Christian Brückner legt mit seiner Interpretation der hierzulande relativ unbekannten Erzählung „Ich und mein Kamin“ eine verborgene Bedeutung Herman Melvilles für die moderne Literatur frei. Von Jörg Auberg
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Traditionelle Avantgarde – Hier kann man die Töne und Harmonien sich wandeln hören, über einen stetigen Beat in die Luft steigend wie Rauch – in der Summe immer gleich, in der Gestalt in jeder Sekunde anders. Von Tina Manske „Zerstören, um zu erschaffen… Erschaffen, um zu zerstören…“: so der Wahlspruch dieses Albums von Francesco Tristano, einem der besten Pianisten unserer Zeit und ganz sicher einem der einfallsreichsten und wandlungsfähigsten. Auf dem schmalen Grat zwischen Jazz, klassischer, zeitgenössischer und elektronischer Musik ist er der leader of the pack. Seine Ausbildung führte
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Nadja Küchenmeister: du stehst noch einmal hinterm haus. – Wer in der Literatur ‚Ich‘ sagt, hat ja immer schon die vorgebliche Einheit, die das Pronomen bezeichnet, zerrissen und dieses Ich in (mindestens) zwei gespalten: Sprecher und Besprochener, Erkennender / Erkannter usw. „Denn Ich ist ein anderer“, sagt Rimbaud und deutet auf die Wunde.
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"Breakdowns" beweist einmal mehr, dass Art Spiegelman vor allem ein Comic-Künstler ist, dem mehr an der Erprobung visueller Möglichkeiten als am Transport griffiger Botschaften liegt. Von Gisela Trahms
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Denis Johnson ist zweifellos einer der bemerkenswertesten und eigenwilligsten amerikanischen Autoren mit Weltrang. Die Helden seiner Kurzgeschichten und Romane sind die Gescheiterten und Gestrandeten dieser Welt, deren Leiden, Hoffen und Suchen Johnson mit Bildern von intensiver Wucht schildert. Von Karsten Herrmann
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Sehr viel Spaß wegen seiner unfreiwilligen Komik hat uns vor Jahren die Ankündigung eines Romans von Leif Davidsen als „kosmopolitischer Thriller“ gemacht – auch, weil er US-Propaganda einfach in eine Spielhandlung umgesetzt hatte. Mit dem neuen Buch scheint’s auch nicht besser zu werden, befürchtet Kerstin Schoof.
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Siesta und Gringo, die ersten zwei Bände einer auf fünf Bücher angelegten Hans-Herbst-Edition sind erschienen.
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Carolin Emcke möchte in ihrem Buch Stumme Gewalt die Sprachlosigkeit der terroristischen RAF-Täter durchbrechen und unterläuft in ihrem von Selbstgerechtigkeit durchtränkten Text eine Reflexion über die Ursachen des RAF-Terrorismus. Von Jörg Auberg
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