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Natural-born People of the Gun – lesen Sie heute den 2. von 3 Teilen des großen Stephen Hunter-Porträts von Alf Mayer. Das einzige Gebot: „Du sollst bewaffnet sein!“ Stephen Hunter ist ein Waffennarr, ein glühender Verteidiger des Rechts auf das Tragen einer Waffe. Er hat den Anspruch, die Waffen auch selbst zu schießen, zu zerlegen und zu reinigen, also zu gebrauchen, die er in seinen Büchern vorkommen lässt. Alleine das schon macht ihn zu einem politisch inkorrekten Autor, aber das ist längst nicht alles. Davon handelt dieser 2. Teil seinesRead More

Posted On Februar 11, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – Bücher von Olle Lännæus, Andreas Föhr, Frode Granhus und André Breton, zu Hackstücken verarbeitet von Joachim Feldmann (JF), Klaus Kamberger (KK), Kirsten Reimers (KR) und Thomas Wörtche (TW). Skurril (JF) Als er vier war, verschwand sein Vater und hinterließ als einziges Andenken je zwei erklärungsbedürftige Vornamen, mit denen sich Mike Lorne Larsson fürderhin herumzuschlagen hatte. Leider blieb die Reminiszenz an die Westernserie „Bonanza“ nicht das einzige Problem des impulsiven Knaben. Wer sich vor allem mit den Fäusten Respekt verschafft, gerät rasch mit dem Gesetz in Konflikt. LarssonRead More

Posted On Februar 11, 2012By Zoe BeckIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Zoë Beck über Bezahlverlage

Im Netz kann jeder schwafeln, wie er will und sich für einen Dichter und Denker halten – kost‘ ja nix. Wenn man aber ein richtiges Buch (aus Papier und so) haben möchte, das aber kein seriöser Verlag nimmt, dann kann es teuer werden. Denn die sogenannten „Bezahlverlage“ warten nur auf ihre Opfer. Gut, dass Dr. Müller-Böhne Zoë Beck getroffen hat … „Ich bezahl mir einen Bestseller“ Dr. Müller-Böhne, das ist mein Nachbar, er ist Richter und der Meinung, er hätte genug Stoff, um mindestens zehn Bücher zu schreiben, die dannRead More

Posted On Februar 11, 2012By Christopher G. MooreIn Crimemag

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Heute denkt Christopher G. Moore darüber nach, woher Kriminalschriftsteller ihren Stoff beziehen und was sie daraus machen (können). Examining Crime News Accounts Crime stories are both universal and local. A murder in New York, Vancouver, London or Bangkok is universally seen as a crime, one deserving of punishment of the wrongdoer and assistance to the family of the victim. In reality, we tend to focus on the crime that is on our doorstep. Murders close to home cause people to sit up and pay attention. This is especially true ifRead More

Posted On Februar 11, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: Jacob van Hoddis – Der Visionarr

Der Visionarr Lampe blöck nicht. Aus der Wand fuhr ein dünner Frauenarm. Er war bleich und blau geädert. Die Finger waren mit kostbaren Ringen bepatzt. Als ich die Hand küßte, erschrak ich: Sie war lebendig und warm. Das Gesicht wurde mir zerkratzt. Ich nahm ein Küchenmesser und zerschnitt ein paar Adern. Eine große Katze leckte zierlich das Blut vom Boden auf. Ein Mann indes kroch mit gesträubten Haaren einen schräg an die Wand gelegten Besenstiel hinauf. (1918)Read More

Posted On Februar 4, 2012By Dirk SchmidtIn Crimemag, Film/Fernsehen

Kino-Check: Dame, König, As, Spion

Von Maulwürfen und Menschen – Als Roman ein Klassiker, als BBC-Fernsehserie für unschlagbar geltend: „Dame, König, As, Spion“ von John le Carré, Teil der Carla-Saga … Und im Zuge der Retro- und Remake-Welle neu verfilmt im Kino. Dringender Anlass für einen Kino-Check. Von Dirk Schmidt. Ach, nee – der Plot wird nix mehr. Über die maulwurfslochgroßen Lecks, die John le Carré in der Story von „Tinker, Taylor, Soldier, Spy“ unter 400 brillant geschriebenen Seiten versteckt, kann man in einem 2-stündigen Kinofilm nicht so leicht hinwegsehen. Eine simple Frage an denRead More

