Fiktionale Vigilanten vor 1970 Ein Filmbuch, das sich mit Gewalt und Selbstjustiz befasst und sich bei seinen Grabungen immer wieder auf den hierzulande leider nie übersetzten und nur wenig bekannten Kulturwissenschaftler Richard Slotkin bezieht, der die Zivilisationsgeschichte der modernen Vereinigten Staaten auf eine Kultur der Gewalt gegründet sieht, das kann nicht ganz verkehrt sein, findet CrimeMag und läss statt einer Rezension einfach den Autor Peter Vogl selbst mit einem Kapitelauszug für sich sprechen. Erschienen ist das Buch im kleinen und mutigen Filmbuchverlag Mühlbeyer, der unlängst eine umfassende zweibändige Studie zur
Read More The Crime Questionnaire (Vol. 14). Simone Buchholz von Marcus Müntefering – Was die Hamburger Krimi-Schriftstellerin Simone Buchholz angeht, bin ich etwas befangen. Wir leben beide in Hamburgs trotz aller Musicals, Oliver-Jones-Kieztouren und Kioskfusel-Sauferei attraktivstem Stadtteil, in St. Pauli. Wir kennen uns (erstaunlicherweise erst seit Kurzem) und mögen uns. Deshalb wäre jede Lobhudelei auf das Schaffen von Simone zwar absolut verdient, aber ziemlich unangemessen. Deshalb hier nur der Hinweis auf ihren neuen Kriminalroman „Blaue Nacht“, es ist der sechste, in dem die Hamburger Staatsanwältin Chastity Riley (Dieser Name! Klingt, als wäre
Read More Posted On April 15, 2016By Claudia FiedlerIn Crimemag
Krimilesungen vom 15.04.2016 bis 15.05.2016 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Bernhard Aichner mit “Totenhaus“: 15.04.2016 MuseumsQuartier, Wien, Beginn 19:00 Uhr 04.05.2016 Einrichtungshaus Bruckner, Schwabmünchen, Beginn 20:00 Uhr 14.05.2016 Erfurter Hütte Maurach, A-Maurach, Beginn 10:30 Uhr Weitere Infos hier. Friedrich Ani präsentiert “Der namenlose Tag“: 18.04.2016 Buchhandlung Aigner, Ludwigsburg, Beginn 20:00 Uhr Oliver Bottini stellt „Im weißen Kreis“ vor: 26.04.2016 Stiftungshaus „Alte Sparkasse“, Heppenheim/Weinstraße, Beginn
Read More Taneytown by Steve Earle I went down to Taneytown I went down to Taneytown To see what I could see My mama told me never go But I’m almost 22 years old Sometimes I fear this holler swollow me She ran off to Gettysburg Went off with that new beau of hers I snuck off after dark Long way down the county road Stars were bright The moon was low Down to where the black top highway starts [Chorus:] I went down to Taneytown I went down to Taneytown I
Read More Herzlich willkommen zur neuen CrimeMag-Ausgabe Wir haben redaktionell ein bisschen umgebaut: Zoë Beck ist redaktionell zum LitMag geswitcht, schreibt aber natürlich weiterhin fürs CrimeMag. Thomas Wörtche hingegen ist zurück beim CrimeMag und teilt sich die Arbeit mit Alf Mayer. Und wir freuen uns sehr und begrüßen herzlich Anne Kuhlmeyer als neues Redaktionsmitglied von CrimeMag/CulturMag! Unser Amerikakorrespondent Thomas Adcock gehört zu den Unerschrockenen, aber es ist schon fröstelnde Gesellschaft, in die er sich zur Charakterisierung der derzeitigen politischen Akteure der USA begibt. Für CrimeMag schreibt er über Bigotte, Bibeln und Bomben,
Read More “IF YOU KILL ME NOW,” Benito Mussolini reportedly said to his Italian executioners in 1945, “I will come back as the head of a far more powerful nation in need of a leader…” Bigots, Bibles & Bombs America’s Dangerous Political Season The beast is loose by Thomas Adcock Copyright © 2016 – Thomas Adcock NEW YORK CITY, near America Fascism plagued much of Europe from the 1920s through the 1970s, and even somewhat beyond. Political disease of this recent past is prologue to the dangerous political season at present.
