Ein Buch als Fanal – Ausgerechnet am Tag der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA vertiefte Alf Mayer sich in den Fotoband „Kuwait. Eine Wüste in Flammen“ von Sebastião Salgado. Aber auch ohne solch ein Datum wäre (und ist) es ein überaus wichtiges Buch. Dieser Fotoband zeugt von einem gewaltigen, weithin verdrängten Verbrechen. Dieses Buch ist ein Schock, ist mehr als nur ein großes und wichtiges Dokument der Zeitgeschichte. Es ist ein Fanal. Mit Donald Trump als amerikanischer Präsident in einer neu angespannten Weltlage könnte es nicht zeitgemäßer
Read More We want it darker Finstere Bücher in finsteren Zeiten. Oder für finstere Zeiten? Schon okay, denn ausgerechnet Kriminalliteratur ist für Bespaßung eher wenig geeignet. Einen ziemlich extremen Dunkelwert bietet „Zerrüttung“ von Jon Bassoff. Eine Rezension von Thomas Wörtche. Das Drama fängt mit einer Charles-Williams/Jim-Thompson-artigen Standardsituation: Ein Veteran mit entstelltem Gesicht und Schrottkarre bleibt in einem runtergeranzten Kaff in the middle-of-nowhere hängen. Er beschützt die auch nicht mehr gerade taufrische Dorfschönheit vor ihrem Brutalinski von Ehemann, hüpft mit ihr in die Kiste und soll, solchermaßen umgarnt, den fiesen Gatten aus dem
Read More Grenzüberschreitungen Für Tana-French-Fans, die es nicht mehr aushalten, auf die deutsche Ausgabe (angekündigt für den 29. 12.2016, „Gefrorener Schrei“ soll der Titel sein, nu …) zu warten, hat Susanne Saygin das neue Buch von Tana French schon mal gelesen. Ein grauer, kalter Januarmorgen. Am Ende einer deprimierenden Nachtschicht wollen Detectives Steve Moran und Antoinette Conway bei der Mordkommission Dublin nur noch eines ‑ schnellstmöglich nach Hause und ihre jeweils eigenen Betten. Aber dann meldet ein anonymer Anrufer den Mord an einer jungen Frau, der Leiter der Mordkommission wartet nicht auf
Read More Fallner returns Es gibt exzellente Kriminalromane, die ticken anders als man sich es gemeinhin vorstellen mag. Franz Doblers neues Buch „Ein Schlag ins Gesicht“ ist so ein Fall. Thomas Wörtche freut sich. Hommagen an die ganz Großen von Jim Thompson bis Elmore Leonard durchziehen Franz Doblers „Ein Schlag ins Gesicht“, seinem zweiten Roman mit dem (mittlerweile) Ex-Cop Robert Fallner, der hier in der Securityfirma seines Bruders anheuert und eine Ex-Schauspielerin (die in Alois-Brummer-artigen Filmen à la „Die Satansmädels von Titting“ in den 1970s Kult war) von einem fiesen Stalker befreien
Read More Hitlers IT-Girl? Unter dem grandiosen Titel „Ich blätterte gerade in der Vogue, da sprach mich der Führer an“ liegt Michaela Karl eine Biographie von Unity Mitford vor – der „Muse des Führers“. Oder war die schöne Blondine doch ein Coup des britischen Geheimdienstes? Oder nur ein dummes, reiches und verwöhntes Gör? Wie alle Biographien von Michaela Karl eine spannende und lehrreiche Lektüre. Thomas Wörtche ist sehr angetan. Unity Mitford war blond, elegant, jung, witzig, schön. Sie stammte aus einer englischen Oberschichtsfamilie, war mit fast der gesamten britischen High Society verbandelt,
Read More Down, out and dead in Munich. München um 1920 war nach Ende des Ersten Weltkriegs zur schwer erträglichen Vorhölle geworden: Die Inflationsraten jagten in schwindelerregende Höhen, während sich radikale politische Gruppierungen immer brutaler bekämpften und die Weimarer Republik aushebeln wollten. In diesem labilen Umfeld läßt Angelika Felenda Kommissär Reitmeyer mit seinem pfiffigen jungen Sidekick Rattler ermitteln, wer einen Mord an zwei jungen Frauen beging. Neben dem historischen Hintergrundpanorama faszinieren in „Wintergewitter“ auch die vielschichtigen Figuren. Von Peter Münder. In extremen Stress-Situationen, wenn er sich an lebensgefährliche Kriegsszenen erinnert und seine
