Distanzen von 18 Wörtern und mehr Veit Heinichens „Die Zeitungsfrau“ hat Joachim Feldmann nicht nur Vergnügen bereitet. Er kann begründen, was die Holpersteine waren. Ein Einbruch auf einer Luxusjacht. Ein Vorhängeschloss wird geknackt und fällt zu Boden, dann wird eine Schiebetür geöffnet. Ein schlichter Vorgang, der sich allerdings auch so beschreiben lässt: „Der Klang eines schweren Vorhängeschlosses, das auf das Deck aus Edelholz fiel, zerriss wie ein Hammerschlag die Stille der Nacht, dem das Geräusch einer Schiebetür folgte, die bis zum Anschlag geöffnet wurde.“ Wir haben es mit einem Autor
Read More Mossad für Dummies Schon David Silvas erster Roman “Double Cross” schrappte haarscharf an einem Plagiatsverdacht vorbei, seit dem lief er unter „eher uninteressant“. Mal wieder Zeit, zu schauen, was mit seinem neuen Werk „Der englische Spion“ los ist – auch nicht viel, wie Mike Wuliger zeigt. Neunzehn Jahre ist es her, dass Lady Di ums Leben kam. Jetzt lässt der amerikanische Autor Daniel Silva in seinem gerade auf Deutsch erschienenen Thriller “Der englische Spion” eine der einstigen britischen Kronprinzessin nachempfundene Figur wieder sterben: diesmal nicht in einem Pariser Autotunnel, sondern
Read More Heute: Friedrich Ani Von Marcus Müntefering Friedrich Ani ist der Solitär unter den deutschen Krimiautoren, auf höchstem Niveau hyperkreativ – er schreibt in höherer Frequenz Bücher, als Woody Allen Filme dreht. In diesem Jahr waren es bislang zwei Romane (weitere sind nicht angekündigt, aber man weiß ja nie …), zunächst der 20. und wohl letzte Süden-Roman „Der einsame Engel“ (Droemer), dann – deutlich bemerkenswerter – das finsterst vorstellbare Rachedrama „Nackter Mann, der brennt“ (Suhrkamp) – ein Solitär in Anis Bibliografie. 1. Haben Sie je darüber nachgedacht ein Verbrechen zu begehen
Read More Manfred, die Verschwundenen und das BGB Anne Kuhlmeyer hat einmal hochgerechnet, was passieren könnte, wenn rechtspopulistische Forderungen nach Aus- und Abgrenzung Wirklichkeit würden. Diese Kurzgeschichte ist dabei herausgekommen. Am 30. November klingelte der Wecker pünktlich um 5:30 Uhr. Der Wecker war die einzige Konstante an diesem Tage, doch das ahnte Manfred noch nicht. Dass etwas nicht stimmte, merkte er, als seine Füße vergeblich nach den Hausschlappen fahndeten. Vorsorglich missgestimmt, wuchtete er seinen Leib in die Senkrechte, kratze sich am Sack und brüllte: „Uschi!“ Im Haus blieb es still. Manfred tappte
Read More Posted On Oktober 15, 2016By Claudia FiedlerIn Crimemag
Krimilesungen vom 15.10.2016 bis 15.11.2016 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Friedrich Ani präsentiert „Nackter Mann, der brennt“: 23.10.2016 Hafen 2, Offenbach am Main, Beginn 15:00 Uhr 27.10.2016 Elmar-Doch-Haus, Heidenheim, Beginn 20:00 Uhr 28.10.2016 Buchhandlung Hugendubel, Ulm, Beginn 20:30 Uhr 03.11.2016 Literaturhaus Salzburg, Beginn 19:00 Uhr 15.11.2016 Buchhandlung Hugendubel, Göttingen, Beginn 19:00 Uhr Für mehr Informationen hier entlang. Mechtild Borrmann stellt ihren neuen Roman „Trümmerkind“ vor: 27.10.2016 Heinrich-Heine-Haus, Lüneburg, Beginn 20:00 Uhr 02.11.2016 Heimbs Kaffee-Kellergewölbe, Braunschweig, Beginn 20:00 Uhr 03.11.2016 Stadt-und Regionalbibliothek, Erfurt, Beginn 20:00 Uhr 04.11.2016 Stadtbibliothek Hermsdorf,
