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Posted On Februar 19, 2011By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Views from Bangkok Heute berichtet Christopher G. Moore aus Bangkok über Patronage, oder wissen Sie ein schöneres Wort? Vor allem, wenn Sie in der Deutschlands Korruptionshaupstadt Berlin leben? Hier geht es zu einer Übersicht der bisherigen Teile. Rule of Law and the Patronage System Where are you going? Who are you going to see? Last time I was pulled over at the elevated highway tollbooth on my way to Chon Buri province outside of Bangkok, I was asked two questions: where was I going and who was I going toRead More

Posted On Februar 19, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimi-Lyrics: Too Much Blood

Too Much Blood (M. Jagger/K. Richards) I want to dance, I want to sing I want to bust up everything To make some love I want to dance, I want to sing I want to bust up everything And make some love I can feel it in the air Feel it up above Feel the tension everywhere There is too much blood Too much blood, well alright Everything you see On the movie screen is tame Everything’s gonna be arranged A friend of mine was this Japanese. He had aRead More
Heißer und kalter Kaffee – So sieht es also aus in einem kleinen und jungen Verlag für Literatur und Essay. Hier passt alles, was ich sehe, die Bücher, der Verleger, sein Fahrrad, der Schreibtisch, der Herd zum Kaffeekochen, auf gefühlte 40 Quadratmeter, aufgeteilt auf zwei Räume. Ich bin angekommen im 2. Wiener Bezirk beim Klever Verlag, der seit seiner Gründung 2008 im Souterrain, wie ein guter Club, einer größeren Wohnhausanlage beheimatet ist. Keine piekfeine Gegend hier, ein bisschen Rotlicht, ein bisschen ramschig, eben schön urban und lebendig. Ralph Klever machtRead More

Posted On Februar 16, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Kolumnen und Themen, Litmag

Vögeln und keine Steuern zahlen

Mubarak, Ben Ali und jetzt Berlusconi? – Am Wochenende demonstrierten zehntausende Frauen (und Männer) in mehr als hundert Städten Italiens gegen das von Berlusconi vermittelte Frauenbild und das gesamte „System Berlusconi“. Ein Kommentar von Carl Wilhelm Macke. Jüngst hat Peter Kammerer, seit Jahrzehnten einer der besten Kenner Italiens, Berlusconi provozierend eine „Jahrhundertfigur“ genannt. Man zuckt bei dieser unerwarteten Etikettierung einer der fragwürdigsten Politiker unserer Tage  kurz zusammen – und muss Kammerer dann aber recht geben. Moralisch und politisch zeichnet den italienischen Ministerpräsidenten aber auch gar nichts aus, was ihn zuRead More

Posted On Februar 16, 2011By Friederike von Criegern de GuinazuIn Bücher, Litmag

Roberto Bolaño: Lumpenroman

Kein Trost, nirgends –Roberto Bolaño widmet seinen letzten Roman über zwei Waisen seinen Kindern. Ein Trostbuch ist es nicht, es ist bitter und beklemmend – und lesenswert. Von Friederike von Criegern. Ein Mädchen und ein Junge verlieren ihre Eltern, von da an gibt es „keine Nacht mehr und alles [ist] ein Dauerzustand von Sonne und Licht. […] Sonne, Licht und berstende Fenster“. So setzt der „Lumpenroman“ ein, in dem das Mädchen Bianca erzählt, wie sie und ihr kleiner Bruder nach und nach aus dem bürgerlichen Leben fallen. Es ist dasRead More

Posted On Februar 16, 2011By Bernhard OberreitherIn Bücher, Litmag

Dirk Stermann: Sechs Österreicher unter den ersten Fünf

„Das“ Cola, bitteschön! Es gibt mehrere Methoden, die in Österreich lebenden Deutschen einzuteilen. Zum Beispiel in die, die die Bezeichnung „Piefke“ kennen, und in die, mit denen man so lange auf gutem Fuß bleibt, bis sie es rausgekriegt haben. Oder in die, die unsere Studienplätze vollsitzen (böse), und die, die bei uns Steuern zahlen und/oder Mozartkugeln kaufen (gut). Oder, und das scheint wohl das wichtigste Kriterium zu sein, in solche, die möglichst bald einen Deutschenstammtisch gründen, und solche, die das nicht tun. Darum, um diese letzte Unterscheidung, geht es inRead More

