Nicht ohne seine Mutter Stürmische Nordseewinde sorgen für Turbulenzen, gefundene Leichen stiften Verwirrung: In Till Raethers drittem Krimi „Fallwind“ soll der Hamburger Kommissar Danowski im Nordsee- Ferienort Friederikenburg helfen, den Tod von zwei Frauen aufzuklären. Und im Hintergrund rotieren die Windräder des Energiekonzerns Silventia. Von Peter Münder Adam Danowski ist zwar hypersensibel, aber auch renitent. Die auf ihn zugeschnittenen Therapieversuche mit Meditationskurs und Selbsthilfegruppe sind völlig zwecklos, weil er sie gar nicht besucht. Immerhin hatte er von einer Psychoberaterin mal aufgeschnappt, dass entweder irgendein Objekt, etwa eine Grünpflanze, oder eine
Read More Affenliebe Die Skandinavier Von Katja Bohnet Na? Den nächsten Urlaub schon geplant? Sie sollten Schweden meiden. Von einer Städtereise nach Stockholm rate ich dringend ab! Schießereien en masse, Autos brennen. Verlassen Sie sich nur nicht auf die Polizei! Warum? Tja, die ist korrupt. Ach, hören Sie lieber nicht auf mich! Gern verwechsele ich Fakten mit Fiktion. Es liegt wohl an der „Der Pavian“, der neuen Thriller-Attraktion aus Schweden, „einem sensationellen Debüt“, wie der Berlin Verlag wirbt. Wer glaubt nicht, dass die Skandinavier es in Sachen Kriminalroman drauf haben? Produzieren
Read More About Crime Fiction Hinweise zur Sekundärliteratur von Thomas Przybilka (Lieferung No. 63, Januar 2016 – Juni 2016) Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200
Read More The Partisan by Leonard Cohen When they poured across the border I was cautioned to surrender This I could not do I took my gun and vanished I have changed my name so often I’ve lost my wife and children But I have many friends And some of them are with me An old woman gave us shelter Kept us hidden in the garret Then the soldiers came She died without a whisper There were three of us this morning I’m the only one this evening
Read More Krimilesungen vom 15.08.2016 bis 15.09.2016 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Friedrich Ani präsentiert seinen neuen Roman „Nackter Mann, der brennt“: 12.09.2016 Substanz-Club, München, Beginn 20:00 Uhr 15.09.2016 Buchhandlung am Bebelplatz, Kassel, Beginn 19:30 Uhr Weitere Infos hier. Simone Buchholz liest aus „Blaue Nacht“: 03.09.2016 Servus Hamburg GmbH, Hamburg, Beginn 18:30 Uhr Arne Dahl stellt „Sieben minus eins“ vor: 14.09.2016 Schloss Wernigerode, Beginn 19:00 Uhr 15.09.2016
Read More HEIL TRUMP! Old-time Dixie bigots and American neo-nazis salute their hero in the lead-up to a Cleveland jamboree of xenophobia, white racism, and hush-hush porn. Polite media called the Republican Party gathering a convention. Others called it a Klanvention. Fear & Loathing in Ohio Donald Trump’s Fascist Bacchanal True-believers: Death to Hillary Clinton! by Thomas Adcock Copyright © 2016 – Thomas Adcock NEW YORK CITY, near America Like flies buzzing over hot dung, admirers of the execrable Donald J. Trump flocked to mid-July’s Republican Party convention in
Read More Herzlich willkommen zu unserer letzten CrimeMag-Ausgabe vor der Sommerpause. Am 15. August sind wir dann wieder mit prallem Fangnetz zurück. Hier aber erstmal Ihr aktueller Proviant, quer durch Fauna und Flora des Krimigenres. Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock fragt sich „Warum lacht Trump?“, Markus Pohlmeyer erklärt uns, wie Echnaton und Thomas Mann Gott (er)fanden und was das mit Fundamentalismus zu tun hat. Sonja Hartl hat James Grady interviewt, der mit seinem „Die letzten Tages des Condor“ einen der politisch wie literarisch besten Thriller der letzten Jahre vorlegt. Susanna Mende hat sich
Read More —NBC Television ‘Glorious Leader’ Why is This Man Laughing? ‘Are Americans, Like, Stupid?’ The genius & menace of ‘Glorious Leader’ By Thomas Adcock Copyright © 2016 – Thomas Adcock NEW YORK, near America “Tommy, would you like to know how come I’m so goddamn rich?” asked the boss. Said I, of course, “Yes, Jack—“ • Smack in the middle of nerve-jangling days at his bustling Madison Avenue agency, the late great John G. “Jack” Avrett would call me into his baronial sanctum sanctorum: a mahogany-paneled corner office with
