„Gefangenschaft” von Ndjock Ngana In nur einer Stadt zu leben, in einem einzigen Land, in einem einzigen Universum, in nur einer Welt – das ist eine Gefangenschaft. Nur einen einzigen Freund zu lieben, nur einen Vater, nur eine Mutter, nur einen einzigen Menschen – das ist eine Gefangenschaft. Nur eine einzige Sprache zu kennen, nur eine einzige Arbeit, eine einzige Kultur, eine einzige Zivilisation, nur eine einzige Logik zu kennen – das ist eine Gefangenschaft. Nur einen einzigen Körper zu haben, nur ein Denken, ein einziges Bewusstsein, eine einzige Existenz
Read More Posted On September 13, 2012By Brigitte HelblingIn Bücher, Litmag
„Puppen“, Vampirsex und eine heiße Schreibstube in Thailand – Es schadet nicht, dass Dietmar Dath in diesen Roman einführt, in einem Vorwort, das ihm als Herausgeber der „Newgothic“-Reihe bei Suhrkamp (wo Richard Calders „Tote Mädchen“ erschienen ist) ohnehin zusteht. Vorwörter sind zwar zum Überspringen da, außer Kurt Vonnegut hat sie geschrieben, in welchem Fall sie heimlich-integraler Bestandteil der Romane sind, die Vonnegut selbst, vom allerersten Satz bis zum ENDE am Textende, als Autor verantwortet hat. Kennt einer noch Kurt Vonnegut? Tot, tot, alle sind sie tot, nur Calder lebt, im
Read More Auftritt einer neuen Frauen-Generation – Eine Glosse von Wolfram Schütte. Der Spekulation, dass ein (möglicherweise sogar CDU-)Feind dem kurzzeitigen Bundespräsidenten Christian Wulff durch die Verbreitung eines Gerüchts über die angebliche Rotlichtmilieu-Vergangenheit seiner zweiten, vierzehn Jahre jüngeren Frau, die ein Tatoo auf der Schulter mit in die Ehe gebracht hat, politisch schaden wollte, fehlt noch ein weiteres offenkundiges Motiv, das mit der Art des Gerüchts indirekt annonciert wird. Ich meine: Sexualneid auf den älteren Mann mit der wesentlich jüngeren Geliebten. Es wird sicher auch befeuert worden sein durch die blendende Schönheit
Read More Posted On September 12, 2012By Charlotte von BausznernIn Comic, Litmag
Von der Natur der Bilder – Ein Spagat zwischen Jiro Taniguchi und Hiromi Kawakami: „Der Himmel ist blau, die Erde ist weiss“ von Charlotte von Bausznern. Jiro Taniguchi ist eigentlich gar kein japanischer Mangaka mehr. Denn wenn japanische Mangas aus großen Kulleraugen gucken und mit Hochgeschwindigkeit Gefühlsausbrüche feiern, dann sind die Erzählungen von Jiro Taniguchi das pure Gegenteil. Aber ganz so einfach ist es dann zum Glück ja doch nicht. Das erste Bild bei Taniguchi ist fast immer der Fuß des Protagonisten, der ins Panel tritt, in seine Geschichte. So
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Alexander Calder: Kuh. (Alle Folgen hier). Elfte Ausfahrt Eine Linie nur, ein schwarzer Strich in der Landschaft. Aus bloßem Eisendraht geformt, der dieses Tier, das in der Natur aus Masse besteht und Ruhe, verbildlicht: entkernt, aushöhlt, zum Schemen seiner selbst
Read More Posted On September 12, 2012By Senta WagnerIn Bücher, Litmag
Sie geht weiter – die Blütenlese im Salzburger Verlag Jung und Jung (die erste finden Sie hier, die zweite hier, die dritte hier). Heute mit dem in diesem Jahr erschienenen zweiten Buch, einem Büchlein, des Franzosen Jean-Pierre Abraham. Von Senta Wagner. Runter vom Leuchtturm, rauf auf die Inseln Jahrzehnte nach seinen Exerzitien auf dem bretonischen Leuchtturm Armen („Der Leuchtturm“ – zur CM-Rezension) heißt es für den Exwärter Jean-Pierre Abraham wieder „… schreib mal schön!“ Eine reizvolle Selbsteinladung. Der Ozean ist der gleiche geblieben, die Bretagne und das Klima auch, vielleicht auch
