„Wir haben nichts davon gewusst“ – In der neuen „Lettre International“ klärt uns der Schriftsteller Heathcote Williams über die Kriegsverbrechen auf, die mit der aktuellen Generation der unbemannten Kriegsdrohnen begangen werden. Wolfram Schütte über einen Paradigmenwechsel in der technologisch-militärischen Kriegsführung. Schon des Öfteren habe ich die These gehört, wenn es zur Nazizeit bereits das Internet gegeben hätte, wäre das scheußlichste Massenverbrechen des 20. Jahrhunderts, der Holocaust, nicht möglich gewesen. Diese fortschrittseuphorische Ansicht, von der ich nicht weiß, ob ich ihr zuneigen sollte, will annoncieren, dass wir alle heute nicht wieder
Read More Posted On Oktober 24, 2012By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Vollkommen im Hier und Jetzt – In zwei ganz unterschiedliche Welten führt der englische Kultautor Geoff Dyer in seinem neuen Roman. Auf der einen Seite steht das „carpe diem“ der Biennale-Kunstschickera in Venedig, auf der anderen Seite das „memento mori“ einer tief von religiösen Riten und Gebräuchen geprägten indischen Pilgerstadt am Ganges. Von Karsten Herrmann In Venedig soll der alternde und resignierte englische Journalist Jeff Atman von der Biennale berichten und ein Interview mit dem Ex-Star Julia Berman führen. Doch der Job ist nur ein Randaspekt, denn „mit der Biennale
Read More Kurzrezensionen – diesmal mit einer Haiku-Rezension von Friederike Moldenhauer zu Vladimir Sorokin und Rezensionen zu Jeremias Gotthelf („Wilde, wüste Geschichten“) und Barbara Kirchner („Die verbesserte Frau“), geschrieben von Brigitte Helbling (BH) und Tina Manske (TM). (FM) Haiku Rezension Verbissen geht es übers Feld, doch man scheitert. Wohin führt der Weg? Vladimir Sorokin: Der Schneesturm (Metel, 2010). Aus dem Russischen übersetzt von Andreas Tretner. Kiepenheuer & Witsch 2012. 208 Seiten. 17,99 Euro. Eine Leseprobe finden Sie hier. Krasse Kost (BH) Der schreibenden Berner Pfarrer (Schweiz) Jeremias Gotthelf ist nicht leicht zu lesen
Read More Der amerikanische Autor und Edgar-Gewinner Thomas Adcock berichtet exklusiv für CULTurMAG in seiner wöchentlichen Kolumne von dem täglichen Wahnsinn des US-Wahlkampfs. Heute: Die Plutokratie der 1 Prozent. Stop! Thief! The business pages of the New York Times—also known as the crime blotter, due to the photographic abundance of manacled small-fry tycoons en route to courtroom show trials for the benefit of the Manhattan district attorney’s re-election campaigns—are occasionally augmented by specially focused sections deemed by the publisher as a fine revenue bonus courtesy of advertisements aimed at subscribers who worship
Read More Ohrwurm 1 bild / 100 worte Dass sich die Parameter selbst fundamentaler Naturgesetze verändern können. Dass wir nur wissen, was wir aus ursprünglichen Zuständen ableiten, aber nicht, wie es zu diesen Zuständen kam. Dass es heute außerhalb der Physik nichts gibt. Dass es keinen Grund gibt, warum das la la la. Wie immer, wir sind la. Dass mich in exakt diesem Moment eine akustische Erinnerung anfliegt. Ein lyrisches ladila. Kein Darling, Ohrwürmer haben mit Zuneigung wenig zu tun. Dieser lag zwei Monate in meinen Synapsen auf der Lauer und wartete
Read More CHRONOS – Ansprache – Teuflischer Zusammenhang Du isst, schlingst, nagst, schluckst immer hungrig, für immer bettelnd glotzend. Dein Absolutes ist unbegreiflich. Hier bin ich auf einem Karussell-Ball selbstgefällig, goldgierig, machtgierig, versuche, nicht ohne Mühe, dich zu begreifen! Geschichten, Mythen, Historien denke ich mir aus um dich zu benennen: ich gebe dir Namen, wende mich an dich gestalte dein Abbild, dein Spiegelbild, deine Verkörperung und gestehe, alles bisher von mir Geschriebene wendet sich an dich: auf Wasser, Luft, Äther, Erde rudern deine Sprache lernen deinem Weg folgen. Der Weg, sogar wenn