Posted On Februar 4, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 4.2.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, die Redaktion ist auf Reisen (Dritter Kulturpolitischer Dialog), deswegen gibt es heute eine konzentrierte Kompaktausgabe: Dirk Schmidt war im Kino und hat sich die Neuverfilmung von John le Carrés Klassiker „Tinker, Taylor, Soldier, Spy“ angesehen. Alf Mayer porträtiert in einem großen Essay den amerikanischen Schrifsteller Stephen Hunter – lesen Sie heute den 1. Teil. Kerstin Schoof bespricht einen IT-Thriller von Shumeet Baluja. Das Arbeitsjournal von Sabine Hofmann und Rosa Ribas, die zusammen einen Roman schreiben und darüber das work in progress Buch führen, dreht sich heute um Vergängliches.Read More
„You gotta think ahead of your gun!“ Der politisch inkorrekte Thriller-Autor Stephen Hunter. Ein Porträt von Alf Mayer (Teil 1). Als Filmkritiker war es für Stephen Hunter stets Ehrensache, niemals irgendeine Distanz vorzutäuschen und sich zu gerieren, als wäre man in dieser Profession der Anziehungskraft von Gewalt enthoben. Im Vorwort seiner Kritiken-Sammlung „Violent Screen. A critic‘s 13 years on the front lines of movie mayhem“ (1995), wies er darauf hin, dass just in den Wochen, in denen sich die amerikanische Nation im Jahr 1995 über das Bombenattentat von Oklahoma mitRead More

Posted On Februar 4, 2012By Kerstin SchoofIn Bücher, Crimemag

Shumeet Baluja: Silicon Jungle

Im Daten-Dschungel – Shumeet Baluja, Chefentwickler bei Google und Dozent am Robotics Institute der Carnegie Mellon University, verfasst mit „Silicon Jungle“ einen Thriller über Datenmissbrauch bei einer fiktiven Suchmaschinenfirma. „Glaubwürdig und erschreckend“, urteilt Google-Vizepräsident Vint Cerf. Eine unternehmerische Selbstkritik in Romanform?, fragt sich Kerstin Schoof. Stephen Thorpe ist als Dotcom-Gründer mit seiner Firma SteelXchange gescheitert. Unfähig, sich beruflich neu zu orientieren, jobbt er in einem Ökomarkt im Silicon Valley – bis er Molly kennen lernt, die ihn zu einem Praktikum beim Suchmaschinenriesen Ubatoo ermutigt. Stephen bekommt die Stelle und findetRead More

Posted On Februar 4, 2012By Rosa Ribas und Sabine HofmannIn Bücher, Crimemag

Rosa Ribas/Sabine Hofmann: Arbeitsjournal (II)

Zwei Schrifstellerinnen schreiben zusammen einen Roman. Das ist nicht unbedingt etwas Neues. Die eine ist Spanierin, die andere ist Deutsche. Da wird’s schon ungewöhnlicher. Und dann wird der Roman auch noch zweisprachig – ab da wird’s richtig spannend. Über den Prozess des Schreibens und Übersetzens mit allen möglichen Implikationen, Problemen und Chancen, über ein Projekt mit open end auf jeden Fall – der Roman hat bis jetzt noch nicht einmal einen Namen – führen die beiden Autorinnen ein Arbeitsjournal. CrimeMag freut sich, das Projekt begleiten zu dürfen und präsentiert dieRead More
Heute beschäftigt sich Christopher G. Moore mit der gerne aufgerufenen „Funktion“ von Literatur, die Zukunft zu prognostizieren. Eigentlich ein Job für Science Fiction, aber auch Kriminalliteratur kann man unter diesem Aspekt betrachten … Precognition by Crime Novelists who predict the future Sometimes a novel is ahead of its time, seeming to write about events that predict the future. In Philip K. Dick’s Minority Report, the idea of precognition allows the police to know in advance about future criminal activity and to stop it before it happens. The future is thatRead More
El Diablo de Culiacan La Arrolladora Banda El Limon No sé ni cómo explicarlo Lo que les voy a contar En la puerta de mi casa Se apareció satanás Me dijo tú estas rodeado Ahora te van a matar Yo estaba pesando cosas Kilos que había empaquetado Se prendieron las sirenas Dijeron estas rodeado Sal con las manos en alto Si no serás balaceado Al momento de advertirme Que me querían agarrar Me dijo te tengo un trato Se que eres de culiacán Te entregare vida eterna Pero tienes queRead More

