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Posted On April 28, 2012By Gunter GerlachIn Bücher, Crimemag

Gerlachs (Un)-Mögliche Lektüren (8)

Verrisse sind oft nicht ganz fair. Manchmal sogar richtig unfair. So wie bei uns: Gunter Gerlach stößt sich an Büchern, die anderen gut gefallen – dabei hat er sie noch nicht einmal zu Ende gelesen … Betrug mit Buch Maja wedelt mit einer Zeitungsseite. „Hier steht, Peter Greenaway interessiert sich nur für Filme, die sich ihrer Künstlichkeit bewusst sind.“ Ich klemme den Zeigefinger zwischen Seite 26 und 27 von „Die Prinzen von Queens“. Ein Roman von Matt Burgess, der ein Enkel von Anthony Burgess sein möchte oder in Wirklichkeit vielleichtRead More

Posted On April 28, 2012By Kerstin CarlstedtIn Crimemag

Video-Interview mit Ruth Hoffmann

Das Leid der Anderen – Bereits seit einigen Wochen sind CULTurMAG und das Videoportal „Interview Lounge“ Partner. Nun freuen wir uns, Ihnen in den nächsten Wochen ganz exklusiv Gespräche zeigen zu können, die Kerstin Carlstedt mit interessanten Autorinnen und Autoren geführt hat. Diesmal: Ruth Hoffmann. Drehgeplänkel: Die Journalistin Ruth Hoffmann hat sich fünf Jahre einem Thema der DDR-Geschichte gewidmet, das bislang weitgehend „unbeackert“ ist. Herausgekommen ist ein bedrückendes Sachbuch über das Leid, dem Kinder von offiziellen Mitarbeitern der Staatssicherheit ausgesetzt waren: Geheimniskrämerei in der Familie, Gewalterfahrungen und die Angst, vomRead More

Posted On April 28, 2012By Dirk SchmidtIn Crimemag, Film/Fernsehen, Spotlight, die TV-Kritik

Spotlight: DVD: Misfits

Cool Britannia 2.0. – Wenn das deutsche Fernsehen so weitermacht, dann gucken eben immer mehr Menschen kein deutsches Fernsehen mehr, sondern nur noch DVD. Zum Beispiel „Misfits“ – Dirk Schmidt erläutert, warum. Lassen wir mal die übliche Frage außen vor, warum Serien solch herausragender Qualität nicht umfassend betreut, ausführlich beworben und sorgsam synchronisiert zur besten Sendezeit im deutschen Fernsehen ganz gleich welcher Systematik laufen. Zum Glück gibt es das Web und damit vom Download bis zur Bestellung der Blue-Rays eine schöne Auswahl an Möglichkeiten, zuzusehen, dass man endlich den MisfitsRead More
Sonett 131 von William Shakespeare Thou art as tyrannous, so as thou art, As those whose beauties proudly make them cruel; For well thou know’st to my dear doting heart Thou art the fairest and most precious jewel. Yet, in good faith, some say that thee behold, Thy face hath not the power to make love groan; To say they err I dare not be so bold, Although I swear it to myself alone. And to be sure that is not false I swear, A thousand groans, but thinking onRead More

Posted On April 21, 2012By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Don Winslow: Die Sprache des Feuers

Die Poesie des Realen – Gute Kriminalliteratur entsteht meistens aus genau beobachteter Realität. Wir kennen das Prinzip aus Don Winslows neuen Büchern über die narcos südlich und nördlich der Grenze zwischen USA und Mexiko. Aber auch an seinen älteren Romanen kann man sehen, wie gute Kriminalliteratur funktioniert – zum Beispiel an „Die Sprache des Feuers“. Thomas Wörtche hat ihn gelesen … Dana Point liegt südlich von Los Angeles, im berühmten Orange County, wo der Flughafen John Wayne heißt und wo die County-Politicos auch schon mal die ganze Kohle mit schrägenRead More