Read More Die ersten werden die zweiten (Sieger) sein – Spekulation über ein immer häufigeres Wählerverhalten in Demokratien. Von Wolfram Schütte Jetzt musste sogar Michelle Obama in den Ring steigen, um beim Nominierungsparteitag der US-Demokraten den versammelten Sympathisanten zu versichern, dass ihr Ehemann ein warmherziger Mensch sei & deshalb noch einmal um 4 Jahre bittet, in denen er Präsident der USA sein möchte, um sein Reformwerk zu vollenden. Barack Obamas Ehefrau hat damit den Auftritt von Mitt Romneys Ehegattin beim Nominierungsparteitag der Republikaner imitiert. Offenbar wirken die beiden Männer, die sich um
Read More Posted On September 12, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Litmag
Bericht aus einem Treibhaus – Als Katholik hat man es gelernt, sich zu bekennen. Zu Gottvater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Und zur Römisch-Katholischen Kirche sowieso. Für eine Literaturbesprechung hat so ein Bekenntnis und dann noch am Beginn der Ausführungen eigentlich überhaupt keine Bedeutung, aber ausnahmsweise mache ich es einmal. Also, wie Christoph Peters, der Autor des vor mir liegenden Buches, bin ich mit allen Heiligen Wassern des römischen Glaubens besprüht und gewaschen worden. Habe eine gediegene katholische Kleinstadtkindheit und -jugend in den Knochen. Aber da enden dann auch
Read More Posted On September 12, 2012By Kira KoetterIn Litmag
Verrückt! Auf dem Cover von Kevin Wilsons Debütroman und Bestseller in den USA thront ein kleiner VW-Hippiebus über dem Titel: „Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung“, eingerahmt von blauen, wilden Zacken. Die Illustration vermittelt dem Leser auf den ersten Blick: „Verrückt und lustig ist das Buch in Ihren Händen, Spaß wird es machen!“ Von Kira Kötter. Verrückt! Ja, das ist die Geschichte allemal. Beziehungsweise, ja, die Geschichte ist verrückt, aber noch viel verrückter sind die Personen, deren Geschichte wir lesen. Annie und Buster sind Kind A
Read More Das monatliche Preisrätsel - finden Sie das gesuchte Gedicht und gewinnen Sie einen Buchpreis!
Read More VENUS gewinnt 1 bild / 100 worte Evil, evil, evil. Das wäre dann Venus, verglichen mit unserer guten Erde. Was muss das für ein Fest gewesen sein, damals, bei der Planeten-Taufe! „Ich nenne dich Leuchtender Punkt HINTEN RECHTS!“ – „Ach je. Nenn ihn doch einfach VENUS!“ – „Venus?“ – „Klar! Kurz, knackig, mit sexy Aroma.“ – „Nur über meine Leiche.“ – „Tatsächlich.“ – Slisch-slasch, verblutet der andere am Boden. So siegte VENUS. Der Mörder wurde nie gefasst, und warum? Es war eine Mörderin. Evil, evil. Wer hätte das gedacht. Bestimmt nicht
Read More Die See, die Frau und die Eule von Oktay Rifat Die Frau mit der Eule schaut uns an, ohne je zu blinzeln. In ihrer offenen Hand liegt eine Münze. Wir und die Fischer schauen sie müssig an. Einer von ihnen wirft einen Fisch, ein anderer flickt sein Netz, schert sich um nichts. Ihre Augen und ihre Hand bleiben offen wie die Augen der Eule. Plötzlich kommt die See herein und schüttet ihr Indigoblau auf Eule und Frau. Ohne sich umzuschauen kehren sie dahin zurück, wo sie herkamen. Blaues tieftiefes Blau.