Posted On Januar 28, 2012By Rosa Ribas und Sabine HofmannIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Rosa Ribas/Sabine Hofmann: Arbeitsjournal (I)

Zwei Schrifstellerinnen schreiben zusammen einen Roman. Das ist nicht unbedingt etwas sehr Neues. Die eine ist Spanierin, die andere ist Deutsche. Da wird’s schon ungewöhnlicher. Und dann wird der Roman auch noch zweisprachig – ab da wird’s richtig spannend. Über den Prozess des Schreibens und Übersetzens mit allen möglichen Implikationen, Problemen und Chancen, über ein Projekt mit open end auf jeden Fall – der Roman hat bis jetzt noch nicht einmal einen Namen – führen die beiden Autorinnen ein Arbeitsjournal. CrimeMag freut sich, das Projekt begleiten zu dürfen und präsentiertRead More

Posted On Januar 28, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Editorial, 28.1.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, wir freuen uns sehr, Ihnen ab heute ein ungewöhnliches Projekt präsentieren zu können: Die beiden Autorinnen Rosa Ribas und Sabine Hofmann schreiben einen Kriminalroman, der im Barcelona der 1950er Jahre spielt. Sie tun das zweisprachig und führen ein Arbeitsjournal über diesen Prozess. Und Sie können regelmäßig mitlesen, work in progress … Lange hat sich Carlos zurückgehalten, aber dann brachen auch bei ihm die Dämme – deswegen heute alles, was Sie über WULFF garantiert nie wissen wollten. Alf Mayers „Blutige Ernte“ porträtiert den großen britischen Autor R.J. Ellory. ThomasRead More

Posted On Januar 28, 2012By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Lange hat Carlos mit sich gerungen und widerstanden. Aber was ist menschliches Wollen gegen ihn, gegen WULFF. Deswegen: Es gilt nun tapfer die Stimme zu erheben, angesichts der beispiellosen Schmutz- und Verhetzungskampagne eines gewissen Kai Dödelmann, eines schäbigen Satrapen der Finsternis, eines letztlich biederen Kostgängers dessen, der ohne Namen, Schuft und Schädling, Schreiblümmel! Denn dies ist die Wahrheit! Bereits als Nulljähriger hat ER unserem Land gedient. Blicken wir zurück. 1945. Ein Reich am Boden, die Männer gefallen, gefangen, die Weiber erloschen. Da trat ER an: „Frauen des Landes! Lasst unsRead More

Posted On Januar 28, 2012By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Alf Mayers „Blutige Ernte“

Wunden der Kindheit – Die Krimi-Balladen von R.J. Ellory und sein Meisterwerk „A Quiet Belief in Angels“, untersucht von Alf Mayer. Sein tiefstes, betörend schönes Buch wurde bislang in 23 Sprachen übersetzt, Deutsch ist nicht darunter. „A Quiet Belief in Angels“ (Ein stiller Glaube an Engel) von 2007 fiel hierzulande offenbar durch alle Raster, da halfen auch Auszeichnungen und Preise in Frankreich, England und Kanada nichts. Hiesige Leser müssen sich mit einigen wenigen Krumen des Autors R.J. Ellory genügen. Aber auch die sind gehaltvoller als das, was sich auf GrabschhöheRead More

