Crimemag Category

Posted On Oktober 15, 2011By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Aus dem Leben großer Geister, ja, da obwaltet tonnenschwer Kultur. Aber tonnenschwerer obwaltet sie at Carlos … Voilà: Wenn man „Literaturanekdoten“ googelt, kann es einen hierhin verschlagen, und wir lesen gar Brüllkomisches: Fjodor Dostojewski Dostojewski war oft geistesabwesend. Er bemerkte dann nicht, wenn jemand mit ihm sprach, und antwortete ganz mechanisch. Eines Tages sprach ihn auf der Straße eine Bettlerin an und erzählte von ihrem kranken Mann und ihren zwei Kindern zu Hause. Gedankenlos gab Dostojewski ihr dreißig Kopeken. Da schimpfte die Bettlerin los: „Schämst du dich nicht, mich soRead More

Posted On Oktober 15, 2011By Max AnnasIn Bücher, Crimemag

Tom Rob Smith: Agent 6

Fehler! Wenn man je versucht hat, aus einem sehr mittelmäßigen, irgendwie schon akzeptablen Autor einen Großmeister zu machen, dann bei Tom Rob Smith. Max Annas rückt die Dinge zurecht. Leo Demidow ist wieder da, mag man zuerst denken, wenn man den neuen Tom Rob Smith in der Hand hält. Demidow, der in „Kind 44“ und „Kolyma“ schon die allerfinstersten Seiten der UdSSR sowohl repräsentiert als auch durchlitten hat. Aber er ist gar nicht so sehr zurück, sondern vielmehr immer noch da. Die Geschichte des dritten Thrillers um den sowjetischen PolizistenRead More

Posted On Oktober 15, 2011By Christiane GeldmacherIn Bücher, Crimemag

Cynthia Webb: Die Farbe der Leere

Endliche Ressourcen „Unter den Bergen von Akten und Anträgen war unmöglich zu erkennen, wo ein Schreibtisch endete und der andere begann.“ Unsere Gesellschaft delegiert Probleme mit schwierigen, prekär aufwachsenden Jugendlichen gern an den Staat: an Fallbetreuer, Sozialarbeiter, Lehrer. Doch selbst die Besten unter ihnen scheitern, weil die Ressourcen endlich sind. Von ihnen handelt der kenntnisreiche, psychologisch engmaschige  Kriminalroman „Die Farbe der Leere“ von Cynthia Webb. Von Christiane Geldmacher. Katherine McDonald ist Behördenanwältin bei der Administration for Children’s Services ACS, der New Yorker Jugendschutzbehörde. Sobald in Familien ein Verdacht auf Misshandlung,Read More

Posted On Oktober 15, 2011By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Heute schreibt Christopher G. Moore über ein  Buch von Steven Pinker und macht sich Gedanken über das Gewaltlevel auf unserem Planeten, vor und nach der Aufklärung … Ein Realitätscheck aus dem asiatischen Alltag … Hier geht es zu den bisherigen Teilen … Fishing Inside the Brass Cow: Offshore Violence and Murder In advance of publication, Steven Pinker’s new book The Better Angels of Our Nature: The Decline of Violence in History and Its Causes has been getting stellar reviews. The Guardian’s David Runciman has weighed in with such a review.Read More

Posted On Oktober 15, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: G. Apollinaire – Crépuscule

Crépuscule Von Guillaume Apollinaire À Mademoiselle Marie Laurencin Frôlée par les ombres des morts Sur l’herbe où le jour s’exténue L’arlequine s’est mise nue Et dans l’étang mire son corps Un charlatan crépusculaire Vante les tours que l’on va faire Le ciel sans teinte est constellé D’astres pâles comme du lait Sur les tréteaux l’arlequin blème Salue d’abord les spectateurs Des sorciers venus de Bohême Quelques fées et les enchanteurs Ayant décroché une étoile Il la manie à bras tendu Tandis que des pieds un pendu Sonne en mesure lesRead More

Posted On Oktober 8, 2011By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Alf Mayers „Blutige Ernte“

Alf Mayers „Blutige Ernte“ gehört zu den ältesten deutschen Krimi-Kolumnen überhaupt. Und zu den besten. CrimeMag freut sich, dass sie regelmäßig unregelmäßig bei uns zu lesen ist. Heute: „Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia“ – Über den Autor Charles Bowden und die Realität von Ciudad Juárez. Es gab eine Zeit, da ergab es einen Sinn, wenn du in Ciudad Juárez ermordet wurdest. Du starbst, weil du eine Drogenlieferung verloren hattest – oder weil eine in deinem Besitz war. Du starbst, weil du einen Drogendeal machen wolltest – oder weilRead More