Posted On April 21, 2012By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 21.4.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, gegen die Launen des April-Wetters setzen wir heute eine ganz puristische Rezensionsausgabe: Thomas Wörtche bespricht Don Winslow. Fran Ray bespricht Joyce Carol Oates. Susanna Mende bespricht David Ignatius. Frank Göhre bespricht Bettina Raddatz. Peter Münder bespricht Urban Waite. Eva Karnofsky bespricht Tom Clancy. Kurz und knapp besprechen in den Bloody Chops Kirsten Reimers Mark Boog, Frank Rumpel Wolfgang Brenner und Thomas Wörtche Joe R. Lansdale. Friedemann Sprenger bespricht die DVD-Ausgabe von „Die Brücke – Transit in den Tod“. Dazu passend das Krimi-Gedicht – der Gottfried-Benn-Klassiker: „Schöne Jugend“! GenießenRead More
Fran Ray heute über Joyce Carol Oates‘ „Vergewaltigt – Eine Liebesgeschichte“. Ich bitte zu entschuldigen, dass ich dieses Buch diesmal nicht persönlich vorstellen kann. Ausnahmsweise hat dies mein Sekretär übernommen. Für den Inhalt ist allein er verantwortlich. Nachdem das schmale Buch tagelang auf Fran Rays Schreibtisch gelegen und das Buchzeichen ungewöhnlich langsam weitergewandert ist, nachdem das Buch stillschweigend in Fran Rays Bücherregal eingeordnet wurde, wusste ich, dass meine Arbeitgeberin ein Problem damit hat. Darauf angesprochen, gab sie mir zu verstehen, dass es ihr UNMÖGLICH sei, dieses Buch weiterzulesen, geschweige denn,Read More

Posted On April 21, 2012By Susanna MendeIn Bücher, Crimemag

David Ignatius: Der Deal

Lügen haben viele Beine – Auch im neuen Spionagethriller „Der Deal“ von David Ignatius steht der amerikanische Geheimdienst CIA im Mittelpunkt. Und als wesentliches Element hat der Autor wieder einen Handlungsort von hoher politischer Aktualität und Brisanz gewählt; Pakistan, wo vor knapp einem Jahr Osama Bin Laden bei der „Operation Neptune Spear“ getötet wurde, ist diesmal einer der Hauptschauplätze des Romans. Eine Rezension von Susanna Mende. Eine kleine, sich schlagkräftig und flexibel wähnende neue Geheimsektion, von der außer dem US-amerikanischen Präsidenten nur eine Handvoll Menschen weiß, soll eine neue StrategieRead More

Posted On April 21, 2012By Frank GoehreIn Bücher, Crimemag

Bettina Raddatz: Die Staatskanzlei

Wer will, der darf? – Bettina Raddatz debütierte mit „Der Spitzenkandidat“ und machte damit Hoffnung auf gute Politkrimis. Frank Göhre sieht  nach dem zweiten Roman, „Die Staatskanzlei“ die Hoffnung schwinden … Einen Krimi glaubt jeder schreiben zu können, die pensionierte Grundschullehrerin ebenso wie der noch im städtischen Katasteramt beschäftigte Beamte. Journalisten und vor allem Germanisten mit und ohne Hochschulabschluss sind per se davon überzeugt und Personen mit entsprechender Berufserfahrung – Kriminologen, Gerichtsmediziner, Juristen u.a. – stehen ihnen da in nichts nach. Doch der Sachverstand der einen und die gern beschworeneRead More

Posted On April 21, 2012By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Urban Waite: Schreckensbleich

Noch ein letzter, lukrativer Drecksjob und dann aussteigen – Sind es plumpe Lebenslügen, konkrete Karrierepläne oder ein zockerhaftes Driften in gefährliche Risikozonen, was Außenseitern suggeriert, sich mit dem letzten großen Ding aus dem Milieu befreien und in eine schöne heile Biedermeier-Welt abtauchen zu können? Darum geht es eigentlich – neben Drogenschmuggel, brutalen Verfolgungsjagden mit einem Auftragskiller und dem Identitätskonflikt eines vom Vater enttäuschten Cops – in Urban Waites mitreißendem Thriller „Schreckensbleich“. Von Peter Münder Zwei Reiter stolpern mit ihren Gäulen durch die Berge an der amerikanisch-kanadischen Grenze, warten nachts auf dieRead More

