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Nachbereitung und Übergriff Mara Genschel Bergisches Heimatlied Vorgestellt von Carolin Callies   Bergisches Heimatlied   Poetrik des Strichs // Delete // Abfall für alle. Das Hervorbringen des Textes Das „Bergischen Heimatlied“ ist ein Gedicht in neun Fassungen. Die inhaltliche Seite ist schnell erzählt: Das Angebot der Kuchen und der Torten in einer Konditorei ist stark eingeschränkt („Kirschkuchen ist aus. Apfelkuchen ist auch aus“). Die Verkäuferin ist unwirsch („Gibt nur noch was hier steht.“) Das war´s. Alle neun Versionen sind dem Wortlaut nach deckungsgleich. Sie unterscheiden sich nur darin, welche EinzelworteRead More
Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute: Die Bootes-Void. Die Vega-Karambolage Das Universum ist schlecht umgerührt. An manchen Stellen klumpen seine Bestandteile zusammen, es entstehen Haufen und Superhaufen. An anderen gibt es absolut nichts zu sehen. Manchmal stehen die große Vielfalt und die große Einöde direkt nebeneinander am Himmel. Eine Handbreit östlich vom Coma-Haufen mit seinen tausend Galaxien liegt eine der größtenRead More
Glasperlenspiele im Blütenstaubzimmer – Versuch einer Verteidigung aus aktuellem Anlass. Von Joe Paul Kroll. Als ob man es nicht schon schwer genug hätte, als Kritiker. Parasitär verhalte man sich zum Werk, hallt es einem von pikierten Kunstschaffenden ebenso entgegen wie von Zeitgenossen, die das aus dem Sandkasten bekannte „mach’s doch erstmal besser“ für ein gültiges letztes Wort halten. Und dann noch Kritik zum Gegenstand der Kritik zu machen? Bibeltextlich nicht ganz zutreffende, aber der Tendenz nach unmissverständliche Hinweise auf die Sünde Onans muss man sich gefallen lassen. So auch, wennRead More

Posted On Juni 12, 2013By Brigitte HelblingIn Comic, Litmag

Nicolas Mahler: Alice in Sussex

Bilderreim für Bildungsleser – Während die meisten Bildungsleser Lewis Carrolls Alice ganz gut kennen werden, mitsamt ihren popmusikalischen Erweiterungen, „one pill makes you larger“, und so weiter, dürfte „Frankenstein in Sussex“ von H.C. Artmann weit wenigeren ein Begriff sein, was wiederum die Kalkulation des Suhrkamp-Verlags sein könnte (falls es eine Kalkulation in der Hinsicht gab), der ja immerhin im Jahr 1968 das 25-Seiten Werk herausbrachte und dem Wiener Comic-Künstler Nicolas Mahler 2012 zugestand (via FAZ-Zeitungsstrip), seinen Bilderreim darauf zu machen, auf Alice nämlich, und auch auf Artmanns Frankenstein. In demRead More

Posted On Juni 12, 2013By Michael ZellerIn Kolumnen und Themen, Litmag

Zum Tode von Friedhelm Sikora

Erinnerung an einen verstummten Poeten – Mit Friedhelm Sikora ist ein Lyriker von uns gegangen, dem die deutsche Sprache ein paar wundervolle Gedichte verdankt. Ich hätte mir noch einige mehr davon gewünscht. Von Michael Zeller. Als mich dieser Tage aus Bamberg die Nachricht von seinem Tod erreichte, mit dreiundsechzig Jahren, fand ich nach dem ersten Entsetzen keinen besseren Trost, als zu seinen beiden Lyrikbänden zu greifen, die bald schon ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel haben: „Wer nie sein Brot mit Zähnen aß“ und „Freier Fall“, beide 1989 auf einen SchlagRead More

Posted On Juni 12, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Dan Kieran: Slow Travel. Die Kunst des Reisens

Die Entdeckung der Langsamkeit – Vollgestopfte und Kontinente überbrückende Chartermaschinen, überfüllte Strände, All-inclusive-Hotelanlagen und mit klickenden Kameras von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzende Touristengruppen – so sieht das (Klischee-)Bild des modernen Tourismus aus, das schon den großen Reiseschriftsteller Bruce Chatwin zu dem Ausspruch verleitete: „Tourismus ist eine Todsünde.“ Von Karsten Herrmann Ganz in diesem Geiste stellt Dan Kieran in seinem Buch „Slow Travel“ eine andere Art des Reisens dar, die sich fernab vom „Zwangskorsett“ der Reiseführer und der damit verbundenen Touristenrouten abspielt. Erhellend zeigt er, wie die Sehnsucht so vieler MenschenRead More