Read More Chet Baker looks out from his hotel room across the Amstel to the girl cycling by the canal who lifts her hand and waves and when she smiles he is back in times when every Hollywood producer wanted to turn his life into that bitter-sweet story where he falls badly, but only in love with Pier Angeli, Carol Lynley, Natalie Wood; that day he strolled into the studio, fall of fifty-two, and played those perfect lines across the chords of My Funny Valentine – and now when he looks up
Read More Herzlich willkommen zu unserer Septemberausgabe 2016. Sie bietet reiche Ernte in der CrimeMag-Scheuer. Frank Göhre ist für uns nach Island gereist und hat sich dort auch die Krimilandschaft angesehen, Thomas Adcock bleibt Donald Trump und seinen Schergen auf den Fersen und findet, Goebbels könnte neidisch sein. Unser dänischer Freund Åge Hedley Petersen hat sich mit dem Jazz in den Charlie-Resnick-Romanen von John Harvey beschäftigt, der wiederum schwingt dieses Mal bei den „Bloody Chops“ das Beil, assistiert von Joachim Feldmann, Alf Mayer, Alexander Roth und Thomas Wörtche. In unserem Klassiker-Check wird
Read More SHORT-FINGERED VULGARIAN Donald J. Trump (at left) plots a post-election American media empire according to the two-fisted gospel of Germany’s Joseph Goebbels, minister of propaganda during the Third Reich, 1933-1945. Goebbels Envy Donald Does the ‘Long Con’ Set the dial for ‘alt-right’ Trump TV by Thomas Adcock Copyright © 2016 – Thomas Adcock WASHINGTON, D.C. Fellow citizens of the world, brace your selves for filth heretofore unseen in the moveable feast of political pornography that is Donald J. Trump’s quest for presidency of the United States—an effort he and
Read More Reisenotizen Island – von Frank Göhre. Der Kommissar hat Familie und ein stark schmerzendes Knie. Doch er muss einen Mord aufklären. Da gibt’s kein Pardon. So ist das nun mal in den leserfreundlichen Krimis aus deutschen Landen und auch anderswo. Die Queen Elisabeth nimmt Kurs gen Norden, Richtung Skagen. Danach geht es weiter nach Norwegen und Island. Ich stimme mich mit einigen Krimis isländischer Autoren auf das Land ein. Die Temperatur liegt bei 25 Grad. Es ist sonnig, bei wolkenlosem Himmel. Die Bordzeitung dieses und der nächsten Tagen meldet: Gabriel
Read More Das Leben der Anderen Alf Mayer über Ross Macdonald. Als er 1983 starb, war er Amerikas bekanntester crime writer. „Der blaue Hammer“ von 1976 war sein vierundzwanzigster und letzter Roman binnen 30 Jahre, er hatte an die zwei Jahre daran gearbeitet, zahllose Revisionen gemacht, das Ende neu geschrieben und als Sparringspartner den Autorenkollegen William Campbell Gault hinzugezogen, dem das Buch dann auch gewidmet war. Die Erstauflage beim renommierten Verlag Alfred A. Knopf betrug 35.000 Exemplare, 33.518 gingen bereits am Erstverkaufstag über die Theke (was mein Exemplar nicht ganz so einzigartig
Read More Meisterwerk? – Hier wird beleuchtet und argumentiert! Kenneth Millar, verheiratet mit der großen Margaret Millar, aka Ross Macdonald (1915 – 1983) ist einer der Klassiker der us-amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Alf Mayer hat ihn als Vorbereitung zu unserem Klassiker-Check einläßlich eingeordnet. Sein letzter Lew Archer-Roman, „Der blaue Hammer“ von 1976, ist gerne als sein „Meisterwerk“ gefeiert worden. Aber ist das wirklich so? Joachim Feldmann, Alf Mayer, Susanna Mende und Thomas Wörtche haben den Roman noch einmal mit frischem Blick gelesen. Zuletzt im KlassikerCheck gewesen: Eric Ambler mit „Die Maske
