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Bosch meets Ballard Los Angeles – Stadt der Reichen und Schönen, aber auch von Armut, Gewalt und Verbrechen geprägt. Die Metropole an der Pazifikküste zählt zu den Orten mit der höchsten Kriminalitätsrate in den Vereinigten Staaten und zu den Städten, die niemals schlafen. In der berühmt-berüchtigten Nachtschicht, der sogenannten Late Show, arbeitet die junge Polizistin Renée Ballard. Eines Nachts sieht sie, wie sich ein ihr unbekannter grauhaariger Mann an den Aktenschränken im Departement zu schaffen macht. Es ist ihre erste Begegnung mit Harry Bosch, dem erfahrenen Ermittler. Doch es wirdRead More
In den 1990er und 2000er Jahren gab es eine kleine Welle russischer respektive postsowjetischer Kriminalliteratur auf dem deutschsprachigen Markt, wohlgemerkt autochthoner russischer Autor*innen. Die üblichen einschlägigen Narrative von außen über die Sowjetunion, Russland und andere Republiken, also alles seit John Le Carré oder Martin Cruz-Smith, lassen wir hier mal beiseite.  Boris Akunin, Polina Daschkowa, Alexandra Marinina, Darja Donzowa oder Anna Malyschewa, um nur ein paar Namen zu nennen, waren hier zwar nie wirklich fette Bestseller, aber sie wurden doch regelmäßig wahrgenommen. Davon ist nicht mehr viel übriggeblieben in unserem Fokus,Read More

Posted On Juli 1, 2021By Hazel RosenstrauchIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

G’schichten aus dem Pinienwald

Hazel Rosenstrauch über Lutz Hachmeisters „Geschichte der Côte d’Azur“ Die Côte d’Azur ist bekanntlich nicht nur schön, sie ist auch geschichtsträchtig. Deshalb hatte ich mir dieses Buch besorgt und wohlwollend zu lesen begonnen. Lutz Hachmeister, u.a. ausgewiesen als Filmemacher, konzentriert sich auf den Ort Juan-les-Pins, greift allerdings weit darüber hinaus auf die umliegenden Städte, Menton, Nizza, Monaco, Cannes, und vor allem greift er tief in die Geschichte von Hotelbesitzern, Stars, Architekten, Künstlern, Aristokraten, Neurotikern, Alkoholikern, Selbstmördern und Großkotzen aller Nationen.  Mir sind die Schönen und Reichen, die Mafiosi und Diktatoren,Read More

Posted On Juli 1, 2021By Lisette BuchholzIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

„Unterwegs nach Xanadu“

Lisette Buchholz über das Buch von Elmar Schenkel „The West shall shake the East awake … while ye have the night for morn‘“, raunt es in „Finnegan’s Wake“. Der Charakter und die Vielzahl west-östlicher Beziehungen und Bezüge sind kaum zu überblicken. Den Versuch eines Kompendiums unternimmt Elmar Schenkel mit den Schwerpunkten Indien – China – Japan, wohl wissend, dass „das Wesen von Xanadu darin besteht, dass es nie erreicht wird“. Der Autor ist selbst viel gereist und hat in zahlreichen Publikationen davon erzählt, dazu kommt sein lebhaftes Interesse an GrenzgebietenRead More
„Zuweilen verstand er sich als Rufer“ Ein Interview von Constanze Matthes Aus Anlass des 20. Todestages von Stefan Heym (1913 – 2001) am 16. Dezember 2021 veröffentlicht der Verlag C. Bertelsmann eine große digitale Werkausgabe des Schriftstellers und Publizisten. Von Mai bis Oktober dieses Jahres erscheinen 28 E-Books, die das vielfältige Werk des Autors in seiner ganzen Bandbreite abbilden: von historischen und zeitkritischen Romanen über Gedichte, Erzählungen, Reden, Essays bis hin zu Märchen. Jeder Band wird durch ein Nachwort der renommierten Literaturwissenschaftlerin und Heym-Kennerin Dr. Therese Hörnigk abgerundet. In einemRead More
Zusammenschau eines zerstückelten Triptychons Am 21.12.2020 strahlte 3Sat/ZDF aus: „Geheimnis der Meister – Bosch“, Teil einer aus den Niederlanden übernommenen Reihe. Zitat: „Ein kleines Team von Künstlern, Handwerkern und Wissenschaftlern erkundet die Geschichten hinter den Werken.“ Konkret stellte man sich die Aufgabe, ein kleines Bild Boschs möglichst originalgetreu nachzumalen. Meist „Der Hausierer“ genannt. Es gelang, wie vor 500 Jahren zu malen. Sogar der Rahmen wurde originalgetreu kopiert. Abschließend hieß es: „Wir können das Bild heute nicht mehr lesen, nicht verstehen, was er gemeint hat, es bleibt wohl ein Geheimnis des MeistersRead More

