„Ich drücke Deine talentierte Pranke“ Hazel Rosenstrauch über eine bibliophile und editorische Kostbarkeit Sie lebt noch, die Friedenauer Presse, berühmt geworden durch liebevoll gestaltete Preziosen, Romane oder kleine Broschuren mit Texten von hier wenig bekannten (oder zuvor schlecht übersetzten) russischen Autoren. Der kleine Verlag hat bei Matthes & Seitz Unterschlupf gefunden, und die „gestreifte Hyäne“ fügt sich aufs Schönste in diese Tradition. Briefe des Malers Isaak Levitan an Anton Čechov steht auf dem Titel, aber das gibt den Inhalt nur grob wieder. Der hübsche Band enthält außerdem eine kleine Geschichte
Read More Wie ein Film von Robert Bresson 73 Duplex-Abbildungen, ausgewählt aus 13.000 Fotos auf insgesamt 373 Filmen. Der Fotoband „Hof Nr. 4233“ von Thomas Wüthrich, im renommierten Zürcher Verlag Scheidegger & Spiess erschienen und vom Atlas-Studio Zürich gestaltet, hat erzählerisch seltene Wucht. Nichts ist hier beliebig. Der extreme Minimalismus der Gestaltung ist dem Inhalt angemessen. Eine solch kleine Titelzeile wie die auf dem Cover dieses Buches habe ich noch nicht gesehen. „Hof Nr. 4233“ steht in 8 Punkt oben links im drei Finger breiten Grau eines Berghimmels. Den Großteil des Titelfotos
Read More Das Unsagbare sagen „Das Leben ist dünn wie eine Rasierklinge. Alles andere ist Gott.“ (John Berger). Daran musste ich bei der Lektüre dieses verzaubernden Buches denken. Wir lernen kennen: die vierzigjährige Hege, ihren etwas jüngeren Bruder Mattis, zwei junge Mädchen, Anna und Inger, den Waldarbeiter Jørgen, dazu eine Schnepfe, einen Fliegenpilz, Kampferbonbons, den Wald, den See, ein morsches Ruderboot. Ein Kammerspiel, dessen Zentrum Mattis ist. Mattis ist ein „Dussel“, er schafft es nicht, sich wie andere Männer auf eine Arbeit zu konzentrieren, geschweige denn regelmäßig Geld zu verdienen. Hege ernährt
Read More Satte, pralle TV- und Filmgeschichte (AM) 69 Episoden in zehn Staffeln, in den USA zwischen März 1968 bis Mai 1978 sowie Februar 1989 und Januar 2003 ausgestrahlt und rund um die Welt gegangen, weder Schießer- noch Schlägereien, höchstens mal ein Auffahrunfall mit dem Peugeot 403 Cabriolet, Baujahr 1959, von dem weltweit nur 2043 gebaut wurden und dessen gewiss zerbeultestes Exemplar prima zu Regenmantel und zerknautschtem Erscheinungsbild des Inspektors passt (im Original ein Polizei-Lieutenant) – das ist Columbo. Patrick Lohmeier hat sich mit allen neunundsechzig Fällen dieses Kriminalitätsphilosophen beschäftigt und daraus ein sehr
Read More Vom Gewicht eines Sprengstoffgürtels „Das Gummigeschoss, das Abir tötete, flog fünfzehn Meter durch die Luft, bevor es sie am Hinterkopf traf und ihre Schädelknochen zertrümmerter wie die eines winzigen Ortolans. Sie hatte sich gerade etwas Süßes gekauft.“ / „Die Wucht der Explosion in der Ben-Jehuda-Straße schleuderte Smadar hoch in die Luft.“ (Sie kam aus einer Buchhandlung, Sinead O’Connor in den Kopfhörern) Zwei junge Mädchen verlieren auf den Straßen Jerusalems gewaltsam ihr Leben – 1997 die dreizehnjährige Israelin Smadar durch palästinensische Selbstmordbomber, 2007 die zehnjährige Palästinenserin Abir durch die Kugel eines