Posted On Oktober 8, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial 8.10.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, Mexiko war schon immer eines unserer Schwerpunktthemen. Alf Mayer fügt in seiner „Blutigen Ernte“ eine wichtige Perspektive hinzu – die von Charles Bowden. Zoë Beck war auf Reisen und wer auf Reisen war, hat etwas zu erzählen und ob das immer biographisch sein muss –  amüsieren Sie sich bitte! True life & true crime, über Leben und Boxen des Charly Graf erzählt Matthias Penzel. Freudig begrüßen wir heute Fran Ray, die von nun an regelmäßig für CrimeMag schreiben wird, auch wenn sie heute einen Leserbrief an Gisa KlönneRead More
Nach einer Lesereise gibt es sowieso viel zu erzählen. Auch über Standardfragen, die nur für den Befragten Standard sind. Zoë Beck über: „Ist das eigentlich biografisch, was Sie schreiben?“ Es gibt ja so Fragen, da kann man mit den Veranstaltern einer Lesung vorher Wetten abschließen, dass die kommen, und man gewinnt immer. Ob ich biografische Elemente verarbeite, wird zum Beispiel auch immer gefragt. Ich sage dann gerne: Na ja, umgebracht hab ich noch niemanden. Und dann sage ich, dass natürlich immer irgendwie Sachen von einem selbst irgendwo einfließen. Meinem NachbarRead More
Karriere im Ring, Ausbildung im Knast – True life & true crime, eine spannende, wahre Geschichte über das Leben und Boxen und einen etwas anderen Sohn Mannheims. Von Matthias Penzel. Das Bild ist vertraut wie ein Klischee. Jeder kennt es, jeder versteht es: Ein Mann, vor sich zwei Hände, zu Fäusten geballt. Boxen. Einer gegen alle. Im Ring einer gegen einen, abseits davon auch noch gegen ein paar Hintermänner, vielleicht auch die eigenen. Generell sind die Regeln klar. Wer am Ende steht, hat gewonnen. Wenn am Ende keiner am BodenRead More

Posted On Oktober 8, 2011By Fran RayIn Bücher, Crimemag

Gisa Klönne: Nichts als Erlösung

Fran Ray (I) Diese Zuschrift einer Leserin erreichte uns, die Redaktion von CrimeMag und unsere neue Mitarbeiterin Fran Ray, die ab jetzt regelmäßig unregelmäßig  an dieser Stelle schreibt. Obwohl wir sonst keine Leserbriefe abdrucken, möchten wir hier eine Ausnahme machen, da die Verfasserin  so inständig darum gebeten hat. Sehr geehrte Frau Klönne, seit Jahren bin ich in neugieriger Erwartung Ihrer neuen Kriminalromane. Natürlich habe ich mich schon öfter gefragt warum, schließlich lese ich sehr viel, mein Mann schimpft mich schon eine Buch- und Geldvernichterin und unsere Ehe leidet auch, weilRead More

Posted On Oktober 8, 2011By Susanna MendeIn Bücher, Crimemag

Christopher G. Moore: Der Untreue-Index

Zwischen zwei Kulturen und allen Stühlen – Endlich ein neuer Calvino-Roman von CrimeMag-Kolumnist Christopher G. Moore auf deutsch  – Bangkok Noir vom Feinsten. Susanna Mende hat ihn gelesen. Untreue, wie Anthropologen festgestellt haben, kommt in allen von ihnen untersuchten Gesellschaften vor und wird bzw. wurde, je nach gesellschaftlichem System, mehr oder weniger schwer geahndet. Sie ist außerdem eines der ältesten Motive für Schmerz, Leid, Hass und Rache zwischen den Geschlechtern und scheint auch in einem mehr ab- als aufgeklärten Zeitalter mit hohen Scheidungsraten und einem längst löchrig gewordenen Moralkodex nochRead More

Posted On Oktober 8, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – heute von Kerstin Klamroth (KKla), Klaus Kamberger (KK) und Kirsten Reimers (KR). Goschn halten (KKla) Na, also hörst, so muss ein Krimi net anfangen. Mit einem nackten  Mann unter der Dusche, das edelste Teil mit Preisebeermarmelade verziert, damit hätte uns der Haas nie sekkiert und mit dem will man doch den Leitner vergleichen, weil er halt auch ein Österreicher ist und das Granteln halbwegs drauf hat. Ausgerechnet mit dem Haas. Der Erzähler beim Leitner red schon so wie der Haas, weil er vom Pauli so spricht wieRead More
Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – 2009 begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige tatsächlich ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigtenRead More

Posted On Oktober 8, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Krimigedicht: G.G. Arenas – El muerto vivo