Read More Eternauta – ein Jahrhundert-Comic und ein Missverständnis von Thomas Wörtche Manchmal geschehen Zeichen und Wunder. Eine Prachtausgabe eines der Schlüsselwerke der „Neunten Kunst“, das es bis jetzt noch nicht vollständig auf Deutsch gab – der avant-verlag hat es angepackt: „Eternauta“, nach einem Szenario von Héctor Germán Oesterheld, gezeichnet von Francisco Solana López, erschien 1957 – 1959 in 106 Folgen in der Zeitschrift Hora Cero in Buenos Aires. „Eternauta“ ist ein klassischer Science Fiction-Comic. Unsichtbar bleibende und unfassbare Außerirdische berieseln 1963 Buenos Aires (und die ganze Welt, wie sich herausstellt) mit tödlichem
Read More Reise in das finstere Herz eines Landes – In seiner Reihe über „crime fiction from down under“ beschäftigt Alf Mayer sich nach einem Besuch bei Garry Disher (CM-Text hier) dieses Mal mit einem Buch von Chloe Hooper, das einen Tod in Polizeigewahrsam zum Anlass nimmt, sich mit noch größeren Verbrechen auseinanderzusetzen – nämlich der schuldbeladenen Geschichte der weißen Besiedelung Australiens und dem Verhältnis der Weißen zu den Ureinwohnern des Kontinents. Ein wichtiges Buch, auch für Deutschland im Frühjahr 2016, findet AM. Eine junge Schriftstellerin, die länger im Ausland gelebt hat,
Read More Film, Verbrechen und ungleiche Mittel (5) Heute: David Millers „Executive Action“, nach einem Drehbuch von Dalton Trumbo. Von Max Annas „Executive Action“ beginnt mit dem Zoom auf ein Landgut und zwei davor stehende, sehr teure, Autos. Die Einstellung sagt: Die Leute, die wir jetzt sehen, haben Geld. Viel Geld. Der erste Schnitt führt zu Robert Ryan, immer noch mein favorisierter Schauspieler in Hollywood, vielleicht überhaupt. Er geht auf die sich zurückziehende Kamera zu, ruhig, aber entschlossen, während wir im Hintergrund einen Vortrag hören über die Kennedys und ihren Plan, das
Read More Seltsam distanziert von Katja Bohnet Fangen wir hinten an: der Klappentext! Er verrät die komplette Story des Romans. Mehr ist da auch tatsächlich nicht. Warum?? Ideen oder Antworten faxen Sie bitte an: info@derfrauenloseroman! Mord und Wäsche in den 30ern Marion Sylder ist Schmuggler und John ein junger Bursche, empfänglich für eine Leitfigur, weil sein eigener Vater starb. Dass ausgerechnet dieser Schmuggler Johns Vater auf dem Gewissen hat, ahnt der Junge nicht. Er rettet Sylder das Leben. Die beiden bauen eine Beziehung zueinander auf. Nun könnte McCarthys Debüt „Der Feldhüter“ ein
Read More Aliens: „Erlösung“ – ein Essay von Markus Pohlmeyer „Erlösung“[1] aus dem Alien-Universum markiert schon via Titel religiöse Kon- und Subtexte. Die folgende BilderGeschichte löst dies ein; und es ist hier zu zeigen, dass dabei Motive des Christentums mehr als nur Dekoration sind. Die Ausgangslage scheint typisch für das Alien-Universum: Ein Raumschiff mit geheimer Mission und Fracht, es kommt zu einem Zwischenfall, Absturz. Zwei Überlebende am Rande des Wahnsinns, so dass der eine den anderen tötet und isst, um zu überleben. Der Erzählerkommentar ist identisch mit der Hauptfigur und gibt einen inneren
Read More Bloody Chops im März 2016 – Heute am Hackklotz: Zoë Beck (ZB);Katja Bohnet (kb); Anne Kuhlmeyer (AK); Joachim Feldmann (JF); Sonja Hartl (SH); Alf Mayer (AM); Thomas Wörtche (TW) – über Don Winslow, Alfred Bodenheimer, Olaf R. Dahlmann, Franzobel, Charlotte Otter, Michael Bar-Zohar und Nissim Mischal, Christiane Dieckerhoff, Ana Paula Maia, Joe R. Lansdale, Helmut Müller-Enbergs, Armin Wagner, Alfred W. McCoy, Tom Cooper und Norman Lewis. Frankie goes in den Puff (TW) So kann´s gehen, vom Top-Act zur Marginalie: Don Winslows neues Buch „Germany“ ist noch nicht mal mehr ein Aufreger,
Read More „BUDDHA SIEHT ALLES“ – nur nicht rote Ratten, perfide Prinzlinge und korrupte Kader – Der unbestechliche, von alter chinesischer Lyrik begeisterte Shanghaier Oberinspektor Chen wird plötzlich auf einen unbedeutenden Posten weggelobt, dann verschwinden Beteiligte und Zeugen, die in dubiose Korruptionsaffären verwickelt waren. Chen stochert bei seinen eigenmächtigen Ermittlungen im Nebel; er wird massiv bedroht und taucht in einem Provinznest unter. Der Fisch stinkt auch im turbokapitalistischen, rot kaschierten China vom Kopf her, wie der in den USA lebende chinesische Uni-Dozent, Übersetzer und Autor Qiu Xiaolong in seinem achten Chen-Krimi „Schakale
