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Wir Alphabetiere – Wir Nichtversteher      ‚Machtspiele‘. So der Titel eines sich Thriller nennenden Kriminalromans aus Frankreich, im Original, ‚La Vie Duraille‘, 1985 in Paris und 1990 auf Deutsch erschienen. Das Autorentrio, ein Zusammenschluß aus drei Gefeierten der damaligen Szene: Daniel Pennac / Jean-Bernard Pouy / Patrick Raynal. Gleich zu Beginn laden sie sich einen weiteren Gefeiertern ein, Godard, mit einem Zitat aus ‚Die Außenseiterbande‘, um ihnen das Motto zu liefern.      Der Roman wurde vom deutschen Verlag folgendermaßen angepriesen: »In Frankreich tobt  der Krieg der Geheimdienste. (…) Selten bestach ein Roman aus dem Geheimdienstmilieu durch solche individuelle stilistischeRead More

Posted On August 1, 2021By Alf MayerIn Crimemag, CrimeMag August 2021

Alf Mayer: Kengo Kuma XXL

Das Beton-Zeitalter hinter sich lassen Atemberaubend wäre das falsche Wort. Die Bauten von Kengo Kuma sind atemweitend, so muss man es sagen. Bei ihm wird die Materie durchlässig, bekommt der Schatten eine Form. Seine Gebäude stehen mit ihrem Ort im Dialog. Der japanische Architekt Kengo Kuma (Jahrgang 1954) ist ein Mann zwischen zwei Zeitaltern, er wurde in der Beton-Zeit groß, suchte und sucht aber beständig nach Neuem. Seine Bauten lassen das Beton-Zeitalter hinter sich. Er ist ein Baumeister für die Zukunft. Gerade ist im Verlag Taschen eine XXL-Monographie mit rundRead More
Gewalt gegen Frauen Verhämmerung: Das Wort lässt sich nicht im Duden finden und ist wohl nur all jenen bekannt, die sich fachlich mit Medizin oder Materialkunde beschäftigen. Verhämmerung: Man denkt unweigerlich an Kraft und Gewalt, Verformung und Zerstörung. Mehrfach und an einer Stelle zudem in Versalien geschrieben taucht dieses Wort in dem neuen Roman „Letzte Ehre“ von Friedrich Ani auf. Darin erzählt der mehrfach preisgekrönte Schriftsteller und Drehbuch-Autor von kalter, unerbittlicher und brutaler Gewalt von Männern an Frauen. Ein Thema, das seit Menschenbeginn existiert, aktuell ist und bleibt, allerdings nochRead More

Posted On August 1, 2021By Bodo V. HechelhammerIn Crimemag, CrimeMag August 2021

Bodo V. Hechelhammer zu „Die fremde Spionin“

Eine Rezension und „Auf ein paar Worte mit …“ Titus Müller – von Bodo V. Hechelhammer. Titus Müller, 1977 in Leipzig geboren, studierte Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften und ist seit rund zwanzig Jahren als Autor sehr aktiv. Er hat zahlreiche Sachbücher und Romane veröffentlicht und dafür Preise und Auszeichnungen gewonnen; 2016 den HOMER Literaturpreis als »bester Gesellschaftsroman« für Berlin Feuerland. Besonders zeithistorische Stoffe haben es dem Mitglied im PEN-Club angetan, wie sein jüngstes Werk zeigt, welches sich mit der deutsch-deutschen Thematik im Kalten Krieg beschäftigt. Es ist ein Spionageroman: DieRead More
Ein Brand in Oxford Das wahre Leben, merkt DI Adam Fawley an, ist „sehr viel chaotischer als Inspector Morse“. Dieser Verweis kommt in Cara Hunters „No way out – Es gibt kein Entkommen“ nicht ohne Grund: Ihre Reihe spielt in Oxford, außerdem spricht DI Fawley gerade mit einer Akademikerin, die ihm wichtige Informationen vorenthalten hat. Und das kennen wir doch alle von Morse, Lewis und Hathaway. Aber trotz dieser Referenz an die berühmten Oxford-Rätselkrimis ist Cara Hunters Kriminalroman anders – moderner, differenzierter und viel stärker in der gegenwärtigen Welt verankert.Read More

