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Posted On August 27, 2011By Frank GoehreIn Crimemag

Einen Sommermonat lang in Amsterdam (4)

Amsterdam. Was für eine Stadt, nichts als Gestank. Trotzdem herrlich. Der Sommer geht zu Ende und damit leider auch die Amsterdam-Serie von Frank Göhre, ade an Janwillem van de Wetering und Nicolas Freeling … (Zu Teil 1 und 2 und 3.) Vierte Folge Wenn ich wieder komm, dann bring ich dir Tulpen aus Amsterdam, tausend rote, tausend gelbe, alle wünschen dir dasselbe, was mein Mund nicht sagen kann, sagen Tulpen aus Amsterdam. Mieke Telkamp, Tulpen aus Amsterdam Er managte seine Amsterdamer Firma. In der freien Zeit schrieb er sowohl dieRead More

Posted On August 27, 2011By Zoe BeckIn Crimemag

Zoe Beck über einen Säureanschlag

Schreiben Sie das mal auf! Über was sollen Kriminalschriftstellerinnen schreiben? Viele Leute wissen Rat und Tat und wollen helfen, aber das ist so eine Sache … Eine fast wahre Begebenheit und was daraus folgt. Von Zoë Beck Mein Nachbar, Herr Dr. Müller-Böhne (wie er in Wirklichkeit gar nicht heißt), ist von Beruf Richter. Er hat eine hübsche Wohnung in einer ruhigen Gegend, ist glücklich verheiratet und fährt ein großes Auto. Herr Dr. Müller-Böhne scheint aber was auf dem Herzen zu haben. Was das genau ist, könnte wahrscheinlich seine Frau ganzRead More

Posted On August 27, 2011By Roland OsswaldIn Bücher, Crimemag

Jim Thompson: Jetzt und auf Erden

Zu den Säulenheiligen der Kriminalliteratur gehört Jim Thompson. Obwohl er im deutschprachigen Raum nie wirklich bekannt und populär war. Wichtig allerdings war und ist er schon. Ein kleines Porträt von Roland Oßwald anlässlich der deutschen Erstausgabe von „Jetzt und auf Erden“: Now And On Earth „There are thirty-two ways to write a story, and I’ve used every one, but there is only one plot – things are not as they seem.“ „Jetzt und auf Erden“ ist Jim Thompsons erster Roman. Der Sage nach reiste Thompson dafür nach New York undRead More
Täter, Zeugen, Anwälte – Wie wir Verbrecher und Verbrechen sehen und wahrnehmen ist nicht so unmittelbar, wie wir gerne glauben. Bilder spielen eine große Rolle. Ihre Lieferanten sind nicht immer sehr bekannt, aber eminent wichtig sind sie doch. Thomas Wörtche stellt einen schönen Bildband über Leo Rosenthal vor: Warum soll man schlechte historische Kriminalromane lesen, wenn man viel spannendere Bilder anschauen kann? Es ist bezeichnend für einen „Chronisten“ der Weimarer Republik wie den aus reiner Not zum Fotografieren gekommenen Juristen Leo Rosenthal (1884–1969) aus Riga, dass dessen wichtigstes Zeitzeugentum inRead More

Posted On August 27, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – aus Wort & Bild: heute von Joachim Feldmann (JF) und Thomas Wörtche (TW) Langweiliger Luxus (JF) Eine neue Superheldin betritt die Krimibühne: Ava Lee, gebürtige Chinesin, lebt in Toronto und arbeitet für ein Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, im Kundenauftrag Schulden einzutreiben. Die Dame ist hochintelligent, kampfsporttrainiert und weiß sich auch in scheinbar aussichtslosen Situationen zu behaupten. Erfunden hat sie der kanadische Schriftsteller Ian Hamilton, der bereits fünf Bände mit ihren Abenteuern gefüllt hat, die der Kein & Aber-Verlag sukzessive deutschsprachigen Freunden der Spannungsliteratur zugänglich machenRead More
Frau Justitia in Verlegenheit von Wilhelm Busch Seht, da steht das Ungeheuer Namens Jakob Niedermeier! Der, nachdem er anfangs Schreiber, Später Mörder ward und Räuber. Als dies aber aufgekommen, Hat man ihn in Haft genommen Und man faßte den Beschluß, Daß man Jakob köpfen muß. Man vergaß jedoch hierbei, Daß der Jakob bucklig sei; Und, sieh da, am Hochgericht – Ach, herrjeh! – da ging es nicht. (ca. 1860)Read More

