Afrika, besonders Südafrika, erfreut sich in deutschen Zuschauerkreisen und bei TV-Machern großer Beliebtheit. Vor allem ein ganz bestimmtes Afrika. Gerade lief mal wieder ein einschlägiger Zweiteiler. CrimeMag hat unsere Südafrika-Korrespondentin Sandi Baker gebeten, sich den Film anzusehen … Verschollen am Kap – Another Take For many Europeans, Africa exists in two variants. There is the continent ravaged by disaster, conflict and hunger as seen in the news. And there is South Africa. Many TV productions in the last ten years or so have used that country (and to a lesser
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, die herbstlichen Infekte haben auch ein wenig bei den CrimeMag-Mitarbeitern gewütet – aber wir trotzen dem Unbill mit einer kleinen, feinen Kompaktausgabe: Im ZDF lief mal wieder ein notorischer Südafrika-Zweiteiler, „Verschollen am Kap“ – für uns hat sich die Südafrikanerin Sandi Baker den Film angeschaut. Weiter geht’s mit dem „Ekelhaften Leichnam“, dem Kettenroman der „Diez Negritos“ – heute sind wir beim 20. Kapitel angekommen, verfasst von Juan Ramón Biedma, übersetzt von Tanja Peters de Camargo und wie immer initiiert und lektoriert von Doris Wieser. Unser französischer Freund und
Read More Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – 2009 begannen die Diez Negritos, einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („Köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige tatsächlich ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigten
Read More „Am Ende wird man immer aus einem Paradies vertrieben.“ [[Don Winslow]] gehört zu den spannendsten Autoren von Kriminalromanen. Nicht nur wegen seiner Stoffe, sondern auch wegen seiner künstlerischen Vielfalt und seiner stilistischen Variabilität. Unser französischer Freund und Kollege Christophe Dupuis hat sich mit ihm unterhalten, Barbara Bonneau hat das Gespräch übersetzt … CD.: Wenn ich Ihre Biografie lese, dann kommt mir die Vielzahl der von Ihnen ausgeübten Jobs (Schauspieler, Regisseur, Privatdetektiv, Safarileiter, Lehrer, Journalist, Sicherheitsagent und Koordinator für die Simulation von Geiselnahmen) typisch amerikanisch vor und ich verstehe, woher der
Read More Notbesetzung vor Gordischem Knoten – Island war Gastland auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Die Schwemme isländischer Krimis war bedrohlich. Immerhin, Arnaldur Indriðason hat es inzwischen auch ohne „Welle“ zur wichtigen, kriminalliterarischen Stimme gebracht. Ulrich Baron macht sich dennoch Sorgen … Dieser im Boomjahr 2005 angesiedelte Roman ist nun schon der zweite Kommissar-Erlendur-Krimi ohne Kommissar Erlendur. Der ringt in den Ostfjorden weiterhin mit den Gespenstern seiner Familiengeschichte, sprich mit den langen Schatten, die das spurlose Verschwinden seines Bruders nicht nur auf seine Kindheit geworfen hat. Und langsam macht man sich doch
Read More Posted On November 19, 2011By Christopher G. MooreIn Crimemag
Unsere Welt ist von Gewalt gekennzeichnet. Es werden Kriege geführt, ein aggressiver Unterton ist in Großstädten alltäglich und in Krimis wird so Spannung erzeugt. Heute denkt Christopher G. Moore über das Kerngeschäft der Kriminalschriftstellerei nach und wie sie mit Gewalt umgeht. Crime Fiction: How we write about violence No one opens a crime novel unless they are looking to dance with violence. Murder, assault, and rape are on the dance card. The larger question is whether crime fiction authors understand the nature of violence and accurately write about how violence
Read More Posted On November 19, 2011By Die RedaktionIn Crimemag
It´s all over now, Baby Blue von Bob Dylan You must leave now, take what you need, you think will last But whatever you wish to keep, you’d better grab it fast Yonder stands your orphan with his gun, Crying like a fire in the sun Look out the saints are coming through And it’s all over now, Baby Blue The highway is for gamblers, better use your sense Take what you have gathered from coincidence The empty-handed painter from your streets Is drawing crazy patterns on your sheets This
Read More Weiß auf Schwarz – Was soll da schiefgehen? Tardi adaptiert und illustriert Manchette. Feiner geht’s kaum, findet auch Matthias Penzel. Selbst auf die Gefahr hin, hier jetzt wie ein hinterwäldlerischer Dorfdepp mit bedenklich xenophoben Tendenzen zu klingen – eine haarstäubende Gefahr – geh ich mal kurz auf Risiko und sage: Der Held der Geschichte ist Franzose, und das merkt man ihm auch an. Terriers Stimmung changiert ziemlich nonstop, in sehr langen Nächten zwischen missmutig-griesgrämig und schlicht asozial. Tagsüber ist er eher nüchtern, mit Hang zur Melancholie. Auch ständig in Bewegung.