Posted On August 1, 2021By Elin Fredsted/ Alf MayerIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

Geschichte, im Bild

Mobilmachung des Auges Elin Fredsted und Alf Mayer über zwei Bücher von Gerhard Paul Erin Fredsted: Er lehrte und forschte in Kiel, hatte von 1994 bis 2016 die Professur für Geschichte und ihre Didaktik an der Europa-Universität Flensburg inne, versteht die Moderne als visuelles Zeitalter, als eine Geschichte von Bildern wie auch visueller Praktiken. In seinem Opus Magnum „Das visuelle Zeitalter“ analysiert er knapp tausend Bilder aus so unterschiedlichen Bereichen wie Werbung und Propaganda, Wissenschaft und Publizistik, Polizeipraxis und Kriegsführung. In „Bilder einer Diktatur“ fokussiert er sich auf auf 42Read More
Die Insel des richtigen Lebens Gerhard Beckmann über Malachy Tallacks Erstlingsroman, ein Wunderwerk schottisch nordischer Literatur Und wieder einmal bezeugt ein Roman aus Schottland die geradezu mythische Kraft und den tiefen Einfluss, den Inseln auf unsere Anschauung vom Leben und unserer Sehnsucht nach einer Heimat in der Welt haben können. Es kann darum auch kaum wundernehmen, dass es in diesem von so vielen einzigartigen Inseln umsäumten alten Land – man denke nur an die Inneren und Äußeren Hebriden, die Orkneys und die Shetlands – zwei Insulaner waren, die die LiteraturRead More

Posted On August 1, 2021By Constanze MatthesIn Crimemag, CrimeMag August 2021

Vom Sehnsuchtsort Strand

Constanze Matthes über Bettina Baltschevs „Am Rande der Glückseligkeit“ „Blättere“ ich durch meine digitalen Fotoordner und meine Erinnerungen an vergangene Urlaubsreisen, fällt mir eine Besonderheit auf. Ich reise oft und gern ans Meer. Zweifellos: Ich bin ein Meeresmensch. Vor allem Inseln haben es mir angetan, auf denen man dem Meer gefühlt viel näher kommt. In der Kindheit ging es auf die Insel Usedom, meine Au Pair-Zeit nach dem Abitur verbrachte ich auf der norwegischen Vogelinsel Runde. Mein absoluter Wohlfühlort ist Ahrenshoop auf dem Darß. Hiddensee, Poel, Terschelling, Föhr, Amrum, Korfu,Read More

Posted On August 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag August 2021

Krimigedicht von den Beatles

Run for Your Life (1965) Well, I’d rather see you dead, little girlThan to be with another manYou better keep your head, little girlOr I won’t know where I amYou better run for your life if you can, little girlHide your head in the sand, little girlCatch you with another manThat’s the end, little girlWell, you know that I’m a wicked guyAnd I was born with a jealous mindAnd I can’t spend my whole lifeTrying just to make you toe the lineYou better run for your life if you can,Read More

Posted On August 1, 2021By Thomas PrzybilkaIn Crimemag, CrimeMag August 2021

Sekundärliteratur: About Crime Fiction

Hinweise zur Sekundärliteratur von Thomas Przybilka – Auszug aus der aktuellen Lieferung  Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paarRead More
Herzlich willkommen! Wir machen keine Sommerpause, bringen Ihnen zuverlässig jeden Ersten des Monats neue Lektüre. Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock  hat mit „Death to America“ die Feinde der Demokratie im eigenen Land im Blick. Sonja Hartl richtet den ihren auf das Genre der Kriminalliteratur und hat einige grundsätzliche Fragen zu „Geschichte, Kanon und Crime Fiction“. Else Laudan zeigt in „Gerne Genre!“ auf, warum Kriminalliteratur bei aktuellen Diskussionen zum Kanon unbedingt eine Rolle spiele sollte. Robert Rescue erzählt uns dieses Mal von „Des Teufels General“. Unsere „Bloody Chops“, die Rubrik „non fiction, kurz“Read More

Posted On Juli 1, 2021By Thomas AdcockIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

Thomas Adcock: ‘Death to America’

