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Am 2.2.12 findet in Hamburg das Literaturfestival „Ham.Lit“ statt , die dritte „Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“– präsentiert u. a. von CULTurMAG. 15 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte. Wir stellen Ihnen in den kommenden Wochen einige der Mitwirkenden vor. Heute: J.S. Gosze im Gespräch mit Leif Randt (Das gesamte Lineup finden Sie hier). „Ich drücke gern zurück – Aber oft nur mit einem Arm“ – Leif Randt, geboren 1983 in Frankfurt am Main, studierte in Gießen, London und Hildesheim. Für seinenRead More

Posted On Januar 25, 2012By Brigitte HelblingIn Bücher, Litmag, Lyrik

Norbert Hummelt: Pans Stunde

Die Vorstadt in Gedanken – Hummelts Lyrik kommt Brigitte Helbling schüchtern vor, seine Sprache hat der ihren aber durchaus etwas angetan. Die Folge ist ein Erlebnisbericht mit Fußnoten. Manche Gedichte sind wie freundliche Wegelagerer, springen einen an, bringen einen unerwartet zum Lachen. Ähnlich verhält es sich mit bildender Kunst – beim Gang durch eine Bildergalerie verrät  das unwillkürliche Lachen, ob ein Gemälde, ein Objekt mit einem sprechen will. Natürlich ist sich die kulturelle Menschheit weder in Fragen des Humors noch des Kunstgeschmacks einig. Der eine mag Sol LeWitt, der andereRead More

Posted On Januar 25, 2012By Tina ManskeIn Litmag, Porträts / Interviews

Ham.Lit-Spezial (4): Felicia Zeller

Am 2.2.12 findet in Hamburg das Literaturfestival „Ham.Lit“ statt , die dritte „Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik“– präsentiert u. a. von CULTurMAG. 15 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte. Wir stellen Ihnen in den kommenden Wochen einige der Mitwirkenden vor. Heute: Felicia Zeller (Das gesamte Lineup finden Sie hier). Komik durch Umzeichnung Felicia Zeller schreibt Prosa und Theaterstücke; besonders mit letzteren hat sie sich mittlerweile eine treue Gefolgschaft erobert, ihre Werke werden an verschiedensten Bühnen Deutschlands gespielt. Die gebürtige Stuttgarterin diplomierteRead More

Posted On Januar 25, 2012By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Thomas Melle: Sicksters

Absturz, Paranoia, Aufstand – Thomas Melle, der zu den wichtigsten deutschen Theaterautoren gehört, erzählt in seinem außergewöhnlichen Romandebüt die Geschichte eines ungleichen Trios, das im provozierten Wahnsinn vereint den Aufstand gegen eine krank machende Gesellschaft probt. Von Karsten Herrmann Melles Protagonist Magnus Taue wird im dahindämmernden Bonn-Bad Godesberg der 90er groß und war „schon vor der Pubertät eine Art Wissender, halb Autist und halb Tourette“. Er verachtet seine auf Karriere gepolten Klassenkameraden am Jesuitengymnasium und scheint einen ganz besonderen Weg vor sich zu haben. Doch ein gutes Jahrzehnt später liegenRead More
Hegel, Haiti und der Pöbel – In etlichen Neuerscheinungen wird in diesen Tagen mal wieder Hegels Aktualität entdeckt. Offenbar ist es von der Sklavenrevolte in Haiti im Jahr 1791 bis zur Arabellion im letzten Jahr nur ein kleiner Sprung. Außerdem hatte Hegel schon das Phänomen des reichen Pöbels entdeckt: Der berauscht sich – wie hedonistische Hedgefonds-Manager unserer Tage – am exzessiven Luxus und bewegt sich außerhalb gesellschaftlich akzeptierter moralischer Normen. Von Peter Münder Ein bisschen Spaß muss sein, gerade dann, wenn es um Friedrich Hegel (1770–1831) geht, der ja keinenRead More

Posted On Januar 25, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

A. F. Th. van der Heijden: Tonio. Ein Requiemroman

Untröstliche Trauer um den verlorenen Sohn – Mit einer autobiografischen Notiz beginnt man eigentlich nicht die Rezension eines Buches. Aber der Roman „Tonio“ des niederländischen Schriftstellers A. F. Th. van der Heijden ist ja auch kein „gewöhnlicher“ Roman, den man liest wie eine der üblichen Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt. Von Carl Wilhelm Macke Genau ein Jahr nach dem Unfalltod von Tonio van der Heijden starb auch meine Nichte unter ähnlichen Umständen. Wie Tonio war auch sie Opfer eines schrecklichen Fahrradunfalls. Sie stieß allerdings nicht wie er mit einem Auto zusammen,Read More