El muerto vivo von Guillermo González Arenas A mi amigo Blanco Herrera le pagaron su salario y sin pensarlo dos veces salió para malgastarlo, una semana de juerga y perdió el conocimiento como no volvía a su casa todos le daban por muerto, y no estaba muerto no, no y no estaba muerto no, no, y no estaba muerto no, no, estaba tomando cañas,lerelele y no estaba muerto no, no y no estaba muerto no, no, y no estaba muerto no, no, chevere, chevere, chévere, pero al cabo de unosRead More
Eine Frau des 20. Jahrhunderts – Tina Modotti (1896–1942) war eine, wie es so schön heißt, vielschichtige Frau. Neben vielen anderen Dingen eine Pionierin der Fotografie und eine überzeugte Kommunistin, später eine anscheinend beinharte Stalinistin. Ihr Leben als „Biopic“ und das Biopic als Comic, als graphic novel – getextet und gezeichnet von Ángel de la Calle. Thomas Wörtche erfreut sich an einem Meisterwerk. Tina Modottis sachlichen, formal rigiden Fotos – ihre Callas kennt vermutlich jeder, die Frau mit der Fahne auch – hatten einen unüberschätzbaren Einfluss auf die Entwicklung desRead More

Posted On Oktober 1, 2011By Thomas WoertcheIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 1.10.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, der hoffentlich goldene Oktober bei CrimeMag beginnt mit einem Opus Magnum der Comic-Kunst, mit Ángel de la Calles „Modotti“. Dazu ein paar preisende Worte von Thomas Wörtche. Neues aus unserem Lieblingskleinverlag, dem engagierten Schwurbverlag aus Osterburken, exklusiv bei Carlos! Peter Münder und Sebastian Knauer unterhalten sich über einen berühmten Toten in einer berühmten Badewanne und über zwei Bücher zum Thema Uwe Barschel. Alf Mayers „Blutige Ernte“ stellt uns einen Polit-Thriller von Edith Kohn vor und Ulrich Baron hat den zweiten Hollywood-Roman von Daniel Depp gelesen. Die Bloody ChopsRead More

Posted On Oktober 1, 2011By Carlo SchaeferIn Bücher, Crimemag

Carlos

Neues bei Carlos von unserem Lieblingsverlag, der alle LeserInnen-Herzen im Sturm erobert – der Schwurbverlag! Schwurbnews II Ja, wir hatten es versprochen! Noch ein paar Neuheiten dieses tollen Bücherherbstes wollen wir Ihnen, liebe Freunde des Schwurbverlags, an dieser Stelle nahebringen! Doch zuvor haben wir eine traurige Mitteilung zu machen: Unser langjähriger Pedell, der gute Geist, ja, die Seele des Verlags Jim Uhura ist tot! Er starb völlig überraschend im wohlverdienten Urlaub in Südtirol durch einen Wespenstich und – in dessen Folge – allergischen Schock. Jim Uhuras Leben hätte Stoff fürRead More

Posted On Oktober 1, 2011By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Peter Münder befragt Sebastian Knauer zu Uwe Barschel

Tot in Genf: True Crime oder gut inszenierter Selbstmord? Als der damalige STERN-Reporter Sebastian Knauer am 11. Oktober 1987 den toten Ex-Ministerpräsidenten Uwe Barschel in der  Badewanne des Genfer Hotels Beau Rivage entdeckte, hatte er das Gefühl, in einem schlechten Krimi gelandet zu sein. Er konnte auch nicht ahnen, dass die Barschel-Affäre über mehr als zwei Jahrzehnte  lang Polizeibehörden, Juristen und Geheimdienst-Experten beschäftigen und dennoch keinen eindeutigen Beweis für einen Suizid oder Mord liefern würde. Der ehemalige Lübecker Oberstaatsanwalt Heinrich Wille, jahrelang Chefermittler im Fall Barschel, präsentiert nun rückblickend eineRead More

Posted On Oktober 1, 2011By Alf MayerIn Crimemag

Alf Mayers „Blutige Ernte“

Alf Mayers „Blutige Ernte“ gehört zu den ältesten deutschen Krimi-Kolumnen überhaupt. Und zu den besten. CrimeMag freut sich, dass sie regelmäßig unregelmäßig bei uns zu lesen ist. Heute: Balkan statt Malediven – über den Roman „Blutiger Handel“ von Edith Kohn Bis 35 war sie Journalistin für große Blätter in Deutschland gewesen, sie galt als unerschrocken und äußerst zäh. Ihre Kontakte im In- und Ausland waren legendär. Doch das immerwährende mühevolle Recherchieren von Fakten, die dann in nur einer einzigen Veröffentlichung verglühten, hatte sie irgendwann nur noch gelangweilt. Ihre Reportagen hieltenRead More

