Heathcliff reloaded – Kann man einen der bekanntesten viktorianischen Klassiker in ein Fantasykleid packen und damit auch noch durchkommen? Anne Schüßler findet, man kann. Ein Mann tritt eine Reise in den Norden des Landes an. “Land des Todes” nennt man es auch, karg und düster kommt es daher, das Land schroff, die Einwohner ebenso. Hier glaubt man noch an Magie und an die Vendetta, die Blutrache, die in den Dörfern nach festen Regeln ein Opfer nach dem anderen verlangt. Diesen Mann, Mr. Hammel, zieht es in den einsamen und wenig
Read More Unverwechselbar Gibson – Mit der „Neuromancer“-Trilogie hat er die Science Fiction der 1980er Jahre, den Begriff „Cyberspace“ und mit Cyberpunk ein Genre geprägt, das Kulturwissenschaftler in aller Welt immer noch zur Sekundärliteraturproduktion anregt. In einer Essay-Sammlung gibt William Gibson jetzt Einblick in die Ideen hinter seinen Romanen. Von Kerstin Schoof. „Misstrauen Sie dem unverwechselbaren Geschmack“ vereint die unterschiedlichsten Texte des Autors, entstanden zwischen 1989 und 2011 – Artikel für Wired, die New York Times und den Observer, Kunstkritiken, Eröffnungsreden, Vorworte für Romane und Bildbände ebenso wie eine Vorlesung an der University
Read More Achtung, Schmetterlingseffekt! – Zeitreisen faszinieren. Ob im Film oder in der Literatur, die Beschäftigung mit dem Schmetterlingseffekt, der möglichen Paradoxa und natürlich die naheliegendste aller Fragen “Kann ich Hitler töten?”, fesselt Leser und Filmfreunde gleichermaßen. Anne Schüßler hat sich das genauer angeguckt. Einmal im Buch und einmal im Film. Das Schöne am Zeitreisenmotiv ist, dass es so unglaublich flexibel und beinahe universell einsetzbar ist. Nicht, dass es unbedingt einfach einsetzbar wäre, denn gerade hier lauern Logiklöcher an jeder Ecke, aber es funktioniert so genreübergreifend, dass es von Science Fiction über
Read More Posted On Oktober 9, 2013By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag
Der Alptraum, ein Leben – Auch 20 Jahre nach den schrecklichen Ereignissen auf dem Balkan zieht der Westen es vor, nicht so genau hinzusehen. Ivica Djikic hält seinen Lesern jedoch die Wahrheit wie einen Spiegel vor. Sein Roman ist so schwer verdaulich wie unabdingbar. Von Andreas Pittler Bosko Krstanovic arbeitet für den kroatischen Geheimdienst. Er sieht sich als Patriot, der seinem Lande dienen will. Daneben jedoch hütet er ein Geheimnis. Er ist der Sohn von Andrija Susic, einem jener Männer, die in den Balkankriegen buchstäblich im Blut wateten. Susic, Angehöriger
Read More Dezente Hipster-Häme – Der Debüt-Roman des Berliner Autors dekonstruiert mit Witz und Verve den Hipster-Mythos, das Berlin-Image als große Spielwiese und illustriert die Erweiterung prekärer Arbeitsverhältnisse fernab des Billig-Lohnsektors. Von Ronald Klein Die Mauer war gerade gefallen, Techno-Klänge eroberten ungenutzte Keller und Lagerhallen. Nebenan spielten Punkbands in Hinterhof-Clubs und Galerien, die junge Künstler für sich entdeckt hatten. Öffentliche Räume wurden besetzt und nach Gusto gestaltet. Berlin war in den 90er-Jahre der große Abenteuerspielplatz, der Raum für Experimente und einen Lebensstil bot, den sonst die Mauer in Köpfen, die Ost wie
