Mancher stutzt vielleicht, wenn er liest, dass Ian Rankin auch unter Pseudonym Romane veröffentlicht hat. Nach seiner Reihe mit John Rebus, die 2007 – vorläufig – nach 18 Bänden endete, erscheinen jetzt, vielleicht in der Ahnung großer Auflagenverluste, die vier Bände unter dem Pseudonym Jack Harvey bzw. Ian Rankin als Jack Harvey mit großer Verzögerung und doch wie Hundewelpen in kurzen Abständen hintereinander. SUSANNA MENDE ist gespannt.
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Ein Brief-Liebes-Coming-of-Age-Roman ist dieses Buch, ein Stück heitere Gesellschaftssatire, dazu eine bemerkenswerte Zitatensammlung von Hitler über Fidel Castro bis Oscar Wilde, und ein Lexikon absurd klingender Nahkampftötungsarten.
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Klingt, als ob Garbarek ein bisschen zu seinen Roots zurückgekehrt wäre, nach all den Ausflügen in die weiten Klangräume von Fjorden, Wüsten und pakistanischen Bergwelten. Von Thomas Wörtche
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Grenzüberschreitungen Noémi Kiss ist eine eigenwillige, junge Stimme in der lange von Männern dominierten ungarischen Literatur. Carola Ebeling über ihren kürzlich auf Deutsch erschienenen Erzählband. In einem Interview brachte die ungarische Autorin Noémi Kiss deutlich zum Ausdruck, dass ihr die männliche Dominanz in der ungarischen Literatur missfalle: „Unsere ganze Literatur ist von Männern besetzt. Für mich war es eine unheimlich starke Erfahrung, als ich studiert habe, dass wir nur männliche Texte gelesen haben.“ Kiss, 1974 geboren, zog die bestmögliche Konsequenz – die Dozentin für Vergleichende Literaturwissenschaft hat mit ihrem Buch
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Jim Thompson wurde 1906 in Oklahoma geboren. Neben dem Schreiben arbeitete er als Ölarbeiter, Hotelpage, Alkoholschmuggler, Fabrikarbeiter und Drehbuchautor. Zwischen 1942 und 1972 schrieb Thompson fast 30 Romane, allesamt in Amerika vom breiten Publikum nur wenig beachtet. Selbst kommerziell erfolgreiche Verfilmungen seiner Romane, wie zum Beispiel The Getaway von Sam Peckinpah, verhalfen Jim Thompson nur zu Wertschätzung bei wenigen Kritikern und den Liebhabern der Noir-Literatur. 1977 stirbt er völlig verarmt in Hollywood. Ein Kauftipp vom Krimibuchhändler unseres Vertrauens, Christian Koch.
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Unser Alltag ist oft arg nervig. Die Verhältnisse, nicht nur nach Brecht, ziemlich beschissen. Die Politikos oft durchgeknallt bis völlig bescheuert. Homo sapiens nicht unbedingt eine Offenbarung. Was tun? Zumindest ein bisschen pöbeln. Und dabei die pragmatischen Aspekte nicht aus den Augen verlieren. Lena Blaudez hat eine Reihe praktischer und doch ganz modester Vorschläge.
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Kunst, zumal Konzeptkunst, kann viele Gesichter haben. Kann sie auch als Thriller verkleidet daherkommen? Oder doch eher nicht? Joachim Feldmann kommt ins Grübeln …
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Südengland. Ein kleines Dorf, eine junge Frau, die sich vom Rest der Welt abschottet. Hört sich nach Minette Walters an, ist aber Sharon Bolton. Die erfreute bereits mit dem gut lesbaren und durchaus spannenden Thriller "Todesopfer", und wieder legt sie ein gut lesbares und durchaus spannendes Buch vor, "Schlangenhaus" heißt es, und um Schlangen geht es. Henrike Heiland fasst in die Grube.
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