Vom Nutzen eines blinden Flecks – Der zweite Jack Reacher-Film gerade aktuell im Kino, da hielt Katja Bohnet es nicht lange zuhause aus. Den musste sie schnellstmöglich sehen. Eine Filmkritik der etwas anderen Art. Optische Konflikte Seit Jahren lebe ich in einer gut funktionierenden Beziehung mit Jack Reacher. Jack weiß nichts davon, was Grundlage unseres Verhältnisses ist. Ich begleite ihn bei jedem seiner Abenteuer, seit zwanzig Romanen schon. Ich, die treue Leserin, bin Schutzengel und Garant dafür, dass er jedes seiner irrwitzigen Abenteuer überlebt. Einen kleinen Anteil daran hat vielleicht
Read More Fremde im Zug „I’m not the girl I used to be“, sagt Emily Blunt in dem hier besprochenen Film. Sonja Hartl – siehe unten – nimmt das „girl“ nicht so einfach hin. Zu solchen Film- oder Buchtiteln hat sie eine Meinung. Aber lesen Sie erst ihre Filmkritik. Jeden Tag fährt Rachel Watson (Emily Blunt) mit dem Zug von Westchester County nach Manhattan. Wie viele Pendler sitzt sie immer im gleichen Wagen auf dem gleichen Platz. Und jeden Tag blickt sie in das Haus eines Paares, das für sie die perfekte
Read More Das Babylon des Wahnsinns – Von Lucas Barwenczik. Seit der globalen Banken- und Finanzkrise sucht das Kino nach Bildern, um dem Wahnsinn des modernen Kapitalismus gerecht zu werden. Der Ansatz des britischen Regisseurs Ben Wheatley, bisher vor allem bekannt für kleine, schmutzige Genrefilme wie Sightseers oder den Fiebertraum A Field in England, ist ein anderer: Er will ungerecht sein. High Rise ist weniger eine Adaption von J. G. Ballards gleichnamigem dystopischem Roman, als vielmehr ein wilder Konfettiregen der zerfetzten Seiten. Zum ersten Mal in seiner Laufbahn fährt Wheatley wirklich schwere
Read More In memoriam Leonard Cohen: You Want It Darker by Leonard Cohen If you are the dealer I’m out of the game If you are the healer I’m broken and lame If thine is the glory Then mine must be the shame You want it darker We kill the flame Magnified and sanctified Be Thy Holy Name Vilified and crucified In the human frame A million candles burning For the help that never came You want it darker We kill the flame Hineni Hineni I’m ready, my Lord There’s a lover
Read More Krimilesungen vom 15.11.2016 bis 15.12.2016 Friedrich Ani mit „Nackter Mann, der brennt“: 15.11.2016 Buchhandlung Hugendubel, Göttingen, Beginn 19:00 Uhr 16.11.2016 Gräflicher Park Grand Resort, Bad Driburg, Beginn 19:30 Uhr 17.11.2016 Literaturhaus Herne Ruhr, Herne, Beginn 19:30 Uhr 10.12.2016 Stilwerk, Berlin, Beginn 20:00 Uhr Weitere Infos finden Sie hier. Mechtild Borrmann liest aus „Trümmerkind“: 15.11.2016 Literaturforum, Berlin, Beginn 20:00 Uhr 16.11.2016 Bock & Seip GmbH und Co.KG, Saarbrücken, Beginn 19:30 Uhr 27.11.2016 Museum Goch, Beginn 11:00 Uhr 01.12.2016 Heimathaus, Jöllenbeck Hier finden Sie mehr Informationen. Oliver Bottini stellt „Im weißen Kreis“ vor: 29.11.2016 Wandelhalle Bad Wildungen, Beginn 19:30 Uhr Lesungen
Read More Herzlich willkommen zu unserer Oktoberausgabe 2016 – Wieder liegen viele Eisen in unserem CrimeMag-Feuer, damit Sie es zuhause warm und erkenntnisreich haben. Sonja Hartl hat Carlo Bonini zum Start des Film „Suburra“ unter anderem danach gefragt, warum der Kriminalroman die beste Art und Weise ist, eine Gesellschaft zu beschreiben. Unser USA-Kolumnist Thomas Adcock hat außer der Reihe geschrieben (siehe hier), zusätzlich erklärt uns Joe R. Lansdale, warum seine Nachbarn in Ost-Texas Donald Trump wählen werden. Das frisch bei CulturBooks erschienene Gesamtwerk unseres unvergessenen Carlo Schäfer wird Ihnen von Jörn Borges nahegebracht.