Posted On April 21, 2012By Eva KarnofskyIn Bücher, Crimemag

Tom Clancy und Peter Telep: Gegen alle Feinde

Was macht eigentlich Tom Clancy? – Wirklich Neues bringt Tom Clancys jüngster Roman nicht, seine politischen Ansichten sind immer noch zum Fürchten und über seine gleichbleibend langweiligen waffentechnischen Ausführungen muss man hinweglesen. Trotzdem fällt es schwer, sich von „Gegen alle Feinde“ zu trennen, denn Clancy weiß, wie man einen Thriller schreibt, meint Eva Karnofsky. Tom Clancys neuer Held, Max Moore mit Namen, ist wie schon einst sein Jack Ryan ein Übermensch: bärenstark, aber sensibel, hochintelligent, aber nicht hochnäsig, dazu loyal bis in den Tod und obendrein galant und sexy. UndRead More

Posted On April 21, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – kurz, blutig und auf den Punkt! Es choppen Kirsten Reimers (KR) Mark Boog, Frank Rumpel (rum) Wolfgang Brenner und Thomas Wörtche (TW) Joe R. Lansdale … Die Abwesenheit von Leidenschaft (KR) Ein namenloser Kriminalermittler erhält kurz vor seiner Pensionierung einen alten Fall aufgedrückt. Auf diese Weise soll er aus dem Weg sein und ohne großes Aufheben in den Ruhestand entschwinden, vermutet er. Denn eigentlich ist der Fall schon längst geklärt, wegen eines Verfahrensfehlers kam der Verdächtige zwar wieder frei, doch inzwischen ist er schon seit Jahren tot.Read More
Der Mörder und die Politik – Skandinavische Krimiserien haben eine hohe Reputation. Ziemlich oft sogar zu Recht. Ein besonderes Glanzstück ist „Die Brücke – Transit in den Tod“,  gerade noch im Fernsehen, jetzt auf DVD. Friedemann Sprenger hat sich’s angesehen. Gleich am Anfang der ersten Episode (die fünf Teile liefen im März und April jeweils am Sonntag auf dem 22:00-Uhr-Sendeplatz des ZDF) durfte man ahnen, dass diese neue Serie wohl gut werden wird. Wie genial der Anfang wirklich war, wird allerdings erst vom Ende her so richtig verständlich … LeichenteileRead More

Posted On April 21, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Krimigedicht

Krimigedicht: Gottfried Benn: Schöne Jugend

Schöne Jugend von Gottfried Benn Der Mund eines Mädchens sah so angeknabbert aus. Als man die Brust aufbrach, war die Speiseröhre so löcherig. Schließlich in einer Laube unter dem Zwerchfell fand man ein Nest von jungen Ratten. Ein kleines Schwesterchen lag tot. Die andern lebten von Leber und Niere, tranken das kalte Blut und hatten hier eine schöne Jugend verlebt. Und schön und schnell kam auch ihr Tod: Man warf sie allesamt ins Wasser. Ach, wie die kleinen Schnauzen quietschten! (1912) Abbildung: Gottfried Benn ca. 1951; Zeichnung von Tobias FalbergRead More
Das Triviale lauert immer und überall – Martin Walkers Bruno-Romane. Eine durchaus subjektive Betrachtung über ein Phänomen – aus der Retorte? Von Stefan Linster. Das Heulen der Sirene auf dem Dach der fernen mairie durchbrach die Stille der französischen Sommernacht. („Grand Cru. Zweiter Fall für Bruno“) Es war einmal ein verschlafenes Städtchen im Périgord, das so ruhig und friedlich vor sich hin lebte, dass es eine rechte Freude war, bis daselbst eines Tages ein Meteorit einschlug. Fürderhin ward nichts mehr wie zuvor, gar wunderliche Dinge trugen sich zu, spektakuläre Geschehnisse vonRead More

