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Posted On April 11, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Zweitfassung 1 bild / 100 worte ZWEITFASSUNG: Jetzt, wo alle auf mich schauen, immerhin mehr als in den ganzen Jahren, seitdem Stockholm für meinen Scheintod eine Million, wollte ich sagen: ICH BIN IM SYNDROM GEFANGEN, ich hätte mehr Sex reintun sollen, damals, viel mehr, so viel, dass Stockholm nie, Stockholm (O-Ton): „O nein, dem da? Nie!“, obwohl, das hat nicht mal Kollegin Elfriede, UND DIE IST ECHT, Elfriede mein Herz, lass uns miteinander durchbrennen, ja? Multiversen warten auf uns, du schiebst den Rollstuhl, und ich, NOBELPREISTRÄGER GEFLOHEN, das wird sieRead More

Posted On April 11, 2012By Die RedaktionIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Tristan Tzara

tralalalalalalalalala – Eines unserer Geburtstagskinder in diesem frühlingshaften Monat ist Tristan Tzara, der am 04. April 1896 in Moinesti, Rumänien geboren und auch schon lange tot ist. Die DADA-Lyrik nicht (oder doch?), und aus diesem Grund fragen wir den „weltweiten DADA-Manager“ Tristan Tzara „Was ist DADA?“ Lesen Sie hier seine Antwort etwa aus dem Jahr 1920:   (DADAist eine jungfräuliche Mikrobe) DADAist eine jungfräuliche Mikrobe Dada ist gegen das teure Leben Dada Aktiengesellschaft für die Ausbeutung von Ideen Dada hat 391 verschiedene Haltungen und Farben je nach dem Geschlecht desRead More
Das monatliche Preisrätsel - lösen Sie das Cryptic Crosswords und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More

Posted On April 4, 2012By Christiane GeldmacherIn Film/Fernsehen, Litmag, Spotlight, die TV-Kritik

Oster-Spotlight-Special: ARD-Buffet

Informieren, dekorieren, rätselraten! Heute ein Eier-Spotlight: In der Karwoche bereitet sich das ARD-Buffet-Team auf das Osterwochenende vor. Das übersetzt sich in: Eier, Eier, Eier. Pochierte Eier, gefärbte Eier, gesundheitsgefährdende Eier. Mit dabei: das lustige gelbe Stoffküken Trude von Kreativnerd Holger Schweizer. Christiane Geldmacher sieht die letzte Viertelstunde des „ARD-Buffet“. Montag, 02.04.2012: Teil meiner täglichen „Und ewig grüßt das Murmeltier“-Routine ist die letzte Viertelstunde des ARD-Buffets kurz vor dem Mittagsmagazin. Ich schalte ein, weil ich Pause mache und Nachrichten sehen will. An sich ein guter Zeitpunkt: Um 12.45 Uhr steuern die HandlungsachsenRead More

Posted On April 4, 2012By Eric T. HansenIn DeutschCult, Litmag

Eric T. Hansens DeutschCult: Günter Grass

Günter Grass beleidigt unsere Intelligenz, der  in Deutschland lebende Amerikaner Eric. T. Hansen pöbelt zurück. Eine österliche Wutrede. Was geschwafelt werden muss – Ach, warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist? Vielleicht, weil keiner was von mir hören will? Weil ich nichts zu sagen habe? Weil ich schlechte Gedichte schreibe? Nein, es ist das behauptete Recht auf Geschwafel in einer intellektuellen Szene, die von Maulhelden angeführt und von organisierter moralischer Selbstbeweihräucherung geprägt ist; in einer Demokratie, wo demokratische Werte uncool und leere Sprüche salonfähig sind; in einem Land,Read More

Posted On März 31, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Messfehler 1 bild / 100 worte Frage: Was sind wir? Antwort: Staub, niedrig und hoch, und Erntedank für Achat und Rubin – wie ging die Frage noch mal? 100’000 Vögel machten sich auf zum Simorgh, nur 30 kamen an, abgeknallt über Italien: Beim Opera rollen die Köpfe. Am Ende sind IMMER die Kabel schuld (meinen die Kollegen in der Garderobe). Ohnehin wird dauernd falsch gemessen, selbst die Steine sind jünger geworden, seitdem die Uranpartikel hurtiger zerfallen, O Milch, du geile Straße, summt der Hauptvermesser, während er die Linsen vom StaubRead More