Read More Im Gespräch – Carlo Bonini Mit „Suburra“ und „Die Nacht von Rom“ haben Giancarlo De Cataldo und Carlo Bonini zwei hervorragende Kriminalromane über die Verstrickungen von Politik, Verbrechen und Gesellschaft in Rom geschrieben. Sonja Hartl hat sich anlässlich des Kinostarts des Suburra-Films mit Carlo Bonini unterhalten. Beide Romane scheinen sehr nah an der italienischen Realität zu sein? Wie nah sind sie wirklich? Ich glaube, sie sind letztlich sehr nah. Normalerweise schreibe ich Sachbücher, aber auch wenn ich fiktionale Bücher schreibe, spielt die Realität eine wichtige Rolle. Ich kenne kein gutes fiktionales
Read More Why My East Texas Neighbors are Voting for Trump It’s not because they’re stupid rednecks. Joe R. Lansdale Voting for Trump is about being part of a large reality show. Really. The general view of the non-Trump supporter is that those who have chosen to vote for him are rednecks with 12 teeth, six of them in their coat pocket, and it’s possible those teeth might be on loan from someone else. The majority of these Trump supporters are listed primarily as White Uneducated Voters, which is code for “stupid
Read More Bitterböser Humor im Kampf gegen die Leere Von Jörn Borges Spätestens seit Harpe Kerkeling wissen wir es: Wir leben in einer Zeit der Witzigkeit. Die Spannweite des Massengeschmacks erstreckt sich von der stadionfüllenden Dummbeutelhaftigkeit sogenannter Comedians bis hin zum ironischen Unterhaltungsroman vom Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg. Was sich da satirisch nennt, regt zum Schmunzeln an. Der Sonderling, der Kautz unterhält uns eine Zeit lang mit den Absurditäten des Lebens. Die Botschaft ist dabei klar: Wir sehen es bei Herrn Lehman und bei Onno Viets. Am Ende gibt es
Read More Gelesen. Gehört. Gesehen (11) Es sind die Jahre, in denen die Söhne ihre Väter fragen, wo sie im Krieg gewesen sind und was sie getan haben: „Warst du dort ein anderer als zu Hause? Hast du nie deine Familie an die Wand gestellt, nie deinen Sohn getroffen, wenn du abgedrückt hast?“ Das fragt der eine (Philipp Luidl) und bekommt keine Antwort. Und ein anderer prügelt auf seinen Vater ein, weil er mit dem Blick auf ihn die „Veranlagung zu Grausamkeit und Heimtücke“ in sich selbst erkennt (John Fante). Es sind die Jahre, in dem einem die großen
Read More Das Standardthema Jazz´n Crime kommt in immer neuen Konfigurationen zur Sprache. Das heisst, dass es tief in unserer Kultur sitzt. Für einen Kongreß über Jazz sollte sich Thomas Wörtche schlicht und einfach ein paar Gedanken machen zum Thema „Generic and rhetorical patterns of jazz verbalizations“, bzw. zu deren europäischen Varianten. Von „Crime“ war da nie die Rede. Zunächst. Und dann ging es plötzlich nicht anders: One more time – jazz´n crime Als ich diesen Artikel konzipierte, war ich ganz am Anfang der Meinung, dass ich etwas zu European patterns of