Read More Posted On August 29, 2012By Nadja IsraelIn Kunst, Litmag
Kunst in den Straßen Detektiven ähnelnd, streichen Eingeweihte durch die großen Städte der (vornehmlich westlichen) Welt – sie sind auf der Suche. Bewaffnet mit Kameras und ausgezeichnet mit dem geschultem Blick im Club der Wissenden funktionieren Sie dank Flickr und Facebook als Kulturattachés für eine heterogene Streetart Szene. Baudrillard hat sich 1978 geirrt als er in seinen Ausführungen: „Kool Killer oder Der Aufstand der Zeichen“ behauptete, die Bewegung sei „praktisch vorbei“, sie hatte gerade erst begonnen. Zwei junge Kuratoren haben sich in Berlin der Sache angenommen und so sind noch
Read More Posted On August 29, 2012By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, in Berlin findet noch bis Ende September die große Streetart-Schau „Silence is a lie“ statt – Nadja Israel hat sich mit Alesa Mustar und Emanuel Alaniz, den beiden jungen Kuratoren der Ausstellung unterhalten. Bücher mit Hunden auf dem Cover haben es Aleks Scholz angetan; er liest sie aus Prinzip. Glücklicherweise, zumindest in diesem Fall: Die Autobiografie von Triggs, dem Hund von Roy Keane, gewährt unermessliche Einblicke in die gespaltene Seele von Keano, dem irischen Fußball- und Volkshelden. Normalerweise ist Thomas Wörtche kein großer Fan von Axel Hacke –
Read More Mensch unter Hunden und umgekehrt – Bücher mit Hunden – entweder auf dem Cover oder im Titel – lese ich aus Prinzip. Es ist kein besonders wertvolles Prinzip und es funktioniert ehrlich gesagt überhaupt nicht, aber ich komme nicht darüber hinweg. Seit Juni hängt im Bahnhof Lansdowne Road in Dublin ein Plakat mit einem großen Hundekopf, das die Autobiografie von Triggs bewirbt. Ich laufe jeden Tag durch diesen Bahnhof. Die Konsequenz war unausweichlich. Von Aleks Scholz Triggs ist der Labrador von Roy Keane, der wiederum der berühmteste irische Fußballer aller
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Eine Malerei an der Grabkammerwand von Pharao Tut Ench Amun. (Alle Folgen hier). Zehnte Ausfahrt So also sieht es aus, wenn Götter unter sich sind, im stillen Kämmerlein. Vor einem Goldgrund – wovor denn sonst – sind sie einander zugewandt,
Read More Posted On August 29, 2012By Thomas WoertcheIn Bücher, Litmag
Frikadellen zwitschern einen Stil – Ein großer Fan von Axel Hacke bin ich nicht. Normalerweise ist er mir zu konsensual, zu zielgruppenorientiert, zu Witz-komm-raus-du-bis-umzingelt, zu Ich-erklär-euch-jetzt-mal-die-Pointe. Von Thomas Wörtche Anyway, alle diese Untugenden finden wir auch in seinem neuesten Sampler, in dem er sich sprachliche Unglücke in culinaricis vornimmt. Aber es sei verziehen, das Büchlein ist ein Thesaurus absolut komischer Sachen, die sozusagen rechts und links vom Tische fielen. Was haben wir uns alle schon beömmelt, wenn wir am Gemüsestand auf dem Markt Schilder gesehen haben, die „Oberschienen“ anpreisen oder
Read More Kurzrezensionen – diesmal zu Stephanie Gleißner („Einen solchen Himmel im Kopf“), Vicki Baum („Pariser Platz 13“) und Thomas Ruffs Fotobuch „Works 1979-2011“, geschrieben von Kira Kötter (KK), Christina Mohr (MO) und Christian Geldmacher (CG). Trautes Heim, Glück allein? (KK) – Mit ihrem Debütroman „Einen solchen Himmel im Kopf“ beantwortet Stephanie Gleißner diese Frage auf ihre Art: Hinter einem durchsichtigen poetischen Schleier verdeckt – direkt und wütend. Von Kira Kötter. Was passiert, wenn man sich nicht einfügen kann, nicht passt in die „Ordnung“ und „Netze“ der Alten, die auf den Bänken
Read More Armstrong RIP 1 bild / 100 worte Ground control to Major Tom, Neil Armstrong fliegt wieder, diesmal ohne Raumkapsel oder Pfefferminz und Kamm, ein Vogel hat ihn abgeholt, seine Flügel umspannen die Erde, die Spitzen reichen bis ans Ende der Galaxie. Kollisionen mit anderen Galaxien stehen nicht zu befürchten, der Vogel ist substanzlos, ohnehin lägen die Chancen nur bei etwa 0.5. Und diesmal kein Film von der Landung, nur eine Kurzmeldung – Armstrong sitzt auf dem Riesenflügeltier wie ein Ei im Nest oder eine Erbse im Tombolaglas, sein Flug geht
