Hinter der Linie, vor dem 8. Spieltag – Eine Fußballkolumne von Mara Braun. Am vergangenen Wochenende konnten rund 80 Millionen hobbymäßige Home-Bundestrainer erleichtert aufatmen: Deutschland verliert gegen Polen! Das sind, welch Glück, nicht einfach nur drei verlorene Punkte, es ist eine historische Niederlage – und somit gleichbedeutend mit dem Ende einer langen Leidenphase. Hundert Tage dauerte diese an, eine qualvolle Zeit, in der die Besserwisser vom Bundestrainer-Verprügeldienst plötzlich an sich halten mussten, weil: Wir sind Weltmeister. Ob trotz oder wegen Jogi Löw, dazu hätten die Hater vom Dienst natürlich so
Read More Die Autorin Raja Alem aus Saudi-Arabien erhält für ihren Roman „Das Halsband der Tauben“ (Unionsverlag) den LiBeraturpreis 2014. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Gesellschaft Litprom vergeben und wurde am 11. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse überreicht. Die Laudatio stammt von Karl-Markus Gauß. Meine Damen und Herren, sehr geehrte Raja Alem, die Welt ist reich an materiellen Gütern, die nur leider sehr ungleich verteilt sind, an sozialen Errungenschaften, die heute freilich oft als Ideale von gestern verächtlich abgetan werden, an kulturellen Werten, die niemals ein für alle
Read More Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute: Der Umgang mit dem Unbekannten. Die Walfischverschwörung Vielleicht sind die Sterne am Ende wirklich unwichtig. Im fünften Band des “Hitchhiker’s Guide to the Galaxy” lässt Douglas Adams die Astrologin Gail Andrews erklären, wie ihr Beruf funktioniert: “In astrology the rules happen to be about stars and planets, but they could be about ducks and drakes.
Read More Ein eigenwilliges Testament aus Kap Verde – Napumoceno da Silva Araújo aus der Stadt Mindelo auf der kapverdischen Insel São Vicente hinterlässt ein höchst eigenwilliges Testament, das Licht auf die verborgenen Seiten seines scheinheiligen Lebens als mustergültiger Kaufmann und Wohltäter der Armen wirft. Nicht genug damit, dass er seinen Neffen enterbt, der Zeit seines Lebens in seiner Firma gearbeitet und bis zuletzt die Geschäfte verantwortungsvoll geführt hat, er verkündet darüber hinaus, erfüllt von väterlichem Stolz, eine uneheliche Tochter zu haben, die er als Alleinerbin einsetzt. So beginnt Germano Almeida (*1945,
Read More Posted On Oktober 15, 2014By Tina ManskeIn Comic, Litmag
Humorvolles Spiel mit Mythen und Traditionen – Die Zeichnerin Katharina Greve ist für ihre trockenen, melancholischen Strips bekannt, in denen beispielsweise die uns umgebenden technischen Geräte urmenschliche Gefühle entwickeln. Ihr Strich ist klar, man erkennt einen Greve-Comic sofort. Spätestens nachdem sie in einem ihrer Panels den Rücktritt des Papstes vorhergesagt hat, ist Greve auch über die Grenzen der Graphic-Novel-Spezialisten hinaus einem breiteren Publikum bekannt. Ihr neuestes Buch „Hotel Hades“ dreht sich um letzte Dinge (weshalb es in Onlineshops bereits als Ratgeber zum Thema Tod eingeordnet wurde – eine schöne Pointe).
