Crimemag Category

An Interview with Adrian Hyland – by Alf Mayer Centered around policeman Roger Wood, Adrian Hyland’s Kinglake-350 is a masterpiece of writing about a catastrophe – the worst bushfire disaster in Australia’s history, Black Saturday, 7 February 2009. As the firestorm engulfed the community, Roger Wood risked his life, again and again, to try and save people.With the fire raging all around, he phoned home to warn his wife what was coming. She screamed that the fire had already hit their property. Then the line went dead… Adrian Hyland takes aRead More
„We need to rebuild more than fire-impacted houses“ Writer Sulari Gentill nearly lost her house to the bushfires, had already been forced to give it up. Her husband and son are firefighters themselves, they were out defending their doomed community. – So, this is a very close encounter with Australia’s wildfire. Sulari was ready to share her thoughts with German readers, even as she is not yet translated in Germany. Her website here. After setting out to study astrophysics, graduating in law and then abandoning her legal career to writeRead More
Flaming tragedy by Alan Carter, Stephen Greenall, David Whish-Wilson Alan Carter: We could literally not make this shit up… If Scandi-noir is defined by ice then it comes as no surprise that Oz-noir was born out of fire. Drought and fire are ingrained into Australian literature as they should be for woe-betide anybody who takes this sunburnt country for granted. More recently fire has been an evil and foreboding presence in a number of Australian crime novels, including but not limited to, Peter Temple’s Truth, Jane Harper’s The Dry, and J.P. Pomare’s InRead More
These are the opening pages of Canticle Creek, a work in progress. The narrator is Possum, a fifteen-year-old girl, returning to her home after a bushfire.                            AFTERBURN It was mid afternoon on the second day before I could sneak out of the hospital. I flagged the minister down, persuaded him to take me back to Bluehouse, but there was a road block at the bottom of the hill and a stone-faced cop who wasn’t taking any nonsense. “Crime scene, mate.” “She lives up there,” the minister explained, nodding at me.Read More

Posted On März 1, 2020By Ute CohenIn Crimemag, CrimeMag März 2020

Ute Cohen zu „Die Coachin“

666 IM PRIME TOWER Ganz oben im Wolkenkratzer spielen sich die teuflischsten Szenen ab.  Während in J.G. Ballards Dystopie „High-Rise“ aus dem Jahre 1975 die Utopie vom Wohlstand für alle zur kapitalistischen Fratze mutiert, gibt es in Nicolas Verdans „Die Coachin“ nur noch Superdekadenz in der „Prime Tower Affiliation“. Im London der 1970er Jahre stellten Brutalismus-Bauten einen Gegenentwurf zur dysfunktionalen Gesellschaft dar. Nach dem Vorbild Corbusiers errichtete man Wohnmaschinen, die ihren Bewohnern Autarkie und einen sicheren Rückzugsort gewähren sollten. Das System innerhalb des Systems entwickelte sich jedoch von der WohnutopieRead More
Bücher kurz serviert Kurzbesprechungen von fiction – Unsere Rubrik „non fiction, kurz“ fällt diesmal aus. Hier Joachim Feldmann (JF), Ulrich Noller (UN), und Thomas Wörtche (TW) über: Thomas Christos: 1965 –Der erste Fall für Thomas Engel Ute Cohen: Poor Dogs Peter Henning: Die Tote von San Andreu Cai Jun: Rachegeist Michael Koryta: Die mir den Tod wünschen Dirk Kurbjuweit: Haarmann Mercedes Rosende: Falsche Ursula Wallace Stroby: Zum Greifen nah Jan Costin Wagner: Sommer bei Nacht __________________________________________________________________ Spannend & putzig (JF) Einen Schnellkursus in deutscher Nachkriegsgeschichte offeriert der unter dem Pseudonym ThomasRead More

