Karachi Terror Obwohl es inzwischen wahrlich eine Binse ist, dass das Groß-Narrativ Crime Fiction eine globale Veranstaltung ist, starren wir hier doch eher immer noch auf die traditionellen Gegenden, auch wenn Lateinamerika, Australien und Afrika zunehmend stimmgewaltig mitspielen. Aber Asien? Gar Pakistan? Hier gilt der Satz, dass das, was wir als „Peripherie“ abzutun gewohnt sind, sich schon längst als zentral erwiesen hat. Omar Shahid Hamids Roman „Der Gefangene“ ist dafür ein gutes Beispiel. Thomas Wörtche hat das Buch gelesen. Erinnern wir uns kurz ans Ende des letzten Jahrzehnts. Da erschien
Read More Todessehnsucht in Agfacolor von Joachim Kurz Eine Postkarten-Idylle eröffnet diesen Film von Veit Harlan, die fast wie eine Selbstversicherung wirkt: Wir sehen Stadtansichten von Hamburg, die beinahe schon verträumt wirken, eine große Stadt mit Hafen, unberührt, unzerstört, intakt. Es ist – wie fast alles in „Opfergang“ – eine Illusion, ein Trugbild, eine Täuschung. Zwischen dem 24. Juli und dem 3. August 1943 erschütterten schwere Bombardements der Royal Air Force und der US-amerikanischen Luftstreitkräfte die stolze Hansestadt, die „Operation Gomorrha“ war eines der ersten und schwersten Flächenbombardements des Zweiten Weltkrieges mit
Read More Wahre Verbrechen Zwei Filme über wahre Verbrechen und zweifelhafte Justizentscheidungen kommen im Oktober ins Kino: Vincent Garenqs Spielfilm „Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka“ und der Dokumentarfilm „Das Versprechen“ von Karin Steinberger und Marcus Vetter. Sonja Hartl hat sie sich für CrimeMag angesehen. Über 30 Jahre lang beschäftigte der Tod von Kalinka Bamberski die Gerichte und die Öffentlichkeit in Deutschland und Frankreich. Das 14-jährige Mädchen wurde am 10. Juli 1982 morgens tot in ihrem Bett im Haus ihres Stiefvaters Dr. Dieter Krombach in Lindau aufgefunden. Krombach hat noch
Read More Derbe Philosophie, höchst unterhaltsam vorgetragen – Von Andreas Köhnemann Das Langfilmdebüt des Drehbuch- und Regie-Duos Daniels (alias Daniel Scheinert und Dan Kwan) beginnt mit einem Suizidversuch: Hank (Paul Dano) ist unter zunächst nicht näher beleuchteten Umständen auf einer winzigen Insel gestrandet und kann die Einsamkeit nicht länger ertragen. Als er seinem Dasein gerade mit einem Strick ein Ende bereiten will, sieht er, wie ein junger Mann (Daniel Radcliffe) angespült wird. Doch die Hoffnung, endlich einen Schicksalsgefährten gefunden zu haben, erstirbt rasch: Der Mann ist bereits tot. Nach den ersten Filmminuten
Read More Schwimmen im Brexit-Kielwasser der Britannia Wie sich die Verhältnisse in Großbritannien entwickeln würden, dass es einen Austritt aus der EU geben würde, war 2012, als der Roman erschien, nicht abzusehen. Nun liegt das Buch auf Deutsch vor, dankenswerter Weise frisch übersetzt beim Argument/Ariadne Verlag, findet Edina Picco, denn sie ist sehr begeistert. – „Meine Nachbarn sind ausländerfeindlich. Seit etwa fünf Jahren diskriminieren sie mich, sagen, ich soll zurückgehen in mein eigenes Land. Ich soll verschwinden, weil ich die britische Gesellschaft, ihre Art nicht verstehe. Ich habe oft die Polizei gerufen,