Read More Fliegende Wunder, fliegende Albträume – Flugsaurier in der Paläoart „Water Ballet In The Seas of Kansas“[1] (1935) von C. Knight zeigt, wie ein riesiger Mosasaurus Jagd macht auf eine Meeresschildkröte (Archelon). Und am Himmel, majestätisch segelnd, eine Gruppe Pteranodon. Damals irgendwie das Non-plus-Ultra dessen, was fliegen kann. Sprung nach 2021. Es war wieder einmal einer dieser Zero-Sozialkontakt-Corona-Tage … und ich blätterte durch ein neueres Dinosaurier-Buch, das sehr interessant aufgemacht schien. Es bietet nicht nur eine Zeitleiste, wann bestimmte Tiere lebten, sondern auch wo. Nämlich immer dort, wo sich gerade die
Read More Will Eisner – Der Pate der Graphic Novel Eine große Monographie, eine Ausstellung und hier exklusiv ein Textauszug Hier kommt noch größerer Vorspann. Aber Sie können ja schon den Textauszug lesen. Aus: Alexander Braun: Will Eisner – Graphic Novel Godfather. Avant Verlag, Berlin 2021. 384 Seiten, Hardcover, durchgängig illustriert, 39 Euro. Die jüdischen Aspekte – Ein Textauszug aus der Monographie von Alexander Braun Im Jahr 1918 suchte die »Spanische Grippe« die Welt heim: die verheerendste Influenza-Pandemie der Menschheitsgeschichte mit geschätzten 30 bis 50 Millionen Toten. Da der Erste Weltkrieg in sein
Read More Nazi-Propagandistin, Plagiatorin, Menschenrechts-Verbrecherin Gerhard Beckmann über die Ermittlungen der Dokumentarfilmerin Nina Gladitz . Dies ist ein Lebenswerk. Das Lebenswerk der deutschen Dokumentarfilmerin Nina Gladitz, für das sie den Geschwister-Scholl-Preis verdient hätte – jenen Literaturpreis für eine herausragende künstlerische, schriftstellerische oder wissenschaftliche Arbeit, die „geistige Unabhängigkeit bezeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen, Intelektuellen und ästhetischen Mut zu fördern und dem gegenwärtigen Verantwortungsbewusstsein neue Impulse zu geben“. Nina Gladitz kämpft gegen einen tief verwurzelten, mehr oder weniger allgegenwärtigen modernen Mythos an. Es ist ein Mythos, der in den 1930ern aus Deutschland hervorgegangen ist
Read More In der Ruhe liegt die Kraft Nordamerika bedeutet Weite. Der riesige Kontinent zwischen Atlantik und Pazifik vereint viele verschiedene Klima- und Vegetationszonen, viele verschiedene Landschaften. Landschaften, die das Leben der Menschen prägen. Die Beziehung zwischen Mensch und Landschaft spielt in dem Debüt des amerikanischen Autors Callan Wink eine wesentliche Rolle. Sein eindrücklicher Coming-of-Age-Roman erweckt widerstreitende Gefühle und erzählt über die Suche nach dem eigenen Lebensweg. Nein, man muss August zu Beginn nicht mögen. Mit seinen Eltern Darwin und Bonnie lebt der Zwölfjährige auf einem Hof in Michigan. Von seinem Vater
Read More „Was andere in der Kunst fanden, fand ich in der Natur, was andere in der menschlichen Liebe fanden, fand ich in der Natur“ Zwei wegweisende Gedichtbände der Literaturnobelpreisträgerin Louise Glück in der vorzüglichen Übertragung der deutschen Lyrikerin Ulrike Draesner Es ist eine Lyrikerin, der im Oktober letzten Jahres der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde, und diese Verleihung an eine Dichterin ist hochaktuell – ein Signal, dass es etwas Dringlicheres, Fundamentaleres zu bedenken gibt als die Corona-Pandemie, so bedrohlich und verstörend sie für uns auch ist: den Schutz des Klimas und der
