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Posted On Januar 2, 2009By Christine LehmannIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Dr. Lehmanns Sach- und Warenkunde N° 1

Was haben wir uns schon geärgert – wenn irgendetwas einfach nicht stimmt, in Roman, Fernsehen, Hörspiel und Film! Pistolen als Revolver bezeichnet werden und umgekehrt oder jemand in Sekunden zu Tode gewürgt wird. Abhilfe schafft damit ab heute in unregelmäßiger Folge Christine Lehmann.Read More

Posted On Januar 2, 2009By Thomas WoertcheIn Comic, Crimemag

Fabien Nury und John Cassaday: Ich bin Legion

1942. Graf Dracula alias Vlad lebt. Oder so. Die Nazis sind entzückt, die Brits wollen auch profitieren und im Grunde ging es im Zweiten Weltkrieg nur um so etwas: Blut, Wölfe und geile Uniformen. Oder so. So könnte man zumindest den Comic "Ich bin Legion" verstehen. Muss man sogar, befürchtet Thomas Wörtche.Read More

Posted On Januar 2, 2009By Claus KerkhoffIn Crimemag, Porträts / Interviews

Donald E. Westlake ist tot

Am 31.12. 2008 ist Donald E. Westlake in San Tancho (Mexico) gestorben. Er gehörte, wie Georges Simenon, zu der seltenen Spezies von Autoren, bei denen die erkleckliche Quantität der Produktion nicht automatisch zum Qualitätsverlust führt. Jan Christian Schmidt und Claus Kerkhoff haben ihn porträtiert. Read More
Thomas Kastura und Ulrich Noller sind sich zwischen den Jahren in die Haare geraten: über Kasturas neuen Roman "Das dunkle Erbe", übers Lokale im globalen Kontext, über Schriftstellerphrasen und Kritikerfloskeln, über junge wilde und gereift gesetzte Schreibweisen. Aufgezeichnet von Ulrich Noller .Read More

Posted On Januar 1, 2009By Ulrich NollerIn Crimemag, Porträts / Interviews

Noller im Kreuzverhör

Letzte Woche hatte Ulrich Noller das neue Buch von Thomas Kastura, "Das dunkle Erbe", unter Beschuss genommen. Heute sind die Rollen anders verteilt, das Gespräch geht weiter. Aufgezeichnet von Ulrich Noller. Read More

Posted On Dezember 29, 2008By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Thomas Pletzinger: Bestattung eines Hundes

Pletzinger packt seinen Roman voll mit Querverweisen (ohne ihn zu überfrachten) und nimmt alle erzählerischen Hürden mit Bravour. Von Frank SchorneckRead More

Posted On Dezember 23, 2008By Gisela TrahmsIn Litmag, Neuer Wort Schatz I

NWS – Die Lyrik-Reihe

Dass heute gute Zeiten für Lyrik herrschen, weil gute Gedichte entstehen, wird oft und lobend anerkannt. Jedoch: „wir wollen weniger gepriesen und häufiger gelesen sein“, wünscht sich wohl mancher Autor (frei nach Lessing). Und nicht nur häufiger, sondern mit Genuss und innerem Gewinn – dies ist das Ziel der Reihe „Neuer Wort Schatz“, die jede Woche ein Gedicht vorstellt. Lesen Sie mit!Read More

Posted On Dezember 22, 2008By Gisela TrahmsIn Litmag, Neuer Wort Schatz I

Neuer Wort Schatz (17): Ulf Stolterfoht

Ulf Stolterfoht: lyrikbedarf 2: thesaurus (9). – Sieh mal, der Verschwindibus! Ein schwarz gekleidetes Männlein aus dem Stummfilm, blass und blasser und schließlich durchsichtig werdend, und dann ist er durch die Wand davon, man weiß nicht wie. Gruß und Kuss, Verschwindibus! Und das wars dann.Read More

Posted On Dezember 22, 2008By Tina ManskeIn Bücher, Litmag

Klaus Ferentschik: Der Weltmaschinenroman

Durchs Butzenfensterchen – So interessant die Geschichte Gsellmanns und seiner wundersamen Maschine auch ist, SO möchte man sie garantiert nicht erzählt bekommen, findet Tina Manske. Im Jahr 1958 fährt ein Bauer namens Franz Gsellmann aus der österreichischen Provinz nach Brüssel zur ersten Weltausstellung nach dem Krieg. Die Reise kostet den armen Mann drei Tage Zeit und eine Unmenge Geld, aber er muss sie antreten, denn in der Zeitung hat er das Bild des Wahrzeichens der Ausstellung gesehen: das Atomium. Seit diesem Zeitpunkt weiß er, dass das das Ding ist, nachRead More

