Liebes CrimeMag-Publikum, Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine neue Rubrik, die jeden Monat Bilder des Fotografen Carsten Klindt und manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst in Bild und Wort, fragmentarisch und kaleidoskopisch. Freuen Sie sich mit uns! Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr. 5, Nr.6, Nr.7, Nr. 8 und Nr.9, Nr. 10 und Nr. 11, Nr. 12 und Nr. 13 und Nr. 14 und Nr. 15 und Nr. 16 und Nr. 17. Außerdem: Nr. 18, Nr. 19, Nr. 20, Nr. 21,und Nr. 22 und Nr. 23 und Nr. 24 … „Street
Read More Analyse ohne Illusionen In unserer August-Ausgabe brachten wir bereits von Georg Seeßlen einen spielverderberischen Einwurf zur Systemrelevanz von Kultur. Jetzt im September erscheint das zugehörige, weiterführende Buch. Es nennt sich Coronakontrolle, oder: Nach der Krise ist vor der Katastrophe und dekliniert den Abschied von den Hoffnungen auf eine bessere Post-Krisen-Welt. Diese Hoffnungen gab es zu Beginn der Pandemie: Die Krise würde zu mehr Einsicht in die Notwendigkeit gesellschaftlich-solidarischer Einrichtungen führen, zu mehr Wertschätzung für Ärzte und Pflegepersonal, zu mehr Solidarität in den Bevölkerungen. Als kleines Nebenprodukt würde sie die Frage
Read More Kurzbesprechungen von fiction – Joachim Feldmann (JF), Günther Grosser (gg), Sonja Hartl (SH), Alf Mayer (AM), Jan Christian Schmidt (jcs) und Thomas Wörtche (TW) über: James Anderson: Lullaby RoadParker Bilal: London BurningMax Bronski: JaguarChristian von Ditfurth: TerrorlandWilliam Gay: StoneburnerRob Hart: Knock-Out in New YorkIvy Pochoda: Visitation StreetMarcie Rendon: Stadt, Land, RaubAugustus Rose: Philadelphia UndergroundJoachim B. Schmidt: KalmannWolfgang Schweiger: Land der bösen DingeBenjamin Whitmer: FluchtLauren Wilkinson: American Spy Eine schwarze Frau bei der CIA (SH) „Ich öffnete den Safe unter meinem Schreibtisch, schnappte mir meine alte Dienstwaffe und schlicht lautlos und elegant
Read More Sachbücher, kurz und bündig Sekundärliteratur ist unerlässlich, wenn man nicht nur konsumieren will. Alf Mayer (AM) war im Revier unterwegs – mit: Oliver Bullough: Land des GeldesClaudia Gehrke, Stephanie Sellier (Hg.): Tod. Konkursbuch 56Allen Glover: TV Noir: Dark Drama on the Small ScreenGarrett M. Graff: Und auf einmal diese Stille. Die Oral History des 11. SeptemberSiegfried Tesche: Motorlegenden – James BondSiegfried Tesche: 007. Der James Bond Atlas Was für ein Spaziergang (AM) Dialog am Frühstückstisch: „Ist das eigentlich tauglich als Geschenk?“ – Meine Frau: „Bist du verrückt? Du kannst doch
Read More Eine Vielzahl Krimi-Neuheiten … erscheinen jeden Monat, dazu Graphic Novels (vulgo: Comics) und DVDs und BluRays. Unmöglich, das alles zu überblicken und zu rezensieren. CrimeMag siebt und schürft deshalb für Sie und weist hier regelmäßig mit Hilfe von: Kaliber.38 und der befreundeten Buchhandlungen Chatwins (Berlin), Wendeltreppe (Frankfurt) und Buchladen in der Osterstraße (Hamburg) auf interessante Neuerscheinungen hin. Empfehlungen für DVDs, BluRays und Comics geben Katrin Doerksen und Thomas Groh. Bitte denken Sie daran, dass gerade in diesen Zeiten Ihre lokale Buchhandlungen besonderer Unterstützung und Solidarität bedürfen. Lieber dort bestellen als bei amazon. Claudia Denker von der Krimiabteilung im Chatwins in Berlin-Schöneberg Wenn man drei Bücher mit ins Wochenende nimmt, und
Read More Bist du glücklich? Diese Frage stellt das Mädchen Clarice dem Feuerwehrmann Montag gleich zu Anfang von „Fahrenheit 451“. Eine Frage, die Ehen zum Einsturz bringt, Karrieren beendet, subversiv sich festsetzt und zu gleich naiv erscheint. Oft genug ist es danach nicht mehr so wie zuvor. Glücklich? Wer? Ich? Der blasse, an seinen Alltag gewöhnte Montag beginnt in den Himmel zu schauen. Montag. Hat es je einen besseren Namen für einen Helden gegeben? Dazu Feuerwehrmann. Nicht erst seit 9/11 die Verkörperung des wahren Heldentums. Nur löscht er keine Brände, er legt
