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Posted On Februar 15, 2012By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 15.2.

Liebes CULTurMAG-Publikum, herzlich willkommen zum Double-Feature von LitMag und MusikMag! Über fünfhundert Seiten, zwei Kilo schwer: Peter Münder hat sich mit dem dreisprachigen Katalogband „Cars Now“ einen Überblick über fast alle Automodelle dieser Welt und die neuesten Trends verschafft. Der Suhrkamp-Verlag greift bei seinem lange hinausgezögerten Einstieg ins Comic-Geschäft ausgerechnet auf den vielleicht idiosynkratischsten aller österreichischen Autoren zurück, Thomas Bernhard. Kann das gut gehen? Tillmann Reik sinniert. Die Autobiografie „Das Chalet der Erinnerungen“, geschrieben, besser diktiert, noch auf dem Sterbebett, gibt ein beeindruckendes Zeugnis der geistigen Präsenz des Intellektuellen TonyRead More

Posted On Februar 15, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Tony Judt: Das Chalet der Erinnerungen

Trotz allem glücklich – Lange Zeit war der in New York lebende und ganz besonders mit der jüngeren europäischen Geschichte verbundene Historiker Tony Judt nur wenigen bekannt. Sein Name begann sich erst herumzusprechen, als er als Intellektueller jüdischer Herkunft begann, vehement die israelische Lobby in den Vereinigten Staaten zu attackieren. Von Carl Wilhelm Macke In dem Moment hagelte es von einem Teil ebenfalls jüdischer Intellektueller Vorwürfe, dass er nicht nur antizionistisch eingestellt sei, sondern auch noch den rechten Antisemiten Argumente liefere. Noch bekannter wurde Judt dann allerdings aufgrund seiner schweren,Read More

Posted On Februar 15, 2012By Tillmann ReikIn Comic, Litmag

Nicolas Mahler / Thomas Bernhard: Alte Meister

Das Vergnügen einer perversen Verrücktheit Sagte Reger, schreibt Atzbacher, schreibt Bernhard, malt Mahler … Naturgemäß: Ganz gleichgültig, welchen Bären die 2008 in der Suhrkamp-Reihe Quarto erschienene einbändige Ausgabe gesammelter Prosawerke unter dem Titel „Die Romane“ uns aufbinden möchte: Leser, die gern spannende, erbauliche, lehrreiche Romane konsumieren, werden von Thomas Bernhard (1931–1989), der sich selbst unmissverständlich als „Geschichtenzerstörer“ charakterisierte, unsanft vor den Kopf gestoßen: „Ich habe nie einen Roman geschrieben, sondern einfach mehr oder weniger lange Prosatexte, und ich werde mich hüten, sie als Romane zu bezeichnen, ich weiß nicht, wasRead More

Posted On Februar 15, 2012By Senta WagnerIn Bücher, Litmag

Xaver Bayer: Wenn die Kinder Steine ins Wasser werfen

Die Blütenlese im Verlag Jung und Jung geht lose weiter. Vielleicht haben wir es dort nur mit Blüten zu tun. Der Verlag wurde im Jahr 2000 von Jochen Jung in Salzburg gegründet, wo bis heute, fast unbeeindruckt vom Buchmarktgeschehen, als Schwerpunkt feine und anspruchsvolle Gegenwartsliteratur herausgebracht wird von Autoren und Autorinnen aus Österreich, meistens jedenfalls (wie Handke, H. C. Artmann, Erwin Einzinger, Katharina Geiser, Jean-Pierre Abraham, Gert Jonke). Eigenständige wie lebendige künstlerische Ausdrucksformen und Positionen seien darin zu entdecken. Das Verlagshaus widmet sich darüber hinaus Übersetzungen und streift mit PublikationenRead More

Posted On Februar 15, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Kolumnen und Themen, Litmag

