LEAKERS & PROFITEERS (clockwise, from top left): Daniel Ellsberg, former military analyst, gave classified “Pentagon Papers” to the New York Times in 1971; Bradley Manning, imprisoned U.S. Army private, provided secret Iraq War documents to WikiLeaks in 2010; Edward J. Snowden, computer geek hiding in Hong Kong, provided National Security Agency documents for newspaper exposés this June; “Bumblehive,” code name for the N.S.A.’s gigantic “Utah Data Center,” opening in September; Keith Alexander, U.S. Army general and director of the N.S.A., aka “Dr. Strangelove.” Annals of American Panic, Paranoia & Profiteering
Read More Es ist heiß, sehr heiß. Der Klimawandel hat Heidelberg erreicht. Und Carlos mittendrin. Und ja, der Klimawandel hat Folgen – Sie lesen sie gerade! Ein wahrer Autor ist auch durch 41 Grad (Heidelberg, 18.6.) nicht zu stoppen! Im Gegenteil, die Inspirationen übertreffen die Transpirationen (hahaha)! Klimawandel-Krimizeugs gibt’s schon genug und wird’s noch mehr geben, aber in meinem Eifer, der Königsdisziplin des Genres, dem Lokalkrimi, nur immer neue Nischen und Eckchen zu ersinnen, habe ich doch noch was gefunden: Den Klimawandellokalkrimi! Hier einige Vorschläge: In the Heat of Obergrombach Babs Nielsen
Read More Good Morning Sinners – Mit „God bless America“ hatte Warren Ellis vor ein paar Jahren einen der abgedrehtesten Romane über Schein und Sein der USA abgeliefert. Jetzt also „Gun Machine“ – oder New York City als Palimpsest. Eine Besprechung von Roland Oßwald. In Manhattans Geschichte finden sich immer wieder Auswüchse besonders verquerer Ideen moderner Menschen. Eine relativ junge ist der algorithmische Handel, ein automatischer Handel von Wertpapieren durch Computerprogramme. Dabei werden bestehende Kauf- bzw. Verkaufsverträge auf elektronischem Weg an die Börse geleitet. Nahe liegt, dass dabei Geschwindigkeit eine große Rolle
Read More Monumental – Der historische Thriller gehört zu den Opfern des Krimibooms. Heruntergewirtschaftet, verblödelt und verdödelt von Myriaden von Freizeitschreibern, die meinen, zur Recherche reiche Wikipedia aus. Aber zum Glück gibt es immer noch Gisbert Haefs, der seinen epochalen Alexander-Zyklus endlich fortsetzt. Sophie Sumburane hat „Alexanders Erben“ gelesen … Alexander der Große, Mythos und Geschichte in einem. Um kaum eine antike Gestalt ranken sich derart viele Sagen und Erzählungen wie um den König mit den feuerroten Haaren. Einer, der diese und so ziemlich sämtliche gesicherten Fakten rund um die Gestalt kennt, ist
Read More Notgeil in London – Alles hätte schiefgehen können bei Penny Hancocks Roman „Ich beschütze Dich“, Setting, Figuren, Stil. Ist es aber nicht. Carlo Schäfer zeigt, warum … Man nehme: ein Londoner Haus an der Themse, eine Art Entführung, eine nicht mehr junge Gegenspielerin zur Protagonistin (Miss Marple?), ein rätselhaftes, dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit. Dann gebe man dem Buch auf Deutsch den blöden pilcherhaften Titel „Ich beschütze dich“, man gestalte das Cover wie einen Abenteuerroman für Lausbuben. Ahnen wir da nicht Schreckliches? Wohl schon, wir irren aber. Zum Glück. Zuerst mal
Read More Grausamkeiten à la Grimm – Tötende Kinder – ein Schock-Thema. Gut, dass Liz Jensen in „Die da kommen“ nicht in erzählerische Hysterie ausbricht. Ein Lob von Joachim Feldmann. Es dürfte kaum ein literarisches Motiv geben, das derart geeignet wäre, erwachsenen Lesern einen gehörigen Schrecken einzujagen, wie das des mordenden Kindes. Unter den an Grausamkeiten nicht armen Grimm’schen Märchen beispielsweise nehmen zwei Erzählungen, die im Protokollton davon berichten, wie fünf- bis sechsjährige Kinder mit verteilten Rollen nachspielen, was sie am Schlachttag gesehen haben, eine ganz besondere Stellung ein. Wohlweislich verzichteten die Brüder ab