Posted On August 20, 2011By Peter FriedrichIn Crimemag, Porträts / Interviews

Interview mit Jeremy Robinson

Fantasie wagen … Jeremy Robinson ist ein sehr vielseitiger und produktiver amerikanischer Autor, der nach dem Motto „dare to imagine“ schreibt: Fantasie wagen. In Deutschland ist er bekannt geworden durch seine im Ullstein-Verlag erscheinenden „Schachteam-Thriller“, eine Reihe von unkonventionellen Abenteuern um eine ebenso unkonventionelle Delta-Einheit. Er gehört zu einer neuen Generation von Schriftstellern, die im Zeitalter von BoD, Viralem Marketing und Sozialen Medien sehr erfolgreich auf eigene Faust publizieren. Neben seinen inzwischen von den großen Verlagen entdeckten Thrillern bringt er auch weiterhin eine Jugendbuchreihe und Horrorromane (unter Pseudonym) im SelbstverlagRead More

Posted On August 20, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 20.8.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, heute unterstreichen wir nachhaltig, dass wir ein Magazin für Populäre Kultur sind – deswegen stellen wir Ihnen den Autor Jeremy Robinson („Das Schachteam“) vor – im Gespräch mit seinem Übersetzer Peter Friedrich. Bei Carlos können wir das schonungs- und tabulose Urlaubstagebuch von Anne Schnubbel mitlesen. Hot stuff! Folgen Sie dann bitte Frank Göhre auf der dritten Etappe seiner literarischen Tour durch Amsterdam – zu den Klängen von van Halen. Friedemann Sprenger hat sich im Urlaub versehentlich ein älteres Buch von Michele Giuttari gegriffen und ist froh, dass ihmRead More

Posted On August 20, 2011By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumnen und Themen

Carlos

Nicht nur Carlo war in Urlaub, auch Anne Schnubbel – doch lesen Sie selbst: Anne Schnubbels Urlaubstagebuch 30. 7. Endlich Urlaub! Als eine Autorin, die nur bei diesem Wettbewerb nicht gewonnen hat und ansonsten sowohl beim Crimi-and-Slime-Wettbewerb in der Hüpfburg zur Jungfrau voller Gnaden im schönen Passau, den vierten, als auch im (internationalen) Wettbewerb „Blutige Windel“ von Habahabakost-Babynahrung-International (Oldenburg) den zweiten Preis gewonnen hat, bin ich urlaubsreif. Ich war noch nie im Sauerland! Gleich geht es los, dass mir nur niemand den Pass zuhause liegen lässt! 31. 7. Wir musstenRead More

Posted On August 20, 2011By Frank GoehreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Einen Sommermonat lang in Amsterdam (3)

Amsterdam. Was für eine Stadt, nichts als Gestank. Trotzdem herrlich. Heute begegnen Frank Göhre neben Janwillem van de Wetering Anselm Kiefer,  Selma Eikelenboom-Schieveld und Lee Fong (zu Teil 1 und 2). Dritte Folge Oh, wham bam, oh Amsterdam Yeah yeah yeah Van Halen, Amsterdam Jeden Tag schlendern schwule Paare an der Souterrainwohnung vorbei. Einheimische und Amsterdam-Besucher aus Europa und Übersee. Sie trinken im Bistro gegenüber einen Kaffee oder ziehen weiter zur Zimmer- und Wohnungsvermittlung „True Love“ in der Prinsenstraat. Manche haben Hunde dabei. Sämtliche Rassen. Ein Aushang verbietet: Poep! KeineRead More