Neues von den „Killing fields“ der Journalisten

„Sag‘ deinen Kindern, dass wir dich ermorden werden“ – Die Ausübung des journalistischen Berufes ist in vielen Ländern oft mit großen Risiken verbunden. Jedes Jahr werden Journalistinnen und Jour­na­listen im Rahmen ihrer beruflichen Arbeit getötet. Mehrere hundert Jour­na­listen werden weltweit jährlich in­haf­tiert, viele gefoltert. Nur in spekta­kulären Einzel­fällen erfährt die Öffentlich­keit vom Schick­sal der ver­folgten, ver­letzten, ver­triebenen oder ge­töteten Jour­na­listen. Carl Wilhelm Macke, Mitglied im Vorstand des Vereins „Journalisten helfen Journalisten” weist auf einige aktuelle Fälle hin. In Kigali läuft derzeit ein Revisionsprozess gegen zwei Journalistinnen, die es gewagt haben,Read More

Posted On Februar 15, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Vermisst 1 bild / 100 worte Meldung aus dem Tunnel: Im Trümmerfeld des Photonenbruchs werden weiter vermisst: Stringbälle, Colorone und Leptoquarks, fernerhin faule Photonen, welche ähnlich dem Grinsen einer Grinsekatze im Raum hängen bleiben, wenn der Haupt-Act längst gelaufen ist. Bodenquark und Bodenantiquark haben sich zu einer neuen und aufregenden Verbindung zusammengeschlossen. Herzlichen Glückwunsch! Wir hoffen weiterhin auf die eine oder andere Extra-Dimension, hauptsächlich jedoch stöbern wir im sprichwörtlichen Heuhaufen. Was wir wohl mit der Nadel tun werden, wenn wir sie finden? Uns ein Bettchen nähen vielleicht, auf dem wirRead More

Posted On Februar 15, 2012By Die RedaktionIn Litmag

LitMag Welt-Lyrik: Wisława Szymborska

Manche mögen Poesie Von Wislawa Szymborska Manche – / das heißt nicht alle./ Nicht einmal die Mehrheit, sondern die Minderheit./ Abgesehen von Schulen, wo man mögen muß, und von/ den Dichtern selbst,/ gibt’s davon etwa zwei pro Tausend. Mögen – / aber man mag ja auch die Nudelsuppe,/ mag Komplimente und die Farbe Blau,/ mag den alten Schal,/ mag auf dem Seinen beharren,/ mag Hunde streicheln.// Poesie – / was aber ist das, die Poesie./ Manch wacklige Antwort fiel/ bereits auf diese Frage./ Aber ich weiß nicht und weiß nichtRead More

Posted On Februar 1, 2012By Die RedaktionIn Litmag, Online-Galerie

Online-Galerie (6): Heiko Müller

In unserer Online-Galerie stellen wir in regelmäßigen Abständen Bilder interessanter Künstlerinnen und Künstler vor. Diesmal zeigen wir Ihnen Arbeiten des Hamburger Malers Heiko Müller. Schneehase, mixed media on board, approximately 12″ square, 2011   Caught, mixed media on board, approximately 12″ square, 2011   Untitled (Mad Bear), mixed media on paper, approximately 12″ square, 2010   Rise, oil on canvas, approximately 40″ square, 2010   Gangland 04, mixed media on board, approximately 12″ square, 2011   Enunciator Revisited, mixed media on paper, approximately 12″ square, 2010   Blackbird, mixed mediaRead More

Posted On Februar 1, 2012By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 1.2.2012