Read More „Eigentlich war Condor niemals weg“ – James Grady im Gespräch mit Sonja Hartl. Im Jahr 1974 erschien das Debüt von James Grady, ein Spionagethriller über den CIA-Mitarbeiter Ronald Malcolm, der in einem verdeckten Büro in Washington D.C. arbeitet und die Handlung von Kriminal- und Spionageromanen analysiert. Eines Tages verlässt Malcom für eine Mittagspause das Büro – und in seiner Abwesenheit werden alle anderen Mitarbeiter ermordet. Also wählt Malcom eine Notfallnummer, nennt seinen Codenamen, und schon steckt „Condor“ mitten in einem Spionagedurcheinander, dass die Paranoia der Post-Watergate-Jahre widerspiegelt. Aus dem Buch
Read More Die wachsende Vielfalt politischer Kriminalromane verändert die Buchlandschaft. Der einstigen Schmuddelecke ist das Genre Krimi längst entwachsen, das wissen nicht nur Krimiexpert/innen. Doch jetzt spricht Kriminalliteratur extrem unterschiedliche Zielgruppen an, und wer gut beraten will, muss unterscheiden können. Die altvertrauten Kategorien Thriller, Whodunnit, Rätselkrimi schaffen es nicht mehr, die Möglichkeiten des Genres zu erfassen. Sie sagen etwas über Erzählmuster aus, aber gute Kriminalliteratur unterwirft sich solchen Mustern oft gar nicht. Sie spielt damit, verweigert Schematisches, zeigt sich als ernst gemeinte Gegenwarts-Prosa, grenzüberschreitend, die Realität kommentierend. Die Genre-Zugehörigkeit liegt in der treibenden
Read More Markus Pohlmeyer hat sich Thomas Manns „Joseph und seine Brüder“, der Entstehung des Monotheismus in der Enität Echnaton – Aton und der menschlichen Individuationsgeschichte gewidmet. Hochaktuell, weil: „Echnaton war vielleicht der erste Fundamentalist der Geschichte und ist deshalb gerade heute wieder eine sehr aktuelle Gestalt, der man in aller Kritik Respekt und Sympathie schwer versagen kann.“ Aber Monotheismus und Gewalt stehen in einem prekären Verhältnis. Einleitung Echnaton verfasste ungefähr 1345 v. Chr. den kleinen und großen Sonnenhymnus.[1] 1933 erschien der erste Band der Josephs-Tetralogie, der vierte und letzte Band 1943.[2]
Read More Chaos, Kollaps, Katastrophe Endlich ist, nach einem Verlagswechsel, der dritte und letzte Teil der Dewey-Decimal-Trilogie von Nathan Larson erschienen: Zero One Dewey (Polar Verlag). Thomas Wörtche freut sich. Wir erinnern uns: Am 14. Februar, am Valentins-Tag (also an dem Tag, an dem man eher an das berühmte Massaker von 1929 als an Blümchen denken sollte), ist New York City von einer verheerenden Katastrophe getroffen worden. Ein Mega-Crash, der die Stadt in ein rauchendes, stinkendes, von toxischen Dämpfen und Giftregen zunehmend zersetztes Trümmerfeld verwandelt hat. Die Hälfte der Bevölkerung ist verschwunden,
Read More Miese Bullenspiele „Bedrängnis“. Das ist mehr als wörtlich zu nehmen. In seinem dritten Fall steckt Vizekriminalkommissar Axel Steen in der Scheiße, tiefer denn je. Tobias Gohlis war für CrimeMag mit Jesper Stein am Tatort Nørrebro. Jesper Stein gehört zu den Autoren, die ihrer Stadt eine Geschichte geben. Eine dunkle. Ian Rankin tut dies für Edinburgh, und Manuel Vazquez Montalbán hat es für Barcelona getan. Auf dem Weg über Kongens Nytorv – den Blick auf den weiten Platz versperren meterhohe Bauplatzwände, Kopenhagen bekommt gerade U-Bahn – nach Nørrebro reden wir über
Read More Die Welt in einer Nussschale. Alf Mayer über Kurosawas große Verfilmung von Ed McBains „Kings Lösegeld“. Die eigene Geldverdien-Karriere ruinieren oder seine Menschlichkeit? Vor diese moralische Wahl und vor die Frage, ob alle Leben gleich viel wert sind, stellt Kurosawas Verfilmung von Ed McBains moralischem hardboiled-Kriminalroman „Kings Lösegeld“ (King’s Ransom, 1959) seine Hauptfigur, einen Schuhfabrikanten. Statt seines eigenen wird versehentlich „nur“ der Sohn seines Chauffeurs entführt, die Entführer aber beharren auf dem gleichen Lösegeld. In der richtigen Hand – der von Akira Kurosawa – taugt dies zum Stoff einer griechischen