Read More Film, Verbrechen und ungleiche Mittel – Max Annas über „Man Without a Star“ von King Vidor. Ein Film über den jungen Kapitalismus. Mit einem ähnlichen Grundthema wie André de Toths Western „Day of the Outlaw“, über den ich im letzten Monat an dieser Stelle geschrieben habe. Es geht wieder, expliziter allerdings, um die range wars, ebenfalls angesiedelt im noch nicht zu den USA gehörenden Wyoming. Die Kernfrage des Films ist: Wem soll Land gehören, und wie lässt sich dieses Eigentumsrecht durchsetzen? Zu diesem Zeitpunkt – „Man Without a Star“ spielt,
Read More Vom Nutzen eines blinden Flecks – Der zweite Jack Reacher-Film gerade aktuell im Kino, da hielt Katja Bohnet es nicht lange zuhause aus. Den musste sie schnellstmöglich sehen. Eine Filmkritik der etwas anderen Art. Optische Konflikte Seit Jahren lebe ich in einer gut funktionierenden Beziehung mit Jack Reacher. Jack weiß nichts davon, was Grundlage unseres Verhältnisses ist. Ich begleite ihn bei jedem seiner Abenteuer, seit zwanzig Romanen schon. Ich, die treue Leserin, bin Schutzengel und Garant dafür, dass er jedes seiner irrwitzigen Abenteuer überlebt. Einen kleinen Anteil daran hat vielleicht
Read More Fremde im Zug „I’m not the girl I used to be“, sagt Emily Blunt in dem hier besprochenen Film. Sonja Hartl – siehe unten – nimmt das „girl“ nicht so einfach hin. Zu solchen Film- oder Buchtiteln hat sie eine Meinung. Aber lesen Sie erst ihre Filmkritik. Jeden Tag fährt Rachel Watson (Emily Blunt) mit dem Zug von Westchester County nach Manhattan. Wie viele Pendler sitzt sie immer im gleichen Wagen auf dem gleichen Platz. Und jeden Tag blickt sie in das Haus eines Paares, das für sie die perfekte
Read More Das Babylon des Wahnsinns – Von Lucas Barwenczik. Seit der globalen Banken- und Finanzkrise sucht das Kino nach Bildern, um dem Wahnsinn des modernen Kapitalismus gerecht zu werden. Der Ansatz des britischen Regisseurs Ben Wheatley, bisher vor allem bekannt für kleine, schmutzige Genrefilme wie Sightseers oder den Fiebertraum A Field in England, ist ein anderer: Er will ungerecht sein. High Rise ist weniger eine Adaption von J. G. Ballards gleichnamigem dystopischem Roman, als vielmehr ein wilder Konfettiregen der zerfetzten Seiten. Zum ersten Mal in seiner Laufbahn fährt Wheatley wirklich schwere
Read More In memoriam Leonard Cohen: You Want It Darker by Leonard Cohen If you are the dealer I’m out of the game If you are the healer I’m broken and lame If thine is the glory Then mine must be the shame You want it darker We kill the flame Magnified and sanctified Be Thy Holy Name Vilified and crucified In the human frame A million candles burning For the help that never came You want it darker We kill the flame Hineni Hineni I’m ready, my Lord There’s a lover
Read More Krimilesungen vom 15.11.2016 bis 15.12.2016 Friedrich Ani mit „Nackter Mann, der brennt“: 15.11.2016 Buchhandlung Hugendubel, Göttingen, Beginn 19:00 Uhr 16.11.2016 Gräflicher Park Grand Resort, Bad Driburg, Beginn 19:30 Uhr 17.11.2016 Literaturhaus Herne Ruhr, Herne, Beginn 19:30 Uhr 10.12.2016 Stilwerk, Berlin, Beginn 20:00 Uhr Weitere Infos finden Sie hier. Mechtild Borrmann liest aus „Trümmerkind“: 15.11.2016 Literaturforum, Berlin, Beginn 20:00 Uhr 16.11.2016 Bock & Seip GmbH und Co.KG, Saarbrücken, Beginn 19:30 Uhr 27.11.2016 Museum Goch, Beginn 11:00 Uhr 01.12.2016 Heimathaus, Jöllenbeck Hier finden Sie mehr Informationen. Oliver Bottini stellt „Im weißen Kreis“ vor: 29.11.2016 Wandelhalle Bad Wildungen, Beginn 19:30 Uhr Lesungen
Read More Herzlich willkommen zu unserer Oktoberausgabe 2016 – Wieder liegen viele Eisen in unserem CrimeMag-Feuer, damit Sie es zuhause warm und erkenntnisreich haben. Sonja Hartl hat Carlo Bonini zum Start des Film „Suburra“ unter anderem danach gefragt, warum der Kriminalroman die beste Art und Weise ist, eine Gesellschaft zu beschreiben. Unser USA-Kolumnist Thomas Adcock hat außer der Reihe geschrieben (siehe hier), zusätzlich erklärt uns Joe R. Lansdale, warum seine Nachbarn in Ost-Texas Donald Trump wählen werden. Das frisch bei CulturBooks erschienene Gesamtwerk unseres unvergessenen Carlo Schäfer wird Ihnen von Jörn Borges nahegebracht.