Liebes CULTurMAG-Publikum, am Donnerstag um 19:30 Uhr ist es so weit: Die dritte Ham.Lit beginnt. In der „Langen Nacht der deutschsprachigen Literatur und Musik“ im Hamburger Club Uebel & Gefährlich lesen 15 Autorinnen und Autoren parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte – präsentiert u. a. von CULTurMAG.  Es gibt noch Karten an der Abendkasse! Leif Randt (hier), Michael Weins (hier), Felicia Zeller (hier) und Jan Brandt (hier) haben wir Ihnen bereits vorgestellt, nun folgen noch Nora Bossong (Brigitte Helbling über ihren Gedichtband „Sommer vor den Mauern“) und JanRead More
Morgen Abend (2.2.) findet in Hamburg das Literaturfestival „Ham.Lit“ statt , die dritte „Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“– präsentiert u. a. von CULTurMAG. 15 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte. Mit dabei auch Jan Böttcher; Frank Schorneck stellt Ihnen den neuen Roman vor, dazu sehen Sie ein Video-Interview mit dem Autor, exklusiv präsentiert von unserem neuen Partner, der „Interview Lounge„! Das Lied vom Neustart Jan Böttcher ist ein echtes Multitalent: Mit seiner Band „Herr Nilsson“ und zuletzt solo hat er bereitsRead More
„My diction reads as if I had zeliged into Holly Golightly“ – Es sei das vorliegende Buch, so die Herausgeber, „das Modell eines Künstlerbriefwechsels“. Was haben wir unter dieser merkwürdigen Formulierung zu verstehen? Im Englischen könnte man das wohl so sagen – „the model of a charmless man“, also ein archetypischer Vertreter seiner Spezies. Aber würde man im Deutschen nicht viel eher vom „Muster(-beispiel)“ einer literarischen Gattung sprechen? Von Joe Paul Kroll Doch diese auf den ersten Blick etwas unrunde Wendung führt uns vielleicht näher an den Wesenskern dieses BuchesRead More

Posted On Februar 1, 2012By Isabel BogdanIn Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Schlagzeugspielen

bumm-chik-pok – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Diesmal haut sie ordentlich rein. Koordination ist ja so eine Sache. Ich hatte als Kind eine Weile Klavierunterricht, und jetzt steppe ich seit ein paar Jahren; theoretisch bin ich also nicht komplett ahnungslos, aber so ein Schlagzeug ist dann doch noch mal etwas anderes. Klavier habe ich auch schon ewig nicht mehr gespielt, und Steppen ist mehr Tanz als Musik, oder nun ja, Interpretationssache. Jedenfalls braucht man nurRead More
Wien-Wien-Situation – In Wien musst du erst sterben, damit sie dich leben lassen. Gemocht zu werden ist nämlich ein Privileg, das nur toten Wienern zukommt! Und so gesehen wird Georg Kreisler, der am 22. November des Vorjahres starb, jetzt endlich den Erfolg haben, den er zeitlebens erstrebte. Andreas Pittler über seine Lebenserinnerungen „Wien, die einzige Stadt der Welt, in der ich geboren bin“. Der Wiener ist bekanntlich ein „Raunzer“, das heißt, selbst wenn objektiv alles zum Besten steht, findet er immer noch ein Haar in der Suppe. Seine Liebe zuRead More
Anfang Februar vor 200 Jahren wurde Charles Dickens geboren. Aus diesem Anlass fragte das British Council in Berlin: “What would Dickens write – and what would he write about – if he were alive today?” Unsere „Afrika-Korrespondentin” Sandi Baker ist in ihrem „Klassiker-Check“ dieser Fragestellung aus einer ganz spezifischen Perspektive nachgegangen… Hard Times in Kibera Africa is home to some of the biggest slums in the world from Khayelitsha in Cape Town to Kibera in Nairobi. Kibera is one of the biggest slums in the world; it is home toRead More