Read More The Crime Questionnaire (Vol. 13). Lawrence Block von Marcus Müntefering Autoren, die nicht nur alle paar Jahre etwas veröffentlichen, werden gern abwertend als Vielschreiber diskreditiert. Vor allem wahrscheinlich von Menschen, die froh sind, dass, sagen wir mal, Gernegroßliteraten wie John Irving oder Donna Tartt nur alle Jubeljahre einen neuen Wälzer raustun, weil sie mehr als ein Buch im Jahr sowieso kaum lesen könnten. Nun muss man ja gar nichts gegen Mühlsteine haben; James Ellroy braucht Zeit und Raum, ebenso wie das New-York-Panorama „City on Fire“ von Garth Risk Hallberg, das
Read More Wölfisches Grinsen, ein Buch, ein Film … von Alexander Roth „Blutige Fressattacke: Der Wolf ist zurück und er hat Hunger!“ – so lautet die Überschrift eines Online-Artikels der Berliner Zeitung vom 30. März letzten Jahres (Achtung, drastische Bilder!). Die Reaktionen auf solch eine Meldung dürften, damals wie heute, gespalten ausfallen. Einerseits die Faszination, die dieses wilde Tier auf die urbane Gesellschaft ausübt, andererseits die tief in uns verwurzelte Angst vor dem, was seine spitzen Zähne alles anrichten können. In etwa so verhält es sich auch mit den zwei vorliegenden Werken:
Read More Über Anpassung und Über-Leben – „Raum“ ist eines der aufwühlendsten Kinoereignisse des Jahres. Sonja Hartl hat sich dem Buch von Emma Donoghue und dem gleichnamigen Film von Lenny Abrahamson beschäftigt. „Heute bin ich fünf. Als ich gestern Abend in Schrank eingeschlafen war, war ich noch vier. Aber dann wache ich im Dunkel in Bett auf und bin plötzlich fünf, Abrakadabra.“ Mit diesen Sätzen beginnt Emma Donoghues Roman „Raum“, in dem der nun fünfjährige Ich-Erzähler Jack von seinem Leben erzählt, dessen Eigentümlichkeiten anfangs vor allem sprachlich markiert sind. Er wacht „in
Read More Immer wieder die Familie als Angelpunkt – Anna Veronica Wutschel über die TV-Serie “Die Brücke III”. Das bewährte Erfolgsrezept voll ausschöpfen, dem Zuschauer in abgewandeltem Gewand das Gleiche, aber nicht dasselbe vorsetzen und ihn mit Gespür für die erzählten Charaktere an die Serie binden – so scheint das Konzept der Macher von “Die Brücke – Transit in den Tod”. Auch in der dritten Staffel wird der Zuschauer dementsprechend mit äußerst brutalen Morden konfrontiert, die die Polizei erst nach und nach als Serie eines Einzeltäters identifizieren kann. Erneut wird dem tödlichen
Read More Warum nicht das Original? Die britische TV-Serie “House of Cards” von 1990 ist ein perfekt geschliffenes Unterhaltungsstück, hat Anna Veronica Wutschel sich überzeugt. Heutzutage macht man es sich einfach auf dem Sofa gemütlich und ruft mit ein, zwei Knopfdrücken das Programm ab, das man gern sehen möchte. Diese vermeintliche Unabhängigkeit beim TV-Schauen wird immer populärer, dabei wähnten wir uns in grauer Vorzeit bereits mit dem allwöchentlichen Besuch in einer irgendwie immer leicht schmuddlig wirkenden Videothek als autonome Geister, die sich ihr Schauprogramm lieber selbst zusammenstellten. Dann wurde es komfortabler, die
Read More Ja, die Landschaft ist wunderschön Anna Veronica Wutschel über die vierte Staffel von „Vera“ – “Vera” bleibt ein Phänomen. Mehr als 6 Millionen britische Zuschauer im Durchschnitt erfreuten sich ab Januar dieses Jahres an der Ausstrahlung der Episoden der 6. Staffel zum besten Sendetermin. In Deutschland schaffte es “Vera – Ein ganz spezieller Fall” von Beginn an ‘nur’ in den allmontäglichen Krimiabend von ZDF Neo mit alten „Columbo“– und „Barnaby“-Folgen als Rahmenprogramm. Ihre Fans hat sie dennoch auch in Deutschland gefunden, was sicherlich vornehmlich an der Darstellerin Brenda Blethyn liegen
Read More Definitiv in die Flop-Kategorie Anna Veronica Wutschel über die TV-Serie “Candice Renoir”. La Vie est Belle ! Der Franzose – correspondant au cliché -, weiß mit der entspannten Laisser-Faire-Attitüde das Leben zu genießen. Und so wird auch gern das französische Kino betrachtet: Leichtfüßig kommt es daher, zuweilen schweigsam, zuweilen etwas verschwatzt, selten ohne intellektuelles Herzstück, dem die Franzosen jedoch statt mit bildungsphilistrischer Schwere das Geistreiche mit lockerer Gelassenheit abgewinnen können. Das muss nicht jeder goutieren, diesbezüglich gibt es unzählige Ausnahmen, und generell sollte niemals etwas Komplexes undifferenziert miteinander gleichgesetzt werden.