Posted On Juli 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

Krimigedicht von Bessie Smith

Send Me to the ‚Lectric Chair Judge, you wanna hear my pleaBefore you open up your courtBut I don’t want no sympathy‚Cause I done cut my good man’s throat I caught him with a trifling JaneI warned him ‚bout beforeI had my knife and went insaneAnd the rest you ought to know Judge, Judge, please, Mr. JudgeSend me to the ‚lectric chairJudge, Judge, good Mr. JudgeLet me go away from here I wanna take a journeyTo the devil down belowI done killed my manI wanna reap just what I’ve sowedRead More
Herzlich willkommen! Auf welchem Wege kommen Sie eigentlich zu uns? Haben Sie unseren Newsletter abonniert – es geht zu ihm hier –, war es der blanke Zufall, oder markieren Sie sich den 1. Monats stets mit einem „CM“ für CrimeMag/ CulturMag? Nun, Hauptsache, Sie sind wieder da, denn auch für den Juni haben wir Ihnen wieder ein umfangreiches Programm angerichtet. „Friede Freude Totentänze“ überschreibt Iris Boss dieses Mal ihre Kolumne. Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock berichtet von „American Terrorism“, Christopher G. Moore, unser Mann in Bangkok, lädt zu Abstimmung und VorschlägenRead More

Posted On Juni 1, 2021By Thomas AdcockIn Crimemag, CrimeMag Juni 2021, News

Thomas Adcock: Trump’s Terrorists

NEW YORK CITY, near America On a recent evening news broadcast, television journalist Joy Reid opened her program with unsettling questions about contemporary life in these dis-United States of America—where gun massacres occur almost daily; where partisan debate has devolved to obstructive tribalism, with half the political duopoly shirking responsibility for governance; where lunatics and unembarrassed racists occupy high public office and prominent media platforms; where falsehoods are considered facts by millions, and bloody violence as patriotism. Where the coda to Donald Trump’s unnerving Republican Party regime of scandal, ineptitude,Read More
Gerne und oft Friedhofsluft Mein überschaubarer Heimatort war, aus welchen Gründen auch immer, Standort des größten Friedhofs der Schweiz. Ich weiß es nicht genau, aber ich bin ziemlich sicher, dass die Zahl der Toten auf dem Gemeindegebiet die der Lebenden bei weitem überstieg. Auf jeden Fall nahm der Friedhof eine größere Fläche ein als die gesamte Innenstadt – von uns nur „das Dorf“ genannt. Trotz dieser räumlichen Präsenz hatte der Ort für mich als Kind nie eine Rolle gespielt. Eine Grünfläche mit Grabsteinen, umgeben von einer hohen Mauer – derRead More
Groschupf
In der Hitze der Macht Wer das Buch in diesen Tagen liest, ist seiner Zeit um eine Nasenlänge knapp voraus. Die Pandemie ist vorbei, steckt als Trauma eines verlorenen Jahres in den Knochen. Der Sommer des Jahres 2021 ist, anders als es die windig-kalt verregneten Tage gerade andeuten, kochend heiß. Der Titel erklärt sich selbst. Hitze erzeugt einen anderen Bewusstseinszustand. Die Poren öffnen sich. Alles fließt ineinander: die Szenen, die Akteure, ihr Handeln, ihre Sorgen, ihre Obsessionen. Der Ich-Erzähler Tom Lohoff ist ein Ostgewächs, Sohn eines frühpensionierten Kripobeamten, der einstRead More
Große Figur, keine überlebensgroße Rächerin Es sind zwei Tote ohne Namen, mit denen es die Privatdetektivin und gelegentliche Kopfgeldjägerin Alice Vega in Louise Lunas Kriminalroman zu tun bekommt: zwei mexikanische Mädchen, zwischen 12 und 14 Jahren alt, zu Lebzeiten zur Prostitution gezwungen, nach dem Tod einfach abgeladen. Alter, Todesart und die Seriennummer der eingesetzten Spirale verbindet sie – und letztere verrät noch mehr: Es muss außer ihnen noch vier weitere Mädchen geben. Weil nun eine der Toten einen Zettel mit dem Namen von Alice Vega in der Hand hält, kommtRead More
Corona I März 2020: Ich fing an, Corona-Gedichte während eines Krankenhausaufenthaltes zu schreiben. Der erste Tag dort war noch ‚normal‘. 24 Stunden später fühlte ich mich wie in einem postapokalyptischen Science Fiction. Masken, leere Gänge, eine unsichtbare Bedrohung. Im Fernsehen Bilder aus Italien. Als ich nach Flensburg zurückkam, gab es meine alte Welt nicht mehr. Wenn ich heute zurückschaue – gut 1 Jahr und 200 Gedichte später: II … ist der Versuch, eine poetische Antwort auf die Frage einer Kollegin zu finden, was für mich denn Einsamkeit bedeute. Einsamkeit sollteRead More

