Veröffentlichungstermin: Freitag, 5. März 2021– praktisches PDF hier Die Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur finden Sie jetzt je ab dem ersten Freitag des Monats auch bei uns. Die Frankfurter Allgemeine am Sonntag (FAS) ist aus dieser von Tobias Gohlis organisierten monatlichen Krimi-Wertschöpfung mit fadenscheinig mageren Gründen ausgestiegen, uns aber ficht das nicht an. 1 (-) Merle Kröger: Die Experten (Suhrkamp) 2 (-) Stephen Greenall: Winter Traffic (Suhrkamp) 3 (-) Patrícia Melo: Gestapelte Frauen (Unionsverlag) 4 (3) Samantha Harvey: Westwind (Atrium) 5 (-) Ottessa Moshfegh: Der Tod in ihren Händen (Hanser Berlin) 6 (6) Graham Moore: Verweigerung (Eichborn)
Read More Nachruf von Ulrich Noller und ein Textauszug aus dem grandiosen Fotobuch von Josef Šnobl Eine sehr traurige Nachricht: Der Künstler und Fotograf Josef Šnobl ist überraschend gestorben. Erst neulich war er noch im Verlag, so hört man dort, und hat sich riesig gefreut – weil seine “Nachtfahrt” sich völlig unerwartet so gut verkauft hat, dass eine zweite Auflage gedruckt werden konnte. Dies grandiose Buch ist nun sein Vermächtnis. Mich hat es sehr beeindruckt, schon vor anderthalb Jahren, und es ist mir seitdem nicht mehr aus dem Gedächtnis geraten. Warum? Nicht
Read More Lisette Buchholz über einen bei uns vernachlässigten Autor Sherman Alexie: You Don’t Have to Say You Love Me. A Memoir. Little, Brown and Company, New York 2017. 457 pages. „Black Lives Matter“ ist in den europäischen Köpfen und Medien angekommen, es wird kontinuierlich darüber berichtet. Weit weniger im Fokus ist hierzulande das 1968 gegründete American Indian Movement und dessen Kampf um die Rechte der sog. Indianer. Ein Aktivist des AIM, Leonard Peltier, sitzt seit 1976 im Gefängnis ohne Aussicht auf Entlassung. Vorgeworfen wird ihm ein Mord an zwei FBI-Agenten. Die
Read More Multiperspektivischer Blick Vier Jahreszeiten, aber sie haben nichts mit Musik und nur wenig mit Natur zu tun. Es geht um Zustände und Stimmungen in Großbritannien, einige Themen und Figuren ziehen sich, nur locker verbunden, durch alle vier Bände dieses “Quartetts”, wie Ali Smith diese Gruppe nennt. Der erste Band, “Herbst” ist in England im Oktober 2016 erschienen, kurz nach dem Referendum, es folgt Winter und Frühling, und der letzte Band, “Sommer” wurde bereits im Lockdown geschrieben, behandelt Corona, und auch Black Lives Matter konnte die Autorin noch einfügen. In Großbritannien
Read More Drei Bücher von Thomas Reverdy, Karin Smirnoff und Barney Norris Ingrid Mylo über „Ein englischer Winter“, „Mein Bruder“ und „Die Jahre ohne uns“ Warum heißt das Buch nicht wie es heißt, im Original, warum heißt es nicht wie das Shakespeare-Zitat, von dem es handelt, warum heißt es nicht ‚Winter unseres Mißvergnügens‘? Warum dieses salonmäßige ‚Ein englischer Winter‘: als hätte mal wieder eins dieser Bildungsbürger-Paare eine Ehekrise zu durchstehen, ein Freund der Familie übt sich in Sachen Verzicht, ein Silberstreifen Tragik am Horizont und im Kamin das Feuer. Kalt, ganz kalt: und
Read More 1 Corona ZwingtUnsHinter Masken Reißt sie zugleichDer gesamtenGesellschaft VomGesicht (Was früher wieGeschmiert lief oderWegefaket wurde, dasRächt sich brutal: DieseNegativ-AuslesenNachOben Die in BürokratienTransparent-blindeStatthabendeSerienmäßig gesteigerteProduktion von OhnmachtUndVertuschung Freiheit fürLehre und Forschung?Totgespart. Geiz seiSo was von geil.Hat sich ja jetztRichtig gutIn der PandemieAusgezahlt. Fabrikation vonDementia digitalis[1] bzw.Beförderung des Weltunwissens:Strom kommt aus der Steckdose.Die Kuh aus der MilchUnd dem Supermarkt.Und wenn ich spazieren gehe,Muss ich aufpassen, nicht vomRand der Scheibe zu fallen.Wäre sowieso wichtiger, dieRichtige Meinung zu haben. Und der Liebe GottKnipst abends dieSterne an. Krass,Wie viele Follower Der hat … PS: Vielleicht könnte
