Eine Frau mit berauschenden Talenten (Frankreich, 2020) Hannelore Cayres Die Alte (frz. La Daronne) stand Anfang dieses Jahres ganz oben auf der Krimibestenliste. Und auch in Frankreich war die kleine, feine Geschichte von Patience Portefeux, der unterbezahlten Arabischübersetzerin für die Pariser Drogenfahndung, die irgendwann selber groß ins Geschäft einsteigt, erfolgreich genug, um daraus einen Film mit Staraufgebot zu machen. Jetzt ist dieser Film auch in Deutschland angelaufen und der beknackte deutsche Titel kombiniert mit dem launigen Trailer lassen eine typisch französische Klamauk-Komödie befürchten – Breaking Bad auf Französisch! Mit Frauen! Und Arabern! Und irre lustig!
Read More Eine Filmkritik von Alf Mayer – die hier Anfang nächster Woche erscheint.
Read More Zurück nach Manderley „Vergangene Nacht träumte ich, ich wäre wieder in Manderley“. Mit diesem Satz beginnt Daphne Du Mauriers 1938 veröffentlichter Roman Rebecca, mit diesem Satz beginnt Alfred Hitchcocks Verfilmung aus dem Jahr 1940 und mit diesem Satz beginnt nun auch Ben Wheatleys Adaption im Jahr 2020. Erzählt wird die Geschichte von einer jungen Frau, die als Gesellschafterin einer neureichen Amerikanerin arbeitet und in Monte Carlo dem wohlhabenden, gutaussehenden Witwer Maxim de Winter begegnet. Sie heiraten überstürzt, er nimmt sie mit zu seinem Familiengut Manderley. Doch die Gemäuer dieses alten Hauses stecken
Read More „Seifenblasenmaschine“ Liebeslieder, die so anfangen: „Ich bin Rotz an deinem Ärmel, der Fleck auf deinem Hemd/der Kaugummi unter deinem Schuh …“, packen einen gleich mal bei den Ohren. Politische Songs, die so anfangen: „Bonjour, die Party ist aus – schau mal raus: da steht Krieg vor der Tür/der war doch eben noch weit weg, und hier war auch nie wer dafür/doch jetzt gibts Krieg gegen den Krieg, gegen Gewalt und Gier/und wenn du nicht hingehst, kommt der Krieg zu dir“ (Krieg) ziehen einen sofort rein, magnetisch gar. Souverän und autoritativ.
Read More Spade & Archer Ein Textauszug aus der Neuübersetzung von pociao Es ist einer der Urtexte der modernen Kriminalliteratur, 1929 zum ersten Mal erschienen. Der Emigrant Karl Anders brachte den Malteser Falken erstmals 1952 in der Übertragung des Shakespeare-Übersetzers Peter Fischer innerhalb seiner – heute legendären – Krähenbücher auf Deutsch heraus. 1967 übernahm der Goldmann Verlag diese Übersetzung, bis 1973 erschienen mehrere Auflagen. 1974 brachte dann Diogenes eine Neuübersetzung von Peter Naujack heraus, parallel gab es 1977 immer noch die Goldmann-Variante, während die Diogenes-Fassung 1978 vom DDR-Verlag Volk und Welt übernommen
Read More Krazy: Weg Irgendwann holt mich Frau Tod ab zur Reise ohne Gepäckrunter zum Fluss, rein ins Boot, und dann bin ich wegUnd alle die davon hören, kriegen den üblichen Schreckeinmal noch groß im Gespräch, und dann bin ich wegUnd Feinde wie Freunde erweisen mir ihren Respektauf einmal werd ich vermisst, und dann bin ich wegUnd ihr feiert, dass ihr noch seid, und dass ich mal warund ihr dürft mich zitieren: Trost gibt es nich – aber Schnaps is noch daIch wär sehr gern dabei, und ich wär bis zuletzt mit
Read More Herzlich willkommen! Im Monat der Buchmesse bringen wir Ihnen einen bunten und gehaltvollen Herbststrauß mit 34 Beiträgen – und statt eines Messebesuchs ein Interview mit Benno Käsmayr, dem Verleger des Maro Verlages, das Gerhard Beckmann mit ihm geführt hat. Wer den hemmungslos außer Rand und Band agierenden US-Präsidenten Trump bei der Präsidentschafts-„Debatte“ mit Joe Biden sah und sich Sorgen um das Land macht, hat mit unserem USA-Korrespondenten Thomas Adcock einen zuverlässigen Beobachter, der dieses orange Monster regelmäßig jeden Monat seit den Vorwahlen vor vier Jahren begleitet. „November Surprise Coup D’etat?“