Posted On Januar 28, 2012By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Carsten Stroud: Niceville

Sinn und Entertainment – Horror oder Krimi, Mysteriöses oder Politisches, Magie oder Verbrechen. Man weiß es nicht immer in Carsten Strouds Roman „Niceville“. Ist auch egal, denn „Niceville“ funktioniert wie geschmiert. Thomas Wörtche über die Lust an einem (tief-)sinnfreien, aber unterhaltsamen Buch. Kreuzungen sind in, Mysteries sind nicht mehr Whodunits, sondern Spannungsromane (Filme, Serien etc.) mit Geisterkram und Paranormalem und Übersinnlichem drin. Und natürlich mit kriminalliterarischer Anmutung, die manchmal sogar dominant ist: so wie bei Carsten Strouds „Niceville“, ein Buch, dessen Designer-Zutaten so klar zu Tage liegen, dass man sieRead More

Posted On Januar 28, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – Bücher von Keith Melton/Robert Wallace, Georg M. Oswald und Orlando Figes, zierlich zerlegt von Christiane Geldmacher (CG), Joachim Feldmann (JF) und Thomas Wörtche (TW). Tricky stuff (CG) An sich ist die Story interessant: 1953 beauftragte die CIA den Magier John Mulholland, ein Handbuch mit Zaubertricks zu verfassen, das der US-Geheimdienst im Kampf gegen den Kommunismus unterstützen sollte. True story. Gedacht war an James-Bond-Zaubertricks – gerne mit tödlichem Ausgang – wie Gift in Zahnpasten, Pillen in Cremedosen, halluzinogene Sprays (für Fidel Castro). Das alles liest sich ziemlich unglaublichRead More

Posted On Januar 28, 2012By Anne KuhlmeyerIn Crimemag

Kitsch und Kunst und Mainstream und Glaubensfragen

Kitsch oder Kunst  – und ein toter Hasi – Eine Alltags-Story von Anne Kuhlmeyer. „Hach, war dat wieder schön“, sagt Birgit, räumt die überzähligen Pintchen in die Spülmachine und schenkt uns einen Roten nach. Birgit ist meine Nachbarin und wir tauschen schon mal Bücher. Literaturkaffee nennen wir das, wenn die anderen auch da sind und jeder ’n Pülleken mitbringt. Ich nippe an meinem Glas: „Nur was heute so gekommen ist …“, und schüttele den Kopf. Auf dem Küchentisch liegen zwei Bände von Rosamunde Pilcher, Schlank im Schlaf, Grimms Märchen und derRead More

Posted On Januar 28, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: Goethe – Der Totentanz

Der Totentanz von Johann Wolfgang von Goethe Der Türmer, der schaut zumitten der Nacht Hinab auf die Gräber in Lage; Der Mond, der hat alles ins Helle gebracht, Der Kirchhof, er liegt wie am Tage. Da regt sich ein Grab und ein anderes dann: Sie kommen hervor, ein Weib da, ein Mann, In weißen und schleppenden Hemden. Das reckt nun, es will sich ergötzen sogleich, Die Knöchel zur Runde, zum Kranze, So arm und so jung, und so alt und so reich; Doch hindern die Schleppen am Tanze. Und weilRead More

Posted On Januar 21, 2012By Roland OsswaldIn Bücher, Crimemag

Roland Oßwald über Walter Serner

Kosmos Serner – Zu einem der Fixsterne der frühen Kriminalliteratur im vernünftigen Sinne gehört Walter Serner. Auch ohne Anlass (obwohl man zu seinem Geburtstag am 15. Januar 1889 einen solchen konstruieren könnte) ist es immer sinnvoll, auf Serner und die kriminalliterarische Tradition von Eleganz und Witz hinzuweisen. Ein kleines Porträt von Roland Oßwald. „Dichtung ist und bleibt ein, wenn auch höherer Schwindel“, schreibt Walter Serner 1927 an seinen Verleger Paul Steegemann. Die Worte vom hohen Schwindel könnten an den Verleger gerichtet auf die geringen und launenhaften Honorare abzielen, die derRead More

