Recent Posts

Posted On Januar 11, 2012By Isabel BogdanIn Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Fußballgucken

Forza! Wenn ich Fußballfan wäre, dann wäre ich Fan des magischen FC St. Pauli. Was denn sonst. Tatsächlich bin ich kein Fußballfan, aber ich wollte schon immer mal gern ins Stadion. Alle Dauerkartenbesitzer in meinem Freundeskreis wissen das, und so fragt Steffen eines nachmittags überraschend, ob ich abends mitwill ins Millerntorstadion. Ich sage natürlich spontan zu, erst dann fällt mir auf, dass es draußen saumäßig kalt ist. Es ist der 19. Dezember 2011, St. Pauli spielt gegen Eintracht Frankfurt. Spitzenspiel der 2. Bundesliga, die Eintracht ist auf dem zweiten Tabellenplatz,Read More

Posted On Januar 11, 2012By Karsten HerrmannIn Kolumnen und Themen, Litmag

Ham.Lit-Spezial (1): Jan Brandt

Ungeheure Bandbreite von Themen und Personen – Am 2.2.12 steigt in Hamburg das Literaturfestival „Ham.Lit“, die dritte „Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“– präsentiert u. a. von CULTurMAG. Das „Uebel & Gefährlich“ wird für eine Nacht wieder zur literarischen Flaniermeile: 15 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte. Vom Roman über Lyrik und Erzählung bis zu experimenteller Prosa und zurück – der Abend verspricht einen spannenden Einblick in die junge Literaturszene. Wir stellen Ihnen in den kommenden Wochen einige der Mitwirkenden vor. Heute:Read More

Posted On Januar 11, 2012By Joe Paul KrollIn Bücher, Litmag

Holger Hof: Gottfried Benn – Der Mann ohne Gedächtnis

Das Rauschen der Quellen – Wenn man, wie Holger Hof, sich schon seit über einem Vierteljahrhundert mit Werk und Nachlass Gottfried Benns beschäftigt, mag es nur konsequent erscheinen, aus dieser Beschäftigung die Summe in Form einer großen Biografie zu ziehen. Dabei soll keineswegs Eitelkeit unterstellt werden, denn wer sollte die Quellen besser kennen als dieser verdienstvolle Mitherausgeber der Werkausgabe und Kompilator einer hervorragenden Bildbiografie? Allein, es zeigt sich anhand dieser zum 125. Geburts- und 55. Todestag des Dichters erschienenen Biografie, dass aus der Vertiefung allein noch kein Standardwerk entstehen muss.Read More

Posted On Januar 11, 2012By Elfriede MuellerIn Bücher, Litmag

Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts

Alles Lüge? Es gibt die Zeitung für Deutschland (FAZ), die Kampagne „Du bist Deutschland“ und nun auch einen „Deutschlandroman“. Der melancholische Titel dieses Buches verspricht viel, wie auch der Alfred-Döblin-, der aspekte-Literatur- und der Deutsche Buchpreis, die dem Autor für sein erstes Prosawerk verliehen wurden, manche Erwartungen wecken. An der Literatur und ihrer Rezeption geschulte Menschen aber wissen, dass Preise und Verkaufszahlen eher etwas über den Zeitgeist als über die Qualität von Literatur aussagen. Und es ist der Zeitgeist, der den Erfolg dieses Romans verständlicher macht als seine Prosa. VonRead More