Read More Warum wir nicht zu einander finden können – Der neue Kurzgeschichtenband „Spätestens Morgen“ von Zoe Jenny irritiert zunächst durch seinen altrosa Einband. In Weichzeichner gehaucht geht eine junge Frau in weißem Kleid über eine morgendliche Wiese. Die für das „Blütenstaubzimmer“ zu Recht wegen ihres klaren Sprachstils gelobte Autorin zeigt sich auf dem Klappentext in Herzchenbluse. Das lässt Schlimmes ahnen – doch es ist eine falsche Fährte: Es geht es in den Kurzgeschichten nicht um Herzschmerz, sondern eher um die Beschreibung der Unfähigkeit, eine Beziehung aufzubauen. Von Jörn Borges Jenny beginnt
Read More Einmal Vater, immer Vater –Der wohl berühmteste Ort für Vermerke ist das Notizbuch von Moleskine. Schon Vorformen davon begleiteten Künstler und Dichter bei ihrem Schaffen, für manche schien das zu befüllende Büchlein lebensnotwendig. Moleskine ist heute noch hip. Auch der Mitte 30-jährige österreichische Schriftsteller Andreas Unterweger hat ein ganzes Buch voller Notizen angelegt – im Untertitel heißt es: Notizen 10.05.2010 –09.07.2012 – und jetzt zur schönen Veröffentlichung im Literaturverlag Droschl gebracht. Von Senta Wagner Manche sind wie vom Schlag getroffen oder schlimmeres, andere können es kaum erwarten. Dennoch wohnt dem
Read More Odysseus in America ‒ James Carlos Blake und sein Roman „Das Böse im Blut“. Ein Essay von Alf Mayer Eine kleine Sensation darf man es nennen, dass einer seiner wichtigsten Romane jetzt ENDLICH auf Deutsch vorliegt, dies zudem in einer grandiosen Übersetzung, die dem biblisch-epischen Ton des Originals begeisternd gerecht wird. Der Erfolg von Pete Dexters Proletarierwestern „Deadwood“ hat den Verlag Liebeskind ermutigt, „Das Böse im Blut“ („In the Rogue Blood“) von James Carlos Blake hierzulande bekannt zu machen. Ein großer Autor ist zu entdecken und mit ihm ein Hauptwerk
Read More Bloody Chops – swusssssch, hack, sprotz …. Heute am Beil: Frank Rumpel (rum) zu Adrian McKinty: „Der katholische Bulle“, Alf Mayer (AM) zu Garry Dishers „Dirty, Old Town“ und Stefan Linster (SL) zu Corinna T. Sievers „Maria Rosenblatt“. Unter Katholiken (rum.) Einen klasse Nordirland-Roman hat Adrian McKinty mit „Der katholische Bulle“ vorgelegt, dem ersten Teil einer neuen Trilogie, die im Belfast von 1981 beginnt, einer Stadt in bürgerkriegsähnlichem Zustand, über der Tag und Nacht die Hubschrauber kreisen, in der sich IRA und deren protestantische Gegenspieler, Militär und Polizei gegenüber
Read More In die Wüste geschickt – Jewgeni Lukins russischer Kult-Sci-Fi-Roman „Unter dem Räubermond“ bleibt aus westlicher Sicht irgendwie unbefriedigend, findet Elly Bösl. Der junge Nomade Ar-Scharlachi hat ein Problem: Aufgrund einer Verwechslung wird er für den berüchtigten Räuberhauptmann Scharlach gehalten, und damit ist sein beschauliches Leben als Nomade, Herumtreiber und Säufer vorbei. Während seiner ersten Nacht im Gefängnis lernt er die ebenso schöne wie gefährliche Aliyat kennen, die die Geliebte des Räuberhauptmannes war. Sie alleine könnte den Irrtum aufklären, doch sie schweigt, denn statt des Galgens erwartet Ar-Scharlachi eine Reise in
Read More Posted On September 25, 2013By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag
„Aus Böhmen und ohne Haus“ –Dass dieser Bildband zustande kam, um Peter Kurzecks 70. Geburtstag zu feiern (eine Liste der Gratulanten, sprich Sponsoren, findet sich im Anhang, und stolze Buchhandlungen sind darunter), ist ein Glück. Mit Klugheit und Empathie zusammengestellt, schön gedruckt auf schönem Papier, ist dies ein Geschenk, wie es ein Autor nur wünschen kann. Von der ersten bis zur letzten Seite erzeugt das Buch jene singuläre Kurzeck – Wehmutsfreude, die alle, die zu seinen Lesungen pilgern oder seine unvergleichlichen CDs hören, immer aufs Neue suchen. Von Gisela Trahms.