Read More Bloody Chops – September 2016 Diesmal gehackt, verpackt und serviert von Joachim Feldmann (JF), John Harvey (JH), Alf Mayer (AM), Alexander Roth (AR), Thomas Wörtche (TW) Über: Alan Carter, Claire-Louise Bennett, Arne Dahl, Michael Herzig, Evan Hunter, Henrik Lange, Iain Levison, Ben Sanders, Martin Specht, Walter Satterthwait, Gregor Weber. Frankfurt, Bahnhofsviertel, 4. Revier (AM) Bei Krimis über Frankfurt bin ich empfindlich, habe zulange hier gelebt. Noch schlimmer wird es, wenn es sich um einen Cop-Thriller handelt und der Polizist, um den es geht, ausgerechnet das 4. Revier in der Gutleutstraße und
Read More Babykost, auf 111 Löffelchen serviert – oder: Wenn der Frosch mit der Maske hinter einem Vorhang steht … „Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.“ (Karl Kraus, 1909) Gut, dass Karl Kraus das nicht mehr erlebt hat, dachte Alf Mayer sich bei der Lektüre von Hardy Cruegers „111 Gründe, Krimis zu lieben“. Es war eine Reise in eine Welt, in der es keinen Eric Ambler, James Lee Burke, Jerome Charyn, Garry Disher, Nicolas Freeling, Frank Göhre, Chester Himes oder Elmore Leonard, keine Sara Gran, keine Carol
Read More Girls, Girls, Girls Drei Bücher sind in diesem Jahr erschienen, die „Girls“ im Titel tragen. Sie erzählen von Mädchen, die mit Gewalt in Kontakt kommen, von ihrem Umgang mit und den Auswirkungen dieser Erfahrung. Dabei verbindet Emma Clines „Girls“, Rebecca Thorntons „The Girls“ und Chevy Stevens „Those Girls“, dass es auch um die Beziehung der zwischen 14- und 17-jährigen Mädchen zueinander geht – und stets ein Dreiecksverbund eine Rolle spielt. – Von Sonja Hartl. California Girls In Emma Clines „Girls“ sind die Mädchen schon im ersten Satz präsent: „Dass ich
Read More Der Leu brüllt froh Fast müsste hier jetzt der MGM-Löwe brüllen, kann CrimeMag doch den Start einer ebenso logischen wie schönen Zusammenarbeit bekannt geben. In jeder Ausgabe werden wir von nun an eine von uns bei Kino-Zeit.de ausgewählte Filmkritik veröffentlichen, die dazu beiträgt, das Crime-Genre zu befeuern und zu erweitern. Den Auftakt macht die von uns herzlich begrüßte Katrin Doerksen mit einer Anime-Wiederentdeckung von 1973. Kino-Zeit.de, bei der Sie auch unsere Autorin Sonja Hartl wiedertreffen, ist Deutschland führendes Internetmagazin für das Arthaus- und Independent-Kino, dies mit einem wachen Auge auch
Read More Das Goldene Kalb – „Suburra“ und „Mafia Capitale“ Die antiken Schriften berichten vom Kult um das Goldene Kalb, der den heidnischen Sündenfall der Israeliten beim Auszug aus Ägypten versinnbildlicht. Dreitausend Jahre später hat dieser Götzendienst in Rom eine armselige und doch bezeichnende Metamorphose erfahren. Ihre Quintessenz ist in einem einzigen Satz aus Hunderttausenden Seiten Ermittlungsprotokoll zum Fall der sogenannten „Mafia Capitale“ enthalten. Ein Satz, treffend wie eine Zote. Der den dunklen Sinn der Geschichte dieser Stadt erfasst, ihrer tiefen, alles durchdringenden Korruptheit, so sehr, dass er zur Metapher, zum Epitaph