Read More Rentabilität statt Qualität Vor mir liegen zwei Werke des Mannes, der eigentlich mehr Büchermacher als Autor ist. Neu aufgelegt und schon vor zehn Jahren bei Matthes & Seitz sind die „Lehrjahre“ erschienen, es handelt von the making of a publisher. Die Lektüre fand ich so spannend, dass ich mir den Band Verlage ohne Verleger besorgt habe, der im Jahr 2000 bei Wagenbach erschienen war. Das Original des wieder aufgelegten Buchs über die Lehrjahre Schiffrins war schon 2007 herausgekommen. Das scheint lange her, zumal das Buchgewerbe sich in den letzten Jahren rasend schnell verändert
Read More Zwischen verklärender Denkmalpflege und kritischer Dialektik Peter Münder zu neuen Hegel-Biographien zum 250. Geburtstag des schwäbischen Philosophen Die Biographen Klaus Vieweg, Sebastian Ostritsch und Jürgen Kaube bewegen sich auf den Spuren des Weltgeistes und nehmen Witterung zu Hegels Begriff des Absoluten auf. Vieweg windet dem frankophilen Freiheitsdenker einen prächtigen Lorbeerkranz, Ostritsch versucht, ohne allzu komplexe Theorie-Exkurse einen Zugang zum Hegelschen Gesamtsystem inklusive der Philosophie der Logik und der Rechtsphilosophie zu liefern, Jürgen Kaube erfasst mit Betrachtungen über technisch-politisch-wissenschaftliche Umwälzungen zur Hegel-Zeit am eindrucksvollsten den Hegel-Kosmos und demonstriert mit Episoden aus dem Alltag des theologischen
Read More Corona-Gedichte 4 1…ist so still. Da!Mauersegler sirren,Rasende,Schwarze FunkenÜber rötlicheDächer hinweg. Stille. In purpurnenSchleiern wogtEin weißerMond vorbei.Alle Farben desSommers, desAbends: lila, Rosa, helles Blau,Dunkleres BlauKommen, schwinden.Der Mond Leuchtend: vonHier einGlühwürmchenIm Baum der Nacht.Aber auch Schatten,Kraternarben,Fossilien aus ZeitGravitationEnergieMasse. Sein Licht wandert,WandertDurch ein finsteresTal zu mir. MeineNeuronen übersetzen,Suchen Bilder, deuten:Die Nacht nahm fastAlles, alles. Jetzt bin ichAllein mit dem Mond. Es ist so still. Zerstörung machte ihn,Diese karge, ferne,Schönheit. Ein Flüstern,Ständig, stille Sätze,Traumartig,Reiht Kosmos An Kosmos, Dichten meine Seele,Sich auflösend, zuSammeln sich, Als wäre ich dort … 2Dichter, das bin ich also,Oder auch nicht.Werde es von Tag
Read More The Lost Classics of One of the 20th Century Great Hardboiled Writers I’ve never forgotten what John Huston wrote about the work of W.R. Burnett — “There are moments of reality in all those books that are quite overpowering. More than once they had me breaking into a sweat.” When I think of the crime novels of Charles Williams, I know exactly what he means. Williams could write terrifying suspense stories that, over fifty years on, remain almost unbearably gripping. He’s had my heart pounding as his protagonist narrowly escapes
Read More Eating our heritage in times of prohibition It has been said that during these covid-times when governments have granted themselves enormous powers under the guise of states of disaster (South Africa) or states of emergency (Botswana, Czech Republic, and Japan, to name but a few), it is wise to ensure that citizen’s rights are not trampled on and to watch out for sneaky pieces of legislation. In South Africa’s case, not only are citizen’s rights being trampled on by not being allowed to buy alcohol or cigarettes and being under
Read More Buch der Stimmungen Western verbinden wohl viele von uns mit Pferden. Wilde Mustangs oder die kräftigen und ausdauernden Reit- und Lastentiere der Indianer und Siedler. Einen ganz anderen und überaus markanten und zähen Vierbeiner rückt die US-amerikanische Autorin Téa Obreht in den Fokus ihres neuen Romans. Mit „Herzland“ hat sie zugleich für das Genre des Western ein besonderes Buch geschrieben, das auf wirklichen Begebenheiten basiert. Mit diesem erinnert sie an das einstige Camel Corps, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für die US-Armee als Nachschubverband zum Einsatz kam. „Herzland“ führt also