Posted On Oktober 1, 2011By Ulrich BaronIn Bücher, Crimemag

Daniel Depp: Nächte in Babylon

Bei Psychopaths im Oberstübchen – Daniel Depp ist der Bruder, na gut, Halbbruder von, Sie wissen schon … Das hat natürlich nichts zu sagen und rein gar nichts damit zu tun, dass sein erstes Buch „Stadt der Verlierer“ (hier bei kaliber38) überhaupt erscheinen konnte, aber liab war’s schon. Der zweite Roman heißt „Nächte in Babylon“ (hallo, Kenneth Anger) und ist auch gar nicht soooo daneben, findet Ulrich Baron. Daniel Depp heißt nicht nur so, er ist tatsächlich der zehn Jahre ältere Halbbruder von Johnny Depp. Weil man ihm das nichtRead More

Posted On Oktober 1, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – heute mutwillig veranstaltet von Stefan Linster (SL), Joachim Feldmann (JF) und Thomas Wörtche (TW) Rasante Umstürze mit altnordischem Beigeschmack (SL) Drücken wir es mal launig aus: Es gibt Bücher, die wären besser gleich Filme geworden, und umgekehrt. Nicht dass unser Islandkrimi hier schlecht wäre. Nur hätten ihm die optisch-mimetische Erzählweise, die Eindringlichkeit von (Landschafts-)Bildern und die ureigene Erfindung und Leistung des Kinos, der filmische Showdown, zum Vorteil gereicht. Und so wäre aus der leidlich ambitionierten, potentiell spannenden Geschichte um einen verschwundenen Professor, Fachmann für isländische Frühgeschichte sowieRead More
Two Tribes von Peter Gill/Holly Johnson/Mark O´Toole (= Frankie goes to Hollywood) The air attack warning sounds like. This is the sound. When you hear the air attack warning, you and your family must take cover Lets go When two tribes go to war, a point is all that you can score (Score no more, score no more) When two tribes go to war, a point is all that you can score (Workin‘ for the bad guys) Cowboy number one, a born again poor man’s son (Poor man’s son) OnRead More
Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – 2009 begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige tatsächlich ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigtenRead More

Posted On September 17, 2011By Thomas WoertcheIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 17.9.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, sie ist vorbei, die schlimme Zeit ohne unsere Diez Negritos. Es geht weiter mit dem 16. Kapitel des „Ekelhaften Leichnams“, geschrieben von Lorenzo Lunar, übersetzt von Jannike Haar und – wie das ganze Projekt – initiiert, koordiniert und lektoriert von Doris Wieser. CrimeMag kümmert sich programmatisch auch um kleine Verlage, heute bei Carlos lernen wir den Schwurbverlag aus Osterburken kennen. „Homicide – Ein Jahr auf mörderischen Straßen“ heißt die deutsche Fassung eines wahrlich folgenreichen true-crime-Klassikers aus dem Jahr 1991, den wir jetzt endlich auf Deutsch lesen dürfen. DasRead More

Posted On September 17, 2011By Carlo SchaeferIn Bücher, Crimemag

Carlos

Bei Carlos kümmert man sich nicht nur um die bösen Konzernverlage, nein, sein (und unser aller) Herz schlägt für tapfere, aufrechte Kleinverlage, die die Krimifackel hochhalten in dunkler Nacht. Heute: der Schwurbverlag aus Osterburken. Liebe Leserinnen und Leser! Der Schwurbverlag Osterburken feiert zehnjähriges Jubiläum! Es war ein weiter Weg vom ersten Wanderführer „So schön ist die Heimat!/Auf Schusters Rappen durch Badisch-Sibirien“ zur heutigen Produktvielfalt und unserem – nun auch schon wieder einige Jahre vorhandenen – Schwurbkrimischwerpunkt. Grund genug, Ihnen diesmal ein besonders dickes Bündel von Schmöckern zu schnüren, die SieRead More

Posted On September 17, 2011By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

David Simon: Homicide. Ein Jahr auf mörderischen Straßen

Mean & Killing Streets – Ein Klassiker ist endlich da … „Homicide“, das Buch mit den vielen, vielen Folgen. Thomas Wörtche hat sich seit einem gefühlten Jahrhundert mal wieder damit beschäftigt. Ein Sachbuch aus dem Jahr 1991 macht Furore: David Simons Klassiker der Polizeireportage, „Homicide – Ein Jahr auf mörderischen Straßen“ ist mit blamabler Verspätung jetzt endlich auf Deutsch zu lesen. Der Journalist David Simon, von der Baltimore Sun freigestellt für das Projekt, hatte 1988 ein Jahr lang mit den Detectives der Homicide Section, also dem Morddezernat von Baltimore, getarntRead More