Posted On Juni 12, 2013By Sophie SumburaneIn Kolumnen und Themen, Litmag

Lesungsbericht: Myk Jung in Leipzig

Rockstar im Herzen – Shakunda im Stern, ein kleines Lesecafé im Leipziger Süden, perfekt gelegen auf der Leipziger Karl-Liebknecht-Straße. Normalerweise findet hier die Lesebühne Leipzig statt, eine freie Lesebühne, zu der zwei Autoren oder Autorinnen durch die Moderatorin geladen werden. Außerdem gibt es vier Leseplätze für Autorinnen und Autoren, Schreibende und Dichtende, die gern ihre Texte einem Publikum präsentieren möchten. Ein Mischkonzept, dass auch am vergangenen Freitag, den 07. Juni wieder mehr als gut funktionierte. Ein Bericht von Sophie Sumburane. Geladen war dieses Mal jedoch nur einer, der Essener AutorRead More
Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: René Magritte: Der falsche Spiegel. (Alle Folgen hier). Dreiundvierzigste Ausfahrt „Der Verrat der Bilder“ heißt ein frühes Werk René Magrittes. Das ist die Sache mit der Pfeife. Fotogetreu abgemalt, prangt sie mitten im Bild und sammelt alle Aufmerksamkeit auf sich. Der MalerRead More

Posted On Juni 12, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Fällt auseinander 1 bild / 100 worte Dieses – All voller Löcher und Fliehkräften fällt irgendwann auseinander, sofern die Buchstaben von Feuer an der Wand richtig gelesen wurden von den Herren & Damen Wissenschaftlern, welche via öffentliche Förderung die Apokalypse beschwören. Was lässt sich mit Steuergeldern auch Besseres anstellen? Letzte Dinge trösten, zumal, wenn sie in dunkler, mächtiger Sprache von einer Vernichtung erzählen, die hinter dem hintersten Licht der Sterne auf uns zurast, oder doch auf das, was von uns in dieser fernen Zukunft noch da sein wird, ohnmächtig Strebende,Read More

Posted On Juni 8, 2013By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Thomas Adcock: The F-Words

The F-Words „F**r“of F***ism by Thomas Adcock Copyright © 2013 – Thomas Adcock HUDSON, New York Back in the day, ordinary Americans feared less and questioned more. In that time, an unknown graffitist of Jeffersonian sensibility etched a wise epigram into the chunky wooden leg of a picnic table in People’s Park, the legendary free-speech venue adjacent to the Berkeley campus of the University of California. The year was 1969. When last I visited Berkeley, in 1997, the epigram was still there. Although faded, the lettering remained clear: “Open yourRead More

Posted On Juni 8, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Alle, alle wollen schreiben, alles Genies und wer’s nicht toll findet, ist böse. Dann ist Carlos eben böse! Ach du SCHEIßE! Gequirlte Pavianscheiße, ich denke an Paviane, die inzüchtig, blöde, pansexuell und verrottet in irgendeinem Keller gehalten werden, ohne Licht, Luft und Würde, deren Scheiße meine ich, ach was, habe ich vor mir liegen. Ja, manchmal bleibt nur der, der finale Wutschrei, geboren aus Schmerz und eiternden Hirnblutungen. So also fasse man einen Kurzkrimi ab, belehrt uns ein neues Werk für „Schule, Hochschule und Freizeit“. So lasst uns denn einRead More
Die Würde behalten – in der Gosse – Etliche Zeit bevor der trunksüchtige Detektiv zum Klischee wurde und Alkoholismus zu einem jener zahlreichen Gebrechen, mit deren mindestens einem ein fiktionaler Held heutzutage zwingend aufwarten muss, erfand einer der Großmeister der Kriminalliteratur einen Helden, der in der Gosse lebte. Allerdings hielt er ihn nur für acht Kurzgeschichten und einen einzigen Roman am Leben; es brauchte dann an die 20 Jahre, bis Lawrence Block, ebenfalls ein New Yorker mit Leib und Seele, in einer Art Staffelübergabe diesen Faden aufnahm und mit MatthewRead More
Mit Terror gegen den Terror? Sind Sie zwischen 19 und 40 Jahren, männlich, kennen einen, der einen kennt, der eventuell ein Auto abgefackelt hat? Und haben Sie bei Google schon mal das Wort „Gentrifizierung“ nachgeschlagen? Mit etwas Pech finden Sie sich dann eines Morgens von maskierten Männern mit Maschinenpistolen aus dem Bett gezerrt und gefesselt wieder. Und landen erst mal in Isolationshaft. Denn dann sind Sie in eine Rasterfahndung geraten, das kann passieren. Ein „präventiver Zugriff“ eines Spezialeinsatzkommandos nach langer Observierung, worauf  „präventive Freiheitsentziehung“ erfolgen kann, ist weder Ausnahme nochRead More