Read More Bloody Chops im Juni 2016 Kriminalliteratur zerlegt und serviert von: Joachim Feldmann(JF), Tobias Gohlis (TG), Anne Kuhlmeyer (AK), Alf Mayer (AF), Thomas Wörtche (TW). Bücher von: James Lee Burke (AK), Carlo Ancelotti (TW), Bettina Balàka (JF), Ann-Marie Ljungberg (AM), Carlo Feber (JF), Andrea Fischer Schulthess (TG), Jürgen Heimbach (JF), Ken Bruen (TW), Christian Mähr (JF), Iain Overton (AM), J.A. Somerset (AM), Ben Judah (AM). Ruppig & poetisch (AK) Herumliegende Nazi-U-Boote gelten heute vielleicht als historisch interessant, aber nicht als besonders spektakulär. Im Louisiana der 1990er Jahre (Originaltitel des Romans: Dixie
Read More Film, Verbrechen und ungleiche Mittel Heute: Ida Lupino – „Outrage“. 73 Minuten, und keine Szene zu verschenken. Von Max Annas. Eine Minute und noch eine Viertelminute obendrauf dauert der Vorspann von Ida Lupinos zweitem Spielfilm „Outrage“. Eine leere Straße in der Nacht. Schwarzweiß. Eine Frau, die läuft. Die Frau blickt sich im Laufen um. Dann bleibt sie stehen, klammert sich an einen Laternenmast. Sie blickt sich wieder um, schaut in alle Richtungen. Das ist die Sekunde, in der wir die Panik im Gesicht der Frau ahnen. Der Titel taucht klein
Read More Kopf ab! In der sechsten Staffel von „Game of Thrones“ herrscht erzählerische Ratlosigkeit. Claudia Schwartz wünscht Amerikas erfolgreichster Serie einen schnellen, schmerzlosen Tod. Seit dem Beginn geht es in Amerikas populärster Serie um Macht. Um die Macht der Figuren, die im existenziellen Kampf um den eisernen Thron Wahrheit und Täuschung mehr oder weniger glücklich einsetzen. Um die Macht des Autors, wenn er unsere Sympathieträger allzu früh in den Tod schickt. Um die Macht der Erzählung, die uns bald über sechzig Stunden an den Bildschirm fesselt. Um die Macht des US-Präsidenten,
Read More Draußen & drinnen Nachdem sein Debüt „Die Farm“ 2015 mit dem Deutschen Krimipreis geehrt wurde, legt Max Annas nun seinen zweiten Roman vor. Anne Kuhlmeyer hat ihn gelesen und ist entzückt. Ein junger Schwarzer sucht in der „Gated Community“ „The Pines“, einer Siedlung wohlhabender Weißer, gelegen inmitten der südafrikanischen Pampa, Hilfe wegen einer Autopanne, führt sonst ein modernes, studentisches Leben und heißt Moses. Gewiss ist der Name in den zwangschristianisierten Gebieten des Kontinents so häufig wie hier Michael oder Andreas, dennoch kann man die Geschichte des aus den Fluten des
Read More Liebe und Terror im Goldenen Zeitalter der Flugzeugentführungen von Alf Mayer Die Beschäftigung mit Lee Lockwoods Buch „Castros Kuba. Ein Amerikaner in Kuba. Reportagen aus den Jahren 1959–1969“ (CM-Kritik in dieser Ausgabe) ließ mich dieses von A bis Z faszinierende Sachbuch wieder aus dem Regal nehmen. Die späten 1960er und frühen 1970er waren das „Goldene Zeitalter“ der Flugzeugentführungen. Zwischen 1961 und 1972 wurden in den USA unglaubliche 159 „Skyjackings“ von „commercial flights“ gezählt, die meisten davon in den fünf letzten dieser Jahre. 1972 war mit 40 Entführungen das heftigste Jahr,
Read More Eine Geheimorganisation in Zeiten der Digitalisierung Sozusagen ein Gegenstück zu James Gradys „Die letzten Tage des Condor“ – siehe auch das Interview von Sonja Hartl in dieser CrimeMag-Ausgabe. David Ignatius, langjähriger Insider in den Höfen der Macht, Journalist der „Washington Post“ und Autor kluger, wenn auch systemgläubiger Thriller, hat einen neuen Roman vorgelegt. Susanna Mende bespricht ihn für uns. David Ignatius bleibt auch in seinem achten Spionagethriller „Ein neuer Feind“ seinem Lieblingsthema CIA treu und ist dabei mal wieder ganz nah am Zeitgeschehen. Während im letzten Roman Terrorismusbekämpfung und damit