Posted On Januar 11, 2012By Charlotte von BausznernIn Bücher, Litmag

Sonja Heiss: Das Glück geht aus

Erzählungen aus der Vorsatzküche – Wie man Sonja Heiss’ „Das Glück geht aus“ zubereitet und genießt. Von Charlotte von Bausznern. Bei Sonja Heiss’ Erzählungsdebüt wird mir manchmal schlecht, und manchmal fang ich fast an zu heulen. Ich sitze im Zug und während ich lese, verbinden sich eine Reihe trostloser, aber hoffnungsvoll endender Schicksale mit den nirgendwo sonst sich dermaßen häufenden Abrisshäusern zwischen Magdeburg und Wolfsburg. War man vorher nicht wie Heiss’ Figuren, wird man spätestens beim Lesen so (ich frage zwei Mal nach, ob der Zug auch wirklich da hält,Read More
Wasser, überall Wasser – Ein Engländer und ein Kroate erklären uns Venedig. Von Carl Wilhelm Macke. Gibt es eine Stadt, über die mehr Bücher geschrieben worden sind als Venedig? Geht man in eine Buchhandlung oder surft im Internet herum auf der Suche nach Büchern, die der Lagunenstadt gewidmet sind, wird man überschwemmt von Angeboten. Unendlich viele Reisebücher gibt es, historische Abhandlungen, Anthologien, Romane, in denen noch die kleinste Gasse am Tag, in der Nacht, bei Hoch- und Niedrigwasser beschrieben wird. Da muss man schon so gut schreiben können und überRead More

Posted On Januar 11, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Random TV 1 bild / 100 worte blizzard attacks Austria – but – will be better – äh, eh, äh – how fast? – how can? – how will? – these people, never exactly, okay – the initiation process out there – what a bit of red wine – oh dear – next year – whoahoahoah! higher! higher! – depends – thank you! – you are – over the line – welcome. – what is it? – just give me a car – speaking from his hospital bed – asRead More
Marcus Schmickler: Rule Of Inference

Posted On Januar 11, 2012By Tina ManskeIn Musikmag

Marcus Schmickler: Rule Of Inference

Kontrast- und abwechslungsreich, so gibt sich Komponist Marcus Schmickler auf seinem neuen Album - sogar Renaissance-Madrigale sind zu hören. Tina Manske gefällt's.Read More
Tom Waits: Bad As Me

Posted On Januar 11, 2012By Die RedaktionIn Musikmag

Blitzbeats

Neue Platten von und mit Trailer Trash Tracys, Tom Waits, Fjoralba Turku, Miles Davis Quintett und Merzouga, gehört von Janine Andert (JA), Tina Manske (TM) und Christina Mohr (CM).Read More
Das monatliche Preisrätsel - bringen Sie die Buchstaben in die richtige Reihenfolge und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More

Posted On Januar 3, 2012By Stella SinatraIn Allgemein, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Katzenporno 1 bild / 100 worte Kaum war die Katze tot, verwandelte sich Professor Schrödinger in eine Riesenkrake, die mit ihren vielen Armen um sich schlug, als sei sie dem Chinesen ins Schleppnetz geraten. Er, der große Denker, war nun auf dem besten Weg, Imbiss in einer Kitkat-Dose zu werden. Das hast du von deinem „Gedankenspiel“, sprach Mautz mit strenger Stimme, alle Träume werden wahr, also auch meine. Mautz hieß eigentlich Sebastian oder auch Super-Cat, denn nachts flog er mit Cape durch die Lüfte. Seltsames Hobby. Fand auch seine Frau,Read More

Posted On Januar 1, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Andere Zeit 1 bild / 100 worte Durch den Spiegel in die andere Zeit spaziert, die Zeit von Festen und Gefängnissen, Friedhöfen, Kreuzfahrten und Bibliotheken. Nichts zurückgelassen, alles mitgenommen. Der Eintrittspreis: Eine Stecknadel, ein Kaugummi, ein Kuss. Der da steht auf dem Kopf und wartet, bis die Welt sich für ihn umdreht. Die dort schlürft Cola mit Aspirin. Ein Verliebter starrt in eine flackernde Kerze und entdeckt sein Mädchen darin: Der simultane Tanz weit entfernter Partikel. Eine zweite Kerze am Baum brennt für die Verstorbenen, nicht die in der Zeitung,Read More

Posted On Dezember 21, 2011By Die RedaktionIn Highlights 2011

CM-Jahreshighlights 2011, Teil I (A-K)

