Exilliteratur Tag

Sprachmächtiges Zeitzeugnis, wiederentdeckt Ende Dezember 1940 geht der Autor Iwan Heilbut mit seiner Frau Charlotte und seinem kleinen Sohn Francis in Lissabon an Bord des Schiffes „Serpa Pinto“. Wie viele der Passagiere flüchtet er als Jude vor Krieg und Verfolgung. Am 9. Januar 1941 erreicht er in New York das rettende Ufer. Nach Jahren des Exils und des Lagerlebens. Seine traumatischen Erfahrungen hat er in seinem Roman „Zugvögel“ verarbeitet, das nun nach seiner Wiederentdeckung erstmals in einer deutschen Ausgabe gelesen werden kann. Aus Iwan und Charlotte werden Edvard und Rahel.Read More

Posted On Juni 1, 2024By Hazel RosenstrauchIn Crimemag, CrimeMag Juni 2024

Joachim Maass – Schatz aus der Exilliteratur

Das Unheimliche, nicht nur in der Literatur Die titelgebende Geschichte trägt den Leser schnell weg von der Hektik der Gegenwart, wir sitzen im Zug nach Nebraska, der Doktor packt eine Whiskyflasche aus und beginnt zu erzählen. Schon mit den ersten Absätzen erzeugt der Autor eine Stimmung, in der Ruhe und Spannung wie in einem Stück klassischer Musik zusammenfinden. Man sieht aus dem Zugfenster das Steppengras und ein “Geblitz des Schnees”, und wie es sich für eine lange Bahnfahrt gehört hat, als Menschen noch miteinander gesprochen haben, folgt man dem ErzählerRead More