Posted On Februar 16, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Litmag

Frische Häppchen

Frische Häppchen – Kurzrezensionen zu Ela Angerer, Willibald Sauerländer, Heinz Strunk, Arno Jaeger und Henning Ritter von Senta Wagner (sw), Tina Manske (tima) und Carl Wilhelm Macke (cwm). Auf allen vieren krabbeln (sw) – Das erste trashige Bändchen aus der Buchreihe Moderne Nerven des Czernin Verlags verspricht  „Unterhaltung für Nachtmenschen, Szenekenner und Junggebliebene, Vielleser und Literatureinsteiger“. Nachtmenschen waren/sind wir alle, Szenekenner speziell der Szene Wien nicht unbedingt/ganz und gar nicht, Vielleser, aber ja, Literatureinsteiger, bitte? Kurz: Lektüre für Menschen mit modernen Nerven von eben solchen Menschen geschrieben. Den Irrsinn, Abstürze,Read More

Posted On Februar 16, 2011By Petra VesperIn Bücher, Litmag

Sophie Andresky: Fuck your Friends

Never Fuck Your Friends – Sophie Andresky schreibt erotische Literatur für Frauen (und Männer), die mehr ist als eine bloße Aneinanderreihung von „Szenen“: Sie verbindet Sex, Gefühl und einen tragfähigen Plot sehr gekonnt zu „Romantic Porn“, findet Petra Vesper. Zugegeben:  Die Feststellung, ein Porno habe eine gute Handlung, erinnert ein wenig an das früher gern genutzte Alibi, man(n) kaufte den „Playboy“ allein wegen der Interviews. Doch die Zeiten, in denen jenes Magazin tatsächlich einen lesenswerten Textteil hatte, der mehr sein wollte als Beiwerk zu den Fotos, sind lange vorbei. NochRead More

Posted On Februar 16, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Levitation 1 bild / 100 worte Dieses Bild stammt aus Privatbesitz, nämlich unserem, und hängt über dem Sofa, ebenfalls unseres, und selten war einem Möbelstück wohler mit einem Bild. Wozu dient das Sofa sonst? Zum Sitzen und Liegen. – Wurden auf ihm schon Gören gezeugt? – Diese indiskrete Frage stellte uns der Dichter G. Grass. – Was interessiert Sie das, Hr. Grass? – Mich interessiert die Zukunft der Menschheit per se als Dichter und Denker. – Dann lautet die Antwort: Warum zum Henker auch nicht. – Großer Gott, und daRead More

Posted On Februar 12, 2011By Andrew BrownIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Andrew Brown: A Lightness Of Writing

Andrew Brown denkt ab heute unregelmäßig regelmäßig für CrimeMag über Themen aus Südafrika nach, die mit Kriminalität und Kriminalliteratur, mit Realitäten und Fiktionen zu tun haben. Wir freuen uns sehr, Andrew Brown zu den Autoren des CrimeMag zählen zu dürfen. A Lightness Of Writing (South African writing in 2011) We are seventeen years into our new democracy and much has changed in my beautiful country. A free press, an accountable police force, a Bill of Rights, poverty relief programmes, international sport, these were all unimaginable in the brutal place thatRead More