Posted On Januar 25, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Schwarze Schnüre 1 bild / 100 worte Wie meinte neulich Wilczek: „Wenn die Alternative lautet: Entweder du träumst auf ewig nett oder du dämmerst langsam weg, dann nehme ich persönlich gern die Träume.“ – „Und woher weißt du“, sagte Hawking, „dass du nicht schon seit immer träumst und auf ewig weiter träumen wirst?“ – „Stephen! Dir ist die Witwe zu Kopf gestiegen!“  – Das war an seinem Geburtstag, den wir in geselliger Kollegenrunde feierten. Die letzte Wette hat er verloren, Dank sei Lehner, dessen Einsichten in schwarze Schnüre eine hypothetischeRead More

Posted On Januar 25, 2012By Janine AndertIn Musikmag

Laura Gibson: La Grande

Überraschung und Vertrautheit gleichzeitig: Janine Andert über Laura Gibsons neues Album voller Authentizität, das sich seiner Wurzeln bewusst ist, aber dennoch in die Zukunft schaut.Read More

Posted On Januar 25, 2012By Monique SchmiedlIn Musikmag

The Soft Hills: The Bird Is Coming Down To Earth

Eine Mischung aus leichtem Psychedelic und anklingendem Folk - Monique Schmiedl begrüßt dankbar ein Album, das in diese verträumten Wintertage passt.Read More

Posted On Januar 25, 2012By Ronald KleinIn Musikmag

Matt Elliott: The Broken Man

Matt Elliott hat den elektronischen Bristol-Sound abgestreift - Ronald Klein hat eine gleichermaßen emotionale und intime wie auch elegante und urbane Platte gehört.Read More

Posted On Januar 25, 2012By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Lies mein Lied!

Christina Mohr mag eigentlich keine Pop-Anthologietexte, aber in dieser Woche macht sie eine Ausnahme: für ihre Kolumne hat sie über die Erfahrungen gelesen, die andere Autoren mit deutschsprachigen Liedtexten gemacht haben. Dabei kamen ihr sogar sofort Ideen für die weiterführende Textexegese...Read More

Posted On Januar 25, 2012By Tina ManskeIn Musikmag

Wiley: Evolve Or Be Extinct

Näher als auf seinem neuen Album ist Wiley den Dance-Charts wohl noch nie gekommen; auf der anderen Seite sind seine Songs auch wieder näher an der kalten Coolness und dem heruntergezippten Sound der frühen Jahre, findet Tina Manske.Read More
„Wenn ich einst tot…“ Von Sophia de Mello Breyener Andresen (Übersetzt von Curt Meyer-Clason) Wenn ich einst tot und längst begraben bin, der Wind wird sein, das Meer, der Schöpfung Sinn, und grüßen wird wie heut vor meiner Tür der Jahreszeiten wechselndes Spalier. Ein andrer wird in meinem Garten gehen, in dem ich einst so oft gewandert bin, ein anderer wird das Meeresglühen sehn, das einmal war mein lieblichster Gewinn. Dasselbe Fest wird sein, dasselbe Beben, der Garten wird vor meiner Türe blühn, das Herbstgold wird die Wälder überziehen, alsRead More

Posted On Januar 21, 2012By Roland OsswaldIn Bücher, Crimemag

Roland Oßwald über Walter Serner

Kosmos Serner – Zu einem der Fixsterne der frühen Kriminalliteratur im vernünftigen Sinne gehört Walter Serner. Auch ohne Anlass (obwohl man zu seinem Geburtstag am 15. Januar 1889 einen solchen konstruieren könnte) ist es immer sinnvoll, auf Serner und die kriminalliterarische Tradition von Eleganz und Witz hinzuweisen. Ein kleines Porträt von Roland Oßwald. „Dichtung ist und bleibt ein, wenn auch höherer Schwindel“, schreibt Walter Serner 1927 an seinen Verleger Paul Steegemann. Die Worte vom hohen Schwindel könnten an den Verleger gerichtet auf die geringen und launenhaften Honorare abzielen, die derRead More