Read More Der Thrill der Sammler auf der Jagd nach rasanten Raritäten Ein grandioses zweibändiges Werk führt durch eine hundertjährige Automobilgeschichte. In „Ultimate Collector Cars“ erzählen betörende Bilder röhrender Renn-Boliden, kurvenreich-verspielter Art-Deco-Sportwagen und ultramoderner Hi-Tech-Speedster die Geschichten faszinierender Raritäten. Die beiden Design-und Kunstexperten Charlotte und Peter Fiell (die an die 60 Bücher veröffentlicht haben) liefern aber nicht nur Hintergrund-Geschichten zu einhundert Sport- und Rennwagen vom 40 PS-Mercedes Simplex (1903) bis zum 1036 PS starken McLaren-Karbonfaser Super-Renner (2020) mit fünf Cockpit-Bildschirmen. In Interviews mit Kuratoren, Sammlern, Veranstaltern, Juroren und Auktionatoren versuchen sie auch, die Jäger-Mentalität
Read More Der schottische Poet Robin Robertson legt gerade bei Hanser ein fulminantes Buch vor: „Wie man langsam verliert“ – hier in dieser Ausgabe besprochen von Alf Mayer. Hier ein Gedicht von ihm. Die Schrecken des Jahrmarkts. 1951 (excerpt) Summer was closing, and he moved through the last of it,finding a park with fairground musiccoming from somewhere behind the trees.Walking round, he understood that the funfairis nothing to do with cork-shoots or coconut shies,the carousel, the booster or the bumper rides,not balloons-and-darts, not the cotton-candy,ice-cream, salt water taffy or fries—it’s fear,it’s the
Read More Wovor hattest du als Kind Angst? Vor den Monstern, die in der Dunkelheit unter deinem Bett lauerten? Ins Krankenhaus zu müssen? Davor, dass deine Eltern plötzlich weg sein könnten? Dass du die Schuld für ihre Traurigkeit trägst? Céline Sciamma nimmt sich genau solche Ängste in ihrem neuen Film zur Vorlage für eine Geistergeschichte. Eine Geistergeschichte gänzlich ohne Schrecken, nur mit den Urängsten, die schon seit frühster Kindheit in uns angelegt sind und gelegentlich in stillen Momenten aus ihren Ecken kriechen. Petite Maman ist ein sehr reduzierter Film, wenige Figuren, wenige Schauplätze, wenige
Read More Introduction ist der ideale Film für den Berlinale-Auftakt in diesem Jahr, nicht nur wegen seines Titels. Viel wurde im Vorfeld über dieses zerrissene Festival geschrieben, das aktuell nur für Industrie und Presse in einer Onlineversion stattfindet; der Publikumsteil folgt im Sommer. Der koreanische Regisseur Hong Sang-soo ist Berlinale-Dauergast und ein Meister der zweigeteilten Narrative. Bei ihm passiert es gelegentlich, dass nach der Hälfte der Laufzeit alles zurück auf Anfang springt und die Handlung noch einmal beginnt, diesmal aus einer anderen Perspektive betrachtet. Sein neuer Film hat nicht diese offensichtliche Doppelstruktur, aber
Read More Herzlich willkommen! Achtung neu: Wenn Sie keine Ausgabe von uns mehr verpassen wollen, abonnieren Sie doch unseren Newsletter – einfach hier anmelden.Ab sofort finden Sie bei uns jeden Monat die Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur. Und beachten Sie bitte auch weiterhin unsere Standards Schatzsuche und die (gar nicht so kurzen) Kurzkritiken der Bloody Chops und von non fiction, kurz. Wieder haben wir diesen Monat 37 Beiträge für Sie, schließlich ist noch Lockdown-Zeit. Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock warnt vor „The next Trump“ während Pulitzer- und Edgar- und Krimi-Preisträger Viet Thanh Ngyuen erklärt, warum neben der US-Sezessionsflagge auch die Fahne Südvietnams beim