Posted On Februar 12, 2011By Frank GoehreIn Bücher, Crimemag

David Osborn: Jagdzeit

Die Methoden des Machtkampfes – In diesem Frühjahr erscheinen in einer Neuauflage zwei lange vergriffene Klassiker amerikanischer Spannungsliteratur: James Dickey, Flussfahrt (280 Seiten, 14 Euro, Seeling Verlag, Frankfurt) und David Osborn, Jagdzeit (272 Seiten, 10,95 Euro, Pendragon Verlag, Bielefeld). Beide Romane haben einen vergleichbaren Ausgangspunkt. Beide wurden Weltbestseller und beide wurden verfilmt – der eine mit Burt Reynolds, der andere mit Peter Fonda in der Hauptrolle. Der eine Film ist längst ein Klassiker, der andere ein weitgehend vergessenes B-Movie. Für sein Nachwort zu „Jagdzeit“ hat sich Frank Göhre auf SpurensucheRead More

Posted On Februar 12, 2011By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumnen und Themen

Carlos

Carlos Life is stranger than fiction, sagt ein alter Spruch. Wohl wahr, sagt Carlo. Lesen Sie, warum… Der Himmel ist trüb, der Wind pfeift lausig, das Konto fremdelt – Zeit für Selbstmitleid. Es ist hart das Autorenleben. Zum Beweis im Folgenden ein echter Mailwechsel, Namen, Zeiten, Orte sind geändert, sonst nichts. Einzig allein ein bisschen fettformatiertes Hervorheben habe ich mir erlaubt… Hallo Herr Schäfer, ich habe den Eindruck, Fred Bunker ist mal wieder im Ausland. Da Sie mit ihm gemeinsam während des 11. Schwurbkrimifestivals am Hungerturm lesen, wende ich michRead More
Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – 2009 begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigten PlanRead More
Vom Polizeireporter zum Aktivisten gegen Menschenhandel – Jake Adelsteins bahnbrechendes Buch über die Yakuza gibt es jetzt endlich auf Deutsch. Susanna Mende hat es gelesen. Der amerikanische Journalist Jake Adelstein war von 1992 bis 2005 bei der auflagenstärksten Tageszeitung Japans, der Yomiuri Shimbun, als Polizeireporter tätig. Vielleicht wäre es korrekter zu sagen, seine Tätigkeit bei der Yomiuri Shimbun hat aus ihm einen mit allen Wassern gewaschenen Journalisten gemacht, dessen Kompromisslosigkeit ihn schließlich mit einem Anführer einer der zweiundzwanzig offiziell anerkannten Yakuza-Gruppen in Japan 2004 in einen lebensbedrohliche Konflikt bringt, alsRead More

Posted On Februar 12, 2011By Henrike HeilandIn Bücher, Crimemag

Reginald Hill: Ein nasses Grab

Ein Superintendent langweilt sich Ein Polizist soll Urlaub machen, aber dazu kommt es nicht, weil vor seiner Nase unter ungeklärten Umständen gestorben wird. Alter Hut, altes Buch? Nun. So ein Rätselkrimi kann auch ganz erfrischend sein. Von Henrike Heiland. Liebe Hill-Fans, wir stehen hier vor dem vierten Buch in der Reihe. Es ist das Buch, in dem Pascoe und Ellie heiraten. Pascoe verzieht sich auf Hochzeitsreise – wohlweislich hat er den Ort geheim gehalten, damit ihm Superintendent Dalziel nicht auf die Pelle rücken kann – und Dalziel hat für den selbenRead More

Posted On Februar 12, 2011By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Charles Portis: True Grit

„True Grit“ ist ein lustiger Kriminalroman. Auch wenn Western draufsteht. Oder umgekehrt. Thomas Wörtche hat sich auf  jeden Fall mit einem schrägen Buch amüsiert. Ist schon okay, wenn erst die Coen-Brüder kommen müssen, damit ein gut eingestaubter Klassiker wie „True Grit“ nach Jahrzehnten wieder ein wenig aufpoliert ans Licht der Öffentlichkeit kommt. Denn die Coen-Brüder haben bekanntlich ein Remake des alten John-Wayne-Western „Der Marshal“ von Henry Hathaway vorgelegt und damit stapelweise Dollarmillionen eingespielt. Wenn die Coens so etwas machen, stürzt sich alle Welt auf die Vorlage – neulich auf CormacRead More