Posted On April 14, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 14.4.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, nachdem Sie hoffentlich die Feiertage unbeschadet hinter sich gebracht haben, steigen wir heute wieder voll ein: Stefan Linster hat sich die Frankreich-Romane von Martin Walker sehr genau angesehen und schüttelt am Ende nur den Kopf. In Carlos‘ Tagebuch, das uns durch den April begleiten wird, erfahren wir viele, viele Dinge, die erstaunlich, erschreckend und manchmal ein wenig seltsam anmuten. Frank Göhre erfreut uns mit einem kleinen Essay über drei Essentials: Dada, Glauser, Kriminalroman. Christiane Geldmacher hat beim Leben und Wirken des Fälschers Adolfo Kaminsky einmal mehr festgestellt, dassRead More

Posted On April 14, 2012By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Jeder Mensch hat seine zarten und sensiblen Seiten. Manchmal brechen sie mit aller Macht durch. So wie hier, in Carlos‘ Tagebuch, das uns durch den April begleiten wird … 1. Liebes Tagebuch! Dann wollen wir mal den vierten Monat angehen, wenn der rum ist, wird alles besser. Ich weiß, das schrieb ich dieses Jahr schon drei Mal. D. schickt mich in den April, mehrfach. Dass ich den Rücktritt Gaucks wegen Uranhandels geglaubt habe, ist ja noch verzeihlich, aber das mit den Marsmenschen in Radolfzell … Ich glaube ihr sogar denRead More

Posted On April 14, 2012By Frank GoehreIn Bücher, Crimemag

Frank Göhre über Dada und Krimi

Die Geburt der Kriminalliteratur aus dem Geiste des Dadaismus ist ein ständiger Subtext von CrimeMag. Hier ein neues Mosaik-Steinchen einer faszinierenden Verbindung – von Frank Göhre. Verzahnt und verheert sind alle alten Böcke Friedrich Glauser im Dada-Zürich Er ist jung, noch nicht volljährig. Er hat ein schmales Gesicht, dunkles, glattes Haar und unter den dichten Augenbrauen blicken die großen Augen ein wenig melancholisch. Bekleidet ist er mit einem schwarzen Dreiteiler und darauf abgestimmter Krawatte. Seiner ersten Zimmerwirtin in der Bolleystraße 7 stellt er sich als Frédéric Glauser vor, nach ZürichRead More

Posted On April 14, 2012By Christiane GeldmacherIn Biografie, Crimemag

Sarah & Adolfo Kaminsky: Adolfo Kaminsky. Ein Fälscherleben

Eine irre Idee – Biografien, die gut geschrieben sind und keinem enzyklopädischen Anspruch folgen, sind ein herausragender Lesestoff.  Sie verdichten ein Leben auf seine Höhepunkte. Noch besser ist es, wenn mit dieser Biografie eine Geschichte erzählt wird. So wie Sarah Kaminsky die  Geschichte ihres Vaters erzählt: eines Fälschers, der sein Leben lang illegal und im Untergrund arbeitete. „Am Tag Fotograf, nachts Fälscher, das Firmenkonto immer im Minus – ich musste wie ein Wahnsinniger schuften, um über die Runden zu kommen“, sagt Adolfo Kaminsky, der heute im Ruhestand in Frankreich lebt.Read More

Posted On April 14, 2012By Henrike HeilandIn Crimemag

Mo Hayder: Atem

Ganz langer Atem – Mo Hayder gilt als ganz besonders „hart“. Das meint aber meistens nur, dass irgendwelcher Ekelkram ausgewalzt wird. So auch hier, in „Atem“. Dazu noch ein mehr als fragwürdiges Cover und wutsch!, soll der Bestseller fertig sein. Henrike Heiland hat sich das Strickmuster genauer angesehen … Manche Bücher machen es einem nicht einfach. Die deutsche Ausgabe von Mo Hayders „Atem“, zum Beispiel, lockt auf dem Cover mit einem einsamen kleinen Mädchen, das dabei ist, sich im dunklen Wald zu verlaufen, während es in der Geschichte – dasRead More