Read More Knifft die Scheu die Lippen lächelnd – Heute denkt Culturmag an August Stramm, der am 1.September vor 97 Jahren gestorben ist. Der Dichter und Dramatiker wurde am 29. Juli 1874 in Münster/Westfalen geboren, er fiel als Soldat 1915. Die Phase des Schreibens – ungefähr im Jahr 1912 „wie eine Krankheit über ihn gekommen“ – war für Stramm nur kurz, aber hochproduktiv und komplex, sein Werk blieb überschaubar, aber wegweisend (Dadaismus, konkrete Poesie, Arno Schmidt). Es ist die Zeit des Expressionismus, Stramm ist ein intensiver Spracharbeiter und schraubt diese in abstrakte
Read More Turbulente Akzeptanz – In ihrem herrlichen Bildband (mit Fotos von Tom Krausz) über Dylan Thomas begibt sich Elke Heidenreich an markante Schauplätze aus dem Leben des genialen walisischen Dichters und betreibt eine einfühlsame biografische Spurensuche. Von Peter Münder Das Leben als unendliche, inspirierende, aber auch deprimierende hochprozentige Kneipentour, mittendrin der junge geniale Verseschmied als walisischer Rimbaud – das ist die Vorstellung, die wir uns heute vom früh (mit 39 Jahren) verstorbenen Dylan Thomas (1914–1953) und seiner fragilen Künstlerexistenz machen. Sein Hörspiel „Under Milk Wood“ – eine walisische Variante von Thornton
Read More Posted On August 22, 2012By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, Bruno Arich-Gerz beschäftigt sich in einem Essay mit dem „minutiösen Erzählen besonderer Tage“, wie es etwa James Joyce, Virginia Woolf, F.C. Delius, Frédéric Beigbeder oder zuletzt Ralf Friedrichs in seinem Roman „The Lesson Today – Als ich in den 13. Juli 1985 zurückkehrte“ praktiziert haben. Der Bildband „Dylan Thomas“ von Elke Heidenreich und Tom Krausz zeigt wunderbare Fotos aus dem Leben des walisischen Trinkers und Dichters – Peter Münder gefällt die einfühlsame, beeindruckende Würdigung dieses immer noch rätselhaften, diffusen Phänomens namens Dylan Thomas. Senta Wagner war in Marbach
Read More Neues aus dem Minutiösitätenkabinett – Bruno Arich-Gerz über Ralf Friedrichs‘ „The Lesson Today“ und das zeitdeckende Erzählen über besondere Tage. „Es ist 19:41 Uhr deutscher Zeit, als Freddie Mercury sich an ein bereitstehendes Klavier setzt und ein, zwei Töne anspielt, ein wenig am Verstärker einstellt und dann die ersten erkennbaren Laute erklingen lässt. Das Publikum in Wembley jubelt, hinter mir raunt man nur ‚Bohemian Rhapsody‘ … ‘Mama, life had just begun, but now I’ve gone and thrown it all away’. Das folgende ‚Mamaaaa, uhuhuhuhuuuu‘ wird nicht nur von den Zuschauern
Read More Abkühlung im unterirdischen Papierwald – Ein Augustbesuch im Literaturmuseum der Moderne in Marbach. Von Senta Wagner. Im Jahr 2006 hat die Literatur ihr Museum bekommen. Dazu wurden die Archivkästen des Deutschen Literaturarchivs Marbach (DLA) geöffnet und schlagartig wurde aus mancher Archivalie ein Museumsstück. Vermutlich haben diese in ihrem Archivschlummer nicht unbedingt darauf gewartet, für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden, so wie es mit den Werken anderer Künste geschieht. Ein Gemälde hängt im Museum. Aber es ist ein besonderes Glück, dass sie nun gezeigt werden. Die Schillerhöhe in Marbach
Read More Posted On August 22, 2012By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Ein literarischer Homerun – Mit seinem Debüt „Die Kunst des Feldspiels“ legt Chad Harbach einen wunderbaren Baseball- und College-Roman im Stil einer klassischen Great American Novel vor, der das Zeug zum Bestseller besitzt. Von Karsten Herrmann Chad Harbachs Protagonist ist der junge Henry Skrimshander – ein schmächtiger, unscheinbarer Junge aus der Provinz, der sich als schlummerndes Baseballtalent mit einer magischen Fang- und Wurfhand entpuppt: „Selbst bei Höchstgeschwindigkeit sah er uninteressiert, beinahe gelangweilt aus, wie ein Virtuose, der Tonleitern übt.“ Henrys Gewährsmann ist der legendäre Shortstop Aparicio Rodriguez, dessen zerlesenes und vom
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: „Tierarzt Reindl in der Laube” von Wilhelm Leibl. (Alle Folgen hier). Neunte Ausfahrt Viel vermag die Zeit. Doch, gottlob: Sie kann nicht alles. Vielleicht die größte Chance von uns Menschen. Die einzige? Diesmal hat die wöchentlich erneuerte Kunstkarte über meinem
Read More