Melba LaRose ist seit den 1960ern im New Yorker Theaterraum unterwegs – als Schauspielerin, Produzentin, Autorin, Regisseurin, und als aufmerksame, leidenschaftliche Beobachterin von allem, das „ihr“ New Yorker Theater hervorbringt. Ab März 2010 wird sie regelmäßig für CULTurMAG darüber berichten! For the Glamour & the Glory – When I burst onto the NY theatre scene in the late ’60s, no one dreamed of being paid. We worked off-off-Broadway, doing the most inventive, avant-garde and outrageous performances possible. For „Glamour, Glory & Gold,“ the playwright and actor/actress Jackie Curtis raided his
Read More REAL LIFE OF GLAMOUR GIRLS! Sie haben geprobt. Sie haben sich Gedanken gemacht. Und jetzt tut ihnen alles weh. Wir von CULTurMAG sind weiter live dabei, auf dem Weg in den Pop-Olymp – sehen Sie ab heute die zweite Episode von REAL LIFE OF GLAMOUR GIRLS! Die Mädels sind heiß. Sie sind satanisch begabt. Sie haben den Ruhm verdient, und sie werden ihn auch bekommen! Mehr zu Natalia & Olga: hier.
Read More Am Hamburger Hafen, ganz in der Nähe der Landungsbrücken, steht das eindrucksvollste Denkmal der Stadt: Die 34,3 Meter große Statue des ersten deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck. Auf sein Schwert gestützt blickt die Hamburger Rolandsfigur in Richtung Elbmündung. Überlebensgroß, unerreichbar. Umso erstaunter blickten die Passanten in den letzten Tagen zum Bismarck hinauf; hatte doch jemand dem Fürsten einen 20 Meter langen roten Schal um den Hals geschlungen. Wie sich herausstellt, handelte es sich um eine Guerilla-Aktion eines Pharmaunternehmens. „Oh wie crazy!“, findet S. U. Bart … Und: War da nicht
Read More Stefan Beuse berichtet von den Erhabenheiten und Fallstricken der Welt. Heute: Facebooks schleichendes Gift oder der Auserwählte mit dem Wasserglas. Wie ich einmal die Matrix reloadete – Jaja, die Pubertät. Schwieriges Alter. Immer schon gewesen, klar. War die hormonelle Verirrung früher aber in Form von Pferdedecken, Leonardo-Gläsern und Bon-Jovi-Postern konkret sicht- und damit einschätzbar, verlagert sich das Ganze heute zusehends auf Ebenen, die dem elterlichen Zugriff komplett verwehrt bleiben. Die Pubertät findet nicht mehr im Jugendzimmer, sondern passwortgeschützt in virtuellen Räumen statt. Um den Gegner dennoch im Auge zu behalten, bediene
Read More Verrisse sind oft nicht ganz fair. Manchmal sogar richtig unfair. So wie bei uns: Gunter Gerlach stößt sich an Büchern, die anderen gut gefallen – dabei hat er sie noch nicht einmal zu Ende gelesen … Heute: Sabrina Janesch: Katzenberge Unmögliche Lektüren (1) Maja schleicht sich mit einem Buch an mir vorbei zur Kasse. „Halt! Stehen bleiben!“ Ich halte sie am Jackenzipfel fest. Sie verbirgt das Buch hinter beiden Armen, presst es mit dem Titel gegen den Bauch. „Ein Frauenbuch“, versucht sie mich abzuwehren. Ich lasse sie ziehen, aber als
Read More Alles Lüge! Mit Markus Berges wagt sich ein weiterer Sänger und Songwriter der deutschen Musikszene in die Welt der Literatur: Als Texter von Erdmöbel wird er auch von den Feuilletons geliebt, sein Umgang mit der deutschen Sprache, sein souveränes Einbinden auch sperriger Wörter in Songtexte werden allseits bewundert. Nun also ein Roman. Frank Schorneck ist mit em Ergebnis nicht vollkommen zufrieden. Dieser begleitet die 19-jährige Betti, die aus ihrem Heimatkaff in Westfalen aufbricht und zum ersten Mal allein verreist, um ihre langjährige Brieffreundin (der Roman spielt Anfang der 1990er-Jahre, als
