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Posted On Januar 8, 2011By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumnen und Themen

Carlos

Carlo denkt heute über Leichenschändung, Weltmeisterschaften, Albanien und seinen Zipadäus nach … Folgen Sie ihm andächtig. Nein, nichts zum neuen Jahr. Nein, nein, nein. Und vorläufig auch nix mehr über Guido Westerwelle. Leichenschändung verbietet sich ja dann doch. Ebenfalls tot: das Bahn-Bashen. Inzwischen wird das nämlich schon von Leuten betrieben, die kein Sekündlein unter Verspätungen gelitten haben, niemals Zug fahren. Aus demselben Grund verkneife ich mir auch das große Greinen, dass Lebensversicherungen höher besteuert werden sollen (war doch so?), die Gaunerbanken nun schon im dritten Jahr hartnäckig nicht rentabel beraten,Read More
Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – 2009 begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigten PlanRead More

Posted On Januar 8, 2011By Henrike HeilandIn Bücher, Crimemag

Håkan Nesser: Die Perspektive des Gärtners

Von einem, der auszog, ohne zu wissen warum – Kind entführt, Frau verschwunden, Detektiv beauftragt – und alles ist ganz anders. Kennt man? Ja. Ist trotzdem spannend. Nur diesmal anders spannend. Von Henrike Heiland Vor drei Jahren lebte der schwedische Schriftsteller Håkan Nesser in New York. Wenn man ihn während dieser Zeit im Gespräch erwischte, schwärmte er einem die Ohren von der Stadt voll. New York, beste Stadt der Welt, Wahnsinnslocation und so was. Folgerichtig lebt der ich-erzählende Protagonist aus „Die Perspektive des Gärtners“ (von dem der Umschlagtext fälschlich behauptet,Read More

Posted On Januar 8, 2011By Kirsten ReimersIn Crimemag, Vermischtes

Mit Schirm, Charme und Melone. Gesamtedition.

Mit Schirm, Charme und Skurrilität – Nicht wirklich gesamt, aber doch eine Menge: Kirsten Reimers ist begeistert von der Gesamtedition „Mit Schirm, Charme und Melone“. Vor 50 Jahren, am 7. Januar 1961, lief im britischen Fernsehen die allererste Folge von „The Avengers“ (Die Rächer) – „Hot Snow“ hieß sie. Im Mittelpunkt stand der Arzt Dr. Keel (gespielt von Ian Hendry), dessen Verlobte ermordet wurde. Keel schwor Rache – daraus erklärt sich der etwas blasse Originaltitel, der für die gesamte Serie beibehalten wurde – und traf im Zuge seiner Ermittlungen aufRead More

Posted On Januar 8, 2011By Joerg von BilavskyIn Bücher, Crimemag

Elmore Leonard: Road Dogs

Clash of Characters – Kumpels im Knast müssen in der Freiheit keine bleiben. Elmore Leonard macht aus unzertrennlichen „Road Dogs“ coole Kontrahenten. Von Jörg von Bilavsky Leonards neuestes Kabinettstück hat gute Chancen auf den coolsten Krimi des neuen Jahres. Mit „Get Shorty“ oder „Out of Sight“ hat er mehrfach gezeigt, dass Schwerverbrecher und Schwerverbrechen nicht nur brutale, sondern auch höchst unterhaltsame Seiten besitzen. Und unterhaltsam heißt bei Leonard Spannung und Schmunzeln im Blick zu behalten. Vor allem aber Sympathien zu wecken für kriminelle Charaktere mit unkonventionellen Einstellungen und Verhaltensweisen. JackRead More

Posted On Januar 8, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Heute greifen für Sie zum Beilchen: Frank Rumpel (rum), Anna Veronica Wutschel (AVW) und Kirsten Reimers (KR). Wuchtiges Debüt: (rum) Ein wuchtiger, vielschichtiger und klasse geschriebener Roman über das von Gewalt geprägte Leben in einem fiktiven Arbeiterviertel Philadelphias. Dexter ist nah an seinen Figuren, hat ein sicheres Gespür für deren emotionale Befindlichkeiten und lässt einen immer wieder ein gutes Stück weiter in Abgründe und Sackgassen menschlicher Psyche blicken, als einem lieb sein mag. Selbst der immer wieder aufblitzende Humor ist bitter. „God’s Pocket“ war 1983 Dexters Debüt, das auch 27Read More