Read More Der Interview-Klassiker – Da die New York Times sich gerade dafür entschieden hat, fertiggestellte, druckreife Interviews von den Gesprächspartnern nicht mehr nachträglich gegenlesen und korrigieren zu lassen, ist es angebracht, an einen echten Klassiker; den brillanten und taburesistenten Interviewer André Müller und dessen wunderbaren Band „Sie sind ja wirklich eine verdammte Krähe“ (2011) zu erinnern: Hätte der geduldige, ewig fragende, neugierige und bohrende Müller es nicht mit so vielen bornierten und nervtötenden Gesprächspartnern zu tun gehabt, die post festum ihre eigenen Statements umformulieren, korrigieren, löschen und juristisch verbieten lassen wollten,
Read More Posted On Oktober 17, 2012By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, herzlich willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag. Im vergangenen Jahr ist der Journalist und brillante Interviewer André Müller gestorben. Peter Münder hat sich seine in dem Band „Sie sind ja wirklich eine verdammte Krähe“ gesammelten „letzten Gespräche und Begegnungen“ angesehen. Wolfram Schütte kommentiert die offenbar generalstabsplanmäßig und gangsterhaft durchgeführten Doping-Verbrechen des Lance Armstrong, der als betrügerischer Geschäftsmann mehr Rafffahrer als Radfahrer gewesen ist. Der Astronom Aleks Scholz unternimmt in „Lichtjahre später“ diesmal eine „Reise zu den Außerirdischen“ und beschäftigt sich mit UFO-Legenden und Meteoriten. Die Österreicherin Teresa
Read More Der Größte der Rafffahrer, oder: Lance am Ende? – In der Haut von Lance Armstrong möchte ich jetzt nicht stecken, in der von Jan Ullrich schon früher aber auch nicht. Es dürfte nicht angenehm sein, nun vor aller Welt als Betrüger dazustehen, wo man jahrelang vielfach als grandioser Sieger der „Tour de France“ gefeiert wurde. Die moralische Fallhöhe ist gigantisch & der Absturz nun in die tiefste Klamm der Gemeinheit exorbitant – wie manch drohender Abgrund auf der Pyrenäenstrecke der „Tour” es physisch war. Wolfram Schütte zum tiefen Fall des
Read More Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er uns regelmäßig alles, was wir wissen müssen: über Zeit und Raum, Sterne und Planeten, enorme Entfernungen, riesige Größen – und all die anderen rätselhaften Dinge, die es bei der Beschäftigung mit dem Weltraum zu entdecken gibt. Heute: Die Reise zu den Außerirdischen Dublin, Phoenix Park. 21. September 2012, später Abend. Ein guter Tag für Außerirdische. Als die großen Lichter vor uns auftauchen, denke ich als Erstes an ein abstürzendes Flugzeug. Viel zu hell und viel zu groß
Read More Mit leichtem Ein-Frau-Fluggerät zum Literaturpreis – Die Österreicherin Teresa Präauer schreibt ihr Romandebüt und wird dafür prompt mit einem anerkannten Preis gewürdigt. Keine Frage, der Preis macht auch anerkannt bekannt und hat ebenso einige anerkannte Bekanntheiten (wie Herta Müller, Felicitas Hoppe, Andreas Maier, Stephan Thome) hervorgebracht. Der aspekte-Literaturpreis wird seit 1979 vom ZDF an Debütantinnen und Debütanten im Fach deutschsprachige Prosa verliehen (und ist mit 10.000 Euro dotiert). Ein verdienstvoller Blick auf die ersten zarten Anfänge literarischen Schaffens junger Schreibender. Die Gewinnerin wurde aus sechs Nominierten (u.a. Vea Kaiser und
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Werner Heldt: Fensterausblick mit totem Vogel. (Alle Folgen hier). Fünfzehnte Ausfahrt Gemalte Mehrdeutigkeit ist dieses Bild. Sie zeigt sich dort, wo sie am tiefsten beunruhigt: Mitten unter den Dingen des Alltags. Nichts ist da mystisch, geheimnisvoll, abgründig. Den Fensterblick, den
Read More Ein Gang durch das Prado-Museum kurz vor dem Spanischen Bürgerkrieg – Spanien arbeitet an seiner Vergangenheit – immer noch. Der Spanische Bürgerkrieg (1936–1939), seit rund zwanzig Jahren eines der beliebtesten literarischen Themen des Landes, wurde einmal mehr Gegenstand eines Romans, nämlich Eduardo Mendozas „Katzenkrieg“ (Premio Planeta 2010). Doris Wieser hat ihn gelesen. Warum dieses nun doch schon ziemlich weit zurückliegende Ereignis in Spanien immer noch so viele Geister umtreibt, hängt mit der auf den Bürgerkrieg folgenden, bis 1975 andauernden Diktatur des Generals Francisco Franco zusammen, während der den Spaniern eine