Posted On März 28, 2012By Christina BacherIn Kolumnen und Themen, Litmag

Thomas Leuthard im Porträt

„Ich hab doch nur abgedrückt!“ Ein Porträt des Streetfotografen Thomas Leuthard von Christina Bacher. Meistens trägt er einen Hut und vor dem Bauch eine kleine, handliche Kamera -– Thomas Leuthard bewegt sich wie ganz ein normaler Tourist durch die Straßen dieser Welt. Ab und zu fotografiert er eine Szene, dann geht er unbekümmert weiter. Das, was nach einem herkömmlichen Sightseeing-Trip aussieht, zielt letztlich auf eine Kunstform ab, die auch hierzulande mehr und mehr Anhänger findet: Die Streetfotografie. Dabei geht es darum, möglichst authentische Momente von Menschen und Situationen mit derRead More

Posted On März 28, 2012By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 28.3.2012

Liebes CULTurMAG-Publikum, einiges los heute im Double-Feature von LitMag und MusikMag, eine weitgefächerte und spannende Ausgabe erwartet Sie. In der letzten Woche hatte Sven Regener, Schriftsteller und Sänger der Band Element of Crime, einen folgenreichen Wutanfall im bayerischen Radio – Thema: Urheberrecht. Seitdem glühen Feuilletons und Blogs und diskutieren. Matthias Penzel schlägt einen Trampelpfad durch Pro und Contra. Einen interessanten Künstler stellt Ihnen Christina Bacher in Porträt und Interview vor: Den Streetfotografen Thomas Leuthard, der auf seinen Gängen durch die Straßen der Welt versucht, möglichst beiläufig authentische Momente von MenschenRead More
Die Entdeckung des besonderen Moments – Christina Bacher hat sich mit dem Schweizer Streetphotographen Thomas Leuthard zum Interview getroffen. Welchen Reiz macht für die Streetphotographie aus? Für mich gibt es viele Faktoren, welche mich reizen, auf der Straße zu fotografieren. Es ist das echte Leben, welches ich direkt und ungestellt erlebe und darstelle. Für mich ist wichtig, dass ich mich da bewege, wo das Leben auch wirklich zu sehen ist. Also nicht nur an den schönen Orten in den Städten, sondern da, wo sich nicht jeder hinbegibt. Ich streife durchRead More

Posted On März 28, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Litmag

LitMag-Quickies

Kurzrezensionen – diesmal mit einer Haiku-Rezension über Iwan Gontscharow (Friederike Moldenhauer) und einem spannenden Streifzug durch Literatur (Christopher Roth, textura), Feminismus (Laurie Penny) und Kunst (Jackson Pollock), unternommen von  Joe Paul Kroll (JPK), Carl Wilhelm Macke (CWM), Christina Mohr (MO) und Christiane Geldmacher (CG). (FM) Haiku-Rezension Nachdenklich ruhend riesiger schöner Wälzer kommt er vom Sofa? Iwan Gontscharow: Oblomow (Oblomow, 1859). Übersetzt von Vera Bischitzky, herausgegeben von Vera Bischitzky. Hanser Verlag 2012. 840 Seiten. 34,90 Euro. So was von damals (JPK) Ein junger Mann kauft sich Samstagmorgen ein Auto, Sonntagmorgen verlässtRead More
Man weiß nie, wer man ist – Die Erinnerung ist hier und jetzt etwas Wunderbares. Wenn sich 58 Menschen, Zeitzeugen, mehr oder weniger auf einen Schlag (in einem Buch) erinnernd einer einzigen Person nähern, die seit mehr als zwanzig Jahren tot ist, wird diese auf eigenartige Weise lebendig. Fassbarer als Mensch nicht unbedingt – da es sich eben in diesem Fall um Thomas Bernhard handelt. In Sepp Dreissingers Begegnungsband ist dennoch die Erinnerung hellwach. Von Senta Wagner Als letztes und fulminantes Werk eines Einzelstatements zu dem Dichter dürfte „Ein JahrRead More