Posted On Juni 8, 2013By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

John le Carré: Der Spion, der aus der Kälte kam

Undercover – John le Carrés Polit-Thriller „Der Spion, der aus der Kälte kam“ von 1963 ist sicher einer der berühmtesten Romane des 20. Jahrhunderts. Er begründete le Carrés internationale Karriere und löste nicht nur die naiven James-Bond-Märchen ab, die damals das Bild der Spionageliteratur prägten, sondern begründete eine neue Sicht auf die Welt. Thomas Wörtche hat den Roman nach „hundert“ Jahren noch einmal gelesen. Ob „Der Spion, der aus der Kälte kam“ heute noch bei einem breiten Publikum einer der bekanntesten Romane des 20. Jahrhunderts ist, darf man bezweifeln. InsofernRead More

Posted On Juni 8, 2013By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – sprotzzzzzzz’n splatter … Heute choppen Henrike Heiland (HH) P.D. James’ „Der Tod kommt nach Pemberley“, Anna Veronica Wutschel (WUT) Keigo Higashinos „Verdächtige Geliebte“ und Joachim Feldmann (JF) „Kalt geht der Wind“ von Welter/Gantenberg. Wozu? (HH) Es gibt ja einen Grund, warum Liebesgeschichten mit der Hochzeit enden. Danach wird’s nämlich arg fad. Das mag im richtigen Leben auch so sein, literarisch jedenfalls teilte P.D. James diese Überzeugung und gab den Protagonisten von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ einen Mordfall zum Rumspielen. England, 1803. Ein großes Anwesen wie aus einerRead More
Am 7. Juni vor 33 Jahren ist Henry Miller in Los Angeles gestorben. Christopher G. Moore hat die Memoiren des Fotografen Brassaï („Henry Miller: The Paris Years”) gelesen und blickt zurück auf Millers Frankreich-Aufenthalt, dessen stürmische Ehe mit June Edith Smith Mansfield seine und Beziehung zu Anaïs Nin. Re-imagining Henry Miller – In Bangkok and New York, Barney Rosset told me many stories about Henry Miller.  He’d published Miller and knew the author personally. My views about Henry Miller have been shaped by Barney’s recollections over the years. Richard Seavers alsoRead More

Posted On Juni 5, 2013By Tina ManskeIn Bücher, Litmag

Christian Y. Schmidt: Im Jahr des Hasendrachen

Klischeefreier Blick auf das Reich der Mitte – Christian Y. Schmidt, Ex-Redakteur der Titanic und mittlerweile wohnhaft in Peking, schreibt regelmäßige Kolumnen für die taz, in denen er aus seinem Alltag in China berichtet. Ein Alltag, der so ganz anders ist, als das, was man in den sogenannten „Leitmedien“ über das Riesenreich erfährt. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass die deutsche Komikerin Martina Hill („Knallerfrauen“) in China ungefähr so bekannt ist wie bei uns Mr. Bean, und ebenso beliebt? Vielleicht liegt es ja daran, dass ihre Sendung bei den ChinesenRead More
Fulminantes Eingedenken – Die Jean-Paul-Bildbiografie blättert Leben & Werk einlässlich auf. Von Wolfram Schütte. Zeitgenau zum 250. Geburtstag hat man es nicht geschafft. Aber das literarische Prachtstück, das jetzt der Schweizer Nimbus Verlag mit seiner Bildbiografie von Jean Paul unter dem Titel „Das Wort und die Freiheit“ vorlegt, ist dennoch das opulenteste Geburtstagsgeschenk für das Erinnern des großen, einzigartigen Jubilars. Der Herausgeber & Autor Bernd Echte, der den großformatigen Band mit Zeugnis-Materialien aus einer Vielzahl von Museen gepflastert (wie einst der Weg zur Rollwenzelei mit Granitsteinen) und gespickt hat wieRead More
Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Tafelbild einer Heiligen in der Kathedrale von Santa Fé (Alle Folgen hier). Zweiundvierzigste Ausfahrt Große Kunstgenüsse, flüstert mir die europäische Blasiertheit ein, sollte ich hier nicht erwarten. Allzu neu kommt mir ihr Inneres vor. Im späten 19.Jahrhundert erst ist die Kathedrale vonRead More

Posted On Juni 5, 2013By Christina MohrIn Bücher, Litmag

Cornelius Hartz: Götter, Monster und Heroen

Schlaues Buch – Erinnern Sie sich an die Donald-Duck-Story „Das Goldene Vlies“? Carl Barks schuf diese Geschichte um einen sagenhaften Goldschatz im Jahr 1955, der er in seinem unvergleichlichen Stil ein plausibles historisch-antikes Setting verpasste. Als Kind (und auch noch heute) beeindruckten mich besonders die Harpyien: unansehnliche Wesen mit Vogelkörpern und Frauenköpfen, die eklige Speisen zubereiten und dem goldgierigen Dagobert aufdrängen. Dazu kreischen und lachen sie die ganze Zeit und wirken mehr als  furchteinflößend. Dass die Harpyien nicht Barksʼ lebhafter Fantasie entsprungen waren, wusste ich damals natürlich noch nicht. IrgendwannRead More

