Ein Kompendium des schlechten Geschmacks, ein Sammelsurium des Schmuddels, eine Sittengeschichte in billigen Bildern – mit anderen Worten, ein herrlicher Prachtband. Durchgeblättert von Thomas Wörtche. Read More

Posted On Dezember 11, 2008 By In Musikmag

zeitkratzer: Electronics

Diese Aufnahmen stellen einen neuen Höhepunkt in der fast zehnjährigen Schaffensphase des Ensembles dar. Von Tina ManskeRead More
Kleine Weltgeschichte des Vergessens: Stefan Beuse über Stefan Merrill Blocks fast beängstigend perfektes Debüt, das dem Autor in den USA jede Menge Vergleiche mit anderen Wunderkindern eingebracht hat.Read More
Schwarz-Weiß-Werbung Joachim Zeller erzählt die Geschichte des Kolonialismus mit bunten Bildern und erhellenden Kommentaren. Von Jörg von Bilavsky Hätte der Deutsche Werberat schon um die Jahrhundwertwende das Sagen gehabt, wären die „kolonialen Reklamesammelbilder“, wie wir sie in dem hervorragenden Bildband von Joachim Zeller sehen, vielleicht nie in Druck gegangen. Verstößt die Darstellung der als roh, naiv und grotesk gezeichneten Kolonialvölker doch gegen die heutigen Vorstellungen von Anstand, Sitte und Moral. Um 1900 aber war der Rassismus nichts Anstößiges. Ganz im Gegenteil. Er war fester Bestandteil im Wertesystem des „Herrenmenschen“. ErRead More
Mara Genschel: FLEISCH einfach. – Was ist denn das? Ein Gedicht? Ein Rezept? Soll einem der Appetit vergehen? FLEISCH lautet das erste Titelwort, EKEL ist wohl die spontane Reaktion. „pantsch“, „Schlamm“, „zerklatsch“, „Schleim“, „Innerei“ – man sieht und hört und fühlt es ja, wie unter den Händen die Pampe entsteht und ist froh, dass man es nur liest.Read More
In seiner exzellenten Studie über den „Deutschen Herbst“ 1977 beleuchtet Hanno Balz die konformistische Rolle der Medien im Zeitalter der terroristischen Bedrohung. Von Jörg AubergRead More

Posted On Dezember 8, 2008 By In Litmag, Lyrik

Der Lyrikkalender 2009

Früher, in der Schule, wollten wohl die meisten von uns bei der Ankündigung „Gedicht!“ am liebsten die Klasse verlassen. Aber um wieviel Vergnügen und Weisheit brächte man sich, wollte man diesen Fluchtreflex aufrecht erhalten bis zum Grabe! Eine vorweihnachtliche Kaufempfehlung von Steffen Rizz.Read More
Noch einmal deine Gedichte Roberto Cotroneo hat es verdient, im deutschsprachigen Raum endlich die Aufmerksamkeit zu erhalten, die er in Italien als Schriftsteller wie als Kulturpublizist längst genießt. Von Carl Wilhelm Macke Seit vielen Jahren schon läuft im italienischen Fernsehen eine beliebte Sendung mit dem Titel: „Chi l’ha visto?“ Die Zuschauer werden da in regelmäßigen Abständen gefragt, wer ihn gesehen hat ( so die Übersetzung ), der ganz plötzlich eine Familie oder einen Freundeskreis verlassen hat. Der Verschwundene wird von einem Fernsehmoderator genau in seinen körperlichen Eigenarten, seinen Vorlieben, seinenRead More