Posted On Dezember 20, 2008By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KOPFSCHUSS N° 2 von Uta-Maria Heim

„Hilfe! … Er bringt sie um..." (Friedrich Ani: "Wer tötet, handelt", aus der Reihe „Der Seher“)Read More

Posted On Dezember 20, 2008By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Christine Lehmann: Nachtkrater

Mord auf dem Mond, "Nachtkrater" von Christine Lehmann. Aha, Science Fiktion! Ach was, Krimi, ganz und gar klassisch und auch noch komisch. Glauben Sie nicht? Doch, doch … Ein Vorschlag von Thomas Wörtche Read More

Posted On Dezember 20, 2008By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Markus Bennemann: Im Fadenkreuz des Schützenfisches

Weihnachten ist das Fest der Liebe … auch im Tierreich. Oder nicht? Thomas Wörtche hat das Buch Im Fadenkreuz des Schützenfisches von Markus Bennemann studiert, das laut Untertitel über „Die raffiniertesten Morde im Tierreich“ unterrichtet. Ganz schlimm, die Viecher … Read More

Posted On Dezember 19, 2008By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Jewgenij Grischkowez: Das Hemd

Einen Tag in Moskau, der russischen Metropole, dem Moloch, in dem Hoffnung und Verzweiflung, Liebe und Einsamkeit so nahe beieinander liegen, schildert Jewgenij Grischkowez in seinem Debütroman, den Karsten Herrmann gelesen hat.Read More

Posted On Dezember 15, 2008By Gisela TrahmsIn Litmag, Neuer Wort Schatz I

Neuer Wort Schatz (16): Konstantin Ames

Konstantin Ames: eune zîtung. – Es geht um Amerika, um den Kapitalismus, und auf sehr trickreiche Weise. Wie klingt denn „shington“? Nicht fast so koreanisch wie „Pjöngjang“? Und was macht das in Klammern eingeschobene, bestimmt nicht aus dem Zeitungstext stammende „fischtag“?Read More

Posted On Dezember 15, 2008By Tina ManskeIn Bücher, Litmag

Jochen Schmidt: Schmidt liest Proust

Heftige Liebeserkrankung – Jochen Schmidt nimmt uns hautnah mit in Gefühlszustände, die wir alle kennen, und tritt dabei dem Klassiker unbelastet von zu viel Hintergrundwissen entgegen. Von Tina Manske Im Jahr 2006 unternahm Jochen Schmidt, bekannt insbesondere durch seine Tätigkeit bei der von ihm mitbegründeten Berliner Lesebühne („Chaussee der Enthusiasten“) das Experiment, täglich 20 Seiten der Recherche von Marcel Proust zu lesen und darüber zu schreiben, ganz so, als wäre er der erste Leser, also ohne Rückgriff auf irgendwelches Wissen aus der Sekundärliteratur. Daraus entstand zunächst ein Blog. In leichtRead More

Posted On Dezember 15, 2008By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Lyrik

Rutger Kopland: Dank sei den Dingen

Geschmack von Brot und Jenever Endlich liegt nun auch eine deutsche Übersetzung von Gedichten eines der derzeit wichtigsten Lyrikers der Niederlande vor. Von Carl Wilhelm Macke. Verwunderung und Erstaunen. Da liest man in einer neueren Geschichte der niederländischen Literatur, dass die Gedichte von Rutger Kopland bereits in fast alle Weltsprachen übersetzt worden seien. Nur im Deutschen, immerhin die Nachbarsprache der Niederländer, waren sie bislang noch nicht lesbar. Dank der nicht genug zu lobenden Edition Lyrik Kabinett bei Hanser unter der Federführung von Michael Krüger, Raoul Schrott und Ursula Haeusgen istRead More

Posted On Dezember 13, 2008By Doris WieserIn Bücher, Crimemag

Evelio Rosero: Zwischen den Fronten

Der Roman enthält wenig narratologische Kniffe wie Perspektivenwechsel, Vor- und Rückblenden oder harte Schnitte. Braucht er auch nicht. Der Leser kann sich bei dem großteils chronologisch gestalteten Plot ganz auf Roseros wunderschöne Prosa einlassen, die Matthias Strobel überzeugend ins Deutsche übertragen hat. Read More

Posted On Dezember 13, 2008By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag