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „The Brooklyn Bridge: Variation On An Old Theme” von Joseph Stella. Über diese Brück-ke musst Du gehn Jenseits aller Stilarten,
Read More Zeugnis des Ersten Weltkrieges aus einem belgischen Schützengraben – Kurz bevor Stefan Hertmans‘ Großvater starb, vermachte er seinem Enkel sein Tagebuch, das in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg beginnt und kurz vor seinem Tod endet. Der Enkel brauchte drei Jahre um den richtigen Ton zu finden, um die Tagebücher herauszugeben. Nun setzt er mit “Der Himmel meines Großvaters” seinem Vorfahr ein Denkmal – und den meist bitterarmen flämischen Soldaten, die unter französischsprachigen Offizieren als Kanonenfutter in einen ungleichen Krieg geschickt wurden. Wer überlebte, trug sein Trauma ein Leben lang
Read More Faultlines 1 bild / 100 worte Nanosekunden nach dem Big Bang entstanden: kosmische Faultlines. Falls es sie denn gibt. Noch taugen sie vor allem für Science Fiction, als Bruchstelle zwischen zwei All-Zonen, die unterschiedlich schnell abgekühlt sind. Wer durch die proton-dünnen Spalten schlüpft, geht rückwärts in der Zeit und weiter bis zur Sphinx mit ihren scharfen Klauen… Wie das? – Was anderes. Alexander der Große! 32 Jahre wurde der Perserkönig alt, doch bis heute werden Kinder nach ihm benannt: Geh aus, mein Herz, erobere die Welt und dann – Stirb jung
Read More Triptychon des Verlusts Endlich liegt Mike Nicols „Rache“-Trilogie mit dem letzten Band „Black Heart“ auch bei uns vollständig vor. Thomas Wörtche schaut sich noch einmal das ganze Unternehmen an, eine Meilenstein nicht nur der südafrikanischen Kriminalliteratur. Ein roman noir sei, sagte der große englische Schriftsteller Derek Raymond, oft eine novel of mourning – ein Roman des Trauerns. Ein treffendes Beispiel für die These sind Mike Nicols drei Romane „Payback“, „Killer Country“ und „Black Heart“ (zur CM-Rezension), die zusammen die „Revenge“-, die „Rache“-Trilogie ergeben. Erzählt wird die Geschichte von zwei südafrikanischen
Read More Baby, das war’s Carlos ist der Spezialist für das alltägliche Grauen. Und wenn Carlos sagt, es gebe da draußen etwas, das selbst er noch nie gesehen hat – ja, dann, dann … Ich bin auf einen Herren, sagen wir besser auf etwas gestoßen, das mir so elend, wie ich glaube, ja fürchte, noch nie untergekommen ist. Es handelt sich um den Autorenkollegen und „Männerblogger“ Oliver Flesch. So sieht er aus: Und sein Blog, mit dem er tatsächlich Geld verdient, heißt: Wahre Männer. Eigentlich macht so ein Bild, zur Eigendarstellung gewählt
Read More Hölle Großstadt – Mit „Tage der Toten“ hatte Don Winslow ein Meisterwerk abgeliefert, mit „Vergeltung“ den Verdacht genährt, er sei doch nur ein versatiler Allesschreiber mit fragwürdigen politischen Positionen. Ein Eindruck, der sich bei der Lektüre des jüngst erschienen Romans „Missing New York“ verdichtet. Joachim Feldmann ist eher gelangweilt. Frank Decker ist ein erfolgreicher Polizist in Lincoln/Nebraska, als ein Fall ihm die Chance gibt, sein altes Leben zu verlassen und sich als Ermittler im eigenen Auftrag neu zu erfinden. Es gilt, ein siebenjähriges Mädchen zu finden, das vermutlich entführt wurde. Und „weil
Read More Der Stoff, aus dem die Dramen sind – George Packer und seine USA-Bestandsaufnahme „Die Abwicklung“ – von Alf Mayer. Das Genre „True Crime“ erstreckt sich bei weitem nicht auf Serienkiller-Porträts, Profiler-Storys oder Pathologen-Memoiren, der Stoff der Kriminalliteratur ist die Wirklichkeit der ganzen Gesellschaft, siehe dazu zum Beispiel die CM-Besprechung von Michael Lewis spannende Hochfrequenzhandel-Analyse „Flash Boys“. Viel zu wenige Menschen lesen den Wirtschaftsteil der Zeitung, Autoren wie Eric Ambler oder Ross Thomas haben sich hier zu großen Romanen inspirieren lassen. Seit den 1960ern sieht der New Yorker Journalist und Schriftsteller
Read More Posted On Oktober 11, 2014By Lutz GoellnerIn Crimemag, DVD