By Thomas AdcockCopyright © 2021 – Thomas Adcock NEW YORK CITY, near America Democracy has a way of smiting those who flout its tenets, especially those who seek its destruction. Thus is the famous fabulist and mobster of Mar-a-Lago finally “woke,” as it is said by the young, to what for him is an unpalatable new reality: The United States of America is not a nation of The Donald, by The Donald, and for The Donald.   I speak here, of course, of Donald John Trump, whose recently failed presidencyRead More
Geschichte, Kanon und Crime Fiction Seit einiger Zeit denke ich über die Geschichte der Kriminalliteratur nach. Aber schon hier muss ich einhaken: Gibt es überhaupt „die“ Geschichte der Kriminalliteratur? Und falls ja, warum hat sie bisher niemand geschrieben? Daher ist der Eingangssatz zu unscharf. Also: Seit einiger Zeit denke ich darüber nach, welche Kriminalromane aus vergangenen Zeiten – ja, was? Heute noch bekannt sind? Als relevant betrachtet werden (was ist Relevanz in diesem Zusammenhang?)? Als stilbildend betrachtet werden? Damit komme ich einen Schritt weiter. Niemand wird wohl bestreiten, dass DashiellRead More

Posted On Juli 1, 2021By Else LaudanIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

Else Laudan: Gerne Genre!

Krimis, Kanon, Kritik Als Übersetzerin, Lektorin und unabhängige Verlegerin propagiere ich seit 33 Jahren feministischen Realismus in der Kriminalliteratur. Ich streite gegen die Marginalisierung von Schriftstellerinnen wie auch von Themen, Milieus und Figuren, die im herrschenden Kanon nicht aufgehoben sind. Alle Literaturen, die auf Zug geschrieben von Konflikt, Gewalt, Verbrechen erzählen, sind Kriminalliteratur. Seit rund hundert Jahren thematisieren Krimi und Noir, was in Gesellschaft dysfunktional, verdrängt und totgeschwiegen ist. Es ist gut, für Diversität in der Literatur und gegen blinde Flecken einzutreten. Aber wie im Kanon selbst wird auch beiRead More

Posted On Juli 1, 2021By Alf MayerIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

Interview mit Mercedes Rosende

„Wir dürfen den Sinn für das Komische nicht verlieren“ Mercedes Rosende im Interview mit Gera Ferreira, bearbeitet von Alf Mayer Mercedes Rosende, 1958 in Montevideo geboren, bringt mit inzwischen drei überaus unkonventionellen Kriminalromanen ihr Heimatland Uruguay auf die literarische Weltkarte. Ihre Heldin Úrsula, eine übergewichtige und komplexe Verbrecherin, subversiv gegen allen Strich gebürstet, gehört zu den ungewöhnlichsten Figuren der Kriminalliteratur. Gerade erschienen: Mercedes Rosende: Der Ursula-Effekt. Die Montevideo-Romane (3). Aus dem Spanischen von Peter Kultzen. Unionsverlag, Zürich 2021. 256 Seiten, Broschur, 18 Euro. Frage: Du bist eigentlich Anwältin, Menschenrechtsanwältin genauer, du hastRead More

Posted On Juli 1, 2021By Thomas WoertcheIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

TW zur Wiederentdeckung von John Mair

Klassiker- hmm? Es ist schon eine hübsche Trouvaille aus den verstaubten Kisten der Genre-Geschichte: John Mairs erster und einziger Roman: „Es gibt keine Wiederkehr“ aus dem Jahr 1941.  Obwohl, Trouvaille? Es gibt Bücher, die geistern so durch die Jahrzehnte, tauchen hin und wieder auf, und verschwinden dann wieder in der Versenkung, bis der nächste Re-Launch versucht wird. Charlotte Jays „Beat not the Bone“ etwa ist so ein Fall. Oder eben „Never come back“.  1957 finden wir den Roman auf Julian Symons Liste „100 Best Crime & Mystery Books” in der Sunday Times,Read More
Anthony J. Quinns Noir “Auslöschung” erzählt von Politik und Verbrechen an der nordirisch-irischen Grenze. Also an der zwischen Großbritannien und der Europäischen Union: Ein so komplexer wie packender Roman, der im Original schon im Jahr 2012 erschien, durch den Brexit aber gerade jetzt wie ein Buch zur Stunde anmutet. Wie wird man eigentlich zum Kriminalschriftsteller? Interesse am Zusammenhang von Gesellschaft und Verbrechen, Spannung und Unterhaltung, Lust am Rätsel und an Geheimnissen – vielfältige Antworten auf diese Frage sind denkbar und die meisten davon in Variationen auch oft gesagt. Anthony J.Read More