Posted On April 14, 2012By Eva KarnofskyIn Bücher, Crimemag

Liza Marklund: Weißer Tod

Gähn! Serienhelden und -heldinnen können dem Leser ans Herz wachsen, und dann schmerzt es, wenn ihre geistigen Väter oder Mütter so recht nichts mehr mit ihnen anzufangen wissen. Dieses Schicksal ereilt nun Annika Bengtzon, die Stockholmer Kriminalreporterin. In „Weißer Tod“ lässt Liza Marklund sie zum neunten Mal recherchieren, doch spannend geht anders. Eva Karnofsky gähnt. Nach drei Jahren als Korrespondentin in den USA kehrt Bengtzon zurück in ihren alten Job, und es wartet auch gleich eine Frauenleiche im Schnee auf sie. Doch bevor sie sich in die Recherchen stürzen kann,Read More

Posted On April 14, 2012By Christopher G. MooreIn Crimemag

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Christopher G. Moore heute über Schriftsteller, Schriftstellerdarsteller, Wannabees und wirklich kreative Menschen. Und über Freiheit!   The Invisible Man Last week I was at a gathering, which included an American from Kentucky who was passing through Bangkok. He had stories about George Clooney and other famous people from his State. The conversation turned to what young people in the United States aspired to in life. The answer from the American guest was simple: “They want to be famous.” In a celebrity driven culture that should come as no surprise. FameRead More
„Peter, den Bolzen!“ oder: So viel Fadenkreuz war nie Alf Mayer zur Kulturgeschichte des Scharfschützen und zum Thriller-Autor Stephen Hunter (Teil VIII). Heute: Liebesgrüße an ein Gewehr, James Bond und Solo für O.N.C.L.E., Winchester 73, Karl May,Vico Torrianis „Goldener Schuss“ und Sam Fullers nicht gedrehter Film. Der Präsident und sein Attentäter waren Fans des gleichen Buches: „From Russia with Love“. In seiner im März 1961 zu PR-Zwecken veröffentlichten Leseliste stellte US-Präsident John F. Kennedy den Ian-Fleming-Roman „Liebesgrüße aus Moskau“ noch vor Stendhals „Rot und Schwarz“. Das beförderte natürlich die PopularitätRead More

Posted On April 14, 2012By Rosa Ribas und Sabine HofmannIn Crimemag

Rosa Ribas/Sabine Hofmann: Arbeitsjournal (VI)

„Dieses Kapitel gehört mir!“ –  Zu zweit schreiben/ escribir a cuatro manos Wie machen es die anderen? Als wir angefangen haben, zu schreiben, haben wir natürlich den einen oder anderen Blick nach rechts und links geworfen. Wie schreibt man zu zweit? Die Möglichkeiten sind zahlreich: Der eine denkt sich eine Geschichte aus und entwickelt die Handlung, der andere denkt sich die Personen aus und schreibt die einzelnen Kapitel. So haben es die Franzosen Pierre Boileau und Thomas Narcejac gemacht. Man teilt den Text auf: Der eine schreibt die ungeraden, dieRead More

Posted On April 14, 2012By Thomas PrzybilkaIn Crimemag

About Crime Fiction – Pick of the Week N° 6

Pick of the Week N° 6 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS  (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag jede Woche ein paar Titel ausRead More

Posted On April 13, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: Arthur Rimbaud – Le Mal

Le Mal de Arthur Rimbaud Tandis que les crachats rouges de la mitraille Sifflent tout le jour par l’infini du ciel bleu; Qu’écarlates ou verts, près du Roi qui les raille, Croulent les bataillons en masse dans le feu; Tandis qu’une folie épouvantable, broie Et fait de cent milliers d’hommes un tas fumant; – Pauvres morts dans l’été, dans l’herbe, dans ta joie, Nature, ô toi qui fis ces hommes saintement ! … – Il est un Dieu qui rit aux nappes damassées Des autels, à l’encens, aux grands calicesRead More