Read More Das letzte Halali Ein neuer Onno-Viets-Roman lässt das ansonsten nicht genre-affine Feuilleton ausflippen und sich zu ziemlich sinnfreien Superlativen versteigen. Es geht auch ein paar Nummern kleiner, wie Frank Schornecks Besprechung von „Onno Viets und der weiße Hirsch“ zeigt: Als Frank Schulz die Figur des Allround-Versagers und Stehaufmännchens Onno Viets erschuf und ihn 2012 im Roman „Onno Viets und der Irre vom Kiez“ als frischgebackenen Privatdetektiv gleich ein alptraumhaftes und blutiges Fiasko erleben ließ, lotete der Hamburger Autor bereits die Grenzbereiche von „Krimi“ aus. Sein hochkomisches und literarisches Gespür, insbesondere
Read More Vom Bordstein bis zur Skyline Von Alexander Roth Dennis Lehane ist einer der Großverdiener des US-amerikanischen Literaturbetriebs. Seine Weltbestseller Mystic River und Shutter Island wurden ebenso prominent wie gewinnbringend verfilmt, und sein Prohibitions-Epos Live by Night wird sich unter Aufsicht von Ben Affleck, der schon Lehanes Gone Baby Gone auf die Leinwand brachte, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in diese Erfolgsserie einreihen. Auch sonst scheint der Autor sich in Hollywood heimisch zu fühlen: The Wire. Boardwalk Empire. The Drop. Der Legende nach verdankt er seinen steilen Aufstieg Bill Clinton höchstpersönlich,
Read More Distanzen von 18 Wörtern und mehr Veit Heinichens „Die Zeitungsfrau“ hat Joachim Feldmann nicht nur Vergnügen bereitet. Er kann begründen, was die Holpersteine waren. Ein Einbruch auf einer Luxusjacht. Ein Vorhängeschloss wird geknackt und fällt zu Boden, dann wird eine Schiebetür geöffnet. Ein schlichter Vorgang, der sich allerdings auch so beschreiben lässt: „Der Klang eines schweren Vorhängeschlosses, das auf das Deck aus Edelholz fiel, zerriss wie ein Hammerschlag die Stille der Nacht, dem das Geräusch einer Schiebetür folgte, die bis zum Anschlag geöffnet wurde.“ Wir haben es mit einem Autor
Read More Mossad für Dummies Schon David Silvas erster Roman “Double Cross” schrappte haarscharf an einem Plagiatsverdacht vorbei, seit dem lief er unter „eher uninteressant“. Mal wieder Zeit, zu schauen, was mit seinem neuen Werk „Der englische Spion“ los ist – auch nicht viel, wie Mike Wuliger zeigt. Neunzehn Jahre ist es her, dass Lady Di ums Leben kam. Jetzt lässt der amerikanische Autor Daniel Silva in seinem gerade auf Deutsch erschienenen Thriller “Der englische Spion” eine der einstigen britischen Kronprinzessin nachempfundene Figur wieder sterben: diesmal nicht in einem Pariser Autotunnel, sondern
Read More Heute: Friedrich Ani Von Marcus Müntefering Friedrich Ani ist der Solitär unter den deutschen Krimiautoren, auf höchstem Niveau hyperkreativ – er schreibt in höherer Frequenz Bücher, als Woody Allen Filme dreht. In diesem Jahr waren es bislang zwei Romane (weitere sind nicht angekündigt, aber man weiß ja nie …), zunächst der 20. und wohl letzte Süden-Roman „Der einsame Engel“ (Droemer), dann – deutlich bemerkenswerter – das finsterst vorstellbare Rachedrama „Nackter Mann, der brennt“ (Suhrkamp) – ein Solitär in Anis Bibliografie. 1. Haben Sie je darüber nachgedacht ein Verbrechen zu begehen
