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1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: Julian Opie: „I Dream I Was Driving My Car”. Fahr’n, fahr’n, fahr’n auf der Autobahn So würde ichRead More

Posted On Mai 28, 2014By Britta BehrendtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Michael Köhlmeier

Ein charmanter Lügner – Mit jemandem sprechen, der die Lüge zur Kunstform erhoben hat und seine Romanfiguren sagen lässt, „dass es bei der Beantwortung einer Frage nicht darauf ankommt, die Wahrheit zu sagen, als viel mehr, den Frager in Erstaunen zu versetzen, indem man genau das sagt, was er hören will“, ist eine Herausforderung. Michael Köhlmeier macht in seinem neuesten Roman “Die Abenteuer des Joel Spazierer” einen Lügner und Mörder zum Helden. Ganz nebenbei passieren dunkle und weniger dunkle Kapitel der jüngsten europäischen Geschichte Revue, der Ungarnaufstand, der kalte KriegRead More

Posted On Mai 28, 2014By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Uralte Monster 1 bild / 100 worte Da hängen sie, im Himmel über der Salzach, und werden partikular (Quanten-Magie) vom Wind aus den Bergen als Sternenstaub oder was anderes (etwas mit –onen hintendran), auf diese Terrasse getragen; dann wieder sind solche schwarzen Löcher mit ihrem Ereignishorizont fünfmal Neptun, mindestens, so unfassbar riesig, uralte Monster, dass dein kleines Menschenhirn darüber übergehen wollte, könnte es sich nicht im letzten Moment festklammern an den nackten, überschlagenen Beinen einer Dame, die unter dem klassisch dunkelblauen Ministrick TATSÄCHLICH einen Seidenunterrock mit schwarzem Spitzensaum trägt, ichRead More

Posted On Mai 21, 2014By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag

Woody Guthrie: Haus aus Erde

Es gibt den Willen des Volkes –Woody Guthries „Haus aus Erde“ ist fast 70 Jahre alt – und dennoch aktueller denn je. Von Andreas Pittler Die Vereinigten Staaten Mitte der 30er Jahre. Das ganze Land ist fest in den Klauen der großen Depression, und wenn auch der neu gewählte Präsident Roosevelt versucht, mit ein paar Arbeitsprogrammen wenigstens einen Teil des Elends zu mildern, so spürt die Landbevölkerung von diesen kosmetischen Retuschen gar nichts. Kleinstbauern wie Tike Hamlin und seine Frau sind gezwungen, von der Hand in den Mund zu lebenRead More
Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute: Das Nebelproblem. Was innendrin ist in den Nebeln Was innendrin ist in den Nebeln, Ist wie ein Schaltpult mit zwei Hebeln. Der eine Hebel ist fürs Licht. Der andere Hebel: Weiß man nicht. (Kathrin Passig)   Astronomie bestand bis Mitte des 20. Jahrhunderts im Wesentlichen aus drei Problemen. Das Planetenproblem. Warum bewegen sich Planeten aufRead More

Posted On Mai 21, 2014By Tina ManskeIn Bücher, Litmag

Hilal Sezgin: Artgerecht ist nur die Freiheit

Ein wichtiges Buch – So, Jan Fleischhauer, Harald Martenstein und Konsorten, ihr müsst jetzt hier nicht weiterlesen, sonst regt ihr euch nur wieder auf über die Öko-Faschisten, die den Leuten vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben. Schont also lieber euer Herz und denkt im stillen Kämmerlein darüber nach, warum es mit dem Feminismus jetzt aber auch mal wieder gut is… Tschüssi! … Fein, nachdem wir jetzt wieder unter uns sind, können wir ja ganz unpolemisch von einem schönen, guten, wichtigen Buch sprechen, nämlich von Hilal Sezgins „Artgerecht ist nurRead More

Posted On Mai 21, 2014By Elfriede MuellerIn Bücher, Litmag

Dietmar Dath: Feldeváye. Roman der Letzten Künste

Das Zurückholen der Geschichte –Von Elfriede Müller Die Beziehungen zwischen Utopie, Anti-Utopie, Dystopie und Science Fiction gehen weit zurück. Je nach politischer Haltung oder Weltanschauung dient das Genre der Science Fiction dazu, Kulturpessimismus auszuagieren, Utopien zu beschreiben und Gesellschaftskritik zu formulieren. Vor allem die moderne Science Fiction ab H. G. Wells verliert sich gerne in technischen Spielereien und deren Auswirkungen auf das soziale Leben. Die Literatur der Science Fiction ist vom Begehren nach technologischem und sozialem Fortschritt wie auch der Angst davor durchdrungen. Die literarische Beschreibung einer fiktionalen Welt, dieRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: Albrecht Dürer: „Der Feldhase”. Eine frühe Botschaft Dürers Feldhase von 1502 – ein fester Wert in der deutschenRead More