Posted On März 28, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Karl-Markus Gauß: Ruhm am Nachmittag

Beherzt gegen den Zeitgeist – Die neuen Aufzeichnungen von Karl-Markus Gauß werden zur passenden „Nachttischlektüre“ geadelt. Gauß schreibt einfach gut, kennt sich in Europa aus und pflegt das intellektuelle „Gegen-den-Strom-Schwimmen“. Von Carl Wilhelm Macke Irgendwie hat der Begriff „Nachttischliteratur“ einen negativen Akzent. Man etikettiert damit Bücher, die man kurz vor dem Einschlafen zur Hand nimmt. Die zu lesen vielleicht nicht allzu viel intellektueller Anstrengung bedarf. Die den Lesern dabei helfen, langsam aus dem Alltagstrubel hinüberzugleiten in den Schlaf. Meditationsbücher, möglichst mit Fotografien von Sonnenuntergängen und bunten Fischerbooten vor Capri. BändeRead More

Posted On März 28, 2012By Ludmilla WeberIn Bücher, Litmag

Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt

Zu Hause in der Fremde Maria „Mascha“ Kogan ist das Gegenteil eines Typus. In erster Linie ist sie ein menschliches Mosaik, zusammengesetzt aus unterschiedlichsten ethnischen Teilchen: Im sowjetisch geprägten Baku geboren, in Frankfurt aufgewachsen. Sie beherrscht Russisch und Aserbaidschanisch. Sie ist jüdisch, aber nicht religiös. Sie studiert Arabisch und spricht kein Hebräisch. Dass die richtige Aussprache eines Wortes über Leben und Tod entscheiden kann, lernt sie während der ethnischen Konflikte in Aserbaidschan. Sprache wird ihr Aushängeschild, ihre Bank. Von Ludmilla Weber. (Ein Videogespräch mit der Autorin finden Sie hier). AlsRead More
Spannendes Debüt – Bereits seit einigen Wochen sind CULTurMAG und das Videoportal „Interview Lounge“ Partner. Nun freuen wir uns, Ihnen in den nächsten Wochen ganz exklusiv Gespräche zeigen zu können, die Kerstin Carlstedt mit interessanten Autorinnen und Autoren geführt hat. Los geht’s mit Olga Grjasnowa, deren Debütroman (zur CULTurMAG-Rezension) in diesem Frühjahr bei Hanser erschienen ist. Drehgeplänkel: Eine von vielen „Entdeckungen“ auf der Leipziger Buchmesse: Auf Olga Grjasnowa als Gast bei „Interview Lounge“ sind wir durch ihren Kollegen Rolf Lappert gekommen. Der Schweizer Jugendbuchautor, der – so wie Grjasnowa –Read More
Erinnerungsspur aus einzelnen Bildern „einmal muss ich über weiches Gras gelaufen sein“ – es ist ein versonnen klingender, in der Luft hängender Satz, mit dem Carolina Schutti ihr neues Buch betitelt hat (2010 debütierte sie mit dem Roman „Wer getragen wird, braucht keine Schuhe“). Ein solcher Satz kann nur von jemandem stammen, der, mit Peter Rühmkorf zu sprechen, im Vollbesitz seiner Zweifel ist. Dies trifft auf Maja zu, die Hauptperson in diesem stillen Drama über Heimatlosigkeit und über den Verlust der Sprache der Kindheit und die ungestillte Sehnsucht danach. VonRead More

Posted On März 28, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Penrose & du & ich 1 bild / 100 worte Physik macht Herzrasen, dafür ist sie da. Penrose redet von einem Universum masseloser Teilchen, das unweigerlich auf uns zukommt, und was wird dann aus uns? Dein Blick auf mich & das Weltall implodiert, zu den Klängen von Rage against the Machine, fuck you I won’t und so weiter: tock, tock, tock, tock, ZIRR: Stillstand vor Glück, nicht vor Schreck, das muss einer schon hinkriegen, damit er mich kriegt… Okay, ja, es wird Frühling, mehr wollte ich nicht sagen, am StraßenrandRead More