Read More Resnick & All That Jazz Wer die Charlie-Resnick-Romane unseres Kolumnisten John Harvey kennt, weiß – und vermutlich schätzt – dass dieser Polizist aus Nottingham ein großer Jazzliebhaber ist. In Gestalt von Åge Hedley Petersen aus Dänemark, einem Musikbibliothekar der Fredensborg Bibliotek, hat Charlie Resnick nun einen Musikbiografen gefunden. Das Ergebnis ist eine im Internetradio zu hörende, einstündige Radiosendung „Jazz i crime literature – Resnick, and All That Jazz“. Gedruckt erschien die verdienstvolle Arbeit Åge Hedley Petersen in der April/Mai/Juni 2016-Ausgabe des dänischen Jazzmagazins „Jazz Special“ (Nr. 150). Wir veröffentlichen den
Read More Der Sohn des Vaters des Autors Wie geriet John le Carré zum englischen Geheimdienst? Was erlebte er während seiner Bonner Zeit an der britischen Botschaft? Wie gestaltete sich seine Mitarbeit an der Verfilmung seiner Romane? All das beschreibt er in „Der Taubentunnel“- einem Rückblick auf markante Episoden. Von Peter Münder. (Siehe auch die CrimeMag-Anmerkungen zur TV-Adaption seines „Nachtmanagers“ in dieser Ausgabe.) Aus dem noblen Internat Sherborne war der 16jährige David Cornwell 1947 nach Bern geflohen, um seinem unberechenbaren Vater Ronnie zu entkommen, nachdem seine Mutter schon längst über alle Berge
Read More Die Apokalypse reitet wieder London im Delirium. Katja Bohnet hat sich dem Virus-Thriller von Louise Welsh ausgesetzt – und hat es überlebt, um uns davon zu berichten. Eine rätselhafte Krankheit rafft die Londoner dahin. Nur wenige überleben eine ansteckende Virusinfektion, die sich mit Überschallgeschwindigkeit verbreitet. Stevie Flint arbeitet als Moderatorin für eine Live-Sendung, in der die kapitalistischen Errungenschaften der modernen Welt unters Volk gebracht werden. Toaster, noch mehr Toaster, Kleidung, Schmuck. Stevie verhökert vor laufenden Kameras alles, was die Chefin ihr auf den Verkaufstisch legt. Eines schönen Feierabends erscheint ihr
Read More Pfuscher oder Genies? Unsere irre Welt bietet so viel Stoff für gar nicht mal so abwegige Gedankenexperimente. Christian von Ditfurth hat das erkannt und mit „Zwei Sekunden“ einen schönen Polit-Thriller geschrieben, der mit dem Möglichen jongliert. Thomas Wörtche hat das gut gefallen. Um genau zwei Sekunden verfehlt eine Bombe die gepanzerte Limousine, in der die deutsche Kanzlerin und der russische Präsident auf Staatsbesuch vom Flughafen Tegel in die Berliner Innenstadt fahren. Stattdessen erwischt sie ein Auto, in dem ein unauffälliger „Assistent“ der Kanzlerin und Sicherheitsleute sitzen. Die Sicherheitsvorkehrungen waren perfekt,
Read More Die Schrecklichkeit der Herzen Helen Garners großes Gerichtsbuch „Drei Söhne. Ein Mordprozess.“ In seiner Reihe „crime fiction down under“ freut Alf Mayer sich darüber, dass Helen Garners großer True-Crime-Bericht von einem Mordprozess, der, wie man so sagt, „Australien erschütterte“, jetzt einen deutschen Verlag gefunden hat. Es ist ein Meilenstein des Genres, findet er. Welch ein Jahr für die Sparte „True Crime“. Wieder ist es eine Frau, wieder ist es eine Australierin, die das Firmament einer Literaturform zum Strahlen bringt, die hierzulande weder vom Deutschen Krimi Preis noch von der KrimiZeit-Bestenliste