Posted On Mai 21, 2014By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Alexandrien 1 bild / 100 worte Die Schreiblüste und Schreibmühen, das Sachliche und das Fiktionale, die Reiseberichte, die Zahlenreihen, die Lebensbeichten und Krankheitsgeschichten, Frau Merkels Videobeiträge, die Kaufvorschläge von Amazon, Gute Fragen nicht alle beantwortet und die Comments von Zweiflern, sämtliche Zugangs-Daten zur Bank und zum Fahrkartenschalter der Bahn, und meine Post an euch, und eure Post an mich und alle andern, Träume, Liebe, Hass und was wir sonst noch in den Himmel schreiben ­– und was, wenn die Mongolen kämen und dieses ganze Schriftwerk wie einst in Alexandrien inRead More

Posted On Mai 17, 2014By Friedemann SprengerIn Crimemag, Spotlight, die TV-Kritik

Spotlight: Ein Fall für Zwei

Ein Fall für den Freitag – Es ist eine Freude. Es gibt einen neuen Ein Fall für zwei im ZDF, und das wirklich Erfreuliche daran ist, dass der Sendeplatz endlich auch mit einem seiner Klassiker im Jetzt und Hier angekommen ist. Friedemann Sprenger ist begeistert. Betrachten wir einmal kurz das Freitagskrimigesamtkonzept: Das ZDF hat freitags um 20:15 Uhr traditionell seit Jahrzehnten einen Sendeplatz für einstündige Krimiformate. Der Alte wurde über die Jahrzehnte immer jünger, aber keinesfalls spannungsreicher, der langweilige Derrick wurde nach dessen Ende zum ebenfalls langweiligen Siska, der „nur“Read More

Posted On Mai 17, 2014By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Carlos goes South – und entdeckt im Süden unseres Sprachraums Dinge, die in „Game of Thrones“ nördlich der Mauer beheimatet sind: Aktuelle Spannungsliteratur: Dirndl Porno Hendlmord Der Himmel über Garmisch Bayrisch Kongo Weißbier im Blut Kann es sein, dass man es im Südosten der Republik noch einen Hauch verdorbener ist, es versudelter und ehrvergessener treibt als die elende Grimmiszene ohnehin? Offenbar ja. Und woran mag das liegen? Ich behaupte am bajuwarisch, Tiroler, italisch, großdeutschen Bergbazi aller Klassen: Luis Trenker (siehe hierzu Alf Mayers Blutige Ernte). Ich kenne ihn aus meinerRead More
Die Toten auf ihre Plätze! Zur Entkörperlichung des Krieges. Herlinde Koelbls Fotoprojekt „Targets“ als Buch und als Ausstellung, der Russe Arkadi Babtschenko und Clint Eastwood mit „American Sniper“. Alf Mayers Blutige Ernte, diesmal zum Thema Krieg (Teil 2, hier gehts zu Teil 1). Hundert Jahre her ist der Beginn des Ersten Weltkrieges. Mehr als hundert Millionen Menschen sind seitdem in Kriegen gestorben, die so zahlreich sind, dass kaum jemand Buch über die Opfer führen will. Der Kriegsveteran als Protagonist, gerade auch im Kriminalroman, erlebt eine Renaissance, dies noch hin bisRead More

Posted On Mai 17, 2014By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – kurz, roh & auf den Punkt. Heute choppen Thomas Wörtche (TW) Arnold Odermatts Fotoband „Karambolage“, Joachim Feldmann (JF) Peter Mays „Beim Leben deines Bruders“ und Alf Mayer (AM) Marge Piercys „Menschen im Krieg“. Zerfetzt, zerschunden, verwüstet (TW) Zwischen den 1950er und 1980er Jahren hat der Schweizer Fotograf Arnold Odermatt im Kanton Nidwalden, also die Gegend um Stans, südlich des Vierwaldstättersees, manisch die täglichen Katastrophen fotografiert: Autounfälle, Karambolagen, Zusammenstöße. Zerschrötetes, verbogenes, zerfetztes Metall, ineinander verhakte und verklammerte Fahrzeuge, überrollte, mitgeschleifte, um Bäume gewickelte Autos, in Bäche, Seen undRead More