Read More Rote Karte für den Kick-and-Rush-Killer Fußball-Manager Scott Manson will mit seinem London City Team nur das Champions League Duell gegen Olympiacos in Athen gewinnen und dann aus der griechischen Vorhölle verschwinden. Doch als ein Londoner Stürmer während des Spiels tot umfällt, nehmen die griechischen Behörden Manson und sein Team ins Visier und verhindern ihre Abreise. Dann findet man noch eine Leiche … Philip Kerr, der britische Ausnahme-Autor, der alle Genre-Klassifikationen sprengt, hat nach „Wintertransfer“ mit „Die Hand Gottes“ den zweiten Band seiner Fußball-Thriller-Trilogie nachgelegt. Von Peter Münder. Wen interessiert eigentlich
Read More Die Marseille-Connection – Netflix jetzt auch mit französischer Serie Muss fortan jede politische TV-Serie aussehen wie „House of Cards“? Netflix zeigt mit „Marseille“ gleich selber, wie es auch anders geht. Gérard Depardieu und Benoît Magimel spielen die Hauptrollen. Claudia Schwartz, Redakteurin im Feuilleton der NZZ, hat sich die Serie angesehen. Es ist unschön für eine Filmnation, wenn sie die Revolution des Fernsehens verschläft, während die Amerikaner und die Skandinavier diese mit stilbildenden TV-Serien vorantreiben. Noch schmerzlicher aber wird es, wenn ein amerikanischer Produzent den Europäern im eigenen Land mit einer
Read More Fiktiv und doch sehr real Von einer untergegangenen, archaischen Welt in den kalabrischen Bergen erzählt der italienische Autor Gioacchino Criaco in seinem Debüt „Schwarze Seelen“. Von Frank Rumpel. Es ist eine geschichtsträchtige, mit Mythen und Traditionen vertraute, aber auch strukturschwache Gegend auf der italienischen Stiefelspitze, die er bestens kennt, weil er von dort stammt. In den abgeschiedenen Dörfern lebten die Leute in den 1960er und 70er Jahren noch von der Ziegenhaltung und mancher verdiente sich etwas dazu, indem er Entführungsopfer der N’drangheta, der kalabrischen Mafia, versteckte, bis Lösegeld bezahlt wurde.
Read More „Warum fürchten wir Castro?“ Kein westlicher Journalist kam Fidel Castro je so nahe wie er. Sieben Tage Interview gewährte ihm der „Maximum Leader“. Lee Lockwoods legendäres Foto- und Reportage-Buch von 1967 ist jetzt umfänglich erweitert wieder aufgelegt worden. Ein Zeitdokument extraordinaire, findet Alf Mayer. Der Kalte Krieg war wirklich kalt. So kalt, wie ihn sich Nachgeborene kaum vorstellen können. Jeder Kontakt mit der anderen Seite konnte kontaminieren. War ein Skandalon. Klar ging es um Deutungshoheit, aber auch um die Angst vor dem „mandschurischen Kandidaten“, wie Richard Condons vielfältig medial aufgegriffener
Read More Seeohren vom Kap Seeohren und blutiger Bandenkrieg, das muss man erstmal in einer Geschichte zusammen bekommen. Der südafrikanische Autor Mike Nicol schafft das spielend in seinem aktuellen Roman „Power Play“- und erzählt nebenbei von korrupten Politikern und dubiosen Geheimdienstinteressen. Von Frank Rumpel Seeohren? Das sind große Meeresschnecken, die auch Abalone heißen und als Delikatesse gelten, zumal sie inzwischen selten geworden sind. Ihr Fang wurde von der südafrikanischen Regierung erst reglementiert und schließlich ganz verboten. Aber das Geschäft vor allem Richtung China lief und läuft viel zu gut, so dass ganz
Read More The Crime Questionnaire (Vol. 16): Robert Wilson (Teil 2) von Marcus Müntefering Nachdem wir im ersten Teil des Krimi-Fragebogens von Robert Wilson unter anderem erfahren haben, dass er zu streng erzogen wurde, um jemals etwas wirklich Illegales anzustellen, dass er eher zu Chandler als zu Hammett greift und Anthony Hopkins als Hannibal Lecter aufgrund seines flamboyanten Auftretens für einen der faszinierendsten Finsterlinge der Geschichte hält, verrät er uns im zweiten Teil der Bloody Questions, warum er beim Schreiben keine Musik hört, was er von der Todesstrafe hält und was einmal
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