Posted On Februar 12, 2011By Eva KarnofskyIn Bücher, Crimemag

Qiu Xiaolong: Tödliches Wasser

Gut und aufrecht Oberinspektor Chen, Qiu Xiaolong und Eva Karnofsky – eine schöne Kombination. Lesen Sie, warum… Ich gestehe, ich bin ein Fan von Oberinspektor Chen. Ungeduldig harre ich immer seines nächsten Falls. Und werde nie enttäuscht. Ich könnte viele hehre Argumente dafür anführen: Das Reich der Mitte hat mich schon immer interessiert, das chinesische Wirtschaftswunder erst recht. Und keiner versteht es so gut wie dieser Oberinspektor aus Shanghai, mir vorzuführen, wie es funktioniert. Oder wie es der Allmächtigen Partei gelingt, trotz wirtschaftlicher Freiheiten die Fäden in der Hand zuRead More

Posted On Februar 12, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag, Film/Fernsehen

Bloody Chops

Bloody Chops – heute dargeboten von Christiane Geldmacher (CG), Frank Rumpel (rum), Anna Veronica Wutschel (AVW) und Friedemann Sprenger (Frisp) El Stoffo Grandioso (CG) Und wieder wurde von der Edition Phantasia ein monumental unerträgliches Buch von Rex Miller voll echtem Menschenhass, voll echter Mordlust und voll echtem Splatter veröffentlicht. Was allerdings – wie immer interessant gemacht von Rex Miller – von einer veritablen, da unvorhersehbaren Romanze konterkariert wird – und nicht zuletzt deswegen bis zum Schluss spannend bleibt. Der Plot: Das US-amerikanische Militär sucht Serienkiller für die Drecksarbeit: illegale Interventionen,Read More

Posted On Februar 9, 2011By Gisela TrahmsIn Litmag, Porträts / Interviews

Thomas Bernhard zum 80. Geburtstag

„Die erste Made setzt sich in das Augenwinkerl“ – Wer die 60 und 70 nicht lebend erreicht, kann die 80 nicht schaffen, körperlich gesehen – aber geistig, in Worten, natürlich schon, durch ein üppiges Werk, das in 27 Sprachen in der Welt ist und tatsächlich gelesen wird, immer noch, und dessen faszinierendster Teil nun, als späte Krönung, auch eingelesen wurde, um vorgelesen zu werden. Eine allerprächtigste Edition hat Der Audio Verlag Thomas Bernhards „Autobiographischen Schriften“ zuteil werden lassen, eine Box mit fünf CDs, auf denen fünf der berühmtesten Sprecher DeutschlandsRead More

Posted On Februar 9, 2011By Die RedaktionIn Kunst, Litmag, Online-Galerie

Online-Galerie (2): Gesa Lange

In unserer Online-Galerie stellen wir in regelmäßigen Abständen Arbeiten interessanter Künstlerinnen und Künstler vor. In diesem Monat zeigen wir Ihnen Bilder der Zeichnerin Gesa Lange. Schwimmbad, 2010, 210 cm x 500 cm, Bleistift und Graphit auf Leinwand, Künstlerhaus Bergedorf 2010. Steinstall, 2009, 250 cm x 200 cm x 200 cm, Ansicht rechts und hinten, Westwerk 2009, Hamburg. Haus der Nachbarin, 2008, 210 cm x 270 cm, Bleistift und Graphit auf Leinwand. Laube, Holzschuppen, Steinstall und Großvaters See I (Teilansicht) im Westwerk, Hamburg, 2009. Fenster, 2006, 120 cm x 150 cm,Read More

Posted On Februar 9, 2011By Isabel BogdanIn Kolumnen und Themen, Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Im Schlachthof

