Blut & Viecher – Katzenkrimis, Schafkrimis, Schweinkrimis, Kakerlakenkrimis, warum dann nicht auch ein Alle-Meine-Tiere-Krimi? Wie niedlich … In „Anima“, dem Romandebüt des Dramatikers Wajdi Mouawad, scheinen zunächst nur Tiere zu erzählen. Und es fliegt das Gekröse. Ein Tier-Grimmi noir? Oder Literatur? Das Letztere, befürchtet Thomas Wörtche. Wie originell, denkt man zunächst, wenn man mit der Lektüre von „Anima“ beginnt. Ein Roman von 445 Seiten, für den sich der libanesisch-kanadisch-französische Autor Wajdi Mouawad – bekannt bisher als Dramatiker – eine außergewöhnliche Erzählperspektive gewählt hat. Beziehungsweise viele Perspektiven, dann „Anima“ wird, mit
Read More DIE PULPOTRILLOGIE Teil 2 Es geht weiter, nervenzerfetzend, innovativ, schonungslos und verdammt realistisch. Strandzeit! Lesezeit! Krimizeit! Voilá! Teil 2: Pulpo hat mehr als ein Problem (Don Sinistre, den alle „Pulpo“ nennen, da er penetrant nach Fisch stinkt, hat im Affekt seine Frau erschossen, da diese seinen Sohn aus der Ehe mit einer weiteren Frau, die er ebenfalls erschossen hat, gezüchtigt hat. Er sucht Rat beim fetten Privatermittler Whopper.) (Hier geht’s zu Teil 1.) „Wie alt ist dein Sohn nochmal?“ „Vierundzwanzig, warum?“ Ich bevorzugte es zu schweigen. „Gut, er hat sie
Read More Heads are Exploding! … and other casualties in the ‘War on Whites’ by Thomas Adcock Copyright © 2014 – Thomas Adcock NEW YORK, near America As the late and gloriously sardonic New York radio host Steve Post often observed, “Just when you think you’ve scraped the bottom, you find you’re only scratching the surface.” Such is the situation nowadays in the absurdist capital of America, Washington, D.C., from whence came a recent warning of imminent racial conflagration. Sounding the alarm was Congressman Morris Jackson Brooks Jr., of Huntsville, Alabama. “Mo”
Read More Erinnerungstechnisch Niemandsland: Die 1000 Augen des Doktor Kluge Alexander Kluges Buch „30. April 1945“ und seine Relevanz für Crime Fiction. Eine Rezension von Alf Mayer. Die Verkörperung von Robert Musils Satz: „Wenn es einen Realitätssinn gibt, dann muss es auch einen Möglichkeitssinn geben“, das ist Alexander Kluge. Noch den größten Katastrophen vermag er Utopien und Überlebensstrategien abgewinnen, die Totendramen der großen Opern sind ihm Kraftwerk der Gefühle. Bei allem Faszinosum für die Abgründe menschlichen und technokratischen Wirkens ist er ein Vertreter des Lebens, das pure Gegenteil eines Nihilisten. Kluge ist
Read More Eli, Eli, lama asabthani? oder Haydn? Kommt mit der nächsten Kalesche! Ein Salzburg-Krimi, ach ja, Regionalkrimis gehen nun mal nach den Frequenzen des Tourismus. „Sieben letzte Worte“ von Franz Zeller ist so ein Ding. Stefan Linster hat es sich genauer angeschaut: Ich weiß ja nicht, wie es anderen diesbezüglich geht, aber wenn ich zum x-ten Mal auf einen Krimi treffe, in dem es von sprechenden Namen oder von absonderlichen oder gar von absonderlich sprechenden Namen wimmelt, dann sträubt sich mir vor Argwohn das allmählich schüttere Nackenhaar. Und leider stolpert man
Read More Posted On August 16, 2014By Christopher WerthIn Crimemag, DVD
Die Zombies, das sind die anderen. Sie sind fokussiert. Sie kennen nur eins: höchste Konzentration auf den Gegner. Sie sind aber keine Weltmeister. Sie sind nämlich schon tot. Christopher Werth legt die blutverschmierte Axt zur Seite, steckt eine Zigarette an und gibt kurz Zwischenbericht über die ersten drei Staffeln der Zombie-Serie „The Walking Dead“. Tote sorgen für Belebung Seit einigen Jahren sind Serien die Königsdisziplin der Unterhaltung. Immer neue Stoffe werden ausprobiert und auf Serientauglichkeit überprüft. Die gierigen Zuschauermassen verlangt es unermüdlich nach frischem, lebendigem Nachschub. Da ist es natürlich
Read More Posted On August 16, 2014By Anna Veronica WutschelIn Crimemag, DVD