Read More Manfred, die Verschwundenen und das BGB Anne Kuhlmeyer hat einmal hochgerechnet, was passieren könnte, wenn rechtspopulistische Forderungen nach Aus- und Abgrenzung Wirklichkeit würden. Diese Kurzgeschichte ist dabei herausgekommen. Am 30. November klingelte der Wecker pünktlich um 5:30 Uhr. Der Wecker war die einzige Konstante an diesem Tage, doch das ahnte Manfred noch nicht. Dass etwas nicht stimmte, merkte er, als seine Füße vergeblich nach den Hausschlappen fahndeten. Vorsorglich missgestimmt, wuchtete er seinen Leib in die Senkrechte, kratze sich am Sack und brüllte: „Uschi!“ Im Haus blieb es still. Manfred tappte
Read More Posted On Oktober 15, 2016By Claudia FiedlerIn Crimemag
Krimilesungen vom 15.10.2016 bis 15.11.2016 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Friedrich Ani präsentiert „Nackter Mann, der brennt“: 23.10.2016 Hafen 2, Offenbach am Main, Beginn 15:00 Uhr 27.10.2016 Elmar-Doch-Haus, Heidenheim, Beginn 20:00 Uhr 28.10.2016 Buchhandlung Hugendubel, Ulm, Beginn 20:30 Uhr 03.11.2016 Literaturhaus Salzburg, Beginn 19:00 Uhr 15.11.2016 Buchhandlung Hugendubel, Göttingen, Beginn 19:00 Uhr Für mehr Informationen hier entlang. Mechtild Borrmann stellt ihren neuen Roman „Trümmerkind“ vor: 27.10.2016 Heinrich-Heine-Haus, Lüneburg, Beginn 20:00 Uhr 02.11.2016 Heimbs Kaffee-Kellergewölbe, Braunschweig, Beginn 20:00 Uhr 03.11.2016 Stadt-und Regionalbibliothek, Erfurt, Beginn 20:00 Uhr 04.11.2016 Stadtbibliothek Hermsdorf,
Read More Chet Baker looks out from his hotel room across the Amstel to the girl cycling by the canal who lifts her hand and waves and when she smiles he is back in times when every Hollywood producer wanted to turn his life into that bitter-sweet story where he falls badly, but only in love with Pier Angeli, Carol Lynley, Natalie Wood; that day he strolled into the studio, fall of fifty-two, and played those perfect lines across the chords of My Funny Valentine – and now when he looks up
Read More Herzlich willkommen zu unserer Septemberausgabe 2016. Sie bietet reiche Ernte in der CrimeMag-Scheuer. Frank Göhre ist für uns nach Island gereist und hat sich dort auch die Krimilandschaft angesehen, Thomas Adcock bleibt Donald Trump und seinen Schergen auf den Fersen und findet, Goebbels könnte neidisch sein. Unser dänischer Freund Åge Hedley Petersen hat sich mit dem Jazz in den Charlie-Resnick-Romanen von John Harvey beschäftigt, der wiederum schwingt dieses Mal bei den „Bloody Chops“ das Beil, assistiert von Joachim Feldmann, Alf Mayer, Alexander Roth und Thomas Wörtche. In unserem Klassiker-Check wird
Read More SHORT-FINGERED VULGARIAN Donald J. Trump (at left) plots a post-election American media empire according to the two-fisted gospel of Germany’s Joseph Goebbels, minister of propaganda during the Third Reich, 1933-1945. Goebbels Envy Donald Does the ‘Long Con’ Set the dial for ‘alt-right’ Trump TV by Thomas Adcock Copyright © 2016 – Thomas Adcock WASHINGTON, D.C. Fellow citizens of the world, brace your selves for filth heretofore unseen in the moveable feast of political pornography that is Donald J. Trump’s quest for presidency of the United States—an effort he and
Read More Reisenotizen Island – von Frank Göhre. Der Kommissar hat Familie und ein stark schmerzendes Knie. Doch er muss einen Mord aufklären. Da gibt’s kein Pardon. So ist das nun mal in den leserfreundlichen Krimis aus deutschen Landen und auch anderswo. Die Queen Elisabeth nimmt Kurs gen Norden, Richtung Skagen. Danach geht es weiter nach Norwegen und Island. Ich stimme mich mit einigen Krimis isländischer Autoren auf das Land ein. Die Temperatur liegt bei 25 Grad. Es ist sonnig, bei wolkenlosem Himmel. Die Bordzeitung dieses und der nächsten Tagen meldet: Gabriel