Eine Hackfresse in Norwegen – Ein bisschen untergegurgelt war „Lilyhammer“ bei uns in dem ganzen TATORT-Gehype und Getöse schon. Das ist, wie bei so vielen anderen grandiosen Dingen, die nicht in unseren Plapper- und Tüddel-Mainstream passen, leider so. Dabei ist die Serie saukomisch und richtig gut. – Auch wenn sich Lutz Göllner über die lieblose Präsentation auf Blu-ray ärgert. Steven Van Zandt, das ist nicht nur seit ewigen Zeiten als Miami Steve der Gitarrist von Bruce Springsteens E Street Band, das war auch die schauspielerisch komplett talentlose, aber urkomische Hackfresse, die
Read More True Detective: mit Kierkegaard vorwärts-zurück in die Hölle? GesellschaftsBILDER. Ein Essay von Markus Pohlmeyer. „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“[1] I. Hornblower Wie wunderbar unwahrscheinlich gibt sich „Hornblower“ (1998–2003): die Helden zur See bomben sich unfallfrei durch halb Europa – und nach einer Flaute großer Langeweile und einem öden Dasein als Landratten freuen sie sich von Herzen, dass endlich wieder Krieg mit Napoleon herrscht. Dazu der Philosoph Odo
Read More Reality Check: „Wenn ein Amerikaner durchdreht …“ Zu einer FBI-Statistik über die Zunahme der Amokläufe. Von Alf Mayer „Dramatisch“ nennt das FBI seine jüngst vorgestellte Statistik über die Zunahme der Amokläufe in den USA. Als „mass shooting“ gelten Schießereien mit mehr als drei Toten. 160 solcher Fälle zwischen 2000 und 2013 erfasst die jetzt Ende Oktober veröffentlichte „FBI Study of Active Shooter Incidents“. Nicht mitgezählt sind dabei Schießereien mit Todesfolge im Drogenmilieu, bei einem Akt der Selbstverteidigung oder bei häuslicher Gewalt. Hier die wichtigsten Ergebnisse des 48-seitigen Reports: Anfang des
Read More Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt und schreibt in dieser Gesellschaft. Heute: Ob Christopher G. Moore die Herbstmelancholie in Bangkok gepackt hat, wissen wir nicht. Wir wissen allerdings, dass sich Kriminalliteratur – konsequent gedacht – mit den „letzten Dingen“ befasst. Und dazu gehört auch die „letzte Frage“: An Answer to the Last Question What is the last question? It appears, at first blush, to be a trick question. Last question means a long line of previous questions leading
Read More You are not a gadget – Am Sonntag wird der diesjährige Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Jaron Lanier scheint prädestiniert für die Auszeichnung: der Internetpionier setzt sich seit Jahren für die Entlohnung von künstlerischer Kreativität unter digitalen Bedingungen ein. Aber Laniers Argumentation ist komplexer als ein Plädoyer für Urheberrecht und Buchpreisbindung. Von Kerstin Schoof Jaron Lanier ist Informatiker und Musiker mit Faible für seltene akustische Instrumente, er arbeitet für Microsoft und lehrt an der University of California in Berkeley. Als Entwickler im Silicon Valley der 80er- und 90er-Jahre hat er
Read More Der ideale Reisebericht – Henry D. Thoreau auf „Kap Cod“ – von Alf Mayer. Er sähe nicht ein, warum er nicht genauso gut ein Buch über Kap Cod schreiben sollte wie sein Nachbar eines über „Menschliche Kultur“. Es sei nur ein anderer Name für die dieselbe Sache und wohl kaum der sandigere Teil davon. Jener Nachbar war Ralph Waldo Emerson, als Buch erschienen die Betrachtungen von Henry D. Thoreau über Cape Cod erst drei Jahre nach seinem Tod; 1865, in einer Auflage von 2000 Exemplaren. Der österreichische Residenz Verlag hat
Read More Frank Göhre wirft einen Blick auf aktuelle Debütromane. Diesmal betrachtet er die deutschen Autorinnen Anne von Canal, Ela Angerer und Christine Koschmieder. Immerkalte Hände „Hier bin ich wieder.“ So meldet sich der im Jahr 2005 siebenundvierzigjährige Barpianist Victor Alexander Laurentius Simonsen, Laurits genannt, zu Wort. Geboren und aufgewachsen ist er in einem reichen Stockholmer Vorort, der Vater ein Klinikarzt, die Mutter nervig und mit „immerkalten Händen“. Er blickt zurück, der nur äußerlich erwachsene, in dem ihm von der Autorin Anne von Canal, Jahrgang 73, zugeschriebenen Denken und Fühlen aber noch