Posted On August 20, 2011By Friedemann SprengerIn Bücher, Crimemag

Michele Giuttari: Blutsverwandt

Massaker & Family Issues … Was schert uns die Aktualität! Ein Roman mit kaltem Blick auf eiskalte Realitäten ist immer willkommen, auch wenn man nach der Lektüre merkt, dass das Buch schon seit über einem Jahr auf dem Markt ist und in den falschen Stapel geraten ist. Friedemann Sprenger ist das passiert. Glücklicherweise. In New York City gibt es ein Massaker an einem kalabresischen Familienclan. Auffällig, blutig, spektakulär. Medial kann man es nicht unter den Teppich kehren. Die New Yorker Polizei muss mit dem FBI kooperieren. Das FBI wird mitRead More

Posted On August 20, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – noch schlachtfrisch von Thomas Wörtche (TW) und Joachim Feldmann (JF). Osama lacht … (TW) Dumm gelaufen, dass am Ende Osama bin Laden fröhlich lächelt. So, wir wissen es aus der Realität, wie Ilkka Remes sich das im sicherlich unfreiwillig komischsten Thriller der Saison ausgedacht hat, hat es am Ende nicht funktioniert. Aber was hat Bin Laden auch in einem Roman zu suchen, der – literarisch gesehen – auf Heftchen-Niveau so ziemlich alle Oberflächenreizthemen der letzten Zeit zusammenbringt: Öko-Aktivisten, Öko-Terroristen, Atommüllferkel, Russen, die NATO, Estland, Afrika, Söldner, Alt-68er,Read More

Posted On August 20, 2011By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Wenn Deutschland Regiogrimmi-mäßig abgegrast sein wird, werden sich viele Autoren wieder daran erinnern, dass der Globus riesig ist und Asien als Boom-Gegend gilt. Dann wollen sie bestimmt ihre Krimis in der großen weiten Welt spielen lassen. Dazu gibt es Rat von unserem Mann in Bangkok, Christopher G. Moore … In what Asian City Should I Set my Crime Novel? Like most writers, I receive emails from readers. Often they are comments about a particular book. Others write with suggestions and ideas for books. Still a few are people who seekRead More

Posted On August 20, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Krimigedicht: Charles Baudelaire – Une Charogne

Une Charogne Von Charles Baudelaire Rappelez-vous l’objet que nous vîmes, mon âme, Ce beau matin d’été si doux: Au détour d’un sentier une charogne infâme Sur un lit semé de cailloux, Les jambes en l’air, comme une femme lubrique, Brûlante et suant les poisons, Ouvrait d’une façon nonchalante et cynique Son ventre plein d’exhalaisons. Le soleil rayonnait sur cette pourriture, Comme afin de la cuire à point, Et de rendre au centuple à la grande Nature Tout ce qu’ensemble elle avait joint; Et le ciel regardait la carcasse superbe CommeRead More

Posted On August 13, 2011By Matthias ManzkeIn Crimemag

Sounds of Crime I: Helden der Kindheit

Sounds of Crime I – Aus der Welt des bekennenden Serien- und Krimijunkies Matthias Manzke (der selbst Musik u. a. für allerlei mediale Krimi-Formen komponiert und spielt). Heute: Helden der Kindheit „Wer waren die Helden Ihrer Kindheit?“ Die Sicherheitsabfrage meines neuen Browsers lässt mich viele Jahre zurückdenken, an eine Zeit, in der die Anfangszeiten von Serien wie „Kimba, der weiße Löwe“ noch meinen Tagesablauf und meinen Biorhythmus vorgaben. Später, mit der wachsenden Anzahl von TV-Programmen, wurden aus dem weißen Plüschlöwen Detektive, Stuntmen und surfende Schnauzbartträger mit ordentlich Brustbehaarung. Die letztenRead More

Posted On August 13, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 13.8.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, heute spielt die Musik – zuerst in Matthias Manzkes Panorama von Fernseh- und Film-Scores, der Auftakt einer ganzen Reihe von Artikeln, in denen er über den Sound of Crime nachdenkt. Und im zweiten Teil von Frank Göhres sehr persönlichem Amsterdam-Porträt begegnen uns heute unter anderem Chet Baker und Jim Morrison. Ulrich Baron beschäftigt sich mit dem Handwerk des Erzählens, Stephen King vs. Zoran Drvenkar, wie man’s macht und wie nicht. Kerstin Schoof war im Museum und hat sich eine Ausstellung zu nicht unbedingt musealen Geheimgesellschaften und anderen aktuellenRead More

