Spy reloaded – Louise Doughtys „Deckname Bird“ Im Englischen gibt es diesen schönen Ausdruck „Slow Burner“ für einen Kriminalroman, der sehr langsam spannend wird, den man aber dennoch nicht wirklich aus der Hand legen kann. „Deckname Bird“ von Louise Doughty ist ein very slow burner. Das zeigt sich schon am Anfang, in dem im Grunde genommen eine spektakuläre Szene geschildert wird, die aber mit so viel Ruhe und Kontrolle geschildert wird, das das Tempo und die Dramatik konsequent unterlaufen wird: Heather Berriman, genannt Bird“, arbeitet für eine Abteilung, die für
Read More Gar nicht so kurze Kurzkritiken zu aktueller Kriminalliteratur von: Hanspeter Eggenberger (hpe), Joachim Feldmann (JF), Tobias Gohlis (TG) und Alf Mayer (AM): Anna Bailey: Unsere letzten wilden TageJon Bassoff: TodestaufeTimo Blunck: Ein kleines Lied über das SterbenJerome Charyn: Ravage & SonJonathan Coe: Der Beweis meiner Unschuld Louise Doughty: Deckname BirdAndreas Izquierdo: Über die Toten nur Gutes. Ein Trauerredner ermitteltJill Johnson: NachtschattengewächseAlan Parks: Möge Gott Dir vergebenGustavo Faveròn Patriau: Unten lebenRoyston Reeves: Ich war’s nichtArno Strobel: Welcome Home ** ** Ein Meister kehrt zurück in sein Revier (TG) Jerome Charyn (1937
Read More Clauda Denker: Das war dann mal das, 2023! »Und ich hatte noch nie Corona.« Das schrieb ich im letzten Jahr an dieser Stelle. Allerdings stieg meine Körpertemperatur pünktlich Heiligabend nachts (2022) auf über 39 Grad und alle meine Pläne für Weihnachten waren über den Haufen geworfen. Aber es war gar nicht so schlimm, hatte ich doch vorher noch für den Besuch bei meinen Eltern gekocht und gebacken, war also gut versorgt. Und wenn man dann auch noch zu zweit ein bisschen krank ist, dann kann das sogar sehr gemütlich sein.
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