Crimemag Category

Posted On November 26, 2011By Carlo SchaeferIn Bücher, Crimemag

Carlos

Carlos ist erschüttert. Was machen seine Lieblingsschätzchen? Doch halt! Hier die neuesten Streiche von Mappus & Gutti  & Co! Irgendwie klingt sie ein bisschen fassungslos, die gute Welt Online: Mappus hört bei Merck schon wieder auf Ehemaliger baden-württembergischer Ministerpräsident beklagt „diffamierende Angriffe“ Stuttgart/Darmstadt – Baden-Württembergs früherer Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hat seinen Wechsel in die Wirtschaft überraschend wieder abgesagt. Mappus erklärte am Montag, er werde Ende des Jahres beim Darmstädter Pharmakonzern Merck wieder ausscheiden. Der CDU-Politiker begründete den Schritt mit Kritik an seiner Rolle beim Kauf der Anteile der EnergieRead More

Posted On November 26, 2011By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Lorraine Adams: Crash

Ja, toll, aber … Romane können durchaus sperrig sein. Das ist weder verboten noch per se schlecht. Aber auch nicht per se gut. „Crash“ von Lorraine Adams ist sehr sperrig. Aber warum? fragt sich Thomas Wörtche. Ja, so schlicht ist es manchmal vielleicht: Lorraine Adams ist die Gattin von [[Richard Price]]. Der hat jüngst mit einem Roman namens „Cash“ reüssiert, also bietet sich „Crash“ für die Gattin an, ist doch klar. Zum Glück spielt immerhin ein Flugzeugabsturz eine Rolle, aber den via Paratext „Titel“ zur inhaltlichen Dominante zu machen, istRead More

Posted On November 26, 2011By Ulrich BaronIn Bücher, Crimemag

Jo Nesbø: Die Larve

Der Schmerzensmann – Spannung ist was Feines, aber die Methoden ihrer Erzeugung sind nicht immer die feinsten. Besonders störend zeigt sich das bei Jo Nesbøs neuem Roman „Die Larve“. Warum das so ist, beschreibt Ulrich Baron. Spannend sind sie zweifellos, die Harry-Hole-Romane, aber Spannung ist nicht alles. Schließlich muss man ja auch an die Folgen denken, an kaputte Beziehungen und an die hässliche Sauferei, in die Hole immer wieder verfällt. Und an die schrecklichen Verletzungen, die Nesbøs Held sich immer wieder einfängt, sodass er bald aussehen dürfte, als sei erRead More

Posted On November 26, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – heute von Thomas Wörtche (TW) und Christian Koch (CK) Mörder, begeistert (TW) Es gibt sie noch, die wunderbaren, miesen, gemeinen kleinen Kriminalromane. „Aus der Spur“, das Debüt von Gregory Smith, ist so einer. Kein unsterbliches Meisterwerk, aber ein richtig feines Buch mit Witz und Verstand. Und einem Mörder, der wirklich gute Gründe hat zu morden und dabei richtig fröhlich und engagiert zur Sache geht. Er ist Autoverkäufer und den Launen seiner Kundschaft ausgesetzt. Immer nur lächeln, wenn allerlei deviante, brave Bürger das „Dienstleistungsparadies“ USA volle Kanne ausnutzenRead More