Posted On März 1, 2020By Constanze MatthesIn Crimemag, CrimeMag März 2020

Øistein Borge – „Kreuzschnitt“

Munch begegnet Matisse Constanze Matthes über das Krimidebüt des norwegischen Autors. Geld schützt nicht vor Mord. Der Immobilienmogul Axel Krogh, einer der reichsten Männer Norwegens, wird in seiner Villa an der Côte d’Azur tot aufgefunden. Sein Leichnam wurde geschändet, im Rücken des bereits betagten Mannes hat der Mörder ein blutiges Kreuz hinterlassen. Kroghs Tochter Ella und Erik Jacobsen, Konzernchef der Krogh-Gruppe, finden den Toten und entdecken, dass auch ein Gemälde eines unbekannten Künstlers aus dem Anwesen gestohlen wurde. Der Osloer Kommissar Bogart Bull wird für die Ermittlungen nach Frankreich entsendet,Read More

Posted On März 1, 2020By Thomas PrzybilkaIn Crimemag, CrimeMag März 2020

Thomas Przybilka: About Crime Fiction

Hinweise zur Sekundärliteratur Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieser Fülle, die uns besondersRead More
Von Katja Bohnet „Big fat butt.“ Worüber andere — wiggle, wiggle — schlichte Popsongs schreiben, verfasst Mercedes Rosende normalerweise einen intelligenten Roman. In „Krokodilstränen“ wartete die Autorin aus Uruguay mit einem witzigen, doppelbödigen, der Gewalt nicht abgeneigten ersten Werk in Deutschland auf. Schauplatz Montevideo. Protagonistin: ungewöhnlich, psychologisch attraktiv. Der Nachfolgeroman erscheint jetzt im Unionsverlag unter dem Titel „Falsche Ursula“. Schon der Titel weist darauf hin, dass man der Antiheldin aus „Krokodilstränen“ wieder begegnen wird. Ursula (lat. kleine Bärin) kämpft mit starkem Übergewicht. Ein großer Teil des Romanes zeigt sie schwitzend,Read More
Schändlicherweise ist die polnische Kriminalliteratur bei uns eher unbekannt. Wolfgang Brylla von der Universität Zielona Góra schafft Abhilfe. Mitte März ist es wieder soweit, der neue Mróz kommt raus (Bis zum Ende). Deutschland-Premiere, der Moment, auf den alle Krimileser mit zitternden Händen und Hautausschlag gewartet haben… „Mróz? Welcher Mróz?“, werden Sie sich fragen. Obwohl Sie Hunderte Kriminalromane verschlungen haben und sich in der Szene prächtig auskennen, können Sie sich auf den polnisch klingenden Nachname keinen Reim machen. Mróz heißt übersetzt „Frost“, mit frostigen Verhältnissen bekamen wir es bis zu diesemRead More
Eine kalte Morgensonne brach durch die Wolkendecke über dem Betondschungel im Südosten der Grachtenstadt. In den Wohnungen und auf den Fluren der wabenhaft miteinander verbundenen Hochhäuser wurde es noch lauter. Arabische TV-Sender, Afro-Rap, schrilles Zetern, alkoholisiertes Grölen und nerviges Kleinkindergeschrei überlagerten sich. Die Fahrstühle waren pausenlos in Betrieb, vor den Häusern jaulten die Motoren der tiefer gelegten Mittelklassewagen, knatterten die frisierten Mopeds hoch zur Zufahrtsstraße Richtung Zentrum. Suse erwachte, ihr Handy mit beiden Händen umklammert. Keine Nachricht, noch im- mer keine Nachricht. Sie war enttäuscht. Der Platz neben ihr imRead More