Posted On Mai 17, 2014By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Christopher G. Moore überlegt, welche Rolle AI – Artificial Intelligence heute in unserem Leben spielt, besonders, was deren verbrecherischen Aspekte angeht: AI Overdrive and We are in the Way The nature of crime is relatively straightforward across all cultures. Criminals depend on others who fail to cross check for danger and assess the risk of what lies waiting in the shadows. We grow fat and complacent and lazy. Members of the criminal class calculate their chances of making themselves richer at our expense and move away from the crime sceneRead More

Posted On Mai 17, 2014By Thomas PrzybilkaIn Bücher, Crimemag

About Crime Fiction – Pick of the Week N° 21

About Crime Fiction – Pick of the Week N° 21 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig einRead More

Posted On Mai 14, 2014By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag

Saša Stanišić: Vor dem Fest

Alles richtig gemacht –Saša Stanišić zeichnet ein ernüchterndes Porträt der Provinz. Von Andreas Pittler Also damit eines von vornherein gleich klar ist: Saša Stanišić neuer Roman „Vor dem Fest“ ist gut geschrieben. Wirklich gut sogar. Ein zweites Mal beweist sich hier das enorme Talent und das große sprachliche Potential, über das der 35jährige verfügt. Das ist allerdings nur eine Seite der Medaille. Hat sich Stanišić bei seinem Debüt vor mittlerweile acht Jahren mit dem Elend seiner früheren Heimat (er stammt ursprünglich aus Jugoslawien) auseinandergesetzt, so wendet er sich in seinemRead More

Posted On Mai 14, 2014By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Javier Cercas: Outlaw

Der zerplatzte Mythos –In seinen Romanen und Essays wie „Die Soldaten von Salamis“ oder „Anatomie eines Augenblicks“ setzt sich Javier Cercas mit der von der Franko-Diktatur und Putschversuchen gezeichneten jüngeren Vergangenheit seines Heimatlandes Spanien auseinander. In „Outlaws“ zeichnet er nun ein Bild der spanischen Gesellschaft ab den späten Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts. Von Karsten Herrmann Franko ist zum Start der Erzählung schon drei Jahre tot, aber sein düsterer Schatten hängt noch immer über dem Land und der Schauplatz Girona ist „ein düsteres Kaff fest im Griff der Kirche“. Die StadtRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Die Kaiser Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Berlin”. Wunder in Blau Blau, tiefes Blau. Und Dunkelheit. Dämmerlicht umfängt dich, sobald du eintrittstRead More

Posted On Mai 14, 2014By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Feuerball 1 bild / 100 worte Solcher Besuch auf der Erde: Selten gerne gesehen. Trifft das Geschoss den blauen Planeten, dann heißt es Ade Dinosaurier, hallo Eiszeit, und was dergleichen mehr an Unruhe zu stiften wäre. Im Fernsehen laufen post Einschlags-Visite nur noch Tierfilme, und irgendwann läuft auch der Fernseher nicht mehr. Wer dächte da nicht an die Chinesen? Ein beliebter Fluch in dieser Jahrtausende alten Kultur lautet angeblich: Mögest du in aufregenden Zeiten leben. Kinder, dies nebenbei, leben oft in aufregenden Zeiten. Deswegen sind sie nicht verflucht, nur unbewandert.Read More

Posted On Mai 10, 2014By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Thomas Adcock: ‘Enough Already!’

‘Enough Already!’ America’s Disgust with Piggy Plutocrats & Repugnant Pols Payback time comes this November by Thomas Adcock Copyright © 2014 – Thomas Adcock NEW YORK CITY, near America There is a moral force on the rise in the United States that is, at the moment, invisible to conventional political seers on the payrolls of corporate media. Never mind them, and never mind opinion polls insisting that most of us are so delighted with the amalgamated Republican Tea Party that we will elect even more of them to public officeRead More