Read More NORTH CHATHAM, New York – U.S.A. Red-faced and sweaty, Donald Trump was greatly worried on the night of September 29. His chances for reelection as president were slim and growing slimmer, thanks to a cascade of scandals. Yet there he was in the city of Cleveland for the first of three scheduled televised debates with his opponent, Joe Biden. Mr. Trump conducted himself accordingly: One commentator compared his behavior to that of an agitated, feces-flinging chimpanzee in the primates section of a zoo. Viewers expected no less a performance from the
Read More Mit Erich in der Zeitmaschine Das Schöne an saisonal bedingten Depressionen ist, dass man sie eigentlich immer haben kann, denn es ist ja immer irgendeine Saison. Trotzdem ist es nicht gerade die leichteste Übung, die schwarze Wolke, die mich im Moment durch meine Tage begleitet, mit der Saison „wunderprächtigster Altweibersommer“ zu begründen. Mein Stimmungstief im Spätsommerhoch ist wahrscheinlich eher darauf zurückzuführen, dass ich meine Zelte in Berlin bald abbrechen muss, um mich bis Ende Januar auf eine Theatertournee zu begeben. Ein Luxusproblem, nicht nur in diesen besonderen Zeiten. Schon vor
Read More Warum werden Kriminalromane von Frauen seltener besprochen? Einige Antwortversuche – von Sonja Hartl Die Zahlen sind bekannt: Die Studie #frauenzaehlen hat 2018 ergeben, dass bei allen rezensierten Kriminalromanen im März 2018 die Bücher von Autorinnen 24 Prozent ausmachen. Dabei besprechen Kritiker zu 82% Männer, Kritikerinnen zu 66%. In der Kriminalliteratur gab es von allen untersuchten literarischen Bereichen die größten Unterschiede. Natürlich habe ich in den zwei Jahren seit Veröffentlichung immer wieder darüber nachgedacht, wie sich diese Zahlen erklären lassen. Die Antwort habe ich nicht, aber einige Antwortversuche: Warum also werden
Read More Realitäts-Nuggets der alten Bundesrepublik Große Filmproduzenten nach Marke des Tycoons, große Panzerkreuzer-Kapitäne also, die den Laden zusammenhalten, manisch nach Größerem streben, ihre Leute zum Guten wie zum Schlechten einpeitschen und dabei noch souverän auf dem Parkett zwischen gehobener Gesellschaft und Boulevard steppen, solche Filmproduzenten sind in der bundesdeutschen Geschichte eher selten: Lediglich Artur Brauner und dessen Konkurrent Horst Wendlandt entwickelten langfristig Legendenstatus, eine Generation später natürlich auch Bernd Eichinger. Zählt Günter Rohrbach mit seinen unbestrittenen Verdiensten auch in diese Riege? Dass aus der Gegenwart Oliver Berben einmal einen vergleichbaren Status
Read More Widersprüchliche Figuren, raffiniertes Storytelling, Reisen an atemberaubende Orte, beeindruckendes Artwork und innovative Technik. Gutes Gaming bietet immersive Erlebnisse, die garantiert in Erinnerung bleiben und dabei 100% Covid19 sicher sind. Christopher Werth stellt ab jetzt hier handverlesene Games vor, die es mit Netflix oder guten Büchern aufnehmen können. Games entführen Spieler:innen in spektakuläre historische Szenarien, Endzeit-, Fantasy-, SciFi- und andere Traumwelten. Alles ist möglich, es gibt keine Grenzen. Je extremer und abgefahrenerer, desto besser. Firewatch tut das auch – aber auf einem ganz eigenen Weg. Man begleitet einen leicht übergewichtigen Mann
Read More Eine Zuschauerin bei Katastrophen Auszug aus der großen Biografie von Benjamin Moser Susan Sontag erlebte den 11. September 2001 während sie sich in Berlin aufhielt. Die neue, große Biografie von Benjamin Moser enthält dazu eine Passage, die wir hier Ihnen exklusiv zur Lektüre geben können. Eine Besprechung des Buches finden Sie in dieser Ausgabe in unserer Rubrik „non fiction, kurz“. Benjamin Moser: Sontag. Die Biografie (Sontag. Her Life and Work, 2019). Aus dem Amerikanischen von Hainer Kober. Penguin Verlag, München 2020. 928 Seiten, 40 Euro. KAPITEL 41 Anfang 2001 kehrte