Posted On Februar 1, 2012By Brigitte HelblingIn Litmag, Lyrik

Ham.Lit-Spezial (6): Nora Bossong: Sommer vor den Mauern

Ebenfalls morgen Abend (2.2.) bei der „Langen Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“, der dritten „Ham.Lit“: Nora Bossong, vorgestellt von Britgitte Helbling. Schneide den Kopf auf Themen, die in diesem Bericht angesprochen werden: Der Kopf des Lyrikers, der Peter-Huchel-Preis, die Kokainleidenschaft von Papst Leo der Dreizehnte, das Beklauen von Dichtern, Windpocken, Arbeitstipendien in New York, Verdacht auf Heimweh. Von Brigitte Helbling Schneide den Kopf des Lyrikers auf und schaue nach, was drin steckt. Bei Nora Bossong zum Beispiel: Geschichte und Geschichten, Gewänder und Kirchen, Natur und Familie – gemeint sindRead More
„Hochheilige Quantenverschränkung“ Au commencement était la fable (Paul Valéry) Eine – im besten Verstand – irrsinnige Love Story zweier Nichtidentitäten, die sich aufgrund ihrer Grundverschiedenheit einander zugehörig fühlen, legt die 1975 geborene Schweizer Autorin Ursula Timea Rossel mit ihrem barocken Quantenroman „Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz“ einem wohl ordentlich verdutzen Lesepublikum zu Füßen. Gunst dem Beginnen: Ausuferndes Mind-Mapping Vielleicht lässt sich, was über den mit Kalendern und Karten gespickten, zweifarbig gedruckten Band (in schwarz und marienkäferrot) verknappend referiert werden kann, auf obige, gleichwohl irreführende Weise am besten einleiten.Read More

Posted On Februar 1, 2012By Senta WagnerIn Bücher, Litmag

Melinda Nadj Abonji: Im Schaufenster im Frühling

Ins Ohr geflüstert – Wenn sich schon früh in einem Leben etwas verschiebt: Etwas, was nicht normal ist, ist auf einmal normal, dann ist diese verdrehte Sicht vielleicht mit Schuld an einem viel späteren, erwachsenen Leben, das immer ein wenig neben der Spur verläuft. In ihrem leisen und verstörenden Debüt wacht Melinda Nadj Abonji so gut es geht über ihrer Hauptfigur. Von Senta Wagner Wahrscheinlich könnte Luisa Amrein nur in dem Schaufenster von Herrn Zamboni wirklich schlafen, ohne böse Träume zu bekommen, ohne Angst. Der Frisör ist der Freund vonRead More

Posted On Februar 1, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Agent 1 bild / 100 worte Aber [I]ch schweife mal wieder ab. Solange wir nicht genauer wissen, wie [D]ie elektronischen Verbindungen des Gehirns funktionieren, bleiben Drogen das wichtigste Mittel des Verhörspezialisten […] Barbiturate sind dabei natürlich so gut wie wirkungslos. Jeder, dem auf diese Art und Weise beizukommen ist, würde auch den infantilen Methoden jedes amerikanischen Polizeireviers sofort erliegen. Scopolamin wird häufig [E]rfolgreich eingesetzt, wenn es darum geht, den Widerstandswillen zu brechen, allerdings beeinträchtigt die Droge das Erinnerungsvermögen: Ein Agent ist vielleicht bereit, seine Geheimnisse zu verraten, kann sich aberRead More

Posted On Februar 1, 2012By coerIn Litmag, Rätsel

Preisrätsel Februar 2012 – Wortsalat

Das monatliche Preisrätsel - finden Sie das Zitat im Wortsalat und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More
Die richtige Lösung eingeschickt und den Buchpreis gewonnen hat Florence Ferret aus Montreuil-sous-Bois. Herzlichen Glückwunsch nach Frankreich!Read More

Posted On Januar 25, 2012By Roland OsswaldIn Kolumnen und Themen, Litmag

Zum Tod von Carl Weissner

Muss man im Jenseits auf Giftschlangen achten? fragte Carl Weissner in einem Interview 2006. Gestern Abend erreichte mich die Nachricht von Weissners Tod als Einzeiler im Mikrobloggingdienst Twitter. Erst glaubte ich, es handle sich um einen schlechten Scherz. Eine halbe Stunde später häuften sich die Rest-in-Peace-Bekundungen in den einschlägigen Foren. Das zwang mich in die Knie. Ich brauchte eine weitere Stunde um es vor die Tür zu schaffen. Auf der Runde um den Block erwachten Erinnerungen. Bilderfetzen im Wechselstrom entlang meiner vorbehaltlichen Wahrnehmung. Im Sommer 1987 (vielleicht war es auchRead More