Posted On März 1, 2020By Gerhard BeckmannIn Crimemag, CrimeMag März 2020

Beckmanns Große Bücher

Ein gewichtigerer deutscher Familien- und Gesellschaftsroman als die „Buddenbrooks“ Den besten, und  bedeutsamsten, deutschen Familien- und Gesellschaftsroman  seit der Publikation von Thomas Manns „Buddenbrooks“ (1901), nun können wir ihn endlich lesen, den Roman „Effingers“ von Gabriele Tergit – ein großes Glück, das wir der Herausgeberin Nicole Henneberg und dem Schöffling Verlag verdanken. Sie haben den Roman 2019 herausgebracht –  siebzig Jahre, nachdem Gabriele Tergit das Manuskript 1948 vollendete. Dass er dem deutschen Publikum so lang unzugänglich war, ist eines der traurigen Kapitel in der Geschichte der deutschen Nachkriegsliteratur. Es istRead More
Fiesta in Santa Fe Ein Mann kommt in eine Stadt, um einen weitaus mächtigeren Mann zu erpressen – das ist der Ausgangspunkt von Dorothy B. Hughes‘ Kriminalroman „Ride the pink horse“, der in der deutschsprachigen Ausgabe von Goldmann 1981 den Titel „Der Tod tanzt auf den Straßen“ bekommen hat. Tatsächlich ist dieser Titel zwar weit weg vom Original, aber er beschreibt die Atmosphäre vor Ort: In der Stadt findet gerade eine Fiesta statt mitsamt Umzug und Prozession. In der deutschsprachigen Ausgabe wird dieser Ort fälschlicherweise als „eine kleine Stadt inRead More

Posted On März 1, 2020By Beatrice BehnIn Crimemag, CrimeMag März 2020

Beatrice Behn über „Parasite“

Die Kellermenschen Bong Joon-hos Parasite beginnt im Keller. Hier im Untergeschoss eines eh schon völlig abgeranzten Hauses leben die Kims in größter Armut. Vater Kim Gi-taek (Song Kang-ho), seine Frau, die ehemalige Hammerwerferin Chung-sook (Chang Hyae-jin), und die inzwischen erwachsenen Kinder Ki-Jung (Park So-dam) und ihr Bruder Ki-woo (Choi Woo-shik) machen jeden Aushilfsjob, den sie kriegen können, während sie in ihrer Wohnung in Ecken kriechend nach kostenlosem WLAN suchen. Es ist nur ein kleiner Schritt hin zum absoluten Abstieg. Doch dann bekommt Ki-woo eine Chance, die allen Hoffnung bringt. DerRead More
Die neue radikale Unentschiedenheit  Wutbürger gibt es auch in England- aber es wäre kleinkariert, gegenwärtige Irritationen und Turbulenzen allein auf den Brexit zu projizieren oder mit der Inkompetenz einiger politischer Funktionsträger zu erklären. Wut, Frust und Abscheu gegenüber einem debilen, dekadenten Establishment gab es schon unter Queen Victoria, zur Zeit von Disraeli , Palmerston, Gladstone und vor allem während der Thatcher-Regentschaft – von Gordon Brown, Harold Wilson, John Major und dem opportunistischen Bush-Kumpel Tony Blair ganz zu schweigen. Der Romancier Jonathan Coe („Number 11“) versucht mit subtilem Einfühlungsvermögen und demRead More

Posted On Februar 27, 2020By Katrin DoerksenIn Crimemag, CrimeMag März 2020

Berlinale 2020 – Logbuch #3

„Ich wollte ins Kino gehen!“ von Katrin Doerksen „Ich wollte ins Kino gehen! Ich wollte einen Film sehen!“ Das war meine Sitznachbarin in der Weltpremiere von Heinz Emigholz’ Die letzte Stadt. Ich hatte sowas schon geahnt, als sie sich vor dem Film setzte und ihrer Begleiterin von dieser „schönen Komödie“ erzählte, die sie mal auf der Berlinale gesehen hatte: „Die mit Jack Nicholson und der Keaton“. Ich will ins Kino gehen, ein schöner Wunsch, aber die Damen wussten offensichtlich nicht, worauf sie sich eingelassen hatten. Der Abend begann dann damit,Read More