Posted On Juni 1, 2021By Markus PohlmeyerIn Crimemag, CrimeMag Juni 2021, News

Markus Pohlmeyer: Corona 12

„Nun versteh ich den Menschen erst, da ich fern von ihmund in Einsamkeit lebe!“[1]Hölderlin 1 Marx – Kierkegaard – Freud: Personae Der Kierkegaard-Forscher K. Nordentoft habe sich, so eine seiner ehemaligen Schülerinnen, im Himmel eine Begegnung zwischen Freud, Marx und Kierkegaard gewünscht. Letztlich muss das der Liebe Gott arrangieren, aber hier unten wage ich folgenden Versuch – verschiedene Masken also, die ich anziehen werde: MarxWarum sind wir soÜberrascht? Es geht dochLetztlich nur um UnterdrückungUnd Ausbeutung. FreudEs variierenNur die Legitimationen wechselnderIdeologien, Religionen, KastenOder Egos. (So denken sich gewisseAffen immer neue MythenRead More
Hat wenig mit Merle Kröger zu tun: „Verrat am Nil“ aus dem Jahr 1967 Merle Krögers „Die Experten“ – nicht dass ihre Erzählweise irgendetwas damit zu tun hätte – rief mir einen frühen Mister-Dynamit-Roman in Erinnerung, den ich jetzt wiedergelesen habe. „Verrat am Nil“ erschien im Frühjahr 1967 als sechstes Abenteuer des BND-Agenten Bob Urban. Es war eine sehr seltsame Wiederbegegnung und ich muss Sie erst auf die Folter spannen, ehe es an Ergebnisse geht. Schließlich sind wir hier im Thriller-Bereich. Siehe auch mein (Achtung) umfangreiches Mister Dynamit-Porträt „Schweres WasserRead More
Tobias Gohlis

Posted On Juni 1, 2021By Tobias Gohlis/ Robert BrackIn Crimemag, CrimeMag Juni 2021

Robert Brack interviewt Tobias Gohlis

Der Krimi – ein Traum Tobias Gohlis schreibt seit 20 Jahren die Krimi-Kolumne in der Wochenzeitung DIE ZEIT, Gelegenheit für ein paar Fragen und Antworten, vernommen hat ihn Krimi-Autor Robert Brack. Seit zwanzig Jahren Krimi-Kolumnist für DIE ZEIT – das klingt beinahe seriös und nach großem Einfluss. Wie weit reichen deine Seriosität und dein Einfluss? Meine Seriosität verhält sich umgekehrt proportional zu meinem Einfluss.                  Wie wird man Krimi-Kritiker? Mich hat mal eine Redakteurin von NDR-Kultur in einem (sehr guten, ernsthaften) Interview gefragt, ob ich nur deshalb Autor von Kriminalliteratur gewordenRead More
Motiv- und Stilmix als Programm Detroit, auch Motor City genannt (Ford, Chrysler, General Motors) galt lange als die US-amerikanische Stadt, die symbolhaft für die Verliererseite des industriellen Strukturwandels stand. Insolvent, unter staatlicher Kuratel, bedrückende Armut fast eines Drittels der Bevölkerung, die höchste Kriminalitätsrate des Landes. Ein idealer Nährboden für Kriminalromane – wie sonst wollte man mit diesem Elend auch umgehen? Detroit war Loren-D.-Estelmans Turf, Elmore Leonard hat grandiose Detroit-Romane geschrieben und ganz nebenbei immer wieder die teilweise immer noch prächtige, wenn auch gefährdete Architektur der Stadt gefeiert. Seit 2014 allerdings hatRead More