Posted On Januar 8, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

KickAss – Bloody Splinters

KickAss – Bloody Splinters aus dem Wahnsinn unserer Branche: (TW) SPIEGEL ONLINE hat uns schon immer viel Freude gemacht mit Artikeln zur Kriminalliteratur, die so ulkig sind, dass man sie für Parodien auf Kompetenz-Journalismus halten könnte, oder auch, besonders apart. Nur noch ärgerlich hingegen, weil indolent üblen Realien gegenüber, ist allerdings dieses perfide Stückchen Gefühligkeitskitsch-Journalismus, das Tobias Gohlis aufgespürt und hier zu Recht gegeißelt hat. Bitte beachten Sie auch den vertiefenden Kommentar der Ärztin, Psychotherapeutin und Autorin Anne Kuhlmeyer zu der ganzen ekligen Kiste. (TW) Richtig putzig und drollig, nachgeradeRead More

Posted On Januar 8, 2011By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Wir freuen uns, Ihnen ab heute Christopher G. Moores Views from Bangkok präsentieren zu dürfen. Wöchentlich! Moore hat wegen seiner großartigen Vincent-Calvino-Romane, die seinerzeit bei metro erschienen waren, in Deutschland immer noch eine große Fangemeinde, die mit neuem Stoff zu versorgen, uns Ehrensache ist. Avoiding farangs Or TRIBAL SEATING ARRANGEMENTS NOT FOUND IN THE LONELY PLANET When someone says the past is a foreign land, they describe a lot of old movies and TV shows. Minorities were cut out figures in films and TV that played to our collective prejudices.Read More
Le vin de l´assassin / Der Wein des Mörders (Auszug) von Charles Baudelaire: Je l´ai jetée au fond d´un puits, Et j´ai meme poussé sur elle Tous les pavés de la margelle. – Je l´oublierai si je le puis! Ich stieß sie in den Brunnenschacht Und warf auf sie sehr froh und munter Die Mauersteine noch hinunter. – Vielleicht vergeß ich sie heut Nacht! (Übersetzung: Carl Fischer, 1960) Charles Baudelaire greift mit diesem Vers ein Motiv des „Lykanthrop“ (Wolfmann) Pétrus Borel auf, der, 1809 geboren, – Mario Praz in „Liebe,Read More
Ohne Musik ist selbst der Duschmord in „Psycho“ eine relative alberne Angelegenheit. Musik in Film und TV ist extrem wichtig, kann über top und flop entscheiden, kann nerven und beglücken. Der Musiker und Komponist Matthias Manzke erlaubt uns einen Blick in seine Werkstatt. Heute anlässlich seiner Musik zu „SKI“. Bald zu anderen Themen mehr. So klingt die nackte Angst: die Musik zur „Serie Krimi International“ Ein Hörspiel ist nichts anderes als ein Film für die Ohren, von wenigen Unterschieden abgesehen fühlen sich beide Medien aus musikalischer Sicht sehr ähnlich an:Read More

Posted On Dezember 18, 2010By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 18.12.10

Liebes CrimeMag-Publikum, am letzten Adventssamstag lesen Sie in unserer erbaulichen Vorweihnachts-Ausgabe, wie Musik zu Krimis gemacht wird, im Radio, zum Beispiel. Der Musiker und Komponist Matthias Manzke lässt uns in seine Werkstatt schauen. Heute zum ersten, aber nicht zum letzten Mal. Unser Anarcho-Jurist Andus war diesmal mit dem Auto unterwegs. Bei dem Wetter! „Der ekelhafte Leichnam“, unser Ketten- und Fortsetzungsroman, steuert auf den gigantischen cliff hanger über die Feiertage zu – heute geschrieben von Juan Ramón Biedma, übersetzt von Dorothee Calvillo. Thomas Wörtche hat einer seiner Lieblingsbeschäftigungen gefrönt und inRead More
Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – Vergangenes Jahr begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigtenRead More

Posted On Dezember 18, 2010By Thomas WoertcheIn Comic, Crimemag

Paul Levitz: 75 Years of D.C. Comics

Superhelden – Mythen – Trikots – Ein XXL-Prachtband beschäftigt sich mit Superman & Co und mit dem Geschäft des Mythenmachens. Thomas Wörtche hat ein paar Assoziationen dazu … Als Prometheus den Adler, der ihm ein paar Ewigkeiten lang zugesetzt hatte, dann letztendlich wie ein gemeines Brathähnchen zubereitet seinen Freunden servierte (nachzulesen in André Gides „Prométhée mal enchaîné“), konnte man deswegen noch nicht davon ausgehen, dass „Mythen“ ab sofort nur noch ins Ästhetische – denn diese Pointe ist ästhetisch –  entsorgt und so von den Modernen Zeiten erledigt worden wären. AuRead More