Posted On Februar 27, 2020By Katrin DoerksenIn Crimemag

Berlinale 2020 – Logbuch #2

Wie Frösche im heißen Wasserbad von Katrin Doerksen Sonntag ist Märchentag auf der Berlinale. Matteo Garrone hat Pinocchio verfilmt und tatsächlich sieht der Film aus und fühlt sich auch so an wie eine weitere Episode aus seiner Volkssagenadaption Das Märchen der Märchen. Erneut finden wir uns in einer fantastischen Welt wieder, die in der realen Historie verankert scheint, als hätten sprechende Grillen und blauhaarige Feen einmal selbstverständlich existiert. Kaum ein europäisches Land würde sich dafür wohl besser eignen als Italien mit seinen zahlreichen halb verlassenen und verfallenen Städtchen, mit Dörfern,Read More

Posted On Februar 27, 2020By Katrin DoerksenIn Crimemag, CrimeMag März 2020

Berlinale 2020 – Logbuch #1

Heimatsuche von Katrin Doerksen Weil die Leute nun einmal gern in vorgegebenen Rahmen denken, hängt auf der 70. Berlinale, der Ersten unter künstlerischer Leitung von Carlo Chatrian, ziemlich viel an einer Frage: Wäre dieser oder jener Film auch unter Dieter Kosslick im Programm gelandet? Am Eröffnungstag des Festivals lautet die Antwort für’s Erste: Wahrscheinlich schon. Den Auftakt des Jahrgangs bildet Philippe Falardeaus My Salinger Year, die Verfilmung der Memoiren von Joanna Rakoff, die im New York der 1990er Jahre bei einer Literaturagentur die Fanpost an J.D. Salinger bearbeitete. Aufstrebende AutorinRead More

Posted On Februar 26, 2020By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag März 2020

Schatzsuche: Crime-Neuerscheinungen 3/2020

Eine Vielzahl Krimi-Neuheiten  … erscheinen jeden Monat, dazu Graphic Novels (vulgo: Comics) und DVDs und BluRays. Unmöglich, das alles zu überblicken und zu rezensieren. CrimeMag siebt und schürft deshalb für Sie und weist hier regelmäßig mit Hilfe von: Kaliber.38 und der befreundeten Buchhandlungen Chatwins (Berlin), Hammett (Berlin), Glatteis (München), Wendeltreppe (Frankfurt) und Buchladen in der Osterstraße (Hamburg) auf interessante Neuerscheinungen hin. Empfehlungen für DVDs, BluRays und Comics geben Katrin Doerksen und Thomas Groh. Diesmal ist unsere Auswahl klein & fein: Claudia Denker von der Krimiabteilung im Chatwins in Berlin-Schöneberg Dieses Mal gibt es zwei Titel bei Edition Nautilus, auf die ich mich freue: Jérome Leroy: »Der Schutzengel« und Matthias Wittekindt: »Die Brüder Fournier«. ErstererRead More

Posted On Februar 26, 2020By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag März 2020

Krimi-Gedicht

Drip Fed Fred by Madness We want Freddie for our leader Freddie is a man of class We want Freddie for our leader All stand and raise your champagne glass Gentlemen and assassins and ladies of the night I call upon you this evening in the hope of shedding some light I can’t go into detail or finger unfounded fools But there are some here amongst us that are not playing to the rules I’ve rounded up the lowlife and local CID Offered a free massage or else the thirdRead More

Posted On Februar 26, 2020By Claudia FiedlerIn Crimemag, CrimeMag März 2020

Veranstaltungskalender

Krimilesungen vom 01.03.2020 bis 31.03.2020 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Friedrich Ani präsentiert „All die unbewohnten Zimmer“:04.03.2020     Keller Z87, Würzburg, Beginn 19:30 Uhr19.03.2020     Villa Clementine, Wiesbaden, Beginn 19:30 UhrWeitere Infos gibt es hier. Max Annas liest aus „Morduntersuchungskommission“:11.03.2020     Gerberhaus, Idstein, Beginn 19:30 Uhr16.03.2020     Stadtbücherei, Weimar, Beginn 19:30 Uhr17.03.2020     Schillerhaus, Rudolstadt, Beginn 19:30 Uhr18.03.2020     Karl-Theodor-Liebe-Buchhandlung, Neustadt an der Orla, Beginn 19:30 Uhr19.03.2020     Bessunger Knabenschule, Darmstadt, Beginn 20:00 Uhr27.03.2020     Stadtbibliothek, Bielefeld, Beginn 20:00 UhrFür mehr Infos hier entlang. Zoë Beck präsentiertRead More