Read More Langer Phall 1 bild / 100 worte Der Schwanz des Toten Vaters ist 65 Meter lang und sein Körper strudelt munter durch die Lande – <das starke Männchen war Herr und Vater der ganzen Horde, unbeschränkt in seiner Macht, die er gewalttätig gebrauchte. Alle weiblichen Wesen waren sein> – trotz Gegenwehr der geknechteten Söhne – <sie taten sich zusammen, überwältigten den Vater und verzehrten ihn nach der Sitte jener Zeiten roh> – und chorischem Gesang der Begleiter – <Toter Vater will nicht gehn, will nicht gehn, will nicht gehn, tot
Read More Posted On März 23, 2011By Christina MohrIn Musikmag
Unsere Kolumnistin Christina Mohr beteuert: es ist gar keine Absicht, dass ihr immer wieder geschlechtertrennende Artikel aus der Tastatur fließen – es ergibt sich einfach so. Es ist wie ein Zwang, es gibt kein Entkommen. Erst kümmert sie sich tagelang ausschließlich um Musik und Bücher von und über Frauen, reitet sich richtiggehend in die Materie hinein – um dann festzustellen, dass sich in der Zwischenzeit wahre Berge von Werken männlicher Urheberschaft angesammelt haben. Um die muss sie sich natürlich auch kümmern... und zack, schon wieder ist hier ein Frauentext, dort
Read More Posted On März 23, 2011By Die RedaktionIn Musikmag
Neue Platten von Avril Lavigne, Cocoon, Josh T. Pearson, The Vaccines und Spaceman Spiff, gehört von Jörg von Bilavsky (JvB), Janine Andert (JA), Thomas Backs (TB) und Tina Manske (TM).
Read More Posted On März 21, 2011By Die RedaktionIn Litmag
Die Literarische Woche diesmal u.a. mit einer Dokumentation über den französischen Gallimard-Verlag, die Wirklichkeiten des Tennessee Williams, einer Dokumentation über Philip Roth, Bret Easton Ellis und ein dem 100. Geburtstag des Verlegers Klaus Piper. Und als Literaturzeitschrift der Woche: Du, Nr. 814.
Read More Regio-Krimi, die Fortsetzung … … heute von Thomas Wörtche. (Links zur laufenden Debatte siehe unten!) Seit Jahren gibt es Diskussionen über „den Regionalkrimi“. Echos von sehr ähnlichen Debatten zu „dem Soziokrimi“ oder „dem Frauenkrimi“ sind durchaus vorhanden. Und sei´s als Empörung der einen Seite, es gebe „so etwas“ von Belang nicht, und der Gegenempörung der anderen Seite, selbstverständlich sei „so etwas“ was ganz Feines. Sozio, Frauen, Regio. Die Position, die immer auf der sicheren Seite sein will, sagt: „Ich weiß gar nicht, was das sein soll.“ Und ganz abgeklärt: „Es
Read More Verehrtes CrimeMag-Publikum, heute am Buchmessensamstag lesen Sie bei uns: Ein paar Überlegungen von Thomas Wörtche zum „Regional-Krimi“. Ein Interview mit dem Herausgeber der Série Noire bei Gallimard, Aurélien Masson, geführt von Christophe Dupuis, der von an regelmäßig für CrimeMag aus Frankreich berichten wird. Guido Rohm hat exklusiv für CrimeMag eine böse Kurzgeschichte geschrieben: „Spion der Nacht“. Enjoy! Den Dokumentarfilm „Presunto Culpable“ und dessen politische und menschliche Folgen stellt uns Jürgen Neubauer vor, der von an regelmäßig für CrimeMag aus Mexiko berichten wird. Zoë Beck hat einen typischen Zwischenfall erleben müssen,
Read More Kleine Auswahl in schwarz Die Série Noire aus dem Hause Gallimard gehört seit ihrer Gründung 1945 durch Marcel Duhamel zu den wichtigsten kriminalliterarischen Reihen. Christophe Dupuis, der von nun an regelmäßig für uns aus Frankreich berichten wird, hat Aurélien Masson, den Leiter der Série Noir, über die Aktualitäten befragt. Ms. Masson, könnten Sie bitte eine kurze Rückschau auf das Jahr 2010 geben, bevor wir über 2011 sprechen ? Das Jahr 2010 war für mich als Verleger besonders aufregend. Keines der Zugpferde unserer Reihe (Caryl Férey, DOA, Nesbø) kam mit einem neuen
Read More Posted On März 19, 2011By Guido RohmIn Crimemag