Posted On August 13, 2011By Frank GoehreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Einen Sommermonat lang in Amsterdam (2)

Amsterdam. Was für eine Stadt, nichts als Gestank. Trotzdem herrlich. – Einen Sommermonat lang in Amsterdam. Frank Göhre hat die Kriminalromane von Bill Moody und Janwillem van de Wetering neu gelesen und mit seinen Eindrücken vom Leben in der Grachtenmetropole ergänzt (zu Teil I). Zweite Folge I was down in Amsterdam Almost hurt myself to death I pushed myself so hard Just like the redlight girls Well I cried and stopped to smile I thought my career was over And the dealer boys they had to bring me water MandoRead More

Posted On August 13, 2011By Ulrich BaronIn Bücher, Crimemag

Essay: Zoran Drvenkar vs. Stephen King

Vom King lernen? Wie man glaubwürdig erzählt und wie nicht … Ein paar Gedanken zum Handwerk des Schriftstellens von Ulrich Baron. Es ist nicht immer schön, wenn Schriftsteller sich auch einmal explizit Gedanken über Geschichten im Allgemeinen machen. „Geschichten“, so will uns etwa Zoran Drvenkars Roman „Du“ weismachen, „werden nicht mehr mündlich überliefert, sie werden uns mit rasender Geschwindigkeit in Kilobytes präsentiert, so dass wir den Blick nicht abwenden können. Und wenn es uns zu viel wird, reagieren wir wie die Barbaren und verwandeln dieses Chaos in Mythen.“ Die ÄlterenRead More
Das Geheime und die Gesellschaft – In diesem Sommer geht die Schirn in Frankfurt dem Geheimnis auf den Grund. Statt jedoch die Mysterien geheimer Vereinigungen aufzudecken, werden hier Mythen und Mechanismen sichtbar gemacht, die konspirative Organisationen kennzeichnen. Welche Funktion hat das Geheime in Kunst und Gesellschaft? Ein Rundgang durch die Ausstellung „Geheimgesellschaften. Wissen Wagen Wollen Schweigen“ von Kerstin Schoof. Wer den Trakt der „Geheimgesellschaften“ in der Schirn betritt, begibt sich selbst in mystische und oft unheimliche Gesellschaft. Umgeben von Zeichnungen, Videos, Plastiken oder Installationen, die die Symbolik geheimer Brüderschaften aufnehmen,Read More

Posted On August 13, 2011By Henrike HeilandIn Bücher, Crimemag

Klassiker-Check: Vladimir Nabokov – Pale Fire

Vladimir Nabokov: „Pale Fire“ (1962) – Klassiker lauern auch da, wo man sie nie vermutet. Das schmälert ihren Rang wahrlich nicht. Henrike Heiland über einen besonders spannendes Beispiel für Kriminalliteratur, außerhalb des Kennzeichnungs-Geheges. Vermutlich ist es ein deutliches Zeichen des Älterwerdens, wenn man immer wieder dieselben Anekdoten aus dem Studium hervorkramt, aber diese finde ich nach wie vor ganz wunderbar: Der Professor hatte uns Nabokovs „Pale Fire“ auf die Leseliste gesetzt und wollte sich mit uns darüber unterhalten. Von den zwanzig Seminarteilnehmern gab es allerdings nur drei, die wussten, wovonRead More

Posted On August 13, 2011By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Mario Puzo alias Mario Cleri: Sechs Gräber bis München

Weißwürste und Lasterhöhlen – 1969 erschien „The Godfather“, ein Megaseller von einem Autor, von dem bislang nur ein paar Spezialisten gehört hatten: Mario Puzo. Unter dem Namen Mario Cleri schrieb er mit „Sechs Gräber bis München“ eine Art Urururahn-Roman zu den „Inglorious Basterds“. Thomas Wörtche hat sich blendend amüsiert … „Five Graves to Cairo“ hieß Billy Wilders grandioser Afrika/Rommel-Kriegsfilm von 1943. 1968 legte der damals noch nicht sehr bekannte Mario Puzo unter dem noch unbekannteren Pseudonym Mario Cleri dann noch ein Grab drauf, spekulierte mit dem Hingucker auf das kommunikativeRead More