Liebes Leserinnen und Leser von CULTurMAG, kurz vor den Feiertagen und als letzte Ausgabe des Jahres 2011 präsentieren wir Ihnen den Megagiga-XXXXL-Extra-Large-Jahresrückblick in drei Teilen (zu Teil II und Teil III) – chaotisch, unterhaltsam, entspannt – die Tops & Flops von LitMag, MusikMag & CrimeMag, so wie fast vierzig (!!!) unserer Autorinnen und Autoren das Jahr 2011 sahen: Bücher, Filme, Musik, TV, Kino, Alltag und Wahnsinn … ungeordnet, unabhängig, undogmatisch. Der kaleidoskophafte ultimative Rückblick, der andere Rückblicke überflüssig macht! Also nehmen Sie sich Zeit, verproviantieren Sie sich, halten Sie BleistiftRead More

Posted On Dezember 21, 2011By Die RedaktionIn Highlights 2011

CULTurMAG-Jahreshighlights, Teil II (K-M)

Willkommen, zum CM-Jahresrückblick, Teil II (K-M): die Tops & Flops von LitMag, MusikMag & CrimeMag, so wie fast vierzig (!!!) unserer Autorinnen und Autoren das Jahr 2011 sahen: Bücher, Filme, Musik, TV, Kino, Alltag und Wahnsinn … ungeordnet, unabhängig, undogmatisch. Viel Vergnügen! (Zu Teil I und Teil III) Claus Kerkhoff: Top 5: James Sallis: „Der Killer stirbt“ (Liebeskind). Eigenwilliges und imposantes Epos über das Leben, das Sterben und den Tod. Daniel Woodrell: „Winter’s Knochen“ (Liebeskind). Poetisch-düsterer Roman mit einer faszinierenden Protagonistin. Donald E. Westlake: „Verbrechen ist Vertrauenssache“ (Zsolnay). Ein atemberaubendesRead More

Posted On Dezember 21, 2011By Die RedaktionIn Highlights 2011

CULTurMAG-Jahreshighlights, Teil III (M-X)

Willkommen, zum CM-Jahresrückblick, Teil III (M-X): Der kaleidoskophafte ultimative Rückblick, der andere Rückblicke überflüssig macht! Also nehmen Sie sich Zeit, verproviantieren Sie sich, halten Sie Bleistift und Papier für letzte Einkäufe, Geschenke und Belohnungen für sich selbst bereit und freuen Sie sich mit uns, spotten Sie mit uns und vor allem: Amüsieren Sie sich gut! (Zu Teil I und Teil II). Peter Münder 1) Betrogen: Das Stück von Harold Pinter (1930–2008) als Berliner Gastspiel am Hamburger St. Pauli Theater (Inszenierung: Torsten Fischer). Da das Theater bei CULTurMAG zu kurz kommt,Read More

Posted On Dezember 17, 2011By Ulrich NollerIn Bücher, Crimemag

Rita Falk: Schweinskopf al dente

Der Sarrazin-Faktor – Wenn aus Büchern Bestseller werden, hat das meistens Gründe, auch wenn man sie manchmal schwer benennen kann. Manchmal aber ist es gar nicht schwer: Rita Falk macht in „Schweinskopf al dente“ mit Fremdenfeindlichkeit Kasse. Ulrich Noller seziert den Seller. Gefühlswallungen in Großmarktdosis, Autor mit Fernsehfresse, magische Wesen samt Zauberkräften, melancholische Skandinavier, Hämorrhoiden vs. Oralsex und manchmal sogar richtig gute Literatur – die Gründe, warum Geschichten zu Büchern und dieselben dann zu Bestsellern werden, sind so verschieden. wie der Lesemarkt vielfältig ist. Allerdings funktionieren bestimmte Muster zu bestimmtenRead More