Read More Münsterland ist durchgeknallt – Schrille Typen, kranke Vögel: Nicht nur die Pathologie scheint in den Münsteraner-„Tatort“-Folgen eine ausgeflippte Klapsmühlen-Dependance zu sein, auch Jürgen Kehrers eigenbrötlerischer Privatdetektiv Georg Wilsberg gehört zur Spezies der in Münster hängengebliebenen Außenseiter. Kehrer hat nun für eine neue Krimi-Reihe Kommissar Bastian Matt erfunden. Der muss herausfinden, weshalb plötzlich mehrere Personen auf der Strecke bleiben, die profitable Verbindungen zu einem Pharmakonzern haben. Von Peter Münder. Der Münsterländer an sich genießt – jedenfalls bei Hundehaltern – den besten Ruf: Der grauschwarz oder auch braunweiß gefleckte Vierbeiner ist nämlich
Read More „Nights of poetry and poses“ – Larry Blocks Matthew Scudder (Teil 1) Wenn es einen Autor gibt, der im Genre der Alkohol-Detektive den Standard setzt, dann ist das Lawrence „Larry“ Block, der hier zwei Folgen einnehmen wird. Seit mehr als 35 Jahren und in bisher 17 Romanen schickt er seinen Ermittler Matt Scudder nicht nur durch New York, sondern auch durch alle Stadien, Fegefeuer und Höllen der Alkoholsucht. In diesem Text wird das in vielen Zitaten belegt, außerdem steht eine Begegnung an mit Dave Van Ronk, dessen Leben die Coen-Brüder
Read More Where the Wild Things Are: Bangkok Bangkok this week has secured its reputation as the place (to borrow Maurice Sendak’s book title) Where the Wild Things Are. Wild things like in wild, feral animals are a good place to begin a Conrad-like journey into the heart of urban darkness. Noah, according the myth, collected a pair of each animal and loaded them onto an arc as he had advanced warning that a flood would wipe out life on the planet. This week a modern version of Noah was busted in
Read More „Wer Musik verstehen will, muss auch ihre Vergangenheit kennen“ – Martin Büsser war ein kenntnisreicher Enthusiast, dem das aufbegehrende Element in der populären Musik eine Herzensangelegenheit war. Joachim Feldmann über Büssers neuaufgelegte „wahre Geschichte der Popmusik“. Im Herbst 1967 erschien in der als Fachblatt für Jazzfreunde gegründeten Zeitschrift „Sounds“ eine ungewöhnliche Plattenbesprechung. Gegenstand der ebenso euphorischen wie programmatischen Rezension war „Freak Out“, die bereits im Vorjahr veröffentlichte erste Schallplatte der Mothers of Invention. „Sounds“-Gründer Rainer Blome zeigte sich überwältigt: „Diese Musik ist so spontan und kreativ, dass man sie nicht
Read More Sechs junge Blogger und Nachwuchsjournalisten aus Deutschland, Österreich, England und Dänemark fuhren für eine Woche auf Entdeckungstour durch Mecklenburg-Vorpommern (#balticdiscovery). Juli Zucker war dabei und berichtet für CULTurMAG. Die Königin von Mecklenburg-Vorpommern – Wenn man von völlig fremden Menschen eine Kürbissuppe mit winzigen Garnelen serviert bekommt, weiß man zwei Dinge: Erstens, dass man in Meernähe ist. Das erkennt man am Geschmack der Garnelen, von denen ich eine sehr große Bewunderin bin und deren Herkunft ich dementsprechend genau unterscheiden kann. Und zweitens, dass die Menschen, mit denen man soeben in Kontakt
Read More „Wir schleppen die Jugend ein Leben lang mit uns herum“ – Der Berliner Autor Torsten Schulz veröffentlicht nach „Boxhagener Platz“ seinen zweiten Roman. „Nilowsky“ erzählt die Geschichte der Freundschaft zweier Jungen. Ein Gespräch über Freundschaft, Jugend und literarische Erzähltechniken. Von Ronald Klein. R: Dein neuer Roman „Nilowsky“ ist ebenso wie „Boxhagener Platz“ in der DDR angesiedelt, was aber zu vernachlässigen ist. Viel wichtiger scheint, dass es eine Geschichte von der Freundschaft zweier Jungen ist. T: Mein erzählerisches Vorhaben war es, mich mit den Wirren der Pubertät zu beschäftigen, noch einmal
Read More Überschäumende Fabulierlust – Nach seinem schräg-lustigen Debüt „Flieg, Hitler, flieg“ inszeniert der junge Engländer Ned Beauman in seinem zweiten Roman mit dem endlosen Titel „Egon Loesers erstaunlicher Mechanismus zur beinahe augenblicklichen Beförderung eines Menschen von Ort zu Ort“ die Literatur als ebenso hintersinniges wie überschäumendes Spektakel. Von Karsten Herrmann Beaumans Protagonist Egon Loeser ist als selbst ernannter „Neuer Expressionist“ Bühnenbauer zur Zeit der Weimarer Republik. Der begnadete Rhetoriker und Antimoralist bewegt sich auf den Spuren Lavincinis, der im Venedig der Spätrenaissance eine Teleportationsmaschine auf die Bühne brachte und dabei das ganze