Read More Die „Beskiden-Chroniken“ von Andrzej Stasiuk Er liebt sein Land, er liebt die Vergangenheit, und er liebt es, unterwegs zu sein: daraus macht der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk keinen Hehl, daraus macht er, im Gegenteil, eine Menge Worte. Aus dem, was er nicht mag, auch. Wahrhaftigkeit ist ihm wichtig, seine Leser sollen wissen, woran sie mit ihm sind. Mit billigem Ramsch von chinesischen Märkten, beispielsweise, muß man ihm nicht kommen, auch nicht mit den „grinsenden Mumien“ auf den Wahlplakaten, und Leute, die zu wissen glauben, was gut für Polen ist, kann er
Read More Film und andere Leidenschaften Eine Tochter will wissen, was ihre Mutter im Nachklang der Achtundsechziger-Bewegung gemacht hat, als vom „Augenblick der Freiheit“ noch etwas zu spüren war. Sie lebte damals in der Filmszene Münchens – und nein, dies ist KEIN Fassbilder-Roman. Ihre wichtigste Informationsquelle ist Gottfried, ein Chronist der Szene, der damals unsterblich in in ihre Mutter verliebt war und ihr Zugang verschafft in eine Welt voller Hoffnungen und voller Abenteuer, aber auch der Eitelkeiten und Wichtigtuereien, oft mit dem überheblichen Anspruch, die Welt grundsätzlich neu zu erfinden. Eine Besprechung
Read More Up periscope: a celebration I love a good submarine film. The claustrophobia of the confined setting, the tensions arising from a group of people having to co-exist and operate in a completely unnatural, extremely dangerous environment, is all pretty much guaranteed to hook me in every time. I was reminded of this while I was watched the 2014 thriller Black Sea on the weekend. A hard as nails, embittered Scottish deep sea salvage expert, Robinson, (Jude Law), takes a job with a shadowy backer, to salvage hundreds of millions of dollars of
Read More Kein Buch für zarte Seelen 2015 in Italien und 2018 in Deutschland erschienen, gibt es auch in Niccolò Ammanitis „Anna“ eine Seuche. – Constanze Matthes hat das Buch für gelesen. Unweigerlich entsteht ein beklemmendes Gefühl. Jene Jahreszahl, jene Ereignisse nach dem Ausbreiten eines Virus. Ein Erreger, der zu einer Atemwegserkrankung, aber auch zu Hautflecken führt. Im Jahr 2020 leben auf Sizilien nur noch Kinder. Die Erwachsenen hat die Seuche, „Die Rote“ genannt, hinweggerafft. Auch die Eltern von Anna und ihrem kleinen Bruder Astor sind bereits tot. Den Weg der beiden
Read More Ein Essay von Markus Pohlmeyer „Pastewka“ begleitete mich mit Lachen nachdenklich durch die bisherige Corona-Krise. Die 8. Staffel führt den beliebten Komiker Bastian Pastewka in ungeahnt hohe Unbeliebtheitswerte der Öffentlichen Meinung. Interessant, wie oft die Darstellung von Pastewka-Begebenheiten in verschiedenen Medien einer ganz bestimmten, tendenziösen Interpretation unterliegt, die ich als Zuschauer so ganz anders gesehen habe und nur unter ‚dumm gelaufen‘ verbuchen würde. Trotzdem, auch Bastian ist ein Meister der Um-Interpretationen und des Ich-war’s-Nicht. Für ihn nimmt aber seine mediale Präsenz (bzw. besser: Repräsentation) eine Dynamik an, die er nicht
Read More Die Auferstehung einer Legende „Kein Vermächtnis ist so reich als Ehrbarkeit.“[1] So beiläufig dieses William Shakespeare-Zitat von Admiral Jean-Luc Picard[2] in der gleichnamigen Serie auch erwähnt werden mag, so illustriert es doch den Kerngedanken der Hauptfigur. Science Fiction-Autoren greifen oft aktuelle gesellschaftliche Probleme auf, um diese kritisch zu beleuchten. In der Serie Picard beziehen sich die Autoren auf das Thema Migration (s. Mauer zwischen USA und Mexiko) und auf den Umgang damit durch Politiker: isolationistisches und national-territoriales Verhalten (s. Brexit). Die Romulanische Sonne wurde zwischenzeitlich zur Supernova.[3] Die Föderation sicherte anfänglich bei der Rettungsaktion von