Gabriella Wollenhaupt: Es muss nicht immer Grappa sein

Ob etwas komisch oder bloß witzisch oder lustisch ist, das macht schon einen gewaltigen Unterschied, findet der Co-Gründer und Redakteur der Literaturzeitschrift Am Erker (www.am-erker.de) Joachim Feldmann.Read More

Posted On Dezember 13, 2008By Thomas WoertcheIn Comic, Crimemag

Godtland/Hanson: True Crime Detective Magazines

Ein Kompendium des schlechten Geschmacks, ein Sammelsurium des Schmuddels, eine Sittengeschichte in billigen Bildern – mit anderen Worten, ein herrlicher Prachtband. Durchgeblättert von Thomas Wörtche. Read More
Kleine Weltgeschichte des Vergessens: Stefan Beuse über Stefan Merrill Blocks fast beängstigend perfektes Debüt, das dem Autor in den USA jede Menge Vergleiche mit anderen Wunderkindern eingebracht hat.Read More

Posted On Dezember 11, 2008By Joerg von BilavskyIn Bücher, Litmag

Joachim Zeller: Bilderschule des Herrenmenschen

Schwarz-Weiß-Werbung Joachim Zeller erzählt die Geschichte des Kolonialismus mit bunten Bildern und erhellenden Kommentaren. Von Jörg von Bilavsky Hätte der Deutsche Werberat schon um die Jahrhundwertwende das Sagen gehabt, wären die „kolonialen Reklamesammelbilder“, wie wir sie in dem hervorragenden Bildband von Joachim Zeller sehen, vielleicht nie in Druck gegangen. Verstößt die Darstellung der als roh, naiv und grotesk gezeichneten Kolonialvölker doch gegen die heutigen Vorstellungen von Anstand, Sitte und Moral. Um 1900 aber war der Rassismus nichts Anstößiges. Ganz im Gegenteil. Er war fester Bestandteil im Wertesystem des „Herrenmenschen“. ErRead More

Posted On Dezember 8, 2008By Gisela TrahmsIn Litmag, Neuer Wort Schatz I

Neuer Wort Schatz (15): Mara Genschel

Mara Genschel: FLEISCH einfach. – Was ist denn das? Ein Gedicht? Ein Rezept? Soll einem der Appetit vergehen? FLEISCH lautet das erste Titelwort, EKEL ist wohl die spontane Reaktion. „pantsch“, „Schlamm“, „zerklatsch“, „Schleim“, „Innerei“ – man sieht und hört und fühlt es ja, wie unter den Händen die Pampe entsteht und ist froh, dass man es nur liest.Read More
In seiner exzellenten Studie über den „Deutschen Herbst“ 1977 beleuchtet Hanno Balz die konformistische Rolle der Medien im Zeitalter der terroristischen Bedrohung. Von Jörg AubergRead More

Posted On Dezember 8, 2008By Gisela TrahmsIn Litmag, Lyrik

Der Lyrikkalender 2009

Früher, in der Schule, wollten wohl die meisten von uns bei der Ankündigung „Gedicht!“ am liebsten die Klasse verlassen. Aber um wieviel Vergnügen und Weisheit brächte man sich, wollte man diesen Fluchtreflex aufrecht erhalten bis zum Grabe! Eine vorweihnachtliche Kaufempfehlung von Steffen Rizz.Read More

Posted On Dezember 8, 2008By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Roberto Cotroneo: Diese Liebe

Noch einmal deine Gedichte Roberto Cotroneo hat es verdient, im deutschsprachigen Raum endlich die Aufmerksamkeit zu erhalten, die er in Italien als Schriftsteller wie als Kulturpublizist längst genießt. Von Carl Wilhelm Macke Seit vielen Jahren schon läuft im italienischen Fernsehen eine beliebte Sendung mit dem Titel: „Chi l’ha visto?“ Die Zuschauer werden da in regelmäßigen Abständen gefragt, wer ihn gesehen hat ( so die Übersetzung ), der ganz plötzlich eine Familie oder einen Freundeskreis verlassen hat. Der Verschwundene wird von einem Fernsehmoderator genau in seinen körperlichen Eigenarten, seinen Vorlieben, seinenRead More

Posted On Dezember 6, 2008By Eva KarnofskyIn Bücher, Crimemag

Sergio Olguín: Zurück nach Lanús

Der Argentinier Sergio Olguín hat sich mit "Die Traummannschaft" (2006) als Fußballkenner empfohlen, kein Wunder, denn er stammt aus Lanús, wo auch Diego Maradona einst das Licht der Welt erblickte. Was bislang zumindest hierzulande nicht bekannt war: In Lanús ist die Luft bleihaltig. Eine Rezension von Eva Karnofsky Read More