Die „Diez Negritos“ machen Pause. Wir nicht. Wir machen weiter mit Texten und freuen uns, Ihnen heute eine exklusive Kurzgeschichte von Guido Rohm vorstellen zu dürfen. Spion der Nacht Ich presse meine Nase an die Scheibe. Ich kann ihn sehen. Er schlendert vor dem Schaufenster auf und ab. Er heuchelt Interesse für die völlig überteuerten Weine, die der Händler von gegenüber auf samtbezogenen Röhren präsentiert. Sie trinken keinen Wein. Dafür haben sie keine Zeit. Sie sind seit Jahren hinter mir her. Ich kann ihren Atem spüren. Kann in den Nächten
Read More Schuldig bis zum Beweis der Unschuld Der Dokumentarfilm Presunto Culpable der beiden mexikanischen Juristen Roberto Hernández und Layda Negrete stellt die Schwächen der mexikanischen Justiz bloß – und nicht nur auf der Leinwand. Nachdem der Film an den Kinokassen und in der Öffentlichkeit eingeschlagen ist wie eine Bombe, beschäftigt er jetzt die Gerichte und führt deren Unzulänglichkeiten ein weiteres Mal vor. Jetzt läuft Presunto Culpable in Europa an. Jürgen Neubauer hat sich den Film für uns angesehen … Held wider Willen … … ist José Antonio Zúñiga, ein junger Informatiker
Read More Posted On März 19, 2011By Zoe BeckIn Crimemag
KickAss – Bloody Splinters aus dem Branchenwahnsinn Zoë Beck erzählt von einem Erlebnis der mindestens vierten Art: Der Buchhändler als natürlicher Fressfeind des Autors Letztens zum Beispiel, da freute ich mich ganz wahnsinnig. Da gab es nämlich irgendwo in einer deutschen Stadt eine Buchhandlung, die ein ganzes Schaufenster mit meinem Buch dekoriert hatte. Ich dachte: Hey, wenn sie schon ein ganzes Schaufenster mit meinem Buch dekoriert haben, könnte ich ja mal reingehen und Dinge sagen wie, danke, dass Sie ein ganzes Schaufenster mit meinem Buch dekoriert haben! So was mache
Read More Views from Bangkok Kriminalität und Kriminalität sind unterschiedliche Dinge, wichtig ist, WER kriminell ist. Bei uns und in Thailand —- Christopher G. Moore aus Bangkok (Übersicht der bisherigen Teile.) CRIME AND CLASS It’s all in the fine print Like most economic activities in life the opportunity available is often linked with class. This is true in legal transactions. The acquisition and merger deals aren’t being conducted by people living in walkup projects in the Bronx or those living in the middle-class ‘burbs. Big deals are reserved for the big boys.
Read More Stack O‘ Lee Mississippi John Hurt Police officer, how can it be? You can ‚rest everybody but cruel Stack O‘ Lee That bad man, oh, cruel Stack O‘ Lee Billy de Lyon told Stack O‘ Lee, „Please don’t take my life, I got two little babies, and a darlin‘ lovin‘ wife“ That bad man, oh, cruel Stack O‘ Lee „What I care about you little babies, your darlin‘ lovin‘ wife? You done stole my Stetson1 hat, I’m bound to take your life“ That bad man, cruel Stack O‘ Lee …
Read More Das wirkliche Leben ist viel schlampiger als ein Roman – John Irving im Gespräch mit Petra Vesper. Es kommen vor: „Letzte Nacht in Twisted River“, der Unterschied zwischen Literatur und Leben, die Vorteile des „mit-Stift-und-Notizblock-Schreibens“, Irvings Krebserkrankung, Kurt Vonnegut und ein freundlicher (aber kräftiger) Hund. Es ist schon über ein Jahr her, dass „Twisted River“ in den USA veröffentlicht wurde; im Mai 2010 erschien das Buch auf Deutsch. Welche Beziehung haben Sie heute noch zu den Figuren? Die Figuren sind mir immer noch sehr nah. Ich habe so viel Zeit
Read More Posted On März 16, 2011By Christina MohrIn Musikmag
Die Pianistin Ulrike Haage arbeitet an der unbeschreibbaren Schnittstelle von Jazz, Avantgarde, klassischer Musik und Literatur. Für CULTurMAG hat sie Christina Mohr ein paar Fragen beantwortet.