Read More Im Gespräch – Carlo Bonini Mit „Suburra“ und „Die Nacht von Rom“ haben Giancarlo De Cataldo und Carlo Bonini zwei hervorragende Kriminalromane über die Verstrickungen von Politik, Verbrechen und Gesellschaft in Rom geschrieben. Sonja Hartl hat sich anlässlich des Kinostarts des Suburra-Films mit Carlo Bonini unterhalten. Beide Romane scheinen sehr nah an der italienischen Realität zu sein? Wie nah sind sie wirklich? Ich glaube, sie sind letztlich sehr nah. Normalerweise schreibe ich Sachbücher, aber auch wenn ich fiktionale Bücher schreibe, spielt die Realität eine wichtige Rolle. Ich kenne kein gutes fiktionales
Read More Why My East Texas Neighbors are Voting for Trump It’s not because they’re stupid rednecks. Joe R. Lansdale Voting for Trump is about being part of a large reality show. Really. The general view of the non-Trump supporter is that those who have chosen to vote for him are rednecks with 12 teeth, six of them in their coat pocket, and it’s possible those teeth might be on loan from someone else. The majority of these Trump supporters are listed primarily as White Uneducated Voters, which is code for “stupid
Read More Bitterböser Humor im Kampf gegen die Leere Von Jörn Borges Spätestens seit Harpe Kerkeling wissen wir es: Wir leben in einer Zeit der Witzigkeit. Die Spannweite des Massengeschmacks erstreckt sich von der stadionfüllenden Dummbeutelhaftigkeit sogenannter Comedians bis hin zum ironischen Unterhaltungsroman vom Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg. Was sich da satirisch nennt, regt zum Schmunzeln an. Der Sonderling, der Kautz unterhält uns eine Zeit lang mit den Absurditäten des Lebens. Die Botschaft ist dabei klar: Wir sehen es bei Herrn Lehman und bei Onno Viets. Am Ende gibt es
Read More Gelesen. Gehört. Gesehen (11) Es sind die Jahre, in denen die Söhne ihre Väter fragen, wo sie im Krieg gewesen sind und was sie getan haben: „Warst du dort ein anderer als zu Hause? Hast du nie deine Familie an die Wand gestellt, nie deinen Sohn getroffen, wenn du abgedrückt hast?“ Das fragt der eine (Philipp Luidl) und bekommt keine Antwort. Und ein anderer prügelt auf seinen Vater ein, weil er mit dem Blick auf ihn die „Veranlagung zu Grausamkeit und Heimtücke“ in sich selbst erkennt (John Fante). Es sind die Jahre, in dem einem die großen
Read More Das Standardthema Jazz´n Crime kommt in immer neuen Konfigurationen zur Sprache. Das heisst, dass es tief in unserer Kultur sitzt. Für einen Kongreß über Jazz sollte sich Thomas Wörtche schlicht und einfach ein paar Gedanken machen zum Thema „Generic and rhetorical patterns of jazz verbalizations“, bzw. zu deren europäischen Varianten. Von „Crime“ war da nie die Rede. Zunächst. Und dann ging es plötzlich nicht anders: One more time – jazz´n crime Als ich diesen Artikel konzipierte, war ich ganz am Anfang der Meinung, dass ich etwas zu European patterns of
Read More Kohlenpott-Blues – Alf Mayer hat sich mit John Harvey über den letzten Fall für Charlie Resnick unterhalten, in dem es mehr als 30 Jahre zurück in den großen britischen Bergarbeiterstreik geht. Charlie Resnick, Jazzliebhaber und Polizist aus dem britischen Nottingham, hatte es auf zwölf Romane und 16 Kurzgeschichten, zwei Fernsehadaptionen und vier Hörspiele gebracht, ehe sein Schöpfer ihn 2008 mit „Cold in Hand“ (Pass auch Dich auf; dtv 2012) zur Ruhe setzte. 2014 aktivierte er ihn noch einmal für einen letzten Fall. Harvey wählte dafür einen in Großbritannien immer noch
Read More Posted On Oktober 15, 2016By Die RedaktionIn Crimemag
Bloody Chops im Oktober 2016 Gehackt, angerichtet und serviert von Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM), Alexander Roth(AR), Frank Rumpel (rum), Thomas Wörtche (TW). Über: Friedrich Ani, Ellen Blumenstein, Max Bronski, Dietmar Dath, Todd Goldberg, Veit Heinichen, Andrew Michael Hurley Max Landorff, Jack London, Gunther Reinhardt, Alexa Rudolph, Oliver Jens Schmitt, Yrsa Sigurðardóttir, Peter Temple, Daniel Tyradellis, Carl-Johan Vallgren, Matthias Wagner K, Matthias Wittekindt, Slavoj Žižek. Pflichtlektüre (AM) Seit 2008 ist Peter Temple verstummt, seit „Truth“ in Australien erschien und vielfach ausgezeichnet wurde (2011 bei uns als „Wahrheit“ und Platz 1. Deutscher Krimi Preis). Immer wieder