Read More Posted On März 15, 2016By Thomas PrzybilkaIn Crimemag
Hinweise zur Sekundärliteratur von Thomas Przybilka Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieser Fülle,
Read More Rocking Hemingway’s Boat von John Harvey. Ever since I started writing with any degree of seriousness, or even a little before, I’ve been fascinated by interviews with writers about their work – hence the pile of „Paris Review“ single issues and anthologies ever-growing on the shelf. In a few cases, not many, this has spilled over into an interest in their wider lives – biographies, collections of letters, diaries – F. Scott Fitzgerald, D. H. Lawrence, Arnold Bennett, Virginia Woolf. But, although Hemingway was one of those writers I began
Read More Posted On März 15, 2016By Claudia FiedlerIn Crimemag
Krimilesungen vom 15.03.2016 bis 15.04.2016 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Zuerst aber ein Hinweis auf einen nach wenigen Abenden schon zur festen Einrichtung gewordenen Hamburger Treff, nämlich auf „439 Noir“, wo CrimeMag-Autor Marcus Müntefering, Carsten Germis und Wolfgang Franßen sich jeweils drei Büchern widmen und alle zum Mitdiskutieren eingeladen sind. Thema des nächsten Abends ist Frankreich. Mit „Fatale“ von Jean-Patrick Manchette (Distel), „Der Mann mit der Bombe“ von Christian Roux (Polar) und Tito Topin, „Exodus aus Libyen“ (Distel). 24.03.2016
Read More Frankie´s Gun by The Felice Brothers My car goes Chicago Every weekend to pick up some cargo I think I know the bloody way by now, Frankie And turn the god damn radio down, thank you Pull over, count the money But don’t count the thirty in the glove box buddy That’s for to buy Lucille some clothes Bang, bang, bang, went Frankie’s gun He shot me down Lucille He shot me down Lucille He shot me down He shot me down He shot me down Work zones double
Read More Herzlich willkommen zur neuen CrimeMag-Ausgabe Erfreuen wir uns gemeinsam an der reichhaltigen, ja überschäumenden Februarausgabe des CrimeMag, gleichzeitig die erste Ausgabe im neuen Jahr nach der Winterpause. Beginnen wir mit Europa: Thomas Wörtche hielt vor einiger Zeit einen Vortrag über europäische Kriminalliteratur, ein Begriff, der griffig klingen mag, aber wenig mitbringt. Gehen wir auf eine Reise durch nahe und ferne Regionen, durch das E und U der EU. Um dann mit Thomas Adcock zu schauen, was denn da gerade so los ist, in diesen Vereinigten Staaten von Amerika. Donald Trump
Read More Krimi, Kriminalliteratur, regional, europäisch … Thomas Wörtche hielt diesen Vortrag an der Evangelischen Akademie Villigst und stellte ihn uns zur Verfügung. Europäische Kriminalliteratur – was soll das sein, kann es die geben? Unter welchen Voraussetzungen? Und wer versteht darunter eigentlich was? Diesen und vielen weiteren Fragen geht er hier nach. Sehr geehrte Damen und Herren, Europa auf dem Stier ist ein sehr schöner Aufmacher. Er zeigt, kriminalliterarisch gesehen, in eine originelle Richtung: Vermutlich eine eher einvernehmliche Entführung mit anschließend vermutlich einvernehmlich menschlich-göttlicher Beiwohnung – das ist als Quellmetapher für unser heutiges
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