Posted On März 28, 2012By Die RedaktionIn Litmag, Lyrik

LitMag-Lyrik: Christian Morgenstern

Bim, Bam, Bum – Zum Andenken an den Dichter Christian Morgenstern (geb. 06.05.1871 in München), der rechtzeitig vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs am 31.03.1914 in Meran gestorben ist, lesen Sie heute „sinnvollen Unsinn“. Der Lattenzaun (Galgenlieder) Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun. Ein Architekt, der dieses sah, stand eines Abends plötzlich da – und nahm den Zwischenraum heraus und baute draus ein großes Haus. Der Zaun indessen stand ganz dumm, mit Latten ohne was herum. Ein Anblick grässlich und gemein. Drum zog ihn der Senat auch ein. DerRead More
Dass die narrativen Modelle einiger aktueller Fernsehserien (übrigens nicht nur amerikanischer Herkunft, wie ausgerechnet das kleine Dänemark zuletzt mit „Kommissarin Lund“ und „Gefährliche Seilschaften“ bewiesen hat) zu den spannendsten gegenwärtigen Erzählformen gehören, hat sich inzwischen rumgesprochen. Christian Schöller begrüßt den Start der 5.Staffel der amerikanischen Ausnahmeserie „Mad Men“ mit einem Blick in das Buch zur Serie („Die ganze Welt von Mad Men“) – und schaut sich den zwiespältigen Hauptdarsteller etwas genauer an. Was würde Don Draper tun? Wenn kommenden Sonntag die neue Staffel von „Mad Men” beginnt, bin ich wieder dabei.Read More

Posted On März 21, 2012By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 21.03.2012

Liebes CULTurMAG-Publikum, Das MusikMag pausiert, aber das LitMag gibt Stoff: Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter: Aleks Scholz denkt in seiner Kolumne „Lichtjahre später“ über die Größe des Universums nach. Dass die narrativen Modelle einiger aktueller Fernsehserien (übrigens nicht nur amerikanischer Herkunft, wie ausgerechnet Dänemark zuletzt mit „Kommissarin Lund“ und „Gefährliche Seilschaften“ bewiesen hat) zu den spannendsten gegenwärtigen Erzählformen gehören,  hat sich inzwischen herumgesprochen – Christian Schöller stimmt auf den Start der 5. Staffel von „Mad Men“ ein. Wie wird deutsche Literatur eigentlich im Ausland aufgenommen? CULTurMAG wirft mitRead More
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wie oft haben wir uns beim Nachdenken über Zeit und Raum, Entfernungen und Größen und Astrophysik schon das Gehirn verrenkt. Diese Zeiten sind nun vorbei. In der neuen Kolumne „Lichtjahre später” wird uns Autor und Astronom Aleks Scholz regelmäßig alles erklären, was wir wissen müssen: Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter! Heute: „Der Weltraum, unendliche Weiten.” So steht es da oben, und natürlich gehen die Probleme damit schon los. Nicht zufällig ist die Unendlichkeit bei öffentlichen Veranstaltungen eine der drei  Eigenschaften des Universums, die dieRead More

Posted On März 21, 2012By Lucy Renner JonesIn Bücher, Litmag

Benjamin Lebert: Im Winter dein Herz

Wie wird deutsche Literatur eigentlich im Ausland aufgenommen? CULTurMAG wirft einen ungewöhnlichen Blick auf aktuelle Neuerscheinungen. Lucy Renner Jones übersetzt (u.a.) deutsche Literatur ins Englische – und wird für uns in unregelmäßigen Abständen Neuerscheinungen heimischer Autoren auf Ihre Aussichten für den englischsprachigen Markt abklopfen. Heute: Benjamin Lebert: „Im Winter dein Herz“ Eingebettet in die Rezension finden Sie ein Video-Gespräch, das unser Partner „Interview Lounge“ mit dem Autor geführt hat. A good read Lebert’s first novel Crazy divided critics in the year 2000, nowhere so much as across the divide ofRead More