Read More Im November 2019 präsentierten wir Ihnen „Die Herbstzeitlose“ aus Monika Geiers Giftpflanzen-Kolumne. Aus der Beschäftigung mit den nicht ganz ungefährlichen Teilen unserer Flora ist nun daraus ein richtig schönes Buch geworden. Darüber freuen wir uns – und sind stolz, Ihnen mit Genehmigung von Autorin und Verlag zwei Text/Bild-Auszüge präsentieren zu können. Monika Geier: Voll fiese Flora. Einheimische Giftpflanzen schwesterlich betrachtet. Mit 30 Illustrationen der Autorin. Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021. Hardcover, 96 Seiten, 15 Euro. Der Goldregen Der Goldregen (die Pflanze) stammt aus dem Mittelmeerraum, genau wie die Idee,
Read More von Anne Kuhlmeyer Liebes Stadtkind, so viele Monate sind verstrichen, in denen es unmöglich war, Dich aufs Land einzuladen, dass es Zeit wird für Aufklärung, damit Dir das Draußen nicht abhandenkommt während der pandemischen Isolation. Es geht um nichts weniger als um die Natur. Also das Grünzeug, das in der Erde wurzelt, manchmal auch anderswo. Du weißt Bescheid? Wirklich? Ja, es ist die Platane vor Deinem Haus. Und ja, auch Dein Kaktus, der auf dem Fensterbrett blüht. Durchaus Dein Joint vorm Schlafengehen, wenngleich Du den immer idealisiert hast. Streite nicht!
Read More Die Verhältnisse umkehren Ulrich Noller über einen der ersten Corona-Lockdown-Romane „Und, dürfen wir dann demnächst eine spannende Corona-Geschichte erwarten?“ Eine beliebte 2020-Frage an Literatur-, Film- und Fernsehschaffende. Meist im Anschluss an eine Erkundigung, wie es denn so gehe in den nervigen Lockdown-Zeiten. Die Antwort war meist eher verhalten: „Grundsätzlich schon denkbar, klar. Aber jetzt, wo wir mitten drin stecken? Geht gar nicht. Irgendwann – vielleicht …“ Stimmt nicht, möchte man nach der Lektüre der nigerianischen Schriftstellerin Oyinkan Braithwaite hinzufügen. Denn das geht sehr wohl. Sogar ganz hervorragend. „Das Baby ist
Read More Fenster in eine vergangene Zeit Constanze Matthes über „Verhängnis“ & „Der Mann, der seinem Gewissen folgte“ von Janet Lewis In der Literaturgeschichte stößt man häufiger auf den interessanten Fall, dass ein Buch zur Entstehung eines anderen führte. Im Fall des Bandes „Famous Cases of Circumstantial Evidence“ aus der Feder des britischen Staatssekretärs Samuel March Philippe (1780 – 1862) sind es sogar drei Werke. Der US-amerikanische Lyriker und Literaturkritiker Yvor Winters schenkte jenen Band einst seiner Frau. Mit ihren meisterhaften historischen Romanen, die auf historischen Kriminalfällen und Indizienprozessen beruhen und in
Read More Von Frauen erzählen Sonja Hartl über die Erzählperspektive eines #MeToo-Thrillers „Sie ist eine Frau, die weiß, wie leicht ein Fünfzigtausend-Dollar-Teppich die Haut ihrer Wangen zerfetzen kann.“ Mit diesem Satz weiß man schon eine ganze Menge über Claire: Sie lebt in einem reichen Umfeld und wird offenbar misshandelt. Tatsächlich ist Claire mit einem kommenden US-Senator Rory Cook verheiratet, der Sprösslings einer „Politikerdynastie, die gleich nach den Kennedys kommt“. Aber hinter der glamourösen Fassade steckt ein kontrollsüchtiger Mann, der seine Ehefrau schlägt. Also will Claire dieses Leben hinter sich lassen, aber sie
Read More Einsamkeit, selten so packend Eine Rezension von Markus Pohlmeyer Es gibt so Bücher, da fasziniert schon das Cover. Hier im Hintergrund Jupiter, majestätisch, davor einer seiner Monde; dann eine mit Kratern übersäte Eislandschaft; im Vordergrund, klein: vier Astronauten. Etwas weiter in der Mitte, unter dem Titel, ein geheimnisvolles Leuchten. Aus dem Buchrückentext: „Wir schreiben das Jahr 2104. Bei einer Erkundungsmission auf dem Jupitermond Kallisto kommt es zur Katastrophe, als der Orbiter Eurybia abstürzt. Ein Astronaut stirbt, und unter der Crew bricht ein mysteriöses Fieber aus.“[1] Doch dieses Science Fiction-Abenteuer beginnt kurz nach der
Read More Neun Anschläge, vierzehn Tote: Wie Kommissar Nick Marzek 1984 die Gruppe Ludwig bekämpfte Kaum hat er in München seinen Dienst angetreten, soll Nick Marzek Revierkämpfe im Zuhälter-Milieu und einen spektakulären Brandanschlag auf eine Diskothek aufklären. Da einige Spuren zu einer Italian Connection führen, macht sich Marzek auf den Weg in den Süden. Martin Maurers auf historischen Fakten beruhender Krimi „Die Krieger“ nimmt die um 1984 verübten Attentate einer italienischen Gruppe ins Visier. – Von Peter Münder Aus seinem tiefschwarzen depressiven Berliner Loch fand Kriminalkommissar Nick Marzek erst heraus, als ihm