Read More Posted On September 25, 2013By Andreas PittlerIn Bücher, Litmag
Verstörend wie die Wirklichkeit –Der neue Roman von Viktor Jerofejew lässt einen irritiert und ratlos zurück. Und es braucht eine gute Weile, bis einem die Erkenntnis dämmert, dass dies ja auch für die Zeit, in der wir leben, gilt. Und damit hat der Autor, aller Absurdität seines Texts zum Trotz, dann schließlich doch seine Hand am Puls der Gegenwart. Von Andreas Pittler Also einmal ganz ehrlich: „Die Akimuden“ sind alles andere als ein leicht verdauliches Buch. Schon der Plot ist mehr als bizarr. Da wird in Moskau die Botschaft eines
Read More Posted On September 25, 2013By Friederike MoldenhauerIn Bücher, Litmag
Kritik mal anders: Friederike Moldenhauer hat über aktuelle Neuerscheinungen meditiert – herausgekommen sind Haiku-Rezension, die die Sache ohne viele Worte auf den Punkt bringen. Pierre Bayard Reiseberichte Jetzt nunmehr aus dritter Hand Ach, wie ermüdend Pierre Bayard: Wie man über Orte spricht, an denen man nicht gewesen ist. Übersetzt von Lis Künzli. Verlag Antje Kunstmann, 2013. 224 Seiten. 18,95 Euro. Cederström / Fleming Arbeit ist Leben Kapitalismus 2.0 Arbeiter ist tot Carl Cederström und Peter Fleming: Dead Man Working. Die schöne neue Welt der toten Arbeit. Übersetzt von Norbert Hofmann.
Read More Posted On September 25, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Monumentales Manifest gegen das Vergessen – Seien Sie gewarnt: Dieses Buch ist ein Panoptikum des Schreckens und der Grausamkeit, ein gewagter Höllentrip in das Herz der Finsternis. Erzählt wird der Zweite Weltkrieg. Die Gewalt zweier totalitärer Systeme. Die Auslöschung der Juden in Europa. Lichtblicke gibt es keine. Von Karsten Herrmann. (Ein CM-Porträt des Autors William T.Vollmann finden Sie hier.) Auf gut 1000 Seiten und in 37 Kapiteln mit verschiedenen realen und fiktiven Personen durchmisst William T. Vollmann inklusive Prolog und Epilog die Jahre des Zweiten Weltkriegs. Die Liste Protagonisten reicht
Read More Posted On September 25, 2013By Christiane QuandtIn Bücher, Litmag
Biographisch-magischer Realismus aus Brasilien – Andréa del Fuego schreibt in ihrem Debutroman die Geschichte der eigenen Familie. Doch haben wir keine trockene Familiengenealogie vor uns, sondern einen ziemlich, ja tatsächlich, nassen Roman, der an orale Erzähltraditionen Lateinamerikas erinnert und magische Elemente mit viel Wasser einflicht. Witzig und mit ganz eigenen Erklärungen für die Phänomene von Natur und Kultur ersteht die Geschichte der drei Waisen Nico, Júlia und Antônio Maláquia und wir lassen uns entführen in die brasilianische Serra Morena, wo ein Tal zum Stausee wird. Von Christiane Quandt. Gleich zu
Read More „Ich denke, die Kleinfamilie hat einen interessanten Punkt erreicht“ – Alf Mayer hat exklusiv für CrimeMag ein Interview mit Robert Wilson geführt – dessen neuer Roman „Stirb für mich“ gerade bei uns erschienen ist. Wir hatten vor Jahren schon einmal Kontakt gehabt. Robert Wilson, damals mit seiner Frau im portugiesischen Hinterland lebend, hatte mit seiner Freundlichkeit verblüfft und seiner Auskunftsfreude. Dieses Mal waren meine Fragen überschaubar und sehr knapp gehalten – umso ausführlicher und ergiebiger seine Antworten, hier exklusiv für CrimeMag. Offenkundig hatte ihm die Kategorie „welthaltig“ gefallen, die ich