Read More “How’m I doin’?” Campaign catchphrase of the great Ed Koch, mayor of New York Der amerikanische Autor und Edgar-Gewinner Thomas Adcock berichtet exklusiv für CULTurMAG in seiner wöchentlichen Kolumne von dem täglichen Wahnsinn des US-Wahlkampfs. Heute: Religion und Wahlkampf. Jesus Christ for President Dear Reader: Should you take umbrage by so much as a whiff of blasphemy, partake here of no further scurrility that would injure your spiritual sensibilities. I shall be offended not in the least if you opt to turn your attention, post haste, to some more pleasing
Read More Mehr zum Weltuntergang 1 bild / 100 worte Unseren Ahnen reichten für ihre Erzählungen am Höhlenfeuer die Wendung „vor vielen Wintern“ um klarzustellen: Lange her. Dazu warfen sie die Haare, die sie gerne im Topfschnitt trugen, aus dem Gesicht und funkelten mit Met-getrübten Augen. Anders die Maya, die Kalender bauten, als der alkoholische Bienensaft noch gar nicht erfunden war, wenngleich Honigbienen fraglos auch ihnen teuer waren. Zudem schnitzten sie gerne, ihre Kalendarien sind an kunstvoller Umständlichkeit kaum zu überbieten. Was den Weltuntergang angeht: Ein bemerkenswerter Zufall will es, dass auch
Read More Deine Poesie Leer ist sie wie ein Haus das in Eile verlassen wurde Niemand zündet das Licht der Worte in deinem Gedicht an aufgehäufte Ziegel sind in der Dunkelheit Selbst in einem Haus, das in Eile verlassen wurde bleiben die Stimmen unvollendete Gesten der Durchzug im Vorhang In deiner Poesie wohnt seit ich gegangen bin, niemand mehr. Übersetzt von Klaus Dieter Olof Niemand hat im deutschsprachigen Raum den Tod von Jozefina Dautbegović im Jahr 2008 registriert. Wer überhaupt kannte bei uns die 1948 in Bosnien geborene Lyrikerin, in deren Gedichte
Read More Posted On Oktober 10, 2012By Joe Paul KrollIn Bücher, Litmag
Es möchte echt sein – Amerika macht es Zynikern schwer. Was aus der Ferne wie ein brodelnder Kessel Irrsinns aussieht, zerfällt aus der Nahperspektive in Realitäten, die tragisch, anrührend, großartig und bisweilen tatsächlich irrsinnig sind, selten aber jene Komplexität vermissen lassen, an der Vorurteile notwendig scheitern. Das hat freilich nicht verhindert, dass Amerika selbst seine scharfzüngigsten Kritiker hervorgebracht hat. Von Joe Paul Kroll Sich unter diese illustre Schar einzureihen, zeigt John Jeremiah Sullivan kein Bedürfnis. Er geht von einer anderen Feststellung aus, an der kaum ein Besucher Amerikas vorbeikommt: Das
Read More Posted On Oktober 10, 2012By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, herzlich willkommen zur Buchmessenausgabe. Joachim Leser macht sich ein paar grundsätzliche Gedanken zum Zustand der Literaturkritik und erkennt eine Krise des Print-Feuilletons. „Freundlichkeit ist keine Tugend für Essayisten“, stellt Joe Paul Kroll richtig fest – und ist dementsprechend auch nicht wirklich zufrieden mit John Jeremiah Sullivan Reportagen in „Pulphead“, die zeigen, dass „bedingungsloses Wohlmeinen den Subjekten gegenüber auf Kosten der Erkenntnis geht“. Drei weitere Bücher haben wir uns näher angesehen: Doris Wieser mochte die intime Art und Weise, mit der Ariel Magnus in „Zwei lange Unterhosen der Marke
Read More Die Erstarrung der Kritik – In den Redaktionen führt die ökonomische Krise zu einer personellen Erstarrung. Der Stillstand der Literaturkritik nimmt bedrohliche Formen an. Von Joachim Leser. In den Jahren um die Jahrtausendwende erlebte die deutschsprachige Literaturkritik eine Blütezeit. Die Literaturbeilagen schwollen an, die „Süddeutsche Zeitung“ nahm eine täglich erscheinende Literaturseite ins Blatt, die „Literarische Welt“ erlebte eine Wiedergeburt, die Zeitschrift „Literaturen“ drang selbstbewusst auf den Markt. Viele Regionalzeitungen betrieben eine ambitionierte Literaturberichterstattung, ein Arsenal an freien Kritikern beackerte die Flut der Neuerscheinungen und war mit daran beteiligt, dass ein