Read More Posted On November 12, 2011By Die RedaktionIn Crimemag
Liebes CrimeMag-Publikum, es wallen die Nebel, die Nächte werden kalt. Dazu passt die Atmosphäre von Jacques Tardis „Im Visier“, ein Comic nach Jean-Patrick Manchette, der Matthias Penzel überzeugt hat. Melancholisch-heiter auch die Gedanken bei Carlos über manch welke Promi-Nase und literarisches Fallobst. Besinnlich in diesem Kontext dann schon fast ein Klassiker-Check von Henrike Heiland – was kann man heute noch zu „A Sleeping Life“ von 1978 sagen? Eine Menge … Premiere bei uns auch für „Grace Notes“ – eine Kurzgeschichte von Bill Moody über Jazz und Tod und Charlie Parker!
Read More Der Herbst ist gekommen, nachdenklich, milde und die Nebel wallen – auch bei Carlos: Ja, was soll ich denn machen? Dass einem mal nichts einfällt, ist ja normal und in meiner Erstexistenz als Landesbeamter auch nicht weiter schlimm. Als Kolumnist freilich ist es fatal und so kann ich nur um Vergebung bitten und den Fokus der geneigten Leserschaft auf meine Nöte lenken. Was hatte ich in Momenten der Ideenferne noch vor Jahresfrist, gar Zweijahresfrist für prächtige Hilfe hier im Südwesten, als dessen Dummheitschronisten ich mich – zunächst im Tittenmagazin oder
Read More „Not for me“ – Mal wieder gibt es Neuauflagen der Wexford-Fälle in Großbritannien, und das Random House-Imprint Arrow lockt auf dem Rückumschlag: „Ruth Rendell’s timeless Wexford novels continue to intrigue, enthral and surprise readers time and time again“. Grund genug, sich einen der alten Wexfords vorzunehmen. Ein Klassiker-Check von Henrike Heiland. Vor zwei Jahren noch wollte Rendell mit Wexford aufhören, sagte sie der Presse, doch 2011 ließ sie ihn im Ruhestand ermitteln und verband mit „The Vault“ ihre nunmehr 22-teilige Ermittlerserie mit einer ihrer standalone novels „A Sight For Sore
Read More Posted On November 12, 2011By Bill MoodyIn Crimemag
Wir sind sehr stolz, Ihnen heute eine Erzählung von Bill Moody aus seinem Jazz’n Crime Universum präsentieren zu können – sie ist erstmalig in John Harveys bahnbrechender Anthologie „Blue Lightning“ 1998 erschienen, war aber nicht in der deutschen Auswahlausgabe – unverzeihlicherweise. Dieses Versäumnis sei hier dringend nachgeholt – enjoy! Grace Notes von Bill Moody Noel Coffey stared out the window of his Hamburg hotel room, listening to the November rain—falling relentlessly since late afternoon—beat erratic rhythms against the glass. Noel watched it wash the streets, blur the neon glow from
Read More Der Einzelhandel ist ein ganz besonderer Ort … – Ein Kauftipp des Krimi-Buchhändlers unseres Vertrauens, Christian Koch vom Berliner HAMMETT. Ungewöhnliche Handlungsorte haben gerade mal wieder Konjunktur im Kriminalroman. Verliese in nordischen Ländern sind zum Beispiel gerade en vogue, verbunden mit einem schmissigen Einwort-Buchtitel bilden sie quasi ein Erfolgsgarant auf dem deutschen Buchmarkt. Aber dann kommt plötzlich Regina Nösslers „Auf engstem Raum“ daher und ist von Beginn an ganz anders: Das Buchcover hat etwas mit dem Inhalt des Romans zu tun! Das gleiche gilt für den Buchtitel! Und der Handlungsort?