Read More Marius Müller über „Gone, Baby Gone“ und einen etwas aus dem Aufmerksamkeitsfokus gerutschten Autor Es ist wirklich ein Jammer. Da publiziert der Diogenes-Verlag nun seit geraumer Zeit die Werke eines der besten Krimischriftsteller dieser Tage – und kaum jemanden interessiert es. Mit „Gone, Baby Gone“ ist nun eine weitere Perle aus der Backlist des umfangreichen Schaffens von Dennis Lehane zu entdecken. Nach den ersten drei Bänden der Kenzie/Gennaro-Reihe liegt nun Band 4 der Krimiserie in einer neuen Optik vor. Ursprünglich bei Ullstein in der Übersetzung von Andrea Fischer erschienen, erfuhr
Read More Seit Beginn des Jahres führt Felix Hofmann auf getidan ein fast tägliches Journal, Erwähnungen von Musik und Büchern inklusive, ein ziemlich herkulanisches Unterfangen: Die Frist – Journal für chronisches Denken. Hier ein Auszug: Was ist virulenter – Covid-19 oder Dummheit-20/21? Es gibt eine wachsende Zahl von Leuten (leider zu langsam wachsend), denen klar ist, wie die Dummheit in den Asozialsozialmedien zunimmt. Unter diesen gibt es einen ebenfalls wachsenden Freundesklub, der sich einen Spaß daraus macht, dieser Dummheit Futter zu geben. Sie erfinden Fake und schauen dann zu, wie rasend schnell der Bullshit sich
Read More Identity sucks! Dear friend, this letter is written again in my favorite limited and error-filled English, in „my own write“, as John Lennon put it. This kind of „broken English“ is the modern lingua franca, so we are told. But as a matter of fact, there are places in the world, where this lingua franca does not help you very much, for instance, when it comes to getting lost in a big Chinese city… The only thing that helps here is friendly people. You find them nearly everywhere, if you
Read More Atmosphärisch und bildhaft Nie waren die USA so gespalten wie in den vier Jahren, als Donald Trump Präsident des Landes war. Der tiefe Riss durch die Bevölkerung, die Unruhen und die gewalttätigen Konflikte zwischen Weißen und Schwarzen sowie die Diskriminierung Andersfarbiger haben zuletzt immer wieder die Nachrichten und politischen Diskussionen, zuletzt sogar die Vereidigung des aktuellen Präsidenten Joe Biden bestimmt. Der meisterhafte Roman „Heaven, My Home“ der preisgekrönten Schriftstellerin und Drehbuchautorin Attica Locke führt in die Tage, kurz nachdem Trump die Wahl gewonnen hat. Nach „Bluebird, Bluebird“ gibt es in
Read More „Shake It All About“ Alf Mayer über einen harten Aborigine-Roman aus weißer Sicht, von viel Kenntnis der Verhältnisse gesättigt Eigentlich bekomme ich immer ein Feuerwerk an meinem Geburtstag. Vorausgesetzt, ich bin down under. Er fällt nämlich mit dem „Australia Day“ zusammen, dem Nationalfeiertag, der an die Ankunft der First Fleet in Sydney Cove am 26. Januar 1788 erinnert. Mittlerweile kann ich mit Hilfe dieses Datum ganz schnell erkennen, wie und wo politisch verortet ein australischer Gesprächs- oder Mailpartner ist. Denn die wahre Lackmus-Grenzlinie liegt nicht zwischen First- und Second Fleet- oder späteren Ankömmlingen, sie
Read More THE WEEPING SONG Go son, go down to the waterAnd see the women weeping thereThen go up into the mountainsThe men, they are weeping tooFather, why are all the women weeping?They are weeping for their menThen why are all the men there weeping?They are weeping back at themThis is a weeping songA song in which to weepWhile all the men and women sleepThis is a weeping songBut I won’t be weeping longFather, why are all the children weeping?They are merely crying sonO, are they merely crying, father?Yes, true weeping is