Posted On Dezember 18, 2010By Doris WieserIn Bücher, Crimemag

Raúl Argemí: Und der Engel spielt dein Lied

Verbrechen kennt keine Ideologie – „Wenn du auf die Welt kommst, greift ein Engel nach der Geige und spielt eine Melodie, nach der du dein Leben lang tanzen wirst. Immer dasselbe Lied. Bei deinen Geschäften, deinen Freunden, bei allem. […]. Der Geige des Engels entkommt keiner“ (S. 126). Zu allen Zeiten gibt es Verbrechen, in demokratischen Ländern genauso wie in sozialistischen oder in Diktaturen. Verbrecher finden immer und überall ihre Nische, arrangieren sich mit Polizei, Militär, Wirtschaftsbossen und Funktionären und scheren sich meist reichlich wenig um politische Ideologien oder ethischeRead More

Posted On Dezember 18, 2010By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – Heute choppen Henrike Heiland (HH), Frank Rumpel (rum) und Friedemann Sprenger (Frisp) Must-Have (HH) Doch, unbedingt. „Vatermord“ ist der sechste Fall für DCI Jordan und Profiler Hill, eignet sich aber auch für Quereinsteiger. Es geht um einen Serienkiller, um Jugendliche, die via soziale Netzwerke geködert werden, um politische Streitigkeiten – Revierpissen eigentlich – innerhalb der Bradforder Polizei. Jordan kämpft an allen Fronten, Hill darf diesmal nicht direkt am Fall mitmachen. Er wühlt dafür in seiner eigenen Vergangenheit rum, was an sich schon Stoff für ein Buch ist.Read More

Posted On Dezember 18, 2010By Thomas WoertcheIn Crimemag

Kickass – Bloody Splinters

Kickass – Bloody Splinters aus dem Branchenwahnsinn Wie intellektuell weit überlegen das SYNDIKAT allen anderen Geistern ist, die sich mühen, über Kriminalliteratur nachzudenken und zum Beispiel vernünftige Beschreibungen von Texten (oder so) zu liefern, sieht man daran, dass die ganzen komplizierten und komplexen Sachverhalte schon längst gelöst sind. Wenn Sie also Kriminalliteratur schreiben, finden Sie Halt und Orientierung an einem Fragebogen des SYNDIKATS zwecks Lesungsvorbereitung (und um natürlich eine falsche Zielgruppe zu vermeiden, weil Literatur nur funktioniert, wenn die Zielgruppe feinstens kalibriert ist, klar – denn es gibt keine schlechtenRead More

Posted On Dezember 18, 2010By Die RedaktionIn Crimemag

Krimigedicht: Johnny Cash: Don’t take your guns to town

Don’t take your guns to town von Johnny Cash: A young cowboy named Billy Joe Grew restless on the farm A boy filled with wanderlust Who really meant no harm He changed his clothes and shined his boots And combed his dark hair down And his mother cried as he walked out: „Don’t take your guns to town, son Leave your guns at home, Bill Don’t take your guns to town.“ He laughed and kissed his mom and said: „Your Billy Joe´s a man. I can shoot as quick andRead More
Denise Mina: „Schreiben ist Arbeit, aber das will keiner hören“ – Denise Mina hat vor kurzem ihre dritte Krimireihe begonnen. Wieder steht mit Alex Morrow eine Frau im Mittelpunkt, die wirklich gar nichts gemein hat mit den selbstbewussten, hochintelligenten und attraktiven Ermittlerinnen, die man aus TV und Bestsellern so kennt. Und das findet die Schottin Mina sehr gut so. Zoë Beck hat sich mit ihr in Glasgow unterhalten     ZB: Ich treffe dauernd Krimiautoren, die sagen, dass sie gar keine Krimiautoren sind und auch gar nicht verstehen können, warum manRead More

Posted On Dezember 11, 2010By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 11.12.10

Liebes CrimeMag-Publikum, heute lesen Sie ein Gespräch zwischen den Kolleginnen Denise Mina und Henrike Heiland. In Carlos Kolumne geht es um das Gesagte und das Gemeinte, um Sinn und Bedeutung, um Wahrheit und Lüge. Der fünfte Teil unseres Fortsetzungromans „Der ekelhafte Leichnam“ stammt von Jorge Moch, aus dem Spanischen übersetzt von Katharina Meyer. Carl Wilhelm Macke macht auf das Lebensrisiko von Journalisten aufmerksam, die wirklich ihrem Job nachgehen und keine Propaganda verzapfen. Anna Veronica Wutschel hat sich weitere Folgen der „Methode Hill“ angeschaut, Susanna Mende die Biographie von Marc RichRead More

Posted On Dezember 11, 2010By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumnen und Themen

Carlos

Heute ist Carlo als Sinngeber in einer rätselhaften Welt zugange, als Übersetzer und Transmitter von Schrott in wahrhaft erschütternde Bedeutung … Enjoy! Es gibt eine Maschine, die das, was Menschen sagen, in Geräusche übersetzt, die den wahren Informationsgehalt des Gesagten schlüssig wiedergeben. Darüber hinaus bezieht die Maschine auch die gesamte psychische Allgemeinbefindlichkeit respektive Verkommenheit der gesprochen habenden Person in die Geräuschbildung ein, was der Sache soundtechnisch – laienhaft gesprochen – den letzten Schliff gibt. Ich besitze diese Maschine, jawohl! Das Christkind hat sie mir gebracht, gestern. Ich sagte: „Aber Christkind,Read More
Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – Vergangenes Jahr begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigtenRead More