Posted On Juli 1, 2021By Robert RescueIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

Robert Rescue: Des Teufels General

Jana Wissmann wachte am Morgen mit der Überzeugung auf, dass sie es heute mit einem ungewöhnlichen Besucher zu tun haben würde. Nicht die übliche Meute von Typen, mit denen sie es sonst in Kabine 1 „Zentrale Aufnahme“ des Corona-Impfzentrums Erika-Heß-Eisstadion zu tun hatte, sondern so etwas wie der Hohepriester, die Krönung oder wie ihre Ballerspiel-affinen Kinder sagen würden, einem „Endboss“. Nicht mit jemandem, der eine Impfung ablehnte, aber dennoch zum Termin erschien, um ihr das lautstark mitzuteilen, nicht mit jemandem, der den verabreichten Impfstoff Moderna ablehnte, sondern den „deutschen“ habenRead More
Nach gerade mal zehn Seiten setzt Viet Thanh Nguyen in seinem zweiten Roman „Die Idealisten“ das erste kräftige Ausrufezeichen. Sein Ich-Erzähler ist tot, er hat zwei Löcher im Kopf und bezeichnet sich als „Ghostwriter“. Wer also nach Nguyens vielgepriesenem Polit-Thriller „Der Sympathisant“ einen weiteren, eher realistischen Roman erwartet, sieht sich düpiert. Auch wenn das Personal der „Idealisten“ partiell dasselbe ist wie das des „Sympathisanten“.   Der bis dahin namenlose Erzähler, der, so zeigt sich später, möglicherweise Vo Danh heißt, ist im Paris des Jahres 1981 gelandet: Als „Boat People“ ausRead More

Posted On Juli 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

Bloody Chops Juli 2021

Kurzbesprechungen von fiction – Hanspeter Eggenberger (hpe), Ulrich Noller (UN), Frank Rumpel (rum) und Thomas Wörtche (TW) über: Johannes Anyuru: Sie werden in den Tränen ihrer Mütter ertrinkenDavid Diop: Nachts ist unser Blut schwarzNava Ebrahimi: Das Paradies meines NachbarnBeth Ann Fennelly und Tom Franklin: Das Meer von MississippiTahar Ben Jelloun: SchlaflosMartin Cruz Smith: Die Spur des BärenJessica Barry: Nachtflucht – Hinter dir der Tod Morden und schlafen (rum) Schlaflosigkeit macht den namenlosen Protagonisten im neuen Roman von Tahar Ben Jelloun mürbe. Für ein paar Stunden Schlaf ist der in Tanger lebendeRead More

Posted On Juli 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

Schatzsuche: Crime-Neuerscheinungen

Eine Vielzahl Krimi-Neuheiten … … erscheinen jeden Monat, dazu Graphic Novels (vulgo: Comics) und DVDs und BluRays. Unmöglich, das alles zu überblicken und zu rezensieren. CrimeMag siebt und schürft deshalb für Sie und weist hier regelmäßig mit Hilfe von: Kaliber.38 und der befreundeten Buchhandlungen Chatwins (Berlin), Wendeltreppe (Frankfurt) und Buchladen in der Osterstraße (Hamburg) auf interessante Neuerscheinungen hin. Empfehlungen für DVDs, BluRays und Comics geben Katrin Doerksen und Thomas Groh.  Bitte denken Sie daran, dass gerade in diesen Zeiten Ihre lokale Buchhandlung(en) besonderer Unterstützung und Solidarität bedürfen. Lieber dort bestellen als bei amazon. – Claudia Denker von der Krimiabteilung im Chatwins in Berlin-Schöneberg: Ich dachte schon, es gibt eine Sommerpause –Read More