Read More Das Leben der Anderen Alf Mayer über Ross Macdonald. Als er 1983 starb, war er Amerikas bekanntester crime writer. „Der blaue Hammer“ von 1976 war sein vierundzwanzigster und letzter Roman binnen 30 Jahre, er hatte an die zwei Jahre daran gearbeitet, zahllose Revisionen gemacht, das Ende neu geschrieben und als Sparringspartner den Autorenkollegen William Campbell Gault hinzugezogen, dem das Buch dann auch gewidmet war. Die Erstauflage beim renommierten Verlag Alfred A. Knopf betrug 35.000 Exemplare, 33.518 gingen bereits am Erstverkaufstag über die Theke (was mein Exemplar nicht ganz so einzigartig
Read More Meisterwerk? – Hier wird beleuchtet und argumentiert! Kenneth Millar, verheiratet mit der großen Margaret Millar, aka Ross Macdonald (1915 – 1983) ist einer der Klassiker der us-amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Alf Mayer hat ihn als Vorbereitung zu unserem Klassiker-Check einläßlich eingeordnet. Sein letzter Lew Archer-Roman, „Der blaue Hammer“ von 1976, ist gerne als sein „Meisterwerk“ gefeiert worden. Aber ist das wirklich so? Joachim Feldmann, Alf Mayer, Susanna Mende und Thomas Wörtche haben den Roman noch einmal mit frischem Blick gelesen. Zuletzt im KlassikerCheck gewesen: Eric Ambler mit „Die Maske
Read More Bloody Chops – September 2016 Diesmal gehackt, verpackt und serviert von Joachim Feldmann (JF), John Harvey (JH), Alf Mayer (AM), Alexander Roth (AR), Thomas Wörtche (TW) Über: Alan Carter, Claire-Louise Bennett, Arne Dahl, Michael Herzig, Evan Hunter, Henrik Lange, Iain Levison, Ben Sanders, Martin Specht, Walter Satterthwait, Gregor Weber. Frankfurt, Bahnhofsviertel, 4. Revier (AM) Bei Krimis über Frankfurt bin ich empfindlich, habe zulange hier gelebt. Noch schlimmer wird es, wenn es sich um einen Cop-Thriller handelt und der Polizist, um den es geht, ausgerechnet das 4. Revier in der Gutleutstraße und
Read More Babykost, auf 111 Löffelchen serviert – oder: Wenn der Frosch mit der Maske hinter einem Vorhang steht … „Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.“ (Karl Kraus, 1909) Gut, dass Karl Kraus das nicht mehr erlebt hat, dachte Alf Mayer sich bei der Lektüre von Hardy Cruegers „111 Gründe, Krimis zu lieben“. Es war eine Reise in eine Welt, in der es keinen Eric Ambler, James Lee Burke, Jerome Charyn, Garry Disher, Nicolas Freeling, Frank Göhre, Chester Himes oder Elmore Leonard, keine Sara Gran, keine Carol
Read More Girls, Girls, Girls Drei Bücher sind in diesem Jahr erschienen, die „Girls“ im Titel tragen. Sie erzählen von Mädchen, die mit Gewalt in Kontakt kommen, von ihrem Umgang mit und den Auswirkungen dieser Erfahrung. Dabei verbindet Emma Clines „Girls“, Rebecca Thorntons „The Girls“ und Chevy Stevens „Those Girls“, dass es auch um die Beziehung der zwischen 14- und 17-jährigen Mädchen zueinander geht – und stets ein Dreiecksverbund eine Rolle spielt. – Von Sonja Hartl. California Girls In Emma Clines „Girls“ sind die Mädchen schon im ersten Satz präsent: „Dass ich