Read More Welthaltiger Thriller mit Tiefgang – Robert Wilsons „Stirb für mich“. Eine ausführliche Analyse mit Erweiterungen von Alf Mayer. Die nächtliche Maiden Lane in London, eine Gruppe ausgelassener, angetrunkener junger Menschen in Partystimmung. Die Industriellentochter Alyshia mittendrin. Plötzlich von einem Schwindelgefühl erfasst, wird sie von einem Freund in ein Taxi gestoßen, das mit ihr davonbraust. „Wir wissen, wohin wir fahren“, sagt der Fahrer zu der Entführten. Zumindest im englischen Original sind diese ersten drei Seiten auch sprachlich beschleunigt („The paella yawn in the cruella dawn“), die deutsche Übersetzung („Paella verdauen im Morgengrauen“)
Read More „Per Anhalter durch die Galaxis“ für die Generation iPod – Rob Reid erklärt in „Galaxy Tunes“ die Welt des Urheberrechts in einer humorvollen Space Opera, die vor nichts und niemandem halt macht. Von Elly Bösl Die Galaxis wird beherrscht von der Kultivierten Liga, einem Zusammenschluss unterschiedlichster Alien-Zivilisationen, die frei, gleich und in Frieden leben. Jede Spezies, die es geschafft hat, sich während ihrer Entwicklung nicht selbst zu vernichten, kann in die Kultivierte Liga aufgenommen werden. Natürlich legt man in der Kultivierten Liga sehr viel Wert auf Kultur, und so gehen
Read More Pick of the Week N° 20 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieser
Read More Posted On September 18, 2013By Brigitte HelblingIn Bücher, Litmag
Mutter Bär ist nicht zu trauen – Lange war es vergriffen, nun hat der Hamburger Aladin-Verlag „Der kleine Bär“ in einer neuen Übersetzung herausgebracht. „Little Bear“, mit Illustrationen von Maurice Sendak („Wo die wilden Kerle wohnen“), war das erste Buch, das unsere Autorin selber lesen konnte. Auf Englisch – schließlich lebte sie damals in den USA. Grund genug, sich über eine Katze mit Hut, lesepädagogische Verfahren, die Fibel „Fun with Dick and Jane“ und die Frage, inwieweit Mutter Bär zu trauen ist, Gedanken zu machen. Von Brigitte Helbling. Als ich
Read More Posted On September 18, 2013By Eva KarnofskyIn Bücher, Litmag
Eine Aneinanderreihung von Klischees und Klamauk – Seit sein großer Barcelona-Roman „Die Stadt der Wunder“ 1989 auf Deutsch erschien, ist Eduardo Mendoza auch hierzulande eine feste Größe auf dem Buchmarkt. Von ihm liegt inzwischen ein rundes Dutzend Romane in deutscher Übersetzung vor. Und die meisten überzeugten. Als sich der Katalane allerdings an ein aktuelles politisches Thema wagte – die Veränderungen, die ein Politiker durch den Wahlkampf erfährt („Mauricios Wahl“, 2007) – kam nichts sonderlich Gutes dabei heraus. Sein neuer Roman befasst sich wieder mit der aktuellen Politik, mit dem Einfluss
Read More Posted On September 18, 2013By Peter MuenderIn Bücher, Litmag