Posted On Juli 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

non fiction: kurz

Sachbücher, besprochen von Sonja Hartl (SH). Rainer Rother: No Angels. Mae West, Rosalind Russell, Carole Lombard Gegen die Schemata der Filmfabrik (SH) Auf rund 160 Seiten gibt Rainer Rother in der zweisprachige Ausgabe in drei Essays eine fundierte, gute und anregende Einführung in das Schaffen der drei so unterschiedlichen Schauspielerinnen Mae West, Rosalind Russell und Carole Lombard, deren Filme in diesem Jahr in der Retrospektive der Berlinale gezeigt werden sollten. Sie wurde nun auf 2022 verschoben.  Rother zeichnet nach, wie Mae West immer wieder die Grenzen auslotete und den Hollywood ProductionRead More

Posted On Juli 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

Krimibestenliste – Juli 2021

Veröffentlichungstermin für die von Deutschlandfunk Kultur beherbergte Krimibestenliste: Freitag, 2. Juni 2021 – dann hier auch als praktisches PDF. 1 (3) Johannes Groschupf: Berlin Heat (Suhrkamp)2 (6) Friedrich Ani: Letzte Ehre (Suhrkamp)3 (2) Colin Niel: Nur die Tiere (Lenos)4 (-) Alexis Schaitkin: Saint X (Ullstein)5 (-)  Anne Goldmann: Alle kleinen Tiere (Ariadne)6 (-) Viet Thanh Ngyuen: Die Idealisten (Blessing)7 (4) Kate Atkinson: Weiter Himmel (DuMont)8 (1) David Peace: Tokio, neue Stadt (Liebeskind)9 (-) John Mair: Es gibt keine Wiederkehr (Elsinor)10 (9) Beth Ann Fennelly, Tom Franklin: Das Meer vom Mississippi (Heyne Hardcore) Sie finden die ListeRead More
Liebes CrimeMag-Publikum, Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine neue Rubrik, die jeden Monat Bilder des Fotografen Carsten Klindt und manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst in Bild und Wort, fragmentarisch und  kaleidoskopisch. Freuen Sie sich mit uns! Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr. 5, Nr.6, Nr.7, Nr. 8 und Nr.9, Nr. 10 und Nr. 11, Nr. 12 und Nr. 13 und Nr. 14 und Nr. 15 und Nr. 16 und Nr. 17. Außerdem: Nr. 18, Nr. 19, Nr. 20, Nr. 21,und Nr. 22 und Nr. 23 und Nr. 24 und Nr. 25 und Nr. 26 und Nr. 27 und Nr. 28 und Nr.Read More

Posted On Juli 1, 2021By Thomas WoertcheIn Crimemag, CrimeMag Juli 2021

TW über Walton Fords Tier(?)welten

„I like things that bite“ 2009 erschien „Pancha Tantra“, Walton Fords unfassbar prächtige, opulente Variante der indischen Tierfabeln in grandiosen Bildern. 2020 ergänzt der Taschenverlag diese Edition noch um 40 neue Bilder und 100 neue Seiten (Details und Anmerkungen Fords, bzw. Inspirationsquellen). Im Grunde könnte ich meine alte Rezension von damals einfach noch einmal abdrucken, möchte Sie aber lieber bitten, nur nochmal schnell drüberzulesen, damit ich mich in der Substanz nicht wiederholen muss, merci. Schauwert Die neuen Werke fügen sich in Walton Fords Konzept, anhand der mehrfachen ästhetischen Aufladung seinerRead More
Heutzutage müsste Sir Alan Parker vermutlich die ihm von Queen Elizabeth II. verliehene Ritterwürde zurückgeben, machte er solch einen Film. 1979 war er sechs Oscar-Nominierungen wert (u.a. für Beste Regie und als Bester Film), gewann zwei Oscars – für Musik: Giorgio Moroder, und für die beste Drehbuch-Adaption: Oliver Stone; es war dessen Eintrittskarte nach Hollywood. Der kontroverse „Midnight Express“ ist ein autobiografisch düsterer Trip entlang der Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion. Robert Lorenz hat sich ihn wieder angeschaut. Midnight Express – 12 Uhr nachts USA/ GB 1978 – R: AlanRead More