegs in Stuttgart, da saßen mit Reinhard Döhl und Helmut Heißenbüttel die richtigen Kontakte. Beim Walter Verlag erschien dann 1966 der Band „Laut und Luise“, heute geführt als Grundbuch Nummer 44
Read More Das monatliche Preisrätsel - radeln Sie durchs Rätselgitter und gewinnen Sie einen Buchpreis!
Read More Die Axt im Haus 1 bild / 100 worte Immer wieder muss man sie herzlich lieben! sagte jemand neulich über die Welt, wer war’s? der Robert war’s, der uns unversehens in den Schoß fiel. Gefährlicher Bursch, hätt uns erschlagen können mit seinem rhyzomatischen Geplauder. Für ihn war der Nachthimmel, von Sternlöchern abgesehen, noch gleichwertig schwarz, für uns wird’s grad hell, denn die Sonne, dieser Stimmungsbolzen, hält die dunkle Materie von uns fern. Warum waren wir neulich nicht im Kino? Immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit macht aus Jakob einen Langeweiler, bis
Read More Die „Bunte“ des Mittelalters – „Bei diesem Professor hätte man gerne studiert!“ schreibt Birgit Haustedt, die Kurt Flaschs „Einladung, Dante zu lesen“ nachgekommen ist. Ihr Befund zu Flaschs Neuübersetzung der „Göttlichen Komödie“: Sehr gut lesbar, nicht gerade billig. Zwei Jungs erklären in einem Film auf YouTube das Videospiel „Dantes Inferno“. „Nichts für schwache Nerven“, sagt der eine. „Eine tolle Story jedenfalls“, ergänzt der andere: „Sie stammt von einem gewissen Dante.“ Dass videospielende Computerfreaks den Begründer der italienischen Literatur nicht kennen, überrascht kaum. Aber auch Gebildeten sind Dante Alighieri und seine
Read More Posted On Mai 23, 2012By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zur Pfingstausgabe von LitMag und MusikMag, in der wir uns – natürlich – mit Hölle und Paradies beschäftigen: Birgit Haustedt ist Kurt Flaschs „Einladung, Dante zu lesen“ gefolgt und hat sich die Neuübersetzung der „Commedia“ gründlich angesehen. Außerdem im LitMag: Michael Zeller denkt in seinem Essay „Von der Freiheit des Dichtens“ nach über die Rolle einer Künstlerexistenz in der modernen Mediengesellschaft, Kerstin Carlstedt hat Frank Goosen interviewt und sich mit dem Bochumer Autor über sein neues Buch „Sommerfest“, die Verwurzelung im Ruhrgebiet, die „ernsten“ Seiten des Humoristen
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