Read More Kohlenpott-Blues – Alf Mayer hat sich mit John Harvey über den letzten Fall für Charlie Resnick unterhalten, in dem es mehr als 30 Jahre zurück in den großen britischen Bergarbeiterstreik geht. Charlie Resnick, Jazzliebhaber und Polizist aus dem britischen Nottingham, hatte es auf zwölf Romane und 16 Kurzgeschichten, zwei Fernsehadaptionen und vier Hörspiele gebracht, ehe sein Schöpfer ihn 2008 mit „Cold in Hand“ (Pass auch Dich auf; dtv 2012) zur Ruhe setzte. 2014 aktivierte er ihn noch einmal für einen letzten Fall. Harvey wählte dafür einen in Großbritannien immer noch
Read More Posted On Oktober 15, 2016By Die RedaktionIn Crimemag
Bloody Chops im Oktober 2016 Gehackt, angerichtet und serviert von Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM), Alexander Roth(AR), Frank Rumpel (rum), Thomas Wörtche (TW). Über: Friedrich Ani, Ellen Blumenstein, Max Bronski, Dietmar Dath, Todd Goldberg, Veit Heinichen, Andrew Michael Hurley Max Landorff, Jack London, Gunther Reinhardt, Alexa Rudolph, Oliver Jens Schmitt, Yrsa Sigurðardóttir, Peter Temple, Daniel Tyradellis, Carl-Johan Vallgren, Matthias Wagner K, Matthias Wittekindt, Slavoj Žižek. Pflichtlektüre (AM) Seit 2008 ist Peter Temple verstummt, seit „Truth“ in Australien erschien und vielfach ausgezeichnet wurde (2011 bei uns als „Wahrheit“ und Platz 1. Deutscher Krimi Preis). Immer wieder
Read More Perth – zwischen Unschuld und Niedertracht – Von Alan Carter. Schuldig: Siebeneinhalb Jahre Haft für den Mann, der mit der Drohung, einem Bergbau-Manager in Perth mit einem Bolzenschneider die Finger abzuschneiden, 200.000 AUD erpresste. Schlagzeile in der Zeitung, 1. Oktober 2010 Es war ein übler Fall, der in ganz Australien Schlagzeilen machte. Der Rohstoffboom in Western Australia war gerade auf dem Höhepunkt, ein Ausdruck des Unternehmergeistes, der diesen Bundesstaat so groß gemacht hat. In einem Eldorado muss man nicht unbedingt in den Schacht hinunter, um Geld zu machen. Als ich
Read More Borgia – oder wie ein Papst und seine Familie für Machiavelli Modell standen – Essay von Marcus Pohlmeyer Prolog Der englische Untertitel von Borgia (3. Staffel/2016)[1] ist sehr gut gewählt: Triumph and Oblivion. Da ist der anfängliche Siegeszug Cesare Borgias durch Italien und dann das unbarmherzige Ausgelöscht-Werden, die folgende damnatio memoriae dieser Familie. „Nach dem Tod Alexanders VI. weinte den Borgia dort [in der Romagna; Anm. MP] kaum jemand eine Träne nach. So lautet das Fazit, dass Machiavelli aus dem irrlichternden Glücksritter und Desperado Cesare Borgia bei aller Kritik etwas
Read More Big business Der Drogenhandel generiert Giga-Profite. So wie Hamburger, koffeinhaltige Brause, Waffen, alkoholhaltige Getränke und Technologie. Aber Drogen sind böse und müssen deshalb bis aufs Messer bekämpft werden, koste es was es wolle. Aber man kann sich dem Thema auch viel pragmatischer annehmen. Tom Wainwrights Buch „Narconomics – Ein Drogenkartell erfolgreich führen“ bietet ein paar Vorschläge an. Thomas Wörtche kann dem Ansatz einiges abgewinnen. Oft wird das Primat des Ökonomischen vor allen anderen gesellschaftlichen Parametern wie dem Sozialen, dem Ethischen, dem Politischen beklagt. Im Falle des weltweiten Drogenhandels mit seinen