Unbedenklich unsittsam – Es ist beruhigend, dass auch unsere englischen Freunde „Midsomer Murders“ wie wir als die charmanteste und abgedrehteste Einschlafhilfe ever betrachten. Der Herausgeber dieses Magazins hat es auch noch nie geschafft, eine ganze Folge „Inspector Barnaby“ wach zu überstehen, hat aber immer sehr angenehm dabei geschlummert. Das ist auch eine Qualität. Anna Veronica Wutschel hat sich gleich 21 (!) Folgen vorgenommen: So leger gab sich Inspector Barnaby selten, in Shirt und ausgewaschenen Jeans macht er sich mit Ehefrau Joyce eher widerwillig zu einem Entstressungswochenende im exklusiven Swavely Manor
Read More Posted On August 13, 2014By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag
Tragische Verblendung, Mitgiftjäger & väterliche Fürsorge – Wolfram Schütte über den kapitalen Roman „Washington Square“ von Henry James. Der hauptsächlich im „Alten Europa“ lebende Bostoner Schriftsteller Henry James (1842/1916) war einer der produktivsten Autoren seiner Zeit, wenn nicht gar aller Zeiten. Was dem regelmäßigen Besucher der großbürgerlichen Abendgesellschaften in London und andernorts als Klatsch & Tratsch zu (weit offenen) Ohren kam, hat er gesammelt & als Bretter angesehen, die ihm die Welt bedeuteten. Er brauchte alle die Stoffe aus dem Gesellschaftsleben dringend, um sich daraus die Plots seiner literarischen Arbeiten
Read More Warum für ihn auf die Tische gestiegen wird – Robin Williams bewegt Menschen. Nicht nur Caren Miosga in den Tagesthemen hat es getan – Twitter und Facebook sind voll mit Selfies von Menschen, die für ihn auf ihre Tische geklettert sind. Was muss ein Schauspieler können, dass so etwas passiert? Christopher Werth findet drei universelle Gründe und lässt dabei [FREIRAUM]* für unsere persönlichen Erinnerungen. Zuerst einmal: Robin Williams konnte sich selbst bewegen. Er konnte mit seinem Körper alles machen [SZENE EINFÜGEN] und sogar auch noch tanzen [ROLLE EINFÜGEN]. Genauso mit
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „ Bildnis eines Mannes” von Charles Mellin. Wucht und Klage Europa um 1630 – der Dreißigjährige Krieg steht
Read More Posted On August 13, 2014By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag
Vorschusslorbeeren – Eine Studentin legt im Alter von 23 Jahren ihr Debut vor, das in Österreichs Medien hymnisch gefeiert wird. Damit tut man ihr nichts Gutes. Von Andreas Pittler Theodora Bauer erzählt in ihrem Romanerstling „Das Fell der Tante Meri“ von drei Personen, die in unterschiedlichen Epochen leben. Während Ferdl 1986 angesiedelt ist, agieren Anni 1943 und „Karl“ unmittelbar nach Kriegsende. Ziel der Autorin war es offensichtlich, eine Art Familiensaga zu entwerfen, denn es stellt sich im Verlauf der Handlung natürlich heraus, dass die Schicksale der drei Menschen miteinander verwoben
Read More Fliege 1 bild / 100 worte Ich werfe Netze aus, doch nur wenige Fliegen verfangen sich darin. Liegt es daran, dass ich selbst leicht wie eine Fliege bin? Das macht der Sommer, und das träge Licht, und meine Facettenaugen, in denen sich die Welt zehntausendfach bricht: Ich bin ein Photon in einem Vakuum, ich bin das Bruderkind, das beim Nachbarn turnt, ich bin Fledermäuse auf Mückenjagd nachts über der Mühle. Ich bin Curiosity, und vor meiner Linse blinkt Sonnenschlick, oder der Bergbach, der aus der stillen Nacht aufsteigt, oder der
Read More Ein verlässlicher, stets im Sommer wiederkehrender Topos in beinah allen Magazinen ist die Urlaubslektüre. Zu erfahren bzw. zu verbreiten, wer was wann wo gelesen hat und weiterempfiehlt (oder davor warnt), wird offenbar nie langweilig – und auch wir schließen uns fröhlich an. Von Christina Mohr. Glorreiche Tage In den vergangenen heißen, sonnigen Wochen hat mich besonders Dana Spiottas Roman „Glorreiche Tage“ erfreut. Man darf Thurston Moores backflap endorsement „Purer Rock’n’Roll“ allerdings nur bedingt vertrauen, weil Spiotta zwar auch über Rock’n’Roll schreibt, vor allem aber gegen das Vergessen anschreibt. Hauptfigur von