Read More Herzlich willkommen! Achtung neu: Wenn Sie keine Ausgabe des CrimeMag mehr verpassen wollen, abonnieren Sie doch unseren Newsletter – einfach hier anmelden. Wieder haben wir diesen Monat 31 Beiträge für Sie – und immer noch lesbar, wenn Sie noch nicht mit allem durch sind, ist unser Mammut-Jahresrückblick 2020 mit 87 Autorinnen und Autoren. Ab sofort finden Sie bei uns auch jeden Monat die Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur. Dass die Frankfurter Allgemeine am Sonntag (FAS) aus dieser von Tobias Gohlis organisierten monatlichen Krimi-Wertschöpfung mit fadenscheinig mageren Gründen ausgestiegen, ficht uns nicht. Beachten
Read More By Thomas Adcock Copyright © 2021 – Thomas Adcock NEW YORK CITY, near America Had the events of three consecutive Wednesdays occurred elsewhere in the world, we Americans would voice serious doubts about a viable future for such a chaotic nation. Here in the United States, let us consider the highlights of last month’s Washington calendar: • January 6 — Inspired by two months of hate-soaked lies, several thousand of Donald Trump’s storm troopers mount a putsch at the Capitol building, two miles east along Pennsylvania Avenue from the White
Read More Ich hänge an einer langen Schnur und befinde mich etwa zehn Meter über der Erde, beziehungsweise über dem Asphalt des Rummelplatzes unter mir. Ein paar Schaulustige blicken zu mir hoch. Das andere Ende der Schnur hält ein Mann und hindert mich so, wie einen Luftballon, am Wegfliegen. Ich schlage wie wild mit den Armen und führe gleichzeitig ebenfalls sehr anstrengende, putzig aussehende Brustschwimm-Bewegungen mit meinen Beinen aus. (Ja, ich sehe mich im Traum fast immer von außen, oft kommentiert sogar eine nüchterne Off-Stimme das Geschehen – besonders bei Albträumen: „Er
Read More Australische Dreieinigkeit: Tradie, Truck & Hund Oder: Charakter (+Zeit) = Schicksal.Ein Interview von Alf Mayer mit Stephen Greenall zu dessen Roman „Winter Traffic“ Wie oft passiert es als Kritiker, dass ein Buch einen trifft wie ein Stromschlag? Ich weiß noch den Moment auf der Frankfurter Buchmesse 2016, als der australische Verleger Michael Hayward von Text Publishing – dem Verlag von Garry Disher und Peter Temple und einer Backlist australischer Klassiker, die es mit der Autorenpflege von Suhrkamp aufnehmen kann – mir ein Vorausexemplar von Stephen Greenalls „Winter Traffic“ in die
Read More Männer, die (keine) Morde begehen Über „Der Geschichtenerzähler“ und „Venedig kann sehr kalt sein“ Bei Patricia Highsmith ist jede Figur grundsätzlich zu jeder Tat fähig – mit dieser Prämisse spielen ihre Romane „Der Geschichtenerzähler“ und „Venedig kann sehr kalt sein“, die nacheinander in den Jahren 1965 und 1967 erschienen sind. In beiden werden die Hauptfiguren des Mordes an ihren Ehefrauen verdächtigt – in beiden, so viel kann verraten werden, haben sie diese Tat nicht begangen. Der Schriftsteller Sydney Bartleby gefällt sich in „Der Geschichtenerzähler“ in der Rolle des potentiellen Mörders,
Read More Open End – als Programm „Die Residentur“ von Iva Procházková kann man durchaus als Rarität auf dem deutschsprachigen Buchmarkt bezeichnen: Ein Polit-Thriller aus Tschechien, der sich mit osteuropäischen Realien beschäftigt. Putins Russland versucht, sich die ehemalige (fiktive) Sowjetrepublik Kasmenien zurückzuholen, die nicht umsonst irgendwo in der Gegend der Ukraine liegt. Widerstand wird mit militärischen Mitteln gebrochen, die EU droht höchstens ein wenig mit dem Zeigefinger. In Prag liquidiert der russischen Geheimdienst kasmenische Oppositionelle nach Belieben. Das kann dessen tschechische Residentur ohne Probleme machen, denn der russische Einfluss auf Tschechien ist
Read More Franz Dobler: Ich will doch immer nur kriegen was ich haben will (Gedichte 1991 – 2020) (AM) Am Anfang, sagt Franz Dobler in dem in diesem Buch enthaltenen – SENSATIONELLEN – Interview, das Herausgeber Manfred Rothenberger mit ihm geführt hat (Textauszug hier weiter unten), am Anfang wisse er nie, was in einem Text alles drinsteckt. Er fängt mit einem Bild an oder einem Moment, korrigiert, überarbeitet, schmeißt die Hälfte wieder weg, manchmal ist das Bild unscharf und er muss erst dahinterkommen, was da eigentlich alles drinsteckt. „Ah, ok, da hinten,
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