Read More By Thomas Adcock Copyright © 2021 – Thomas Adcock NEW YORK CITY, near America Tyrants worthy of the name understand that truth does not matter; what matters is what is believed. Tyrants know that so long as the mighty force of stupidity lives, many will not respect the evidence of their own experience. Tyrants, being cynics worthy of the name, rely on these underpinnings of the human tragicomedy, as those with willing eyes have seen in the modern history of fascism—from Benito Mussolini and Adolf Hitler back in the day,
Read More „Guck mal, ich bin gut zu Vögeln!“, sage ich zum Glück nicht. So viel Selbstachtung, diesen traurigsten aller traurigen Kalauer auf meinen Lippen ersterben zu lassen, ist mir immerhin noch geblieben. Obwohl… – Wahrscheinlich wäre der tollste Mann der Welt zur Zeit selbst für dieses ungelenke Zeichen des guten Willens, sowas wie humorvoll zu sein, dankbar. „Guck mal, ich habe Meisenknödel gekauft!“, sage ich stattdessen zu dem Mann, der im Gegensatz zu mir einen produktiven, sinnerfüllten Tag als nützliches Mitglied der menschlichen Gesellschaft hinter sich hat. „Toll!“, sagt er und blickt
Read More Eine Frage der Perspektive(n) Sonja Hartl über den neuen Roman von Merle Kröger Wer genau erzählt hier eigentlich? Diese Frage ließ mich nicht los bei Merle Krögers „Die Experten“, sie war es, die sich von Seite zu Seite immer drängender stellte. Noch auf der ersten Seite habe ich notiert, die Perspektive erinnere mich an eine Kamera, präziser ausgedrückt eine Überwachungskamera, eine jener runden Dinger, die an Decken oder in Ecken angebracht sind. Dieser Vergleich drängt sich auf, Merle Kröger ist auch Filmemacherin – und doch greift er zu kurz: denn
Read More „Ich habe mir die Freiheit genommen, in diese spezifische historische Situation hineinzufiktionalisieren.“ Gerade erst erschienen, gilt „Die Experten“ von Merle Kröger bereits als eines der substantiellsten Bücher dieses Jahres. Ulrich Noller hat sich für uns mit Merle Kröher unterhalten – sein WDR-Blog und seine ausführliche Buchbesprechung hier. Ulrich Noller: Thriller oder nicht Thriller, ist das für Dich eigentlich die Frage? Merle Kröger: Absolut, und ich möchte diese Frage mit „Thriller!“ beantworten. Allerdings nicht, um irgendein Verkaufsargument oder ähnliches für das Buch zu finden. Sondern weil ich mich von Beginn meiner
Read More Als Schwergewicht wird auch gerne Dorothy L. Sayers gehandelt, völlig zurecht, was die Qualität ihrer Prosa betrifft, die weit über der ihrer zeitgenössischen Kolleg*innen rangiert. Im Zuge der back-to-the-roots-Welle, die, aus welchen Gründen auch immer versucht, längst Überkommenes quasi als normativ neu zu positionieren, konnte man die Uhr danach stellen, dass auch sie wieder zum x-ten Male neu aufgelegt wird. Okay, diesmal also Diskrete Zeugen (dt. von Otto Bayer, Wunderlich) aus dem Jahr 1926. Es gibt aber gute Gründe – basierend u.a. auf ihrer berühmten Rede „Aristotle on Crime Fiction“ – ihr Gesamtwerk (wie so
Read More Die Buchbranche braucht dringend eine gesetzliche Ermächtigung, um gegen massive Verletzungen durch Großfilialisten und Konzernverlage vorgehen zu können Offener Brief anFrau Karin Schmidt-Friederichs, Vorsteherin des Börsenvereins des deutschen Buchhandels,Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des deutschen Buchhandels,Professor Dr. Christian Sprang, Justitiar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Kann sich die Starre, die die deutsche Buchbranche seit jetzt fast zwei Jahrzehnten lähmt, vielleicht doch lösen? Dazu bedürfte es vor allem einer konsequenten Entschlossenheit im Börsenverein des deutschen Buchhandels in Sachen Buchpreisbindung – und einer breiten, entschiedenen Öffentlichkeitsarbeit. So ratlos und voller Angst wie heute