Posted On November 26, 2011By Michael WuligerIn Crimemag, Film/Fernsehen

Spotlight – Tatort: Ein ganz normaler Fall

Mord am Jakobsplatz – Die Kommissare Batic und Leitmayr ermitteln im Jüdischen Zentrum München – eine Vorschau von Michael Wuliger. Eine blutige Leiche liegt am Fuß einer Treppe. Im Prinzip nichts Ungewöhnliches für die Münchener Kriminalkommissare Ivo Batic ([[Miroslav Nemec]]) und Franz Leitmayr ([[Udo Wachveitl]]). Nur, dass diese Treppe sich im Jüdischen Zentrum der bayerischen Hauptstadt am Jakobsplatz befindet und der Tote Jude ist, ebenso wie sämtliche Tatverdächtigen. Kein „ganz normaler Fall“ also, wie der selbstironische Titel dieses Tatorts lautet, den das Erste am Sonntag, den 27. November, um 20.15Read More
Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – 2009 begannen die Diez Negritos, einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („Köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige tatsächlich ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigtenRead More
Als der Zirkus in Flammen stand von Georg Kreisler Als der Zirkus in Flammen stand Als der Zirkus in Flammen stand Sah ich selbst mit aller Ruhe Aus der Ferne das Getue – Als der Zirkus in Flammen stand Eine Löwin wär‘ fast verbrannt Weil sie nicht mehr den Ausgang fand Doch die meisten aller Biester Sprangen brüllend durchs Geknister Als der Zirkus in Flammen stand Menschen kreischten lauter noch als die Affen Vierzehn Tiger rannten in die Stadt In den Drähten hingen zwei Giraffen – Achtundzwanzig Kinder trat manRead More

Posted On November 19, 2011By Sandra BakerIn Crimemag, Film/Fernsehen

Spotlight: Verschollen am Kap

Afrika, besonders Südafrika, erfreut sich in deutschen Zuschauerkreisen und bei TV-Machern großer Beliebtheit. Vor allem ein ganz bestimmtes Afrika. Gerade lief mal wieder ein einschlägiger Zweiteiler. CrimeMag hat unsere Südafrika-Korrespondentin Sandi Baker gebeten, sich den Film anzusehen … Verschollen am Kap – Another Take For many Europeans, Africa exists in two variants. There is the continent ravaged by disaster, conflict and hunger as seen in the news. And there is South Africa. Many TV productions in the last ten years or so have used that country (and to a lesserRead More

Posted On November 19, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 19.11.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, die herbstlichen Infekte haben auch ein wenig bei den CrimeMag-Mitarbeitern gewütet – aber wir trotzen dem Unbill mit einer kleinen, feinen Kompaktausgabe: Im ZDF lief mal wieder ein notorischer Südafrika-Zweiteiler, „Verschollen am Kap“ – für uns hat sich die Südafrikanerin Sandi Baker den Film angeschaut. Weiter geht’s mit dem „Ekelhaften Leichnam“, dem Kettenroman der „Diez Negritos“ – heute sind wir beim 20. Kapitel angekommen, verfasst von Juan Ramón Biedma, übersetzt von Tanja Peters de Camargo und wie immer initiiert und lektoriert von Doris Wieser. Unser französischer Freund undRead More

Posted On November 19, 2011By Tanja Peters de CamargoIn Crimemag, Diez Negritos

Forsetzungsroman: Diez Negritos – Ein ekelhafter Leichnam (20)

Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – 2009 begannen die Diez Negritos, einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („Köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige tatsächlich ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigtenRead More

Posted On November 19, 2011By Christophe DupuisIn Crimemag, Porträts / Interviews

Christophe Dupuis im Gespräch mit Don Winslow

„Am Ende wird man immer aus einem Paradies vertrieben.“ [[Don Winslow]] gehört zu den spannendsten Autoren von Kriminalromanen. Nicht nur wegen seiner Stoffe, sondern auch wegen seiner künstlerischen Vielfalt und seiner stilistischen Variabilität. Unser französischer Freund und Kollege Christophe Dupuis hat sich mit ihm unterhalten, Barbara Bonneau hat das Gespräch übersetzt … CD.: Wenn ich Ihre Biografie lese, dann kommt mir die Vielzahl der von Ihnen ausgeübten Jobs (Schauspieler, Regisseur, Privatdetektiv, Safarileiter, Lehrer, Journalist, Sicherheitsagent und Koordinator für die Simulation von Geiselnahmen) typisch amerikanisch vor und ich verstehe, woher derRead More