Read More Posted On September 15, 2016By Thomas WoertcheIn Crimemag
Unglück und Glück „Fight Girl“ hört sich nach einer Kombination aus Girls-Roman und Action an. (Siehe auch Sonja Hartls Begegnungen mit gleich drei Romanen mit „Girls“ im Titel in dieser Ausgabe.) Aber Erika Krouses Debutroman ist was ganz anderes. Etwas richtig Gutes. Eine Besprechung von Thomas Wörtche. Denver, Colorado. Nina Black schlägt sich als Diebin und Räuberin durchs Leben. Ihre Spezialität: Männer, die vor Macho-Attitüden nur so strotzen, erst provozieren, sie dann als ausgebildete Martial Arts Kämpferin relativ problemlos zusammenschlagen und ausrauben. Das garantiert ihr zwar eine relativ „autonome“ Existenz,
Read More Ein notwendiger Mann Stephen Hunter zieht wirklich alle Register in Sachen Spannung – findet Alexander Roth und erzählt auch, warum: Es beginnt wie eine handelsübliches Bibi und Tina-Hörspiel: Julie Swagger und ihre Tochter reiten durch wunderschöne Landschaft, die Haare wehen im Wind, die Vögel zwitschern, Idylle ist gar kein Ausdruck. Dann fällt ein Schuss, und man befindet sich plötzlich mitten in der deutschen Erstveröffentlichung von Stephen Hunters Time to Hunt (Einsame Jäger). Beziehungsweise fast. Denn das erste Kapitel bestätigt erst einmal alle Befürchtungen, die man bezüglich eines Scharfschützen-Romans so haben
Read More Zeitgenössisches großes Drama: die Hauptfiguren der John le Carré-Verfilmung „The Night Manager“ (BBC-Foto/ The Ink Factory/ Mitch Jenkins) Auf die Höhe der Zeit gebracht Anmerkungen zu “The Night Manager” und zu “Jason Bourne” von Alf Mayer Wer wissen will, warum die BBC den britischen Konservativen solch ein Dorn im Auge ist, bis hin zu ihrer versuchten Abschaffung, der wird bei der John le Carré-Verfilmung von „The Night Manager“ fündig. Wer wissen will, vor welche Zerreißproben ein einigermaßen systemkritischer Hollywood-Thriller seine Macher stellt, der sehe sich „Jason Bourne“ an. Einige Notizen
Read More Die rechte und die linke Hand des Teufels Wenn Sie gedacht haben, die NSA sei schlimm – was zweifelsfrei stimmt -, dann beschäftigen Sie sich mal mit Allen Welsh Dulles (1893-1969), empfiehlt Alf Mayer, der das entsprechende Buch hier kurz rezensiert, bevor wir Ihnen einen Auszug aus dem Prolog zum Lesen geben. Allen Dulles, der als Politiker nie gewählt wurde, hat die Politik des 20. Jahrhunderts entscheidend mitgeprägt, das Dritte Reich mitfinanziert, die CIA aufgebaut und den Kalten Krieg gefährlich aufgeheizt, dabei den Kongress, seine Präsidenten sowie die gesamte Welt
Read More Weniger ist hier deutlich mehr Alf Mayer gibt einen Hinweis auf eine bibliophil gemachte, im besten Sinne minimalistische Graphic Novel. Wenn Totgesagte länger leben, ist das manchmal eine richtig große Freude. Mit der Büchergilde Gutenberg ist das so. Immer mal wieder. Jetzt gerade mit gleich zweien ihrer Buchprojekte. Das eine ist die hier besprochene Graphic Novel „Foc – Feuer“ von Sebastian Rether, das andere die demnächst erscheinende Wiederauflage von Karel Capeks Klassiker der Absurden Moderne, „Krieg der Molche“, illustriert von Hans Ticha. Dem 1924 gegründeten traditionsreichen Unternehmen mit der damaligen
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