Posted On Juni 5, 2013By Anne SchuesslerIn CULTurTWEETS, Litmag

Sieben Tage, sieben Tweets

Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Ab sofort, jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die erste Fuhre, viel Vergnügen   Spandau Ballets »Gold« als Margarinewerbespotsoundtrack. Hole den Maya-Kalender wieder aus dem Altpapier. — fuchsbrom (@formschub) 28. Mai 2013 The next time you’re thinking of reading the comments, do a Google image search for „fluffy puppies“ instead. — Don’t Read Comments (@AvoidComments) 30. Mai 2013 Verwendet man statt Lehm eine leckere Backmischung, kann man den Golem zur Not auch wiederRead More

Posted On Juni 5, 2013By Britta BehrendtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Rachel Seiffert

Kinder-Kriegsgeschichten – Der Film „Lore“ bezaubert zurzeit das europäische Publikum mit der Geschichte eines Mädchens im Sommer 1945. Lore ist Tochter strammer Nazi-Eltern, die nach der deutschen Kapitulation interniert werden und Lore mit ihren drei kleinen Geschwistern und einem Säugling zurücklassen. Ihre einzige Hoffnung ist die tausend Kilometer und drei alliierte Zonen entfernt lebende Großmutter. Rachel Seiffert hat die Romanvorlage „Die dunkle Kammer“ bereits 2001 veröffentlicht und landete mit diesem Erstling prompt auf der Shortlist zum Booker Prize. Dieses Roadmovie der anderen Art flankiert zwei weitere Kinder-Kriegsgeschichten, die weniger dramatischRead More

Posted On Juni 5, 2013By Lara Rebecca RueterIn Litmag, Neuer Wort Schatz III

Neuer Wort Schatz: Martina Hefter

Nicht viel Bruch Martina Hefter Tanzen Vorgestellt von Lara Rebecca Rüter tanzen auf einer Party, inmitten von anderen Gästen, die man nicht kennt Von der Bewegung den Aspekt des Imperialen isolieren. Vier Eckchen festzwecken mit einem Hupf. Was in deinem Blickfeld lebt, gehört jetzt dir, aber schlupfe unter, wo du nicht ruhen darfst, flirre im Glitter, aufs nächste Level: fünf Eckchen beherzigen, sie poppen beim Drauftreten auf. Bausche aus Raum. Tauch hinein, grätsche in Nester, lese von Scheiteln der Gäste Pailletten im Gestus des Verschwendens, hangel dir Lämpchen von Wänden,Read More

Posted On Juni 5, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Schiller! 1 bild / 100 worte Vor Schillers Gartenhaus gestanden, in die Büsche gestarrt… Rehlein sprang heraus, Rehlein, Rehlein, auf der Wiese von Schillers – das sagten wir schon. Hinterm Gartenhaus thront Goethes Planetarium, läuft grad mit Regen voll, das olle Ding… Nochmal von vorn. Schiller! Es war ein aufregender, beklemmender Frühling im Jahre – das schauen wir später nach – und die Liebeswirren nahmen kein Ende. Bis heute schweigen sämtliche Beteiligten zu den Vorgängen, denn sie sind tot, erlöst von der Kälte jenes trüben Lenzes, im Jahre – ebenRead More

Posted On Juni 1, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Carlos schmollt! Ich habe ja versprochen, diese Woche etwas über neue Handreichungen für Krimischreibende zu erzählen. Die Brechschale steht bereit, aber zuvor muss ich auf eine Auswertung meiner Beiträge kommen: Wie schon einmal, stellte ich erneut fest: Je weniger Text, desto mehr Likes. Ich habe verstanden. Bis nächste Woche! Carlo Schäfer Mehr von Carlo gibt es hier.Read More
Alkohol im Kriminalroman – unsere Serie, heute Teil V, von Alf Mayer geht fröhlich weiter … Gnädig beduselt die Welt ertragen – Charles Ray Willeford III, Jahrgang 1919, der als Vollwaise aufwuchs und, minderjährig, zu Depressionszeiten als Hobo durch die USA trampte, ging mit 16 zur Armee, verpflichtete sich auf 20 Jahre, landete bei der Kavallerie, war auf den Philippinen stationiert, ehe er im Zweiten Weltkrieg – Pferde gegen Hitlers Panzer schienen dann doch keine so gute Idee – als Panzerkommandant in Pattons Dritter Armee bei der 10th Armored DivisionRead More