Posted On Januar 21, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 21.1.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, heute haben wir es ein bisschen mit Klassikern. Roland Oßwald erinnert an einen der ganz Großen der frühen Kriminalliteratur, an Walter Serner. Frank Göhre ist zu Ehren eines anderen ganz Großen der frühen Kriminalliteratur nach Zürich gefahren und hat sich einen Film über Friedrich Glauser angesehen. Henrike Heiland würdigt einen ganz großen englischen Autor, der am 12. Januar dieses Jahres gestorben ist: Reginald Hill. Corla Bauer hat sich in Galizien umgetan und bespricht einen Roman von Domingo Villar. Die Bloody Chops sind ebenfalls klassisch gestimmt: Es choppen LenaRead More
Es rumpelt – Neben Walter Serner war auch Friedrich Glauser an der Geburt des Kriminalromans aus dem Geiste des Dadaismus beteiligt. Jetzt gibt es ein neues Glauser-Biopic, also einen neuen Film über sein Leben. Glauser-Spezialist Frank Göhre ist extra nach Zürich gereist, aber o weh … Es ist Lunch Time in Zürich. Es gibt „Kino zum z´ Mittag“, Lunch Kino am Bellevue, 12.15 Uhr. Im Saal gehen die Lichter aus, und auf der Leinwand ist es Nacht. Der Film beginnt mit dem Blick aus einem Zimmer ins mondbeschienene Außen. „MünsingenRead More

Posted On Januar 21, 2012By Henrike HeilandIn Crimemag

Henrike Heiland zum Tod von Reginald Hill

Bestens unterhalten, bestens schreiben – Letzte Woche, am 12. Januar 2012, ist Reginald Hill gestorben. Eine Würdigung von Henrike Heiland. In Deutschland war er ein Geheimtipp, der es nie zum Bestseller schaffte, aber wenn ihn jemand kannte, dann wegen seiner Reihe um Dalziel und Pascoe. Da kommt er auf zweiundzwanzig Romane und einige Erzählungen, und wie viele Bücher er noch unter seinem oder anderen Namen geschrieben hat – angeblich hat er irgendwann aufgehört mitzuzählen, also zählen wir auch nicht. Immer wieder gerne zitiert wird, was er 2009 auf dem HarrogateRead More

Posted On Januar 21, 2012By Corla BauerIn Bücher, Crimemag

Domingo Villar: Strand der Ertrunkenen

Auf hohem Niveau – Das Böse ist immer und überall. Auch in Galizien. Dort spielen die Kriminalromane von Domingo Villar, aber das ist kein Aufruf, sie als Regio-Krimis zu verstehen. Corla Bauer über den „Strand der Ertrunkenen“. In dem kleinen Dorf Panxon an der galizischen Küste wird die Leiche eines Fischers angeschwemmt. Das Besondere: Die Hände des Ertrunkenen waren mit einem Plastikband gefesselt, was auf den ersten Blick wie ein Freitod nach Seemannsart schließen lässt. Doch Leo Caldas, der ermittelnde Inspektor der Polizei Vigo, glaubt aufgrund einiger Ungereimtheiten nicht anRead More

Posted On Januar 21, 2012By Die RedaktionIn Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – handlich & roh angerichtet von Lena Blaudez (LB), Joachim Feldmann (JF) und Thomas Wörtche. Mein lieber Max (LB) „Adressat unbekannt“ von Kressmann Taylor ist ein fiktiver Briefwechsel zwischen zwei Freunden, dem amerikanischen Juden Max Eisenstein und dem Deutschen, Martin Schulse, geschrieben zwischen 1932 und 1934. Max führt in San Francisco die gemeinsame Kunstgalerie weiter, während Martin nach München zurück geht und Karriere macht. Sie wechseln relativ wenige Briefe, jeweils nur ein, zwei Seiten. In diesen kurzen Zeilen entwickelt sich eine innige Freundschaft zur tödlichen Feindschaft. Es istRead More

Posted On Januar 21, 2012By Tobias GohlisIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KickAss

KickAss – Bloody Splinters aus dem täglichen Branchenwahnsinn Ignorant oder unverschämt? Kindler macht Reklame auf Kosten deutscher Autoren Nichts gegen Bernhard Jaumann. Bernhard Jaumann hat tolle Bücher geschrieben, er ist ein leiser Meister unter den deutschen Krimiautoren, trotz zweier Deutscher Krimipreise und zweier Glauserpreise immer noch zu wenig bekannt, zu fein, zu versponnen, ein Ästhet und kein Krawallmacher. Bernhard hat es verdient, dass man ihn lobt und seine Kunst herausstreicht, und sein Politthriller „Die Stunde des Schakals“ um den immer noch ungelösten Tod des weißen Anwalts und Swapo-Mannes Anton LubowskiRead More