Read More Posted On März 16, 2011By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, morgen beginnt die Buchmesse und da bleibt ja heute noch Zeit, die neuen Beiträge von LitMag und MusikMag auswendig zu lernen. Da geht dann auch der Small-Talk auf den Messe-Partys viel geschmeidiger von der Hand. Wir schlagen folgende Reihenfolge vor (muss aber nicht): Erst Petra Vespers John-Irving-Interview, ist ja klar, den kennt jeder. Der Party-Satz dazu: „Wussten Sie, dass Irving immer mit Stift und Notizblock schreibt, damit er mobil ist und überall schreiben kann, auch mal in der Nähe seines Hundes ‚wenn der so einsam aussieht, dass ich
Read More Chronik einer deutschen Teilhirnschmelze – Freitag: Das viertstärkste Erdbeben der dokumentierten Geschichte und der damit zusammenhängende Tsunami zerstören große Teile von Japan und reißen möglicherweise über zehntausend Menschen in den Tod. Freitag: Umweltminister Röttgen (CDU) versucht, mit heiteren Worten die Deutschen vom tragischen Leiden der Japaner abzulenken, indem er verkündet, worum es hier wirklich geht: Die AKWs in Deutschland seien sicher. Allein im März finden Landtags- und andere -wahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, später auch in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Berlin statt. Der Wahlkampf ist eröffnet. Überall in Deutschland neigen Politiker
Read More Posted On März 16, 2011By Brigitte HelblingIn Comic, Litmag
Hinaus! Hinaus! Die Welt ist schön! Dieser Beitrag erzählt von: Independent Comics, Monopolen, Sascha Hommer, Bleistift, Perserteppichen, Frauen, Imperium Romanum, Unterwegssein, Glück. Von Brigitte Helbling Es ist Februar 2011, und Orang, das Comic-Magazin mit Sitz in Hamburg, geht in die 9te Runde, mit mehr Seiten als je zuvor. Orang, von seinem Herausgeber Sascha Hommer noch zu Studentenzeiten an der Hamburger HAW („Armgartstraße“) gegründet, machte mit seiner Nummer 4 erste Schritte aus dem Hochschul-Schutzgehege und folgt seither primär der umtriebigen Sammellust seines Herausgebers. Der Verlag Reprodukt bietet seit Nummer 6 das
Read More Stefan Beuse berichtet von den Erhabenheiten und Fallstricken der Welt. Heute: Wie Jürgen Drews einmal unser Auto gekauft hat – Das Auto solle ich verkaufen, sagte meine Frau. Es fahre nicht mehr so gut, außerdem bräuchten wir keines. Es stehe die meiste Zeit nur rum und verursache Kosten. Okay, sagte ich, geh in dein Fitnessstudio. Wenn du wiederkommst, ist das Auto nicht mehr da. Das Auto wird sich in ein Bündel Scheine verwandelt haben, sagte ich wie ein Idiot aus einem idiotischen Film. Meine Frau verdrehte die Augen und verließ das
Read More So was von geil – Wenn der Macher eines Hamburger Kult-Musikclubs einen Roman schreibt, in dessen Zentrum ein Hamburger Club-Betreiber steht, und wenn zudem der Roman mit viel Medienrummel auf den Markt geworfen wird, dann ist Skepsis angesagt. Ein Werbezitat von Udo Lindenberg lässt auch nicht wirklich Literatur zwischen den Buchdeckeln vermuten. Doch im Fall von Tino Hanekamp sollte man alle Vorbehalte über Bord werfen und sich hineinstürzen in das Partygetümmel eines Debüts, das an Rasanz seinesgleichen sucht. Der Erstling des Monats, vorgestellt von Frank Schorneck. Tino Hanekamp, 1979 in
Read More Kochen lernen – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige, abenteuerliche und ganz normale Sachen aus. Diesmal hat sie den Kochlöffel geschwungen. Die Köchin sagt, es gibt drei Gruppen von Leuten, die Kochkurse besuchen: erstens solche, die den Kurs geschenkt bekommen haben, zweitens die Schenker, die mitgehen (oft sind das diejenigen, die den Kurs eigentlich besuchen wollen), und die dritte Gruppe sind nur ein paar seltene Ausnahmen. Tatsächlich sind drei Paare da, bei denen einer dem anderen den Kurs geschenkt hat. Wir
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