Posted On Februar 2, 2020By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Februar 2020

CrimeMag: Editorial Ausgabe Februar 2020

Herzlich willkommen! Nach unserem Mammut-Jahresrückblick mit 84 Autorinnen und Autoren (siehe oben in unserer Titelleiste unter Highlights) sind wir mit der ersten regulären Ausgabe 2020 zurück – und wir freuen uns wie Bolle, dass Sonja Hartl ab sofort unser Redaktionsteam verstärkt. Sie war Chefredakteurin des Polar-Magazins, CrimeMag-Leser kennen Sie von vielen Texten und ihrem Blog Zeilenkino. In dieser Ausgabe hat sie etwas zu Scorseses „The Irishman“ zu sagen. Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock wartet auf den „Exit Orange“, James Grady sieht das Jahr 2019 als „Our Year of the Beast“. ChristopherRead More

Posted On Februar 2, 2020By Thomas AdcockIn Crimemag, CrimeMag Februar 2020

Thomas Adcock: Exit Orange

By Thomas Adcock Copyright 2020-Thomas Adcock  NEW YORK CITY, near America As I write on this final day of January, it appears that Donald Trump will be found not guilty in his so-called impeachment trial in the upper chamber of the United States Congress. Despite the dishonest verdict—orchestrated by a once grand old American political party, now destined to live in infamy—I encourage a cheerful view: Donald Trump is toast. In this bleak moment, my outlook may be considered Pollyannaish. But as surely as the calendar moves forward to ElectionRead More
Liebes CrimeMag-Publikum, Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine neue Rubrik, die jeden Monat Bilder des Fotografen Carsten Klindt und manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst in Bild und Wort, fragmentarisch und  kaleidoskopisch. Freuen Sie sich mit uns! (Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr. 5, Nr.6, Nr.7, Nr. 8 und Nr.9, Nr. 10 und Nr. 11, Nr. 12 und Nr. 13 und Nr. 14 und Nr. 15 und Nr. 16 und Nr. 17.) „Street Scenes“ ist eine Serie des Berliner Fotografen Carsten Klindt,Read More
Von der Verbrechensdichtung zur Kriminalliteratur Eine Bestandsaufnahme von Thomas Wörtche Das „literarische Feld“, wenn man Pierre Bourdieus „Konzeptmetapher“ (according to Henrietta Moore) als explikative Folie akzeptiert, ist weder ein statischer noch ein friedlicher Ort[1]. Die Positionierung eines Autors, einer Textsorte, einer Gattung oder eines Genres ist historisch variabel, wechselt von den Rändern ins Zentrum und umgekehrt. Manchmal drohen sie vom „Feld“ verdrängt zu werden oder müssen sich den Eintritt erkämpfen. Das literarische Feld ist Austragungsort ästhetischer Kämpfe. Die wiederum sind ohne Verzahnung mit politischen und sozialen Konflikten nicht zu denken. DerRead More
Die Kriminalliteratur hat gesiegt – vielleicht zum Tode Crime Fiction und das literarische Feld in Deutschland Auch nach dem 2. Weltkrieg konnte sich die deutschsprachige Kriminalliteratur nicht aus eigener Kraft in nennenswerten Maß im literarischen Feld etablieren. Sie bedurfte dazu der tatkräftigen Hilfe von außen. Auch wenn es während der Nazi-Zeit, wie oben angedeutet, eine quantitativ erkleckliche Produktion von deutscher Kriminalliteratur gab (von einem „Krimi-Verbot“ im Nationalsozialismus kann man pauschal nicht sprechen, nur waren die Produktion und Rezeption sozusagen „gleichgeschaltet“ und streng gefiltert) war sie an den internationalen state of art nichtRead More