Read More Gewalt des Zusammenhangs Zum monumentalen Band „Das Jahr 1990 freilegen“ von Jan Wenzel Es trägt den Titel „Schönstes Buch 2020“, kommt aus Leipzig, wurde erst kürzlich mit diesem Preis der Stiftung Buchkunst 2020 ausgezeichnet und entspricht so gar nicht dem, was wir gewöhnlich an Büchern schön finden. Es kommt überwiegend in Schwarzweiß daher, 592 Seiten fadengeheftete Broschur, großformatig, der Buchrücken fast fünf Zentimeter dick. Ein Wälzer. Das Buch tritt werktäglich auf, trägt kein Sonntagskleid sondern Arbeitsmontur, hat den Schmutz noch unter den Fingernägeln und viele gebrochene Herzen im Falz. Ein Buch
Read More Über Found Footage Filme Die Viennale zeigt in ihrer Retrospektive „Recycled Cinema“ die vielfältigen Möglichkeiten, aus alten Filmen neue zu machen. – Von Gerog Seeßlen Die Welt ist voller Filme, die ungenutzt herumliegen, in elektronischen Wolken stauben oder am falschen Ort falsche Dinge bedeuten. Filmkultur bedeutet unter vielem anderen, zu retten, was der Rettung wert ist, Bedeutungen zu vermitteln, wo es die Theorien, Gewohnheiten und Archive hergeben, und andererseits das mehr oder weniger würdevolle Vergessen zu organisieren. Natürlich gehen Filmindustrie und Filmkunst noch ganz andere Wege. Denn die Filmgeschichte hat bisher die
Read More Ein neuer Fall für den Geisterjäger Klaus Pelzer ist ein Geisterjäger. Keiner der Sorte wie John Sinclair, der den Teufel und seine höllischen Dämonen in Diskotheken, Spukhäusern oder in verfluchten Klosterruinen jagt. Klaus Pelzer ist vorzugsweise im Internet unterwegs, in den Augen mancher die Hölle von heute. Hin und wieder jagt er auch alte Götter in Kleingartenkolonien oder exorziert ans Internet angeschlossene Mädchenpuppen, die von einem Hacker übernommen wurden. Und manches Mal entpuppt sich ein scheinbar paranormales Phänomen als Kriminalfall … TEIL 1: DER AUFTRAG Wann immer jemand das Büro
Read More Kurzbesprechungen von fiction – Joachim Feldmann (JF), Sonja Hartl (SH), Alf Mayer (AM) und Ingrid Mylo (io) über: Leonard Bell: Der Petticoat-MörderSteph Cha: BrandsätzeSam Hawken: VermisstSven Heuchert: Alte ErdeHarald Keller: Tod auf dem ZauberbergJan-Christoph Nüse: Vier Tage im JuniKarin Schneuwly: Wein und ZeitSjòn: CoDex 1962Axel Simon: Eisenblut Die Wirkungen der Gewalt (SH) Vielen ist der Name Rodney King bekannt. Als die vier Polizisten, die ihn verprügelt haben, von einem Gericht freigesprochen wurden, sorgte dieses Urteil 1992 für tagelangen gewaltvolle Unruhen in Los Angeles. Weitaus weniger bekannt ist Latasha Harlins. Sie war
Read More Sachbücher, kurz und bündig Sekundärliteratur ist unerlässlich, wenn man nicht nur konsumieren will. Alf Mayer (AM) war im Revier unterwegs. Christina Lamb: Unsere Körper sind euer Schlachtfeld. Frauen, Krieg und Gewalt Tyler Maroney: The Modern Detective: How Corporate Intelligence Is Reshaping the World Benjamin Moser: Sontag. Die Biografie In den nächsten Tagen folgen hier noch Besprechungen von: Bruno Cabanes (Hg.): Eine Geschichte des Krieges Harald Jähner: Wolfszeit. Ein Jahrzehnt in Bildern. 1945 – 1955 Franziska Richter (Hg.): Echoräume des Schocks. Wie uns die Corona-Zeit verändert Die schäbigste Waffe, die es
Read More Leerlauf James Ellros „Jener Sturm“ verliert sich Totalitarismusfantasien und lähmendem Wortgeklapper Salvador Dali wurde bis in seine mittleren Jahre bewundert als Querkopf, Exzentriker und Erfinder einer neuen Bildsprache des Unbewussten. Zum internationalen Star avanciert, blamierte er sich mit zunehmend lächerlichen Inszenierungen. Mit der Bizarrerie seiner Selbstinszenierung wuchs sein Ruhm – umgekehrt proportional zur Originalität seiner Produktion. James Ellroy, Querkopf, Exzentriker und Erfinder eines neuen Stils von Kriminalliteratur scheint eine ähnliche Entwicklung zu nehmen. Die Phase der zunehmend lächerlichen Inszenierungen – als heulender Wolf etwa – scheint er zwar, nunmehr 72
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine neue Rubrik, die jeden Monat Bilder des Fotografen Carsten Klindt und manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst in Bild und Wort, fragmentarisch und kaleidoskopisch. Freuen Sie sich mit uns! Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr. 5, Nr.6, Nr.7, Nr. 8 und Nr.9, Nr. 10 und Nr. 11, Nr. 12 und Nr. 13 und Nr. 14 und Nr. 15 und Nr. 16 und Nr. 17. Außerdem: Nr. 18, Nr. 19, Nr. 20, Nr. 21,und Nr. 22 und Nr. 23 und Nr. 24 und Nr. 25 … Street