Posted On Dezember 17, 2011By Die RedaktionIn Allgemein, Crimemag

Editorial, 17.12.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, in der letzten Ausgabe des Jahres 2011 kümmern wir uns hauptsächlich um den Zusammenhang von Politik und Kriminalliteratur, auf den verschiedensten Ebenen. Ulrich Noller untersucht die Gründe für den Bestsellererfolg des letzten Romans von Rita Falk und trifft dabei auf den Sarrazin-Faktor. Thomas Wörtche beschäftigt sich mit der Comic-Fassung des Polit-Thriller-Fragments „Blutprinzessin“ von Jean-Patrick Manchette, gezeichnet von Max Cabanes. Henrike Heiland plädiert dringend für die politischen Romane von Denise Mina. Sebastian Knauer zeigt anhand des zweiten „Tristan“-Romans von Horst Seidenfaden, wie nahe sich Fiktion und Wirklichkeit kommen können.Read More

Posted On Dezember 17, 2011By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Max Cabanes/Jean-Patrick Manchette: Blutprinzessin

Am Ende ist Krieg … Das muss man hinbekommen – aus einem sehr kompliziert geplotteten Roman, der auch noch Fragment geblieben ist, eine Comic-Fassung zu machen, die den narrativen Torso plausibel zu Ende führt: Dem französischen Zeichner Max Cabanes und dem Co-Bearbeiter Doug Headline ist dieses Kunststück gelungen. Aus Jean-Patrick Manchettes letztem, unvollendeten Roman ist ein faszinierender Comic geworden. Thomas Wörtche über „Blutprinzessin“. Jean-Patrick Manchettes letzter Roman „Blutprinzessin“ ist ein schwieriger Text. Ein Jahr nach Manchettes Tod 1995 erschien eine Fassung, die ungefähr bei der Hälfte der Handlung abbricht undRead More

Posted On Dezember 17, 2011By Henrike HeilandIn Bücher, Crimemag

Denise Mina: Blinde Wut

Psychogramm des jungen Mörders – Die schottische Autorin Denise Mina ist bei uns viel zu unbekannt. Sie ist auch kein „Geheimtipp“ oder so etwas Albernes, sondern eine wichtige Schriftstellerin. Henrike Heiland begründet, warum. Je größer die sozialen Ungleichheiten, desto gewalttätiger ist eine Gesellschaft. Aber dass die Gewaltbereitschaft, das vorbereitende Gedankengut nicht immer nur von unten kommen, kann man sich nicht oft genug bewusstmachen. Denise Mina schreibt in „Blinde Wut“ darüber. Thomas Anderson hat einen pervers reichen Vater. Er geht auf ein teures Internat in Schottland, er wird mit dem PrivatflugzeugRead More

Posted On Dezember 17, 2011By Sebastian KnauerIn Crimemag

Horst Seidenfaden: Tristan – Der Name des Bösen

Tristan II ist unter uns – Kaum hat ein Krimiautor einen spannenden, aber unwahrscheinlichen Plot erdacht – schon wird er von der Wirklichkeit eingeholt. Lange vor dem Bekanntwerden der Zwickauer Neonazi-Zelle entwickelte der Kasseler Autor Horst Seidenfaden das Szenario um eine braune Armee Fraktion aus der Provinz. Volltreffer, die Fiktion scheint – wie so häufig – die Wirklichkeit zu überholen. Von Sebastian Knauer. Horst Seidenfaden ist ein disziplinierter Journalist und Autor. Wenn auf Dienstreisen des Chefredakteurs der in Kassel erscheinenden Hessischen Allgemeinen Zeitung (HNA) sich andere zu einem Absacker inRead More

Posted On Dezember 17, 2011By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Anthony Horowitz: Das Geheimnis des weißen Bandes

Holmes & Moriarty – The Show must go on Holmesiana sind gerade steampunk- und retro-mäßig schwer en vogue. Ein drolliger Anachronismus, aber schon okay, findet Joachim Feldmann, der sich einen Neo-Holmes-Roman von [[Anthony Horowitz]] vorgenommen hat. London sei seit dem Tode seines Widersachers Professor Moriarty vom Standpunkt des Kriminalisten aus betrachtet nicht mehr besonders interessant, klagt der selbst just von seinem Erfinder [[Conan Doyle]] wieder zum Leben erweckte Meisterdetektiv Sherlock Holmes, bevor er daran geht, das Rätsel des „Baumeisters aus Norwood“ (in „Die Rückkehr des Sherlock Holmes“, 1905) zu lösen.Read More