Read More Green Winter, all Traffic. I Redakteur: Nur skizzenhaft.Autor: Ich habe leider keine Zeit.Redakteur: Es kann auch fragmentarisch sein.Autor: Ich schaffe es leider nicht.Redakteur: 1-2 Seiten. Eher die Meta-Ebene.Redakteur: Brummelbrummelumpf.Redakteur: Hihihiii. II Dem Homer will voll krass Komplexität. Anders gewendet: In der Illias steigt Homer mitten irgendwo im Geschehen ein und endet irgendwo. In der Odyssee – von dem gleichen coolen Typen geschrieben, den die Tradition Homer nennt – erleben wir sogar Rückblenden, als Zurückholen, Hineinholen einer mythischen, vielleicht sogar märchenhafte Welt in die gnadenlos reale Welt von Schiffbruch, Verlust und
Read More Homers Kinder. Oder: Licht aus – der kluge Raum gehorcht Jemand hätte es Kai Spanke sagen sollen: This is not your normal Kriminalroman. Aber da hatte er schon losgelegt. Im Gestus des empörten Spießers – den es, tatsächlich, im Jahr Zweitausendeinundzwanzig im Feuilleton der FAZ noch immer im vollen Safte und mit jeder Menge Schaum vorm Munde gibt – lässt er die Sau raus. Ein Krimiverriss wie anno dunnemal, Muff und Smegma unter allen Talaren, ich wusste gar nicht, dass man als Jungredakteur im ersten Berufsjahr schon so alt sein
Read More There’s a reason the South Vietnamese flag flew during the Capitol riot Viet Thanh Nguyen explores the connection between the South Vietnamese flag, nationalism, and the radicalized nostalgia for a lost country. His new book „The Committed“ will be out in Germany May 24th as „Die Idealisten“ (Blessing Verlag). Among the American flags flying at President Trump’s rally last week, and then the march of his supporters toward the Capitol, was an anomaly: the flag of another country, one that no longer exists except in memory and the imagination, that
Read More Bäcker gesucht „Also, Herr Schweiger, Sie haben sich bei „We serve today für a better tomorrow“ als Bäcker beworben. Ihnen ist aber klar, dass wir keine Bäckerei im üblichen Sinne sind? Und wir sind kein Stromanbieter, wo wir jemanden für unsere Kantine suchen oder ein Start-up für irgendeinen unnützen Internet-Scheiß. Unsere Dienstleistung unterstützt die außenpolitischen Interessen der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika. Wir sind in Kandahar im südöstlichen Afghanistan stationiert und das ist, dass müssen Sie vorab wissen, kein sicherer Ort. Meine Frauen und Männer sind jeden Tag unzähligen
Read More Über „Das Zittern des Fälschers“ „Das Zittern des Fälschers“ von Patricia Highsmith wird oft in eine Reihe mit „Venedig kann sehr kalt sein“ und „Der Geschichtenerzähler“ gestellt. Sie sind nacheinander von 1965 bis 1969 erschienen, spielen alle nicht in den USA und auch inhaltlich gibt es Parallelen: Howard Ingham ist wie die Hauptfigur des „Geschichtenerzählers“ ein Schriftsteller und könnte einen Mord begangen haben. Zu Beginn des „Zittern des Fälschers“ hat Ingham die Arbeit an seinem Roman unterbrochen, um für ein Drehbuch in Tunesien zu recherchieren. Nach einigen Tagen in Tunis
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