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Oskar Kokoschka: Der Baumeister Adolf Loos. (Alle Folgen hier). Vierzehnte Ausfahrt Das Porträt eines Mannes, sitzend, als Halbfigur. Düster die Farben, die Stimmung. Etwas Gewittriges hängt da im Hintergrund aus unklaren blautonigen Strukturen. Dareingesetzt der Kopf des Mannes, von vorne,
Read More Eine deutsch-brasilianische Lebensgeschichte – „Es gibt reichlich Literatur von den und über die Überlebenden der nationalsozialistischen Vernichtungslager. Dieses Buch ist nicht aus dieser Literatur hervorgegangen und möchte ihr auch kein weiteres Werk hinzufügen“, erläutert Ariel Magnus zu Beginn von „Zwei lange Unterhosen der Marke Hering“. Es beleuchtet das Thema auf eine ganz besondere, intime Weise. Von Doris Wieser In der Tat zeichnet der Autor zwar die Lebensgeschichte seiner jüdischen Großmutter nach, die sich mit 22 Jahren auf der Suche nach ihrer blinden Mutter freiwillig ins Konzentrationslager Theresienstadt deportieren ließ, ihr
Read More Futschikato und andere vergebliche Liebesmühen – Rosa Pock strichelt mit ihrer Sprache der Verdichtung ganze Lebensuniversen auf wenige Seiten Papier hin. So ist der jetzt beim Grazer Literaturverlag Droschl erschienene Prosaband „Wir sind Idioten“ auch ein hauchdünner im Umfang. Vollkommen ausreichend für eine Lektüre, die ebenso vertrackt wie unwiderstehlich ist. Von Senta Wagner Für die in Wien lebende Schriftstellerin ist die Prosa wohl ihr Ding. Es sind bereits mehrere Bände, aber auch ein Roman bei Droschl veröffentlicht. Der vorliegende Band „Wir sind Idioten“ besteht aus den Prosahäppchen „anton und antonia“
Read More Posted On Oktober 10, 2012By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Zwischen Triumpf und Niederlage – Große literarische Stoffe bergen für einen Schriftsteller ebenso große Chancen wie Risiken, und Triumpf und Niederlage liegen hier oft nahe beieinander. Dies ist auch in dem neuen Roman des vielseitigen Dichters, Bühnen- und Hörspielautors Helmut Krausser deutlich zu spüren, der nichts weniger als die in die historische Katastrophe führenden 20er – und 30er-Jahre des vorigen Jahrhunderts umspannt. Von Karsten Herrmann An den Stationen Berlin, Paris und Barcelona nimmt Krausser die rasanten Entwicklungen in Kunst und Politik sowie den Kampf der Utopien und Ideologen ins Visier
Read More Kurzrezensionen – diesmal mit einer Haiku-Rezension von Friederike Moldenhauer zu Ulf Erdmann Ziegler, einem Bericht über eine Lesung von Ernesto Cardenal in Münster von Christiane Nitsche (CN) und Rezensionen zu Amelie Soyka („Tanzen und tanzen und nichts als tanzen“) und A.D. Miller („Die eiskalte Jahreszeit der Liebe“), geschrieben von Christina Mohr (MO) und Karsten Herrmann (KH). (FM) Haiku Rezension Leere auf dem Blatt Ein Leben für die Typo Ein schöner Bogen Ulf Erdmann Ziegler: Nichts Weißes. Suhrkamp 2012. 259 Seiten. 19,95 Euro. Eine Leseprobe finden Sie hier. Herzen , umarmen,
Read More Public accommodations sign widely posted in the U.S. South, circa 1920 (Revived, in spirit, by the Republican Party throughout the U.S. – present day). Der amerikanische Autor und Edgar-Gewinner Thomas Adcock berichtet exklusiv für CULTurMAG in seiner wöchentlichen Kolumne von dem täglichen Wahnsinn des US-Wahlkampfs. Heute: James Crow Jr., Esq. Soon after New Year’s Day of 1012, Willard Mitt Romney and confederated Caucasians of the Republican Party inaugurated a state-by-state strategy for winning November’s federal elections. They would engage lawyers to draft sophisticated new “Jim Crow” laws aimed at dissuading
Read More Den die Griechen lieben 1 bild / 100 worte Aus der Zeit tanzen: Ein schwieriges und interessantes Projekt, das in jedem Fall eine entschlossene Entkörperlichung voraussetzt, zumindest in Gedanken. Tanzen wir also zurück an den Anfang des Universums, oder nach vorn bis zum Ende. Cha cha cha. Wer hätte gedacht, dass das Universum mal enden können täte! Nicht der melancholisch in die Sterne starrende Törless. Der Junge ist heute verheiratet, verbeamtet, drei Kinder, Abgründiges schiebt er von sich. Übungssache. Hund hat er auch. Mit dem geht er spazieren, im nahen
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