Read More Der Leu brüllt froh Fast müsste hier jetzt der MGM-Löwe brüllen, kann CrimeMag doch den Start einer ebenso logischen wie schönen Zusammenarbeit bekannt geben. In jeder Ausgabe werden wir von nun an eine von uns bei Kino-Zeit.de ausgewählte Filmkritik veröffentlichen, die dazu beiträgt, das Crime-Genre zu befeuern und zu erweitern. Den Auftakt macht die von uns herzlich begrüßte Katrin Doerksen mit einer Anime-Wiederentdeckung von 1973. Kino-Zeit.de, bei der Sie auch unsere Autorin Sonja Hartl wiedertreffen, ist Deutschland führendes Internetmagazin für das Arthaus- und Independent-Kino, dies mit einem wachen Auge auch
Read More Das Goldene Kalb – „Suburra“ und „Mafia Capitale“ Die antiken Schriften berichten vom Kult um das Goldene Kalb, der den heidnischen Sündenfall der Israeliten beim Auszug aus Ägypten versinnbildlicht. Dreitausend Jahre später hat dieser Götzendienst in Rom eine armselige und doch bezeichnende Metamorphose erfahren. Ihre Quintessenz ist in einem einzigen Satz aus Hunderttausenden Seiten Ermittlungsprotokoll zum Fall der sogenannten „Mafia Capitale“ enthalten. Ein Satz, treffend wie eine Zote. Der den dunklen Sinn der Geschichte dieser Stadt erfasst, ihrer tiefen, alles durchdringenden Korruptheit, so sehr, dass er zur Metapher, zum Epitaph
Read More Resnick & All That Jazz Wer die Charlie-Resnick-Romane unseres Kolumnisten John Harvey kennt, weiß – und vermutlich schätzt – dass dieser Polizist aus Nottingham ein großer Jazzliebhaber ist. In Gestalt von Åge Hedley Petersen aus Dänemark, einem Musikbibliothekar der Fredensborg Bibliotek, hat Charlie Resnick nun einen Musikbiografen gefunden. Das Ergebnis ist eine im Internetradio zu hörende, einstündige Radiosendung „Jazz i crime literature – Resnick, and All That Jazz“. Gedruckt erschien die verdienstvolle Arbeit Åge Hedley Petersen in der April/Mai/Juni 2016-Ausgabe des dänischen Jazzmagazins „Jazz Special“ (Nr. 150). Wir veröffentlichen den
Read More Der Sohn des Vaters des Autors Wie geriet John le Carré zum englischen Geheimdienst? Was erlebte er während seiner Bonner Zeit an der britischen Botschaft? Wie gestaltete sich seine Mitarbeit an der Verfilmung seiner Romane? All das beschreibt er in „Der Taubentunnel“- einem Rückblick auf markante Episoden. Von Peter Münder. (Siehe auch die CrimeMag-Anmerkungen zur TV-Adaption seines „Nachtmanagers“ in dieser Ausgabe.) Aus dem noblen Internat Sherborne war der 16jährige David Cornwell 1947 nach Bern geflohen, um seinem unberechenbaren Vater Ronnie zu entkommen, nachdem seine Mutter schon längst über alle Berge
Read More Die Apokalypse reitet wieder London im Delirium. Katja Bohnet hat sich dem Virus-Thriller von Louise Welsh ausgesetzt – und hat es überlebt, um uns davon zu berichten. Eine rätselhafte Krankheit rafft die Londoner dahin. Nur wenige überleben eine ansteckende Virusinfektion, die sich mit Überschallgeschwindigkeit verbreitet. Stevie Flint arbeitet als Moderatorin für eine Live-Sendung, in der die kapitalistischen Errungenschaften der modernen Welt unters Volk gebracht werden. Toaster, noch mehr Toaster, Kleidung, Schmuck. Stevie verhökert vor laufenden Kameras alles, was die Chefin ihr auf den Verkaufstisch legt. Eines schönen Feierabends erscheint ihr
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