Read More „Exception culturelle“ oder Hündisches Verhalten – Die deutschen Kulturjournalisten ziehen wieder einmal den Schwanz ein. Von Wolfram Schütte. Jedes Mal wenn es um das von den USA vorgeschlagene Konzept eines „freien Welthandels“ oder (wie gegenwärtig) um die Bildung eines amerikanisch-europäischen Handelsraums geht, wünschen die USA, dass alle Bereiche – also auch die Kultur, die in den europäischen Ländern öffentlich gefördert, bzw. subventioniert wird – in dieses wirtschaftliche Konkurrenzsystem integriert wird. Das hätte automatisch zur Folge, dass z.B. die Filmförderung, die öffentlich-rechtlichen Mediensysteme, die Buchpreisbindung etc. gelöscht werden müssten (weil dadurch
Read More Ein unerledigter Rest Sascha Kokot Vorgestellt von Adrian Kasnitz auch dieser See wird heute gedörrt mit seinen Untiefen im dichten Bewuchs den Schwimmern bleibt keine Zeit für die Querung des Gewässers ihre Bewegungen greifen ins Leere die Kiemen verlieren ihre Form ferne Bojen scheppern hohl auf Grund irgendwo dazwischen schnappen Segel nach Wind der Strand rückt zusehends auf eine Schlinge die sich schnell zuzieht ihr folgen die Bewohner mit Tuch und Schirm sie finden nichts mehr vor zum Anlegen ich habe diesen Sommer gerufen um in fünfundfünfzig Metern Tiefe
Read More Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Michelangelo Caravaggio: Hieronymus. (Alle Folgen hier). Vierundvierzigste Ausfahrt Das passiert mir zum ersten Mal jetzt auf diesem Gang durchs Jahr mit Bildern, die ich aufgesammelt habe während meines Lebens, als Kunstkarten, mitgenommen zur Erinnerung in kleiner Münze. Viel Vergessenes ist dabei
Read More Private Galerien in der DDR – An die Kunst der DDR kann sich Yvonne Fiedler nicht mehr aus eigener Anschauung erinnern. Als die Mauer fiel, war sie 13 und ging noch zur Schule. Später studierte sie Geschichte und Kunstgeschichte und hatte somit viel Grund, sich einem wissenschaftlich kaum bearbeiteten Thema wie dem Phänomen der privaten Galerien in der DDR zuzuwenden. Das Material lieferte genug Stoff für eine Dissertation – und sorgte für manche Überraschung. Interview Lounge-Mitarbeiterin Gabriele Rechberger sprach mit der Sachbuch-Autorin in ihrer Heimatstadt Leipzig. Gabriele Rechberger, Interview Lounge
Read More Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Ab sofort, jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre, viel Vergnügen Nach dem zweiten Glenmorangie ergeben diese Minions noch viel mehr Sinn. — Kiki (@e13Kiki) June 12, 2013 Wenn ich einen Roman schreibe, heißt er "Endlicher Spaß", hat null Seiten, und außer dem einen intertextuellen Bezug gibts nichts zu lachen. — stephan porombka (@stporombka) June 13, 2013 „Ich lüge nie.“
„Markieren Sie jetzt die Checkbox, wenn Sie die Lizenzbedingungen gelesen haben und
Read More O. O. O. O. 1 bild / 100 worte Irrer Wissenschaftler trifft auf Eiskunstläuferin. – Hallo? Wo kommen Sie denn her? – Manchester, lächelt die Dame und schüttelt das blaumelierte Haar. – Und woran arbeiten Sie gerade? An einer weiteren Wimbledon-Pirouette? An der Überwindung des Kür-Zeit-Kontinuums? – Mir fehlt die Sonne, seufzt Katharina Witt, denn sie ist es selbst, fahren wir ans Meer. Gesagt, getan, sitzen die beiden am Strand, schlürfen Campari, starren sich glupschäugig an. O. O. O. O. Nuff said – Wechseln wir zu Wirtschaftspalaver mit Quest! Verbrennungsmotoren
Read More Brief aus Istanbul – Die Ereignisse in Istanbul sind dramatisch: Gestern Abend wurde mit enormer Brutalität der Gezi-Park geräumt. Gleichzeitig werden wir Zeugen einer neuen und einzigartigen Protestbewegung in der Türkei. Aus Istanbul erreichte uns über den Verlag Assoziation A ein Brief von Tayfun Guttstadt, der eindrucksvoll von den Geschehnissen berichtet und ein plastisches Bild der Protestbewegung in ihrer Vielfalt und auch Widersprüchlichkeit zeichnet. Ich dachte, es interessiert vielleicht den einen oder anderen, was ich in drei Tagen in Istanbul so mitbekommen habe. Ganz kurz die Hintergründe: Die AKP von Erdoğan