Read More Das bedeutendste politische Buch des Jahres Ein deutscher „Roman“ über die USA am Wendepunkt Der weltweit anerkannte Biograph Jürgen Neffe zeichnet in einem innovativen, authentischen, autobiographischen Roman erst- und einmalig ein überzeugendes Portrait von Donald Trump. Es erklärt, warum wir seine Wiederwahl als US-Präsident im November befürchten und fürchten müssen. – Von Gerhard Beckmann. „Meine letzte Reise nach Amerika gleicht einem Albtraum nach fahrig durchwachter Nacht. Er will nicht enden, bevor ich mir über mein Vergehen nicht Rechenschaft abgelegt habe. Alles, was ich darüber zu sagen habe, werde ich wahrheitsgemäß zu Papier bringen. Ich greife hierfür
Read More Ein Toter in Jena Es gibt keinen Kartoffelsalat in Max Annas‘ zweiten Band der „Morduntersuchungs-kommission“ mit dem Untertitel „Der Fall Melchior Nikoleit“. Das ist einerseits ganz gut, denn diese Szene, in der Oberstleutnant Otto Castorf von der Morduntersuchungskommission Jena „total betrunken“ nach Hause kommt und seine Frau Birgit ihm sagt, da sei noch Kartoffelsalat im Kühlschrank, hat bei mir einen tagelangen Heißhunger auf Kartoffelsalat ausgelöst. Andererseits ist das auch schade, denn Otto trinkt immer noch mehr als vorher, redet aber nicht mehr wirklich mit seiner Ehefrau. Vielmehr glaubt er, sie
Read More Wehe den Besiegten Christina Lamb, Auslands-Chefkorrespondentin der britischen „Sunday Times“, will mit ihrem neuen aufrüttelnden Buch das Schweigen und die Wortlosigkeit durchbrechen, das Kriegsverbrechen gegen Frauen – sprich: Vergewaltigung, Versklavung, Gewalt – noch immer umgibt. Mit freundlicher Genehimigung des Verlages geben wir Ihnen Gelegenheit, den Prolog des Buches zu lesen. – Eine Besprechung finden Sie in unserer Rubrik „non fiction, kurz“. Ein Textauszug aus: Christina Lamb: Unsere Körper sind euer Schlachtfeld. Frauen, Krieg und Gewalt (Our Bodies, Their Battlefield: What War Does to Women, 2020). Aus dem Englischen von Maria Zettner,
Read More Ingrid Mylo zu „Cloris“ von Rye Curtis Als Cloris vom Himmel fiel, am 31. August 1986, war sie 72 Jahre alt und mit ihrem Mann unterwegs zu einer Ferienhütte in den Bitterroot Mountains. Jetzt ist sie 92, lebt in einer Einrichtung für betreutes Wohnen und erinnert sich, wie das war: damals, als das kleine Propellerflugzeug in die abgelegenen Wälder der Bergregion von Montana stürzte. Als ihr Mann tot in einer Fichte hing und der Pilot mit zerbrochenem Schädel stundenlang schreiend und phantasierend vor sich hinstarb: bis ihm ein Schwall Fliegen
Read More Vergiss nicht, wer wir sind Der Roman „Alle Hunde sterben“, besprochen von Wolfgang Franßen Der Tod lässt auf sich warten. Das Sterben nicht. Ein Hochhaus im Westen der Türkei. Versprengte Menschen, die unter Verfolgung leiden, sich nach einer Atempause sehnen, weil alles noch viel schlimmer kommen kann. 17 Stockwerke hoch, auf jeder Etage 6 Wohnungen. Zurückgelassen, ausgeliefert wiederholen sich in den Erzählungen von Cemile Sahin die Gewalt, die Folter, die Verschleppung, die ohnmächtige Hoffnung, dass da jemand zurückkommt, von dem es auch gut sein könnte, dass er bereits tot ist.
Read More Watching the Detective So richtig losgehen sollte es am 6. Januar, Twelfth Night oder Epiphanias, des Jahres 1987. Und Drehbuchautor Anthony Minghella lieferte. Schon in den ersten sechs Minuten der Verfilmung von Colin Dexters Kriminalroman „The Dead of Jericho“ wird die Welt des Inspector Morse erschaffen. Es geht um Musik, Verbrecher, (unerfüllte) Sehnsüchte, Bier im Pub, natürlich Oxford und einen kastanienbraunen Jaguar MK II. Außerdem wird auch eines der großen Mysterien der Serie angedeutet: das Geheimnis um den Vornamen des Protagonisten. „The Dead of Jericho” war ein Wagnis, und das
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