36 Stunden, 125 Wochenend-Trips, 644 Seiten – Ein Starker Reiseführer auch für weniger bekannte europäische Locations. Von Peter Münder. Ein Wochenende in Barcelona, eine Woche Schottland, eine fünftägige Radtour an der Donau – keine Frage: Touristische Kurztrips sind schon seit Jahren beliebt und der Trend hält weiter an. Die „New York Times“ hat mit ihren Reise-Tipps für „Thirty Six Hours“ einen so enormen Erfolg, dass man die Empfehlungen für Weekend-Trips seit 2006 auf Europa ausdehnte und die 2011 in Buchform veröffentlichten Kolumnen über Kanada und die USA nun sogar in
Read More Posted On September 18, 2013By Christiane QuandtIn Bücher, Litmag
30 Jahre danach gegen das Vergessen – Farben, Formen, Töne und Körperspuren, Schweigen und Schuld spielen in dem Roman der brasilianischen Autorin Adriana Lisboa eine zentrale Rolle. Die Schwestern Maria Inês und Clarice werden in ihrer unterschiedlichen Umgangsweise mit einer traumatischen Vergangenheit begleitet. Dreißig Jahre nach dem Ereignis, das erst Bildfragment für Bildfragment in seiner ganzen Abscheulichkeit offenbar wird, treffen sie sich wieder an dem Ort, wo das Unaussprechliche stattgefunden hat. Von Christiane Quandt. Wege der Erinnerung Spiralförmig nähert sich der Erzähldiskurs diesem Ereignis an, man erahnt immer mehr, dass
Read More Internationale Meisterklasse – Michael Robothams neuer Thriller „Sag, es tut dir leid“. Es gibt sie, jene Ausnahmeautoren, die einen makellosen Kriminalroman nach dem anderen vorlegen. Der Australier Michael Robotham gehört zu dieser internationalen Meisterklasse. Das ist sie auch schon, die Kurzkritik zu seinem achten Thriller, „Sag, es tut dir leid“ betitelt und hier bei CrimeMag um einen exklusiven Text von Robotham himself ergänzt. „When Children Don’t Come Home“ erklärt seine persönlichen Bezüge zu diesem grausamen Thema und zu seinem neuen Roman. Im Mittelpunkt von „Sag, es tut dir leid“ (Say You’re Sorry)
Read More Deutsch, brav und schweigend Tobias Gohlis über Wolfram Fleischhauers „Schweigend steht der Wald“. Das ist ein sehr deutsches Buch. Das bedeutet: Es ist ernsthaft, es ist politisch korrekt, und es ist brav. Man kann es als Schulbuch empfehlen. Der Wald steht im Zentrum. Der deutsche Wald. Nicht nur im Titel, der an der Deutschen Lieblingslied erinnert. Einmal heißt es: „Manche Völker schauen aufs Meer. (..) Aber wir schauen in den Wald. So sind wir eben. Da kommen wir her und da gehen wir immer wieder hin.“ Bei Faunried steht er,
Read More Hey, look what I just got!1 – John Scalzi gewinnt mit „Redshirts“ den Hugo Gernsback Award 2013 in der Kategorie „Bester Roman“ – allerhöchste Zeit, dass Elly Boesl einen Blick in das Buch wirft. Ein Redshirt ist, wie dem eifrigen SF-Leser, -Zuschauer und Rollenspieler sicherlich bekannt, ein Begriff geprägt durch „Star Trek – The Original Series“ und bezeichnet eine Figur, die mehr oder weniger sofort stirbt. Redshirts sind Kanonenfutter, die armen Schweine, die bei Einsätzen auf fremden Planeten dran glauben müssen, um den anderen Figuren (in andersfarbiger Oberbekleidung) das Überleben
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