Posted On November 19, 2011By Ulrich BaronIn Bücher, Crimemag

Arnaldur Indriðason: Abgründe

Notbesetzung vor Gordischem Knoten – Island war Gastland auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Die Schwemme isländischer Krimis war bedrohlich.  Immerhin, Arnaldur Indriðason hat es inzwischen auch ohne „Welle“  zur wichtigen, kriminalliterarischen Stimme gebracht. Ulrich Baron macht sich dennoch Sorgen … Dieser im Boomjahr 2005 angesiedelte Roman ist nun schon der zweite Kommissar-Erlendur-Krimi ohne  Kommissar Erlendur. Der ringt in den Ostfjorden weiterhin mit den Gespenstern seiner Familiengeschichte, sprich mit den langen Schatten, die das spurlose Verschwinden seines Bruders nicht nur auf seine Kindheit geworfen hat. Und langsam macht man sich dochRead More

Posted On November 19, 2011By Christopher G. MooreIn Crimemag

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Unsere Welt ist von Gewalt gekennzeichnet. Es werden Kriege geführt, ein aggressiver Unterton ist in Großstädten alltäglich und in Krimis wird so Spannung erzeugt. Heute denkt Christopher G. Moore über das Kerngeschäft der Kriminalschriftstellerei nach und wie sie mit Gewalt umgeht. Crime Fiction: How we write about violence No one opens a crime novel unless they are looking to dance with violence. Murder, assault, and rape are on the dance card. The larger question is whether crime fiction authors understand the nature of violence and accurately write about how violenceRead More

Posted On November 19, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Krimigedicht: Bob Dylan – It´s all over now, Baby Blue

It´s all over now, Baby Blue von Bob Dylan You must leave now, take what you need, you think will last But whatever you wish to keep, you’d better grab it fast Yonder stands your orphan with his gun, Crying like a fire in the sun Look out the saints are coming through And it’s all over now, Baby Blue The highway is for gamblers, better use your sense Take what you have gathered from coincidence The empty-handed painter from your streets Is drawing crazy patterns on your sheets ThisRead More

Posted On November 12, 2011By Matthias PenzelIn Bücher, Crimemag

Jacques Tardi/Jean-Patrick Manchette: Im Visier

Weiß auf Schwarz – Was soll da schiefgehen? Tardi adaptiert und illustriert Manchette. Feiner geht’s kaum, findet auch Matthias Penzel. Selbst auf die Gefahr hin, hier jetzt wie ein hinterwäldlerischer Dorfdepp mit bedenklich xenophoben Tendenzen zu klingen – eine haarstäubende Gefahr – geh ich mal kurz auf Risiko und sage: Der Held der Geschichte ist Franzose, und das merkt man ihm auch an. Terriers Stimmung changiert ziemlich nonstop, in sehr langen Nächten zwischen missmutig-griesgrämig und schlicht asozial. Tagsüber ist er eher nüchtern, mit Hang zur Melancholie. Auch ständig in Bewegung.Read More

Posted On November 12, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 12.11.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, es wallen die Nebel, die Nächte werden kalt. Dazu passt die Atmosphäre von Jacques Tardis „Im Visier“, ein Comic nach Jean-Patrick Manchette, der Matthias Penzel überzeugt hat. Melancholisch-heiter auch die Gedanken bei Carlos über manch welke Promi-Nase und literarisches Fallobst. Besinnlich in diesem Kontext dann schon fast ein Klassiker-Check von Henrike Heiland – was kann man heute noch zu „A Sleeping Life“ von 1978 sagen? Eine Menge … Premiere bei uns auch für „Grace Notes“ – eine Kurzgeschichte von Bill Moody über Jazz und Tod und Charlie Parker!Read More

Posted On November 12, 2011By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Vermischtes