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Die Saporoscher Kosaken schreiben einen Brief an den türkischen Sultan” von Ilja Repin. Wär‘ doch gelacht! Lachen steckt an –
Read More Posted On Oktober 8, 2014By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Im Spiegelkabinett der Realitäten und Identitäten – Gerhard Roth ist ein Grenzgänger zwischen den literarischen Genres und hat sich nicht nur durch seine monumentalen Zyklen „Archive des Schweigens“ und „Orkus“ einen Namen gemacht, sondern auch durch zahlreiche Essays, Porträts, Stadt- und Kunsterkundungen oder auch seine Fotografien des Alltäglichen. Er ist ein Autor und Künstler, der sich und die Wirklichkeit nicht gerne festlegt, sondern alle Möglichkeiten offen lässt. Und so führt Roth den Leser auch in seinem neuen, aus den verschiedenen Perspektiven der Beteiligten erzählten Roman „Grundriss eines Rätsels“ in ein
Read More Es gibt so bange Zeiten – Michael Zeller über Oleksandra Kowaljowa, die gerade zwei Sammlungen mit deutschen Gedichten in der von Unruhen gebeutelten ukrainischen Stadt Charkiw herausgegeben hat. Selten ist der Name „Charkiw“ so häufig in deutschen Medien aufgetaucht wie in den letzten Monaten. Die Stadt im äußersten Osten der Ukraine, gerade mal zwanzig Kilometer von der Grenze zu Russland entfernt, ist mit Beginn dieses Jahres schlagartig ins Zentrum weltpolitischer Auseinandersetzungen gerückt. Der Aufstand der ukrainischen Bevölkerung gegen seine Regierung, der mit dem Name „Maidan von Kiew“ verbunden ist, wurde
Read More An den Rändern 1 bild / 100 worte Wer dort noch lebt: Feen, Trolle, Riesen und Zwerge. Schatten natürlich, und schwebende Gespenster. Tanzende Fichten? Der Haupterzählverlauf schert sich nicht darum, prescht voran, hetzt Menschen auf Menschen (in Freud und Leid), das A und O des Storytelling. Aber die Kinder!, die kein Zauberer täuschen kann. Sie wissen nicht, wo Haupt- und Nebensache liegt und sind für Tricks unempfänglich. Was an den Rändern über bleibt, erleben sie in Träumen… erst Samstag hörten wir davon. Die Anuriden, spinnenartige Wesen, höckeln gleichsam außerhalb des
Read More In your fucking face! Mädchen und junge Frauen machen nichts als Ärger: Sie begehren auf, interessieren sich nur für Klamotten und Sex, wollen weder kochen noch nähen lernen und sind eine Schande für die ganze Familie – und das nicht erst seit den letzten paar Jahren, sondern im Grunde schon immer. Wahrscheinlich kennt jede weibliche Leserin den sorgenvollen Stoßseufzer ihrer Erziehungsberechtigten: „Kind, mach‘ mir bloß keinen Kummer!“ Worin der Kummer mit Mädchen besteht, ist klar: Ungewollte frühe Schwangerschaften (unerreicht in der Hitliste der Elternsorgen), ungebührendes Betragen, schlechter Umgang, nuttiges Aussehen,
Read More Hinter der Linie, vor dem 7. Spieltag – Eine Fußballkolumne von Mara Braun. An diesem Wochenende steht zwar erst der 7. Spieltag der Saison an, die Sportwelt aber stellt sich bereits wieder die bange Frage, wer den Bayern denn bitte noch Paroli bieten solle. Denn der Rekordmeister hat auf den Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach immerhin schon satte, nun ja, zwei Punkte Vorsprung. Und auf Leverkusen sogar drei! Die Meisterschaft also ist in trockenen Tüchern, so dass die Münchner sich voll auf Pokal und Champions League konzentrieren können. Wie dieses Konzept in
Read More Der Schaman und sein Bär – Stefano Riccis „Die Geschichte des Bären“ ist ohne Frage eins der ungewöhnlichsten Werke der graphischen Literatur. Großflächige Wälder und verlorene Landschaften ziehen als Bilderstrecken am Leser vorbei, mit seltenen Sprechblasen, weiße Schrift auf schwarzem Grund. Oben und unten an den Seiten läuft ein einzeiliger Text mit, der eine eigene Spur verfolgt, ein Reden, ein Erinnern, ein poetisches Wahrnehmen von Welt, das sich mal vom Bildgeschehen weit entfernt, sich dann wieder eng mit ihm verschränkt, und in diesem Miteinander an nichts so sehr erinnert wie
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