Read More 1 Buch, 3 Kritiker – 1947 erschienen, galt und gilt „Ich, der Richter“, so der deutsche Titel, als „Skandalbuch“, hauptsächlich weil der Held Mike Hammer am Ende der bösen, blonden, schönen und intellektuellen Mörderin seines Freundes mit dem Kommentar „Es war leicht“ („It was easy,“ I said) eine 45er Kugel in den Unterleib schießt. Aber ist eine Stelle genug, um daraus ein verfemtes, gehasstes und also hochgradig provozierendes Buch zu konstruieren? Rotbuch hatte es 1996 noch einmal versucht, den Roman als Opfer der Zensur darzustellen – ohne großen Erfolg. Seitdem
Read More DIE PULPOTRILLOGIE Teil 1 Der August lodert! Strandzeit! (Zumindest für Ba-Wüler, liebe Wiederarbeitenmüsser, HARR, HARR!) Lesezeit! Krimizeit! Voilá! Es beginnt: Teil 1: Pulpo hat ein Problem Ich saß in meinem Büro in Upper-Lower-Eastside West und ordnete ein paar Papiere: Rechnungen, die ich noch nicht zahlen würde, Rechnungen, die ich nie zahlen würde sowie die wöchentlichen Liebesbriefe einer durchgeknallten Mormonin namens Abigail, die ich nie beantworten würde. Außerdem aß ich ein Straußenrührei. Es klopfte. Es war Pasquale Sinistre, den alle „Pulpo“ nannten, weil er überall seine Pfoten drin hatte, nach Fisch
Read More Bibel mit Sündenfall – Immer wieder sehr beliebt: Sampler mit Rankings, die 100, 1000, 2000 besten, schlechtesten Filme/Bücher/Comics etc. Die Qualität dieser Dinger kann arg unterschiedlich sein. Amateurzeugs, zusammengeklebt, oder eben sehr professionell gemachte Prachtbände mit Anspruch. „Film Noir. 100 All-Time-Favorites“ aus dem Verlag Taschen gehört zu letzteren Sorte. Eine Besprechung plus von Alf Mayer. Lieber Benedikt Taschen, bitte machen Sie das nie wieder. Bild- und Druckqualität wie so oft in Ihrem Verlag: absolut exzellent. Aber die Schrift! 668 Seiten Negativsatz auf schwarzem Fond. Ich weiß, das machen Sie öfter in
Read More Posted On August 9, 2014By Anna Veronica WutschelIn Crimemag, DVD
Unsere Lieblingsautistin „Die Brücke“ gilt, wie andere skandinavische Produktionen auch, als glühendes Beispiel dafür, was Fernsehen kann – wenn es nur keine störenden deutschen Redakteure gäbe … Nicht ganz HBO, aber immerhin … Deswegen jetzt also „Die Brücke“, 2. Staffel, in der die großartige Sofia Helin als die schwedische Kommissarin Saga Norén brilliert … Anna Veronica Wutschel mag die 2. Staffel. „Lokales Engagement – globale Herausforderung“, so lautet der Titel der geplanten Eröffnungsrede zum anstehenden EU-Klimagipfel. Doch niemand wird je erfahren, welche Erkenntnisse der Redner seinem Publikum zukommen lassen wollte,
Read More Bloody Chops, bluttropfend, frisch vom Hackklotz. Am Beil heute Joachim Feldmann (JF) und Alf Mayer (AM). Auf dem Klotz: Friedrich Ani: „Unterhaltung“, Torkil Damhaug: „Feuermann“, Joel F. Harrington: „Die Ehre des Scharfrichters“ und Frank Köhnlein: „Vollopfer“. Finstere Komik (JF) Friedrich Ani, der hochspannende Roman schreiben kann, die eindeutig der Detektivliteratur zuzurechnen sind, obwohl es letztendlich kein Verbrechen aufzuklären gibt, hat mitnichten Angst vor Leichen, im Gegenteil. In seiner Kurzgeschichte „Wo es dem Verbrecher schmeckt“ lässt er, ohne mit der Wimper zu zucken, eine Handvoll Zeitgenossen, denen ihre bürgerliche Existenz abhandengekommen
Read More Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt und schreibt in dieser Gesellschaft. Heute: Tötungen „im Affekt“ gehören anscheinend zur anthropologischen Norm von Homo Sapiens und scheinen „global“ verständlich. Christopher G. Moore zeigt, wie auch bei solchen „klaren“ Phänomenen die Kontexte zum Verständnis notwendigerweise mitgedacht werden müssen … Impulse Control & Crime Two unrelated Thailand crime stories shared a common theme this week—impulsive, violent behavior. In one case, a sixty-two year old mother confessed to the police that she had