Read More Verbrannt, verfemt – und wieder auferstanden Drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs brannten im Dezember 1948 wieder Bücher – dieses Mal in Amerika. Es waren Comics. Sie waren des Teufels. Schüler und Lehrer der katholischen Pfarrschule von Binghamton, New York, hatten sie in der Woche vor Weihnachten bei einer Haustüraktion eingesammelt, aus Buchregalen und von unter den Betten hervorgezogen. 2000 Comicbücher und Hefte kamen so zusammen. Auch in Rumson, New Jersey, gingen die Pfadfinder auf eine zweitägige Comicjagd. Der Junge, der die meisten Comics eingesammelt hatte, erwarb sich das
Read More HarbourFrontberichterstattung Das Hamburger Harbour Front Literaturfestival hat alles: Kohle, Personal, einen englischen Namen und jede Menge eingekaufte A, B und C Promis – gepimpt, weil‘s halt sein muss, mit ein paar lokalen Spezln, die sich geehrt fühlen. Die übliche systemrelevante Melange also. Und als hätte man in Hamburg noch nicht gemerkt, dass die ökonomistische Wachstumsidee tief in einer Legitimations Krise steckt, zerfleddert sich die Vorlesereihe auf mittlerweile 37 Tage (9.9. – 18.10.). Das Profil des Veranstaltungsmarathons besteht noch nach elf Jahren in einer Ansammlung von Schaufensterveranstaltungen der Verlagsmarketing-Abteilungen, mit der
Read More Jerusalema – Yearning for Home, Yearning for Africa One of the surprising outcomes of Covid-19 has been the viral sensation of the gospel hit Jerusalema written by Master KG and sung by Nomcebo Zikode, both South Africans. – From Sandra Baker. The four-minute 14-second song was initially uploaded eight months ago, on 12 December 2019, and has spread like contagion with over 107 million views, four times the number of Covid-19 infections (30 August 2020). Unsurprisingly, the song featured in the top four South African songs for 2019. But it
Read More Hinweise zur Sekundärliteratur von Thomas Przybilka – Auszug aus der aktuellen Lieferung Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar
Read More 25 Or 6 To 4 Waiting for the break of daySearching for something to sayFlashing lights against the skyGiving up I close my eyesSitting cross-legged on the floor25 or 6 to 4 Staring blindly into spaceGetting up to splash my faceWanting just to stay awakeWondering how much I can takeShould I try to do some more25 or 6 to 4 Feeling like I ought to sleepSpinning room is sinking deepSearching for something to sayWaiting for the break of day25 or 6 to 425 or 6 to 4 Constable Paul Hirsch
Read More Herzlich willkommen! Gerne versorgen wir Sie mit ordentlich Sommerlektüre. Alleine unsere gar nicht so kurzen Kurzbesprechungen Bloody Chops und non fiction, kurz verarzten insgesamt 33 Bücher. Das schon ist mehr Inhalt, als manch eine Krimibeilage zu bieten hat, und das sind nur zwei unserer 34 Beiträge. Den Anfang macht wie immer unser USA-Korrespondent Thomas Adcock mit dem Neuesten zur Lage in den USA, die zur „Pariah Nation“ geworden sind. Unterstützung hat er von Christopher C. Moore, der für uns aus Thailand schreibt, mit aber eher abendländischem Kulturgut klar macht, was bei den
Read More Pizza Sociale Der tollste Mann der Welt will jetzt, dass ich Burka trage, und Ihr seid schuld daran! Und das kam so: Wir sitzen auf der Terrasse bei „unserem Italiener“. „Wurde wirklich Zeit, dass wir mal wieder bei „unserem Italiener“ essen!“, sagt der tollste Mann der Welt und spiesst eine Olive auf einen Zahnstocher. Ich frage mich gerade, ob der Begriff „unser Italiener“ nicht ziemlich kolonialherrenartig anmutet, doch bevor ich die Diskussion darüber eröffnen kann, kommt auch schon „unser“ Kellner mit der Pizza für den Mann und den gemischten Vorspeisen
Read More NORTH CHATHAM, New York – U.S.A. by Thomas Adcock The death of a great man or woman of near saintly stature brings forth a time of mourning for society’s loss and a related determination to shape and improve society’s future in the spirit of the deceased. So now is that time with the passing of John Robert Lewis, a personal hero of mine. As with many others during his eighty years of life, I had the honor of meeting Mr. Lewis and shaking his hand, knowing I shook the hand of
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