Posted On August 13, 2011By Claus KerkhoffIn Bücher, Crimemag

Michael Connelly: Neun Drachen

Überzogene Erwartungen und eine überzogene Konstruktion – Ein von Lesern und Kritikern gleichermaßen geschätzter Kriminalautor wie Michael Connelly schreibt manchmal auch einen eher sehr mittelmäßigen Roman – findet Claus Kerkhoff. Und der neue Harry-Bosch-Roman „Neun Drachen“ („Nine Dragons“, 2009) ist so einer. Die Harry-Bosch-Romane des amerikanische Kriminalautors Michael Connelly gehören zum Feinsten, was die zeitgenössische Kriminalliteratur zu bieten hat. Sie wurden in der Vergan­genheit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie z. B. dem Edgar Award for Best First Novel und dem Grand Prix de la Littérature Policière International. Sie sind vollerRead More

Posted On August 13, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – heute angerichtet von Kirsten Reimers (KR) und Thomas Wörtche (TW) Fake the Blues for me (TW) Nach „Shades of Blue“, der sehr persönliche Hommage Bill Moodys an Miles Davis, die auch gleichzeitig eine eher subtile Studie zum Background von Evan Horne, dem Jazz-Piano spielenden Gelegenheitsdetektiv war, jetzt also „Fade to Blue“, der siebte Horne-Roman. Der hat einen klasse Job an Land gezogen, durch Zufall, wie er meint. Er soll einem Hollywood-Superstar – so etwa in der Brad-Pitt-Liga – beibringen, auf der Leinwand auszusehen, als ob er Jazz-PianoRead More

Posted On August 13, 2011By Thomas WoertcheIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KickAss

KickAss – Bloody Splinters aus dem täglichen Branchenwahnsinn – Natürlich gehen wir davon aus, dass die drei sicher herzensguten Damen nichts für dieses schicke Plakat können – denn wer möchte schon damit leben, nicht schnell genug vorgelesen zu haben und dann sterben die Leute einfach so weg in Ost-Afrika, meine Güte … Um den Stress durchzuhalten, gibt es vorher noch ein leckeres Drei-Gänge-Menü: (Quelle: http://www.neleneuhaus.de/) Thomas WörtcheRead More

Posted On August 13, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: Georg Heym – Die Morgue

Die Morgue von  Georg Heym Die Wärter schleichen auf den Sohlen leise, Wo durch das Tuch es weiß von Schädeln blinkt. Wir, Tote, sammeln uns zur letzten Reise Durch Wüsten weit und Meer und Winterwind. Wir thronen hoch auf kahlen Katafalken, Mit schwarzen Lappen garstig überdeckt. Der Mörtel fällt. Und aus der Decke Balken Auf uns ein Christus große Hände streckt. Vorbei ist unsre Zeit. Es ist vollbracht. Wir sind herunter. Seht, wir sind nun tot. In weißen Augen wohnt uns schon die Nacht, Wir schauen nimmermehr ein Morgenrot. TretetRead More

Posted On August 6, 2011By Frank GoehreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Einen Sommermonat lang in Amsterdam (1)

Amsterdam. Was für eine Stadt, nichts als Gestank. Trotzdem herrlich. – Einen Sommermonat lang in Amsterdam. Frank Göhre hat die Kriminalromane von Nicolas Freeling und Janwillem van de Wetering neu gelesen und mit seinen Eindrücken vom Leben in der Grachtenmetropole ergänzt. Erste Folge Komm wir fahren nach Amsterdam. Ich weiß, dass uns nichts passieren kann. Cora: Amsterdam Als er Anfang der sechziger Jahre nach Amsterdam kam, hatte er erst einmal nur Ärger. Er wurde verhaftet. Er wurde verhört. „Name?“ „Freeling.“ „Vorname?“ „Nicolas.“ „Geboren?“ „3. März 1927 in London.“ „Britischer Staatsbürger?“Read More