Posted On Juni 1, 2021By Guenther GrosserIn Crimemag

Jérôme Loubrys Thriller „Der Erlkönig“

Es wird alles immer schlimmer Es beginnt wie ein Horrorschocker mit toten Kindern am Strand und endet wie eine Psychologievorlesung mit verblüfften Studenten. Dazwischen liegen in dem vielschichtigem Thriller „Der Erlkönig“ des französischen  Schriftstellers Jérôme Loubry zähe Erkenntnisgänge nach dem Prinzip der russischen Matrjoschka-Puppen: Kaum hat man sich mit einer Lösung des blutigen Rätsels zufrieden gegeben, taucht am Horizont des Wissens die nächste auf.  1986: Auf einer abgeschiedenen Insel vor der normannischen Küste gerät die junge Journalistin Sandrine in eine Spukgeschichte: kauziges Personal, streunende Katzen, in der Jukebox der einzigen KneipeRead More
Der erste echte Lockdown-Roman „Und, dürfen wir dann demnächst eine spannende Corona-Geschichte erwarten?“ Eine beliebte 2020-Frage an Literatur-, Film- und Fernsehschaffende. Meist im Anschluss an eine Erkundigung, wie es denn so gehe in den nervigen Lockdown-Zeiten. Die Antwort war meist eher verhalten: „Grundsätzlich schon denkbar, klar. Aber jetzt, wo wir mitten drin stecken? Geht gar nicht. Irgendwann – vielleicht …“ Stimmt nicht, möchte man nach der Lektüre der nigerianischen Schriftstellerin Oyinkan Braithwaite hinzufügen. Denn das geht sehr wohl. Sogar ganz hervorragend. „Das Baby ist meins“ ist der erste Corona-Lockdwon RomanRead More

Posted On Juni 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Juni 2021, News

Bloody Chops Juni 2021

Kurzbesprechungen von fiction – Joachim Feldmann (JF), Tobias Gohlis (TG), Alf Mayer (AM), Frank Rumpel (rum), Wolfgang Schweiger (WS) und Thomas Wörtche (TW) über: Friedrich Ani: Letzte EhreKate Atkinson: Weiter HimmelJakob Bodan: Das Schöne, Wahre und BöseFrauke Buchholz: FrostmondPatrick Deville: AmazoniaIsabella Huser: ZigeunerBernhard Jaumann: Caravaggios SchattenJörg Maurer: Bei Föhn brummt selbst dem Tod der SchädelColin Niel: Nur die TiereRichard Osman: Der Donnerstags Mord ClubJeremy Reed: Rimbauds Delirium Große Handwerkskunst (TW) Der Roman Nur die Tiere von Colin Niel ist eine Art Plot-Wunder. Ein Kriminalroman über Missverständnisse, Irrtümer, über Zufall, missglückte Kommunikation und leiseRead More

Posted On Juni 1, 2021By Alf Mayer/ Thomas WoertcheIn Crimemag, CrimeMag Juni 2021

non fiction, kurz – Juni 2021

Alf Mayer (AM), Hans Helmut Prinzler (hhp) und Thomas Wörtche (TW) über: Götz Aly: Das Prachtboot. Wie Deutsche die Kunstschätze der Südsee raubtenReiner Boller: Kiemenmensch, Außerirdische, Riesenspinnen und andere KreaturenBraunmüller, Fredsted, Pohlmeyer (Hg.): Pfingsten. Theologische, kulturhistorische und sprachwissenschaftliche ZugängeDepeche Mode by Anton CorbijnMarc Engelhardt: BaobabHektor Haarkötter: NotizzettelAnton Kaes: MPhilipp Knauss: Die 11 ErzählkonzepteKulleraugen, Nr. 54: Konfetti im Büro oder Die allerletzte „CeBIT“David G. Marwell: Mengele. Biographie eines MassenmördersAlec MacGillis: Ausgeliefert. Amerika im Griff von AmazonMittelweg 36: WiderständigkeitPier Paolo Pasolini: Der ZornKarin Schneider: TaubenBrad Stone: Amazon unaufhaltsam  Zentraler Begriff (AM) Einer,Read More