Posted On März 21, 2012By Charlotte von BausznernIn Comic, Litmag

Finnish Comics Annual 2011

Himmel im Hirn – Es ist jetzt ziemlich genau eine Messe her, dass ich stromernd in etwas sehr Großes, Pinkes in Frankfurt am Main reingelaufen bin. Abholen durfte ich mir dieses Große, Pinke, auf dem in gewaltigen Lettern FINNISH COMICS ANNUAL 2011 prangt, übrigens im Finnland Institut in Berlin, das eine ausgesuchte Bibliothek und Schönes aus dem hohen Norden in hellen Räumen von freundlichen Finnländerinnen bietet (mir ist kein Mann über den Weg gelaufen). Charlotte von Bausznern über die gewichtige Werkschau finnischer Comickünstler. Man muss die ersten rabenschwarzen Seiten nachRead More
Die Angst vor dem sozialen Abstieg – Kathrin Fischers porträtiert die „Generation Laminat“. Von Joachim Feldmann. Die großformatige Anzeige hatten wir aus der Tageszeitung ausgeschnitten und in unserer WG-Küche an die Wand gepinnt. Sie zeigte einen milchgesichtigen Teenager, der kurz zuvor eine international begehrte Tennis-Trophäe gewonnen hatte. Neben dem Bild prangte der Spruch: „Es ist ein gutes Gefühl, wenn Leistung zu Erfolg wird“. Das Logo und der Name des Auftraggebers fanden sich, wenn ich mich recht erinnere, unter dem Slogan: Deutsche Bank. Wir liebten diese Anzeige, verkörperte sie doch aufRead More

Posted On März 21, 2012By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag

Silvio D’Arzo: Des andern Haus

Gisela Trahms traf auf eine lit.cologne im Tranströmer-Hype – und hat dann doch ein ganz anderes Buch gelesen. Eine flanierende Rezension live aus der Kölner Buchhandlung Bittner. Ausharren – Die Macher der lit.cologne besitzen einen langen Atem. Als sie vor zwölf Jahren anfingen, wussten sie, dass sich niemand für einen betagten schwedischen Lyriker namens Tranströmer interessierte. Also warteten sie einfach, bis er mit achtzig den Nobelpreis erhielt und jetzt das Schauspielhaus füllen kann. Gehst du zu Tranströmer? Hast du Karten für Tranströmer? Kriegt man noch welche? Die Buchhandlung Bittner istRead More

Posted On März 21, 2012By Carola EbelingIn Bücher, Litmag

Erwin Koch: Was das Leben mit der Liebe macht

Von der traurigen, grotesken, monströsen, alltäglichen Liebe So viel ist über die Liebe geschrieben worden, dass es schwer ist, dem reichen Schatz etwas noch Ungekanntes hinzuzufügen. Es sei gleich vornweg gesagt: Erwin Koch gelingt das. Von Carola Ebeling „Was das Leben mit der Liebe macht“ ist eine Sammlung manchmal verstörender, immer berührender Liebesgeschichten. Geschrieben von einem, der für seine Reportagekunst bereits zwei Mal mit dem Egon Erwin Kisch Preis ausgezeichnet wurde. Und so ist auch die Erzählform eine besondere: Es sind wahre Geschichten, Koch hat mit den Menschen gesprochen, undRead More

Posted On März 21, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Frédéric Wandelère: Hilfe fürs Unkraut

Fort mit dem Wind – Die Gedichte des westschweizer Lyrikers Frédéric Wandelère, betrachtet von Carl Wilhelm Macke. Man schweift zunächst neugierig über die Titel einiger Gedichte dieses Bandes. „Rotkelchen am Feuer“ finden wir da oder „Morgenlicht“, „Der Schmetterling“ , „Die Heuschrecke“, „Die Oktoberheuschrecke“, „Der Hund und die Sau“. Wären es die Titel alleine, dann wären wir nicht neugierig auf diese Gedichte. Aber dann ist da auch Philippe Jaccottet, der das Vorwort geschrieben hat. Und übersetzt haben die Gedichte Elisabeth Edl und Wolfgang Matz, die zu den ganz Großen der zeitgenössischenRead More