Posted On Dezember 11, 2010By Carl Wilhelm MackeIn Crimemag, Vermischtes

Das Lebensrisiko von Journalisten

Viva Sisyphos! Journalisten gehören allerspätestens seit Eric Ambler zum Grundbestand des Polit-Thrillers. Und in der realen Welt werden sie, siehe die Vorgänge um WikiLeaks, nicht nur von tyrannischen Regimen oft ungern gesehen. Ihr Blick auf die Welt, ihre Erfahrungen, ihr Wissen lässt sich – siehe u.a. David Ignatius oder Robert Littell – nur fiktionalisieren. Aber erst einmal muss man aus dem Schlamassel wieder rauskommen. Carl Wilhelm Macke erinnert an ein paar unschöne Tatsachen. Christiane Amanpour, Starkorrespondentin von CNN, liebt die direkte Rede. „Egal ob Staaten, Paramilitärs, Aufständische – alle wollenRead More

Posted On Dezember 11, 2010By Anna Veronica WutschelIn Crimemag, DVD

DVD: Hautnah – Die Methode Hill

Ambitioniert produziert: “Hautnah – Die Methode Hill” beeindruckt auch in der 5. Staffel mit viel Experimentierfreudigkeit. Doch exakt diese Lust, auf vielfach abgelaufenen Krimiserienpfaden immer wieder etwas Neues auszuprobieren, etwas Originelles zu wagen, könnte die Macher der Serie Kopf und Kragen gekostet haben. Wurde die weltweit so erfolgreiche Reihe um den eigentümlichen klinischen Psychologen Dr. Tony Hill doch wegen zu hoher Produktionskosten nach der sechsten Staffel eingestellt. Schickte man Tony Hill also wegen zu kostspieliger Exzentrik in Frührente? Anna Veronica Wutschel hat hingeschaut und konnte zumindest keine Spuren von AltersmüdigkeitRead More

Posted On Dezember 11, 2010By Susanna MendeIn Bücher, Crimemag

Daniel Ammann: King of Oil – Marc Rich

Ein gefallener König – Sie gelten als verschwiegen und pressescheu und sind die Strippenzieher im weltweiten Kampf um wertvolle Ressourcen wie Erdöl, Bauxit und das immer begehrtere Koltan: Rohstoffhändler. Wie wertvoll deren Marktkenntnisse, Analysen und Beziehungen zu den jeweiligen Ländern sind, mit denen sie Handel treiben, zeigt die von dem Schweizer Journalisten Daniel Ammann spannend geschriebene und hervorragend recherchierte Biografie über Marc Rich, der wohl schillerndsten Figur der Branche im 20. Jahrhundert. Aus der Grauzone von big business und organized crime berichtet Susanna Mende. Rich kam mit seinen Eltern 1944Read More

Posted On Dezember 11, 2010By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Kurt Barcharz: Der zweitbeste Koch

Pandahäppchen – Nehmen wir mal an, ein durchgeknallter Koch beschließt, Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo zu klauen und allerliebst zubereitet einer Herde devianter Gourmets zu servieren – no problem with me, aber stellen Sie sich das öffentliche Geschrei vor. Ähnliches muss sich Kurt Barcharz gedacht haben, weniger hinsichtlich Knuts als eines womöglich noch knuffigeren Pandabärchens, das man sieden, schmoren, braten … Na ja, Sie wissen schon … Aber das ist nur eine Idee unter vielen, vielen anderen seltsamen Gedankengängen, die uns Kurt Bracharz in seinem neuen Roman „Der zweitbesteRead More

Posted On Dezember 11, 2010By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Heute choppen für Sie: Kirsten Reimers (KR), Peter Münder (PM), Thomas Wörtche (TW) und Friedemann Sprenger (Frisp). Dreiundzwanzig, vierundzwanzig, fünfundzwanzig … (KR) Verstümmelte Frauenleichen in einer amerikanischen Kleinststadt – ganz klar: Da ist ein Serienmörder unterwegs. Linda Castillos Erstlingswerk hat ein beinah anrührend altmodisches Konzept, findet Kirsten Reimers. In einem verschlafenen Painters Mill im Staate Ohio wird in einer eisigen Winternacht die verstümmelte Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie trägt das Markenzeichen des sogenannten „Schlächters“: eingeritzte römische Ziffern. Zwei Jahrzehnte war der Killer nicht mehr aktiv. Kate Burkholder, seit kurzemRead More