Read More Durchgenudelt – Wie ein Widergänger springt er immer wieder aus seiner Gruft. Der Mehr-als-ein-Grimmi, der „literarische Krimi“ – hier als „Torso“, nicht der von Apoll, sondern von Wolfram Fleischhauer. Klaus Kamberger kommt um ein paar grundsätzliche Gedanken nicht herum … Den mal guten, mal biederen, mal bemühten, aber auch oft genug ausdrucksstarken Deutsch-Krimi kennen wir ja spätestens seit glausig-fleschigen Zeiten. Derzeit aber scheint er sich in seinen komparativen Aggregatzustand aufzuschwingen, er wird nämlich „literarisch“. Kürzlich erst bei Blessings (vom CrimeMag bereits gewürdigt), nun auch bei Droemers. Jedenfalls preisen sie dort
Read More Lena Blaudez, selbst in „Krisengebieten“ ziemlich herumgekommen, würdigt einen Reiseführer der etwas anderen Art. Kontext pur für Polit-Thriller … Verbale Auseinandersetzungen mit Voodoo-Priestern sind tunlichst zu vermeiden Diesen und andere wichtige Tipps hält das „Handbuch für die gefährlichsten Orte der Welt“ bereit, ein Survival-Kit für und von Journalisten, NGO-Mitarbeitern, Ärzten und anderen, die in den Krisenregionen der Welt arbeiten. Das Buch ist ein Sammelsurium von praktischen Tipps, Anekdoten, Erinnerungen und Geständnissen – zusammengetragen und geschrieben von der britischen Journalistin Rosie Garthwaite, die für [[Al Jazeera]], [[Reuters]] und [[BBC]] berichtet und
Read More Bloody Chops Schales hinter ehrwürdigen Fassaden (KR) Der Brite John Harvey ist im Krimigeschäft ein alter Hase. Seit Jahrzehnten wird er der Krimielite des UK zugeschlagen. Über hundert Bücher hat er geschrieben, auch unter verschiedenen Pseudonymen. Viele gute Krimis sind dabei: solide und stimmig aufgebaut, ausgefeilte Figuren, durchdachte Plots, alles eingebettet in eine realistische Szenerie. Nach den mittelprächtigen Kriminalromanen um den Privatdetektiv Scott Mitchell, den richtig guten um DI Charlie Resnick oder den noch besseren mit Ex-Cop Frank Elder liegt mit „Splitterndes Glas“ nun der erste Band einer neuen Reihe
Read More Tristan von [[Gottfried von Straßburg]] Gedaehte mans ze guote niht, von dem der werlde guot geschiht, sô waere ez allez alse niht, swaz guotes in der werlde geschiht. Der guote man swaz der in guot und niwan der werlt ze guote tuot, swer daz iht anders wan in guot vernemen wil, der missetuot. Ich hoere es velschen harte vil, daz man doch gerne haben wil: dâ ist des lützelen ze vil, dâ wil man, des man niene wil. Ez zimet dem man ze lobene wol, des er iedoch bedürfen sol,
Read More ¡Vamos a matar! Don Winslows neuer Roman „Zeit des Zorns“ erzählt eine kleine Geschichte. Wie er sie erzählt, das ist ganz groß. Ein Plädoyer für gute Romane von Thomas Wörtche. Nach dem Riesenpanorama „Tage der Toten“ hat [[Don Winslow]] jetzt mit „Zeit des Zorns“ ein Detail aus demselben Themenkreis ausgekoppelt – ein Genre-Bildchen, im malerischen Sinn. Eine kleine, schmutzige Geschichte, ein B-Movie mit allen Vorzügen eines bescheidenen production designs. Subversiv, abseits des Mainstreams, eine Geschichte aus unseren Tagen eben. Stilisiert und somit verdichtet. Keine Kolportage, keine fiktionalisierte Reportage, sondern Genre
Read More Posted On November 5, 2011By Die RedaktionIn Crimemag
Liebes CrimeMag-Publikum, der November beginnt eher heiter: mit „Zeit des Zorns“ von Don Winslow. Warum das trotz des grimmigen deutschen Titels so ist, versucht Thomas Wörtche herauszubekommen. Am Dienstag, den 8. November hat Alain Delon 76. Geburtstag – Frank Göhre hat sich noch einmal „Un flic“ angesehen und eine schöne Hommage verfasst … Weniger schön ist das Thema, das Peter Münder anhand eines Buches von Stephan Weichert und Leif Kramp bespricht: Kriegs- und Krisenberichterstattung … Anne Kuhlmeyer, selbst Autorin, hat die Kiez-Trilogie von Frank Göhre zum ersten Mal gelesen –
Read More Un Flic – Am 8. November wird [[Alain Delon]] – als Fabio Montale in der Verfilmung von [[Jean-Claude Izzo]]s Marseille Trilogie zu sehen – 76 Jahre alt. „Der eiskalte Engel“ spielte in Jean-Pierre Melvilles letzten Film „Un Flic“ als Polizist die Kehrseite des von Melville stilisierten Gangsters. Frank Göhre hat sich „Un Flic“ – zurzeit nur als Optimum Home Entertainment DVD in Französisch mit englischen Untertiteln – zum wiederholten Mal angesehen. Der Wagen fährt die Champs-Élysées hinunter. Es ist Nacht. Das hat man oft in französischen Filmen. Die Nacht bricht