Sau tot – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und abenteuerliche Sachen aus. Diesmal hat sie einem Schlachter beim Arbeiten zugesehen. Tapfer und mutig bin ich nämlich, jawohl, und habe keine Angst, mich den Realitäten zu stellen! Ich rufe beim Schlachter an und mache einen Termin aus. Was ich denn wolle, fragt er. Zugucken. Warum? Um drüber zu schreiben. Neinnein, keine Sorge, es geht nicht um eine kritische Berichterstattung über die Unmöglichkeiten der Fleischproduktion, sondern eher ums „was macht das mitRead More

Posted On Februar 9, 2011By Joerg von BilavskyIn Bücher, Litmag

Thomas Bernhard: Goethe schtirbt

Leid und Leidenschaft – In den nur vier Erzählungen des Bandes „Goethe schtirbt“ spiegeln sich Werk und Leben von Thomas Bernhard. Von Jörg von Bilavsky. Hier spricht Bernhard, hätte der schmale Band mit den vier Erzählungen aus den Jahren 1982 und 1983 auch heißen können. In kaum einem dichterischen Werk steckt so viel selbst Gelebtes, Gedachtes und Verdammtes wie in Bernhards. Gewiss sollte man vorsichtig sein, hinter dem Fiktiven immer die Biografie des Autors zu vermuten. Doch Bernhard lässt seinen Lesern nur selten eine andere Chance. Unerbittlich entführt er ihnRead More
Das Gedicht lebt heute vom Zweifel – Michael Braun und Hans Thill sammeln bereits die deutschsprachige Lyrik des 21. Jahrhunderts. Von Jürgen Verdofsky. Die Dichtung braucht schon lange kein ästhetisches Leitbild oder gar ideologische Geborgenheit. Das 21. Jahrhundert eröffnet nicht mit einem programmatischen Jahrzehnt der Lyrik. So etwas gab es auch nur einmal: Das Jahrzehnt des Expressionismus von 1910 bis 1920. Aber was historisch gilt, muss im Einzelnen nicht zutreffen. Eine Anthologie des Kritikers Michael Braun und des Lyrikers Hans Thill verblüfft nicht nur durch einen exzentrischen Titel: „Lied ausRead More

Posted On Februar 9, 2011By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Lucy Fricke: Ich habe Freunde mitgebracht

Echte Freunde – In ihrem Debüt „Durst ist schlimmer als Heimweh“ schilderte die aus Hamburg stammende Lucy Fricke die Verhältnisse in einer Jugendwohngruppe zwischen Drogenkonsum und sexuellem Missbrauch. Die Protagonisten ihres neuen Romans „Ich habe Freunde mitgebracht“ befinden sich in den Dreißigern, machen „was mit Medien“ und haben mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Dabei geht es ihnen aber nur vordergründig besser als den Jugendlichen von damals: Martha ist Radiomoderatorin bei einem Lokalsender und selbst, wenn sie von Entlassungen und Terroranschlägen berichtet, gibt es für den Comiczeichner Henning kaum etwasRead More

Posted On Februar 9, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Wellen 1 bild / 100 worte Wasserpartikel, die einander herumschubsen… die Definition von „Welle“ begegnete uns nicht bei der morgendlichen Lektüre von „Scientific American“, sondern in einem „Kriminalroman“, der mit exogenen „Informationen“ großzügig umgeht, ein Grund, weshalb wir das Genre „so schätzen“. „Welle“ wäre demnach gleich Pausenhof, oder Unruhe, oder Schubs oder nicht Schubs, oder Ich schubs, also bin Ich, oder Surfen, Klang, Licht, Farben, Fernsehen und Radio, und der Wind in den Straßen von Dickens’ London, und Flauberts Emma, die ihren Mann betrügt, und Pentheus bei seinem Gang aufRead More
Die literarische Woche 07 – 13. Februar 2011 – Thomas Bernhard zum 80. Geburtstag, Der Nobelpreisträger Kenzaburo Oe, das philosophische Radio über Fleischkonsum und als Literaturzeitschrift der Woche: Sinn und Form.Read More