Carlos

Der Herbst ist gekommen, nachdenklich, milde und die Nebel wallen – auch bei Carlos: Ja, was soll ich denn machen? Dass einem mal nichts einfällt, ist ja normal und in meiner Erstexistenz als Landesbeamter auch nicht weiter schlimm. Als Kolumnist freilich ist es fatal und so kann ich nur um Vergebung bitten und den Fokus der geneigten Leserschaft auf meine Nöte lenken. Was hatte ich in Momenten der Ideenferne noch vor Jahresfrist, gar Zweijahresfrist für prächtige Hilfe hier im Südwesten, als dessen Dummheitschronisten ich mich – zunächst im Tittenmagazin oderRead More

Posted On November 12, 2011By Henrike HeilandIn Bücher, Crimemag

Klassiker-Check: Ruth Rendell – A Sleeping Life

„Not for me“ – Mal wieder gibt es Neuauflagen der Wexford-Fälle in Großbritannien, und das Random House-Imprint Arrow lockt auf dem Rückumschlag: „Ruth Rendell’s timeless Wexford novels continue to intrigue, enthral and surprise readers time and time again“. Grund genug, sich einen der alten Wexfords vorzunehmen. Ein Klassiker-Check von Henrike Heiland. Vor zwei Jahren noch wollte Rendell mit Wexford aufhören, sagte sie der Presse, doch 2011 ließ sie ihn im Ruhestand ermitteln und verband mit „The Vault“  ihre nunmehr 22-teilige Ermittlerserie mit einer ihrer standalone novels „A Sight For SoreRead More

Posted On November 12, 2011By Bill MoodyIn Crimemag

Bill Moody: Jazz’n Crime

Wir sind sehr stolz, Ihnen heute eine Erzählung von Bill Moody aus seinem Jazz’n Crime Universum präsentieren zu können – sie ist erstmalig in John Harveys bahnbrechender Anthologie „Blue Lightning“ 1998 erschienen, war aber nicht in der deutschen Auswahlausgabe – unverzeihlicherweise. Dieses Versäumnis sei hier dringend nachgeholt – enjoy! Grace Notes von Bill Moody Noel Coffey stared out the window of his Hamburg hotel room, listening to the November rain—falling relentlessly since late afternoon—beat erratic rhythms against the glass. Noel watched it wash the streets, blur the neon glow fromRead More

Posted On November 12, 2011By Christian KochIn Bücher, Crimemag

Regina Nössler: Auf engstem Raum

Der Einzelhandel ist ein ganz besonderer Ort … – Ein Kauftipp des Krimi-Buchhändlers unseres Vertrauens, Christian Koch vom Berliner HAMMETT. Ungewöhnliche Handlungsorte haben gerade mal wieder Konjunktur im Kriminalroman. Verliese in nordischen Ländern sind zum Beispiel gerade en vogue, verbunden mit einem schmissigen Einwort-Buchtitel bilden sie quasi ein Erfolgsgarant auf dem deutschen Buchmarkt. Aber dann kommt plötzlich Regina Nösslers „Auf engstem Raum“ daher und ist von Beginn an ganz anders: Das Buchcover hat etwas mit dem Inhalt des Romans zu tun! Das gleiche gilt für den Buchtitel! Und der Handlungsort?Read More