Posted On Mai 10, 2014By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Life is stranger than fiction … Carlos hat ihn gefunden, den Quelltext, die DNA, die Mutter des Deutsch-Grimmis: Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett Filmdaten Originaltitel: Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett Ohne Krimi geht die Mimi Logo 001.svg Produktionsland: Deutschland, Österreich Originalsprache: Deutsch Erscheinungsjahr: 1962 Länge: 79 Minuten Altersfreigabe: FSK 12 Stab Regie: Franz Antel Drehbuch:  Johannes Kai, Hugo Wiener Produktion: Carl Szokoll Kamera: Hanns Matula Schnitt: Hermine Diethelm Besetzung Heinz Erhardt: Herr Keyser Karin Dor: Barbara Holstein Harald Juhnke: Dr. Steffen Ann Smyrner: MarionRead More
Warum die Dolomiten und nicht Vietnam? – Uwe Nettelbecks „Der Dolomitenkrieg“, Karl Kraus, Adorno und das Edelweiß. Alf Mayers Blutige Ernte, diesmal zum Thema Krieg (Teil 1). Schön, wie manche Bücher ein Eigenleben entfalten, einfach nicht tot zu kriegen sind, um es mit dem zugehörigen Kalauer zu sagen. So verhält es sich mit Uwe Nettelbecks dokumentarischem Montage-Roman „Der Dolomitenkrieg“. Ein eisiges Stück Prosa, ein Lackmustest gegen innere Verrohung. 1976 erschien der damals 95 enge Typoskriptseiten umfassende Text erstmals innerhalb des Sammelbandes „Mainz bleibt Mainz“, einem Vorläufer und sozusagen umfangreichen großenRead More

Posted On Mai 10, 2014By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Crimemag

Martin von Arndt: Tage der Nemesis

Kriegszitterer und Karbol – Historische Kriminalromane, die in Berlin spielen, sind aus irgendwelchen Gründen in. Manche davon sind ziemlich überflüssig, aber nicht die von Martin von Arndt, wie Anne Kuhlmeyer findet: Gut, dass Martin von Arndt seinem Roman ein Vorwort voranstellt, in dem er zum einen das Thema, den Genozid am armenischen Volk, umreißt und zum anderen die Rolle von einzelnen Bevölkerungsgruppen, die den Mord an den Armeniern ablehnten und einzelne retteten, würdigt, denn zunächst treffen wir auf ziemlich seltsame Ermittler da im kalten, regnerischen Berlin der 1920er Jahre. Fast fühltRead More

Posted On Mai 10, 2014By Klaus KambergerIn Bücher, Crimemag

Marina Barth: Blutspur unter fetten Hennen

Witzisch, witzisch – Ach ja, Krimi-Komödien, was immer das auch sein mag. Komik gerät meistens zur Witzischkeit und die ist nicht lustig. Klaus Kamberger macht anhand Marina Barths Roman „Blutspur unter fetten Hennen“ die Probe auf’s Exempel. Angeblich gibt es unter Schreibgewerblern die einen oder anderen, die man echt damit kränken kann, wenn man sie mit Tommy Jaud vergleicht. Keine Ahnung, ob das auch für Marina Barth gilt. Also: ob sie sich gekränkt fühlt. Bei der Lektüre ihres Erstlings, den ihr Verlag eine „brillante Krimi-Komödie“ zu nennen wagt, kann manRead More
Was aus den Menschen wurde – Paul Linebargers Leben und Werk als Comic. Eine Rezension von Elly Bösl. Hin und wieder stolpert man eher zufällig über ein Buch – und ist sofort fasziniert: Der Comic „Das Imperium des Atoms“ erregte meine Aufmerksamkeit, weil A. E. van Vogt einen Roman gleichen Titels geschrieben hat (Originaltitel: „Empire of the Atom“, 1965; deutsche Ausgabe: „Das Erbe des Atoms“). Als eine kurze Recherche dann ergab, dass dieser Comic sich mit Leben und Werk des amerikanischen Science-Fiction-Autors Cordwainer Smith befasst, war klar: Dieser Titel istRead More
Hinter der Linie, vor dem 34. Spieltag – Eine Fußballkolumne von Mara Braun. Vor einigen Tagen bin ich mit dem Auto von Berlin nach Utrecht gefahren. Was nach einem mittelschweren Wahnsinn klingt, war tatsächlich nur die kleine Teilstrecke einer Europatour, die mich zwischenzeitlich auch zum Heimspiel des HSV gegen München geführt hatte. Weil mein Tank ebenso leer war wie mein Magen, hielt ich vorm endgültigen Verlassen der Stadt, um Benzin nachzufüllen, ein Käsebrötchen und Kaffee zu holen. (Inzwischen fragen Sie sich vielleicht, ob ich meine Fußball- mit einer Reisekolumne verwechsle,Read More