Read More Vor 30 Jahren, am 23. Juni 1983, starb in La Jolla, California, der amerikanische Kriminalroman- und Drehbuchautor Jonathan „Jack“ Latimer. Frank Göhre erinnert an ihn. Zuletzt ist doch wieder der Gärtner der Mörder „Sie haben uns noch nicht gesagt, woran Sie wirklich interessiert sind.“ „An Mord.“ „Jetzt machen Sie aber Witze.“ „Es ist mir vollkommen ernst damit.“ „Wie interessieren Sie sich für Mord. Konkret oder abstrakt?“ „Konkret.“ „Sie meinen, Sie begehen Morde?“ „Nein. Ich fange jene, die sie begangen haben.“ „Sie meinen, Sie sind ein Detektiv?“ „Genau das.“ „Ich habe
Read More Ist es nicht rührend, ist es nicht schön? CrimeMag führt zur Identitätsfindung. Carlos jedenfalls hat sich gefunden und kann endlich das ausleben, was er schon immer sein wollte: Trinkberater! Ich habe meine Bestimmung gefunden! Gewiss, ich bin seit zwanzig Jahren Landesbeamter, habe Hauptschülern Mores und Studenten das Zaubergewirk Fachdidaktik Deutsch gelehrt. Ich koche manierlich, ich spiele Kontrabass, würdig und leidlich. Ich bin ein guter Zeichner, ich kann auf einem Auge sehen, ach ja, ich bin Schriftsteller. Aber was ist das schon. Hera Lind schreibt auch Bücher. Nein, ich bin seit
Read More Wambaugh und Anderson: von Vietnam in die Innenstädte – Joseph Aloysius Wambaugh, Jahrgang 1937, gehört zu jenen wenigen Schriftstellern, die einen archimedischen Punkt in der Kriminalliteratur bewegten, indem sie dem Genre eine neue Dimension und Welthaftigkeit eröffneten. Heutige Autoren zollen ihm uneingeschränkt Tribut. Zum Beispiel Michael Connelly in „The Scarecrow“ (Sein letzter Auftrag), wo Polizeireporter Jack McEvoy nach seinem Rauswurf bei der Zeitung einen Zufluchtsort aufsucht: „Es war die Art von Kneipe, über die man in einem Joseph Wambaugh-Buch liest, in der Cops sich treffen, um unter ihresgleichen und mit
Read More „Ich bin doch kein Egoist“ Jack Vance (28. August 1916–26. Mai 2013) – ein Nachruf von Gisbert Haefs. John Holbrook Vance, so der komplette Name, war der Letzte der großen SF-Klassiker, und er hat sie alle überlebt: Poul Anderson, Isaac Asimov, Alfred Bester, Arthur C. Clarke, Robert Heinlein, Frank Herbert, Kurt Vonnegut … Vance hat SF geschrieben, Fantasy, Krimis, Erzählungen, TV-Drehbücher (Captain Video); in einigen der Nachrufe, die ihm nun Zeitungen wie New York Times, Guardian und FAZ gewidmet haben, wird festgestellt, er sei einer der besten Stilisten der amerikanischen Literatur
Read More Der elegante Wüterich – Am 9. Juni 2013 ist Ian Banks verstorben, jenseits aller U/E-Gehege geschätzt von Lesern, die Intelligenz, Originalität, Eleganz und eine gewisse Komplexität für willkommene Tugenden halten. Ein Nachruf von Lutz Göllner. Ich bin auf Ian Banks gestoßen, weil ich Bret Easton Ellis’ „American Psycho“ so doof fand. (Ja, gut, es war Satire, aber wer erträgt schon seitenlange Elogen auf Genesis, Whitney Houston und Huey Lewis And The News?) „Du musst mal ‚Verschworen‘ lesen“, empfahl mir mein Kumpel Bernie, damals Chefredakteur der „Speedline“, des besten deutschen Fachblatts
Read More Christopher G. Moore über den coolen Schurken Mr. Carlo Konstantin Kohl aus Deutschland und wie er alle und jeden in Thailand und Australien lächerlich macht und damit zum Medienstar aufsteigt: Bangkok’s 300 Exits Some weeks provide an avalanche of events—enough to fill a book of essays. For example, a German national who’d finished serving a prison sentence in Australia for theft and drug law violations, escaped his private security guards at the Bangkok airport and had a two-day holiday in Bangkok before the police caught up with him. Carlo Konstantin
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