Read More Krisen-Reporter: Ohne Grenzen und Schmerzen? Kaum eine Berufsgruppe übt heute einen so gefährlichen Job aus wie Reporter in ausländischen Krisen- und Kriegsgebieten: Sie sollen möglichst schnell und objektiv berichten und trotz der hektisch-brisanten und gefährlichen Ereignisse umfassend informiert sein. Wie hat sich aber die Berichterstattung in den letzten Jahren durch die Neuen Medien verändert? Wie wirkt sich der Konkurrenzdruck von TV-Sendern, Print- und Online-Journalismus auf die Reporter aus? Werden die Berichte heute stärker emotionalisiert oder gar sensationslüstern frisiert? Und bleiben Informationen auf der Strecke, wenn drastische Bilder zu sehr in
Read More Lesen! Dringend! Drei Klassiker in einem Band – und eine kollegiale Erstleserin. Anne Kuhlmeyer über Frank Göhres „Kieztrilogie“. Mit diesem Buch sollte man ausnahmsweise hinten beginnen. In „Hamburger Verhältnisse, Hintergründe und Materialien zur Kiez-Trilogie“ am Ende des letzten Teils liefert der Autor auf knapp dreißig Seiten einige Ergebnisse seiner Recherchetätigkeit – eine ausgesprochen spannende Lektüre. Im Übrigen ist es eine Zumutung, über das Buch schreiben zu müssen, denn besonders nützlich scheinen Begeisterungsstürme wie – großartig! wunderbar! genial! – nicht. Aber ich will mich nicht beklagen nach der Freude beim Lesen
Read More Mehrwert & Nebenwirkungen – Never judge a book by its cover … Ein Paradebeispiel für diese Weisheit ist [[Christian Försch]]s „Acqua Mortale“ – und wie gut, dass Ulrich Noller sich nicht hat abstoßen lassen! Mit Privatschnüfflern tut man sich im deutschsprachigen Genre schwer, schließlich ist Krimi ja „realistisch“, und wir haben hier nun mal keine Detektivkultur. Alle möglichen Ersatzkonstruktionen müssen herhalten, bevorzugt Journalisten, liegt ja auf der Hand. Auch wenn wir nicht nun auch nicht gerade eine investigative Publikationskultur haben, aber das ist eine andere Geschichte … Dass man trotz
Read More Bloody Chops – kurz und notfalls schmerzhaft, heute unter der beilführenden Verantwortung von Elfriede Müller (EM), Joachim Feldmann (JF) und Frank Rumpel (rum): Bittere Pillen (EM) [[Wolfgang Schorlau]] steht von allen deutschen Kriminalautoren dem politischen Geschehen am Nächsten und bezieht dabei immer eine eindeutige Position. Neben Kriminalfällen klärt er vor allem über politische Hintergründe auf. Seine bisherigen Themen waren: der bewaffnete Kampf, die bis heute unaufgeklärte Lynchjustiz am Ende des Nationalsozialismus, die Privatisierung des Wassers, der Afghanistaneinsatz der Bundeswehr und das NPD-Verbot. Sein neuester Roman dreht sich um ein Thema,
Read More „Hopp, hopp, Geständnis“ Während die Internationale Funkausstellung im September diesen Jahres die Besucher schwindlig machte mit der Präsentation neuester technischer Entwicklungen, kündigte die ARD ihre neue Vorabend-Krimiserie „Heiter bis tödlich“ an, die sich nach erster Betrachtung als ungefähr so innovativ erweist wie heute der CD-Walkman, der 1984 zum ersten Mal auf den Markt kam. Susanna Mende hat sich gequält. Der öffentlich-rechtlichen ARD scheint bei ihrem Kampf um Quoten im Vorabendprogramm einfach nichts Neues einzufallen und so wird seit über zwanzig Jahren Altbewährtes variiert, wozu unter anderem der lustische Krimi mit
Read More Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt in dieser Gesellschaft. Heute seziert er, was es mit dem Spruch auf sich hat, dass man für höhere Zwecke auch mal töten dürfe … The Higher Purpose of Murder The idea of a criminal as an outsider is a well-established character in modern crime fiction. Ever since Dostoyevsky’s Crime and Punishment published in 1866, we’ve been familiar with the morally superior killer who feels he’s committed no crime. Raskolnikov, the central character,
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