Posted On Dezember 17, 2011By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Alf Mayers „Blutige Ernte“

Klassiker-Check: Nach 25 Jahren erneut gelesen. Über ein blutendes Herz in [[Georges Simenon]]s „Drei Zimmer in Manhattan“. Verbrechen des Herzens „Er war glücklich. Er schwamm im Glück. In einem Glück, das morgen, in einigen Tagen beginnen würde, vorerst aber in einer Angst bestand, weil er eben jenes Glück noch nicht in Händen hielt und grauenvolle Angst davor hatte, es zu verlieren.“ Francois Combe, gerade in New York angekommen, abends in einer Bar eingekehrt und dort eine Frau kennengelernt, hat sich in sie verliebt, geradezu maßlos verliebt. „Im Grunde wusste sieRead More
Killing Fields Justice: A Witness to History – Unter den vielen Menschheitsbeglückern war das Regime der Khmer Rouge mit dem Oberscheusal Pol Pot eines der ekligsten. Es hat – je nach Schätzung – 1,7 bis 2,2 Millionen Menschen das Leben gekostet. Die kambodschanische Gesellschaft ist immer noch aufgewühlt, allmählich beginnt man mit der Aufarbeitung. Christopher G. Moore war in Phnom Penh, um einen großen Prozess gegen drei der führenden Khmer-Rouge-Funktionäre zu beobachten. CrimeMag freut sich, Ihnen diese Gerichtsreportage in zwei Teilen präsentieren zu dürfen. Lesen Sie heute Teil 2 (zumRead More

Posted On Dezember 17, 2011By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Crimemag

Markus Bickel: Der vergessene Nahostkonflikt

Kompliziert – Stoff für hunderte von Polit-Thriller, verwickelt, vielschichtig und blutig. Markus Bickels Buch „Der vergessene Nahostkonflikt“ versucht,  Transparenz zu erzeugen. Anne Kuhlmeyer hat es gelesen. Wie zu erwarten, ist das Buch keine ganz einfache Lektüre. Es ist wie in der Fotografie:  Das Objekt bestimmt letztlich das Bild. So ist das Bild bzw. das Mosaik der Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens eine höchst verzwickte und komplexe Angelegenheit, die im Kapitel „Arabiens Stunde Null“ in einem raschen Abriss an den Anfang des Buches gestellt wird. Glücklicherweise finden sich auf denRead More

Posted On Dezember 17, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: Heinrich Heine – Belsazar

Belsazar von Heinrich Heine – Die Mitternacht zog näher schon; In stummer Ruh lag Babylon. Nur oben in des Königs Schloß, Da flackerts, da lärmt des Königs Troß. Dort oben in dem Königssaal Belsatzar hielt sein Königsmahl. Die Knechte saßen in schimmernden Reihn, Und leerten die Becher mit funkelndem Wein. Es klirrten die Becher, es jauchzten die Knecht; So klang es dem störrigen Könige recht. Des Königs Wangen leuchten Glut; Im Wein erwuchs im kecker Mut, Und blindlings reißt der Mut ihn fort; Und er lästert die Gottheit mit sündigemRead More

Posted On Dezember 14, 2011By Ole FrahmIn Comic, Litmag

Mark Lehmstedt: Die geheime Geschichte der Digedags

Fata Morgana in der Alltagswüste – Es gibt nicht viele Mythen in der deutschen Comicgeschichte. Ole Frahm über eine der wenigen. Von der in diesem Bereich kaum aufgearbeiteten nationalsozialistischen Vergangenheit einmal abgesehen, sind es vor allem drei Kobolde, die über zwanzig Jahre die Leserinnen und Leser der Deutschen Demokratischen Republik monatlich im Heft Mosaik unterhielten und auf den Namen Dig, Dag und Digedag hörten. Als 1975 der Vertrag zwischen dem Urheber der Figuren Hannes Hegen, mit bürgerlichen Namen Johannes Hegenbarth, und dem Verlag Neues Leben endete, verschwanden die drei kleinenRead More