Posted On Januar 21, 2012By Franziska GrafIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Tatortreiniger in Berlin

Deutschland ist auf Knochen aufgebaut „Tatortreiniger“ sind in. Spätestens seit Charlie Hustons „Clean Team“, Elisabeth Herrmanns „Zeugin der Toten“ und der neuen WDR-Serie „Der Tatortreiniger“. Alleine der Begriff  „Tatort“ erzeugt Assoziationen zu multitalentierten Polizisten, die in Fernsehserien in Null-Komma-Nichts Verbrecher aufspüren. Doch was passiert, wenn der Bösewicht gefasst wurde? Wer sind die Personen, die das Chaos beseitigen, welches der Tod hinterlässt? Christian Heistermann gilt als erster versierter Tatortreiniger in Berlin-Brandenburg und gewährt uns einen Einblick in seinen Berufsalltag. Franziska Graf war vor Ort – eine Reportage. Ein unscheinbares, weißes Haus inRead More

Posted On Januar 21, 2012By Guido RohmIn Crimemag

Kurzgeschichte: Das ist kein Krimi

Was ist Krimi? Bei der Beantwortung dieser Frage hat man sich schnell blamiert. Man kann sich aber Lösungen ex negativo vorstellen. Deswegen heute unsere Kurzgeschichte … Das ist kein Krimi von Guido Rohm Sie haben gesagt, er soll das lassen. Das sei ein Klischee. In Krimis würden sie ständig trinken. Aber nicht hier. Das sei das wahre Leben. Das sei ihm doch klar. Er hat genickt. Nur kurz und knapp. Hat sich nach einem Drink gesehnt. Klischee hin. Klischee her. Das ist mein Leben, hat er gedacht. Und in diesemRead More

Posted On Januar 21, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: Talking Heads – Psycho Killer

Psycho Killer von David Byrne, Chris Frantz & Tina Weymouth I can’t seem to face up to the facts I’m tense and nervous and I Can’t relax I can’t sleep ‚cause my bed’s on fire Don’t touch me I’m a real live wire Psycho Killer Qu’est-ce que c’est fa fa fa fa fa fa fa fa fa far better Run run run run run run run away Psycho Killer Qu’est-ce que c’est fa fa fa fa fa fa fa fa fa far better Run run run run run run runRead More
STO LAT! * Franz Tumler zu Ehren. Ein essayistischer Geburtstagsgruß von Michael Zeller „immer geschieht etwas anderes, als das, was geschieht“ Ein großes literarisches Werk hat er hinterlassen, kein umfangreiches. Es brauchte Zeit, und die nahm und nimmt es sich, bis heute. Kaum einen zweiten Schriftsteller kenne ich in diesem Sprachraum, in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, der den Roman als Kunstform so weit vorangetrieben hat wie er. Der Anschluss gehalten hat an die Kunst des Erzählens, wie sie in der Welt geübt wird. Vor einem Jahrhundert wurde erRead More

Posted On Januar 18, 2012By Tina ManskeIn Musikmag

Gonjasufi: MU.ZZ.LE

Auf seinem neuen Album macht der charismatische Kalifornier Gonjasufi weiter, wo er mit seinem gefeierten Debüt begann - er impft dem Trip-Hop neues Blut ein. Tina Manske über ein Album ohne Maulkorb. Read More

Posted On Januar 18, 2012By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 18.1.2012

Liebes CULTurMAG-Publikum, herzlich willkommen zum Double-Feature von LitMag und MusikMag! Von Gryphius-Preisträger zu Gryphius-Preisträger: Michael Zeller (2011) erinnert an Franz Tumler (1982), der am Montag 100 Jahre alt geworden wäre. Außerdem: Matthias Penzel bespricht „ein Buch das pocht und atmet“, Zelda Fitzgeralds „Ein Walzer für mich“, Fran Ray folgt ihrer Sehnsucht und fährt mit Marco Balzano ans Meer, Carl Wilhelm Macke freut sich über die Lebenserinnerungen des Pazifisten Andreas Buro, Andreas Heckmann blättert die Literaturzeitschriften „Neue Rundschau“ und „BELLA triste“ durch, und sie rückt näher: die „Ham.Lit 2012“, die „LangeRead More