Posted On Juni 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Juni 2021

Schatzsuche: Crime-Neuerscheinungen

Eine Vielzahl Krimi-Neuheiten … … erscheinen jeden Monat, dazu Graphic Novels (vulgo: Comics) und DVDs und BluRays. Unmöglich, das alles zu überblicken und zu rezensieren. CrimeMag siebt und schürft deshalb für Sie und weist hier regelmäßig mit Hilfe von: Kaliber.38 und der befreundeten Buchhandlungen Chatwins (Berlin), Wendeltreppe (Frankfurt) und Buchladen in der Osterstraße (Hamburg) auf interessante Neuerscheinungen hin. Empfehlungen für DVDs, BluRays und Comics geben Katrin Doerksen und Thomas Groh.  Bitte denken Sie daran, dass gerade in diesen Zeiten Ihre lokale Buchhandlung(en) besonderer Unterstützung und Solidarität bedürfen. Lieber dort bestellen als bei amazon. – Claudia Denker von der Krimiabteilung im Chatwins in Berlin-Schöneberg: Schon wieder ein Monat rum – aber immerhinRead More

Posted On Juni 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Juni 2021

Krimibestenliste – Juni 2021

Veröffentlichungstermin: Freitag, 4. Juni 2021 – hier auch als praktisches PDF. Die Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur finden Sie jetzt je ab dem ersten Freitag des Monats auch bei uns. 1 (1) David Peace: Tokio, neue Stadt (Liebeskind) 2 (3) Colin Niel: Nur die Tiere (Lenos polar) 3 (-) Johannes Groschupf: Berlin Heat (Suhrkamp) 4 (10) Kate Atkinson: Weiter Himmel (DuMont) 5 (6) Louisa Luna: Tote ohne Namen (Suhrkamp) 6 (-) Friedrich Ani: Letzte Ehre (Suhrkamp) 7 (2) Simone Buchholz: River Clyde (Suhrkamp) 8 (-) Sara Paretsky: Landnahme (Ariadne) 9 (-) Beth Ann Fennelly, Tom Franklin:Read More
Liebes CrimeMag-Publikum, Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine neue Rubrik, die jeden Monat Bilder des Fotografen Carsten Klindt und manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst in Bild und Wort, fragmentarisch und  kaleidoskopisch. Freuen Sie sich mit uns! Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr. 5, Nr.6, Nr.7, Nr. 8 und Nr.9, Nr. 10 und Nr. 11, Nr. 12 und Nr. 13 und Nr. 14 und Nr. 15 und Nr. 16 und Nr. 17. Außerdem: Nr. 18, Nr. 19, Nr. 20, Nr. 21,und Nr. 22 und Nr. 23 und Nr. 24 und Nr. 25 und Nr. 26 und Nr. 27 und Nr. 28 und Nr.Read More

Posted On Juni 1, 2021By Robert RescueIn Crimemag, CrimeMag Juni 2021

Robert Rescue: Das Schloss in der Wand

Ein solches befindet sich seit kurzem neben der Haustür. Ein Schloss in der Wand, darauf kann man sich im ersten Moment keinen Reim machen. Vielleicht handelt es sich um eine Art Notfallschloss, falls mal wieder das Schloss der Haustür defekt ist. Das passiert öfter, weil die Hausverwaltung immer Billigschlösser mit Billigschlössern auswechselt und der Schlosser deshalb dreimal im Jahr vor der Tür steht. Wenn das Schloss also in Zukunft kaputtgeht, dann stecken wir den Schlüssel in die Hauswand und irgendeine Hydraulik sprengt die Flügel der Haustür ab. Wie praktisch. AberRead More

Posted On Juni 1, 2021By Thomas WoertcheIn Crimemag, CrimeMag Juni 2021

TW: Ian McGuire „Der Abstinent“

Kein Roman à la mode – etwas Eigenes Manchester, 1867. Die „Troubles“ in Irland sind in Terror und Gegenterror verfangen, der Viktorianismus, eine ziemlich widerwärtige Epoche des UK, zeigt seine hässlichste imperiale und koloniale Fratze. Der irische Polizist James O’Connor ist aus Dublin nach Manchester, dem symbolträchtigen Ort des gleichnamigen Kapitalismus, versetzt worden. Nach dem Tod seiner Frau wurde er erst zum untragbaren Alkoholiker, dann zum „Abstinent“. Aus der heimischen Schusslinie genommen, soll er die nordenglische Polizei bei ihrem Kampf gegen die „Fenians“, die irischen Aufständischen unterstützen, die sich überallRead More