Read More Weit mehr aus unserer Mitte als wir wissen Der Verlag nennt es eine „packende Erzählung von der Erfindung des Terrorismus im 19. Jahrhundert, deren Relevanz bis heute anhält“. Alf Mayer hat sich mit der großen historischen Untersuchung von Carola Dietze aus der Hamburger Edition beschäftigt. Wie die Eisenbahn und der Kunstdünger ist der Terrorismus ein Produkt der Moderne. Carola Dietze zeigt überzeugend, dass er die Kehrseite moderner politischer Emanzipationsprozesse ist. „Was ist Freiheit? Ist sie lediglich eine Negation? Ist sie das bloße Privileg, nicht angekettet zu sein – nicht gekauft
Read More Saudi-Joyriding: Protest gegen das reaktionäre Scheich-System? Der französische Anthropologe und Arabist Pascal Menoret verbrachte vier Jahre mit Feldstudien in Riyad, wo er auf das Joyrider-Phänomen gestoßen war, das viele Fragen offenließ: War dieses gefährliche High-Speed-Herumdriften auf den Straßen nur ein stumpfsinniger Zeitvertreib? Oder nur beliebt in der Drogen- und Schwulen-Szene? Oder eine Protestbewegung gegen ein Oligarchen-System, das den Kontakt zur unterprivilegierten Jugend verloren hat ? In seiner spannenden Studie legt Menoret wie beim Zwiebelschälen immer neue Schichten bloß. Peter Münder hat sie aufgeschält. Beim Betrachten der Youtube-Videos von saudiarabischen Joyridern
Read More Posted On Oktober 15, 2016By Max AnnasIn Crimemag
Film, Verbrechen und ungleiche Mittel Heute: „Day of the Outlaw“ von André De Toth. Von Max Annas. Man comes to town ist eine der klassischen Eröffnungen des Western, freilich auch anderer Genres. Im Western aber sind die Konturen von Setting und Personal so klar ausgeleuchtet, die Grenzen zwischen Gruppe und Individuum gewöhnlich so klar erkennbar, dazu ist die Wiedererkennbarkeit des Sujets so erinnerbar, dass die Eröffnung beinah wie dem Western immanent erscheint, und eben nur dem Western. Der Mann reitet in die Stadt ein, in der er schon gewesen ist
Read More Karachi Terror Obwohl es inzwischen wahrlich eine Binse ist, dass das Groß-Narrativ Crime Fiction eine globale Veranstaltung ist, starren wir hier doch eher immer noch auf die traditionellen Gegenden, auch wenn Lateinamerika, Australien und Afrika zunehmend stimmgewaltig mitspielen. Aber Asien? Gar Pakistan? Hier gilt der Satz, dass das, was wir als „Peripherie“ abzutun gewohnt sind, sich schon längst als zentral erwiesen hat. Omar Shahid Hamids Roman „Der Gefangene“ ist dafür ein gutes Beispiel. Thomas Wörtche hat das Buch gelesen. Erinnern wir uns kurz ans Ende des letzten Jahrzehnts. Da erschien
Read More Todessehnsucht in Agfacolor von Joachim Kurz Eine Postkarten-Idylle eröffnet diesen Film von Veit Harlan, die fast wie eine Selbstversicherung wirkt: Wir sehen Stadtansichten von Hamburg, die beinahe schon verträumt wirken, eine große Stadt mit Hafen, unberührt, unzerstört, intakt. Es ist – wie fast alles in „Opfergang“ – eine Illusion, ein Trugbild, eine Täuschung. Zwischen dem 24. Juli und dem 3. August 1943 erschütterten schwere Bombardements der Royal Air Force und der US-amerikanischen Luftstreitkräfte die stolze Hansestadt, die „Operation Gomorrha“ war eines der ersten und schwersten Flächenbombardements des Zweiten Weltkrieges mit