Posted On Januar 25, 2012By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 25.1.12

Liebes CULTurMAG-Publikum, Wir sind traurig: Carl Weissner ist gestorben, Roland Oßwald mit einem Nachruf auf den Mannheimer Autor und Übersetzer. Und wir sind lyrisch (Brigitte Helbling passt sich (zumindest sprachlich) der schüchternen Lyrik Norbert Hummels an), wir sind radikal (Christiane Geldmacher über das Buch „Gespräche in der Nacht. Francis Bacon uns seine Arbeit“), wir sind frech (J.S. Gusze ärgert Leif Randt), wir sind nachdenklich (Peter Münder hat neue Philosophie-Bücher zu Friedrich Hegel gelesen), wir freuen uns auf „Ham.Lit“ (Tina Manske stellt Felicia Zeller vor, die auf dieser „langen Nacht derRead More
„Mein ganzes Leben fließt in meine Arbeit“ – Es gibt ein Bild von Vincent van Gogh, auf dem der Maler bei glühender Sonne mit der Staffelei in die provenzalische Landschaft hinauszieht. Das Bild „Der Maler auf der Straße nach Tarascon“ stammt aus dem Jahr 1888.  Francis Bacon liebte es und ließ sich davon zu einer Serie eigener Arbeiten inspirieren. Das erste Bild der Serie zeigt, wie der Maler in der Nacht zurückkehrt. Auf dem Hut sind die Farben van Goghs aufgenommen, der Rest ist dunkel bis schwarz. Allein diese BilderserieRead More
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wie oft haben wir uns beim Nachdenken über Zeit und Raum, Entfernungen und Größen und Astrophysik schon das Gehirn verrenkt. Diese Zeiten sind nun vorbei. In der neuen Kolumne „Lichtjahre später” wird uns Autor und Astronom Aleks Scholz nun regelmäßig alles erklären, was wir wissen müssen: Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter! Heute:  Objects in astronomy may appear bigger than they actually are 1.400.000 Kilometer. Ungefähr diese Strecke hat ein Mensch zurückgelegt, der zweieinhalb Jahre lang ununterbrochen mit der Transsibirischen Eisenbahn gefahren ist, insgesamt 150-malRead More
Am 2.2.12 findet in Hamburg das Literaturfestival „Ham.Lit“ statt , die dritte „Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“– präsentiert u. a. von CULTurMAG. 15 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte. Wir stellen Ihnen in den kommenden Wochen einige der Mitwirkenden vor. Heute: J.S. Gosze im Gespräch mit Leif Randt (Das gesamte Lineup finden Sie hier). „Ich drücke gern zurück – Aber oft nur mit einem Arm“ – Leif Randt, geboren 1983 in Frankfurt am Main, studierte in Gießen, London und Hildesheim. Für seinenRead More

Posted On Januar 25, 2012By Brigitte HelblingIn Bücher, Litmag, Lyrik

Norbert Hummelt: Pans Stunde

Die Vorstadt in Gedanken – Hummelts Lyrik kommt Brigitte Helbling schüchtern vor, seine Sprache hat der ihren aber durchaus etwas angetan. Die Folge ist ein Erlebnisbericht mit Fußnoten. Manche Gedichte sind wie freundliche Wegelagerer, springen einen an, bringen einen unerwartet zum Lachen. Ähnlich verhält es sich mit bildender Kunst – beim Gang durch eine Bildergalerie verrät  das unwillkürliche Lachen, ob ein Gemälde, ein Objekt mit einem sprechen will. Natürlich ist sich die kulturelle Menschheit weder in Fragen des Humors noch des Kunstgeschmacks einig. Der eine mag Sol LeWitt, der andereRead More