Ihr Sound klingt nach Lifestyle und Pop, ihre Weltsicht ist pessimistisch bis verstörend, ihre gewalttätigen Phantasmagorien brachten ihr den Ruf einer an Tarantino geschulten Splatter-Königin ein. Trotzdem will Sibylle Berg nichts weiter, als über Menschen schreiben – so wie sie sie sieht, versteht sich. Von Markus KuhnRead More
Amélie Nothomb perfektioniert in Kosmetik des Bösen, was sie am besten kann: leicht, witzig und schnell von unerhörten Begebenheiten und menschlichen Abgründen erzählen. Von Markus KuhnRead More

Posted On Januar 1, 2005 By In Bücher, Litmag

Sibylle Berg: Ende gut

Sibylle Berg ist penetrant. Auf über dreihundert Seiten trägt sie haufenweise Material zusammen, um den Verfall der Welt zu dokumentieren. Doch wozu? Die Geschichte ihrer Heldin geht dabei unter, der Leser bleibt außen vor. Wer trotzdem dran bleibt, kann immerhin ihr ausführlich entfaltetes, apokalyptisches Zukunftspanorama erkunden. Von Markus Kuhn Read More
Frédéric Beigbeder hat versucht, was viele nicht gewagt haben: einen Roman über den 11. September zu schreiben. Von Markus Kuhn Read More

Posted On Januar 1, 2005 By In Bücher, Litmag

Dirk Wittenborn: Catwalk

Dirk Wittenborns "Catwalk" erzählt die Geschichte eines Topmodels – vom kometenhaften Aufstieg bis zum mysteriösen Verschwinden. Von Markus KuhnRead More

Posted On Januar 1, 2005 By In Bücher, Litmag

Sven Regener: Neue Vahr Süd

Herr Lehmann ist wieder da! - In Sven Regeners genialem zweiten Roman „Neue Vahr Süd" bekommt seine Kultfigur eine Jugend im Bremen der frühen 80er und zwar zwischen Bundeswehrdrill und Post-68er-Studentenleben. Von Markus KuhnRead More
Herr Lehmann ist wieder da! - In Sven Regeners genialem zweiten Roman „Neue Vahr Süd" bekommt seine Kultfigur eine Jugend im Bremen der frühen 80er und zwar zwischen Bundeswehrdrill und Post-68er-Studentenleben. Von Markus KuhnRead More

Posted On Dezember 19, 2004 By In Bücher, Litmag

K.L. McCoy: Mein Leben als Fön

Frisch gefönt durch die Weltgeschichte  Das vierköpfige Autorenkollektiv hinter dem Namen K.L. McCoy bewegt sich klamaukig und stilsicher in Wort und Ton durch verschiedenste literarische Epochen und Gattungen. „Lob oder Tadel eines literarischen Werkes sind allemal dem Verfasser selbst zu überlassen“, schrieb am 17. Dezember 1768 K.L. McCoy an G. E. Lessing – und ausdehnen könnte man diese Forderung auch auf Verlagslektorate. Wer auf die Idee gekommen ist, „Mein Leben als Fön“ als „Abenteuerroman“ verkaufen zu wollen, sollte in Sachen literarische Genres noch einmal Nachhilfestunden nehmen. Andererseits ist esRead More