Posted On November 12, 2011By Klaus KambergerIn Bücher, Crimemag

Wolfram Fleischhauer: Torso

Durchgenudelt – Wie ein Widergänger springt er immer wieder aus seiner Gruft. Der Mehr-als-ein-Grimmi, der „literarische Krimi“ – hier als „Torso“, nicht der von Apoll, sondern von Wolfram Fleischhauer. Klaus Kamberger kommt um ein paar grundsätzliche Gedanken nicht herum … Den mal guten, mal biederen, mal bemühten, aber auch oft genug ausdrucksstarken Deutsch-Krimi kennen wir ja spätestens seit glausig-fleschigen Zeiten. Derzeit aber scheint er sich in seinen komparativen Aggregatzustand aufzuschwingen, er wird nämlich „literarisch“. Kürzlich erst bei Blessings (vom CrimeMag bereits gewürdigt), nun auch bei Droemers. Jedenfalls preisen sie dortRead More
Lena Blaudez, selbst in „Krisengebieten“ ziemlich herumgekommen, würdigt einen Reiseführer der etwas anderen Art. Kontext pur für Polit-Thriller … Verbale Auseinandersetzungen mit Voodoo-Priestern sind tunlichst zu vermeiden Diesen und andere wichtige Tipps hält das „Handbuch für die gefährlichsten Orte der Welt“ bereit, ein Survival-Kit für und von Journalisten, NGO-Mitarbeitern, Ärzten und anderen, die in den Krisenregionen der Welt arbeiten. Das Buch ist ein Sammelsurium von praktischen Tipps, Anekdoten, Erinnerungen und Geständnissen – zusammengetragen und geschrieben von der britischen Journalistin Rosie Garthwaite, die für [[Al Jazeera]], [[Reuters]] und [[BBC]] berichtet undRead More

Posted On November 12, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops Schales hinter ehrwürdigen Fassaden (KR) Der Brite John Harvey ist im Krimigeschäft ein alter Hase. Seit Jahrzehnten wird er der Krimielite des UK zugeschlagen. Über hundert Bücher hat er geschrieben, auch unter verschiedenen Pseudonymen. Viele gute Krimis sind dabei: solide und stimmig aufgebaut, ausgefeilte Figuren, durchdachte Plots, alles eingebettet in eine realistische Szenerie. Nach den mittelprächtigen Kriminalromanen um den Privatdetektiv Scott Mitchell, den richtig guten um DI Charlie Resnick oder den noch besseren mit Ex-Cop Frank Elder liegt mit „Splitterndes Glas“ nun der erste Band einer neuen ReiheRead More
Tristan von [[Gottfried von Straßburg]] Gedaehte mans ze guote niht, von dem der werlde guot geschiht, sô waere ez allez alse niht, swaz guotes in der werlde geschiht. Der guote man swaz der in guot und niwan der werlt ze guote tuot, swer daz iht anders wan in guot vernemen wil, der missetuot. Ich hoere es velschen harte vil, daz man doch gerne haben wil: dâ ist des lützelen ze vil, dâ wil man, des man niene wil. Ez zimet dem man ze lobene wol, des er iedoch bedürfen sol,Read More

Posted On November 5, 2011By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Don Winslow: Zeit des Zorns

¡Vamos a matar! Don Winslows neuer Roman „Zeit des Zorns“ erzählt eine kleine Geschichte. Wie er sie erzählt, das ist ganz groß. Ein Plädoyer für gute Romane von Thomas Wörtche. Nach dem Riesenpanorama „Tage der Toten“ hat [[Don Winslow]] jetzt mit „Zeit des Zorns“ ein Detail aus demselben Themenkreis ausgekoppelt – ein Genre-Bildchen, im malerischen Sinn. Eine kleine, schmutzige Geschichte, ein B-Movie mit allen Vorzügen eines bescheidenen production designs. Subversiv, abseits des Mainstreams, eine Geschichte aus unseren Tagen eben. Stilisiert und somit verdichtet. Keine Kolportage, keine fiktionalisierte Reportage, sondern GenreRead More

Posted On November 5, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 5.10.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, der November beginnt eher heiter: mit „Zeit des Zorns“ von Don Winslow. Warum das trotz  des grimmigen deutschen Titels so ist, versucht Thomas Wörtche herauszubekommen. Am Dienstag, den 8. November hat Alain Delon 76. Geburtstag – Frank Göhre hat sich noch einmal „Un flic“ angesehen und eine schöne Hommage verfasst … Weniger schön ist das Thema, das Peter Münder anhand eines Buches von Stephan Weichert und Leif Kramp bespricht: Kriegs- und Krisenberichterstattung … Anne Kuhlmeyer, selbst Autorin, hat die Kiez-Trilogie von Frank Göhre zum ersten Mal gelesen –Read More