Posted On Januar 21, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 21.1.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, heute haben wir es ein bisschen mit Klassikern. Roland Oßwald erinnert an einen der ganz Großen der frühen Kriminalliteratur, an Walter Serner. Frank Göhre ist zu Ehren eines anderen ganz Großen der frühen Kriminalliteratur nach Zürich gefahren und hat sich einen Film über Friedrich Glauser angesehen. Henrike Heiland würdigt einen ganz großen englischen Autor, der am 12. Januar dieses Jahres gestorben ist: Reginald Hill. Corla Bauer hat sich in Galizien umgetan und bespricht einen Roman von Domingo Villar. Die Bloody Chops sind ebenfalls klassisch gestimmt: Es choppen LenaRead More
Es rumpelt – Neben Walter Serner war auch Friedrich Glauser an der Geburt des Kriminalromans aus dem Geiste des Dadaismus beteiligt. Jetzt gibt es ein neues Glauser-Biopic, also einen neuen Film über sein Leben. Glauser-Spezialist Frank Göhre ist extra nach Zürich gereist, aber o weh … Es ist Lunch Time in Zürich. Es gibt „Kino zum z´ Mittag“, Lunch Kino am Bellevue, 12.15 Uhr. Im Saal gehen die Lichter aus, und auf der Leinwand ist es Nacht. Der Film beginnt mit dem Blick aus einem Zimmer ins mondbeschienene Außen. „MünsingenRead More

Posted On Januar 21, 2012By Henrike HeilandIn Crimemag

Henrike Heiland zum Tod von Reginald Hill

Bestens unterhalten, bestens schreiben – Letzte Woche, am 12. Januar 2012, ist Reginald Hill gestorben. Eine Würdigung von Henrike Heiland. In Deutschland war er ein Geheimtipp, der es nie zum Bestseller schaffte, aber wenn ihn jemand kannte, dann wegen seiner Reihe um Dalziel und Pascoe. Da kommt er auf zweiundzwanzig Romane und einige Erzählungen, und wie viele Bücher er noch unter seinem oder anderen Namen geschrieben hat – angeblich hat er irgendwann aufgehört mitzuzählen, also zählen wir auch nicht. Immer wieder gerne zitiert wird, was er 2009 auf dem HarrogateRead More

Posted On Januar 21, 2012By Corla BauerIn Bücher, Crimemag

Domingo Villar: Strand der Ertrunkenen

Auf hohem Niveau – Das Böse ist immer und überall. Auch in Galizien. Dort spielen die Kriminalromane von Domingo Villar, aber das ist kein Aufruf, sie als Regio-Krimis zu verstehen. Corla Bauer über den „Strand der Ertrunkenen“. In dem kleinen Dorf Panxon an der galizischen Küste wird die Leiche eines Fischers angeschwemmt. Das Besondere: Die Hände des Ertrunkenen waren mit einem Plastikband gefesselt, was auf den ersten Blick wie ein Freitod nach Seemannsart schließen lässt. Doch Leo Caldas, der ermittelnde Inspektor der Polizei Vigo, glaubt aufgrund einiger Ungereimtheiten nicht anRead More

Posted On Januar 21, 2012By Die RedaktionIn Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – handlich & roh angerichtet von Lena Blaudez (LB), Joachim Feldmann (JF) und Thomas Wörtche. Mein lieber Max (LB) „Adressat unbekannt“ von Kressmann Taylor ist ein fiktiver Briefwechsel zwischen zwei Freunden, dem amerikanischen Juden Max Eisenstein und dem Deutschen, Martin Schulse, geschrieben zwischen 1932 und 1934. Max führt in San Francisco die gemeinsame Kunstgalerie weiter, während Martin nach München zurück geht und Karriere macht. Sie wechseln relativ wenige Briefe, jeweils nur ein, zwei Seiten. In diesen kurzen Zeilen entwickelt sich eine innige Freundschaft zur tödlichen Feindschaft. Es istRead More