Read More Shakespeare und der Killerblick – Unter den Neuerscheinungen zum 450. Geburtstag Shakespeares ist der Band des Science Fiction-Großmeisters Issac Asimov bemerkenswert – ein Kompendium der besonderen Art. Von Peter Münder Präludium: An den großartigen, vor kurzem verstorbenen Schauspieler Gert Voss, der nicht nur im Thomas-Bernhard-Land („Ritter, Dene, Voss“) zu Hause war, sondern sich auch mit beängstigender Intensität in seine Shakespeare-Rollen hineinsteigerte, möchte ich hier anlässlich der Shakespeare-Diskussionen zum 450. Geburtstag des Dramatikers aus Stratford (1564–1616) und etlicher Neuerscheinungen noch einmal erinnern. In seiner fabelhaften, amüsanten und bewegenden Autobiographie „Ich bin
Read More Menschenfressende Löwen Wenn man nach seinem Lieblingsbuch von Mia Couto gefragt wird, tut einem die Wahl wirklich weh. Der Mosambikaner (*1955, Beira) schreibt seit drei Jahrzehnten literarische Werke verschiedener Gattungen auf gleichbleibend hohem Niveau bei offenbar unerschöpflicher Kreativität. Doris Wieser hat alle gelesen. Der soeben erschienene Roman „Das Geständnis der Löwin“ steht in Sachen poetischer Dichte, sprachlicher Knappheit bei gleichzeitiger inhaltlicher Komplexität und psychologischer wie kultureller Tiefe den Vorgängerwerken in nichts nach. Als weißer Sohn portugiesischer Siedler und seit der Unabhängigkeitserklärung von 1975 mosambikanischer Staatsbürger verfügt Mia Couto über eine
Read More Wer sendet? Wer empfängt? Seit 2006 erscheint die Kulturzeitschrift „Kultur und Gespenster“ unregelmäßig, telefonbuchdick, ein Forum für den Ab- und Nachdruck von Essays und Vorträgen, Bild-Kunst-Strecken und Schwerpunktthemen. Die neuste Ausgabe befasst sich in einem Dossier mit „Radio“ und wandert damit von Italien bis ins Totenreich. Wer leichte Lektüre sucht, ist bei „Kultur & Gespenster“ nicht richtig; für die Hamburger Publikation ist Ernsthaftigkeit die message. Unterhaltsamkeit schließt das nicht aus, im Gegenteil. Von Brigitte Helbling Als Herausgeber von „Kultur & Gespenster“ zeichnet eine kleine Gruppe von Philosophen und Literaturwissenschaftlern. Einer
Read More Posted On August 6, 2014By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Das Geheimnis von Zeit und Raum – In ihrem neuen Roman erzählt Ruth Ozeki die Geschichte zweier Familien aus Japan und Kanada, die durch eine Flaschenpost über die Kontinente hinweg verbunden werden. Die Autorin, Filmemacherin und Zen-Priesterin spürt dabei auch dem Rätsel der „Seins-Zeit“ und der Magie des Augenblicks nach. Karsten Herrmann weiß mehr. Ozekis Hauptfigur ist die 16-jährige Nao, die in Japan ein Tagebuch für einen imaginären Empfänger schreibt. Nao ist aus Amerika, wo ihr Vater nach dem Platzen der Dotcom-Blase seinen Job verlor, in ihr Heimatland zurückgekehrt und
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Ein seltsamer Garten” von Józef Mehoffer. Was lesen die Maler eigentlich so? Der polnische Maler Józef Mehoffer stammt
Read More Such den Einstein 1 bild / 100 worte Es war früh im 20. Jahrhundert, als wir begannen, die wahre Unendlichkeit des Kosmos zu begreifen. Fotografie und Spektroskopie waren Spiel-Wechsler in der Astronomie! Durch Messung von Sternparallaxen in fotografischen Umfragen begannen wir, die Entfernungen einer großen Anzahl von Sternen nahe der Sonne zu sichern. Im Jahr 1924 veröffentlichte Frank Schlesinger, ein US-amerikanischer Kollege und Pionier der Fotomethode, einen Katalog mit den Positionen von knapp 2000 Sternen in einer Genauigkeit von etwa 1/100stel einer Bogensekunde. Mit dieser Präzision, die dem Durchmesser des
Read More ‘Give me your tired, your poor, your huddled masses—’ by Thomas Adcock Copyright © 2014—Thomas Adcock NEW YORK, near America Anxious about corruption and political instability in their ancestral country—and threats to their child from murderous street gangs—an impoverished couple made their way to a land of opportunity on the other side of a desert divide. For much of the journey, these undocumented immigrants traveled by foot and under cover of darkness. They were determined to provide a constructive future for their son, though it meant being uprooted from the
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