Read More Wahre Verbrechen Zwei Filme über wahre Verbrechen und zweifelhafte Justizentscheidungen kommen im Oktober ins Kino: Vincent Garenqs Spielfilm „Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka“ und der Dokumentarfilm „Das Versprechen“ von Karin Steinberger und Marcus Vetter. Sonja Hartl hat sie sich für CrimeMag angesehen. Über 30 Jahre lang beschäftigte der Tod von Kalinka Bamberski die Gerichte und die Öffentlichkeit in Deutschland und Frankreich. Das 14-jährige Mädchen wurde am 10. Juli 1982 morgens tot in ihrem Bett im Haus ihres Stiefvaters Dr. Dieter Krombach in Lindau aufgefunden. Krombach hat noch
Read More Derbe Philosophie, höchst unterhaltsam vorgetragen – Von Andreas Köhnemann Das Langfilmdebüt des Drehbuch- und Regie-Duos Daniels (alias Daniel Scheinert und Dan Kwan) beginnt mit einem Suizidversuch: Hank (Paul Dano) ist unter zunächst nicht näher beleuchteten Umständen auf einer winzigen Insel gestrandet und kann die Einsamkeit nicht länger ertragen. Als er seinem Dasein gerade mit einem Strick ein Ende bereiten will, sieht er, wie ein junger Mann (Daniel Radcliffe) angespült wird. Doch die Hoffnung, endlich einen Schicksalsgefährten gefunden zu haben, erstirbt rasch: Der Mann ist bereits tot. Nach den ersten Filmminuten
Read More Schwimmen im Brexit-Kielwasser der Britannia Wie sich die Verhältnisse in Großbritannien entwickeln würden, dass es einen Austritt aus der EU geben würde, war 2012, als der Roman erschien, nicht abzusehen. Nun liegt das Buch auf Deutsch vor, dankenswerter Weise frisch übersetzt beim Argument/Ariadne Verlag, findet Edina Picco, denn sie ist sehr begeistert. – „Meine Nachbarn sind ausländerfeindlich. Seit etwa fünf Jahren diskriminieren sie mich, sagen, ich soll zurückgehen in mein eigenes Land. Ich soll verschwinden, weil ich die britische Gesellschaft, ihre Art nicht verstehe. Ich habe oft die Polizei gerufen,
Read More Das letzte Halali Ein neuer Onno-Viets-Roman lässt das ansonsten nicht genre-affine Feuilleton ausflippen und sich zu ziemlich sinnfreien Superlativen versteigen. Es geht auch ein paar Nummern kleiner, wie Frank Schornecks Besprechung von „Onno Viets und der weiße Hirsch“ zeigt: Als Frank Schulz die Figur des Allround-Versagers und Stehaufmännchens Onno Viets erschuf und ihn 2012 im Roman „Onno Viets und der Irre vom Kiez“ als frischgebackenen Privatdetektiv gleich ein alptraumhaftes und blutiges Fiasko erleben ließ, lotete der Hamburger Autor bereits die Grenzbereiche von „Krimi“ aus. Sein hochkomisches und literarisches Gespür, insbesondere
Read More Vom Bordstein bis zur Skyline Von Alexander Roth Dennis Lehane ist einer der Großverdiener des US-amerikanischen Literaturbetriebs. Seine Weltbestseller Mystic River und Shutter Island wurden ebenso prominent wie gewinnbringend verfilmt, und sein Prohibitions-Epos Live by Night wird sich unter Aufsicht von Ben Affleck, der schon Lehanes Gone Baby Gone auf die Leinwand brachte, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in diese Erfolgsserie einreihen. Auch sonst scheint der Autor sich in Hollywood heimisch zu fühlen: The Wire. Boardwalk Empire. The Drop. Der Legende nach verdankt er seinen steilen Aufstieg Bill Clinton höchstpersönlich,
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