Read More Perth – zwischen Unschuld und Niedertracht – Von Alan Carter. Schuldig: Siebeneinhalb Jahre Haft für den Mann, der mit der Drohung, einem Bergbau-Manager in Perth mit einem Bolzenschneider die Finger abzuschneiden, 200.000 AUD erpresste. Schlagzeile in der Zeitung, 1. Oktober 2010 Es war ein übler Fall, der in ganz Australien Schlagzeilen machte. Der Rohstoffboom in Western Australia war gerade auf dem Höhepunkt, ein Ausdruck des Unternehmergeistes, der diesen Bundesstaat so groß gemacht hat. In einem Eldorado muss man nicht unbedingt in den Schacht hinunter, um Geld zu machen. Als ich
Read More Borgia – oder wie ein Papst und seine Familie für Machiavelli Modell standen – Essay von Marcus Pohlmeyer Prolog Der englische Untertitel von Borgia (3. Staffel/2016)[1] ist sehr gut gewählt: Triumph and Oblivion. Da ist der anfängliche Siegeszug Cesare Borgias durch Italien und dann das unbarmherzige Ausgelöscht-Werden, die folgende damnatio memoriae dieser Familie. „Nach dem Tod Alexanders VI. weinte den Borgia dort [in der Romagna; Anm. MP] kaum jemand eine Träne nach. So lautet das Fazit, dass Machiavelli aus dem irrlichternden Glücksritter und Desperado Cesare Borgia bei aller Kritik etwas
Read More Big business Der Drogenhandel generiert Giga-Profite. So wie Hamburger, koffeinhaltige Brause, Waffen, alkoholhaltige Getränke und Technologie. Aber Drogen sind böse und müssen deshalb bis aufs Messer bekämpft werden, koste es was es wolle. Aber man kann sich dem Thema auch viel pragmatischer annehmen. Tom Wainwrights Buch „Narconomics – Ein Drogenkartell erfolgreich führen“ bietet ein paar Vorschläge an. Thomas Wörtche kann dem Ansatz einiges abgewinnen. Oft wird das Primat des Ökonomischen vor allen anderen gesellschaftlichen Parametern wie dem Sozialen, dem Ethischen, dem Politischen beklagt. Im Falle des weltweiten Drogenhandels mit seinen
Read More Weit mehr aus unserer Mitte als wir wissen Der Verlag nennt es eine „packende Erzählung von der Erfindung des Terrorismus im 19. Jahrhundert, deren Relevanz bis heute anhält“. Alf Mayer hat sich mit der großen historischen Untersuchung von Carola Dietze aus der Hamburger Edition beschäftigt. Wie die Eisenbahn und der Kunstdünger ist der Terrorismus ein Produkt der Moderne. Carola Dietze zeigt überzeugend, dass er die Kehrseite moderner politischer Emanzipationsprozesse ist. „Was ist Freiheit? Ist sie lediglich eine Negation? Ist sie das bloße Privileg, nicht angekettet zu sein – nicht gekauft
Read More Saudi-Joyriding: Protest gegen das reaktionäre Scheich-System? Der französische Anthropologe und Arabist Pascal Menoret verbrachte vier Jahre mit Feldstudien in Riyad, wo er auf das Joyrider-Phänomen gestoßen war, das viele Fragen offenließ: War dieses gefährliche High-Speed-Herumdriften auf den Straßen nur ein stumpfsinniger Zeitvertreib? Oder nur beliebt in der Drogen- und Schwulen-Szene? Oder eine Protestbewegung gegen ein Oligarchen-System, das den Kontakt zur unterprivilegierten Jugend verloren hat ? In seiner spannenden Studie legt Menoret wie beim Zwiebelschälen immer neue Schichten bloß. Peter Münder hat sie aufgeschält. Beim Betrachten der Youtube-Videos von saudiarabischen Joyridern
Read More Posted On Oktober 15, 2016By Max AnnasIn Crimemag
Film, Verbrechen und ungleiche Mittel Heute: „Day of the Outlaw“ von André De Toth. Von Max Annas. Man comes to town ist eine der klassischen Eröffnungen des Western, freilich auch anderer Genres. Im Western aber sind die Konturen von Setting und Personal so klar ausgeleuchtet, die Grenzen zwischen Gruppe und Individuum gewöhnlich so klar erkennbar, dazu ist die Wiedererkennbarkeit des Sujets so erinnerbar, dass die Eröffnung beinah wie dem Western immanent erscheint, und eben nur dem Western. Der Mann reitet in die Stadt ein, in der er schon gewesen ist
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